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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lydia_Te:

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Aufsteiger von Peter Huth

Absteiger

Der Einstieg in den Roman "Aufsteiger" von Peter Huth, war im ersten Moment merkwürdig. Auch die ersten paar Kapitel sind recht ruhig verlaufen. Aber natürlich lässt die Spannung nicht lange auf sich warten. Der Protagonist, Felix Lich, ein alter weißer Mann, erhält den Posten als Chefredakteur nicht.

Statt ihm wird eine alte Bekannte in diese Position verfrachtet: Zoe Rauch. Für Felix gleicht dieser Schicksalsschlag einen Stich in den Rücken. Denn für ihn war sein Job immer an erster Stelle, erst dann kam die Familie.
Sehr interessant fand ich die Wendung als Felix den Job nicht erhalten hat. Seine Welt zerbricht, seine Ehe kommt an einen Wendepunkt, er trifft Zoe wieder.
Es ist bewundernswert, wie sich die Geschichte entwickelt. Sie nimmt Wendungen, mit denen man überhaupt nicht rechnet und legt dann immer noch eine Schippe drauf.

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Aufsteiger

Rezensionen von Lesebienchen36:

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Die Verlorene von Miriam Georg

Eine emotionale Reise in Lauras Familiengeschichte

Inhalt:
Lauras Großmutter Änne stammt ursprünglich aus Schlesien, wo sie als junges Mädchen auf dem Familiengutshof „Pappelhof“ aufwuchs. Trotz zahlreicher Fragen ihrer Mutter bzw. Enkelin erzählt sie nur von den wunderbaren goldenen Sommertagen, die sie dort erleben durfte. Ihre Vergangenheit, wozu auch die damaligen Einwohner des Dorfes zählen, verschweigt sie.

Warum bloß? Als Änne nah einem Sturz verstirbt, entdeckt ihre Enkelin Laura ein Foto, dass sehr viele Fragen aufwirft. Sie beschließt Nachforschungen bezüglich ihrer Familie anzustreben und reist zu dem ehemaligen Gutshof, der einst ihren Vorfahren gehörte. Ob sie dort Antworten auf ihre Fragen bekommt, bleibt abzuwarten.

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. die Dilogie „Elbleuchten“ oder „Nordwind“) hat Miriam Georg ihr neustes Werk „Die Verlorene“, dass im August 2025 im Fischer Verlag erschienen ist, vorgelegt. Ich muss gestehen, dass ich zwar die Autorin und deren Bücher vom Namen her kenne, aber noch keins ihrer Romane gelesen habe. Das Cover, dass ein wahrer Eye-Catcher ist, und der dazugehörige Klapptext haben meine Neugierde mehr als nur geweckt. Dieses Buch wollte, nein, musste ich unbedingt lesen und so ging meine Reise (buchtechnisch) zum einen nach Frankfurt und zum anderen in Richtung Schlesien.

Obwohl der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin mir sehr gut gefiel, hatte ich auf den ersten knapp hundert Seiten meine Schwierigkeiten, der Geschichte in irgendeiner Weise zu folgen. Es fiel mir regelrecht schwer dranzubleiben und ich kann noch nicht einmal erklären, woran es lag. Ich zwang mich weiterzulesen und wurde mehr als nur belohnt. Was danach folgte, war ein wahrer Leserausch. Jede Seite zog mich magisch in seinen Bann und ans (vorzeitige) Aufhören war nicht mehr zu denken. Zu jeder Sekunde musste, nein, wollte ich wissen, was passiert bzw. wie die Familiengeschichte weiter geht. Zu dieser Begeisterung trugen die authentischen und lebensnahen Charaktere auch eine Menge bei. Alle Emotionen übertrugen sich auf mich und so fieberte, litt und freute ich mich mit ihnen. Vieles ließ mich wütend zurück und bei einigen Szenen hatte ich sogar Tränen in den Augen, so emotional war das Gelesene.

Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Zum einen im Jahr 2019, als Lauras Großmutter Änne verstarb und zum anderen im Jahr 1941 – 1947, als Ännes Familie noch auf dem Pappelhof lebte.
Ich kann noch nicht einmal schreiben, welche der beiden Zeitebenen spannender war. Die heutige Zeit fand ich enorm wichtigen, denn hier ließ mich die Autorin teilhaben an dem Familienleben von Laura und ihrer Mutter Ellen, die mit all den ungeklärten Fragen regelrecht allein dastanden. Ihre unermüdliche Recherche, bei der sie einzelne Puzzleteile fanden, sie zusammenbauten, um so vielleicht eine Antwort auf eine der vielen Fragen zu bekommen. Die angespannte Gefühlswelt der beiden bekommt man deutlich zu spüren.

Die damalige Zeit ist dramatischer und emotionaler, denn sie spielt in der Kriegszeit, wo in erster Linie Hungersnot oder Verluste durch Gefallene zu verzeichnen waren. Die beiden Schwestern Luise und Änne wuchsen sehr eng miteinander auf. Als Änne krank wurde, wurde sie auf dem Dachboden versteckt. Ihr Eltern mussten die schmerzhafte Maßnahme treffen, um sie, im schlimmsten Fall, vor dem Tod zu bewahren. Dieses traumatische Erlebnis hat Änne nie überwunden. Ihre Lebensfreude bzw. dir Leichtigkeit, die sie früher in sich trug, verlor sie. Aber nicht nur die Krankheit überschattete das Leben der Familie, auch Schicksalsschläge oder die abscheulichen Kriegsereignisse prägten alle.
Bei dieser Art von Romanen finde ich es immer wieder sehr interessant, wie die zwei Handlungsstränge miteinander verknüpft und zu einem stimmigen Ende werden.

Miriam George hat mit „Die Verlorene“ es geschafft, einen wahren emotionalen und spannenden Familienroman zu schreiben, der gedanklich noch Tage nachhängt. Das Buch kann man zwar zuschlagen, aber das Gelesene und die dazugehörigen Gedanken lassen sich schwer aus dem Kopf verdrängen. Im Nachwort der Autorin erfährt man zwar, dass die Geschichte um Änne / Luise rein fiktiver Natur ist, aber dennoch ist ein kleiner Teil von Miriams Familiengeschichte hineingeflossen.

Für mich war dieser Roman ein wahres Lesehighlight, dass mich aber auch sehr nachdenklich zurück läßt.
5 von 5 Sternen und ich spreche eine Leseempfehlung aus!!!

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Die Verlorene

Rezensionen von MarcoL:

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Der Traum des Jaguars von Miguel Bonnefoy

Kleines literarisches Familienepos aus Venezuela, historisch belegt, poetisch verfasst.

Wie vielversprechender kann der erste Satz eines Romans sein?:
S.9: „Am dritten Tag seines Lebens wurde Antonio Borjas Romero auf den Stufen einer Kirche ausgesetzt in einer Straße, die heute seinen Namen trägt.“

Und von da an begleiten wir Antonio durch sein spannendes Leben, das er immer mehr und mehr dem Wohle der Allgemeinheit widmete.

Wir sind dabei, wenn er Ana Maria im schülerischen Wettstreit um ein Kinoticket das erste Mal begegnet. Beide werden nicht nur ein Paar, verbunden in Liebe und gegenseitigem Verständnis. Sie werden auch erfolgreiche Ärzte, Ana Maria die erste Ärztin im Land überhaupt. Und die Politiker sind sehr stolz darauf, besonders auf Ana Maria. Im Zuge ihres Lebens treten deren Tochter Venezuela auf, auch sie ist von einem ganz besonderen Geist und Willen beseelt. Und in letzter Folge erscheint Venezuelas Sohn Cristobal, der ebenfalls eine wichtige Rolle in diesem, man könnte meinen, Familienepos, bekommt.
Es ist aber so viel mehr als eine Familiengeschichte, gekrönt von Erfolg, der durch harte Arbeit errungen wird. Es ist die Geschichte des Landes Venezuela (der Name der Tochter – sehr geschickt gewählt). Während wir die Familie begleiten dürfen, bleiben die politischen und gesellschaftlichen Aspekte des Staates nicht verborgen – sie sind ein ständiger Begleiter und beeinflussen natürlich das Leben und die Entscheidungen.

S. 98: „Aber all das würde erst viel später geschehen. Wäre es dabei geblieben, hätte Ana Maria nur eine sehr verschwommene Erinnerung an Antonio bewahrt, aber eine nebensächliche Begebenheit ließ ihr Schicksal mit voller Wucht auf seines Treffen.“

Und so entpuppt sich diese wunderbare Geschichte um die beiden historischen Personen Antonio und Ana Maria mehr und mehr zu einem Roman rund um die Geschicke des Staates. Armut, Diktatur, Zuckerrohr, Ölboom, explosionsartiger Reichtum, Militärputsche, Marxismus, usw.. Und immer wieder das einfache Landleben rund um den Maracaibo See. Caracas ist weit entfernt, von dort schießt die Politik ihre Pfeile über das Land, oftmals voller Gift.
Antonio und Ana Maria stehen immer auf der Seite der Bevölkerung, helfen wie und wo es geht, und werden oftmals wie Helden gefeiert.
Die Sprache ist harmonisch und wunderbar. Beseelt von einer zarten Poesie entwickelt sich der Roman sehr schnell zu einem Pageturner, der einen nicht mehr loslässt, in seinen Sog zieht, an den Gestaden des Sees Maracaibo ausspuckt und die Vergangenheit hautnah erleben lässt. Ganz großes Kompliment an die Übersetzerin Kirsten Gleinig.
Absolute Leseempfehlung und garantiert ein literarisches Jahreshighlight.

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Der Traum des Jaguars

Rezensionen von Leser:

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Der Duft der fernen Insel von Christina Rey

Prinzessin Nunu und der Duft von Parfüm

Ich habe jetzt bereits vier Bücher der Autorin, unter ihrem Pseudonym Christina Rey, gelesen, die mich an verschiedene ferne Orte führten.
Jedes ist auf seine Art besonders und gefiel mir sehr gut.

Mit der jungen Lehrerin Eve von London nach Sansibar zu reisen, war ein Erlebnis wie aus 1001 Nacht.

Im prächtigen Palast des Sultans, lernt sie eine ganz neue Welt kennen. Hier ist alles völlig anders, als sie es von zuhause kennt.

Anfangs angestellt, um eine seiner Töchter, die blinde Nunu, zu unterrichten, kommt es im Laufe der Zeit zu Veränderungen auf Sansibar und das Leben aller nimmt einen anderen Verlauf.

Die Geschichte ist wirklich fesselnd und wirkt ab und an ein bisschen märchenhaft. Sie ist aber auch spannend, emotional und birgt einige Überraschungen.
Ich fand es sehr interessant, wie Nunu ihr Leben meistert, sich zurechtfindet und ihrer großen Leidenschaft, der Parfümherstellung, nachgeht.

Die verschiedenen Charaktere haben alle ihren Platz gefunden und geben der Geschichte ein Gesicht. Man muss nicht alle mögen, aber jeder von ihnen trägt seinen Teil zum Gelingen bei.

Neben den persönlichen Schicksalen spielen auch der historische Hintergrund, die Religionen und der Handlungsort eine Rolle. Die Autorin hat das alles sehr gut beschrieben und eine schöne Atmosphäre geschaffen.

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Der Duft der fernen Insel

Rezensionen von nuean:

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How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren (Fate Dilogie, Bd. 1) von Saskia Louis

Wahnsinnsauftakt, super spannend, ich brauche Teil 2!

Ich habe schon einiges von Saskia Louis gelesen und war jedes Mal begeistert. Deshalb kam ich auch nicht um das neueste Werk von ihr herum. Das Cover ist toll und auch der Klappentext super spannend.
In Anima tobt schon lange ein Krieg zwischen der Schicksalsgöttin und dem Gott der Liebe gegen die Göttin des Krieges.

Die Menschen, die einem Orden angehören, besitzen bestimmte Talente. Als Schicksalsnovizin kann die 19 jährige Kiana kurze Abschnitte der Zukunft vorhersehen, Liebesnovizen können Stimmungen beeinflussen und Kriegsnovizen zeichnen sich durch Stärke aus und dass sie ihre Waffen auch mit den Gedanken lenken können. In einer Seelenzeremonie erhält man einen Seelenpartner mit dem man sein Leben verbringt und der die Kräfte noch verstärkt. Ohne Seelenpartner ist man nichts wert und wird direkt in den Krieg geschickt.
Kiana fiebert ihrer Seelenzeremonie entgegen und ist ganz hin und weg als sie mit ihm verbunden wird. Allerdings stirbt er kurz danach und Kiana wird mit Gewalt in eine Kutsche Richtung Front gesetzt. Doch sie will sich ihrem Schicksal nicht so ergeben sondern kämpfen und einen neuen Seelenpartner suchen. Als Kriegsnovize Tyron sich und die anderen Insassen aus der Kutsche befreit, schließt Kiana sich ihm und seinem Freund dem Liebesnovizen Nevin an, obwohl sie Tyron nicht ausstehen kann. Zusammen versuchen die drei ihrem Schicksal zu entgehen.
Von der ersten Sekunde an war ich mitten drin im Buch und habe mit Kiana mitgefiebert. Sie ist mutig, stark, loyal, aber sie will auch etwas verändern. Tyron ist eher der grüblerische Bad Boy und Nevin will nur dass sich alle liebhaben. Ich liebe diese Mischung. Die Wortgefechte zwischen den dreien sind einfach nur genial. Ich wollte einfach nicht dass dieses Buch endet. Und dann lässt es mich mit einem so fiesen Cliffhanger zurück, dass ich nun unbedingt Band 2 brauche!

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How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren (Fate Dilogie, Bd. 1)

Rezensionen von Claudia R.:

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Sophie Red Dot - Das Buch der magischen Kreaturen von May Oldchess

Fantasybuch

Klappentext / Inhalt:

Ein roter Punkt. Ein frecher Kater. Eine Welt voller Magie.

Magie? Drachen? Alte Legenden? Für Sophie Dupont war das reiner Unsinn, bis zu ihrem zehnten Geburtstag.

Der kleine rote Punkt über ihrer Augenbraue? Nur ein Muttermal, dachte sie. Der plüschige Stoffkater aus diesem seltsamen Laden? Ein harmloses Spielzeug.

Doch dann erwacht der Kater plötzlich zum Leben, und spricht! Von einer Sekunde auf die nächste wird Sophies Welt auf den Kopf gestellt: Sie ist kein gewöhnliches Mädchen, sondern ein roter Punkt, dazu bestimmt, die magischen Kreaturen dieser Welt zu befreien.

Mit ihrem frechen Gefährten Taro und einer Gruppe außergewöhnlicher Freunde taucht Sophie in eine fantastische Welt ein, die spannender und gefährlicher ist, als sie es sich je hätte träumen lassen.

Bereit für das Abenteuer deines Lebens? Magie trifft auf moderne Technik, uralte Legenden und echte Freundschaft. Ein rasantes Fantasy-Abenteuer für alle, die glauben, dass Magie, Wissenschaft und Freundschaft Berge versetzen, und Welten retten kann.

Cover:

Fantasievoll und magisch wirkt bereits das Cover und ist zudem sehr schön und ansprechend umgesetzt. Ein Mädchen und ein Kater sind auf dem Schwanz eines Drachen, welcher sich um sie schlängelt, erkennbar. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt. Die warmen hellen Farben machen eine schöne und herzliche Atmosphäre aus.

Meinung:

Ich muss hier gleich zu Beginn sagen, dass es sich hier für ein Kinderbuch ab 8 Jahren handelt, aufgrund der Dicke des Buches schreckt dieses jedoch erstmal ab und ich würde die Altersstufe durchaus ein wenig anheben auf ca. 10 Jahre. Empfehle aber auf jeden Fall einen Blick hinein, da es auf jeden Fall sehr geheimnisvoll, spannend und fantasievoll ist und es sich lohnt. Ich denke für junge Leser ist es schon ein wenig viel, aber auch aufgrund der sehr detailreichen und detaillierten Beschreibungen sehr gut nachvollziehbar.

Also von der Dicke und Seitenzahl bitte nicht abschrecken lassen.

Inhaltlich möchte ich hier auch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist detailreich und detailliert und lässt sich gut und angenehm lesen. Durch die teils recht kurzen Kapitel kommt man schnell und gut voran. Bereits der Einstieg ist magisch und geheimnisvoll und schnell tauchen die ersten Fragen auf und so wird man ans Geschehen und die Entwicklungen gefesselt. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel sind sehr gut erkennbar. Die Anfänge sind gut hervorgehoben und schnell ersichtlich. Die Überschriften sind passend, ohne zu viel zu verraten. Die Orts- und Zeitangaben sind hilfreich für die Zu- und Einordnung und die kleinen Illustrationen an den Anfängen sind ein tolles kleines Extras. das Inhaltsverzeichnis zu Beginn und das Charakterverzeichnis am Ende sind auch sehr schön und gut ausgearbeitet.

Die Geschichte selbst ist spannend und geheimnisvoll und hat mir sehr gut gefallen. Teils sehr detailreich und man findet sich gut in alles hinein, dadurch aber auch hin und wieder manche Wiederholungen, die aber gerade für jüngere Leser, auch durchaus hilfreich sind. Das Ganze ist spannend und fesselnd umgesetzt. Altersempfehlung würde ich etwas anheben und es sind hier leider noch einige Rechtschreib- und Grammatikfehler drin, die aber derzeit bereits in Bearbeitung sind und behoben werden. Alles in allem ist die Geschichte sehr schön, geheimnisvoll und spannend und toll umgesetzt, wobei mit auch das Charakterbuildingsehr gut gefällt. Fantasievoll, spannend und eine Prise Humor.

Das Ende ist offen und so wird bereits hier die Neugier auf band 2 geweckt.

Spannend, geheimnisvoll und magisch, jedoch mit einigen Schreibfehlern. Tolles Fantasybuch für Jugendliche und Erwachsene.

Fazit:

Spannend, geheimnisvoll und magisch, ein wundervolles Fantasybuch für Jugendliche und Erwachsene.

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Sophie Red Dot - Das Buch der magischen Kreaturen

Rezensionen von nil_liest:

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Madwoman von Chelsea Bieker

Zwischen Perfektion und Abgrund

Chelsea Biekers Madwoman, brillant übersetzt von Jasmin Humburg, schlägt ein wie ein Schlag ins Gesicht. Clove, junge Mutter, Vorstadtidyll inklusive Instagram-Feed, Yogastunden und Kinderlachen – auf den ersten Blick alles perfekt. Doch unter der makellosen Oberfläche brodelt ein Lügengeflecht, das jeden Moment auseinanderbrechen könnte.

Ein einziger Brief aus dem Frauengefängnis reicht, und die Vergangenheit stürzt auf sie herab.
„Durch Gewalt werden wir Frauen so kleingemacht, dass wir dankbar für Dinge sind, für die wir gar nicht dankbar sein müssten.“
Bieker zeigt gnadenlos, wie häusliche Gewalt Wurzeln schlägt und Generationen prägt. Clove ist zerrissen zwischen dem kleinen Mädchen, das einst Angst hatte, und der Frau, die verzweifelt versucht, ihre Kinder zu schützen, ohne selbst unterzugehen. Die Autorin jongliert gekonnt mit zwei Zeitebenen: die Gegenwart, voller perfektionistischer Kontrolle und Gesundheitswahn, und die Kindheit, geprägt von Angst, Schmerz und Gewalt. Der Kontrast ist verstörend, authentisch und packend.
Was Madwoman besonders macht, ist die schonungslose Darstellung psychischer Realität. Die Triggerwarnungen sind nicht übertrieben – man fühlt die Wut, die Verzweiflung, die lähmende Angst. Die Geschichte bleibt hart, kantig, aber niemals voyeuristisch. Clove kämpft, stolpert, hält ihre Familie zusammen, und doch lässt sich der Schatten der Vergangenheit nicht abschütteln.
Ein paar Punkte Abzug gibt es nur, weil die Schilderungen manchmal so direkt sind, dass man kurz Luft holen muss – aber genau darin liegt auch die Stärke des Buches. Chelsea Bieker zwingt den Leser, hinzusehen, und lässt niemanden unberührt zurück.
Fazit: Madwoman ist ein erschütternder, klarsichtiger Roman über Gewalt, Überleben und Identität. Rasend spannend, emotional intensiv und mit einer Protagonistin, die trotz aller Risse beeindruckt. 4 von 5 Sternen – weil man danach erstmal tief durchatmen muss, bevor man wieder in die Welt tritt.

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Madwoman

Rezensionen von atlaentis:

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QUID+ Aber warum? von

Antworten auf schwierige Fragen finden

Das Buch klingt sehr vielversprechend, wenn man Kinder hat oder täglich mit diesen arbeitet. Kinder fragen einem doch gerne mal Löcher in den Bauch und bei manchen Fragen steht man zunächst sprachlos da, weil man nicht weiß, wie man dies nun beantworten soll. Das Buch soll dabei eine Hilfe sein. Jede Frage wird durch eine kurze Geschichte aufgegriffen und zugleich darin beantwortet.

Durch die verschiedensten Personen können sich dabei auch viele Kinder angesprochen fühlen und die Antworten finde ich bis auf diejenigen zum Thema Tod passend gewählt, da hier doch ein starker religiöser Bezug vorliegt. Gerne hätte ich mir noch mehr Bilder zu den Texten gewünscht, damit nicht nur die Erklärung im Vordergrund steht, sondern auch die Geschichte. Ob man jedes Thema in diesem Buch angehen muss, sollte zudem jeder für sich entscheiden. Einem Kind mit drei Jahren würde ich nur die Fragen zum Tod beantworten, wenn dazu auch Fragen aufkommen. Einige andere Geschichten zu Krieg oder Trennung der Eltern können Kinder auch traurig stimmen, daher sollte man sich zunächst selbst die Geschichte durchlesen und sich im Klaren darüber sein, ob man dies auch ohne Buch so beantwortet hätte. Den Hinweis im Anschluss an die Geschichten, dass Vergleiche und Metaphern bei schwierigen Fragen helfen können, finde ich gut gewählt, da dies Kindern oftmals leichter fällt, sich dann etwas bildlich vorzustellen. Grundsätzlich handelt es sich demnach um ein hilfreiches Buch mit größtenteils gelungen beantworteten Fragen, auch wenn bei so manchen Themen im Hinblick auf Religion oder auch Alter und Vergangenheit der Kinder Rücksicht zu nehmen ist.

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QUID+ Aber warum?

Rezensionen von nuean:

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The Darlington - Henry & Kate von Laura Kneidl

Süß, hat etwas von Pretty Woman

Ich kenne eher die Fantasy-Romane von Laura Kneidl, aber der Klappentext klang spannend und ich habe mich auf das Buch gefreut.
Kate hat es nicht leicht, nachdem sie alles verloren hat, muss sie auf der Straße in London leben und sich mit Diebstählen über Wasser halten. Als sie eines Tages Henry bestiehlt ändert sich ihr Leben schlagartig.

Denn obwohl sie ihn bestohlen hat, hat Henry Mitleid mit ihr, lädt sie in das luxuriöse Hotel The Darlington ein, gibt ihr ein Dach über dem Kopf und einen Job.
Langsam kommen sich die beiden näher. Aber Henry hat viel zu tun und will den angeschlagenen Ruf des Hotels retten und Kate holt ihre Vergangenheit ein.
Ich war sofort mittendrin in Kates Welt, sie hat soviel erlebt und durchgemacht und Henry war das beste was ihr passieren konnte um ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Man spürt sofort die Anziehungskraft zwischen den beiden und ich finde es toll, dass es eher langsamer voran geht. Henry ist Gentleman durch und durch und manchmal dachte ich mir er ist zu gut für diese Welt und es war doch etwas drüber. Aber ich mochte ihn und auch seine Brüder sind sehr spannende Charaktere von denen man hoffentlich noch mehr erfährt.
Fazit: Ein Wohlfühlbuch für zwischendurch.

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The Darlington - Henry & Kate

Rezensionen von qq:

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Meine Mutter von Bettina Flitner

Familie, Verlust und Erinnerung

Familie, Verlust und Erinnerung

In dem Buch "Meine Mutter" erzählt Bettina Flitner die Geschichte ihrer eigenen Familie. Besonders geht es um ihre Mutter, die sie als Kind verloren hat. Viele Jahre später beginnt Bettina, Fragen zu stellen: Wer war meine Mutter wirklich? Was hat sie erlebt? Warum ist alles so gekommen?

Sie reist an Orte, die wichtig für ihre Familie waren – auch in ein kleines Dorf in Polen, wo ihre Vorfahren früher gelebt haben.

Dort sucht sie nach Antworten und findet viele Erinnerungen, aber auch neue Gefühle. Sie liest alte Tagebücher, Briefe und spricht mit Menschen. Dabei merkt sie: Ihre Mutter war viel mehr, als sie als Kind wusste.

Der Schreibstil ist sehr klar – aber mit viel Gefühl. Beim Lesen war ich oft sehr berührt. Das Erzähltempo ist teilweise etwas langsam. Die Rückblicke und Zeitsprünge waren für mein Gefühl etwas zu oft eingesetzt, sodass es den Lesefluss etwas gestört hat.

In Summe gibt es eine Empfehlung für diese Erzählung.

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Meine Mutter