Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lydia_Te:
Die Tage im Café Torunka von Satoshi Yagisawa
Entschleunigend
Wer die Bücher "Die Tage in der Buchhandlung Morisaki" und "Die Abende in der Buchhandlung Morisaki" bereits kennt, wird von "Die Tage im Café Torunka" nicht enttäuscht sein.
Der Autor Satoshi Yagisawa hat es erneut geschafft, die japanische Lebenseinstellung und -kultur in einem Buch zu verpacken.
Achtsames miteinander umgehen ist ein großer Teil davon. Die einzelnen Protagonisten im Buch sind erneut Menschen, die oberflächlich betrachtet nichts besonderes sind, aber bei näherer Betrachtung, wird einem klar, dass es sehr bedachte Menschen sind die nur das beste für seine bzw. ihre Mitmenschen möchte. Oft geht das dann auf die Kosten von einem selbst.
Das Buch wird in drei Geschichten unterteilt. Jedes Mal dreht es sich um Menschen die einen wichtigen Teil im Café Torunka einnehmen. Ich finde es sehr schön, die einzelnen Protagonisten in den anderen Geschichten wiederzufinden. Dadurch kann man sich ein besseres Bild von den Hauptdarstellern machen und lernt sie immer besser kennen.
Rezensionen von clematis:
Verschworen von Eva Björg Ægisdóttir
Rache?
Elma kehrt aus der Babypause zurück und erwartet einen ruhigen Winter im Polizeidienst. Weit gefehlt, in einem Urlaubshäuschen liegt ein Toter, mit sieben Hieben brutal erstochen. Die Ermittlungen führen zu einem Feriencamp mehr als zwanzig Jahre zuvor. Kann es sich um einen Racheakt handeln?
Zum wiederholten Male nimmt Elma aufwendige Morduntersuchungen auf, teils unterstützt von ihrem Kollegen und Lebenspartner Sævar, der sie in der Elternzeit abgelöst hat und von ihrem Vorgesetzen Hörður, der jedoch durch einen Fahrradunfall mehr eingeschränkt ist als ihm lieb ist.
Die besondere Kulisse Islands passt wieder wunderbar zur ruhigen, aber stets packenden Stimmung, viele Gedankengänge müssen überprüft, etliche Personen befragt werden. Zeitsprünge in die Vergangenheit sorgen für Abwechslung und lebhafte Hintergrundinformationen, ein wenig Privates lockert die Ermittlungen bestens auf, ohne zum Störfaktor zu werden. So wird auch der fünfte Fall für Elma zu einem kurzweiligen Abenteuer in Akranes, einem kleinen Hafenstädtchen, wo ja angeblich nichts passiert.
Wenig Blut, dafür umso spannendere Verstrickungen unter den zahlreichen Figuren, eine brillante Fallanalyse und ein frappierendes Ende – beste Voraussetzungen für einen großartigen Kriminalroman. Jetzt steigt natürlich die Spannung, wie es mit Elma und Sævar weitergeht. Uneingeschränkte Empfehlung für Krimibegeisterte, die die Kraft in der Ruhe sehen.
Rezensionen von Lilli33:
Geheimnisse des Nil, Band 2 - Where the Library Hides von Isabel Ibañez
History, Fantasy und viel Romance
History, Fantasy und viel Romance
Inhalt:
Alle wollen, dass Inez Ägypten verlässt, doch die junge Dame ist mit dem Land noch nicht fertig. Immer noch hofft sie, ihren Vater lebend zu finden und ihrer Mutter die gestohlenen Artefakte wieder abnehmen zu können. Doch dazu müsste sie auch diese erst einmal finden.
Dummerweise ist ihr Onkel Ricardo ihr Vormund und kann über ihren Aufenthaltsort und ihr Vermögen bestimmen. Ihr bleibt kein anderer Ausweg, als heimlich Whitford Hayes zu heiraten, damit sie in Ägypten bleiben kann. Doch der hat wiederum seine eigenen Pläne …
Meine Meinung:
„Where the Library Hides“ schließt direkt an den 1. Band der Die Geheimnisse des Nil-Dilogie aus dem Ravensburger Verlag an. Man sollte Band 1 unbedingt vorher gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Die Reihe findet mit dem 2. Band einen guten Abschluss. Alle Fragen sind am Ende beantwortet.
Das Cover passt hervorragend zu dem von Band 1 und die tollen Farbschnitte der ersten Auflage der beiden Bände ergeben zusammen ein ganzes Bild. Auch inhaltlich kann das Buch überzeugen, obwohl ich am Anfang eine längere Durststrecke hatte. Über zig Seiten geht es nur um die Hochzeit von Inez und Whit. Hier schien sich die Handlung ewig im Kreis zu drehen und nicht vorwärts zu kommen. Mit so viel Romantik hatte ich einfach nicht gerechnet, da es in Band 1 nicht so „schlimm“ war.
Doch irgendwann nahm die Handlung dann Fahrt auf und konnte mich wieder richtig mitreißen. Isabel Ibañez schreibt so locker und schwungvoll, dass man einfach durch die Seiten rauscht. Dabei erzählt sie eine verzwickte Geschichte von Liebe, Familie und Freundschaft, von Ägypten und Kleopatra, von Missständen und Moral. Mehr als ein Mal geraten unsere lieb gewonnenen Protagonist*innen in Lebensgefahr und man bangt unweigerlich mit. Die stets ansteigende Spannung entlädt sich schließlich in einem furiosen Show down.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Romantasy-Fans.
Die Dilogie:
1. What the River Knows
2. Where the Library Hides
Rezensionen von Lese:
Wieso? Weshalb? Warum? - Das Lexikon der Antworten von Andrea Schwendemann; Dela Kienle; Stefan Greschik; Andrea Erne; Sabine Lipan; Susanne Gernhäuser; Lena Thiele; Carola von Kessel; Tom Dauer
Spannendes und umfangreiches Wissen
Dieses „Lexikon der Antworten“ aus der Reihe Wieso? Weshalb? Warum? ProfiWissen beantwortet spannende Kinderfragen zu Natur, Geschichte, Technik und Weltall. Mit verständlichen Texten, Bildern, Comics, Experimenten und Quizfragen vermittelt es Sachwissen lebendig und lädt zum Mitmachen, Entdecken und Experimentieren ein.
Die Fragen und Antworten sind nicht nur für Grundschulkinder interessant, sondern auch für ältere Kinder und Erwachsene spannend. Die Themen sind nach Fragen geordnet, z. B. „Warum brauchen manche Menschen eine Brille?“. Manche Fragen werden auf einer Seite behandelt, andere ausführlicher auf Doppelseiten oder ausklappbaren Entdeckerseiten.
Farbenfrohe Fotos, Schaubilder, Bilder und Karten lockern die Kapitel auf und veranschaulichen das Wissen. Die Texte sind gut verständlich, prägnant und kindgerecht erklärt.
Dieses informative und spannende Lexikon begeistert nicht nur die Kinder, sondern auch die Omi. Klare Empfehlung!
Rezensionen von Anno:
Cosmix von Laurent Schafer
Ich bin begeistert!
‚Cosmix’ ist wirklich urkomisch und erklärt gleichzeitig Zusammenhänge auch ungemein gut. Ich habe einen naturwissenschaftlichen Hintergrund und habe mich bei dieser Graphic Novel teilweise wirklich kringelig gelacht. Hier wird verschiedenstes Wissen sehr unterhaltsam präsentiert und ist damit weit spannender als so mancher Unterricht in der Schule.
Zu Gute kommt dem Buch aber definitiv auch seine komplett farbige Gestaltung. Einfarbig wären die Illustrationen wahrscheinlich überladen und unruhig, in Farbe aber sind sie perfekt und richtig schön anzusehen. Auch das Spektrum der Themen gefällt mir persönlich richtig gut. Diese sind in verschiedenen Kapiteln gegliedert, die jeweils wie eigenständige, kleine Geschichten wirken und gleichzeitig thematisch strukturiert aufeinander aufbauen und erdzeitlich fortlaufend sind.
‚Cosmix‘ weckt das Interesse und fasziniert. Ich hoffe es wird noch weitere Bücher in diesem Stil geben.
Rezensionen von LEXI:
Im Kopf des Bösen – Der Happy Face Killer von Axel Petermann; Petra Mattfeldt
Seht über eure Schulter, ich bin näher, als ihr denkt!
Seht über eure Schulter, ich bin näher, als ihr denkt!
„Ich muss in die Welt der Opfer eintauchen um verstehen zu können, was der Täter in ihnen sah.“ (Sophie Kaiser)
Nach einem spannenden Auftakt mit dem „Sandmann-Fall“ und dessen Nachfolger „Ken und Barbie“ setzt das Autorenduo Axel Petermann und Petra Mattfeldt die Buchreihe „Im Kopf des Bösen“ fort.
Band 3 - „Der Happy Face Killer“ - befasst sich mit einer Mordserie im Umkreis von Bremen, bei der mehrere Frauen entführt, misshandelt, vergewaltigt und getötet wurden. Der Leiter der Mordkommission Bremen fordert die beiden Fallanalytiker Sophie Kaiser und Leonhard Michels an, um den sadistischen Serienkiller zu schnappen. Eine seltsame Zeugin, ein Mord, der nicht ganz ins Bild zu passen scheint und ein skrupelloser Journalist sind nur einige der vielen Hindernisse, die sich den beiden Profilern in den Weg stellen.
Der einnehmende Schreibstil, die Charakterzeichnung der handelnden Figuren und ein komplexer Fall machen auch den dritten Band dieser Reihe zu einem fesselnden Leseerlebnis. Mit Sophie Kaiser und Leonhard Michels hat das Autorenduo authentische, aber ziemlich eigenwillige Protagonisten ersonnen, die mit einer herausragenden Beobachtungsgabe und einem ungewöhnlichen Ermittlungsansatz punkten. Sophie Kaisers spezielle Fähigkeiten, ihre direkte Art, die kühle, analytische Denkweise, aber auch die Aspekte und Auswirkungen ihrer autistischen Züge haben mir ausnehmend gut gefallen.
Die beiden Autoren beleuchten abwechselnd die Arbeit der Profiler und die Aktivitäten des Mörders. Die fieberhafte Suche nach einem Anhaltspunkt bei den Ermittlungen sorgt für Spannung im Buch, die Einblicke in die Welt der Fallanalyse fand ich faszinierend. In dieser auf ein wahres Verbrechen beruhenden Geschichte bleibt die Identität des Mörders sehr lange im Dunkeln, obgleich man viel über ihn erfährt und die Ereignisse aus seiner Sicht mitverfolgen kann. Die Einzelheiten zu den Morden und zur Person des Täters werden nur langsam enthüllt, was den Spannungsbogen weiter erhöht. Nach einem aufregenden Katz-und-Maus-Spiel taucht vor dem Zuschlagen der letzten Buchseite plötzlich jemand auf, der es auf Sophie Kaiser abgesehen hat und „sie für sich haben möchte“. Ob tot oder lebendig wird derzeit noch der Vorstellungskraft des Lesers überlassen. Der hochspannende Epilog zeichnet dadurch für eine hohe Erwartungshaltung und Vorfreude auf den nächsten Band dieser True-Crime-Reihe verantwortlich. Die Autoren gehen im Nachwort ausführlich auf die realen Fakten und die Person des echten Happy Face Killers ein.
FAZIT: Die fesselnde Neuerscheinung „Im Kopf des Bösen – Der Happy-Face-Killer“ aus der Feder von Petra Mattfeldt und Axel Petermann hat mich sehr gut unterhalten und für spannende Lesestunden gesorgt. Als passionierter Krimi-Fan mit einer Vorliebe für das Profiling und großem Interesse für die verschiedenen Ausprägungen des Autismus lag mein persönlicher Fokus auf der Ermittlungsarbeit von Sophie Kaiser und den faszinierenden Einblicken in die Welt der Fallanalytik. Was mich jedoch störte war die Tatsache, dass nun auch in Romanen die Schreckensherrschaft der gendergerechten, den Lesefluss enorm störenden Sprache Einzug gehalten hat (Kollegen und Kolleginnen, Täter oder Täterin). Nichtsdestotrotz kann ich dieses Buch, das interessante Hintergründe und Einblicke in die Ermittlungsarbeit bei der Aufklärung von Serienmorden bietet, jedem Krimi-Fan ans Herz legen.
Rezensionen von Katja K.:
Red Flags von Sophie Jo
Spritzige, scharfsinnige RomCom zu einem wichtigen Thema
Cover und Titel haben mich direkt angesprochen, da sie die humorvolle Verarbeitung eines wichtigen und sehr aktuellen Themas versprechen. Der Begriff "Red Flag" ist derzeit gefühlt in aller Munde und wird in der heutigen schnelllebigen Zeit teilweise fast inflationär verwendet, um Dating- oder Beziehungsabbrüche zu rechtfertigen.
Doch was ist eigentlich eine wirkliche Red Flag und was sind überhöhte Ansprüche oder Ausreden, um Nähe zu vermeiden? Wann sollte man eine Beziehung beenden, weil die Passung nicht stimmt und die Beziehung nicht (mehr) gut tut, und wann gilt es, Unterschiede und Störfaktoren zu akzeptieren und Kompromisse zu schließen? Über diese großen Fragen sind sicherlich viele von uns schon einmal gestolpert. Die Autorin bearbeitet sie in diesem Roman mit viel Leichtigkeit, beißendem Witz, aber auch Ernsthaftigkeit und einer großen Prise Weisheit. Der Sprachstil ist locker, spritzig und humorvoll und macht es einem leicht, in die Geschichte einzutauchen. Abwechselnd wird aus der jeweiligen Perspektive der zwei Protagonist*innen erzählt, wobei hierfür die Ich-Form und die Gegenwart gewählt wurden. Beides mag ich in Romanen besonders gerne, weil es mir die Charaktere noch näher bringt und sie spürbarer macht. Tatsächlich sind die Protagon*istinnen liebevoll ausgearbeitet und ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. Die Dialoge sprühen vor Sarkasmus und Schlagfertigkeit. Besonders Poppys scharfsinnige Beobachtungen, ihre Begeisterung und ihr beharrliches Einstehen für ihre Werte haben mir gut gefallen. Sehr elegant fand ich, dass die Autorin beide Extreme des Themas "Red Flags" beleuchtet: Da sind Poppy und Cam, die potentielle Partner*innen geradezu nach Störfaktoren abscannen und es gar nicht erst zu einer ernsthaften Beziehung kommen lassen. Auf der anderen Seite verdeutlichen einige Nebencharaktere das andere Extrem - die Überanpassung in und das Festhalten an einer Beziehung, die nicht gut tut oder sogar schadet. Zwischendurch werden auf humorvolle Art immer wieder psychologische Weisheiten eingestreut, z.B. durch eine Freundin von Poppy, die gerade in Therapie ist. Fazit: Obwohl ich 20 Jahre älter bin als die Protagonist*innen, hat mich die Geschichte nicht nur wunderbar unterhalten und zum Lachen gebracht, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Klare Empfehlung!
Rezensionen von Vobabooks:
Das Lied des Vogelhändlers von Ralf H. Dorweiler
Historischer Krimi
„Das Lied des Vogelhändlers“ von Ralf H. Dorweiler führt uns ins Hochmittelalter. Es spielt auf zwei Zeitebenen, die frühere Zeitebene startet 1190 auf dem dritten Kreuzzug von Kaiser Friedrich Barbarossa. Im Fokus ist dort Franziska von Hellenau, die im Heilbereich tätig ist. Die andere Zeitebene ist 10 Jahre später und wird verbunden durch Franziska.
Es findet ein Tunier auf der Burg des Markgrafen von Baden statt, zu welchem auch der Vogelhändler Wigbert und der Minnesänger Walther von der Vogelweide angereist sind. Doch bald wird klar, dass merkwürdige Dinge geschehen, und Franziska, Wigbert und Walther versuchen herauszufinden, was dort vor sich geht…
Ein historischer Roman voller Politik, Verbrechen, Schicksalen und Liebe - eingebettet in die damalige Zeit und ihre Ereignisse. Beim Lesen bin ich definitiv gedanklich ins Mittelalter geschlüpft und habe einige historische Dinge gelernt. Auch über Vögel habe ich einiges gelernt, die auch eine gewisse Rolle in dem Buch spielen. Die Erzählung auf zwei Zeitebenen hat mir gut gefallen, und ich fand es interessant, wie die Erzählstränge schlussendlich zusammen gelangt sind. Die Charaktere fand ich interessant, es sind einige und die Übersicht zu Beginn des Buchs ist hilfreich. Den Schreibstil fand ich gut lesbar, mit vielen bildhaften Beschreibungen. Die Geschehnisse sind spannend beschrieben und die Verbrechen laden zum Miträtseln ein - und zumindest viele der Fragen werden im Laufe des Buchs beantwortet. Wer gerne historische Krimis liest, dem könnte dieses Buch gefallen.
Rezensionen von Shilo:
Das Mädchen und der Templer von Nora Berger
Intrigen, Gier und dunkle Machenschaften
Nora Berger entführt den Leser in „Das Mädchen und der Templer“ tief ins 13. Jahrhundert. In einer Mischung aus realen und historischen Ereignissen erfährt man einiges über die Mystik des Templerordens und taucht in eine vergangene Zeit ein.
Intrigen und Verrat, Gier nach Geld und Besitz – das sind die Triebfedern, die den hohen Spannungsbogen der Geschichte bestimmen.
Die Rolle der Kirche mit ihrem Machtstreben, ihren Betrügereien und der Bereitschaft, auch vor Mord nicht Halt zu machen, zeigt eindrücklich, dass es sich um Menschen mit Stärken und Schwächen handelt. Sehr interessant und mitreißend wird dargestellt, wie Macht, Eifersucht und persönliche Ambitionen das Geschehen prägen.
Gleichzeitig kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Sie steht jedoch nicht im Vordergrund, sondern fügt sich dezent in die spannungsgeladene Handlung ein. Die Charaktere und Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben, sodass man das Gefühl hat, selbst durch Burgen, Dörfer und Straßen des Mittelalters zu wandern. Besonders die Einblicke in die Kinderkreuzzüge und das alltägliche Leben im 13. Jahrhundert sind eindrucksvoll und verleihen der Geschichte Tiefe.
Der Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch dicht, die Spannung bleibt vom ersten bis zum letzten Kapitel greifbar. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht und sich die Geschichte entwickeln wird. Die Autorin scheut sich nicht, die Gefahren, Katastrophen und Härten jener Zeit zu zeigen.
„Das Mädchen und der Templer“ ist ein historischer Roman, der Intrigen, Machtspiele, Mut und Abenteuer eindrucksvoll miteinander verbindet und den Leser direkt ins 13. Jahrhundert entführt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von warda:
Botanik des Wahnsinns von Leon Engler
Wahnsinnig?
In seinem Debütroman „Botanik des Wohnsinns“ thematisiert Leon Engler die psychischen Dynamiken innerhalb einer Familie, bei der über Generationen hinweg psychische Erkrankungen vorherrschen.
Der Protagonist hat aufgrund des familiären Hintergrunds Angst davor, selbst eines Tages an einer psychischen Erkrankung zu leiden und in den Wahnsinn zu rutschen.
Hierbei ist der Erzähler selbst Psychologe, sodass dieses Thema narrativ als auch fachlich betrachtet wird. Erinnerungen und Imagination verschwimmen miteinander und eine klare Grenzziehung zwischen Realität und Funktion ist nicht möglich. Der Ich-Erzähler reflektiert über die verschiedenen Krankheitsbilder wie Schizophrenie und Depression, aber auch das Thema Abhängigkeit sowie Betäubungsmittel werden in diesem Kontext aufgegriffen.
Der Roman ist insbesondere für Lesende sicherlich von Interesse, die sich gerne mit dem Thema psychischer Erkrankungen beschäftigen.











