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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von evaki:

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Die Probe von Katie Kitamura

Psychologische Spielchen oder kann das wirklich wahr sein?

Die Probe von Katie Kitamura, hervorragend übersetzt von Henning Ahrens, hat vieles was einen packt, zum Nachdenken anregt, aber auch beängstigt. Zuerst einmal werden wir von unserer Protagonistin selbst eingeführt und begleiten Sie praktisch durch alle ihre Höhen und Tiefen des beschriebenen Lebensabschnittes.

Mit ihrem Mann Tomas bewohnt Sie ein schickes New Yorker Apartment und arbeitet als Schauspielerin, während er seine Texte im häuslichen Arbeitszimmer schreibt. Das Paar lebt in zufriedener Zweisamkeit, bis auf die Unsicherheiten, die ein Leben als Schauspielerin mit sich bringt. Das Ganze wird aufgemischt, als ihr ein junger Mann, Xavier, Avancen macht, sich mit ihr trifft und dann auch noch in Ihrem Theater einen Assistenzjob antritt. Ab hier fließen zunehmend psychologische Spielchen mit ein, die das Leben des hippen Ehepaares in einige Turbulenzen bringt.

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Die Probe

Rezensionen von Neuleser:

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tiptoi® - Mein erstes Bild-Wörterbuch Deutsch-Englisch von Harvey Franziska

Englisch von Grund auf - ganz ohne Karteikarten

Das neu tiptoi Buch von Ravensburger bietet die Möglichkeit Kinder von klein auf mit der englischen und deutschen Sprache in Kontakt zu bringen. Durch die auditive Unterstützung des tiptoi-Stifts lernen die Kinder den richtigen Klang zusammen mit Wort und Bild. Eine tolle Idee, welche spielerisches Lernen ermöglicht.

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tiptoi® - Mein erstes Bild-Wörterbuch Deutsch-Englisch

Rezensionen von Claudia R.:

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Schule mit Juli von Petra Eimer

tierischer Schulspaß

Klappentext / Inhalt:

An unserer Schule finden in diesem Jahr Projekttage zum Thema TIERE statt, und alle dürfen ihre Haustiere mitbringen. Alle außer Anna und mir, denn Pferde haben in der Schule Hausverbot. (Warum auch immer.)
Doch leider ist das nicht unser größtes Problem, denn Max' Versetzung ist gefährdet.

Und das bedeutet: Wenn unsere Präsentation für die Projekttage nicht gut wird, gehen wir im nächsten Schuljahr nicht mehr in dieselbe Klasse. DAS muss natürlich verhindert werden!
Zum Glück haben wir einen guten Plan. Zumindest so lange, bis unser Direktor uns eine Planänderung vorschlägt. Denn DIE hat dummerweise einen kleinen Haken: Unsere Tiere müssen mitspielen! Und zwar ALLE ...

Cover:

Das Cover ist total niedlich und liebevoll gestaltet. Darauf sind mehrere Charaktere, sowohl menschliche, wie auch tierische, zu erkennen und es wirkt im Gesamten sehr fröhlich und freundlich. Auch der schulische Hintergrund ist durch den Schreibtisch und die Tafel sehr gut erkennbar. Die Gestaltung finde ich sehr sehr gut gelungen und das Cover sehr ansprechend.

Meinung:

Ein weiterer Band von Juli, diesmal zum Thema Schule. Die Juli Reihe ist mir bereits bekannt und ich habe mehrere dieser Bücher gelesen und die Reihe ist mir sehr gut bekannt. Für mich war es das fünfte Juli Buch. Es handelt sich jedoch bereits um den sechsten Band, diese kann man aber auch sehr gut unabhängig lesen, da jeder eine eigene Geschichte beinhaltet und diese unabhängig voneinander lesbar sind.

In der Schule stehen Projekttage zum Thema Tiere an und bei dem Thema Präsentation wird es einigen schon unwohl, denn dies verursacht bei vielen Stress und Angstgefühle. Aber vielleicht können die Tiere den Kindern dabei ja helfen.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker. Schnell findet man sich hinein und schon geht es humorvoll und unterhaltsam los. Anfangs werden nochmal die unterschiedlichen Charaktere vorgestellt und durch die kleinen Bilder kann man sich so die Leute und Charaktere auch sehr gut vorstellen. Danach geht es dann auch schon los. Es wird aus Pauls Sicht in der Ich-Perspektive erzählt und so findet man sich besonders in seine Gedanken und Emotionen hinein. Aber auch in die anderen Charaktere und Tiere findet man sich gut hinein.

Die Kapitel sind recht kurz und dadurch schnell und gut gelesen. Die Anfänge sind gut erkennbar und die Überschriften passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Durch die kurzen Kapitel kommt Spannung und Tempo hinein. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz.

Kleine Bilder und Illustrationen runden das Ganze sehr gut ab und lockern es im Gesamten sehr schön auf. Die eingefügten Illustrationen setzen das Gelesene sehr gut um und durch do einige Sprechblasen oder hervorgehobene Wörter, bringen sie einen leichten Comic-Effekt hinein. Die hervorgehoben Wörter durch andere Schreibstile, farbige Akzente oder große Buchstaben lockern es etwas auf und setzen verschiedene Wichtigkeiten und Prioritäten. Das macht das lesen noch unterhaltsamer.

Die Geschichte ist spannend und lehrreich umgesetzt. Hier können Mensch und Tier noch einiges voneinander lernen und es geht um Zusammenhalt, Freundschaft und zeigt, dass Schule Spaß machen kann und man gemeinsam mehr erreicht.

Die Umsetzung finde ich wirklich sehr gut gelungen und auch die Charaktere sind wieder klasse umgesetzt. Auch die Geschichte ist sehr lehrreich und die Entwicklungen toll herausgearbeitet. Die bunten Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab.

Fazit:

Schulspaß mit tierischer Unterstützung sorgt für gute und lehrreiche Unterhaltung.

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Schule mit Juli

Rezensionen von Dragon:

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Dread Wood. Tödliches Nachsitzen von Jennifer Killick

Lauft solange ihr könnt…

Auf Nachsitzen an einem Samstag in der Schule hat keiner der vier Kids Hallie, Angelo, Naira und Gustav Lust. Doch dass sich dieser Tag zu einem der schrecklichsten ihres Lebens entwickeln würde, hat keiner von ihnen geahnt. Genauso wenig, wie die Entdeckung, was sich in ihrer Schule, einem alten Herrenhaus, so abspielt.

Noch dazu haben die Kinder alle Geheimnisse voreinander, denn es gibt einen Grund, warum sie an diesem Tag in die Schule beordert wurden. Aus einem Haufen Einzelgänger muss innerhalb weniger Stunden ein Team werden, um dieses Nachsitzen zu überleben. Es sieht zunächst nicht danach aus, als wären sie auf der Siegerstraße…

Das Cover hinterlässt einen ersten gruseligen Eindruck mit seinen konträren Farben und dem Symbolgehalt der nicht weiter erkennbaren schwarzen Silhouetten. Wer genauer hinsieht, kann schon leicht erahnen, in welche Richtung der Grusel gehen wird. Die verzerrte Schrift des Titels passt perfekt zur Gänsehaut, die sich beim Lesen unweigerlich auf die eigene Haut stiehlt.

Allerdings braucht die Story eine gewisse und für meinen Geschmack doch sehr lange Anlaufzeit, ehe sie einen komplett in den Bann zieht und dichter wird. Es liegt vielleicht an der eher einfacheren Sprache für die Zielgruppe ab 10 Jahren, die leider ein wenig Raffinesse vermissen lässt oder vielleicht auch der Übersetzung aus dem Englischen geschuldet ist. Darum baut sich bis etwa zur Mitte des Buches trotz des gruseligen, großartig gewählten Settings, nur langsam Spannung auf, die bedauerlicherweise immer wieder unterbrochen wird von teils sehr unglaubwürdigen Handlungen und Regungen der vier Kinder. Die Persönlichkeitsbeleuchtung der einzelnen Personen mit ihren individuellen Problemen kommt mir anfangs auch zu kurz, da sie immer wieder nur halbherzig angekratzt, aber dann nicht weiter verfolgt wird, was bei mit kein Interesse oder Spannung aufbaut, sondern eher zu Ungeduld führt.

Dabei sind die einzelnen Charaktere durchaus interessant und ihr Zusammenspiel macht Spaß zu beobachten. Ab der Mitte werden die Story und damit auch ihre Zusammenhänge und das Vorantreiben auf die Schlüsselstelle sehr spannend und das Grauen erreicht seinen Höhepunkt.

Wer Thriller und Horror im Stil von Jurassic Park mag, findet diesen Jugendroman sicher gelungen und lässt sich gerne Gänsehaut zaubern. Neben packendem Horror und nervenaufreibender Spannung überzeugt das Buch vor allem durch seine einfühlsame Darstellung von Freundschaft, Zusammenhalt und dem Umgang mit persönlichen Herausforderungen. Ich finde, es ist eine vielschichtige Geschichte, die über das Genre hinaus berührt.

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Dread Wood. Tödliches Nachsitzen

Rezensionen von Ecinev:

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Treppe aus Papier von Henrik Szántó

Wenn Mauern sprechen könnten

In ungewöhnlicher Erzählweise wird hier die Lebensgeschichte eines 100 jährigen Mietshauses und deren Bewohner erzählt. Vom Eigentümer, einem jüdischen Uhrmachers der 1941 gezwungen wird das Geschäft einem windigen Arier zu verkaufen bis hin zur inzwischen 16jährigen Nele die mit ihrer Familie nun in dessen Wohnung wohnt und die Geschichtshausarbeit durch die Erzählung der 98jährigen Irma aufwertet.

Hier trifft man auf die Vergangenheit und der Familie von Irma als klassisch deutsches Kind entsprechend streng erzogen wird und Ruth, Kind der jüdischen Eigentümer Familie die sich nicht mit Irma anfreunden darf. In der Gegenwart versucht Nele mit ihren Eltern über die Zeit der eigenen Großeltern im 3. Reich zu sprechen was kein leichtes Unterfangen ist.

Der Wechsel der Zeiten ist fließend was nicht immer leicht einzuordnen ist. Der Schreibstil aus Sicht des Hauses ist eigentümlich und wirkt seltsam distanziert. Hier gibt es keinen lebendigen Wortwechsel was den Einstieg nicht leicht macht. Wenn man sich darauf eingelassen hat, findet ein nachdenklich machendes Buch.

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Treppe aus Papier

Rezensionen von Ecinev:

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Sunbirds von Penelope Slocombe

Der Weg ist das Ziel

Torran, Sohn von Anne und Robert wird seit nunmehr 7 Jahren vermisst. Er spazierte aus einem Hotel in Indien und ward nicht mehr gesehen. Während Robert sich inzwischen mit dem Tod des Sohnes abgefunden hat, gibt Anne die Hoffnung nicht auf ihren Sohn wieder zu finden. Sie ist inzwischen schon Monate selbst in Indien.

Die Cousine von Torran, Journalistin, hat dagegen neue Hinweise bekommen von einer ehemaligen Indien Aussteigerin. Sie reist ebenfalls nach Indien um mit Anne gemeinsam auf die Suche zu gehen. Doch möchte Torran überhaupt gefunden werden?

In den 70er Jahren haben sich viele junge Menschen auf den Weg in das Land gemacht und leben teilweise noch heute der Wirklichkeit entrückt ein glückliches Leben. Mit traumhaften Schilderungen wird die lange Wanderung in ein abgelegenes Tal im Himalaya geschildert und die vorsichtige Annäherung der beiden Frauen die sich nichts mehr zu sagen hatten. Es ist ein Buch der ruhigen Worte und einem offenen Ende. Denn ausgezogen den vermissten Sohn zu finden, findet Anne am Ende ihren eigenen Weg.

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Sunbirds

Rezensionen von Ecinev:

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In uns der Ozean von Theresia Graw

Beindruckende Frau

Rachel Carsons größter Traum ist es am Meer zu leben und zu studieren. Doch kurz nachdem sie die Möglichkeit erhalten hat in Maine zu studieren, verändert ein Schicksalsschlag ihre Zukunft. Statt zu promovieren ist sie gezwungen zu arbeiten und die Familie zu ernähren. Durch ihre Arbeit bei der Fischereibehörde kommt sie an einen Job Geschichten fürs Radio zu schreiben.

Diese sind sehr erfolgreich doch als Frau im Jahre 1930 damit leben zu können undenkbar. Durch ihren für Laien verständlichen Schreibstil wird sie bekannt und veröffentlicht ihr erstes Buch. Der Erfolg wird jedoch durch den Beginn des Krieges ausgebremst.

Durch harte Arbeit gelingt es ihr am Ende in einem Haus am Meer zu leben und zu forschen obwohl sie es nie geschafft hat zu studieren. Ihre Bücher werden zu einem Welterfolg und rütteln letztendlich auch die Politik auf was zum weltweiten Verbot des Insektizits DDT führt.

Mir war der Name bislang nicht bekannt, das Buch jedoch hat mich vollends gefessekt. Lebendig in Romanform wird hier die beeindruckende Lebensgeschichte von Rachel Carson beschrieben, die nie aufgegeben hat für eine bessere Welt zu kämpfen.

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In uns der Ozean

Rezensionen von Claudia R.:

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Dodo von Mohana van den Kroonenberg

Fantasie vs. Realität

Klappentext / Inhalt:

„Do…do…“ Weiter kommt Dorian nicht, als er sich in der neuen Klasse vorstellen soll. Alle lachen, selbst sein bester Freund Ramses. Dorian beschließt, nie wieder zu sprechen. Er sagt selbst dann kein Wort, als seine Klassenkameraden ihn im Naturkundemuseum zu einem riesigen, ausgestopften Vogel führen: einem Dodo.

Seltsamerweise spürt er sofort eine tiefe Verbindung zu dem Vogel …
Eine Geschichte über die Kraft der Fantasie, über beste Freunde und darüber, dass die Dinge manchmal doch anders sind, als man denkt.

Cover:

Das Cover zeigt einen Jungen und einen Dodo. Es erinnert an einen comichaften Zeichnstil und ich muss ehrlich sagen, dass das Cover nicht unbedingt meins ist. Der Hintergrund ist mir zu blass, die Umsetzung sehr einfach und nichts herausragendes, auch die Dopplung des Titels mit blauem Schatten hinter schwarzen Buchstaben, ist nicht so meins, daher hatte mich hier weniger das Cover, sondern mehr die Beschreibung angesprochen. Das Cover selbst blieb für mich eher im Hintergrund. Aber dies ist ja zum Glück Ansichtssache.

Meinung:

Emotionsreiche Geschichte über Selbstwertgefühlt, die Kraft der Fantasie und wahre Freundschaft. Dorian hat es am ersten Schultag nicht leicht und als ihm die Stimme versagt, beschließt er nie mehr zu sprechen und zieht sich mehr und mehr in einer Fantasiewelt zurück. Sein imaginärer Freund Dodo steht ihm zur Seite, aber kann man so auch seine realen Probleme lösen?

Inhaltlich möchte ich hier noch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker und lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Situationen hinein. Schon am Anfang vor der Klasse tut einem Dorian leid und gern würde man ihm zur Seite stehen. In seine Gedanken und Emotionen findet man sich sehr gut hinein. Durch die Ich-Perspektive von Dorian kann man alles sehr gut nachempfinden und verstehen. Die Ich-Perspektive macht es sehr nah spürbar und auch nachvollziehbar.

Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und haben eine sehr angenehme Länge und ermöglichen so auch einen guten Lesefluss und erhöhen so auch das Tempo und die Spannung. Die Kapitelanfänge sind sehr gut erkennbar und die kleinen Illustrationen unterstützen das Ganze zusätzlich sehr gut. Die Überschriften sind passend gewählt und verraten gleichzeitig nicht zu viel.

Die Geschichte ist toll umgesetzt und auch die Entwicklungen haben mir sehr gut gefallen. Das Ende ist sehr schön und passend gewählt und auch hier werden nochmals sehr viele Emotionen hineingelegt und es zeigt, wie wichtig es ist, sich den realen Problemen zu stellen, um diese zu lösen. Es regt zum Nachdenken an, gibt aber auch Lösungen und thematisiert Selbstbewusstsein, wahre Freundschaft und Problemlösung.

Die Fantasiewelt und die wahre Welt werden gut beschrieben und umgesetzt und auch die Charaktere sind gut gewählt. Das Ende ist sehr schön umgesetzt und man kann hier so einiges mitnehmen. Eine Geschichte, die zu Herzen geht und die die Macht der Worte verdeutlicht.

Fazit:

Emotionsreiche Geschichte über Selbstwertgefühlt, die Kraft der Fantasie und wahre Freundschaft.

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Dodo

Rezensionen von Neuleser:

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Rocky Winterfeld von Marie Hüttner

Hinein ins Blaue

Was macht man, wenn ein guter Freund 1.121 Kilometer weit weg zieht? Ganz klar, man lässt nichts unversucht, um den Kontakt aufrechtzuerhalten. Doch schon bald beginnt die Entfernen die Freundschaft zu beschweren. Wenn dann noch ein leiser Zweifel an einem nagt, ob der Freund wirklich so ein guter Freund ist, heißt es der Sache auf den Grund zu gehen; zumal Rocky Emotionen etwas anders verarbeitet.

Doch als sich ihm die Gelegenheit bietet, an einem Wissenschaftswettbewerb teilzunehmen, welcher ihn ganz in die Nähe seines Freundes führt, packt er die Gelegenheit beim Schopf.
So beginnt ein Roadtrip der besonderen Art, bei dem jeder der Beteiligten seine eigene Geschichte im Gepäck hat.

Hier erhält der Leser eine Geschichte, welche Kinder wie Erwachsene sowohl unterhält als auch bewegt. Denn ob im autistischen Spektrum angesiedelt oder nicht, wenn ein Freund wegzieht, erschüttert das einen jeden; unabhängig davon, wie alt man ist oder ob man Special Needs hat. - Darin sind wir uns alle gleich und die Autorin versteht es gekonnt, diese Seite in uns anzusprechen. Marie Hüttner schreibt dabei packend als auch kindgerecht. Und so macht sich der Leser zusammen mit Rocky auf eine Reise, deren Ziel einerseits gewiss ist und sich andererseits als so unberechenbar wie das Leben erweist. Doch wenn einen ein paar Freunde auf der Reise begleiten, kann ein wunderbar sonniges Ende gelingen.

Eine abenteuerlichen Fahrt über Freundschaft, persönliches Wachstum und darüber, wie Energy Drinks und Proteinriegel ein Hasenleben retten können.

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Rocky Winterfeld

Rezensionen von Karina :

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Gym von Verena Keßler

no pain, no gain

Hm, ich weiß nicht so recht, wie ich das Buch bewerten soll.
Ich hatte mich ziemlich auf 'Gym' von Verena Kessler gefreut. Mein Gefühl sagte mir, dass das ein Buch für mich ist.
Am Anfang hat es mir auch echt gut gefallen, und wäre es in dem Stil weitergegangen, hätte ich es auch zufrieden beenden können.

Aber es ist mir etwas zu sehr in die Richtung von 'Nightbitch' abgedriftet und da war ich ja auch schon kein besonderer Fan von.
Wie gesagt, es fängt gut an und zwar bewirbt sich die namenlose Ich-Erzählerin in einem Fitnessstudio, dem Mega-Gym.
Ihre kleine Notlüge am Anfang, sie wäre frisch gebackene Mama und deshalb etwas außer Form geraten, bringt sie des Öfteren in Erklärungsnöte, und das war lustig zu lesen.
Als sie anfing, ihren Body zu transformieren, dachte ich noch: Ach Schade -, aber war gespannt, wie es weitergeht und vor allem, was in ihrer Vergangenheit passiert ist und wann der Showdown kommt, der das ganze Kartenhaus zum Einstürzen bringt.
Es kam anders, als ich dachte, und vielleicht stand mir dann auch mein im Kopf vorgesponnenes Ende im Weg, kann gut sein.
Ich mochte alle Figuren wirklich gerne, die waren sehr passend und gut gezeichnet.
Die Protagonistin hat mich auch nur zum Ende hin verloren, anfangs war alles super.
Der Roman hat natürlich eine absolute Sogwirkung entwickelt, aber hat mich dann etwas erschöpft wieder ausgespuckt.
Ich kann allerdings auch die begeisterten Stimmen verstehen, es ist einfach anders, und wer es etwas abgedreht und überzeichnet mag, der wird seine Freude dran haben.
Meinen Geschmack hat es nicht zu hundert Prozent getroffen.

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Gym