Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lilli33:
Das glückliche Leben von David Foenkinos
Dieses Buch hat mich leider nicht glücklich gemacht
Dieses Buch hat mich leider nicht glücklich gemacht
Inhalt:
Éric Kherson steht in der Mitte des Lebens. Er ist geschieden, hat einen Sohn, ist im Beruf erfolgreich, aber trotzdem passt es nicht. Éric hat depressive Phasen, ist ausgebrannt und tritt auf der Stelle. Da kommt ihm das Angebot einer ehemaligen Mitschülerin, Amélie, für die Regierung zu arbeiten, gerade recht.
Éric gibt sein Bestes, doch auf einer Geschäftsreise landet er in Seoul zufällig in einem „Happy Life“, wo er sich dem Ritual seiner eigenen Scheinbeerdigung unterzieht. Dieses Ritual gibt ihm die Kraft, sich auf das Wesentlich im Leben zu besinnen. Er bringt dieses Geschäftsmodell nach Frankreich, um auch hier den Menschen zu mehr Glück zu verhelfen.
Meine Meinung:
Dank des lockeren Schreibstils von David Foenkinos konnte ich diesen Roman gut lesen, obwohl er mich überhaupt nicht gepackt hat. Die erste Hälfte empfand ich als ziemlich belanglos und unaufgeregt. Die Personen werden endlos lange eingeführt und beschrieben. Trotzdem fühlte ich mich ihnen nicht nah, was wohl an dem distanzierten Schreibstil lag. Es wird mehr beschrieben als gezeigt. Die Gefühle und Emotionen der Protas werden eher aufgezählt, als dass sie bei mir ankommen.
Die zweite Hälfte konnte mich dann deutlich mehr fesseln. Hier geht es um das seltsam anmutende Ritual der Scheinbeerdigung, das in Südkorea anscheinend wirklich praktiziert wird, um gestressten und unglücklichen Menschen neuen Lebensmut zu geben.
Alles in Allem empfand ich den Roman als einigermaßen unterhaltsam, aber leider ziemlich oberflächlich. Dabei hätte das Thema so viel mehr hergegeben.
Rezensionen von Marie aus E.:
Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly
Tragisch
Was für eine tragische Geschichte.
Es geht um Dorothy, die nach dem Tod der Mutter - nach einer lieblosen Kindheit- als junge Frau in ein kleines Fischerdörfchen in Schottland zieht. Als Großstädterin aus Edinburgh und neue Lehrerin wird sie kritisch von den Dorfbewohnerinnen beäugt.
Doch da gibt es den einen Fischer, bei dem Dorothy sich wohl fühlt.
Aber Missgunst, Eifersucht und Intrigen prägen ihr neues Leben und auch sie steht sich selbst im Weg.
Trotzdem findet sie ihr kleines Glück, wird Mutter und verliert wieder alles. Ihr kleiner Sohn ertrinkt und scheint Jahre später zurück zukommen.
Unmöglich - aber wer ist der fremde Junge dann?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Nicht im Sinne von sich wohlfühlen damit, denn es ist so tragisch. So viele vertane Chancen, so viel unnötiges Leid.
Die Charaktere sind sperrig, nicht unbedingt gefällig, aber ich habe sie (fast) alle zu schätzen gelernt.
Was ich auch erstaunlich fand: die Tragik umfasst beide Geschlechter und gleich mehrere Personen. Auch wenn Dorothy im Vordergrund stand, geht es nicht nur um ihre Geschichte.
Stark erzählt, fesselnd geschrieben.
Rezensionen von stina23:
1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht. von Yorick Goldewijk
Düster und interessant
Eine Unbeseelte zu sein bedeutet für 8 ein fremdgesteuertes Leben zu führen. Ihr Tag ist genau strukturiert, monoton und überwacht. Von morgens bis abends wird sie von „Evi“ indoktriniert, immer zu dienen, ohne zu hinterfragen. 8 ist eine von vielen, die sich alle gleichen jedoch keinen Kontakt zueinander haben.
Ihr einziges Ziel ist es, ihre Stadt Surdus verlassen zu dürfen, um den Beseelten dienen zu dürfen. Doch ist es das wirklich? 8 kann sich mit ihrem Dasein und ihrer Aufgabe nicht abfinden, sie hinterfragt und will nicht immer gehorchen. Sie träumt von Dingen, die sich noch nie gesehen hat, liebt es, die Sonne auf ihrer Haut zu fühlen, möchte ihre Gedanken mit jemandem besprechen und hat ganz einfach das starke Verlangen, richtig zu leben, zu erleben. Da entdeckt sie eines Tages eine Gleichgesinnte. 8 trotzt allen Gefahren, um mit 1000 in Kontakt zu treten und hofft, dass sich mit ihr alles verändern wird.
Das Buch mit zirka 150 Seiten ist trotz seiner „Kürze“ sehr aussagekräftig. Der Autor schafft es von Beginn an, 8 spürbar zu machen. Ihre innere Zerrissenheit, ihr Wunsch nach mehr Leben und einer Beziehung zu einem anderen Wesen bringt sie einem schnell näher. Vieles bleibt lange ein Rätsel und wirft Fragen auf, dennoch kann man mit 8 mitfühlen und wünscht ihr, dass sie es schafft, ihre Situation zu verändern. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen und auch für die jüngere Leserschaft sicher adäquat. Was den Inhalt betrifft, bin ich mir nicht so sicher. Mir hätte mit zwölf Jahren wahrscheinlich etwas an Klarheit und Greifbarkeit im Ablauf der Geschichte gefehlt und die Story hätte mich eher verwirrt. Als erwachsene Leserin finde ich gerade den Spielraum für eigene Interpretationen interessant. Das Buch regt zum Nachdenken an und ließ diese Gedanken bei mir noch etwas nachhallen. Auch die Düsternis, die in der Geschichte eigentlich immer präsent ist, ist sicher nicht für alle jungen Lesenden passend.
Ich mochte den Schreibstil, fand die Geschichte interessant und ungewöhnlich und sie ließ mich nicht gleich wieder los. Ich würde sie jedoch erst älteren Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen.
Rezensionen von Katja K.:
Willow-Falls-Reihe, Band 2 - Stay With Me in Willow Falls von Greta Milán
Liebenswerte Smalltown Romance mit einer Prise Tragik
Was habe ich mich gefreut, den zweiten Band zu Willow Falls zu entdecken! Paige hatte ich schon im ersten Teil der Reihe ins Herz geschlossen und finde es schön, dass sie eine eigene Story bekommen hat. Das Cover ist wunderschön herbstlich, der Beginn vielversprechend und das Buch hält, was es verspricht.
Eine gewisse Spannung wird direkt zu Beginn erzeugt durch den Hinweis auf die tragische Vergangenheit, die Paige und Miles teilen. Insgesamt handelt es sich um eine leichte, herbstlich-gemütliche Kleinstadt-Story, die mich an Serien wie "Gilmore Girls" und "Hart of Dixie" erinnert. Die kleinen herbstlichen Aktionen der Stadt, der liebenswerte Freundeskreis von Paige und die gemütliche Atmosphäre machen den Charme dieser Reihe aus. In diesem Band haben es mir vor allem Paige selbst und ihr Umfeld angetan; ihre herzliche, sanftmütige Art, ihre Holzwerkstatt, ihre lustigen Tierchen und die Apfelfarm der Familie. Es ist alles ein bisschen wie in einem schönen Herbsttraum. Miles war für mich weniger greifbar, aber auch sympathisch und auch hier haben mir die Einblicke in seinen Job als Physiotherapeut gut gefallen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und liebevoll. Normalerweise mag ich im Genre New Adult gerne noch etwas mehr emotionale Tiefe, aber der charmante und cozy Kleinstadt-Vibe und der Zusammenhalt der Clique waren mir Entschädigung genug. Die Geschichte um den Unfall war vorhersehbar, aber auch das passte zu dieser Art von Roman. Fazit: Ich freue mich schon auf den nächsten Band und kehre immer wieder gerne nach Willow Falls zurück. Ich kann das Buch all jenen empfehlen, die Lust auf eine leichte, gemütliche Herbstromanze in Kleinstadtidylle ohne großes Drama haben. Es ist ein echter Wohlfühlroman, 4,5 Sterne von mir.
Rezensionen von Astrid:
Das Lied des Vogelhändlers von Ralf H. Dorweiler
Macht und Intrigen
Ein Roman für Liebhaber:innen des Historischen. Die Geschichte spielt einerseits im Jahr 1190, andererseits berichtet sie aus dem Jahr 1200. Bis sich schließlich im Finale die Personen in 1200 begegnen, was zu einer gemeinsamen Geschichte führt. Den Kapiteln vorangestellt, sind stets die Zeit- und Ortsangaben, sodass man nie verlorengehen kann.
Der Klappentext berichtet in kurzen Sätzen, worum es geht. Die Geschichte selbst ist angefüllt mit Intrigen, Machtkämpfen und dadurch auch Menschen, die auf der Strecke bleiben. Wunderbar lässt es sich mit den Protagonist:innen leben und leiden, und manches Leben endet tatsächlich, bevor es Erfüllung finden konnte. Aber genau das macht einen guten Roman aus. Details und Charakter wirken stimmig, die Handlung zieht einen in die Geschichte, sodass es schwer ist das Buch zwischendurch zur Seit zu legen.
Lesenswert!
Rezensionen von gerlisch:
Hildegards Schatzkiste von Hildegard von Bingen
Inspiration für Leib und Seele
Bereits seit ihrer Kindheit wurde Hildegard von Bingen von schweren Migräneattacken geplagt, diese haben ihr Leben und Wirken im Kloster früh geprägt. „Hildegards Schatzkiste“ ist eine nette kleine Sammlung von Einblicken in ihr Leben und Wissen als Geschäfts- und Kräuterfrau.
Über manche Weisheiten zur gesunden Ernährung habe ich mich sehr gewundert, wie z.
B. der Rat auf den Verzehr von frischem Obst und Rohkost zu verzichten. Weit voraus dagegen war sie mit dem Hinweis, selbst das Badewasser nur abgekocht zu nutzen.
Die auf dem Cover angekündigten Rezepte zum Kräuterwissen kamen in diesem Büchlein leider ein bisschen zu kurz, hier hatte ich mir mehr erhofft.
„Hildegards Schatzkiste“ eignet sich auch toll als kleines Geschenk für Menschen mit Interesse an Naturheilkunde und Lebensweisheiten.
Rezensionen von Vobabooks:
Falling Like Leaves von Misty Wilson
Cozy Autumn Young Adult Story
Das Buch „Falling Like Leaves“ ist von Misty Wilson. Ellis muss einige Zeit mit ihrer Mutter bei ihrer Tante und Cousine im kleinen Bramble Falls wohnen - und vermisst ihr aufregendes Leben in New York samt Praktikum bei Street Media, der Schülerzeitung und den Collegevorbereitungen schmerzlich.
Doch das Herbstlaub-Festival steht bevor - und Brumble Falls veranstaltet eine Herkbstaktivität nach der anderen, wie zB den Kürbisball. Und dann ist da ja auch noch Cooper, denn Ellis noch von früher kennt und mit dem sie nun wieder in die Schule geht - doch warum ist er so attraktiv und abweisend geworden…
Eine schöne und gemütliche Herbstgeschichte mit tollem Kleinstadtfeeling, sehr atmosphärisch geschrieben. Ich kann mir auch vorstellen, dass sich viele Jugendliche mit Ellis und ihren Themen identifizieren können. Die Liebesgeschichte fand ich zudem auch greifbar und romantisch beschrieben. Ein sehr schönes Herbstbuch für Young Adult Liebhabende, das ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von Julia:
Protokoll eines Verschwindens von Alexander Rupflin
Spannende Mischung aus Roman und Reportage
Ich bin ein echter True Crime Fan und daher war natürlich auch dieses Buch eine spannende Lektüre für mich. Tatsächlich war sie etwas anders als erwartet, denn ich habe damit gerechnet, dass die Geschichte Roman-mäßig erzählt wird. Letztendlich war es aber ein Wechsel aus eben diesen Romanelementen und auch der Perspektive des Reporters, wie wir ihn bei seinen Gesprächen mit der Schwerster des Ermordeten und mit dem Täter begleiten.
Der erste Perspektivenwechsel kam daher etwas überraschend für mich, aber ich habe mich total schnell damit zurechtgefunden und fand dann vor allem diesen Wechsel total spannend.
Wir haben also einerseits die Geschehnisse im Leben von Schwester und Täter erzählt bekommen. Und andererseits können wir die Gespräche begleiten, in denen vor allem der Täter seine Unschuld beteuert. Während des gesamten Buches hat der Autor nicht irgendwie wertend geschrieben, sondern eine Art neutrale Berichterstattung von sich gegeben.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mochte es, dass auch dem Täter Platz gegeben wurde, auch wenn man als Leser natürlich nicht neutral an die gesamte Sache ran geht. Vielleicht hätte man auch dem Opfer etwas mehr Platz geben können, aber das wäre letztendlich alles nur eine Mutmaßung des Autors gewesen, da er mit Gabriel ja nicht mehr sprechen konnte. Insgesamt auf jeden Fall ein sehr gelungenes Buch und für True Crime Fans eine klare Empfehlung.
Rezensionen von milky:
Die Tage im Café Torunka von Satoshi Yagisawa
Roman zum Wohlfühlen
Der Roman "Die Tage im Café Torunka" erzählt drei verschiedene Geschichten, die alle miteinander verwoben sind. Die wichtigste Gemeinsamkeit ist, dass die Hauptpersonen der drei Geschichten einen Großteil ihrer Zeit im Café Torunka verbringen und sich dort wohlfühlen.
Genau dieses Gefühl transportiert der Autor Satoshi Yagisawa an den Leser weiter.
Beim Lesen wird man in ein Café in der Unterstadt von Tokio versetzt und kann beinahe frisch gebrühten Kaffee riechen. Alles ist sehr unaufgeregt und man kann beim Lesen sehr gut entspannen.
Zu Beginn war es etwas verwirrend, dass die drei Geschichten aus der Ich-Perspektive erzählt werden, obwohl es sich um unterschiedliche Personen handelt. Man gewöhnt sich jedoch schnell an den Wechsel und kann sich gut mit dem Ich-Erzähler identifizieren und sich in ihn / sie hineinversetzen.
Fazit: Wer ein gutes Buch sucht, bei dem man sich einfach nur wohlfühlt und abschalten möchte, ist dieser Roman eine absolute Leseempfehlung. Wer sich mehr Spannung wünscht, könnte davon enttäuscht sein.
Rezensionen von peedee:
Ganz bald ist Weihnachten von Britta Sabbag
Freunde und Weihnachten
Biber und Bär, Band 4: Der erste Schnee ist da! Da wissen Biber und Bär gleich, dass es nicht mehr lange bis Weihnachten geht. Die Freunde wollen Weihnachten unbedingt gemeinsam feiern. Dafür müssen sie noch Baumschmuck basteln und einen Tannenbaum aufstellen. Der gewählte Baum ist aber viel zu gross für die Bärenhöhle, daher stellen sie ihn draussen auf.
Sie feiern mit den anderen Tieren aus dem Wald zusammen Weihnachten. Für Kinder ab 4 Jahren; illustriert von Eefje Kuijl.
Erster Eindruck: Sehr schöne, durchgehend farbige Illustrationen. Die Schrift des Textes ist aus meiner Sicht zu klein geraten.
Biber und Bär sind Freunde. Sie sind sehr unterschiedlich und können verschiedene Dinge gut: Der Biber kann zwar einen Baum fällen, ihn aber nicht tragen, der Bär hingegen hat so viel Kraft, dass er Bäume schütteln und tragen kann. Was der eine nicht kann, kann der andere. Sie sind immer füreinander da.
Die Geschichte ist mit 32 Seiten sehr schnell ausgelesen, aber das ist bei dem noch jungen Zielpublikum auch passend. Anhand der ganzseitigen Illustrationen kann mit dem Kind die Geschichte ganz einfach weitergesponnen werden. Ein schönes Buch, das Freundschaft – auch wenn man sehr unterschiedlich ist – und Weihnachten thematisiert. Von mir gibt es 5 Sterne.











