Kunden em pfehlungen
Rezensionen von tinten_fischchen:
Mein großes Magnetbuch - Das machen wir am Abend von Aurelia Streck
Tolle Idee und liebevolle Verarbeitung
Es sind die kleinen Details mit denen das Magnetbuch von Ravensburger in ganzer Linie überzeugt. Die Spiralbindung die es ermöglicht die Seite trotz sich im Buch befindlichen Magneten gut zu schließen. Die großen Magneten, die selbst von kleinen Kinderhändchen gut gehalten werden könne. Und natürlich die detaillierten, liebevollen Zeichnungen.
Das Buch ist hochwertig und macht auch Eltern Freude.
Im Text werden Kinder animiert an der Abendroutine von Juna und Nico mitzuhelfen. Dazu gibt es genaue Vorgaben, wo welcher Magnet hinkommt. Die Kinder müsse also mitdenken und kleinere Anweisungen befolgen. Hat mit meinem Zweijährigen jetzt so semi gut geklappt. Aber ich bin mir sicher, das wird noch kommen. Und die Magnete an sich haben meinen Sohn sehr gut gefallen.
Auf der letzten Seite kann man sich seine eigene Abendroutine zusammenbauen. Also zumindest die Abfolge festlegen. Auch das ist eine super nette Idee und kann beim festigen von Routinen helfen.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Ich hab dich ganz genauso lieb von Keira Knightley
Kann der Vogel das Baby mitnehmen?
In letzter Zeit wurde es etwas still um Keira Knightley. Galt sie einst als eine der am besten bezahlten Schauspielerinnen Hollywoods, überrascht sie nun mit einem sehr persönlichen Projekt, einem Kinderbuch. Das Buch ist komplett aus Knightleys Hand, selbst die Illustrationen stammen von ihr. Als Inspirationsquelle dienten ihre Töchter, denen das Buch auch gewidmet ist.
Im englischen trägt das Buch den mehrdeutigen Titel „I love you just the same“, der mir eine Spur besser gefällt als der deutsche Titel. Es geht um das sensible Thema das ein Geschwisterchen in das Leben eines Einzelkindes tritt und ab dem Moment alles anders ist. Mama hat fast nur mehr Zeit für das Baby und die namenlose Ich-Erzählerin ist verständlicherweise eifersüchtig. Der Anfang der Geschichte ist traurig und düster gehalten. Auch der Rest der Geschichte hat teils gruselige Elemente. Natürlich nicht Brüder Grimm Level, aber für ganz kleine Kinder ist es nicht geeignet. Wobei immer klar gemacht wird, dass das Abenteuer nur ein Traum ist.
Das Buch hat etwas kunstvolles und richtet sich eher an Leute die Werke wie „Alice im Wunderland“ mögen. Die Illustrationen sind etwas besonderes. Alles andere als perfekt und glatt gebügelt mit einem „hand-made“ Touch. Oft auch intim. Nicht alle sind gleich gut gelungen, aber sie sind in sich stimmig. Das ganze Buch hat einen eigenen, besonderen Charme.
Besonders gefallen hat mir, dass die kindlichen Gefühle der namenlosen Ich-Erzählerin ernst genommen werden. In einem Interview erzählte die Autorin, dass sie durch die Frage ihrer Tochter, ob nicht ein Vogel das Baby mitnehmen kann, inspiriert wurde. Ja, Kinder können sehr direkt sein.
Mich persönlich hat es dazu inspiriert einen neuen Blickwinkel auf meine eigene Kindheit zu wagen.
Rezensionen von EvieSk :
Magisterium - Das 5. Jahr von Cassandra Clare; Holly Black
Der letzte Kampf
Call und seine Freunde sind zurück im Magisterium. Sie werden weiter unterrichtet, doch das Böse ist noch nicht gebannt, weshalb sich Call auf seinen letzten Kampf vorbereitet. Für diesen braucht er aber Hilfe von außerhalb.
Ein letztes Mal trifft man auf Call, Tamara, Aaron und die anderen Charaktere.
Alle haben eine Entwicklung durchgemacht und es ist schön zu sehen, wie sie alles gemeinsam durchstehen und zusammenhalten.
Die Geschichte ist kurzweilig. Man bekommt etwas vom schulischen Alltag zu sehen, als auch von einer kleinen Reise, mit der ich nicht gerechnet habe. Für den Kampf brauchen sie nämlich Hilfe, weshalb Call und seine Freunde nach Verstoßenen suchen müssen. Das Ende ist gut gemacht, ich hätte zum Schluss aber noch einen Epilog schön gefunden, der ein paar Jahre später spielt.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da man ab der ersten Seite in die Geschichte und das Abenteuer abtaucht. Durch den Plot und die Wendungen ist man gefesselt, da man wissen möchte, wie es weitergeht und vor allem auch, wie alles ausgeht.
Die Geschichte ist empfehlenswert für jeden, der wissen möchte, wie die Reihe endet. Dieser Band kann mit den Wendungen und den Geschehnissen überzeugen. Meiner Meinung nach ist es ein gelungener Abschluss.
Rezensionen von Lilli33:
Wasser von John Boyne
Definitiv lesenswert
Definitiv lesenswert
Nachdem die Untaten ihres Mannes wochenlang in den Medien waren, zieht Vanessa Carvin sich auf eine kleine Insel vor der irischen Küste zurück. Hier will sie sich über Vergangenheit und Zukunft ihres Lebens klar werden. Hätte sie etwas merken müssen? Hätte sie ihn stoppen können? Wie viel Schuld trägt sie selbst an dem Unglück vieler kleiner Mädchen?
John Boyne lässt uns an dem inneren Monolog der Protagonistin teilhaben.
Ganz auf sich selbst zurückgeworfen, hadert sie mit ihrem Schicksal, das sie selbst in der Hand hatte. Und gleichzeitig lehnt sie sich dagegen auf und weigert sich, sich unterkriegen zu lassen.
John Boyne ist ein begnadeter Autor, der gerne heiße Eisen anfasst. Auch mit „Wasser“ ist er am Puls der Zeit. Auch wenn hier vieles nur angedeutet wird, ist doch ganz klar, worum es geht. In einem Rundumschlag werden gleich noch die Rolle der Frau in Irland, gleichgeschlechtliche Beziehungen und mehr abgehandelt. Das wirkt auf mich zum Teil etwas bemüht und nicht ganz rund.
Alles in allem ist „Wasser“ aber ein sehr lesenswerter Kurzroman. Nun bin ich neugierig, was mich in den weiteren Element-Romanen erwartet.
Die Elemente:
1. Wasser
2. Erde
3. Feuer
4. Luft
Rezensionen von PMelittaM:
Dragons in Secret - Seele aus schwarzem Gold (kostenlose Bonusstory) von Andreas Suchanek
Macht Lust auf mehr
Es handelt sich hier um eine Kurzgeschichte zur Reihe. Ich selbst habe noch keinen der Romane gelesen, dachte, es macht vielleicht Sinn, zuerst die Kurzgeschichte zu lesen, zumal sie auch vor den Ereignissen des ersten Bandes angesiedelt ist.
Jacob Argent, Angehöriger einer Drachendynastie aus London, ist bei seinem Freund Léo Clerment in Paris zu Gast.
Sie erfahren aus alten Schriften von einem vergessenen Drachenhort, und machen sich auf, diesen zu suchen – eine gefährliche Expedition.
Die Welt ist interessant, die Drachen leben unerkannt in Menschengestalt in unserer Welt, können sich aber auch verwandeln, wie man hier eindrucksvoll miterleben kann.
Die Geschichte mit ihren 42 Seiten ist spannend, und macht Lust darauf, mehr über die Drachendynastien und ihr Leben in unserer Welt zu erfahren – ich bin sehr gespannt auf die Reihe.
Rezensionen von Anilam:
Lernen ohne Streit von Trixi Tumert
Alltagstaugliche Quick Wins
Leider ist das Thema Lernen und Hausaufgaben oft ein Stressfaktor in Familien. ''Lernen ohne Streit'' ist ein Ratgeber, der sich mit viel Verständnis und Erfahrung mit diesem Thema auseinandersetzt und einen Weg aufzeigt wie man sein Kind gut begleiten kann.
Trixi Tumert schreibt ehrlich, klar und ohne Druck.
Sie zeigt, wie man als Elternteil wieder mehr Gelassenheit ins Lernen bringen kann, ohne das Kind dabei aus den Augen zu verlieren. Besonders hilfreich finde ich ihre vielen praktischen Tipps, die sich wirklich leicht in den Alltag einbauen lassen – nichts Extravagantes, sondern Dinge, die man sofort umsetzen kann.
Was mir auch gut gefallen hat: Der Fokus liegt nicht vor allem auf der Beziehung zwischen Eltern und Kind. Der Gedanke, dass Vertrauen und Verständnis wichtiger sind als Perfektion, hat mich sehr angesprochen. Das Buch ist außerdem sehr übersichtlich aufgebaut und angenehm zu lesen – man kann immer mal wieder ein Kapitel aufschlagen und findet sofort etwas, das im Alltag hilft.
Ich kann „Lernen ohne Streit“ besonders Eltern empfehlen, die sich manchmal unsicher fühlen, wie sie ihr Kind beim Lernen am besten unterstützen können, ohne dass es in Stress und Streit endet.
Rezensionen von Simone T:
Knödelzeit ist Glückszeit von Tiroler Bäuerinnen
Macht Lust auf Knödel
Schon wieder ein Kochbuch? Muss das sein? Aber ja! Ich finde dieses eines der schönsten überhaupt.
Das beginnt mit der handlichen Größe und den wunderbaren Fotos, über eine wirklich tolle Auswahl an Knödelrezepten, als Vorspeise, Hauptspeise, Beilage oder Dessert. Die Rezepte sind leicht verständlich, einfach nachzumachen und immer wieder mit persönlichen Anmerkungen versehen.
Mit diesem Buch entdeckt man Knödel neu, sowohl modern als auch Klassiker. Mir gefällt das total gut. Ich hätte nie gedacht, wieviele leckere Knödel man zubereiten kann, egal ob aus Brot, Brezeln oder Kartoffeln und Grieß. Die Fotos darin sind wirklich ein Meisterwerk und sie zeigen auch gleich, wie lecker man die Knödel anrichten kann.
Rezensionen von buch4ever:
Der Tower von Ivar Leon Menger
Absehbare Zukunftsmusik?
Worum es geht?
Die Galeristin Nova steht vor dem Nichts (Job weg, Wohnung weg, Freund weg), als sie das Angebot erhält, kostenlos in einer hochmodernen Luxuswohnung im Pramtower in Berlin zu wohnen. Was wie ein Jackpot beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum. Das Hochhaus, das stark von einer KI gesteuert wird, birgt dunkle Geheimnisse.
Nova muss herausfinden, was mit ihrer Vormieterin geschehen ist, bevor es für sie selbst zu spät ist.
Meine Meinung
Der Schreibstil des Autors ist flüssig, modern und sehr atmosphärisch. Ivar Leon Menger schafft es hervorragend, die beklemmende und sterile Atmosphäre des Hightech-Towers zu vermitteln. Die Idee, eine KI als unberechenbare Bedrohung zu nutzen, ist faszinierend und regt die Leserin und den Leser definitiv zum Nachdenken an. So ging es mir jedenfalls. Wie realistisch ist es, dass eine programmierte KI Menschen bestraft, die nicht ins System passen. Ist es absehbare Zukunftsmusik oder doch unmöglich?
Leider hat es die Geschichte nicht geschafft, mich komplett mitzureißen. Die Spannungsbögen waren nur vereinzelt vorhanden, und der große, nervenzerreißende Sog eines Pageturners hat mir gefehlt.
Mein größter Kritikpunkt betrifft die Hauptfigur Nova. Ihr Verhalten war für mich an vielen Stellen zunehmend nervend und nicht wirklich nachvollziehbar. Das erschwerte mir das Mitfiebern.
Das Cover ist hervorragend gelungen und passt zur Story.
Fazit
Ein atmosphärisch dichter Thriller mit einem spannenden Grundkonzept, der aber durch die für mich teils unlogische Hauptfigur und die fehlende durchgängige Spannung an Potenzial verloren hat. Dennoch gibt es von mir eine Leseempfehlung für alle, die sich gerne mit KI-Szenarien auseinandersetzen möchten.
Rezensionen von LEXI:
Arvil, der kleine Falke – Die Europameisterschaft von Thomas Forat
Sie flogen über die Dächer von Paris
Sie flogen über die Dächer von Paris
„Siegen heißt nicht immer nur, einen Titel zu gewinnen. Öffne deine Augen und genieße den Moment. Momente wie dieser und das Wissen, alles gegeben zu haben, machen einen zum wahren Sieger!“
Durch seinen Sieg beim Waldflugrennen qualifizierte sich der talentierte junge Rennfalke Arvil für die Teilnahme am wichtigsten Flugrennen Europas.
Sein Flugtrainer Adwanagor, die pfiffige Spitzmaus Serge und die temperamentvolle Eichhörnchendame Malou begleiten ihn nach Frankreich. In Paris angekommen werden sie bereits mit der ersten Herausforderung konfrontiert: durch eine unvermutete Änderung muss Arvil nun eine Rennstrecke bewältigen, auf die er weder vorbereitet, noch trainiert ist. Um sich für die Teilnahme registrieren zu lassen, fehlen dem Team des kleinen Wanderfalken-Papageis zudem auch noch Mitglieder. Und zu guter Letzt schmieden skrupellose und hinterlistige Teammitglieder des aktuellen Weltmeisters Quintez einen bösen Plan, um ihrem jungen Konkurrenten zu schaden.
Nach einem kurzen Rückblick auf die Ereignisse im ersten Band und dem Abschied in der Heimat verlegt Thomas Forat den Schauplatz der Handlung nach Paris. Er beschreibt das hektische Gewusel unter dem Eiffelturm, als die verschiedensten Tierarten emsig die letzten Vorbereitungen für die Europameisterschaft treffen. Ein Chamäleon-Zwillingspaar an der Registrierungsstelle, Heuschrecken-Reporter, ein kleiner Kolibri, der als Rennkommentator eine echte Stimmungskanone ist, eine Pandadame mit rotem Fell, eine weise Ameisenkönigin und ein einschüchternder intriganter Hornfrosch sind nur einige der Figuren, mit denen Arvil zu tun hat.
Die Ereignisse kurz vor dem Rennen münden schließlich in ein aufregendes Finale, wobei der Autor es versteht, die Spannung hochzuhalten. Intrigen und Konkurrenzkämpfe, ausgeklügelte Flugtaktiken der Teilnehmer sowie unvorhersehbare Wendungen unterhalten den Leser und zeichnen für gehörige Aufregung über den Dächern von Paris verantwortlich.
Die liebenswerten Charaktere aus dem ersten Band werden um einige Figuren erweitert, zugleich schmieden gefährliche Konkurrenten und deren Handlanger unheilvolle Pläne. Im Zuge eines Wiedersehens alter Bekannter gibt es Rückblicke auf die Ereignisse um Arvils Vater Aron, dessen Karriere als talentierter Rennfalke nach einem schlimmen Zwischenfall ein abruptes Ende fand. Der locker-leichte Schreibstil, die kindgerechte Sprache, liebevoll ausgearbeitete tierische Charaktere, ein interessanter Plot, spannende Szenen rund um das Rennen sowie humorvolle Passagen zeichnen dieses entzückende Kinderbuch aus. Eine überraschende Entwicklung Arvils großen Adoptivbruder Serge betreffend und einige kluge Einsichten werten die Geschichte zusätzlich auf.
Fazit: „Arvil, der kleine Falke – Die Europameisterschaft“ hat den mitreißenden ersten Band dieser Reihe aus meiner Sicht sogar noch übertroffen. Thomas Forat präsentiert seiner jungen Leserschaft ein weiteres aufregendes Abenteuer mit dem kleinen Rennfalken und der bereits bekannte Buchtitel vom 3. Band dieser Reihe lässt den Ausgang der Geschichte bereits ganz ohne Spoiler erahnen. Ich freue mich bereits, dem mutigen kleinen Rennflieger Arvil im Nachfolgeband „Arvil, der kleine Falke 3 – Die Weltmeisterschaft“ wieder zu begegnen.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Für euch würde ich kämpfen von Artur Weigandt
Persönliche Geschichte eines Gesinnungswandels
Artur Weigandt hat eine interessante Lebensgeschichte: geboren in Kasachstan, ist er im Alter von einem Jahr mit seiner Familie nach Deutschland gekommen, ist hier in die Schule gegangen, wurde als "Russe" (obwohl er mit seinen russlanddeutschen, kasachischen, ukrainischen und belarussischen Wurzeln genau genommen keiner ist) ausgegrenzt und verprügelt, legte das Abitur ab und fand sich auf der Universität von anderen jungen Menschen umgeben, für die Pazifismus das höchste Ziel war - so wie auch für ihn zu dieser Zeit.
Gewalt, auch zur Selbstverteidigung, sah er als Relikt der Vergangenheit an, und führte gemeinsam mit anderen jungen Menschen engagierte theoretische Debatten über Pazifismus.
Bis der Ukrainekrieg und insbesondere seine Entscheidung, an der ukrainischen Front freiwillig als Dolmetscher tätig zu werden, und all das, was er dabei erlebt hat, zu einem Umdenken führten, sodass er heute sagt, er finde es wichtig, als Land wehrfähig zu sein und als Einzelperson sich für das eigene Land einzusetzen, denn ansonsten sei unser aller Frieden gefährdet, denn Aggressoren würden sich durch eine pazifistische Haltung des Gegenübers nicht beschwichtigen lassen.
Es ist ein sehr persönliches Buch, eine Geschichte eines Menschen, der uns mit auf seine Reise in die Ukraine nimmt, zu Gesprächen mit Menschen, die verzweifelt darum kämpfen, dass ihre Heimat und die ihrer Kinder nicht von einem als unterdrückerisch wahrgenommenen Regime übernommen wird. Der Ton ist sehr entschieden, aufrüttelnd bis anklagend, der Autor meint, viele von uns in Westeuropa würden es uns mit der Ablehnung von Waffenlieferungen an die Ukraine sehr bequem machen. Und neben der moralischen Verpflichtung, für ein anderes europäisches Land einzustehen, wären wir dadurch auch selbst gefährdet, denn in Russland gäbe es schon lange Vorbereitungen auf Angriffe auch auf weitere europäische Länder und selbst Raketenangriffe auf Berlin seien etwas, das dort immer wieder als Drohszenario erwähnt werde.
In einem kurzen fiktiven Exkurs ins Jahr 2033 zeichnet der Autor auch ein sehr erschreckendes Szenario von einem Deutschland, das nicht wehrfähig genug war und nun unter russischer Herrschaft ist.
Man muss dem Autor nicht in jedem einzelnen Punkt zustimmen, um seine Erfahrungen interessant zum Reflektieren des eigenen Standpunktes zu finden.
Das Buch ist eine interessante Perspektive eines Menschen, der den Ukrainekrieg miterlebt hat und aus dieser Perspektive zum Beispiel folgendes sagt: "Wehrhaftigkeit beginnt nicht an der Grenze. Sie beginnt in uns. In der Entscheidung, nicht zu schweigen, wenn Unrecht geschieht. Nicht zu erstarren, wenn andere kämpfen. Nicht zu delegieren, was wir selbst tun könnten - auch wenn es nur die Verteilung einer Packung Orangen ist." (S. 88)











