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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ingri:

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Vino, Mord und Bella Italia! Folge 7: Das goldene Öl von Christian Homma; Elisabeth Frank

Die Jagd nach einem Maulwurf und einem Brandstifter - ein toller Cozy-Crime

Mit dem neuesten Band der Serie „Vino, Mord und Bella Italia“ zieht es uns wieder ins schöne Fontenaia zu alten Bekannten. Eine Lagerhalle der örtlichen Olivenölkooperative brennt ab kurz vor einer wichtigen Olivenölbewertung. War es Brandstiftung? Anna wird von Commissario Vico Martinelli gebeten, bei der Suche nach einem Maulwurf zu helfen.

Der Maulwurf hat nämlich interne Ermittlungsdetails an die Zeitungen weitergeleitet und bringt dabei u.a. Comissario Martinellis Ruf in Gefahr.

Trotz eines gemächlichen Beginns mit einem Brand, schließlich ein doch sehr brisanter Fall mit Wendungen, Geheimnissen und Intrigen und Rätseln. Wie gewohnt leicht lesbar und kurzweilig. Außerdem eine Geschichte wie sie in der Realität auch geschehen könnte. Ich habe bis zum Schluss gerätselt, wer der Übeltäter ist.

Das Duo der Cozy-Crime Reihe schafft es wieder gekonnt etliche geliebte Personen des Fontenaia-Universums auftauchen zu lassen. Speziell wenn man Anna schon seit mehreren Bänden in ihrer neuen Heimat folgt, freut man sich auf ein Wiedersehen und die Verbindungen, die die Figuren miteinander intensivieren. Es ist wie alte Bekannte wiederzusehen und gleichzeitig auch ein bisschen Italienurlaub.

Kurz um – es wird nicht langweilig in Fontenaia. Das Lesen lohnt sich und ein Einstieg ist leicht möglich, auch wenn man die Vorgängerbände noch nicht kennen sollte.

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Vino, Mord und Bella Italia! Folge 7: Das goldene Öl

Rezensionen von Schkob:

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Lilianas unvergänglicher Sommer von Cristina Rivera Garza

Nie Vergessen

Lilianas unvergänglicher Sommer ist ein Buch, welches unglaublich bewegend ist und zu Recht den Pulitzer Preis 2024 erhalten hat. Die Autorin Cristina Garza erzählt von den Femizid an ihrer Schwester vor über 29 Jahren. Nach all dieser Zeit begibt sie sich auf die Spuren des Täters, der ihre Familie auseinandergerissen hat.

Garza erzählt von weltweiten Gewalttaten an Frauen und dem Versagen der Bürokratie.
Für mich der tollste Aspekt des Buches ist ihre Sprache, die Ausdrucksweise sachlich und trotzdem emotional bewegend zu schreiben. Nie aus dem Blick verlierend, dass das Buch eine Hommage an ihre verstorbene Schwester ist. Wir springen als Leser*innen zeitlich durch Vergangenheit und Gegenwart. Und hoffen mit der Autorin endlich Klarheit nach all dieser Zeit zu erreichen.
Es ist ein wunderschönes schmerzhaftes Buch und eine absolute Empfehlung.

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Lilianas unvergänglicher Sommer

Rezensionen von manu63:

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Hearts & Falcons. Im Herzen wild und frei von Nora Lynn

Nette Geschichte

Hearts and Falcons Im Herzen wild und frei ist eine historische Liebesgeschichte der Autorin Nora Lynn.

Sie erzählt die Geschichte von Hedwig, welche von ihrem verstorbenen Vater die Falknerei erlernt hat und diese recht perfekt beherrscht. Hedwigs Ziel ist es am diesjährigen Falknerturnier teil zu nehmen, was ihr jedoch durch die Männerdominierte Falknerei schwer gemacht wird.

Als Gegenpart tritt der adelige Konrad Ahnen in die Geschichte, der Hedwig durch Erpressung dazu bringt ihm die Falknerei näher zu bringen.

Zwischen den beiden herrscht anfangs Feindschaft, beide spüren aber auch eine knisternde Spannung wenn sie aufeinander treffen.

Die Geschichte ist flüssig lesbar und durch die Perspektivwechsel zwischen Hedwig und Konrad lässt sich beider Entwicklung gut nach vollziehen. Leider kann ich weder mit Hedwig noch mit Konrad als Charaktere warm werden. Hedwig finde ich einfach zu stur und dickköpfig angelegt als das ich sie charmant finden kann und auch Konrad ist gerade im ersten Teil der Geschichte eher ein selbstverliebter Gockel.

Die Nebencharaktere passen sich gut in die Geschichte ein und sind teilweise liebenswerte Personen. Einige Fieslinge die Hedwig das Leben schwer machen dürfen nicht fehlen.

Insgesamt ist es eine ganz nette Geschichte die man gut zwischendurch lesen kann. Wobei es für mich keine großen Spannungsbögen gab.

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Hearts & Falcons. Im Herzen wild und frei

Rezensionen von Lydia_Te:

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Heimat von Hannah Lühmann

Oberflächlich

In "Heimat" beschreibt Hannah Lühmann eine Familie mit zwei kleinen Kindern, die von der Stadt aufs vermeintliche Land ziehen. Der Titel und das Cover haben mich angesprochen und ich habe mir einen tiefgründigen aufreibenden Roman erwartet.
Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht.
Der Roman dreht sich um die Protagonistin Jana.

Sie zieht mit ihrem Mann Noah und den beiden Kleinkindern aufs Land. Zudem ist Jana erneut schwanger und hat, ohne Rücksprache mit Noah zu halten, ihren Job gekündigt. Dass dieser nicht gerade darüber begeistert ist, zumal ein Haus abzubezahlen ist, ist verständlich. Also am Land angekommen ist Jana fürs erste Vollzeit-Hausfrau. Eines Tages lernt sie Karolin kennen, die zufällig auch eine Nachbarin von ihr ist. Karoline ist überzeugte "Tradwife", das soviel bedeutet, dass sie sich ihrem Ehemann unterwirft, sich um die fünf(!!) Kinder kümmert, den Haushalt führt, kocht und backt. Zudem betreibt sie einen Instagram Account, auf dem ihr über 7.000 Menschen folgen. Beeindruckt davon, möchte sich Jana mit ihr anfreunden und alles über Karolins Leben wissen. Dass die Ansichten von Karolin teilweise recht radikal und altmodisch sind, werden von Jana nur oberflächlich hinterfragt. Auch dass sich Noah von Jana trennt, berührt die Protagonistin recht wenig.
Alles in Allem finde ich den Roman zu oberflächlich. Es wäre ein gelungenes Thema, die traditionelle Hausfrau zu beleuchten und zu hinterfragen, aber auf mich wirkt es eher so, als wäre Jana Sensationsgeil und möchte möglichst viel über Karolin wissen. Auch das Jana hochschwanger bei einer AFD-Werbekampagne teilnehmen soll/muss, finde ich merkwürdig. Ich würde mich als hochschwangere Frau nicht herumkommandieren lassen.
Zudem war das Ende höchst merkwürdig. Jana wacht auf, Noah hat geweint (warum auch immer?), sie geht zum Haus von Karolin, es ist offen, sie geht rein, setzt sich auf einen Stuhl gegenüber eines Spiegels, öffnet ein Geschenk von Karolins Mann an sie, findet darin einen blauen Schleier, setzt ihn auf, dann taucht der besagte Mann von Karolin auf.
Also entweder habe ich da grundlegend was nicht kapiert, oder das Ende ist einfach merkwürdig.

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Heimat

Rezensionen von MarcoL:

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Top Girls von Ana Drezga

Ein Rausch durch die Nacht auf der Suche nach einem Lebenssinn.Grandios erzählt.

Party! Yess! Nichts als Party – quer einmal durch Wiens Nacht und zurück – das Leben muss gefeiert werden, denn was bleibt einem sonst schon übrig. Aber halt! Nichts als Party – oder sind das nur noch Erinnerungen an die Unbeschwertheit der Jugend. Ein ausklingender Herbst nach heißem Sommer? – wie das Leben selbst.

Kalte Luft, kaltes Licht, ein Umherhampeln in der Existenz zwischen Ekstasen und dem grauen Alltag. Aber Wien – in Wien – die Stadt wird in diesem Roman selbst zur handelnden Person.
Der Schreibstil ist rasant, treibt einen durch die Seiten, schnell, man darf nichts versäumen – wie die pulsierenden Nächte – den was bleibt danach zurück? Nach kaltem Rauch und überfüllten Aschenbecher riechende Räume und leere Seiten am Ende des Buches? Die trübe Wahrheit nach der Euphorie der Nacht?
Der Roman stellt Fragen, gibt Antworten – mitten drinnen Liv, in einem Leben, das gelebt werden will, ja muss, dessen Glanz aber letztendlich nur eine spärlich blank geputzte Fassade ist. Aus Annäherung wird schnell wieder eine Abgrenzung. Wie die Top-Girls am Straßenrand. Sie versprechen die Ekstase in der Hoffnung, die kurze Zeit der Befriedigung möge ewig dauern.
Liv steht zwischen zwei Türen. Hinter der einen ist das Abrocken der Nacht, hinter der anderen eine unbestimmte Zukunft. Auf den Schwellen steht symbolisch: Was willst du?

S.48: „Ich ging weiter, wollte aber nicht, je näher ich der Wohnung kam. Verdammte Sackgasse nämlich. Als ich vor Jahren hier eingezogen war, hatte ich gedacht: Übergangslösung!, wie der Job im Theater. Seither war mir nichts Besseres eingefallen.“

Der Grund für das Verdrängen der Wirklichkeiten entblättert sich im Text nach und nach. Familie, Herkunft und Ankunft verwirbeln sich in einem Strudel, vermengen sich in einem Mahlstrom, und spucken einen schließlich wie nach einer durch gezechten Nacht mit fahlem Geschmack auf der Zunge und hämmerndem Schädel am Morgen aus, die Augen zu schmalen Schlitzen geöffnet, um der Realität nicht ins volle Antlitz blicken zu müssen.
Der Text gibt sich intensiv und laut, wie die Dialoge auch.
Und dann kehrt in beiden eine Art Ruhe ein, einer Ohnmacht nicht unähnlich. Das Gespenst von Schuld und Tod krallt sich den verkaterten Morgen, ist Grund für die Verlorenheit und das Vergessen im nächtlichen Rausch der Stadt.

S.78: „Ich wusste nicht, warum, aber ich lief weg, weg von Nore, er hinter mir her. Liv! Du musst darüber reden. Reden? Über was denn? [...]“

Was wie ein wildes, atemloses Durcheinander klingt, ist in Wahrheit ein klug aufgesetzter Roman, der sehr viele Themen einschließt. Vom Verlorensein, dem Suchen nach seinem eigenen Platz, Zugehörigkeit, Verlust und Bindungsängste, als könnte man zu zweit das verlieren, was man alleine auch nicht hat. Das Leben und respektive der Text wandeln zwischen Stroboskop und fahlem Mondlicht in einer Novembernacht.
Sehr gerne gelesen – und somit auch eine Leseempfehlung für diesen pulsierenden Roman. Man muss allerdings seine eigenen ruhigen Momente finden, um sich auf das Buch einzulassen. Zu schnell kann es den Eindruck erwecken, konfus zu wirken und zu überfordern.

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Top Girls

Rezensionen von peedee:

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Solothurn blickt in den Abgrund von Christof Gasser

Sehr komplex

Dominik Dornach, Band 5: In Solothurn wurden einigen linken und grünen Politikerinnen Sprengsätze in die Briefkästen gelegt – die Täterschaft wird in rechtsextremen Kreisen vermutet. Dann wird in Olten das Büro von „EmmaWatch“, einer Frauenrechtsorganisation überfallen und in Brand gesetzt, dabei wird eine Co-Leiterin schwer verletzt.

Kurz darauf verschwindet Syrerin Rana Amidi, eine Freundin von Dornachs Tochter Pia, spurlos. Länderüberschreitende Verstrickungen sind die Folge…

Erster Eindruck: Ein zur Reihe sehr gut passendes Cover; ein neugierig machender Titel.

Dies ist Band 5 einer Reihe; er kann ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden (nichtsdestotrotz würde ich aufgrund der ansonsten verpassten Lesefreude mit Band 1 beginnen).

Der Prolog führt die Leser:innen in die Golfregion, wo ein Mann auf dem Weg nach Grenchen (Schweiz) ist. Doch er wird den Flug nicht überleben – das Flugzeug explodiert! Nach einem Zeitsprung von sechs Wochen beginnt die eigentliche Geschichte in Olten bei der Frauenrechtsorganisation „EmmaWatch“. Und schon ist man schwer gefordert und fragt sich, wie wohl die Situation aus dem Prolog mit derjenigen in Olten zusammenhängen könnte. Selbstverständlich bleibt das noch längere Zeit im Dunkeln (es wäre ansonsten auch viel zu einfach für uns, oder?)…

Das Buch war wie gewohnt sehr komplex und weitreichend. Dieses Mal hat der Autor hierzu extra ein neues Land erfunden, und zwar das Golfemirat Al Kershah. Obwohl deutlich gemacht wird, dass das Buch Fiktion ist, wäre es bestimmt zu heikel gewesen, einem effektiv existierenden Land die Machenschaften, von denen hier im Buch die Rede ist, in die Schuhe schieben zu wollen. Zu Beginn hatte ich Mühe, ins Buch reinzukommen, da es wechselnde Schauplätze und eine zunehmend grosse Menge an Protagonisten gab (meine Liste wurde länger und länger). Aber dann ging es gut. Die Geschichte war spannend, erzeugte aber auch zuweilen meinen Unmut. Genauer gesagt hatte ich Mühe mit Pia, Dominiks Tochter: Sie ist sich der Gefahren nicht bewusst und handelt manchmal einfach zu impulsiv. Und das, obwohl sie doch jetzt als alleinerziehende Mutter von Mirio grosse Verantwortung trägt. Ich hoffe sehr, dass sie etwas vernünftiger wird. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Solothurn blickt in den Abgrund

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Gym von Verena Keßler

Schockierend und humorvoll zugleich

Die Handlung wird aus Sicht der Protagonistin geschildert. Sie ist Mitte 30 und gerade ein wenig aus der Form gekommen. Um das zu beheben, möchte sie in die Fitnessbranche wechseln und beginnt dort mit einer dicken Lüge, der viele weitere folgen. Mehr über die Handlung möchte ich an dieser Stelle lieber nicht verraten.

Es geht um Selbstoptimierung, Körperkult, Lifestyle, Fitness und gesunden Lebensstil, der schnell ins Gegenteil umschlägt. Die Protagonistin ist in allem was sie tut sehr konsequent und setzt ihre Ziele ohne Rücksicht auf Verluste durch, egal, ob es gegen sich selbst geht oder ob sie dafür andere ausnutzt. Sie weiß aus Erfahrung, dass Einsatz belohnt wird und zum Erfolg führt. Sympathisch ist sie nicht, aber dennoch wollte ich mehr über sie erfahren.
Das Buch ist wirklich anders als alles, was ich bisher gelesen habe und ich finde es unglaublich gut geschrieben. Es ist sehr ehrlich, faszinierend, abstoßend und schockierend zugleich. Dennoch musste ich immer wieder lachen, eine Kombination, die ich mag.

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Gym

Rezensionen von Gaby 2707:

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Cassie Futura von Samantha Cristoforetti; Emma Roberts

Was für ein Abenteuer

Cassiopeia „Cassie“ Futura beschließt schon mit 7 Jahren einmal Astronautin zu werden, um sich die Sterne irgendwann mal ganz aus der Nähe ansehen zu können. Nun ist sie 11 ½ Jahre alt und mit ihren Eltern, die beide Astronauten sind, ihrem Bruder Perri, der gerade sein Astronautentraining absolviert und Hund Apollo als Passagierin auf einem Raumflug dabei.

Natürlich hat sie sich auf der Erde dazu schon ein bisserl vorbereitet.
Ihre Tutorin Frau Asimov im Missions-Kontrollzentrum auf der Erde hat ihr sogar versprochen, dass sie nach ihrer Rückkehr mit dem richtigen Astronautentraining anfangen darf, wenn sie während ihrer Zeit auf der Raumstation ISS acht Aufgaben erfüllt.
Ob und wie sie das schafft, hält sie alles in ihrem Tagebuch fest. Und wir sind in neun Kapiteln von Anfang bis zur Landung zurück auf der Erde mit dabei.

In ihrem Tagebuch berichtet Cassie mit viel Witz und coolen Zeichnungen von ihrem Leben in der Schwerelosigkeit auf der Raumstation: Wie schläft man, ohne davonzuschweben? Wie schneidet man sich die Fingernägel, ohne dass sie durch die Raumstation fliegen? Und woher kommt eigentlich das Trinkwasser? Das Wissen hierzu bekommen wir aus erster Hand von einer echten ESA-Astronautin – der Italienerin Samantha Cristoforetti. Mit einem unterhaltsamen Mix aus Humor und echtem Raumfahrt-Wissen bringt sie Kindern ab 8 Jahren die Faszination für das Weltall und die Raumfahrt näher. Dazu bekomme ich noch 8 Seiten Originalaufnahmen von Samantha Cristoforetti von ihrem Arbeitsalltag.
Außerdem bekomme ich das Rezept für einen Raketenpower-Energieriegel, der ganz viel Protein und Mineralien enthält und bis zur nächsten Mahlzeit Energie liefert. Den werden wir bei Gelegenheit mal nach backen.
Am Schluss des Buches werden noch einige Begriffe und Abkürzungen näher erläutert und ich erfahre einiges Wissenswertes über die ESA, die Europäische Weltraumorganisation. Und Samantha Cristoforetti stellt sich uns etwas ausführlicher vor.
Leider sind alle Zeichnungen in schwarz-weiß gehalten. Da hätte mir etwas Farbe noch besser gefallen.

Trotz dieser kleinen Kritik haben unsere Jungs und ich dieses Tagebuch der 11 1/2-jährigen Cassie mit Interesse gelesen. Eine tolle Gelegenheit, sich die Geschehnisse im Weltall von einer echten Astronautin erklären zu lassen, die uns sehr gut gefällt.

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Cassie Futura

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Lázár von Nelio Biedermann

Das Leben einer ungarischen Adelsfamilie

Das Buch beginnt mit der Geburt von Lajos Lázár. Seine Familie lebt im Waldschloss im südlichen Ungarn.

Schon mit den ersten Seiten bin ich an den Beginn des 20. Jahrhunderts gereist. Der Autor beschreibt alles sehr detailliert, das Leben der Familie Lázár, ihr Schloss und die Atmosphäre dort.

Alles wirkt ein wenig steif, passt aber auch gleichzeitig gut ins Zeitgeschehen und die Familienhierarchie.

In diesem Roman hat Nelio Biedermann seine Familiengeschichte und das historische Zeitgeschehen miteinander verwoben. Der Leser begleitet die Familie durch drei Generationen, lernt ihre Traditionen kennen und erlebt wie ihr Leben durch äußere historischen Ereignisse verändert wird. Gleichzeitig gibt es Einblicke in das innerste der Charaktere und ich bin im Nachhinein beeindruckt wie das alles auf so wenige Seiten gepasst hat.

Es ist ein beeindruckendes und intensives Leseerlebnis, das durch Krieg, politische Veränderungen, staatliche Macht seine Leser fordert, aber durch seinen angenehmen Schreibstil auch gut unterhält.

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Lázár

Rezensionen von Immenhof:

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Die Hobby-Horsing-Kids, 1, Ein Steckenpferd für Lotta von Jenny Bicho

Zeitgemäss

„Hobby Horsing Kids“ greift ein Thema auf, das aktuell viele Kinder begeistert, aber bisher kaum seinen Weg in Kinderbücher gefunden hat. Umso schöner, dass dieser erste Band den Trend so lebendig und nah am Alltag aufgreift. Sprachstil und Kapitellänge sind perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt: kurze, gut lesbare Abschnitte, die Kinder abholen und motivieren, weiterzulesen.

Besonders gelungen finde ich auch, dass neben dem Spaß am Hobby Horsing ganz alltägliche Situationen vorkommen – von Freundschaften bis hin zu kleinen „Zickenkriegen“, die realistisch und nachvollziehbar geschildert sind.

Etwas kritisch sehe ich die frühe Nutzung von Handys im Grundschulalter, die in der Geschichte recht selbstverständlich dargestellt wird. Auch die politischen Einstellungen der Mutter werden mir etwas zu häufig thematisiert. Insgesamt aber ein rundum gelungener Start. Ich habe den zweiten Band ebenfalls im Handel gesehen.

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Die Hobby-Horsing-Kids, 1, Ein Steckenpferd für Lotta