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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücherwurm78:

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The Business Trip von Jessie Garcia

Super Thriller mit Überraschungen

Zwei Frauen sitzen im Flugzeug nebeneinander, Stephanie auf dem Weg zu einer Konferenz und Jasmine ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund. Doch dann verschwinden beide und verschicken nur noch seltsame Nachrichten. Was ist passiert und wo sind die beiden?

Die Inhaltsbeschreibung zu diesem Thriller hat mich neugierig auf das Buch gemacht und ich wurde auch nicht enttäuscht.

Ein richtig guter spannender Thriller mit einigen überraschenden Wendungen. Es war für mich ab der ersten Seite an spannend, und die Spannung hat auch bis zum Schluss gehalten. Es gab keine langwierigen Passagen im Buch, es hat sich flüssig gelesen und ich bin immer neugierig geblieben wie es wohl weiter- und vor allen ausgehen wird. Die Story ist sehr gut durchdacht und umgesetzt im Buch. Man fiebert mit beiden Frauen mit und ist gespannt was den beiden passiert ist. Und mit dem Ende hätte ich dann so auch nicht gerechnet. Wirklich richtig gut.
Fazit: Ein sehr spannender und empfehlenswerter Thriller.

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The Business Trip

Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

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The Penguin Paradox von Greta Milán

Tolle Idee, einige Schnitzer

*The Penguin Paradox* bietet eine ungewöhnliche Mischung aus romantischer Geschichte, Forschungsalltag und einem faszinierenden Setting in einer abgelegenen Forschungsstation. Die Grundidee wirkt frisch, und gerade die Nebenfiguren und das atmosphärische Umfeld tragen viel zum Charme des Romans bei.

Besonders gelungen ist die Hälfte des Buches, in der Beckett zu Wort kommt: als Charakter wirkt er geerdet, warmherzig, intelligent und insgesamt ausgesprochen sympathisch. Seine Perspektive bringt Tiefe und Emotion in die Handlung. Warum er sich ausgerechnet für die Protagonistin interessiert, bleibt zwar stellenweise unklar – doch Anziehung entzieht sich im echten Leben wie in der Fiktion nicht immer der Logik.

Der weibliche Gegenpart ist anfänglich ebenfalls vielversprechend gezeichnet. Umso bedauerlicher ist es, dass sie im Verlauf des Romans an Glaubwürdigkeit verliert. Gerade da sie als Wissenschaftlerin arbeitet, hätte man eine reflektiertere Haltung und sorgfältige Überprüfung eigener Annahmen erwartet. Dass eine Verhaltensbiologin in ihrem beruflichen Umfeld mehrfach gravierend danebenliegt, wirkt nicht ganz stimmig und nimmt der Figur an Authentizität – besonders, wenn man selbst aus einem naturwissenschaftlichen Fach kommt und entsprechende Denk- und Arbeitsweisen kennt.

Das Setting rund um die Forschungsstation zählt klar zu den Pluspunkten des Romans. Allerdings entstehen auch hier Fragen: Die Fülle und Qualität der zubereiteten Gerichte, insbesondere mit frischem Obst und Gemüse, wirkt unter realistischen Expeditionsbedingungen schwer nachvollziehbar. Ein etwas tieferer Einblick in die logistischen Abläufe hätte hier zur Plausibilität beitragen können.

Mehrere logische Brüche stören zudem den Lesefluss. Die zeitliche Abfolge der zweimonatigen Expedition passt nicht zur im Buch beschriebenen Brut- und Paarungszeit der angesprochenen Pinguinart. Wer selbst Bezug zur Biologie hat – oder sich besonders auf die Darstellung der Tiere gefreut hat – könnte hier irritiert zurückbleiben. Auch kleinere, aber vermeidbare Ungenauigkeiten, wie eine nicht korrekte Darstellung einer Pokerhand, wirken unnötig. Ebenso fragwürdig erscheint die technische Herangehensweise an die Gebärdensprachübersetzung: In einem Roman, in dem ein ausgewiesener Softwarespezialist eine zentrale Rolle spielt, wirkt es unlogisch, dass eine Übersetzung der Gebärden in Sprache nicht programmierbar sein soll und der Text mühsam am Handy eingetippt werden muss.

Trotz dieser Kritikpunkte bleibt festzuhalten, dass die Grundidee überzeugend ist und viele liebenswerte Details enthält. Doch insgesamt wirkt die Umsetzung stellenweise konstruiert und in wichtigen Aspekten zu wenig recherchiert. Das schmälert für mich das Leseerlebnis deutlich – gerade weil ich mir aufgrund des großen Hypes ein rundum stimmiges Buch gewünscht hätte.

Fazit: Ein Roman mit starker Grundidee, warmherzigen Nebenfiguren und einer atmosphärischen Kulisse, der jedoch an Logikfehlern, fachlichen Ungenauigkeiten und einer zunehmend weniger überzeugenden Protagonistin leidet. Aus diesen Gründen fällt meine Bewertung leider nicht höher als 2 Sterne aus.

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The Penguin Paradox

Rezensionen von clematis:

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Königin Esther von John Irving

Trauriger Tagträumer

James Winslow wächst unter ungewöhnlichen Umständen auf, denn er hat zwei Mütter, eine leibliche, Esther, und eine Ziehmutter, Honor. Mit zweiundzwanzig Jahren reist er von New Hampshire nach Wien, ein spektakulärer Auftrag soll ihn vor einer Einberufung in den Vietnamkrieg schützen. Außerdem möchte er hier endlich seiner Königin Esther begegnen.

Es wäre wohl nicht John Irving, würde die Geschichte tatsächlich mit James, genannt Jimmy, beginnen. Nein, die Handlung setzt ein mit den Großeltern, Jimmy betritt erst etwa nach einem Viertel des Geschehens die Bühne. Von einem Thema ins nächste stürzend, erfahren wir von einem Krankenhaus und einem Waisenhaus, welche bereits in einem anderen Roman Irvings eine Rolle spielen, wird erörtert, ob beschnittene oder unbeschnittene Penisse empfehlenswerter sind und wie man wohl am besten zu einer Bescheinigung „nicht wehrdienstfähig“ kommt. James als „Honors Kind – ein trauriger Tagträumer“ [kindle Pos. 8476] steht dann doch im Mittelpunkt, denn schon vor seiner Geburt entspinnt sich ein abenteuerliches Schauspiel über seine geplante Entstehung, welche wohl nicht nur mir eine erstaunte Miene entlockt. Die Kindheit wird kurz gestreift, ausführlicher geht es dann wieder in Wien zu, wo unter anderem bekannte Lokale wie der Augustinerkeller oder das legendäre Café Hawelka erwähnt werden und das Experiment „Wehrdienstunfähig“ starten kann.

Ein detailverliebter Schreibstil, ausgesprochen ungewöhnliche Szenen und eine bisweilen derbe Ausdrucksweise kennzeichnen diesen Roman, Motive wie Verlust – einer Mutter, eines Kniegelenkes oder eines Armes –, ungewöhnliche Sexualbeziehungen und der Einfluss Charles Dickens‘ fallen ins Auge, die Charakteristik der Figuren ist bemerkenswert. Es ist durchaus interessant, einmal „einen Irving“ zu lesen, dennoch werde ich wohl kein erklärter Freund dieser Art von Literatur werden.

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Königin Esther

Rezensionen von jori1020:

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Konfetti-Blues von Lutz van der Horst

Gelungenes Debüt

In seinem Debütroman 'Konfetti-Blues' erzählt Lutz van der Horst die Geschichte von Max, einem Ende zwanzigjährigen Comedyautor, der auf der Suche nach sich selbst und seinem Platz in der Welt ist – sowohl auf der Bühne als auch daneben. Es ist eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Selbstzweifel, Drogen und den Versuch, in der unbarmherzigen Comedybranche Fuß zu fassen.

Das Hörbuch bietet einen spannenden Einblick in eine Branche, die für viele eher verborgen bleibt, ist aber zugleich weit mehr als ein Blick hinter die Kulissen. Es wirkt wie ein modernes Großstadtmärchen über das Gefühl, wenn der Applaus ausbleibt, und darüber, dass echte Nähe oft erst entsteht, wenn die Masken fallen. Gerade darin werden sich viele junge Menschen wiederfinden.

Die Figuren wirken lebendig und liebevoll gezeichnet. Besonders Max’ Freundeskreis überzeugt mit individuellen Eigenheiten und kleinen Macken, die immer authentisch bleiben. Man hat das Gefühl, Menschen zu begegnen, die man aus dem eigenen Leben kennen könnte. Durch die nahbare Erzählweise fühlt man sich, als stünde man direkt neben Max und sähe ihm beim Stolpern und Wachsen zu. Van der Horst findet dabei eine gelungene Balance aus Witz und Gefühl. Beim Hören reicht das Spektrum von lautem Lachen bis zu einem leichten Kloß im Hals. Dieser tragikomische, ehrliche Ton bildet das Herz des Hörbuchs – und Van der Horst trifft ihn beim Einlesen äußerst präzise. Seine Stimme verleiht der Geschichte zusätzliche Authentizität.

Stilistisch reicht das Hörbuch nicht an große Romanautor*innen heran. Die Sprache bleibt eher schlicht, und manche Passagen erinnern eher an eine Erzählung. Dennoch bleibt 'Konfetti-Blues' eine klare (Hör-)Empfehlung. Es ist ein warmherziges, unterhaltsames und nahbares Hörbuch, das mit seinem Humor und seiner Ehrlichkeit überzeugt.

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Konfetti-Blues

Rezensionen von jori1020:

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Konfetti-Blues von Lutz van der Horst

Kurzweiliges Debüt

In seinem Debütroman 'Konfetti-Blues' erzählt Lutz van der Horst die Geschichte von Max, einem Ende Zwanzigjährigen Comedyautor, der auf der Suche nach sich selbst und seinem Platz in der Welt ist – sowohl auf der Bühne als auch daneben. Es ist eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Selbstzweifel, Drogen und den Versuch, in der unbarmherzigen Comedybranche Fuß zu fassen.

Der Roman bietet einen spannenden Einblick in eine Branche, die für viele eher verborgen bleibt, ist aber zugleich weit mehr als ein Blick hinter die Kulissen. Er wirkt wie ein modernes Großstadtmärchen über das Gefühl, wenn der Applaus ausbleibt, und darüber, dass echte Nähe oft erst entsteht, wenn die Masken fallen. Gerade darin werden sich viele (junge) Menschen wiederfinden.

Die Figuren wirken lebendig und liebevoll gezeichnet. Besonders Max’ Freundeskreis überzeugt mit individuellen Eigenheiten und kleinen Macken, die immer authentisch bleiben. Man hat das Gefühl, Menschen zu begegnen, die man aus dem eigenen Leben kennen könnte. Durch die nahbare Erzählweise fühlt man sich, als stünde man direkt neben Max und sähe ihm beim Stolpern und Wachsen zu. Van der Horst findet dabei eine gelungene Balance aus Witz und Gefühl. Beim Lesen reicht das Spektrum von lautem Lachen bis zu einem leichten Kloß im Hals. Dieser tragikomische, ehrliche Ton bildet das Herz des Buches.

Stilistisch reicht das Buch nicht an große Romanautor*innen heran. Die Sprache bleibt eher schlicht, und manche Passagen lesen sich mehr wie Erzählung. Dennoch bleibt 'Konfetti-Blues' eine klare Empfehlung. Es ist ein warmherziges, unterhaltsames und nahbares Buch, das mit seinem Humor und seiner Ehrlichkeit überzeugt.

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Konfetti-Blues

Rezensionen von rewareni:

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Verformung von Bastian Kresser

Ein neuer Lebensweg

Wegen eines Burnouts nimmt sich der Manager Marc Steiner eine 7 monatige Auszeit, wo ihm seine Freunde einen Messerschmiedekurs schenken. Kaum trifft er auf den verschlossenen, aber charismatischen Niels Bergmann, der sein Grundstück mit einem meterhohen Zaun gesichert hat, wo es einen Bunker gibt, sowie geheimnisvolle Besucher immer wieder auftauchen, beginnt für Marc ein neues Leben.

Die Schmiedearbeit nimmt ihn immer mehr gefangen und auch die beginnende Freundschaft zu Niels ist für ihn etwas besonderes.
Als Marc die Journalistin Nina kennen lernt, scheint für ihn das Glück perfekt zu sein, doch nach einem ersten Kennenlernen mit Niels gerät ein Stein ins Rollen, den scheinbar niemand mehr aufhalten kann. Nina spürt, dass mit Niels etwas nicht stimmt und ihr Spürsinn ist erwacht. Marc gerät nun zwischen die Fronten, wo ihn Nina mit ihren Recherchen über Niels immer wieder erschüttert und er letztendlich nicht mehr weiß, wem oder was er glauben kann.
Der Roman ,,Verformung“ von Bastian Kresser wird den Leser nicht ganz unbeeindruckt zurück lassen. Es werden darin viele Themen angesprochen, wo jeder entweder schon persönliche Erfahrungen damit gemacht hat oder sich über gewisse Dinge Gedanken gemacht hat.
Zu Beginn bin ich etwas schwer in den Roman hinein gestartet, da mir Marc zu verunsichert und ängstlich war ob seiner psychischen Situation, die der Autor sicherlich gut dargestellt hat. Da ist es mir dann etwas zu schnell gegangen, dass er bereits nach ein paar Tagen in der Schmiede selbstbewusst und gestärkt ob seines Burnouts hervor gegangen ist. Auch hat mir dabei seine ,,Unterwürfigkeit“ gegenüber Niels gestört, den er immer wieder als seinen „Meister“ und seinen ,,Schmied“ bezeichnet hat.
Im Laufe der Geschichte wird man aber dann immer mehr hineingezogen in eine Welt wo Marc und Nina, die zu Beginn unsterblich ineinander verliebt waren, plötzlich aus den Fugen gerät. Der Autor schafft es dabei, dass man selbst immer wieder zweifelt ob eine richtige Gefahr von Niels ausgeht, der abgeschieden lebt, der seltsame Besucher bekommt und der offensichtlich alles von Nina weiß und ihre technischen Geräte plötzlich gehackt worden sind.
Man hat das Gefühl, dass so gut wie jeder etwas zu verbergen hat und so mancher versucht, den anderen auf subtile Art und Weise zu manipulieren.
Man merkt in der Geschichte aber auch, wie schwer es sein kann, wenn man ,,anders“ denkt und lebt, dass einem sehr schnell ein Stempel aufgedrückt wird und man sich bereits im Vorhinein eine Meinung bildet, die sich aber letztendlich als falsch heraus stellt.
Es ist ein stiller Roman, wo leider sehr viel geraucht wird in gefühlt jeder Szene, wo man aber gut eintauchen kann in die Gedanken der Protagonisten. Man ertappt sich dabei, dass man selbst immer wieder seine eigene Haltung gegenüber Andersdenkender, Medienberichte... überdenkt, wo es oft gar nicht so leicht ist heraus zu finden, ob wir nicht immer wieder durch andere manipuliert werden, ohne dass es uns wirklich bewusst ist.
Es ist eine Geschichte wo besonders Marc gestärkt hervor gehen wird, der viel über sich selbst gelernt hat, der gemerkt hat, wie wichtig Niels für ihn ist und dass jeder sein Leben selbst in die Hand nehmen muss, wenn er glücklich und zufrieden sein will.

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Verformung

Rezensionen von Katzenmicha:

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Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten von Cornelia Funke

Sehr spannende Gespensterjagd

Tom entdeckt im Keller als er für seine Mutter Orangensaft holen soll ein schimmlig-grünes Gespenst.Doch nur er kann es sehen,als er es seiner Oma erzählt glaubt sie ihm. Oma Anna schickt ihn zu ihrer guten Freundin Frau Hedwig Kümmelsaft, eine erfahrene Gespensterjägerin.Sie gibt Tom viele Tipps und stattet ihn mit kuriosen Hilfsmitteln aus.

Mit viel Mut stellt er sich dem Gespenst erneut,und erfährt – das das Gespenst von einem größeren und böseren Gespenst aus seinem Haus vertrieben wurde und deshalb im Keller des Mehrfamilienhauses wohnen muss.Können Tom und Frau Kümmelsaft dem Gespenst Hugo helfen?

Die Autorin Cornelia Funke hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Das Buch aus dem Jahr 2009 wurde vom Verlag wieder neu aufgelegt, mit einer jungen Illustratorin und einem Vorwort der Autorin.Auf dem Cover ist Tom hinter ihm Hedwig Kümmelsaft, die Gespensterexpertin und dann natürlich das Gespenst zu sehen.Das Cover macht gleich Lust zu lesen-sehr gerne 5 Sterne.

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Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten

Rezensionen von Katzenmicha:

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Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten von Cornelia Funke

Sehr spannende Gespensterjagd

Tom entdeckt im Keller als er für seine Mutter Orangensaft holen soll ein schimmlig-grünes Gespenst.Doch nur er kann es sehen,als er es seiner Oma erzählt glaubt sie ihm. Oma Anna schickt ihn zu ihrer guten Freundin Frau Hedwig Kümmelsaft, eine erfahrene Gespensterjägerin.Sie gibt Tom viele Tipps und stattet ihn mit kuriosen Hilfsmitteln aus.

Mit viel Mut stellt er sich dem Gespenst erneut,und erfährt – das das Gespenst von einem größeren und böseren Gespenst aus seinem Haus vertrieben wurde und deshalb im Keller des Mehrfamilienhauses wohnen muss.Können Tom und Frau Kümmelsaft dem Gespenst Hugo helfen?

Die Autorin Cornelia Funke hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Das Buch aus dem Jahr 2009 wurde vom Verlag wieder neu aufgelegt, mit einer jungen Illustratorin und einem Vorwort der Autorin.Auf dem Cover ist Tom hinter ihm Hedwig Kümmelsaft, die Gespensterexpertin und dann natürlich das Gespenst zu sehen.Das Cover macht gleich Lust zu lesen-sehr gerne 5 Sterne.

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Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten

Rezensionen von Harakiri:

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Wem du traust von Petra Johann

Echt gut

Als Sofia nach einem Babysitter-Abend nicht nach Hause kommt, beginnt eine fieberhafte Suche. Doch Sofia bleibt verschwunden.
Was anfangs nach einem perfekten Leben aussieht, wird bald ins Gegenteil verkehrt. Das Buch geht in die Tiefe und beleuchtet das Zusammenleben verschiedener Charaktere. Beschreibt Liebe und welche Abgründe sich daraus ergeben können.

Das Buch wird aus abwechselnden Perspektiven beschrieben. Da ist einmal Eva, Kommissarin Heidi und die Gefangene in kursiver Schrift. Vor allem deren Kapitel sind sehr emotional und anfangs etwas verwirrend. Diese Erzählstruktur ist in meinen Augen sehr geschickt gewählt. Rückblenden und Perspektivwechsel entwirren das Rätsel um das Verschwinden Sofias Stück für Stück.
Die Charaktere handeln authentisch und geben ihre Geheimnisse erst nach und nach preis und genau das macht die perfide Spannung aus, die sich bis zum Schluss hält.
Wie in allen ihren Büchern überzeugt Johann hier wieder durch eine präzise und tiefgründige Story und macht es dem Leser nicht leicht, den wahren Täter zu erraten.

Fazit: Petra Johann ist wieder ein Buch gelungen, das man kaum aus der Hand legen mag.

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Wem du traust

Rezensionen von Tara:

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Die wilden Jahre von Susanne Goga

Ein packender historischer Roman

„Die wilden Jahre“ ist ein packender, historischer Roman der in Mönchengladbach lebenden Autorin Susanne Goga.
Die Handlung beginnt im April 1919 in Düsseldorf. Der Erste Weltkrieg hat deutliche Spuren im Land und im Leben der Menschen hinterlassen. Viele Städte sind besetzt und es ist nicht möglich sich frei zu bewegen.

Auch das Geschwisterpaar Thora und Hannes Bernrath spürt die Veränderungen der letzten Jahre. Während Thora bereits wieder Träume hat und in Düsseldorf Schauspiel studieren möchte, wirkt Hannes verloren. Als er wegen Mordverdacht verhaftet wird, beginnt Thora für ihren Bruder zu kämpfen.
Gleich zu Beginn gelingt es Susanne Goga, vergangene Zeiten lebendig werden zu lassen. Sie fängt die Atmosphäre der damaligen Zeit gelungen ein und zeichnet ihre Charaktere lebendig und authentisch.
Die Handlung wechselt zwischen Düsseldorf, München-Gladbach, Bowdon Manchester und Arras-Roeux (Frankreich) und ist in den Jahren zwischen 1914 und 1919 angesiedelt. Durch diese stetigen Wechsel lesen sich die Ereignisse abwechslungsreich und Spannung wird aufgebaut.
Es geht um einen Neubeginn nach dem Krieg, Liebe, Mut, Loyalität, Hoffnung, Familie und vieles mehr.
Historische und fiktive Ereignisse greifen gelungen ineinander und man merkt, dass hier zuvor ausgiebig recherchiert wurde.
Mit ihrem Nachwort hat die Autorin ihr Werk gelungen abgerundet. Hier findet man auch eine Auflistung der realen historischen Persönlichkeiten, die den meisten Rheinländern ohnehin bekannt sein dürften.
Da ich im Rheinland lebe, gefiel mir das Setting besonders gut. Ich hatte die historischen Schauplätze vor Augen und war sehr beeindruckt, wie Susanne Goga geschichtliche Ereignisse mit ihrem Roman verwoben hat. Ich kann das Buch Liebhabern historischer Romane nur empfehlen.

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Die wilden Jahre