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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sago:

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Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 3 - Wer ist hier im Einsatz? von Inka Friese

Tatütata

Von Wieso? Weshalb? Warum? waren mir bisher die Vorlesebücher noch gar nicht bekannt. Anscheinend ist es nicht das erste Buch aus dieser Reihe und auch nicht das erste Buch, das in den Ort Hoppelstedt führt. Aber es ist keine Reihe, deren Bände aufeinander aufbauen würden und man kann diesen Teil völlig unabhängig von den anderen lesen.

Ebenso wie auch alle Geschichten in diesem Buch für sich stehen können.


Es handelt sich um ein Vorlesebuch mit 15 kurzen, abgeschlossenen Geschichten für Kinder ab vier Jahren. Die Altersspanne ist bis sieben Jahre angegeben. Kinder diesen Alters erfahren hier, welche Rettungsdienste durch die Feuerwehr erfolgen. So wird etwa Katze Gloria ebenso vom Baum gerettet wie eine Mülltonne gelöscht oder ein Hornissennest umgesetzt wird.

Zu Beginn werden die vier unterschiedlichen Kinder vorgestellt, die die Einsätze miterleben. Sie stehen für die Diversität, die heute in Kinder- und Jugendbüchern stark im Vordergrubd steht.

Die Geschichten sind nicht nur für Kinder mit dem Wunsch, später bei der Feuerwehr zu arbeiten, sehr lehrreich und ansprechend illustriert.

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Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 3 - Wer ist hier im Einsatz?

Rezensionen von Michael150:

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Deckname: Bird von Louise Doughty

Prinzipiell schon lesenswert

Mir hat das Buch und auch das Buchcover prinzipiell sehr gut gefallen. Die Protagonistin ist interessant skizziert, man erfährt so einiges aus ihrem Leben. Ich würde das Buch allerdings trotzdem nicht als typischen Thriller bezeichnen. Bitte nicht falsch verstehen, die Elemente eines Thrillers sind schon vorhanden, die besondere Spannung fehlte mir leider an so mancher Stelle.

Der Schreibstil ist äußerst flüssig und im Gegensatz zu einigen anderen Lesern fand ich das Buch überhaupt nicht langatmig verfasst. Allerdings ist schon richtig, dass das Buch an sich relativ wenig Inhalt hat (wenn man das so sagen kann). Dafür lesen sich die 390 Seiten sehr rasch und man hat auch das Gefühl, in der Handlung mittendrin zu sein.



Mein Fazit: Ein lesenswertes Buch, auch wenn ich den Spannungskick an vielen Stellen leider vermisse.

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Deckname: Bird

Rezensionen von MarcoL:

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Das Meer der Aswang von Allan N. Derain

Sage, Mythos, Geschichte. Die Philippinen werden in hier mehr als lebendig.

Dieses Buch ist ein … ja, was? Eine Erzählung? Eine Sage? Ein Märchen? Ein Sammelsurium von philippinischer Mythologie? Eine Familiengeschichte? Ein historischer Roman? Eine Gesellschaftskritik? Ein Fingerzeig gegen die Kolonisierung? Oder ganz einfach alles zusammen, geballt in einer bildhaften Erzählung, die ganz tief in die philippinische Volksseele eintaucht.

Die Mutter der fünfzehnjährigen Luklak verschwindet öfter mal in den dichten Mangrovenwäldern. Ihr Mann lässt sie im guten Glauben gewähren, doch eines Tages konnte sie die heranwachsende Frucht in ihrem Leibe nicht mehr verleugnen. Sie schweigt darüber, und ihr Schicksal nimmt seinen tödlichen Lauf. (Achtung, verstörender Spoiler:) Vor ihrem Tod gebiert Luklaks Mutter einen Aal, den Luklak verspeist; - ihren Bruder. Sie infiziert sich dabei mit dem Speichel der Faulatmigen (Anm.: Geister), die ebenfalls am Aal geleckt hatten, den ihnen Luklak verweigerte.
Das Mädchen verwandelt sich, allmählich wird sie zu einem Krokodil, zu einer Aswang. Luklak beginnt, sich von allen Erwartungen, die an sie gelegt wurden, zu befreien. Alles, was an ihrem Menschsein hängt, wie ihr Geschlecht, ihre gesellschaftlichen Stellung oder ihre von Geburt an zugedachter Religion streift sie ab. Ihr Vater ist verzweifelt, sucht Heilkundige auf, jedoch ohne Erfolg.
Während die Verwandlung geschieht, streift die Erzählung durch die Geschichte des Inselstaates. Sie nimmt die Zeit vor der Invasion der Spanier auf, genauso wie das unbarmherzige Joch der Konquistadoren. Die brutale Einführung der einzig wahren Religion namens Katholizismus, der sich die Spanier selbst auf Gedeih und Verderb ausgeliefert hatten, und der Raub am fruchtbaren Land wird fest mit der Mythologie des Landes verknotet. Die Verwandlung des Mädchens stellt insofern den tief schlummernden Wunsch nach Veränderung und Befreiung dar.
Der Roman ist eine wilder, schneller Ritt voller bildhaften Episoden. Man muss, ja man darf ,sich darauf einlassen, konzentriert Wort für Wort.
Und man wird reichlich belohnt mit einem Wissen über einen Staat, den wir kaum kennen.
Das Buch ist wunderbar gestaltet. Einband, Umschlag, Vorsatz sind herrlich bedruckt, einzelne Zeichnungen lockern das Buch auf. Die Übersetzung selbst aus der philippinischen Amtssprache ist eine Wucht, aufgelockert mit Begriffen aus dem Tagalog, welche am Ende des Buches ihre Erklärungen finden.
Sehr gerne bin ich in diese mir bisweilen unbekannte Welt eingetaucht, und gebe eine Leseempfehlung für alle, die sich auf dieses Abenteuer einlassen wollen, oder sich auch auf den bevorstehenden Gastauftritt der Frankfurter Buchmesse vorbereiten möchten.

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Das Meer der Aswang

Rezensionen von MariasBooks:

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Camp Rainbow - Über mir der Himmel von Alicia Zett

Tolles Buch!

Mir hat das Setting in diesem Buch soo gut gefallen! Auch habe ich mich so sehr in der Protagonistin und der Dynamik zu den anderen Characteren wiedererkannt.

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Camp Rainbow - Über mir der Himmel

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Der Sohn und das Schneeflöckchen von Vernesa Berbo

Zwei Schwestern im belagerten Sarajevo

"Der Sohn und das Schneeflöckchen" ist der Debütroman der deutsch-bosnischen Schauspielerin und Autorin Vernesa Berbo. Als ich diesen großartigen Roman gelesen habe, konnte ich kaum glauben, dass das ihr allererstes Buch sein soll: so spannend geschrieben, so authentische Figuren, denen man sich nahe fühlt und mit denen man mitfiebert, vor einem zutiefst bestürzenden und tragischen Hintergrundsetting, das vom ersten Augenblick an lebendig wird.

Ich habe nun beim Lesen mehrere Tage innerlich mit der Autorin und ihren Figuren im besetzten Sarajevo der 1990er Jahre verbracht und bin zutiefst berührt. Das Thema ist kein neues für mich, ich habe selbst kurz nach dem Krieg diese Gegend mehrmals bereist, mit vielen Menschen darüber gesprochen und spreche die Sprache(n). Und doch schreibt Vernesa Berbo in einer Art darüber, die mich noch einmal auf eine neue Art und Weise zutiefst im Herzen erreicht hat.

Während es in den 1990er Jahren in vielen Ländern Europas unglaublichen Wohlstand, Demokratie, Freiheit und Frieden gab, Deutschland sich wiedervereinigte und die Tschechoslowakei sich friedlich in zwei neue Länder aufspaltete, tobte am Balkan ein erbarmungsloser Bürgerkrieg, von dem Bosnien-Herzegowina und insbesondere Sarajevo besonders schwer betroffen war. Die Stadt liegt in einem Tal, umgeben von Bergen, und war ein Musterbeispiel für das multiethnische und multireligiöse Jugoslawien, in dem Serben, Kroaten, Bosnier, Roma, Juden und weitere Nationalitäten und Religionsangehörige friedlich zusammenlebten, miteinander befreundet waren, zusammen arbeiteten, nebeneinander lebten und sogar einander heirateten. Wer was war, das spielte lange keine Rolle, so dachten viele Menschen... bis es auf einmal anders war.

Sarajevo wurde mehrere Jahre lang belagert, in den Bergen lauerten unzählige Scharfschützen, die auf die Menschen zielten, sobald sie auf der Suche nach Nahrung oder Wasser ihre zerstörten Häuser verließen. Menschen wurden verschleppt, vergewaltigt, umgebracht. Und lange gab es für die Eingekesselten kaum eine Möglichkeit, die Stadt zu verlassen und zu fliehen.

Wir erleben die Zeit vor dem Krieg, die Belagerung aus Sarajevos und die Perspektive dreißig Jahre später durch die Augen zweier Schwestern: die ältere Dijana, immer schon tough gewesen und von ihrem Vater "Sohn" genannt, und ihre geliebte Familie und Heimat verteidigen, wird sich als Freiwillige den Soldaten anschließen, in die Wälder gehen und für Sarajevo kämpfen. Suada hingegen, genannt "Dada", wirkt zarter und zerbrechlicher, wird deshalb "Schneeflöckchen" genannt. Die Schwestern lieben sich inniglich und doch wird der Krieg vieles mit sich bringen, das das Potential in sich trägt, sie voneinander zu entfernen.

Das Buch hat über 400 Seiten, durch die ich nur so geflogen bin. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, so gut geschrieben und spannend war die Lektüre und so sehr habe ich mit den Schwestern, den anderen Menschen im belagerten Sarajevo und ihrem Schicksal mitgefiebert. Trotz der tragischen Hintergrundkulisse ist es nicht nur ein trauriges Buch, sondern auch voll Humor, Warmherzigkeit und berührender Momente zwischenmenschlicher Begegnungen. Es ist ein großartiges Buch zu einem äußerst wichtigen Thema, das zu Unrecht viel zu wenig Platz im Bewusstsein vieler Europäerinnen und Europäer hat.

Es geht auch um das sehr wichtige Thema Trauma und innere Abspaltung, die es mit sich bringen kann, Täter/in oder Opfer zu werden, und um die Frage, ob und wie wir uns dabei unseren innersten Kern bewahren können. Damit haben beide Schwestern auf ihre Weise zu kämpfen, diese Stelle zeigt, was Dijana vermittelt wird, als sie sich entscheidet, mit der Waffe, die sie "Jana" nennt, um ihre Heimatstadt zu kämpfen:

"Jana denkt für dich, sie entscheidet für dich, sie tötet, nicht du. Ohne Waffe bist du wieder das friedliche Wesen von früher, unschuldig, gut, das Wesen, das liebt und beschützt. Du verteidigst nicht nur unsere Frontlinie und dein nacktes Leben, sondern auch dieses unschuldige Wesen, du bewahrst es für später, als Reserve, damit du, wenn du überlebst, weiterleben kannst. Pass auf dich auf, töte nicht aus Lust." (S. 219 im E-Book)

Ich kann dieses großartige Buch allen, die sich für das Thema interessieren nur wärmstens empfehlen, denn es hilft, zu verstehen, wie viel Trauma Menschen aus dieser Zeit bis heute mitschleppen, es lehrt Dankbarkeit für das, was uns in Mitteleuropa erspart blieb und Mitgefühl mit den Menschen in der Ukraine und weiteren Kriegsgebieten, die gerade in diesem Moment ähnliche Traumata erfahren müssen. Persönlich wünsche ich mir weitere Bücher von dieser tollen Autorin, die so gut schreiben kann und so viel zu sagen hat.

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Der Sohn und das Schneeflöckchen

Rezensionen von Doris:

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Tyrolia Kalender 2026 von Stefan Herbke

Ein wunderschöner Kalender, der Inspiration, Information und Übersicht perfekt verbindet – absolut empfehlenswert!

Der Tyrolia Kalender 2026 „Himmlische Hütten“ ist ein echter Hingucker und praktischer Begleiter durchs Jahr. Die wunderschönen Hütten- und Naturbilder machen sofort Lust auf Bergabenteuer, und die kurzen, prägnanten Infos zu jeder Hütte – Zustieg, Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Übernachtungsmöglichkeiten und kulinarische Schmankerl – sind übersichtlich aufbereitet.

Besonders praktisch: Neben den klassischen Kalenderfunktionen wie Sonn- und Feiertagen (Sonntage rot hervorgehoben) enthält er auch Mondzeichen, Sternzeichen und Namenspatrone – alles auf einen Blick, Monat für Monat.
Der Kalender ist nicht nur ein beliebtes Geschenk für Bergfreunde, sondern auch eine tolle Ergänzung zum Buch von Stefan Herbke. Er bietet Ordnung und Übersicht im Alltag und zugleich wertvolle Ausflugstipps für die nächste Wanderung.

Fazit: Ein wunderschöner Kalender, der Inspiration, Information und Übersicht perfekt verbindet – absolut empfehlenswert!

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Tyrolia Kalender 2026

Rezensionen von begine:

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Der Sohn und das Schneeflöckchen von Vernesa Berbo

Sarajevo



Vernesa Berbo wurde in Jugoslawien geboren, wohnt aber schon lange in Berlin.

Ihr Roman, Der Sohn und Schneeflöckchen, führt uns 1992 nach Sarajevo und wir können den Bosnienkrieg genau miterleben.
Die Autorin hat ihn miterlebt.

Der Sohn und Schneeflöckchen sind Kosenamen zweier Schwestern, Diana und Dana.

Der Krieg macht alles kaputt. Diana will Dana beschützen, wird dabei aber auch brutal. So fühlt Dana sich schlecht und flieht nach Deutschland.
Mit Sprachgewalt lässt die Autorin die verschieden Szenen geschehen.
Es ist ein Roman gegen den Krieg, aber leider gibt es ja immer wieder Neue.
Ich war von den Schicksalen gefesselt und kann den Roman nur empfehlen.




Vernesa Berbo wurde in Jugoslawien geboren, wohnt aber schon lange in Berlin.

Ihr Roman, Der Sohn und Schneeflöckchen, führt uns 1992 nach Sarajevo und wir können den Bosnienkrieg genau miterleben.
Die Autorin hat ihn miterlebt.

Der Sohn und Schneeflöckchen sind Kosenamen zweier Schwestern, Diana und Dana.
Der Krieg macht alles kaputt. Diana will Dana beschützen, wird dabei aber auch brutal. So fühlt Dana sich schlecht und flieht nach Deutschland.
Mit Sprachgewalt lässt die Autorin die verschieden Szenen geschehen.
Es ist ein Roman gegen den Krieg, aber leider gibt es ja immer wieder Neue.
Ich war von den Schicksalen gefesselt und kann den Roman nur empfehlen.

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Der Sohn und das Schneeflöckchen

Rezensionen von Lilli33:

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Das glückliche Leben von David Foenkinos

Dieses Buch hat mich leider nicht glücklich gemacht

Dieses Buch hat mich leider nicht glücklich gemacht

Inhalt:
Éric Kherson steht in der Mitte des Lebens. Er ist geschieden, hat einen Sohn, ist im Beruf erfolgreich, aber trotzdem passt es nicht. Éric hat depressive Phasen, ist ausgebrannt und tritt auf der Stelle. Da kommt ihm das Angebot einer ehemaligen Mitschülerin, Amélie, für die Regierung zu arbeiten, gerade recht.

Éric gibt sein Bestes, doch auf einer Geschäftsreise landet er in Seoul zufällig in einem „Happy Life“, wo er sich dem Ritual seiner eigenen Scheinbeerdigung unterzieht. Dieses Ritual gibt ihm die Kraft, sich auf das Wesentlich im Leben zu besinnen. Er bringt dieses Geschäftsmodell nach Frankreich, um auch hier den Menschen zu mehr Glück zu verhelfen.

Meine Meinung:
Dank des lockeren Schreibstils von David Foenkinos konnte ich diesen Roman gut lesen, obwohl er mich überhaupt nicht gepackt hat. Die erste Hälfte empfand ich als ziemlich belanglos und unaufgeregt. Die Personen werden endlos lange eingeführt und beschrieben. Trotzdem fühlte ich mich ihnen nicht nah, was wohl an dem distanzierten Schreibstil lag. Es wird mehr beschrieben als gezeigt. Die Gefühle und Emotionen der Protas werden eher aufgezählt, als dass sie bei mir ankommen.

Die zweite Hälfte konnte mich dann deutlich mehr fesseln. Hier geht es um das seltsam anmutende Ritual der Scheinbeerdigung, das in Südkorea anscheinend wirklich praktiziert wird, um gestressten und unglücklichen Menschen neuen Lebensmut zu geben.

Alles in Allem empfand ich den Roman als einigermaßen unterhaltsam, aber leider ziemlich oberflächlich. Dabei hätte das Thema so viel mehr hergegeben.

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Das glückliche Leben

Rezensionen von Marie aus E.:

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Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly

Tragisch

Was für eine tragische Geschichte.
Es geht um Dorothy, die nach dem Tod der Mutter - nach einer lieblosen Kindheit- als junge Frau in ein kleines Fischerdörfchen in Schottland zieht. Als Großstädterin aus Edinburgh und neue Lehrerin wird sie kritisch von den Dorfbewohnerinnen beäugt.

Doch da gibt es den einen Fischer, bei dem Dorothy sich wohl fühlt.

Aber Missgunst, Eifersucht und Intrigen prägen ihr neues Leben und auch sie steht sich selbst im Weg.

Trotzdem findet sie ihr kleines Glück, wird Mutter und verliert wieder alles. Ihr kleiner Sohn ertrinkt und scheint Jahre später zurück zukommen.
Unmöglich - aber wer ist der fremde Junge dann?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Nicht im Sinne von sich wohlfühlen damit, denn es ist so tragisch. So viele vertane Chancen, so viel unnötiges Leid.
Die Charaktere sind sperrig, nicht unbedingt gefällig, aber ich habe sie (fast) alle zu schätzen gelernt.
Was ich auch erstaunlich fand: die Tragik umfasst beide Geschlechter und gleich mehrere Personen. Auch wenn Dorothy im Vordergrund stand, geht es nicht nur um ihre Geschichte.

Stark erzählt, fesselnd geschrieben.

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Das Geschenk des Meeres

Rezensionen von stina23:

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1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht. von Yorick Goldewijk

Düster und interessant

Eine Unbeseelte zu sein bedeutet für 8 ein fremdgesteuertes Leben zu führen. Ihr Tag ist genau strukturiert, monoton und überwacht. Von morgens bis abends wird sie von „Evi“ indoktriniert, immer zu dienen, ohne zu hinterfragen. 8 ist eine von vielen, die sich alle gleichen jedoch keinen Kontakt zueinander haben.

Ihr einziges Ziel ist es, ihre Stadt Surdus verlassen zu dürfen, um den Beseelten dienen zu dürfen. Doch ist es das wirklich? 8 kann sich mit ihrem Dasein und ihrer Aufgabe nicht abfinden, sie hinterfragt und will nicht immer gehorchen. Sie träumt von Dingen, die sich noch nie gesehen hat, liebt es, die Sonne auf ihrer Haut zu fühlen, möchte ihre Gedanken mit jemandem besprechen und hat ganz einfach das starke Verlangen, richtig zu leben, zu erleben. Da entdeckt sie eines Tages eine Gleichgesinnte. 8 trotzt allen Gefahren, um mit 1000 in Kontakt zu treten und hofft, dass sich mit ihr alles verändern wird.
Das Buch mit zirka 150 Seiten ist trotz seiner „Kürze“ sehr aussagekräftig. Der Autor schafft es von Beginn an, 8 spürbar zu machen. Ihre innere Zerrissenheit, ihr Wunsch nach mehr Leben und einer Beziehung zu einem anderen Wesen bringt sie einem schnell näher. Vieles bleibt lange ein Rätsel und wirft Fragen auf, dennoch kann man mit 8 mitfühlen und wünscht ihr, dass sie es schafft, ihre Situation zu verändern. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen und auch für die jüngere Leserschaft sicher adäquat. Was den Inhalt betrifft, bin ich mir nicht so sicher. Mir hätte mit zwölf Jahren wahrscheinlich etwas an Klarheit und Greifbarkeit im Ablauf der Geschichte gefehlt und die Story hätte mich eher verwirrt. Als erwachsene Leserin finde ich gerade den Spielraum für eigene Interpretationen interessant. Das Buch regt zum Nachdenken an und ließ diese Gedanken bei mir noch etwas nachhallen. Auch die Düsternis, die in der Geschichte eigentlich immer präsent ist, ist sicher nicht für alle jungen Lesenden passend.
Ich mochte den Schreibstil, fand die Geschichte interessant und ungewöhnlich und sie ließ mich nicht gleich wieder los. Ich würde sie jedoch erst älteren Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen.

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1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.