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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Am Semmering von Tanja Paar

Hat mir gut gefallen

Tanja Paar entführt ihre Leser in die Sommerfrische-Idylle am Zauberberg der Wiener, den Semmering. Man schreibt das Jahr 1928. Die Donaumonarchie und der Adel sind längst Geschichte. Das neue jüdische Bürgertum hat den Hausberg als Sommerfrische auserkoren. Bekannte Architekten bauen Villen für sie, damit sie, wenn sie mit Sack und Pack über den Sommer einziehen, die selbe Bequemlichkeiten haben, wie in der großen Stadt, nur mit sauberer Luft.

Doch es ist nicht die Herrschaft, die hier beschrieben wird, sondern die einfachen Leute wie das Postfräulein Negrelli, die Bauern, deren Kinder statt in die Schule zu gehen auf dem Hof schuften müssen, das Dienstpersonal der großen Hotels, die Holzknechte oder die Köchin Rahel, die für die jüdischen Gäste koscher kocht sowie der Pianist Szabo. Es ist auch eine Geschichte der Einheimischen und der Zugezogenen, wie dem Eisenbahner Bertl und seiner Frau Klara, die im Bahnwärterhaus an der Südbahn wohnen. Bertl bekleidet nun den Posten eines Fahrdienstleiters. Das Paar ist dankbar für sein kleines Glück, dem nur noch ein Kind fehlt, das sich partout nicht einstellen will.

Nach der Weltwirtschaftskrise 1929, die auch vor der Sommerfrischenidylle am Semmering nicht Halt macht, beginnen die politischen Spannungen spürbar zu werden. Bertl, als Eisenbahner ein Sozialist, kann mit den frömmelnden Einheimischen wenig anfangen, und umgekehrt. Und doch ist der Semmering eine winzige Insel der Seligen, in der Klara sogar Tennis spielen lernt und ihrerseits versucht, Szabo das Eislaufen beizubringen.

Als die Heimwehr sich immer stärker in Szene setzt, legt auch der republikanische Schutzbund nach, bis die Situation im Februar 1934 im Bürgerkrieg eskaliert. Niemand kann so recht glauben, dass illegale Nazis und Sozialisten gemeinsam im Anhaltelager Wöllersdorf in Haft sind.

Dann kommt das Jahr 1938 und die heile Welt am Semmering gerät vollends aus den Fugen. Zuerst verschwindet das Fräulein Negrelli und dann Rahel ...

Meine Meinung:

Dieser historische Roman, der auf den Erinnerungen ihre Großeltern Klara und Bertl, sowie dem mysteriösen Erbe einer Porzellanpuppe, in deren Reifrock ein Schaijtel, also jene Perücke, die orthodoxe Jüdinnen nach ihrer Heirat, tragen (müssen), basiert, zeichnet die Jahre zwischen 1928 und 1945 sehr feinfühlig nach.

Zwischen den einzelnen Episoden sind Gedanken des schlechten Gewissen sowohl von Klara als auch von Szabo zu lesen, der sich Vorwürfe macht, Rahel nicht besser unterstützt zu haben. Er steht stellvertretend für alle, die lange, zu lange gezögert haben, jüdischen Bekannten und Freunden zu helfen. Offen bleibt der Verbleib des Fräulein Negrelli, während das Schicksal von Rahel klar ist.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Roman 5 Sterne.

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Am Semmering

Rezensionen von ReiShimura:

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Rewitched von Lucy Jane Wood

Zauberhaft, aber nicht verzaubert

Bereits seit meiner Kindheit bin ich fasziniert von Hexen und Magie. Diese Faszination ist mit zunehmendem Alter zwar ein wenig geschrumpft, aber gegen eine gute Geschichte über eine moderne Hexe habe ich nichts einzuwenden. Lucy Jane Woods Roman hat mir ein paar vergnügliche Lesestunden beschert, aber zum Lesehighlight hat es nicht gereicht.

Dabei hat die Autorin es geschafft viele Kleinigkeiten, die ich mag in ihrem Buch zu vereinen. Dazu zählt selbstverständlich Magie und Hexenkunst. Auch wenn dies für manche vielleicht einfallslos oder langweilig klingt, aber ich habe mich gefreut, endlich wieder einmal über ganz klassische Hexenkunst zu lesen. Ich bewundere alle Fantasyautorinnen und -autoren für ihre kreativen Einfälle, aber manchmal will man einfach nur ursprüngliches und althergebrachtes. Lucy Jane Wood hat dieses alte Wissen sehr gut in die moderne Welt eingebunden und vor allem die kleinen Zauber in der Buchhandlung fand ich herzallerliebst. Wobei Buchhandlung ein gutes Stichwort ist. Auch für die Wahl des Handlungsortes bekommt die die Autorin von mir Pluspunkte. Ebenso für die interessanten und leicht kauzigen Nebencharaktere.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und gerade der erste Teil des Buches ist nur so an mir vorbeigeflogen. Die herbstliche Stimmung war klar und deutlich spürbar und auch die verschiedenen Emotionen konnte ich fühlen und nachempfinden. Ich konnte von der ersten Seite weg richtiggehend in die Geschichte eintauchen und hätte am liebsten den Platz mit Belle getauscht. Auch gegen Ende hin, als sich die Ereignisse förmlich fast überschlagen haben, war ich tief versunken in den Vorkommnissen. Leider gab es aber auch den Mittelteil, beidem ich oft das Gefühl hatte, dass das Buch nie ein Ende finden würde. Obwohl auch dort viel passiert und es eigentlich nie langweilig wird, hat sich dieser für mich ein wenig gezogen.
Wenig begeistern konnte ich mich auch für die Liebesgeschichte. Dies liegt aber nicht daran, dass ich prinzipiell etwas gegen Liebesgeschichten habe, sondern eher daran, dass der Funke einfach nicht übergesprungen ist. Es zwar meiner Meinung nach zwar schon relativ früh im Buch klar, zwischen welchen Personen sich etwas entwickeln wird, aber richtig gespürt habe ich das Ganze nicht. Obwohl ich an vielen anderen Stellen die Gefühle von Belle gut nachvollziehen konnte, vor allem, was ihr mangelndes Selbstvertrauen betrifft, war die aufkeimende Liebe für mich einfach nicht glaubhaft.
Wie bereits erwähnt, konnte Lucy Jane Wood bei mir Punkte sammeln für ihre Charaktere. Dazu zählt vor allem Belle, immerhin geht es in dieser Geschichte um sie und ihre Hexenmagie. Besonders hervorheben möchte ich, dass sich die Autorin nicht nur darauf beschränkt hat die Entwicklung der Kräfte zu beschreiben, sondern Belle auch als Persönlichkeit im Laufe des Buches gewachsen ist und eine deutliche Charakterentwicklung durchgemacht hat.
Der Hexenzirkel, dessen Mitglieder und die Beschreibungen des Ganzen habe ich sehr interessant gefunden und der Großteil davon war auch sehr gelungen. Allerdings gab es auch hier einige Punkte, die ich nicht ganz verstanden habe bzw. die für mich nicht logisch waren.
Alles in allem war dieses Buch wie gesagt, eine durchaus angenehme Leseerfahrung. Allerdings konnte ich mich die Geschichte nicht so begeistern und mitreißen wie ich es mir erhofft und erwartet habe. Eine Leseempfehlung möchte ich trotzdem für das Buch aussprechen, und zwar für all jene, die eine Einstimmung auf den Herbst haben möchten und die, so wie ich, ein Faible für Hexenmagie haben.

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Rewitched

Rezensionen von begine:

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Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins

Mitreißend



Versprich mir, das du tanzt,ist ein ausdrucksstarker Liebesroman der Schriftstellerin Dani Atkins.
Die Autorin versteht es Liebesromane mit Anspruch zu schreiben.
Hier ist die dreißigjährige Protagonistin Lily. Sie hat ihren Mann Adam durch eine schwere Krankheit verloren. Adam hatte ihr das Versprechen abgenommen, das sie ihren Jugendfreund Josh ausfindig macht.

Der soll ihr ein Geheimnis erzählen und Lily soll Adam verzeihen.
Nach einem Jahr macht sie sich auf die Such. Und das gerade während eines Schneesturms in die Wälder Schottland.
Das hat die Autorin sehr eindrücklich geschildert.
Der Roman lies sich wunderbar lesen und mochte ihn nicht aus der Hand legen.
Ein fesselndes Leseerlebnis.

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Versprich mir, dass du tanzt

Rezensionen von Gaby 2707:

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Endstation Fichtelgebirge von Jacqueline Lochmüller

Unvorhersehbar, emotional und absolut fesselnd

In Bayreuth verschwindet der kleine Lenni aus der Wohnung seiner alleinerziehenden Mutter. Blutspuren weisen auf den Vater des Kleinen hin. Doch der ist vor einigen Jahren verstorben. Ein Mann wird mit einem Messer im Bauch nach einem Unfall in seinem Auto gefunden und stirbt. Doch war das wirklich die junge Ladendiebin, die ihn kurz zuvor gezwungen hatte, sie mitzunehmen? Altenpfleger Sebastian verliert seine Wohnung wegen Eigenbedarfs und zieht gezwungenermaßen in die Waldhütte einer verstorbenen Freundin seiner Mutter.

Das sind nur ein paar der Fälle mit denen sich KHK Kristina Herbich und ihr Kollegen Konrad Breuer hier beschäftigen müssen. Gerade die manchmal wirklich wilden Spekulationen von Breuer haben mir gut gefallen und mich auch mal zum schmunzeln gebracht. Dabei hat jeder der beiden gerade sein eigenes Päckchen zu tragen. Wenn ich mir anschaue, wie respektvoll sie trotz ihrer Probleme miteinander umgehen und wie sie gemeinsam immer wieder neue Ansatzpunkte für ihre Ermittlungen finden – das ist schon toll. Die Einblicke in das Private der Ermittler macht sie für mich nochmal menschlicher und greifbarer.
Schnell habe ich mich gefragt, ob und vor allem wie die verschiedenen Fälle der Kripo Bayreuth vielleicht zusammen hängen könnten. Es ist so spannend und es hat mich gefesselt, in die Leben der Menschen hier Einblicke zu bekommen und zu sehen, wie die Taten auch mit Geschehnissen in der Vergangenheit zu tun haben. Nur, wie das alles zusammen hängt, bleibt lange völlig im Dunklen. Ich finde es so klasse, wie Autorin Jaqueline Lochmüller die einzelnen Fäden ganz langsam zu einem großen Ganzen verknüpft und langsam die verschiedenen Puzzleteile an ihren Platz fallen. Danach sind auch keine Fragen bei mir offen bleiben.
Es sind so viele verschiedene Menschen mit den unterschiedlichsten Charakteren, denen ich hier begegne und ich war froh, dass ich mir von Anfang an kleine Notizen gemacht habe. Sie alle sind so bildhaft mit ihren teils eigenwilligen Ecken und Kanten beschrieben, dass ich sie schnell in mein Kopfkino einfügen konnte.
Die Spannung ist, auch wenn die Ermittlungen manchmal nur langsam voran kommen, immer greifbar und der Spannungsbogen hoch gespannt. Vor allem, weil es bei dem kleinen Lenni auf jede Stunde ankommt.

Für mich war dieser Krimi ein tolles und unterhaltsames Leseerlebnis. Wer spannende, emotionale und klug aufgebaute Krimis liebt, dem kann ich diese Geschichte nur empfehlen.

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Endstation Fichtelgebirge

Rezensionen von robertp:

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Asa von Zoran Drvenkar

Der Geist der Liebe

Asas Vater wurde vor ihren Augen ermordet. Als sie feststellt wer dahinter steckt, plant sie ihre Rache. Ein Generationen umspannender Roman um eine Familie, die nur das Beste will, aber dafür auch Menschenleben opfert.
Zoran Drvenkar, Kroate, freier Schriftsteller und seit Jahrzehnten Berliner, beschreibt das Leben einer Dorfgemeinschaft in der Uckermark – im Nordosten Brandenburgs, die sich vor äußeren Einflüssen abschottet und einen eigene Ehrenkodex entwickelt, um zu überleben.

Es ist ein Roman mit seltsamem Aufbau. Der Erzähler – der Geist der Liebe – ist tot und hat somit umfassende Gewalt über die Ereignisse. Lebendig war er mit Asa verheiratet und ihr Seelenverwandter. Eine falsche Entscheidung seinerseits bringt seinen Tod und er wird zum Kommentator der Geschehnisse.
Über ein Jahrhundert schildert der Erzähler die Geschichte der Familie Kolbert, die das Schicksal der Dorfgemeinschaft bestimmt. Die historischen Passagen sind die interessant zu lesen und stellen Stück für Stück den Zusammenhang mit der Gegenwart her. Diese Abschnitte wechseln sich in unzähligen Handlungssträngen mit der undurchsichtigen Lebensgeschichte Asas ab. Je weiter man sich durch die Geschichte liest desto klarer werden die Zusammenhänge. Da sich die Geschichte über mehrere Generationen ist es ratsam sich die Namen der Familienmitglieder gut zu merken. Diese überfluten die Geschichte mit ihren eigenen Biografien und machen die Aktionen Asas erst verständlich.
Für alle die gerne eine erbarmungslose Rachegeschichte und eine Familiensaga mit sehr vielen Darstellern lesen wollen. Die Geschichte ist bis zum Schluss spannend und weist viele interessante Finten auf. LeserInnen sind darauf angewiesen die einzelnen Puzzleteile an die richtige Stelle zu setzen, aber viele der Teile sind zunächst nur schneebedeckte Flächen (ehe sie in Blut getränkt werden).

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Asa

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Herzgezeiten - Küstenglück in Greetsiel von Anja Seefeld

Eine neue Chance in Greetsiel

Ich habe mich auf Anhieb in das Cover und den Klappentext verliebt und bin sehr neugierig meine Reise nach Greetsiel angetreten :
Anja Seefeld besticht mit ihrem flüssigen und leichten Schreibstil – ehe man ein paar Seiten umgeblättert hat, ist man mitten in der Geschichte drin. Dazu tragen sicherlich auch die liebevoll und authentisch dargestellten Charaktere bei : ich habe beim Lesen immer ein klares Bild vor Augen gehabt und konnte mich sehr in die Figuren einfühlen.

Emotional hat mich das Buch wirklich umgehauen : So eine tolle Geschichte, dazu das wundervolle ostfriesische Feeling ….ach, da könnte ich gerade schon wieder von der Küste träumen !
Die Autorin versteht es perfekt, den Leser/ die Leserin mitzunehmen, einzubeziehen und beschert mit diesem tollen Roman wundervolle Lesestunden.
Ein absoluter Wohlfühlroman, der sich wunderbar lesen lässt und direkt Vorfreude auf das nächste Buch von Anja Seefeld macht – eine absolute Herzensempfehlung von mir dafür !

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Herzgezeiten - Küstenglück in Greetsiel

Rezensionen von Lili-Marie:

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Spookily Yours von Jennifer Chipman

Ganz süß aber wenig Inhalt

Auf diese herbsliche Hexen-Dämonengeschichte hatte ich mich richtig gefreut, da sie spannend und zugleich cozy klang. Doch leider wurde ich hier sehr enttäuscht.

Das Cover gefällt mir wirklich gut und passt einfach in den Herbst. Es wird sofort klar um was es geht und passt zur Geschichte. Auch der Schreibstil ist flüssig lesbar und man kommt schnell durch die Seiten.

Allerdings fehlt dem Buch einiges an Handlung. Es passiert einfach fast gar nichts. Willow und ihre Schwester Luna leben in einem kleinen Ort, betreiben eine Bäckerei und haben ihren Hexenzirkel um sich herum. Dennoch ist Willow nicht ganz glücklich, sie fühlt sich alleine und als sie endlich eine neue Katze bekommt, scheint es ihr besser zu gehen. Die Katze entpuppt sich allerdings schnell als verfluchter Dämon. Weshalb Damien verflucht wurde bleibt unklar, generell erfährt man nicht viel von ihm und er könnte genauso gut ein normaler Mensch sein, der ab und an mal rote Augen bekommt. Er hat Fähigkeiten, die nie erklärt werden, die man nie mirbekommt. Welche das nun sind, weiß ich immer noch nicht genau. Zwar kann er sich nach Belieben wieder in eine Katze verwandeln, das war es dann aber auch schon. Willow hinterfragt auch nichts. Ihr kommt zwar mal der Gedanke weshalb Damien wohl verflucht wurde aber anstatt zu erfahren weshalb ihm das zugestoßen ist, ob er was böses im Schilde führt, hebt sie den Fluch blind auf. Und das geschieht sehr weit am Anfang. Danach fallen die beiden nur noch übereinander her und es geht sehr spicy zu. Handlung gibt es hier so gut wie gar nicht mehr. Es gibt zwar immer wieder Hinweise weshalb Damien in der Menchenwelt ist aber diese werde immer gewollt mittem im Satz unterbrochen, das hat mich beim Lesen wahnsinnig genervt. Das Ende war dann zwar vorhersehbar aber wenig spektakulär.

Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen und ich hatte auch nicht viel Spaß beim Lesen des Buches. Den zweiten Teil werde ich wohl eher nicht in die Hände nehmen.

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Spookily Yours

Rezensionen von DoraLupin:

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Felina Fingerhut und der verflixte Schmetterlingseffekt von Katja Hemkentokrax

Supertoller zweiter Teil!

Mein Sohn liest zurzeit sehr gerne Bücher, die sich auch um Fantasy drehen. Deshalb waren wir auf diesen zweiten Band der Reihe sehr gespannt. Den Auftakt kannten wir bereits, aber dieser zweite Teil hat uns sogar noch besser gefallen! Mein Sohn wurde davon wirklich gut unterhalten und er freut sich sehr über weitere Bücher der Reihe.

Inhaltlich ist Felina total aus dem Häuschen, denn ihre erste Hexenprüfung steht an: Sie darf ein Praktikum in Patina Grünspans Versand für Scherzartikel, Glücksbringer und Hexenutensilien aller Art absolvieren! Wenn sie ihre Aufgaben meistert, bekommt sie ihren eigenen spitzen Hut und wird ganz offiziell in den Hexenzirkel aufgenommen. Im Versandhaus kommt Felina aus dem Staunen nicht heraus, als sie magischen Angestellten wie der schlangenköpfigen Kundenberaterin Medusa begegnet. Doch dann passiert Felina ein Missgeschick mit einem Zauberspiegel, und Chaos bricht aus. Ob es ihr mithilfe von Hexe Wolke Donnerwetter und Kater Knopf gelingt, den Spiegelgeist einzufangen und ihre Prüfung zu bestehen?

Mein Sohn hat sehr gut in die Handlung hineingefunden. Der Schreibstil ist absolut altersgerecht, schön bildlich und auch locker und leicht zu lesen. Somit kann ich bestätigen, dass das Buch für die angegebene Altersgruppe auf jeden Fall geeignet ist. Das farbenfrohe Cover sticht auf jeden Fall direkt ins Auge. Die Illustrationen sind auch wirklich schön anzusehen. Aber auch im Buch geht es nicht weniger toll illustriert zu – zahlreiche Seiten wurden mit passenden, schönen Illustrationen verschönert, die die Geschichte unterstützen.

Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit unterhaltsam – mit einer ordentlichen Prise Humor. Hoffentlich wird es bald eine Fortsetzung geben, denn Felina Fingehut und ihre Freunde haben auf jeden Fall Potential für noch ganz viele weitere Bände – und Zaubersprüche. Wir vergeben für das Buch ganz klar 5 von 5 Sternen und sind ganz begeistert von der tollen Fortsetzung.

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Felina Fingerhut und der verflixte Schmetterlingseffekt

Rezensionen von Marw76:

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Whisperling - Die Geister-Detektivin von Hayley Hoskins

Anders als erwartet, aber dennoch unterhaltsam

Cover: Das Cover finde ich wirklich wunderschön gemacht, die kleinen Geister, die um Peggy herumfliegen machen die Szene ein wenig unheimlich, aber nicht zu gruselig für ein Kinderbuch. Peggy ist so gezeichnet, wie sie auch im Buch vorgestellt wird und man bekommt durch das Cover schon einen recht guten Eindruck von der Geschichte.

Mich hat das Cover jedenfalls direkt angesprochen und konnte mich gleich in den Bann ziehen.

Inhalt: England, 1897. Peggy Devona ist kein normales 12-jähriges Mädchen. Sie ist ein Whisperling. Doch dass sie mit den Seelen Verstorbener kommunizieren kann, behält sie lieber für sich. Zwar werden Whisperlinge geduldet, aber die Wahrheit würde den Bewohnern ihres kleinen Dorfs nur Angst machen. Neben ihrer Familie weiß nur Peggys beste Freundin Sally davon. Als ausgerechnet die des Mordes angeklagt und ins Gefängnis gesteckt wird, weiß Peggy, dass sie ihre Gabe nutzen muss. Kurzerhand zieht sie zu ihrem Onkel in die Stadt und sucht in seinem Hellseher-Geschäft nach Geistern, die ihr helfen, Sallys Fall zu lösen. Doch die Zeit rennt, und nicht nur Sallys Leben steht auf dem Spiel.

Meine Meinung: Auch als Erwachsener lese ich immer wieder gerne Kinder- und Jugendbücher und dieses hat mich vom Cover und Klappentext sofort angesprochen. Ich habe es auch nicht bereut das Buch gelesen zu haben und wurde gut unterhalten, auch wenn die Geschichte anders war als zunächst gedacht. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen, der Schreibstil ist bildhaft und lebendig und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Vorallem die Zeit des viktorianischen Zeitalters hat die Autorin ganz wunderbar eingefangen. Da diese Zeit und auch die Geschichte selbst aber schon ziemlich düster sind, würde ich das Alter hier etwas hochsetzen und eher Jugendlichen ab 12 oder 13 Jahren empfehlen. Ich hatte anfangs mit einer Handlung gerechnet, die sich zwischen "Ghost Wisperer" für Kinder und Wednesday Addams ansiedelt, das Buch ist aber ganz anders. Für mich hat es sich auch eher wie ein Auftaktband gelesen, denn die Autorin lässt sich viel Zeit die Charaktere einzuführen, Peggys Gabe einzuführen und die Welt in der Peggy lebt und wie darin mit dieser Gabe umgegangen wird. Es ist kein klassischer Kinderkrimi mit jeder Menge Geisterkommunikation, wie ich es zunächst angenommen habe. Stattdessen erhält man eine sehr düstere und mysteriöse Handlung, ziemlich komplex geschrieben und die "Ermittlungen" halten sich bei diesem Buch in Grenzen. Dafür werden die Personen sehr authentisch und nachvollziehbar beschrieben und das Leben zur Zeit des viktorianischen Zeitalters gut eingefangen. Peggy ist auch keine kleine "Miss Addams" sondern hat ihren ganz eigenen, starken und manchmal frechen Charakter. Der Krimi ist abgeschlossen, aber ich könnte mir gut einen zweiten Teil der Reihe vorstellen, bei dem die Handlung auch etwas spannender sein düfte. Insgesamt ein Buch das ich gerne gelesen hat und das mich gut unterhalten hat, auch wenn ich anfangs mit einer anderen Geschichte gerechnet habe.

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Whisperling - Die Geister-Detektivin

Rezensionen von S.:

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Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu

Süßes mit Sinn

Eine ganz besondere Konditorei ist ausschließlich zwischen Vollmond und Neumond geöffnet. Sie ist ein Ort zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Nur wenn man große Probleme hat, kann man sie betreten. Wie zum Beispiel Kana, eine Schülerin oder Koguma, ein Immobilienmakler. Die Probleme sind vielfältig, betreffen verschiedenste Aspekte des alltäglichen Zusammenlebens.

Fuchsgeist-Verkäufer Kogetsu gibt seinen sechs Besuchern eine traditionelle japanische Süßigkeit, die ihre Probleme lösen können soll. Wirklich? Die Kümmernisse sind leider oft anzutreffen und glaubhaft, die anschließenden Verhaltensweisen mir aber zum Teil zu moralisierend.
Der Halbfuchs-Verkäufer beobachtet, wie sich das Leben seiner Gäste nach dem Verzehr gestaltet, möchte Wissen, was Menschen fühlen, was sie ausmacht.
Die Geschichte ist gut ersonnen, erinnert an traditionelle japanische Fabeln.
Den Erzählstil finde ich etwas hölzern, dennoch sanft und bedächtig.
Eine märchenhafte Idee, aber nicht wirklich meins.

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Der Laden in der Mondlichtgasse