Kunden em pfehlungen
Rezensionen von CanYouSeeMe:
9 Jahre Wahn von Eric Stehfest
9 Jahre Wahn
Die Handlung ist eine Mischung aus autobiografischen und fiktiven Erlebnissen, eine Mischung, die es mir immer schwer macht, den Inhalt zu bewerten. Denn was ist wahr, was nicht? Und welche Relevanz hat es schlussendlich für die Gesamtkonstruktion? Eine für mich schwierige Mischung, denn vor allem bei teils autobiografischen Werken bin ich immer auch neugierig, welcher Anteil nun stimmt und welcher nicht.
Autor Eric Stehfest kenne ich überwiegend aus Reality-TV-Formaten gemeinsam mit seiner (nun Ex-)Frau. Seine Karriere als Schauspieler und DJ habe ich nicht wirklich mitbekommen und darüber keine Meinung zu ihm. Das ist vielleicht auch gut, denn mit einer vorgefertigten Meinung sollte man dieses Buch nicht lesen.
Der Aufbau hat mir grundlegend gefallen, auch wenn ich den Schreibstil zwischenzeitlich als etwas zäh empfunden habe und teils sehr lang gebraucht habe, um die Kapitel zu lesen. Die klare auseinandersetzung mit seiner Erkrankung hat mir gut gefallen, sie wirkte schonungslos ehrlich. Aus fachlicher Sicht hätte ich mir mehr Auseinandersetzungen mit den Diagnosekriterien und den tatsächlichen Symptomen gewünscht, gerade auch, um Schizophrenien zu entstigmatisieren.
Rezensionen von DoraLupin:
Wir dachten, das Leben kommt noch von Elisabeth Sandmann
Im Widerstand
Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich mit interessanten Geschehnissen unterhalten und mich in eine vergangene Zeit katapultieren. Deshalb war ich sehr neugierig auf das Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe, denn ich habe bisher keinen Roman über dieses Thema gelesen und habe einiges Neues lernen dürfen.
Es geht in der Story um Pat, diese bekommt überraschend einen Anruf der BBC-Moderatorin Gwen, die sich für ihre Vergangenheit interessiert. Aber will sie darüber überhaupt reden? Nach so vielen Jahrzehnten, in denen sie kein Sterbenswort verraten durfte? Jahre, in denen sie dachte, das Leben kommt noch? Pats Vergangenheit führt tief hinein in ein unbekanntes Kapitel wagemutiger Frauen des Widerstands, die Sabotageakte verübten, geheime Funksprüche absetzten, lautlos töten mussten und beständig unterschätzt wurden. Gwen findet auf einer Recherchereise nach Paris nicht nur Erstaunliches über ihre verwegene Großmutter heraus, die dort in den Jahren der Okkupation lebte. Sie entdeckt auch jenen Schlüssel, der es Pat ermöglichen wird, sich der eigenen Erinnerung zu stellen.
Ich hatte anfangs meine Probleme, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist zwar schön bildlich und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, aber teilweise war es auch etwas verwirrend, so dass ich lange Zeit viele Fragezeichen im Kopf hatte da es anfangs ein bisschen viel hin-und her zwischen den Zeitebenen war. Nach und nach habe ich mich dann aber ganz in die Geschichte einfinden können und dann hat es auch richtig Spaß und Freude gemacht das Buch zu lesen und mehr über diese spannende und Interessante Zeit zu erfahren! Wie es war auf geheimer Mission zu sein und immer wieder bangen und in Furcht leben zu müssen ist wirklich authentisch und berührend rausgekommen in diesem Roman. Auch die gute Recherchearbeit der Autorin hat man immer wieder gemerkt. Deshalb fand ich eben auch das Nachwort der Autorin wirklich gelungen und sehr lesenswert, denn hier erfährt man nochmal wie es wirklich real gewesen ist.
Fazit: Dranbleiben lohnt sich, dann bekommt man einen sehr spannenden und interessanten Roman über das Thema geheime Missionen und Widerstand, das zu viel in Vergessenheit geraten ist. Eine Leseempfehlung und gute 4 Sterne erhält die Geschichte von mir.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Christian Mischkulnig:
Die Passantin von Nina George
Unsichtbar
Ihre Chance dem Ehemann zu "entkommen", nutzt die Hauptprotagonisten Jeanne Patou geschickt aus, nachdem "Ihr" Flug durch tragische Weise nicht die Zieldestination erreicht hat. Die Entscheidung, nicht in das Flugzeug zu steigen, fasst sie erst am Gate und dreht um. Eine schicksalhafte Entscheidung, denn sie nutzt die Chance "tot" zu sein für eine neue Identität.
Schier unsichtbar, sie lebt unter falschem Namen Ihr neues Leben, aber auch erleichtert, nimmt es einen für Sie entfaltungsreichen Verlauf. Gewalt an Frauen, ob physisch oder psychisch wird hier auf ziemlich brutale Weise skizziert. Der Schreibstil ist eigen, doch mit einer ganz besonderen Duftnote der Autorin Nina George, die es schafft, dieses (fast) zum Teil noch Tabu Thema berührend und auch spannend zugleich, zu Papier zu bringen. Ich wurde von diesem Buch gut unterhalten, wenngleich mir dieser Roman doch ein wenig zu konstruiert war. Trotz alledem bekommt er einen Platz in meiner Sammlung und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Heide:
Die Passantin von Nina George
Dieses Buch war für mich eine spannende Entdeckungsreise durch Worträume des kostbaren Wortschatzes. Vergleiche in mehreren Sprachen und Zeiten machen es möglich in den tieferen Sinn der Worte einzudringen. Ich habe das zum Beispiel an dem Wort "Maß" erlebt (maßgeblich,Maß halten, mäßigen,unmäßig, maßlos, Versmaß, metrum, metrik, metronom, meter, maatraa, Mutter, mater, Materie, Material, messen.
..)
Das richtige Maß ist mir schon lange Grundlage meines Denkens und Handelns.
Ceterum censeo: "Dieses Buch ist besonders lesenswert!"
Rezensionen von DoraLupin:
Cosmix von Laurent Schafer
Wissen spannend und mit Humor vermittelt
Mein Sohn ist zu einer richtigen Leseratte geworden. Auf der Suche nach neuem Lesestoff sind wir auf dieses Buch mit dem Titel „Cosmix“ gestoßen. Da mein Sohn auch ein kleiner Erforscher ist, der immer alles genau wissen möchte, war das Buch natürlich gleich doppelt interessant, da das Buch auch noch in einem coolen Comic-Stil gehalten ist.
Unterhalten wurde er deshalb sehr gut von dem Buch und wir hoffen, dass es weitere Bände geben wird.
„Vom Urknall bis zum Menschen“ hier beantwortet Cosmix auf 224 Seiten im Graphic-Novel-Format die großen (und kleinen) Fragen über das Universum, das Leben und die Menschheit. Angefangen beim Urknall – dem Anfang von allem – entführt dieses Buch seine Leserinnen und Leser mit wunderschönen Illustrationen und unterhaltsamen Texten in die spannende Welt von Astronomie, Biologie und Physik, zeigt die aktuellen Grenzen der Wissenschaften auf und beantwortet humorvoll die komplexen Fragestellungen der Menschheit.
Das farbenfrohe Cover sticht auf jeden Fall direkt ins Auge. Die Illustrationen sind auch wirklich schön anzusehen und untertützen die Geschichte. Der Schreibstil selbst ist absolut altersgerecht und die Schriftart ist leicht zu lesen. Dass das Buch im Comic-Stil geschrieben ist, ist natürlich ein zusätzliches Highlight für meinen Sohn gewesen. Sehr gut hat ihm ausserdem gefallen, dass hier auf spannende und humorvolle und sehr interessante Art Wissen vermittelt wird und er noch einiges dazulernen konnte, auf eine Weise die richtig viel Spaß macht!
Das Buch selbst blieb die ganze Zeit unterhaltsam – mit einer ordentlichen Prise Humor. Hoffentlich wird es bald eine Fortsetzung geben denn Comix hat auf jeden Fall Potential für weitere Bände – und Erforschungen. Wir vergeben für das Buch ganz klar 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von Buchchecker :
Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel
Wow! Unterhaltsam, spannend, humorvoll und bissig – ein echtes Urban-Fantasy-Highlight!
Wow, wo soll ich nur anfangen? Julia Dippel hat mit „Velvet Falls, but the Gods forgot to die“, dem ersten Band der Velvet-Dilogie, ein echtes Highlight geschaffen! Man taucht ein in eine fantastische Welt mit modernen Göttern, Dämonen und Hexen. Die Geschichte konnte mich mit jeder Menge Spannung, Humor und tiefen Emotionen begeistern.
Die Protagonistin Velvet hat mich von der ersten Sekunde an überzeugt! Sie ist tough, sarkastisch und lässt sich von niemandem etwas sagen. Ihre komplexe Persönlichkeit, die sowohl Schwächen als auch Stärken umfasst, macht sie authentisch und nachvollziehbar. Die Chemie zwischen Velvet und Kash hat mir gut gefallen. Sie ist elektrisierend und die knackigen Dialoge haben einfach Spaß gemacht. Auch die skurrilen Nebencharaktere, insbesondere Eddie und Monty, konnten mein Herz im Sturm erobern und bringen zusätzlich frischen Wind in die Handlung.
Der humorvolle, flüssige Schreibstil machte es nahezu unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Die Handlung ist sehr gut durchdacht und bietet eine bedrohliche Mission, verwobene Schicksale, emotionalen Konflikte und eine Vielzahl an überraschenden Wendungen. Sie bleibt bis zum Schluss spannend und ist alles andere als vorhersehbar. Der kreative Ansatz, Dämonen als Machtquelle zu nutzen, hat es mir besonders angetan und bringt interessante Fragen über Preis und Konsequenzen mit sich, die für einige Schmunzler und Spice sorgten.
Fazit: „Velvet Falls, but the Gods forgot to die“ ist ein absolutes Must-Read für Urban-Fantasy-Fans! Ein magisches Abenteuer, das einen von Anfang bis Ende fesselt und auf die Fortsetzung hinfiebern lässt. Ich bin hin und weg und zähle die Tage, bis der nächste Band erscheint!
Rezensionen von verhei:
Kälter von Andreas Pflüger
Agentin back to the roots- aktionreicher Agententhriller
Auf Amrum arbeitet Luzy Morgenroth zur Wendezeit als Dorfpolizistin. Ruhig beschaulich, wie man sich einen ca.2000 Personen Ort vorstellt, noch dazu ist im Herbst 1989 die Touristensaison vorbei. Doch schlagartig ändert sich dies: zuerst ein Gast mit gefälschten Papieren im Hotel, dann wird ein Besatzungsmitglied der Fähre vermisst.
Weiter Ermittlungen bringen weitere Gefahren zu tage. Luzy muss sich wehren und wird zur Luzy der Vergangenheit – eine gut ausgebildete Personenschützerin, mit viel Erfahrung und Training. Ja fast eine Waffe.
Trotz des doch sehr ruhigen, beschaulichen Beginns taucht man rasch in die Welt der Personenschützer und Geheimdienste allgemein ein. Ja dies erfordert ein gewisses, spezielleres Vokabular, doch auch dies hat man rasch im Lesefluss verinnerlicht. Das Tempo wird immer wieder hochgetrieben, jedoch wird auch in all der Spannung und der Action nicht an Details gespart. Spannend, fesselnd, rasant erzählt, wie ein guter Thriller ist. Aber auch mit gewissem Witz, (schwarzem) Humor und generell dem Talent, die Sache atmosphärisch sehr dicht zu gestalten.
Die Hauptfigur Luzy Morgenroth ist eine Frau mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Schon bald zu Beginn wird einem dies sehr rasch klar. Sie ist spannend, interessant, getrieben. Für Andreas Pflüger ist ein solch starker Frauencharakter nicht überraschend, allerdings in der Thriller-Agentenwelt, doch speziell erwähnenswert.
Etwas geschichtliches Hintergrundwissen kann sicher nicht schaden, da man so manche Facette damit leichter versteht. All dies zeigt allerdings auch, dass man einen gut recherchierten Thriller vor sich liegen hat, und sein Autor sich auch im Politikalltag auskennen dürfte.
Es empfiehlt sich, sich etwas Zeit für den Thriller zu nehmen, ob der Fülle an Information und der Fülle an Charakteren, Agenten, Codenamen.
Für mich war dies definitiv ein lesenswerter Thriller, der allerdings doch etwas härter in der Sprache ist, als man auf den ersten Blick glaubt.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Marianne Schaffer-Schellander:
Die Passantin von Nina George
Ein Meisterwerk
Die Passantin ist ein berührender Roman über Verlust, Identität und Neubeginn. Es ist absolut spannend geschrieben, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Nina George schreibt mit großer Empathie und sprachlicher Feinfühligkeit. Das Buch klingt noch lange nach, regt zum Nachdenken an und ich wollte es am liebsten gleich noch einmal lesen.
Leseempfehlung hoch drei!(Leseempfehlung x Leseempfehlung x Leseempfehlung)
Rezensionen von Buchchecker :
House of Ash and Shadow - Die goldene Stadt 1 von Leia Stone
Packend und emotional
Mit „House of Ash and Shadow - Die goldene Stadt“ legt Leia Stone einen wunderbaren Auftakt zu ihrer neuen Fantasy-Reihe vor, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat! Diese Geschichte ist nicht nur ein fantastisches Abenteuer, sondern auch eine emotionale Achterbahnfahrt, die tief in die Seele der Protagonistin Fallon eintauchen lässt.
Fallon ist eine tapfere junge Frau, die von Geburt an verflucht ist. Selbst die kleinste Berührung verursacht ihr unerträgliche Schmerzen und macht selbst einfache, alltägliche Gesten der Zuneigung unmöglich. Als Fallons Vater schwer erkrankt, wagt sie sich auf der Suche nach einem Heiler auf die riskante Reise in die goldene Stadt. Dort begegnet sie Ariyon, dessen unerwartete Hilfe ein Lichtblick in der Dunkelheit ist. Als seine Hand zufällig ihre streift, spürt Fallon zu ihrer Überraschung keinen Schmerz – ein Moment, der ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft weckt. Doch das Glück ist trügerisch und flüchtig, denn die Schatten der Vergangenheit drohen schnell, Fallons Zuversicht zu vertreiben. …
Der Schreibstil ist flüssig und die bildhaften Beschreibungen erwecken die Szenerie und die Emotionen der Charaktere zum Leben. Ich kann mir genau vorstellen, wie die goldene Stadt aussieht und spüre Fallons Angst, die Verzweiflung und ihre Hoffnung.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Fallon ist stark und entschlossen, aber auch verletzlich – eine perfekte Mischung, die sie als Protagonistin sehr sympathisch macht. Die Dynamik zwischen Fallon und ihren Love-Interests Ariyon und Aiden sorgt für zusätzliche Spannung und ein leichtes Knistern. Besonders geliebt habe ich aber Yanrick, Fallons treuen, magischen Begleiter, der mit seinem frechen Charme mit Sicherheit jedes Herz im Sturm erobert.
Insgesamt hat Leia Stone mit „House of Ash and Shadow - Die goldene Stadt“ eine packende und emotional aufgeladene Geschichte erschaffen, die sowohl spannend als auch berührend ist. Interessante Charaktere und eine düstere Atmosphäre, kombiniert mit schockierenden Enthüllungen und überraschenden Wendungen, machen das Buch zu einem spannenden und kurzweiligen Lese-Erlebnis. Die geschickte Verwebung fantastischer Elemente mit gesellschaftskritischen Themen wie Armut, Isolation und Ungleichheit regt außerdem zum Nachdenken an und verleiht der Erzählung eine besondere Tiefe. Und der Cliffhanger am Ende? Ein perfekter Teaser auf die Fortsetzung!
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen – ein absolutes Muss für jeden Fantasy-Fan!
Rezensionen von Kunde:
Cosmix von Laurent Schafer
Sehr informativ
Der Autor Laurent Schafer hat eine sehr informative und sehr lehrreiche Graphic Novel geschrieben. Die Handlung geht über die Entstehung des Universums bis zum Menschen. Mir hat sie sehr gefallen. Der Schreibstil ist einfach. Die Graphic Novel ist in einzelne Kapitel aufgeteilt. Pro Kapitel wird ein Themengebiet wie Entstehung des Universums oder der Ritt durch die Erdzeitalter behandelt.
Beim Lesen der Graphic Novel musste ich mehrfach schmunzeln. Ich fand die Graphic Novel sehr witzig. Die Zeichnungen stammen auch von Laurent Schafer. Mich haben sie sehr angesprochen. Ich fand die Illustrationen sehr detailreich und sehr bezaubernd. Auch wenn der Inhalt sehr wissenschaftlich ist und man nicht alles gleich versteht, gibt diese Graphic Novel einen guten Anstoß, sich mit manchem noch einmal zu befassen.
Sehr lehrreiche Graphic Novel vom Urknall bis zum Menschen.








