Kunden em pfehlungen
Rezensionen von LeserinLu :
Strandgut von Benjamin Myers
Wohlfühlroman über Neuanfänge
Benjamin Myers erzählt in Strandgut die Geschichte von Earlon »Bucky« Bronco, einem siebzigjährigen Witwer aus Chicago, der sich durchs Leben schleppt, bis ihn eine unerwartete Einladung nach England führt – zu einem Soul-Festival, das ihn mit seiner fast vergessenen Vergangenheit als Musiker konfrontiert.
Dort begegnet er nicht nur Fans seiner alten Songs, sondern auch Dinah, einer Frau, die selbst in ihrem Alltag feststeckt und sich nach mehr sehnt.
Mich haben die Themen des Romans sehr berührt: der Umgang mit Schicksalsschlägen, Trauer und Sucht, aber auch die Kraft von Musik, Neuanfängen und menschlicher Nähe. Sowohl Bucky als auch Dinah sind keine glatten Figuren, sondern glaubwürdig komplex und verletzlich gezeichnet. Myers schafft es, ihre Begegnung so zu schildern, dass man als Leserin mit beiden mitfühlt und ihnen die Daumen für den Schritt zu einem Neuanfang drückt.
Trotzdem: Im Mittelteil hatte die Geschichte für mich leichte Längen, besonders dort, wo Buckys Suchtproblematik sehr ausführlich behandelt wird. Außerdem sollte man eine gewisse Toleranz für Kitsch mitbringen, denn der Roman trägt in einigen Sätzen bewusst dick auf. Leider bin ich auch ein paar Mal über die Übersetzung gestolpert, weshalb der Roman sich im Original wahrscheinlich flüssiger lesen lässt.
Am Ende bleibt jedoch das Gefühl, einen echten Wohlfühlroman gelesen zu haben – eine Geschichte, die Mut macht, dass Neuanfänge in jedem Alter und in jeder Situation möglich sind.
Rezensionen von Kayli:
Wir Jungs vom Prinzenpark von Dennis Schröder; Christian Tielmann
Was für ein besonderes Buch
Kinderbücher kennt man, Biografien kennt man. Biografien für Kinder kennt man nicht allzu so sehr. Und dann ist das hier auch noch eine so gelungene, wo ein Baskettballstar von seiner Kindheit erzählt - die eben auch nicht fancy war, sondern ganz normal mit hart arbeitenden Eltern, wenig Geld und typischen Kindersorgen (Hausaufgaben, Noten, Freundschaften).
Auch Rassismus ist ein Thema und man erfährt wie die Kinder damit umgehen (sehr empfehlenswert - sie lassen sich nichts gefallen, aber der Protest ist trotzdem toll).
Dazu ist das Buch extrem gut geschrieben und witzig illustriert. Es gibt immer wieder lustige Wortspielgrafiken. Das ganze Buch macht einfach Spaß und man kann sehr viel Kichern. Das Buch ist nicht nur für Baskettballfans geeignet, sondern für alle Kinder, die sich manchmal nach einem Buch sehnen das ihren Alltag etwas widerspiegelt und typische Alltagsdinge.
Rezensionen von Anjulia :
Das Lied des Vogelhändlers von Ralf H. Dorweiler
Vogelzwitschern, Minnesang und höfische Intrigen
Ich lese sehr gerne historische Romane, weshalb ich auch auf "Das Lied des Vogelhändlers" von Ralf H. Dorweiler aufmerksam wurde und beim Lesen keinesfalls enttäuscht wurde.
Der Roman spielt zunächst auf zwei Zeitebenen. Franziska von Hellenau begleitet ihren Onkel im Jahre 1190 auf den dritten Kreuzzug.
Als dieser unerwartet verstirbt, ist sie auf sich gestellt und wird Gehilfin eines Baders. Vogelhändler Wigbert gerät zehn Jahre später bei einem Turnier mitten in eine tödliche Intrige, deren Drahtzieher es zu ermitteln gilt. Ralf H. Dorweiler lässt hier das Mittelalter spannend lebendig werden. Der bis heute bekannte Minnesänger Walther von der Vogelweide mit seinem Werk "unter der Linden" ist beispielsweise als Nebenfigur sehr gelungen porträtiert. Mir persönlich hat der Handlungsstrang rund um Franziska und den Kreuzzug, der übrigens recht schonungslos und realistisch dargestellt wurde, etwas besser gefallen. Das vielleicht am Ende nicht alle angerissenen Fragen geklärt wurden, hat mich nicht gestört. Der kaiserliche Thronstreit hätte jedoch noch etwas vertiefter dargestellt werden können. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Petra Sch.:
Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben von Johan Rundberg
großartiger Reihenauftakt
Stockholm, 1880: Die 12jährige Mika, die im Waisenhaus lebt und nebenbei noch in einer Taverne arbeitet, bekommt eines Nachts von einem fremden Jungen ein neugeborenes Baby in die Hand gedrückt mit wenigen Worten, in denen "der dunkle Engel" vorkommt.
Bald wird eine Leiche gefunden und alle sind sich sicher: Das ist das Werk des Nachtraben.
Doch dieser Serienmörder wurde im vergangenen Jahr gefasst und im Oktober hingerichtet. Kann es sein, dass der falsche Mann verurteilt wurde? Oder gibt es einen Nachahmungstäter?
Der Schreibstil ist für ein Kinder-/Jugendbuch eher gehoben, die Orte und Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, so dass man alles genau vor Augen hat. Auch die wirklich eisige Kälte dieses Winters und der viele Schnee sind eindrücklich dargestellt, sodass man immer frösteln muss.
Auch die Beschreibung der damaligen Zeit ist lebendig und interessant gelungen, die Zustände, vor allem für (elternlose) Kinder, war wirklich schrecklich und ist bedrückend.
Überhaupt liegt über allem eine düstere Atmosphäre und eine gruselige Stimmung. Manchmal könnte man meinen, dass die Altersempfehlung von 10 angehoben werden sollte.
Die Protagonistin Mika schließt man sofort ins Herz; sie ist taff, wiv, achtsam und hat deshalb auch eine sehr gute Beobachtungs- und Kombinationsgabe.
Auch Inspektor Hoff ist authentisch und lebendig gezeichnet, mit Ecken und Kanten, und ich finde toll, dass er Mika - also ein Kind - nicht als nervig abspeist, sondern ihr nicht nur Gehör schenkt, sondern ihr auch glaubt und ihre Ideen und Einfälle für gut befindet und ihren Plan verfolgt.
Die Auflösung um den Nachtraben ist wirklich erstaunlich - komplex, authentisch und gefühlsstark. Hat mich sehr bewegt.
Das Mysterium um das Baby (und Mikas Vergangenheit) wird sich hoffentlich im nächsten Band aufklären, den ich schon freudigst erwarte!
Die Karte im Buchdeckel hätte mMn etwas detaillierter sein können - manche vorkommenden Orte sind gar nicht eingezeichnet. Und man kann es leider auch eher schlecht lesen.
Fazit:
Ein mitreißender Auftakt der historischen Jugendkrimi-Reihe um eine liebenswerte, clevere Protagonistin, die eine wirklich gute Beobachtungs- und Kombinationsgabe hat und dadurch dem Kommissar Hoff sehr gut zuarbeitet. Über allem liegt eine sehr düstere Atmosphäre. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!
Rezensionen von Silly:
Anima Daemonis von Mandy Rauch
Düstere Atmosphäre
Ausgerechnet Mephisto, dem Dämon aus der Hölle und ein Gefangener der Dämonenkönigin verdankt Änlin ihr Leben. Ironischerweise muss sie sterben, um ihn wiederzufinden und das ausgerechnet in der Hölle. Doch um diesen zu finden, muss sie mit der Dämonen Nephtys durch die Hölle reisen und wird dort mit Grausamkeiten konfrontiert.
Doch Nephtys spielt ihre Spiele mit Änlin und eines ist klar, in der Hölle kann man nichts verheimlichen.
Optisch ist Anima Daemonis ein absoluter Hingucker und erweckte gleich meine Aufmerksamkeit.
Mandy Rauch wirft ihre Leser gleich zu Beginn mitten in die Handlung. Dabei ist ihr Schreibstil wirklich sehr bildhaft und malerisch, was bei der eher düsteren Atmosphäre schon besonders wirkt.
Das Worldbuilding – die Hölle – beruht zwar im Grunde auf bekannte Züge, doch die Idee dahinter ist frisch und neu. Denn die Dämonen in der Hölle sind gar nicht alle so schrecklich, vielmehr sind es die menschlichen Seelen, die das Leben in der Hölle zur Hölle werden lassen. Diese kleine Kritik an die Menschlichkeit kann ich tatsächlich so unterschreiben.
Die Atmosphäre ist passend, einfach so, wie man sich die Hölle auch vorstellt. Doch die Vorstellungen und Ideen, die Mandy Rauch hier einbringt, machen das Buch halt zu etwas Neuem. Düster und mit Wesen, bei denen man nie so genau weiß, ob man ihnen trauen kann. Aber auch die Menschen sind hier nicht ohne.
Die Handlung ist interessant, abwechslungsreich und ebenfalls neu. Leider gibt es hin und wieder kleinere Längen, doch die kann man bei einem Debüt durchaus verzeihen.
Aus Änlins Sicht erleben wir die Handlung, aber auch Mephisto kommt hin und wieder zu Wort. Auch erhält der Leser den ein oder anderen Rückblick in Änlins Vergangenheit, so dass wir diese intensiver kennenlernen.
Änlin und Mephisto sind interessante Charaktere, die für mich gerne noch etwas mehr Tiefgang hätten bekommen können. Doch insgesamt konnte ich ihre Handlungen gut nachvollziehen.
Mein Fazit: Ein Debüt, das mit seiner ungewöhnlichen Idee und seiner Atmosphäre punkten kann. Allein der Gedanke rund um die Seelen der bösen Menschen fand ich wirklich gelungen und glaubhaft. Der Schreibstil ist wirklich schön und anders, ich brauchte ein bisschen, konnte aber schnell davon abgeholt werden. Mein Highlight des Buches war ein ganz bestimmter Plottwist. Welcher? Das müßt ihr natürlich selber lesen. Wer es gerne düster und atmosphärisch mag, sollte einmal hier reinschnuppern und ich bin gespannt, welche Ideen Mandy Rauch noch so in petto hat.
Rezensionen von Petra Sch.:
Nordweststurm von Svea Jensen
spannender und komplexer 5. Fall für die Soko St. Peter-Ording
Im 5. Band der Reihe trifft man wieder auf die Bekannten Hendrik Norberg, der nun bei der Polizei in Itzehohe arbeitet, und Anna Wagner, die weiterhin in St. Peter-Ording ist.
Hendrik bekommt es mit dem Fall eines ermordeten Strichers zu tun; und dann ist da noch sein Vater Lennart, der nun endgültig nach St.
Peter-Ording gezogen ist, und einen ehemaligen Kollegen vermisst: Lennart hat für den schwedischen Investigativ-Journalisten Petter Jansson ein Ferienhaus gemietet, und dieser ist nun nicht mehr erreichbar; auch sein Auto ist weg.
Ich mag an dieser Reihe die Authentizität; sowohl der Fälle, als auch der Ermittlungsarbeit. Es ist spannend zu verfolgen, wie Anna und Hendrik Spuren nachgehen und ein Puzzleteilchen nach dem anderen aufdecken. Und auch, dass da dann Dinge hervorspringen, mit denen man nicht gerechnet hätte bzw. die nicht so schön sind. So auch in diesem komplexen Fall. Die Aufklärung hat mich restlos überzeugt.
Durch den politischen Faktor war es zwar teilweise etwas trocken und nicht so spannend wie die Vorgänger, aber aktueller denn je!
Der Kriminalfall ist in sich geschlossen; der Band kann daher eigenständig gelesen werden.
Es gab auch dramatische Action, wo man richtig mitgefiebert hat.
Die langsame private Entwicklung der beiden Protagonisten, die man manchmal einfach nur hätte schütteln können, stagniert - da erhoffe ich mir im nächsten Band etwas mehr; ebenso wie vom Lokalkolorit.
Fazit:
Ein nicht ganz so fesselnder 5. Fall für die Soko St. Peter-Ording, dafür sehr komplex, politisch und aktuell.
Rezensionen von Zisa:
Goldrichtig von Nora Imlau
Was für ein Schatzkästchen
Das Buch „Goldrichtig- Was uns zusammenhält“ ist ein Bilderbuch für Eltern. In ihrer gewohnt bestärkenden und wertvollen Art beschreibt Nora Imlau jeweils auf einer Doppelseite von kleinen Gesten die zu wertvollen Bindungsmomenten wurden, Familenrituale die ihr zuteil wurden oder die sie in ihrer Familie etabliert wurden.
Jeder Impuls erstreckt sich über eine Doppelseite und lässt sich auch mal kurz zum Kaffee oder eben als einzelnen Impuls lesen. Die Illustrationen sind passend, farbenfroh und frei von Kitsch. Sie unterstreichen die Seiten und runden das Gesamtbild ab. Wer auf der Suche nach einem Geschenk oder einer Ermutigung für Eltern ist, oder jemand Nora Imlau auf den Punkt gebracht lesen möchte, der ist mit diesem wunderschönen Buch bestens beraten. Daher von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
Rezensionen von Ameland:
Schule mit Juli von Petra Eimer
Aufregende Projektwoche
Dies ist bereits Band 6 aus der Reihe mit Paul, Max, Anna und ihren tierischen Freunden. Für Neueinsteiger werden die wichtigsten Charaktere vorab in Wort und Bild vorgestellt. Ich kenne sie alle schon aus den vorherigen Bänden, betrachte diese Doppelseite trotzdem immer gerne.
In den kommenden Tagen stehen in der Schule Projekttage zu dem Thema Tiere an.
Leider dürfen weder Juli noch Juno oder Watson mit in den Unterricht. Die Pferde sind zu groß für das Klassenzimmer und Watson hört nicht besonders gut auf Max Kommandos. In Gruppenarbeit sollen die Schüler eine Präsentation zu dem Thema Was wir von Tieren lernen können erarbeiten. Besonders Max ist von dem Erfolg dieser Aufgabe betroffen, denn seine Versetzung ist gefährdet. Auf seine Freunde ist aber auch dieses Mal Verlass und auch die Tiere machen mit. Als sich der Bürgermeister einmischt, scheint alles immer mehr aus dem Ruder zu laufen.
Petra Eimer trifft mit diesem Thema genau den Nerv der Zielgruppe, denn Projekttage und Präsentationen kennen die Kinder aus eigener Erfahrung. Vielleicht haben sie auch am eigenen Leib schon erfahren, dass es ohne Anstrengung keinen Erfolg gibt und dass nicht immer alles nach Plan läuft. Aber das muss gar nicht schlimm sein, denn Fehler passieren halt.
Mir hat in diesem Band besonders gut gefallen, dass Therapietiere im Allgemeinen und ihr Einsatz in der Schule im Besonderen zur Sprache kommen. Die positive Auswirkung von z. B. Hunden in Kitas oder Schulen ist inzwischen nachgewiesen. Die Kinder sind ruhiger und leiser mit einem Tier im Raum.
Die Autorin zeigt nicht nur wie wichtig gute Freunde und Zusammenhalt sind, sondern auch dass Schule bzw. Lernen auch Spaß machen kann. Auch das Lesen dieses Buches mit seinen vielen lustigen Szenen macht Spaß. Die vielen schönen und auch coolen Illustrationen, für die sich auch Petra Eimer verantwortlich zeigt, sind willkommene Unterbrechungen beim Lesen. Ein Markenzeichen dieser Reihe sind die unterschiedlichen Schriftgrößen und -farben sowie Sprechblasen.
Paul, Max, Anna, Juli, Juno und Watson muss man einfach lieben. Ich kann allen diese Reihe nur ans Herz legen, aber seid gewarnt es herrscht Suchtgefahr.
Rezensionen von ingri:
Dr. No von Percival Everett
unterhaltsam verrückte, mathematische Bond Sartire
Wala Kitu forscht an der renommierten Brown Universität an nichts, an dem Nichts. John Sill möchte ins US-amerikanische Fort Knox, dem Golddepot der USA einbrechen, um das angeblich dort gelagerte Nichts zu stehlen. Wala Kitu wird engagiert, um Sill im Umgang damit zu unterstützen.
Das Buch kann man getrost als eine Mischung aus Spionageroman, Science-Fiction, Satire und philosophische Betrachtung bezeichnen.
Man hat einen eher verrückten Professor, „Dr. No“ der das Nichts erforscht. Einen klassischen Schurken, den Milliardär John Will, ein Bond Girl Eigen und Gloria, ein Roboter. Speziell den Professor fand ich auf Grund seiner Unbedarftheit und Schrullen – gut er ist im Spektrum- faszinierend und es erlaubt damit der Geschichte, den Lauf, den sie nimmt. Alle Figuren sind satirisch entsprechend überzeichnet und man findet Elemente aus diversen Actionfilmen wieder, wie Men in Black, also sonderlich glaubhaft ist die Geschichte nicht.
Die philosophisch mathematischen Ergüsse vor allem zu Beginn, führen schon mal leicht zu Kopfschmerzen, wenn man nicht vom Fach ist, jedoch können diese Stellen auch getrost übersprungen sein.
Hintergründig läuft immer etwas Systemkritik an den Vereinigten Staaten mit, den Ressentiments und Problemen die Schwarze in den USA ausgesetzt sind und auch das Luxusleben der Superreichen allgemein wird thematisiert. Andere Werke des Autors haben aber vielleicht eine größere gesellschaftlichere Relevanz, da sie diverse Probleme in den USA stärker thematisieren.
Man erhält hierbei also einen unterhaltsam geschriebenen Schurkenroman, gewürzt mit mathematischen und philosophischen Überlegungen zum Nichts.
Rezensionen von Bibibabby:
A Heart of Wind and Earth von Laura Nick
Unterhaltsam, aber nicht fesselnd
Dieses Buch finde ich leider nur durchschnittlich. Die Geschichte ist zwar unterhaltsam, zieht sich jedoch stellenweise in die Länge. Erst nach dem ersten Viertel kommt die Handlung richtig in Gang.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Farina und Finn erzählt. Das erlaubt zwar Einblicke in die Gedanken der Figuren, doch ich hätte mich immer wieder etwas mehr Tiefe in ihren Motivationen gewünscht.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und die Spannung bleibt über das ganze Buch hinweg erhalten. Der Hochpunkt ist ein Kuss, also die Beziehung bleibt ziemlich zurückhaltend, sodass ich das Buch bedenkenlos auch jungeren Leser empfehlen kann.
Die Fantasiewelt mit ihren Elementarkräften und Monstern ist interessant, doch das Worldbuilding wirkt eher oberflächlich. Das könnte aber daran liegen, dass es sich um den zweiten Band der Reihe handelt, und die Welt bereits im ersten Band ausführlicher erklärt wurde.
An einigen Stellen fand ich Erklärungen oder Handlungsstränge nicht ganz überzeugend. Z.b., dass ein Eisriese spurlos durch einen Wald laufen könnte, oder dass in einem so dichten Wald, in dem kein Sonnenschein den Boden erreicht, man einfach einen beliebigen Baum hochklettern und über das Blätterdach hinweg einen zwei Tagesmärche entfernten Vogelschwarm erkennen kann.
Fazit: unterhaltsam genug, aber konnte mich nicht richtig packen.











