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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

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memo Wissen. Weltall von Robin Kerrod

Eine faktenreiche Entdeckung unseres Universums

Der Band über das Weltall aus der Reihe „Memo Wissen“ liefert auf altersgerechte und unterhaltsame Weise Antworten auf viele Fragen aus der Welt unseres Universums. Von „Was ist das Universum und wie ist es entstanden“ über den Blick ins Weltall und auf die Milchstraße, einen Vergleich der Planeten, die Sternenbildung, Schwarze Löcher, unsere galaktischen Nachbarn, das Leben im Universum und Sternenkarten, die den Nachthimmel abbilden, erfahren wir noch so viel mehr von Sternen, Monden und Planeten.

Unsere Entdeckungsreise führt uns vorbei an den Geheimnissen des Kosmos und über 300 tolle Fotos und coole Infografiken machen diese Fakten noch greifbarer und verständlicher. Jedem Thema ist eine Doppelseite gewidmet, das durch diese farbigen ausdrucksstarken Fotos und Illustrationen sehr gut in Szene gesetzt ist.
Sehr gut gefallen mir auch die Zusatzinformationen zu den einzelnen Forschern, die zeigen, wie lange schon sich Menschen mit diesen Themen befassen.
Am Ende des Buches finde ich neben einer chronologischen Aufstellung ab ca. 4000 v. Chr. bis 2022 weitere interessante Fakten ebenso wie ein Glossar, wo verschiedene Begriffe näher erläutert werden, ein Register um einzelne Themen schneller zu finden und eine Aufstellung, woher die vielen tollen Bild stammen.
Hinten im Buch bekomme ich noch drei QR-Codes, die mich zu einem kahoot-Quiz führen.Hier kann ich mein Wissen bei verschiedenen Fragetypen testen und Punkte sammeln.

Ein optisch wunderschönes, inhaltsreiches und aufwendig gestaltetes Weltall-Sachbuch, das Sachwissen kindgerecht und verständlich aufbereitet, nicht nur für Kinder. Das perfektes Geschenk für die ganze Familie, wie ich finde. Unsere beiden Jungs und auch ich werden immer wieder darin blättern und uns von der Magie unseres Universums weiter begeistern lassen.

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memo Wissen. Weltall

Rezensionen von Fluxx:

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Spookily Yours von Jennifer Chipman

"Cosy Feelings" und "Magic Vibes" im Hexendorf

Die Hexe Willow betreibt mit ihrer Schwester eine Bäckerei in dem gemütlichen Hexendörfchen Pleasant Grove, was ihr sehr gut gefällt, sie aber nicht gänzlich erfüllt. Ihre wahre Leidenschaft hat sie noch nicht gefunden und den Menschen-Männern abgeschworen. Aber schon länger fehlt ihr ein tierischer Begleiter, ein Vertrauenstier, seit ihr alter Kater gestorben ist.

Als sie sich endlich dazu entschließt, im Tierheim nach einer neuen Katze zu suchen, fühlt sie sich gleich von einem Kater mit fast dämonisch rot wirkenden Augen angezogen und nimmt ihn kurzerhand mit nach Hause...

Mir hat die gesamte Szenerie "unheimlich" gut gefallen. Der anschauliche Schreibstil erzeugte ganz viele "Cosy Feelings" bei mir, ließ mich wohlig in die Story eintauchen und mit der Protagonistin mitfühlen. Ich konnte ihr Zögern nachvollziehen, sich nach dem Tod eines geliebten Tieres wieder ein anderes zuzulegen. Umso schöner fand ich dann die erste Begegnung zwischen ihr und dem Dämonenkater, der doch eigentlich ganz lieb ist. Es war herzerwärmend, wie sie sich gleich zueinander hingezogen gefühlt und eine Verbindung aufgebaut haben.

"Magic Vibes" gibt es in der Handlung dann auch zur Genüge. Telekinese, der verwandelte Dämon, hexentypische Kräuter, Rituale, Bücher und Kerzen in Willows Haus. Das alles macht den Roman fantastisch magisch und zauberhaft.

Der Humor kommt auch nicht zu kurz und ich konnte mich herrlich über die geheimen Zwiesprachen und witzigen Dialoge von Willow und Damian amüsieren. Mir hat auch die spätere Beziehung der beiden zueinander sehr gefallen. Er respektiert ihre Hexenart und sie hilft ihm ohne langes Zögern bei seinem Problem.

Was mich allerdings gestört hat, waren die plötzlichen Sexszenen, die so gar nicht in diese gemütliche Handlung gepasst haben und mir zu viel waren. Es wirkte so, als wollte die Autorin unbedingt noch für ein erwachseneres Publikum etwas bieten. Davon abgesehen blieben auch die Charkterentwicklungen etwas oberflächlich, was aber insgesamt gesehen für mich nicht weiter schlimm war. Es machte die Geschichte leicht zu lesen und unterhaltsam zum Genießen ohne große Dramen oder Verwicklungen.

Ein locker gestrickter Wohlfühlroman mit viel Atmosphäre und einigen heißen Szenen.

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Spookily Yours

Rezensionen von Jule:

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Braver Than Ever (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card) von Larissa Schira

Wichtiges Thema und angenehmer Schreibstil

„Braver than ever“ von Larissa Schira ist eine Healthy Romance, in der wir auf die unterschiedlichsten Protagonisten treffen. Alice und Josh haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und finden doch auf verschiedenste Wege zueinander. Während das Leben von Alice den Bach runterzugehen scheint, wird Josh in gewisser Hinsicht zu ihrem Anker.

Und dann gibt es da auch noch den Fall Evergreen...

Besonders an diesem Buch gefallen hat mir der Schreibstil: Er ist leicht und fließend, lässt die wichtigen Themen wie ADHS aber auch wichtig erscheinen und nimmt sie nicht auf die leichte Schulter. Es ist einfach durch die Seiten zu fliegen und es gibt keine großen Verständnisprobleme. Die Protagonisten dagegen bleiben über weite Strecken etwas blass. So hätte ich mir besonders bei Alice und Josh schon von Beginn an mehr Tiefe gewünscht. Gerade bei Josh wäre es schön gewesen nicht erst gegen Ende des Buches mehr über seine Persönlichkeit und seine Vergangenheit zu erfahren. Auch die Beziehung zwischen den beiden war etwas sehr holprig und mir haben die tieferen Emotionen und Gefühle gefehlt. Zwar gab es manche Szenen zwischen den zweien, die wirklich schön waren zu lesen, aber dennoch haben sie mich nicht mitgerissen. Generell war es bei den meisten Szenen der Fall, dass sie mir zu sprunghaft waren und oft zu schnell beendet wurden. So befindet man sich gerade eben noch in einem Pub und dann schon wieder in der London Lens.

Und hier kommen wir auch direkt zum Setting: Das hat mir mit London wirklich gut gefallen. Die typische Londoner Atmosphäre wurde passagenweise sehr gut eingefangen und es hat mir wirklich Freude bereitet immer mehr kleiner Details über die Umgebung zu erfahren. Dabei haben auch die London Lens und der Fall Evergreen beigetragen, denn diese zwei Faktoren haben die Geschichte gleich noch etwas interessanter gestaltet, auch wenn der Fall Evergreen mir am Ende leider zu abrupt beendet wurde und ich gerne das Endergebnis von Alice und dem Team gelesen hätte.

Insgesamt war es schön mal ein Buch zu lesen, das ohne toxisches Gehabe über die Bühne ging und bei dem sich die Protagonisten sich auch getraut haben, Hilfe anzunehmen. Dennoch hat mir die Tiefe gefehlt und besonders der Funke und die Gefühle zwischen Alice und Josh. Wäre der Schreibstil nicht so angenehm und manche Fragen nicht gewesen, dann hätte ich definitiv meine Schwierigkeiten damit gehabt dieses Buch zu beenden.

Nichtsdestotrotz ist dieses Buch eine Empfehlung für alle, die Interesse daran haben sich mit dem Thema ADHS auseinanderzusetzen und sich auch für eine Liebesgeschichte begeistern lassen, die nicht immer im Vordergrund steht, bei der die Protagonisten aber besonders am Ende zeigen, wie Kommunikation geht und wie wichtig sie ist.

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Braver Than Ever (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card)

Rezensionen von Gaby 2707:

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Sirmione & Mord - Pizza, Pasta, Tod von Wolf September

Ein spannender Einstieg in eine neue Krimi-Reihe

Die Geschwister Sofia und Niels Wagner machen sich von Bamberg aus mit dem alten Spider ihres Opas auf den Weg nach Sirmione am Gardasee in Italien. Hier haben sie von Teresa DiSanto, der besten Freundin ihrer verstorbenen Mutter eine Villa und ein Restaurant geerbt. Das Erbe soll nun schnellstmöglich veräußert werden.

Ein Makler ist schnell gefunden. Aber dann kommen ihnen die Liebe zu den Brüdern Giordano, alte Familiengeheimnisse, die mit Rezepten zu tun haben und ein Mord im Restaurant dazwischen. Das Fatale: Onkel Antonio, der Polizeichef von Sirmione, hat seinen Neffen Niels schnell als Täter vorverurteilt. Doch die Geschwister geben nicht auf und machen sich selbst auf Tätersuche.

Darum herum hat Autor Wolf September einen spannenden und auch einfühlsamen Krimi gestrickt, der mich vollkommen überzeugt hat.
Mir haben nicht nur Sirmione, seine Umgebung und vor allem eine unberührte kleine Bucht total für sich eingenommen. Auch der Mix aus den verschiedensten Charakteren, bei denen ich meine Sympathien vergeben konnte und auch schnell wusste, mit wem ich nicht befreundet sein möchte, haben mir sehr gut gefallen. Mit Niels und Sofia, die so unterschiedlich sind und die ihre Träume verwirklichen wollen, war ich sofort auf einer Wellenlänge. Ihr Onkel Antonio, der Bruder ihrer Mutter dagegen, hat hier alles getan, damit ich ihn nicht mag. Sofort in mein Herz geschlichen hat sich die Deutsche Dogge Al Bano, die Mama Francesca von Teresa geerbt hat. Warum? Das werdet ihr beim lesen des Buches schnell heraus finden. Alle Menschen, die ich hier kennenlerne konnte ich dank der bildhaften Beschreibungen gut in mein Kopfkino einfügen.
Der Mordfall am Küchenchef Paolo war gar nicht so leicht zu durchschauen und ganz schön tricky. Ich hatte zwar bald einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte. Aber was da dahinter steckt, das erfahre ich erst ganz zum Schluss des Buches. Es ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Trotz immer neuer Erkenntnisse, verschiedener Wendungen und neuer Informationen habe ich mich auf falsche Spuren setzen lassen. Es löst sich dann aber alles nachvollziehbar auf.
Da das Restaurant La Dolce Vita im Fokus der Geschichte steht, hatte ich immer wieder Appetit auf die Köstlichkeiten, die da in den Töpfen vor sich hin köcheln. Auch nach Biscotti und Cornetto mit einem Cappuccino hatte ich immer wieder Verlangen. Vor allem aber ist meine Sehnsucht nach dem Gardasee und nach Sirmione, das der Autor so wunderbar in Szene setzt stark angestiegen. Die kleinen malerischen Gassen, die Bars und Restaurants, den kleinen Hafen, den Strand und auch die Souvenirshop möchte ich mir unbedingt anschauen. Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass sich der Autor selbst hier sehr gut auskennt.

Ein spannender Kriminalfall in einer wunderschönen Gegend Italiens mit teils sympathischen Menschen, einer Prise Humor und einem guten Schuss Romantik haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Eine Geschichte, die ich allen, die gerade das Sommerfeeling, egal wo, genießen nur empfehlen kann.

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Sirmione & Mord - Pizza, Pasta, Tod

Rezensionen von Cellissima:

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Death at Morning House von Maureen Johnson

Nicht ihr bestes Buch, dennoch nicht schlecht

Marlowe hütet das Haus eines Professorenehepaares und darf sich auch dort aufhalten. Sie bringt ein Mädchen, in das sie verliebt ist, mit zum date in dieses Haus, und entzündet eine Kerze mit Petrichor-Duft, da Petrichor der Lieblingsduft dieses Mädchens ist.
Aufgrund eines Fabrikationsfehlers explodiert die Kerze jedoch, was zur Folge hat, dass das Haus nahezu komplett abbrennt.

Jeder spricht über Marlowe, und das nicht in schöner Art und Weise ... natürlich will Marlowe nur noch weg. -Da kommt ein Ferienjob auf einer abgelegenen Insel gerade richtig!
Gemeinsam mit ein paar anderen Leuten in ihrem Alter soll sie Führungen durch eine alte, verfallene Villa anbieten, und auch dort wohnen.
Was gut klingt und beginnt, wird schnell düster, unheilvoll und im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich!
In den 1930er Jahren lebte dort der Arzt Phillip Ralston mit seinen (Adoptiv-)Kindern, seiner Frau und seiner Schwester sowie Angestellten. Eines Tages ereignete sich eine Tragödie, zwei der Kinder starben am selben Tag. Die übrige Familie verließ die Villa und die Insel sehr überstürzt und kehrte nie wieder zurück ...
Doch je mehr Marlowe und ihre KollegInnen während ihres Aufenthaltes nachforschen und herausfinden, desto klarer wird ihnen, dass das damals kein Unglücksfall bzw. keine Unglücksfälle, sondern Tötungsdelikte waren. -Und das Unheil nimmt erneut seinen Lauf ...
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Ich habe schon einige Bücher aus der Feder von Maureen Johnson, u.a. die Die Schatten von London-Reihe sowie die Ellingham-Academy-Reihe, gelesen und nur so verschlungen. So war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk. Und die Erwartungen waren hoch, denn der Klappentext klang erneut großartig und perfekt für die kommende dunkle Jahreszeit.
Sprachlich sowie generell vom Stil her gefielen mir Maureen Johnsons frühere Werke, v.a. die Die Schatten von London-Reihe, leider deutlich besser. Ich hatte oftmals das Gefühl, dass "Death at Morning House" ziemlich simpel geschrieben ist. Das kann Maureen Johnson besser!
Während der ersten hundert Seiten war ich offen gestanden auch etwas gelangweilt. Zum Glück änderte sich das im weiteren Verlauf; es wurde schon bald darauf spannend. -So fesselnd und spannend, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, was noch alles geschehen wird und was damals wirklich geschah. Die beiden Zeitebenen sorgten für eine zusätzliche Sogwirkung.
Insgesamt wirkte die Geschichte leider ziemlich konstruiert. Ein paar Figuren, die der Autorin wirklich gut gelungen sind, konnten das aber ausgleichen - ebenso wie die Liebesgeschichte zwischen diesen Mädchen, die ich wirklich toll fand und die mir sehr gut gefallen hat.
Und natürlich besticht "Death at Morning House" durch seine Kulisse und Atmosphäre!
Meine Nichte, die zur Hauptzielgruppe gehört, hat leider die selben Kritikpunkte, hat die Geschichte aber wie ich dennoch sehr gerne gelesen.
Fazit: "Death at Morning House" weist ein paar Schwächen auf, bietet aber eine für die kommende dunkle Jahreszeit perfekte Kulisse und Atmosphäre, ein paar wirklich gelungene Figuren und eine wirklich schöne Liebesgeschichte zweier Mädchen.
Gänsehaut, Spannung und Gefahr kommen nicht zu kurz. Es ist eine Geschichte, die sich flüssig liest und die man letztlich trotz der Kritikpunkte fast schon verschlingt.

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Death at Morning House

Rezensionen von Miro:

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Gym von Verena Keßler

Geschichte eines Abstiegs

Eine namenlose Frau Mitte dreißig bewirbt sich als Thekenkraft im Mega-Gym. Da der Besitzer leise Zweifel ob ihrer körperlichen Erscheinung äußert, lässt sie sich zu der Lüge hinreißen, erst vor 3 Monaten entbunden zu haben.

In drei Sätzen lesen wir von der dreisten Lügnerin, die sich vom Couch-Potato über ein Fitnessgirl zur Bodybuilderin verwandelt.

Anfangs ist sie unauffällig, erledigt ihre Aufgaben und ist froh über diesen einfachen Job, der ihr kein Kopfzerbrechen bereitet. In Rückblenden erfahren wir, dass sie einst erfolgreich war. Sie hatte sich bis ganz nach oben gekämpft in der Geschäftswelt bis irgendwas passiert ist.

Nun beginnt sich für sie auch wieder ein Ziel zu manifestieren und sie beginnt zu trainieren. Alles was sie anpackt, zieht sie durch ohne nach links und rechts zu blicken. Ihre Mitmenschen benutzt sie, oder sie interessieren sie nicht. Sie ist komplett fokussiert und verfolgt ihr Ziel ohne Rücksicht auf Verluste. Als sie beginnt Steroide zu spritzen und richtig Masse aufzubauen wird es echt eklig. Sie beginnt sich von reinem Eiweiß zu ernähren und hört irgendwann einfach auf, ihr Fleisch zu kochen. Schnell ist klar, dass die ganze Sache eskalieren muss, denn die Steroide beginnen ihren Verstand zu benebeln.

Es ist eine heftige Geschichte, die mit dem zentralen Element der Selbstoptimierung, den Leistungsgedanken unserer Zeit infrage stellt. Die Autorin geht diese Thematik sogar auf zwei Ebenen an. Da ist der massive Leistungsdruck, der die Protagonistin bereits in der Vergangenheit gebrochen hatte und von dem wir in Rückblicken erfahren. Nach dem sie sich aus diesem Absturz herausgekämpft hatte, stürzt sie sich in den Körperkult und erliegt hier wieder ihren Fehlern aus der Vergangenheit. Der Schluss wird heftig, passt aber gut zur Geschichte und ein versöhnlicher Ausklang fehlt natürlich nicht.

Das Buch ist nicht ganz einfach zu lesen, denn die Frau ist wahrlich keine Sympathieträgerin und ihre Gedanken und Gewohnheiten sind definitiv unangenehm und stellenweise ganz schön eklig. Gym ist ein Buch, das seine Leser*innen fordert und deshalb hat es ganz klar 5 Sterne verdient!

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Gym

Rezensionen von Jazz:

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Say You'll Remember Me von Abby Jimenez

Demenz und Trauma

Nachdem ich Abby Jiménez’ Just for the summer gelesen und geliebt habe, wollte ich unbedingt auch ihren neuen Roman lesen. Say you'll remember me ist leider nicht so erfrischend, locker, leicht. Es handelt schwerwiegende Themen, sodass ich nicht so viel Spaß beim Lesen hatte. Ich wollte meinen Alltag vergessen und einfach nur lachen.

Hier gibt es aber Samantha, die nach einem fabelhaften Date mit dem Veterinär Xavier ans andere Ende der Staaten zieht, um sich um ihre demenzkranke Mutter zu kümmern…

Die Krankheit wird ausführlich beschrieben. Sie beschönigt nichts und geht ins Detail, was Umstehende in der Familie beschäftigt, wenn man solch einen Fall hat.

Gleichzeitig ist auch der Hintergrund Xaviers nicht leicht. Im Großen und Ganzen hat mir auch der Abschluss nicht gefallen, weil es mir zu sehr happy Hippo war. Das wirkte unrealistisch und unpassend. Ich empfehle den Roman daher gerne an Menschen, die einen Liebesroman mit diesem schweren Thema lesen wollen. Sie sollten sich nur nicht zu viele Hoffnungen auf lustige Szenen machen. Eine Erscheinung im Herbst oder Winter wäre eventuell besser gewesen als im Hochsommer, wo ich lieber leichte Lektüre lese.

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Say You'll Remember Me

Rezensionen von liesmal:

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Die Frau in den Fluten von Loreth Anne White

Psycho pur!

Für Chloe steht fest: Der Tod der Schwimmerin, die von einem Motorboot überfahren wurde, war kein Unfall, sondern Mord, und der Täter hat Fahrerflucht begangen! Dieses Geschehen hat sie 2019 vom Strand aus beobachtet.
Anfangs konnte mich die Geschichte lange nicht fesseln, obwohl sie spannend beginnt.

In kurzen Kapiteln wird erzählt, was sich „Vor der Fahrerflucht“ zugetragen hat – manchmal direkt vorher, oft vor längerer Zeit. Was ich zunächst als störend empfand, ist ein weiterer Erzählstrang, der die aktuelle TV-Show zur „Chloe-Cooper-Story“ zum Inhalt hat.
Nachdem ich etwa 100 Seiten gelesen hatte, habe ich mich noch einmal nur mit den Kapiteln der TV-Show befasst. Das war eine gute Idee, denn wahrscheinlich hatte ich vorher diesen Teil der Geschichte unbeabsichtigt nur überflogen. Danach hat mich das Buch nicht mehr losgelassen. Es hat alles, was für mich zu einem wirklichen Psycho-Thriller gehört. Das gruselige Gefühl lässt mich nicht los, wenn ich an die grauenhaften Pläne denke, die darauf warten, in die Tat umgesetzt zu werden, falls sie nicht schon umgesetzt worden sind.
Ich gehe aus der Geschichte heraus mit dem Eindruck, dass die Autorin den Fokus nicht so sehr auf die Ermittlungen, sondern mehr auf die Psyche der Hauptprotagonisten gelegt hat. Das hat mir am besten gefallen an der Geschichte, die mich lange in vollständiger Ungewissheit gelassen hat.
Ich wünsche gruselig-spannende Unterhaltung mit meiner Leseempfehlung.

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Die Frau in den Fluten

Rezensionen von Daggy:

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Ada und die Frau in Blau von Bernadette Konzett

Spannend erzählt

Auf dem Cover sehen wir Ada und ihren Freund Zabiullah vor dem Bild mit der blauen Frau.
Dieses Bild hing bis zum Umzug bei Adas Großeltern und erst jetzt bemerkt Ada, dass das Bild verschwunden ist.
Es sind Sommerferien und Zabiullah ist zu Ada nach Wien gekommen. Da sein Onkel plötzlich erkrankt ist, darf er bei Ada wohnen.

Die beiden sind unterwegs, um Abenteuer zu erleben, da kommt ihnen die Suche nach dem verschwunden Bild gerade recht. In der Straße gibt es eine Antiquitätenhandlung, deren Besitzer, ein sehr unangenehmer Mann, sehr unfreundlich zu den Kindern ist. Seinem Neffen Mirco gegenüber wird er sich sogar gewalttätig. Außerdem beobachten die beiden Kinder in der Nacht eine Lieferung in den Laden. Ada durfte in den Ferien den Hamster der Klasse mit nach Hause nehmen, doch dann ist er verschwunden und Ada fürchtet sich vor den Folgen. Darüber kommt es zwischen Ada und Zabiullah zu einem schlimmen Streit.
Die Geschichte hat viele Fassenten, da geht es um eine Freundschaft, die auf eine harte Probe gestellt wird, um berufstätige Eltern, krumme Geschäfte, Probleme mit den Mitschüler*innen, einen verlorenen Klassen-Hamster und um ganz viel Spannung. Neben dem gut lesbaren Text gibt es einige sehr schön gezeichnet Szenen, die sehr realistisch die Situation schildern. Sehr gut gefällt mir, dass Ada, die uns ihr Abenteuer erzählt, nicht immer in einem guten Licht dasteht. Sie macht Fehler und es kostet sie einige Überwindung, sie einzugestehen. Das macht sie aber gerade liebenswert.

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Ada und die Frau in Blau

Rezensionen von Alo:

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Wo die Moltebeeren leuchten von Ulrika Lagerlöf

Familiengeschichte


Wo die Moltebeeren leuchten von Ulrika Lagerlöf ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe, die sich an Leserinnen und Leser richtet, die ruhige Familienromane mit starkem Naturbezug mögen.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen begleiten wir die 17-jährige Siv, die in den schwedischen Wäldern als Köchin für Waldarbeiter arbeitet.

Anfangs widerwillig, entdeckt sie in der Abgeschiedenheit ein neues Gefühl von Freiheit. Zum anderen gibt es Eva, die in der Gegenwart lebt und als PR-Beraterin in einem Konflikt zwischen Umweltschützern und einem Flusskraftwerksbetrieb vermitteln muss. Für sie wird die Arbeit zugleich zu einer Reise in die eigene Vergangenheit.

Besonders eindrucksvoll ist die Art, wie Ulrika Lagerlöf die Natur beschreibt. Die Wälder, die Gerüche und die Atmosphäre werden so lebendig, dass man sich mitten hineinversetzt fühlt. Gleichzeitig greift die Autorin wichtige gesellschaftliche Themen auf, etwa den Umgang mit den Samen oder Fragen des Klimaschutzes. Die Verbindung von Naturbildern, familiären Geschichten und gesellschaftlicher Relevanz macht den Roman besonders.

Auch wenn es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt, bietet das Buch einen runden Abschluss, sodass man es unabhängig von den Fortsetzungen lesen kann.

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Wo die Moltebeeren leuchten