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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Alo:

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Lass uns noch bleiben von Saskia Luka

Zwischen Verlust und Neubeginn


Das Buch „Lass uns noch bleiben“ von Saskia Luka erzählt die Geschichte von Anna, die versucht, nach dem plötzlichen Verschwinden ihrer Freundin Vinka wieder Halt zu finden. Anna hat einen kleinen Pflanzenladen und malt nebenbei. Ihr Leben ist gerade ziemlich durcheinander, weil Vinka einfach verschwunden ist, ohne eine Erklärung, ohne ein Lebenszeichen.

Anna ist ziemlich verloren, findet aber unerwartete Unterstützung bei Henning, dem freundlichen Buchhändler nebenan. Außerdem lässt sie sich langsam auf ihren neuen Mitbewohner Alex ein, der ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellt und sie aus ihrem Schneckenhaus lockt.

Die Geschichte ist einfühlsam und ruhig erzählt. Es geht um das Verlassenwerden, um Schmerz und ums langsame Heilen. Trotzdem fehlte mir manchmal etwas Tiefe. Die vielen Erinnerungen an Vinka haben mich auf Dauer etwas gelangweilt, während die Handlung in der Gegenwart etwas zu kurz kam.

Sprachlich ist das Buch sehr gelungen. Saskia Luka hat ein großes Talent für Sprache. Manche Sätze sind wirklich schön und fast poetisch. Dadurch bekommt das Buch einen besonderen Klang.

Insgesamt ist es eine nette, gefühlvolle Geschichte, die man gut lesen kann, besonders wenn man Bücher über Verlust und Neubeginn mag. Mir hat aber das gewisse Etwas gefehlt, das einen wirklich mitreißt. 3,5/5 Sterne

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Lass uns noch bleiben

Rezensionen von nessabo:

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Beste Zeiten von Jenny Mustard

Eine ruhige, aber überaus tiefgründige Geschichte über Heilung und Identität

Ich mochte Jenny Mustard bereits in ihrem Debüt außerordentlich gerne. Denn obwohl ich mit ruhigen Geschichten oft mal meine Probleme habe, nimmt mich ihr Schreibstil einfach immer völlig in sich auf. So war es auch mit ihrem zweiten Roman, der dem ersten in nichts nachsteht und doch anders ist.

Während Mustards Debüt eine Paarbeziehung im Zentrum stehen hatte, dreht sich die Handlung hier noch einmal viel stärker um die Entwicklung der Hauptfigur sowie eine ganz tolle und angenehm unperfekte Freundinnenschaft.

Sickan versucht ihren früheren Traumata sowie ihrem eher ärmlichen Wohnumfeld durch einen Umzug nach Stockholm zu entkommen. Das ist mit Anfang 20 ein sehr nachvollziehbarer Move, aber dass er die Probleme nicht wird lösen können, ist uns sicher allen klar.

Dabei wirkt es doch einige Zeit so, als würde die Freundinnenschaft zur selbstsicheren Hanna genau das tun. Sickan, die eigentlich um jeden Preis den coolen Leuten auffallen will, wächst an der Seite ihrer etwas eigenbrötlerischen Freundin zunächst deutlich. Doch irgendwann holen sie die früheren Prägungen ein. Ich finde es ganz toll, wie die Autorin hier wiederholt politisch wird, deutlicher als in ihrem Debüt. Es geht um Klassismus und was er sowie Mobbing mit Menschen nachhaltig anrichten können. Es geht ebenso um 6ualisierte Gewalt und auch hier schafft es Mustard, das Trauma zu verdeutlichen, ohne die Betroffene einzig darüber zu definieren. Sie macht die Auswirkungen stets klar, ohne effekthascherisch ins Detail zu gehen.

Sickan beginnt in ihrem „neuen Leben“ auch eine weitere Beziehung, die ebenso von viel Ehrlichkeit und Authentizität geprägt ist, aber zu meiner großen Freude nicht als Heilsbringer dargestellt wird. Und obwohl romantische Liebe eine Rolle spielt, macht Mustard deutlich, dass andere Beziehungen mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar bedeutsamer sind. Die Autorin zeigt wie schon in ihrem Debüt ihr Händchen für sanfte und reflektierte Männerfiguren. Loyalität, Ehrlichkeit und ein verletzliches Miteinander - all das spielt eine zentrale Rolle und das ganz unabhängig von der Beziehungsart.

Wer ruhig und fundiert erzählte Geschichten mag, die nah an der Hauptfigur sind, hat hier einen Treffer. Ich mochte „Beste Zeiten“ tatsächlich noch einmal mehr als den Vorgänger, weil er deutlich politischer und noch einen Ticken weniger romantisch ist. Sickans Suche nach Heilung und einer eigenen Identität ist schmerzhaft ehrlich und ich gehe rundum zufrieden aus dem Buch.

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Beste Zeiten

Rezensionen von Schlafmurmel:

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Nicht mein Kind | Der fesselnde Psychothriller, bei dem nichts so ist, wie es scheint von Jane E. James

eine zutiefst bewegende Geschichte voller Schmerz und Geheimnisse

Eine scheinbar glückliche Familie – doch der Schein trügt. Tara und Dino, ein Ehepaar mit zwei Kindern, arbeiten hart, um über die Runden zu kommen. Doch plötzlich geschieht das Unfassbare: Tara stirbt bei einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht. Dinos Welt bricht völlig zusammen. Als dann auch noch ein Brief von Tara auftaucht, der ein großes Geheimnis offenbart, fühlt sich Dino von seiner Frau zutiefst betrogen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Tara und Dino erzählt. Besonders Tara hat mein ganzes Mitgefühl – sie ist in meinen Augen eine verlorene, gequälte Seele. Schon in ihrer Kindheit musste sie viel ertragen: von ihren Brüdern gemobbt, von der Mutter ignoriert und mit 15 Jahren Opfer einer schrecklichen Tat. Das Kind, das daraus entstand, musste sie gegen ihren Willen zur Adoption freigeben. Dieses Trauma hat sie nie losgelassen, trotz der Liebe zu Dino und ihren beiden anderen Kindern.
Die Kapitel aus Taras Sicht waren sehr emotional und schmerzhaft, aber auch unglaublich tiefgehend. Dinos Verhalten dagegen konnte ich oft schwer nachvollziehen – er wollte zwar den Unfallverursacher finden, doch seine Alkoholsucht stand ihm ständig im Weg. Statt wirklich um Tara zu trauern, drehte sich vieles nur um ihn selbst, was ihn für mich weniger sympathisch machte.
Im letzten Drittel wurde die Geschichte noch einmal richtig intensiv und gefühlsgeladen. Schon früh hatte ich eine Ahnung, wer hinter dem dunklen Geheimnis stecken könnte – und am Ende hat sich meine Vermutung bestätigt. Trotzdem hat mich die Auflösung sehr getroffen und das Buch wird mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.
Fazit:
Ein aufwühlender, emotionaler Roman, der tief berührt und nachdenklich macht. Schmerzhaft, traurig und gleichzeitig wunderschön erzählt – eine klare Leseempfehlung von mir

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Nicht mein Kind | Der fesselnde Psychothriller, bei dem nichts so ist, wie es scheint

Rezensionen von _Le4_:

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House of Rayne von Harley Laroux

Leider mittelmäßig

Salems Leben verändert sich von einem Moment auf den anderen. Vor kurzem noch mit Hochzeitstermin und plötzlich alleine Single auf dem Weg zu einem Cottage auf einer kleinen wilden Insel. Da kommt ihr die wunderschöne fremde Frau in einer Bar nur recht. Blöderweise stellt Salem nach ihrem kleinen Techtelmechtel fest, dass Rayne die Inhaberin des Cottage ist, wo sie sich eingemietet hat.

Und als wäre das noch nicht genug, scheint die Insel von religiösen Fanatikern besiedelt zu sein. Als dann die ersten Morde geschehen, möchte Salem eigentlich nur weg. Aber die Fähren fahren für den Rest des Jahres nicht mehr.

Das Set-Up für die Story hat mir gut gefallen. Eine isolierte Insel, die von einer furchtbaren Kreatur heimgesucht wird, auf der eine Kirche voller religiöser Fanatiker lebt. Der Teil hat auch Spaß gemacht. Der Horroraspekt des Buches war zwar nichts ausgesprochen einzigartiges, war aber gut und spannend gemacht.
Leider war der erotische Teil meiner Meinung nach sehr unpassend. Wir haben immer wieder den Wechsel zwischen einem Kapitel Sex und einem Kapitel Horror und es war so erwartbar, dass ich planen konnte, welche Kapitel ich auf dem Weg zur Arbeit lesen konnte und welche lieber nicht. Die beiden Hauptcharaktere haben immer wieder Sex, nachdem sie dem furchtbaren Monster des Buches begegnet sind oder Leichen gesehen haben oder ähnliches und es hat sich einfach unpassend angefühlt.
Was schade war, weil die Sexszenen eigentlich sehr respektvoll waren. Sie waren sehr kinky, aber nie in irgendeiner Art und Weise übergriffig.

Das Buch hatte gute Horror- und gute Sexszenen, hat sie dann aber so unfassbar schlecht miteinander verwoben, dass ich das Buch leider nur mittelmäßig fand.

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House of Rayne

Rezensionen von Gute_Laune:

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Büro ist besser als richtig arbeiten. STROMBERG von Ralf Husmann; Christian Martin

Stromberg, wie man ihn kennt!

Zu diesem Hörbuch eine Rezension zu schreiben, ist gar nicht so einfach. Immerhin gibt es hier ja nicht wirklich einen Handlungsstrang. Die einzelnen Episoden sind eben typisch Stromberg. Man muss das mögen und auch verkraften, denn die Sprüche sind, so witzig sie sind und so ironisch das alles auch gemeint ist, teilweise schon heftig.

Trotzdem ist es auch köstlich, wie hier alle möglichen Aspekte, die einem ansonsten gar nicht so auffallen, aufs Korn genommen werden. Die Klischees werden rundum bedient, die Typisierungen sind so klasse, dass man seine Kollegschaft und vielleicht auch sich selbst wiedererkennt, die Erkenntnisse sind hart und böse, aber doch so erschreckend zutreffend.

Keiner könnte Stromberg besser verkörpern, als Christoph Maria Herbst. Auch die anderen Sprecher sind perfekt gewählt. Wäre schade gewesen, wenn es nicht die Originalbesetzung gewesen wäre. Ja, manche Stellen strengen schon an und es ist erstaunlich, dass sich die vier Stunden Hörzeit doch ziehen, obwohl sie kein bisschen langweilig sind. Aber Stromberg macht was mit einem und das ist beim Hörbuch nicht anders, als bei den Filmen oder der Serie.

Wer Stromberg noch nie mochte, wird auch diesmal kein gutes Haar an ihm lassen. Wer diese Art Humor versteht und eben auch verkraftet, wird das Hörbuch lieben. Von mir bekommt es jedenfalls vier Sterne.

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Büro ist besser als richtig arbeiten. STROMBERG

Rezensionen von tenorschramme:

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Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer

Geheimnisse des Graphischen Viertels

Kai Meyers "Das Antiquariat am alten Friedhof" ist das 4. Buch um das Graphische Viertel der Bücherstadt Leipzig.
Verlag und Autor haben sich nun entschlossen der Reihe mit "Die Geheimnisse des Graphischen Viertels" auch einen Namen zu geben.
Alle Bücher sind losgelöst und in beliebiger Reihenfolge lesbar und verbinden sich nur über einen Teil des Handlungszeit,Handlungsort und Hier und da mal auftretenden Nebenfiguren oder Schauplätzen.

Wie auch die übrigen Bücher der Reihe ist der Stil irgendwo zwischen Familiensaga,Gothik-Novelle und Historischem Roman angesiedelt, gewürzt mit ein wenig Schauergeschichte.

Und auch die Gemeinsamkeit mehrerer Zeitebenen bleibt Erhalten.
Protagonist dieses Buches ist Felix Jordan. In der Zeitebene 1930 erlebt er mit seinen freunden Vadim, Julius und Eddie (Später stößt noch Eva hinzu) als "Club Casaubon" Abenteuer.

AUf der Zeitebene 1945 ist Felix dann für die Amerikaner als Bibliothekar einer Spezialeinheit verantwortlich Bücher zu katalogisieren. Doch die Geschehnisse seiner Vergangenheit holen ihn wieder ein. Totgeglaubte bleiben nicht immer Tot und auch die Taten seiner früheren Abenteuer holen Ihn ein.

Nach und Nach verschmelzen die Handlungen der Zeitebenen zu einer gro´ßen Geschichte die aufeinander Aufbaut.

DIe Figuren sind dabei gewohnt vielschichtig gezeichnet und haben alle Ihre Gut und Schlechten Seiten.

Aus dem Nachwort erfahren wir das dieses Buch besonders persönlich für den Auto ist, da er die Figuren und die Geschichte um eine alte Fotografie seines Großvaters herum ersonnen hat. Dies gibt dem Werk eine persönlichere Note als gewohnt.

Wer eines der anderen Bücher um das Graphische Viertel gelesen wird mit diesem Werk definitiv auch glücklich werden.

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Das Antiquariat am alten Friedhof

Rezensionen von Lena:

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The Second Death of Locke von V. L. Bovalino

Stark und magisch

Grey Flynn lebt in einer Welt, in der Magie fast verschwunden ist. Als „Quelle“ ist sie eng an ihren Magier Kier gebunden – nur gemeinsam können sie Magie wirken. Als eine verschollene Erbin und eine uralte Macht wieder auftauchen, muss Grey sich zwischen Loyalität, Liebe und ihrem eigenen Überleben entscheiden.

Das Magiesystem hat mich total begeistert – originell, logisch aufgebaut und voller faszinierender Details. Ich fand die Idee, dass Magie nur in Verbindung zwischen zwei Menschen funktioniert, richtig spannend. Grey Flynn ist eine tolle Hauptfigur: stark, loyal und trotzdem verletzlich. Ihre Beziehung zu Kier wirkt glaubwürdig und intensiv. Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch und an vielen Stellen fast poetisch. Bovalino schafft es, Spannung und Emotion perfekt zu verbinden. Ein paar Nebenfiguren bleiben etwas blass, aber insgesamt ist die Geschichte kreativ, gefühlvoll und fesselnd.

Ein wunderschön geschriebener Fantasyroman mit einzigartigem Magiesystem und einer starken Heldin.

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The Second Death of Locke

Rezensionen von Julchentim:

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Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig

Märchen mit Tiefe - düster, gefühlvoll und fesselnd

Erin A. Craig hat mit Das dreizehnte Kind wieder eine eindrucksvolle Geschichte geschaffen. Sie verbindet bekannte Märchenmotive mit einer eigenen, dunklen Welt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Hazel, die dreizehnte Tochter einer armen Familie, wird dem Gott des Todes versprochen. Als sie älter wird, zeigt sich ihr außergewöhnliches Talent: Sie kann Krankheiten erkennen und heilen, doch jede Heilung fordert einen Preis.

Die Beziehung zu ihrem unheimlichen Paten Merrick, dem Tod selbst, ist das Herzstück der Handlung. Sie ist von Spannung, Angst und unerwarteter Zuneigung geprägt.

Die Autorin beschreibt eine Welt, in der göttliche Macht, menschliche Schwäche und Schicksal untrennbar miteinander verbunden sind. Die Atmosphäre ist dicht, ja fast greifbar. Die Mischung aus Magie, Machtspielen und Emotionen zieht einen rasant in den Bann. Besonders gelungen fand ich, wie Hazel trotz Einsamkeit und Schmerz eine innere Stärke beweist.

Kleiner Kritikpunkt die Länge. Manche Passagen wirkten etwas gedehnt, was meine Lesefluss gehemmt hat. Trotzdem eine tolle Geschichte mit starken Bildern und einer Hauptfigur, die mich berührt hat.

Für alle, die düstere Märchen und moralische Fragen mögen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.

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Das Dreizehnte Kind

Rezensionen von Laszlo Zoltan:

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Die Passantin von Nina George

Egotrip zum Glück?

Ein Roman über eine rigorose Flucht aus dem bisherigen Leben einer Ehefrau, Mutter und zugleich sehr berühmten Schauspielerin. Sie akzeptiert dabei ihren angeblichen Tod, über den in den Medien berichtet wird. Dieser feministisch aufgeladene Egotrip endet in einem überraschenden und verstörenden Finale.

Im Gesamten wird diese fiktionale Geschichte dem Leben leider zu wenig gerecht.

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Die Passantin

Rezensionen von brauneye29:

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Die Berghebamme – Zeit der Kinder von Linda Winterberg

Sehr schöne Geschichte

Zum Inhalt:
Maria ist mit dem Arzt Georg glücklich, aber das größte Glück will sich einfach nicht einstellen, ein eigenes Kind. Also steckt sie ihre ganze Energie in ihre geliebte Arbeit als Hebamme und beschließt dann auch noch ein Wohnheim für ledige, verstoßene Schwangere zu eröffnen. Das stößt im Ort auf wenig Gegenliebe, in einer Zeit als ledige Schwangere abschätzig betrachtet werden.

Und es kommt noch schlimmer und bedroht nicht nur Maria sondern auch die hilfebedürftigen Frauen.
Meine Meinung:
Was für ein schöner Abschlussband! Auch wenn ich den zweiten Band nicht gelesen habe, hatte ich nicht unbedingt, dass man diesen gelesen haben muss, um dieses Buch zu genießen. Mir hat im Grunde nichts an Informationen gefehlt. Die Geschichte von Maria und auch ihr Kampf für die Schwangeren, die als Schande gelten, hat mir gut gefallen. Man so richtig mitfühlen, wie sehr sie kämpfen musste, weil eben zu der Zeit die jungen, ledigen Frau nur verachtet wurden, obwohl sie ja nicht allein für den Zustand verantwortlich waren. Was mir auch gut gefallen hat, ist das Ende, zu dem ich aber nichts genaues schreiben möchte, dass soll dann doch lieber eine Überraschung bleiben. Insgesamt eine schöne Serie mit einem gelungenem Abschluss.
Fazit:
Sehr schöne Geschichte

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Die Berghebamme – Zeit der Kinder