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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von praja:

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Nightblood Prince von Molly X. Chang

ich liebe es

Wow, was ein wundervolles Buch!
Eine junge Frau, die aufgrund einer Prophezeihung als Kaiserin auserkoren wird und im Palast großgezogen wird, stellt sich gegen ihr Schicksal, weil sie nicht länger will,dass in ihrem Namen Kriege geführt werden. Sie will nciht verantwortlich sein für den Tod, den sie Nacht um Nacht in ihren Albträumen sieht.

Also stellt sie sich gegen die Ehe, obwohl sie Siwang lieben gelernt hat und setzt sich für ihre Freiheit ein. Doch weil der Kaiser, machtgierig wie er ist, weiter das Reich vereinen will, wird verheimlicht, dass der gloreiche Grund für seine Kriege, Fei, nichtmehr im Palast ist und die Kämpfe gehen weiter.

Als ein Krieg zum Nachbarreich ausbricht, kommen plötzlich die absoluten Mulan Vibes, denn Fei verkleidet sich als Junge um für ihren Vater eingezogen zu werden, da dieser zu alt und zu krank ist, um diesen Krieg überleben zu können.
Ich hab Mulan wirklich sehr geliebt! Daher muss ich sagen, hat mir auch das setting hier unfassbar gut gefallen.

Fei ist im vergleich zu Mulan aber stark und selbstbestimmt und erfahren in dem was sie tut. Sie geht nciht unbeholfen an die Sache ran, sondern hat sich Gedanken gemacht und hat ein Ziel vor augen!

Ihr Charakterdesign ist so unfassbar gut und auch die Unterhaltungen sind so tiefgründig und schlagfertig. Es ist richtig Sattisfying das zu lesen! Ich liebe es!

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Nightblood Prince

Rezensionen von kuhasi:

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Die Tage im Café Torunka von Satoshi Yagisawa

Wieder sehr nett

Wieder sehr nett
Nachdem ich die anderen Bücher von Satoshi Yagisawa schon gelesen hatte und mir die sehr gefielen (klar Buchladen und so...) dachte ich das könnte etwas für mich sein und wurde nicht enttäuscht.
Auch wenn ichkeine Kaffeetrinkerin bin, konnte ich mich gut in das Buch einfühlen.

Übrigens trinkt die Hauptprotagonistin Shizuku auch keinen Kaffee.
Ab Seite 20 dachte ich vorerst der Roman wäre doch nichts für mich. Ging es doch auf einmal um ein Leben vor dem "Jetzt".
Zumindest ging es auf einmal um das Thema Wiedergeburt und grosse ehemalige Liebe, was in diese Geschichte so gar nicht gepasst hätte. Zum Glück hab ich weiter gegeben, denn es stellte sich heraus, dass das nur Ablenkung war.
Im Buch selbst geht es um verschiedene Liebende und das Leben. Sehr schön geschildert sind die Geschichten der unterschiedlichen Charaktere.
Ich hoffe, dass es auch hier einmal eine Fortsetzung geben wird. Dee Roman hat mir echt gut gefallen auch wenn es natürlich für uns Europäer recht ungewöhnliche Namen sind, die in der Geschichte vorkommen.

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Die Tage im Café Torunka

Rezensionen von Shilo:

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Meine Mutter von Bettina Flitner

Ein leises Eintauchen in eine Familiengeschichte

Bettina Flitners „Meine Mutter“ ist ein stiller, fast zärtlicher Blick auf das Leben ihrer Mutter und ihrer eigenen Herkunft. Es ist kein lautes Aufbegehren, sondern ein leises Eintauchen in Erinnerungen, Tagebücher und Briefe, die über Jahrzehnte hinweg gesammelt wurden. Die Autorin begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie, nach Wölfelsgrund im heutigen Polen, wo ihre Vorfahren ein Sanatorium betrieben.

Dieser Ort, der für sie immer nur ein Name war, wird durch ihre Erzählung lebendig.
Flitner gelingt es, die Geschichte ihrer Mutter und ihrer Familie mit einer Mischung aus Respekt und Neugier zu erzählen. Sie fragt nicht nur nach den Ereignissen, sondern auch nach den Gefühlen, die dahinterstehen. Warum gab es so viele Selbstmorde in ihrer Familie? Was hat das Leben ihrer Mutter geprägt? Diese Fragen zieht sie behutsam auf und lässt dabei Raum für eigene Gedanken und Interpretationen.
Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist geschickt eingeflochten. Manchmal fühlt es sich an, als würde man selbst durch die vergilbten Seiten der Tagebücher blättern oder durch die Straßen von Międzygórze spazieren. Die Autorin schafft es, eine Atmosphäre der Erinnerung und des Verstehens zu erzeugen, ohne je in Sentimentalität zu verfallen.
Was mir besonders gefallen hat, ist die leise Trauer, die zwischen den Zeilen mitschwingt. Es ist keine aufdringliche Melancholie, sondern ein sanftes Bedauern über das, was nicht gesagt wurde, über die ungestellten Fragen und die nicht gelebte Nähe. Diese stille Trauer hat mich berührt, ohne mich zu erdrücken.
Dieses ist kein Buch, das man schnell liest. Es lädt ein, innezuhalten, nachzudenken und vielleicht auch die eigene Familiengeschichte zu hinterfragen. Es ist ein Buch, das leise, aber nachhaltig wirkt. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Meine Mutter

Rezensionen von April1985 :

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Loverboy - Niemand liebt dich so wie ich von Antonia Wesseling

Wenn die beste Freundin und Schwester verschwindet

Ich bin ein großer Fan von Romantic Suspense und von Antonia Wesseling sowieso. Daher war 'Loverboy' ein absolutes Muss Read von mir. Und wie gehofft und erwartet wurde das Buch auch zu einem Highlight für mich.

Antonia Wesseling hat eine sehr intensive, schockierende Geschichte zu Papier gebracht, die leider sehr dicht an der bitteren Wahrheit kratzt.

Ich möchte nicht zuviel verraten, um keine Spannung herauszunehmen, denke aber, dass der Titel 'Loverboy' schon einiges verrät. Zumindest für mich war die Thematik nicht neu. Es aber mit Tonis Worten zu lesen und ganz nah in gewissen Situationen dabei zu sein, hat mich dann doch geschockt und ist mir sehr nah gegangen.
Die Autorin schreibt über toxische Beziehungen, über Ausbeutung und Manipulation. Die Charaktere wirken allesamt authentisch, haben ihre Päckchen zu tragen und schleppen Geheimnisse mit sich herum. Ich mochte Elias und Lola von Anfang an sehr gerne. Die Beziehung zwischen den beiden wird sehr von Vivis plötzlichen Verschwinden überschattet. Lola und Elias sind quasi gezwungen zusammenzuarbeiten, um Elias Schwester zu finden. Dadurch, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven geschrieben ist, lernt man die Charaktere auch wirklich gut kennen und kann sich gut in sie hineinversetzen. Zwischenzeitlich gibt es auch Tagebucheinträge, die zusätzlich Spannung reinbringen.

Was man vielleicht wissen sollte, ist, dass die Thematik wirklich heftig ist und auch Spice enthält, allerdings wird hier nichts beschönigt oder gar verherrlicht. Die Szenen sind zudem sehr explizit geschrieben.

Insgesamt merkt man, dass sich Antonia Wesseling gut mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Mir hat 'Loverboy' noch einmal mehr die Augen geöffnet.

Fazit:
Ein sehr intensives Buch mit ernstem Thema, das tief unter die Haut geht. Lesehighlight!

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Loverboy - Niemand liebt dich so wie ich

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Heir of Storms von Lauryn Hamilton Murray

Fands ok, mir hat das gewisse Etwas gefehlt

Ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch schreiben soll. Es war nicht schlecht, aber halt irgendwie auch nicht herausragend. Gefühlt sind hier ganz viele aktuell beliebte Themen aufgegriffen und zusammengeworfen worden, wodurch es aber für mich auch nicht den einen Fokus innerhalb der Handlung gab.

Ich glaube aber, dass das Buch ganz viele genau deshalb anspricht, weil es halt von allem so ein bisschen was mitbringt.

Die Protagonistin kam mir insgesamt irgendwie wehledig und weinerlich vor, ich mag aber auch dieses „schwaches, völlig unvorbereitetes Mädchen wird zur spontanen Thronanwärterin und heimlichen Favoritin“ überhaupt nicht. Ich hab das Buch teilweise gelesen und teilweise gehört und muss sagen, dass ich sie im Buch einen Ticken lieber mochte. Die Sprecherin war leider nicht mein Fall und hat der Protagonistin so eine schwache, dünne Stimme gegeben.

Die Handlung ist sehr auf die Protagonistin, ihr Innenleben, ihre Wahrnehmungen und Empfindungen konzentriert. Dadurch schreitet der Plot selbst eher langsam voran und fühlte sich für mich teilweise etwas zäh an. Ich bin aber auch kein großer Fan von figurengetriebenen Büchern.

Die Spiele des Turniers sind mehr oder weniger genau das was von erwarten würde und auch aus anderen Formaten schon kennt. Mir hat hier einfach der Funke gefehlt, der dem ganzen etwas besonderes verleiht.

Ich fands unterm Strich ok, kann man schon machen. Ich hab dieses Jahr einfach schon vergleichsweise so grandiose Fantasy gelesen, dass der direkte Vergleich hier etwas ungünstig ausfällt.

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Heir of Storms

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse von Markus Heitz

Hier stimmt einfach alles

Ich lese Markus Heitz schon richtig lange und insgesamt auch richtig gerne. Und ich wünschte, es hätte diese Jugendfantasy bereits in meiner Jugend gegeben. Denn nicht nur hätte ich dann viel eher Fantasy für mich entdeckt, das Buch deckt auch einfach super viele für Jugendliche relevante Themen ab und das auf eine Art, die sehr natürlich und dadurch authentisch ist.

Diese Verstrickung mit alltäglichen Teenie-Themen mit mystischen Elementen und übernatürlichen Wesen ist in meinen Augen ein absoluter Volltreffer.

Ich liebe es wie selbstverständlich hier in die Geschichte eingestiegen wird, ohne sich allzu lange mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten. Ein kleiner Ort, nichts besonderes, den man so in vielen Ecken Deutschlands finden könnte und ein Mädchen, dass sich in der eigenen Familie immer ein bisschen fehl am Platz gefühlt hat. Und der Beginn eines unglaublichen Abenteuers. Mit der Ausgestaltung der Figuren hat sich der Autor in meinen Augen mal wieder selbst übertroffen. Die Geschichte lebt von den Figuren, ihren Intentionen, Interaktionen und Persönlichkeiten. Sie hauchen der Geschichte Leben ein, verleihen ihr Tiefe und auch eine gewisse mythische Aura. Außerdem gab es einen feinsinnigen Humor.

Die Storyline mutet fast schon märchenhaft an, es gibt viele Geheimnisse zu lüften und Irida und ihre Freunde scheuen keine Mühen, um die Rätsel rund um einen geheimnisvollen Schlüssel zu lüften. Neben der fantasievollen und abenteuerlichen Handlung stehen auch angemessene Alltagsthemen rund um Freundschaft, Cliquenbildung, Familie und die Suche nach der eigenen Identität im Fokus. Dadurch wird die übernatürliche Handlung immer wieder aufgelockert und schafft ein schönes Wechselspiel zwischen Folklore, Mystik und Realität, was die Geschichte sehr kurzweilig macht.

Der Spannungsbogen hält sich sehr konstant und ich war einfach generell super neugierig, was Irida wohl alles entdecken würde und welche Antworten sie auf die Fragen, die sie so sehr umtreiben. Sie ist eine Protagonistin mit der man sehr mitfühlt und für die ich mir nichts anderes als Erfolg und ein happy End wünsche. Ich kann den nächsten Band nicht erwarten

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Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Furye von Kat Eryn Rubik

Schlägt einen in seinen Bann

Das Buch entwickelt direkt auf den ersten Seiten so eine unfassbar intensive Sogwirkung, dass ich beim Lesen Gänsehaut hatte. Ich mochte die Erzählweise, die sehr temporeich und pointiert ist, was fast getrieben und manisch wirkt und mir damit direkt unter die Haut gegangen ist.

Die namenlose Erzählerin gibt wenig und gleichzeitig alles über sich preis- gefangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der sozialen Armut einer Immigranten-Familie und dem noblen Reichtum ihrer elitären Karriere, zwischen erster Liebe und später Reue über verpasste Chancen.

Die Themen sind aktuell, ergreifend, schmerzlich.

Es geht viel um Freundschaft, Familie ubf Liebe, aber auch um Machtlosigkeit und die Ohnmacht, die daraus folgt. Ich hab das Buch wie unter Wasser gelesen, eine Mischung aus Wahn und Hilflosigkeit. Die Geschichte selbst macht was mit einem, aber mehr noch hat mich der Schreibstil vereinnahmt.

Ein Buch, das mich wahrscheinlich noch lange beschäftigen wird und dir Gedanken auf eine wilde Reise schickt. Ich fands unfassbar stark.

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Furye

Rezensionen von CanYouSeeMe:

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Zwischen zwei Leben von Minna Rytisalo

Übergang

"Zwischen zwei Leben" von Autorin Minna Rytisalo wurde von Maximilian Murmann ins Deutsche übersetzt. Tatsächlich habe ich mich zu Beginn des Buches überraschend schwer getan in die Handlung hinein zu finden. So richtig wollte der Funke zwischen mir und dem Buch nicht überspringen, zumindest auf den ersten 100 Seiten.

Mit Verlauf der Handlung kam ich immer besser rein und habe auch mehr von der Story mitnerhmen können.
Die Handlung hat ihren Fokus auf Protagonistin Jenny/Jenni, deren Leben von den "Ajattaras", hier in Form von weiblichen Märchen-Figuren kommentiert wird. Diese Erzählweise hat mir gut gefallen, aber zu Beginn auch einen Teil an meinen Schwierigkeiten gehabt. Der Grundtenor des Buches ist durchweg feministisch und zeigt immer wieder Kritiken an gesellschaftlichen Rollenbildern auf. Gut gefallen haben mir die Briefe, die die Protagonistin an Brigitte Macron schreibt, eher als Mittel der Selbstreflexion, aber auch hier gesellschaftliche Themen spiegelnd.
Durch diese vielen Unterbrechungen der eigentlichen Handlung kommt jedoch nur bedingt eine flüssige Erzählung zustande. Ich habe dieses Buch eher als Erzählung von Fragmenten empfunden, was auch gut ist, aber nicht den Anspruch eines in sich zusammenhängenden und lückenlosen Handlungsverlaufs erfüllen kann.
Die zugrundeliegende Message finde ich gut und wichtig, die Darstellung jedoch etwas gewöhnungsbedürftig, nach Gewöhnungszeit jedoch auch wirklich gut.

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Zwischen zwei Leben

Rezensionen von Natalie:

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Downhill Dreams von Nadine Schojer

Schöne Sports-Romance

Josie hat einen großen Traum: sie will ihre Leidenschaft zum Beruf machen und Downhill-Profi werden. Als sie auf Levi, einen Star in der Mountainbike-Szene trifft, scheint es plötzlich auch wieder möglich zu sein, sich für Gefühle zu öffnen. Doch soweit kommt es nicht und Josie schließt mit Levi ab…bis sie ihn unerwartet auf dem Sportcollage, wo sie Studentin ist, wieder trifft… als ihren Trainer.

Josie und Levi sind zwei Hauptcharaktere, denen man sehr gerne folgt - sie sind authentisch, haben ihre Päckchen zu tragen und versuchen aber trotzdem ihre Träume zu leben. Gemeinsam mit dem Setting des Mountainbikens ist „Downhill Dreams“ eine gelungene Sports-Romance. Klar, sind ein paar Geschehnisse vorhersehbar, aber das hat das Lesevergnügen gesamt für mich nicht wesentlich gestört. Etwas Spice, viel Mountainbike-Content, den auch jene mögen werden, die selbst nicht dieser Leidenschaft verfallen sind, voller Emotionen und mit Humor bringt dieses Buch alles mit, um es gern zu lesen. ????????????,5

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Downhill Dreams

Rezensionen von Petra:

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Rabenthron von Rebecca Gablé

Angelsachsen und Dänen

England im 11. Jahrhundert. Für uns heute eine schreckliche Zeit, grausame Überfälle, drakonische Strafen, die meisten Menschen Freiwild. Die Angelsachsen leiden unter den Überfällen der Wikinger, sie haben einen schwachen König der nichts tut um seine Untergebenen zu schützen, wie es eigentlich seine Aufgabe ist.

In zweiter Ehe mit Emma aus der Normandie verheiratet, die er nicht als Partnerin ansieht sondern als Zuchtstute betrachtet. Sie ist eine starke Frau die am liebsten die Zügel selbst in die Hand nehmen würde. Aber als Frau wird sie von niemanden anerkannt. Etwas Respekt bekommt sie von ihrem zweitältesten Stiefsohn Edmund. Sie selber hat mit dem König drei Kinder. Als sie zur Flucht in die Normandie gezwungen wird, stehen ihr die fiktiven Personen Ælfric ein junger Engländer, Hakon der Däne und Eilmer ein Mönch zur Seite. Die drei werden über Jahrzehnte ihre treuesten Begleiter und Ratgeber, Sie begleiten sie ungeachtet eigener Familie und Aufgaben ins Exil und zurück, sie beschützen ihre Kinder und stehen stets loyal zu ihr.
Die Autorin vermittelt leicht die komplizierten Herschafts- und Verwandschaftsverhältnisse der damaligen Zeit. Sie beschreibt das Leben und die Gefahren in den Dörfern und Städten in diesen unruhigen Zeiten. Die widersprüchlichen Entscheidungen der Herschenden entsprechen oft nicht der Gerechtigkeit sondern der eigenen Vorstellung vom Königsein und der politischen Notwendigkeit. Das sind die historischen Tatsachen.
Dazu gehört die fiktive Geschichte von Ælfric, seiner Familie und seinen Freunden. Ælfric ist eine besondere Figur, er entspricht nicht unbedingt den Zeitgeist. Er ist mitfühlend, überlegend in seinen Entscheidungen, am wichtigsten ist aber seine loyale Einstellung, denn er hängt nicht sein Mäntelchen in den Wind. Auch wenn es schwierig ist, gar gefährlich, er geht den steinigen Weg und gibt diese Einstellung auch an seine Kinder weiter..
Schade war an diesem spannenden starken Roman, das die Frauen in Ælfrics Umfeld zu kurz kamen, außer die historische Emma waren sie nur Nebenfiguren..
Es ist der dritte Band der Helmsby Reihe, sollte aber der Chronologie wegen als Erstes gelesen werden, dann das "Zweite Königreich" und abschließend "Hiobs Brüder"..
Man kann natürlich jedes Buch unabhängig als Einzelband lesen. Sie sind spannend, sehr gut recherchiert und bringen dem Leser auf unterhaltsame Art das englische Mittelalter nahe. Es geht in der Reihenfolge einfach darum das die Angelsachsen und Dänen vor den Normannen kamen..

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Rabenthron