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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Jazz:

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Never Trust Your Fake Husband von Ally Carter

Actionreiche Lovestory

Zoe wacht verletzt mitten im Schnee auf einer Straße in Paris auf und trifft auf Jake, der sie rettet. Gemeinsam fliegen sie vor ihren Verfolgern und versuchen herauszufinden, wer Zoe ist. Durch einen Zufall landen sie in einem Szenario, in dem sie für ein verheiratetes Pärchen gehalten werden, welches sie gerne annehmen und vorgeben.

Am Anfang war der Roman spannend, wie ein rasanter Spionage Roman. Leider ist es dann in eine langweilige Lovestory abgewandelt, weil sie nur auf einem Flussfahrtsschiff vor sich hin dümpelten und keine actionreiche Handlung mehr mit rasanter Verfolgungsjagd stattfand.

Das redundante “Öhm” auf jeder fünften Seite…das öhm war extrem öhm nervig.

Insgesamt wirkte alles nicht sehr realistisch, aber welche Actionszene ist das schon? Beispielsweise springen sie von Brücken oder fahrenden Zügen ohne große Verletzungen von sich zu tragen…

Zusammenfassend kann ich den Roman gerne an die entsprechende Leserschaft ab 14 Jahren empfehlen. Ein kurzweiliger Spaß, den man schnell wieder vergisst.

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Never Trust Your Fake Husband

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Das Geschenk von Gaea Schoeters

Viel Diskussionspotential steckt in diesem kurzen Buch

20.000 Elefanten mitten in Deutschland... was für ein schräges Szenario für dieses Buch! Und doch wird es überraschend glaubwürdig beschrieben: die Elefanten hat der Herrscher eines afrikanischen Landes den Deutschen geschenkt, um ihnen ihre eigene Scheinheiligkeit vor Augen zu führen: mit ihren Importbeschränkungen für Elfenbein wollen sie vermeintlich die Tiere schützen, doch unter den Folgen der massenhaften Vermehrung dieser haben bisher nur die Menschen in entfernten Ländern gelitten.

.. damit soll nun Schluss sein!

Ironisch-humorvoll und doch an vielen Stellen gut nachvollziehbar, mit eingestreutem Wissen über Elefanten, ihr Verhalten und ihre Lebensbedingungen entwickelt sich das Szenario weiter. Die Politik, vom Bundeskanzler abwärts, muss einen Umgang damit finden, denn einfach zurückschicken geht nicht so einfach, dafür wären die Lieferungen von noch mehr Elefanten angekündigt.

Also werden Straßen gesperrt, Bioabfälle den Elefanten zur Verfügung gestellt und Marketingstrategien geschmiedet, um das Beste daraus zu machen: für Deutschland und seine Wirtschaft, aber vor allem auch für die eigenen Wahlerfolge, immer bedacht darauf, sich von den Rechten abzugrenzen, diesen aber auch nicht zu viele Stimmen zu überlassen, ein schwieriger Balanceakt.

So manche Ideen im Umgang mit den Elefanten erinnern stark an die Migrationsdebatte: da geht es auf einmal um Deals mit Drittländern und um die Frage, ob man süße Kinderelefanten abschieben darf, aber auch, was man für den Schutz der Elefanten als Gesellschaft in Kauf nehmen muss. Zusätzlich zeigt sich auch viel über das Wesen der Politik in vielen modernen Demokratien: über die Nähe oder Entfernung von den Wählern und Wählerinnen und ihrem Willen, über politische Ränke- und Machtspiele, über Umwege, über die man etwas erreichen will, aber auch über den Druck von vielen Seiten, unter dem Menschen in politischen Machtpositionen stehen.

Insgesamt ist das kurze Büchlein ein unterhaltsames und hochintelligentes Werk, das das Potential hat, vielen Menschen in Mitteleuropa einen Spiegel vorzuhalten und dabei sehr interessante und kontroverse ethische Fragen stellt und viel Stoff für Diskussionen bietet.

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Das Geschenk

Rezensionen von Claudia H.:

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Liebe im Klang der Stille von Olivia Janae

Eine laute und echt interessante Lovestory in der Welt von Gehörlosen   

Worum es geht: 
Kate ist Cellistin und sie reist gemeinsam mit ihrem 3-jährigen Sohn Max den Jobs hinterher. Dieser bringt die beiden dieses Mal nach Chicago. Dort trifft sie auf Vivian, von der sie vom ersten Moment an beeindruckt ist. Vivian ist die Vorsitzende ihres neuen Ensembles, als knallharte Eiskönigin verschrien und sie ist gehörlos.

Leider läuft ihr erstes Aufeinandertreffen alles andere als gut. Kate muss sich bei Vivian entschuldigen und lernt dabei eine ganz andere Seite an ihr kennen. 
 
Mein Fazit: 
Der Schreibstil von Olivia Janae hat mir richtig gut gefallen, die Übersetzung ist auch sehr gut. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil es so flüssig zu lesen ist. Dabei ist die Story sehr spannend und interessant. Hier bekommt man so einen, ich denke nur sehr kleinen Einblick in die Welt der Gehörlosen und wie es ihnen in unserer hörenden Welt geht. Ich habe mich zuvor noch nie mit dem Thema beschäftigt und fand es daher sehr spannend. Hier prallen zwei unterschiedliche Welten aufeinander. Zum einen der Hörenden und der Gehörlosen und dazu noch die Welt der Reichen und der weniger Reichen. Kates Sohn Max spielt in diesem Roman eine große Rolle und ich fand es total süß. Nur mit Vivian konnte ich nicht wirklich warm werden, aber sie ist ja auch eine Eiskönigin. Die Story und die Charaktere fand ich insgesamt sehr realistisch beschrieben. 
 
Von mir gibt es für diese außergewöhnliche Lovestory eine klare Leseempfehlung mit 5 Sternen.  

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Liebe im Klang der Stille

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Beduinenmilch von Nirit Sommerfeld

Über die vielen Wege, dem eigenen Land zu dienen

Wir befinden uns im Jahr 2014, noch knapp ein Jahrzehnt vor der aktuellen Eskalation in Israel. Die Deutsch-Israelin Talia ist, nach ein paar ersten Jahren in Israel, mit ihren Eltern in Deutschland aufgewachsen. Sie hat eine nahe, liebevolle Beziehung zu ihren Eltern und ist deren einziges Kind: mamapapaich, so nennt sie das Miteinander in ihrer Familie.

Doch nun ist sie kurz davor, 18 Jahre alt und damit volljährig zu werden, hat ihr Abitur hinter sich gebracht und ist voller Idealismus und Tatendrang.

Wie so viele Sommer verbringt sie auch diesen in Israel, bei ihrer Oma und im Kreise von Tanten und Onkeln, Cousinen und Cousins. Eine Großfamilie, wie wunderbar! Hier fühlt sich Talia noch einmal so richtig daheim, aufgehoben und beschützt! Sie liebt Israel, idealisiert das Land und alles, was damit zusammenhängt. Als deutsch-israelische Doppelstaatsbürgerin, die ihren Lebensmittelpunkt nicht in Israel hat, konnte sie sich vom auch für Frauen verpflichtenden mehrjährigen Wehrdienst in diesem Land befreien lassen und ihre Eltern rechnen damit, dass Talia wie angekündigt im Herbst in Deutschland ihr Architekturstudium beginnen wird.

Doch nun hat es sich die gerade erwachsen werdende Frau anders überlegt: sie möchte ihrem geliebten Land dienen und es vor seinen Feinden verteidigen. Deshalb gibt sie schon bei der Einreise an, dass sie sich einen Einberufungsbefehl wünscht: dem wird stattgegeben und schon kurze Zeit danach hat Talia ihre Einberufung ins Militär für einen Termin im September im Briefkasten in Tel Aviv. Ihren Eltern, die sicher schockiert wären, erzählt sie erst einmal nichts davon. Ihre Cousine Noa, die ebenfalls im September einrückt, ist begeistert von der Aussicht, gemeinsam die Zeit beim Militär zu verbringen.

Vor der Einrückung liegt nun noch der Sommer und in diesem passieren verschiedene Dinge, die dazu führen, dass Talia ihre anfangs so naiv-enthusiastische Einstellung zum Dienst an der Waffe nach und nach kritisch zu hinterfragen beginnt. Ist alles wahr, was im israelischen Fernsehen so berichtet wird und ist es die einzige legitime Sicht? Geht es wirklich ausschließlich um Selbstverteidigung gegen böse Terroristen? Wie behandelt der israelische Staat die Menschen in den besetzten Gebieten, in die Israelis niemals reisen dürfen, aber Talia mit ihrem deutschen Pass durchaus? Stimmt es, dass man Arabern nie glauben darf? Was ist mit dem alten arabischen Mann, der behauptet, dass die verlassenen Ruinen um Jerusalem mal das Dorf waren, in dem er als kleiner Junge mit seiner Familie gelebt hat und aus dem sie gewaltsam vertrieben wurden?

Aus der Perspektive der jugendlich-naiven Talia erleben wir ein großartiges Coming-of-Age-Buch vor dem Hintergrund des Israel-Palästina-Konfliktes. Differenziert und klug werden dabei verschiedenste Sichtweisen eingewoben: Talia begegnet unterschiedlichen Menschen, die ihre Erlebnisse und Überzeugungen mit ihr teilen: da sind die, die sagen, ein Land erobere man mit dem Schwert und würde die israelische Armee nicht oft so hart vorgehen, dann gäbe es das Land längst nicht mehr, denn die Feinde würden alle Juden ins Meer treiben wollen.

Es gibt die, die nach ihrem Militärdienst traumatisiert sind oder davon so abgestoßen waren, dass sie einen Weg hinaus gesucht haben. Israelis, die sich für den Frieden und die Völkerverständigung mit den Palästinensern einsetzen und auf verschiedensten Wegen dafür kämpfen. Eine mutige Pflichtverteidigerin, die sich gemeinsam mit Talia dafür einsetzt, dass ein als illegal angesehener Arbeiter aus den besetzten Gebieten dafür nicht unschuldig jahrelang ins Gefängnis kommt. Eine mutige und mitfühlende Großmutter, die Zivilcourage zeigt, aber gleichzeitig um ihre Enkelin bangt.

Und dann gibt es noch Saba, den vor kurzem mit fast 100 Jahren verstorbenen Opa, geboren 1919, der viele Verwandte in der Shoah verloren hat, während er in den 1940er Jahren in der Haganah für die Unabhängigkeit Israels gekämpft hat, und der seiner Enkelin seine alten deutschen Briefe und Tagebücher hinterlassen hat, die noch einmal ein neues Licht auf die Geschichte der Zeit der Staatsgründung Israels werfen.

"Beduinenmilch" ist ein außergewöhnlich gutes Buch: unterhaltsam, spritzig und absolut authentisch aus der Perspektive einer 18-jährigen geschrieben, die sich noch eine jugendliche Naivität bewahrt hat, die auch dadurch gefördert wurde, dass sie in Deutschland aufgewachsen ist, wo Kriege und die damit verbundenen Gefahren (im Jahr 2014) weit entfernt scheinen, man sich für Pazifismus einsetzt und die Wehrpflicht seit ein paar Jahren Geschichte ist. Im Laufe des Sommers reift Talia durch all die Begegnungen und Erlebnisse immer mehr heran, bekommt die Gelegenheit, Mut und Zivilcourage zu zeigen und ihre eigene Position zu finden, sich für das Gute in ihrem geliebten Israel einzusetzen. Nebenbei lernt man auch sehr viel über die Geschichte des Staates Israel.

Insgesamt empfinde ich den Israel-Palästina-Konflikt äußerst feinfühlig und differenziert dargestellt, sodass ich nach der Lektüre des Buches tiefes Mitgefühl für die betroffenen Menschen beider Seiten empfinde und mit allen friedliebenden Menschen dort darauf hoffe, dass sich irgendwann eine für alle an einem friedlichen Zusammenleben Interessierten eine gute Lösung finden wird, wie auch immer diese aussehen könnte. Dann könnten auch die alten Traumata, transgenerational und historische genauso wie aktuelle, auf beiden Seiten endlich zu heilen beginnen.

Dieses Buch lege ich allen mitfühlenden und interessierten Menschen ans Herz, die sich für dieses Thema interessieren, mehr über den Israel-Palästina-Konflikt lernen möchten oder auch einfach gerne eine wirklich gut geschriebene Coming-of-Age-Geschichte lesen wollen. Absolute Leseempfehlung!

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Beduinenmilch

Rezensionen von Claudia H.:

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Liebe außerhalb der Linien von Cheyenne Blue

Verbotene Liebe in der Welt des Tennis

Mein Fazit:
Dieses Mal entführt uns Cheyenne Blue in die Welt des Sports und insbesondere in die Welt des Tennis. Ich fand es sehr interessant, einiges über das Leben der Sportlerinnen und auch über das Leben der Schiedsrichter zu erfahren. Man ist auch gleich mittendrin in der Story, so mag ich das.

Die Story ist flüssig zu lesen, es ist eine gute Übersetzung. Es gibt ein paar Szenen, die echt spicy sind und nett beschrieben wurden. Außerdem ist sie die meiste Zeit über spannend und man erfährt sie einiges Neues. Zwischendrin fand ich die Story ein bisschen langatmig, warum ich einen Stern abziehe. Insgesamt ist es eine schöne und interessant Lovestory, die ohne Kitsch und Rührseligkeit auskommt. Ich sehe Tennis und vor allem die Schiedsrichter nun mit einem andern wissenderen Auge.

Von mir gibt es für diese interessante Enemies to Lovers Story eine klare Leseempfehlung mit 4 Sternen.

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Liebe außerhalb der Linien

Rezensionen von yellowdog:

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Haus zur Sonne von Thomas Melle

Psychische Erkrankung

Bei Thomas Melles ungewöhnlichen Buch überlegt man erst einmal, ob es überhaupt ein Roman ist. Aber es gibt erzählende Elemente, Dialoge und die obskure Idee mit der Suizidklinik. Also ist es auch fiktional.
Der Erzähler begibt sich mit seiner bipolaren Störung in ene Klinik, deren Behandlung mit dem Tod enden soll.

Es gibt sprachlich überragende Momente. Es ist aber nicht einfach, diesen harten Text über die Auswirkungen einer langen, unhelibaren psychischen Erkrankung auszuhalten. Es gibt immer Momente, wo man sich dem fast lieber entziehen würde, aber es ist auch ein erkenntnisreiches Buch.
Das Buch steht auf der Longlist des deutschen Buchpreises 2025 und mich würde es nicht wundern, wenn Melle es auf die Shortlist schafft.

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Haus zur Sonne

Rezensionen von Bibibabby:

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Kosmos SchlauFUX Roboter und KI von Thorsten Leimbach; Beate Jost

Toller Inhalt, Konzept nicht überzeugend

"Roboter und KI" ist ein umfangreiches Kindersachbuch und deckt alle Themen ab, die mit Robotern zu tun haben: Was sind Roboter? Wie sahen die ersten Roboter aus? Was sind Nanoroboter? Was sind sensoren? Was ist künstliche Intelligenz? Welche Roboter erkunden den Weltraum oder die Unterwasserwelt? Usw.

, usw.

Jedes Thema umfasst eine Doppelseite und besteht aus einem Abschnitt Text mit einer Übersicht des Themas, einer Kachel "Extrawissen" und einer Kachel "Superschlau", die weiteren Wissenshäppchen enthalten. 

Trotz der breiten Auswahl an Themen, die in dem Buch behandelt werden, habe ich das Gefühl, dass es die eine grundlegende Frage über KI nicht beantwortet hat: Wie funktionieren eigentlich große Sprachmodelle wie ChatGPT?

Das Buch gehört zur "SchlauFux"-Reihe und hat somit eine besondere Struktur: Anstatt eines Inhaltsverzeichnis wird in jeder Doppelseite eine "Wo geht es weiter?"-Kachel angezeigt. Dort werden weitere Themen aufgelistet, damit die Leser selber wählen können, was sie als nächstes lesen. In der Praxis hat mein Kind bein ersten Lesen einfach umgeblättert und die Kachel ignoriert. 

Dadurch fällt auf, dass die Struktur, bzw. Reihenfolge der Themen nicht wirklich optimal ist. Da hätte man ähnliche Themen zusammen gruppieren können.

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Kosmos SchlauFUX Roboter und KI

Rezensionen von Daggy:

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Blätter fallen von Thorsten Leimbach; Beate Jost

Wunderschöne Herbstimpressionen

Der Baum mit dem freundlichen Gesicht und seinem herbstlichen Blätterwerk ist eine wundervolle Gestaltung für ein Buch voller Herbstgedichte.
Es gibt vieles, was wir mit dem Herbst verbinden, das sind z.B. auch die schönen reifen Äpfel, die hier von einer Schar Kinder gepflückt werden. „Apfellese“ heiß passend das Gedicht dazu.

Zu Rilkes Gedicht „Herbst“ fallen die Blätter auf den Weg, Eichhörnchen und Igel suchen eine Platz für den Winter. Luise Hensel trauert dem Sommer nach und fürchtet den Winter, das Bild zeigt einen rosa Himmel auf dem dunkle Wolken zu sehen sind. Zum Glück geht es mit dem „Farbigen Herbst“ weiter und das Bild zeigt eine kleine Familie in einem Park. „Kastanien“ heißt das Gedicht und die liegen zuhauf braun-glänzend auf dem Boden. Eichhörnchen und Igel freuen sich auf die leckeren Früchte. Auch das Drachen steigen lassen gehört zum Herbst. Fontanes „Spätherbst“ zeigt zwei Kinder die fröhlich Blätter in die Luft werfen. Immer wieder taucht auch ein Fuchs in den Bildern auf und die Kinder haben meist viel Spaß daran ihn zu finden.
Der Herbst in allen Schattierungen wird uns hier geboten und an den länger werdenden Abenden kann man ein Gedicht lesen und sich die wundervollen Bilder, die die Herbststimmung so eindrücklich zeigen, anschauen.

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Blätter fallen

Rezensionen von Bibibabby:

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Der Regenbogenfisch in Gefahr von Marcus Pfister

Kurze Geschichte mit Umwelt-Thematik

Als Kind (in den 90er-Jahren) hatte ich selbst ein "Regenbogenfisch"-Buch. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe davon.

Dieses Buch ist im gleichen Stil wie die anderen Bände der Regenbogenfisch-Reihe. Die Bilder sind natürlich wunderchön und die Glitzerelemente auf dem Cover und im Buch sind ein Highlight für jungen Leser.

Die Geschichte ist relativ kurz und lässt sich in 5-10 Minuten vorlesen. 

In diesem Buch machen der Regenbogenfisch und seine Freunde ihre erste Erfahrung mit einem Schleppnetzfischer. Der Regenbogenfisch wird gefangen, doch am Ende geht alles natürlich gut aus. Das Cover deutet bereits an, wie das Problem gelöst wird. 

Die Lösung ist zwar ein bisschen zu einfach, passt aber gut zum Zielpublikum. Ich finde, die Geschichte bietet eine schöne Gelegenheit, mit seinem Kind über Umwelt und natürliche Ressourcen zu sprechen.

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Der Regenbogenfisch in Gefahr

Rezensionen von Daggy:

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Aliya und der Silberexpress (Die Schule der Zeitreisenden 2) von Laila Rifaat

Fantasievoll und spannend


Aliya lebt zurzeit bei ihrem Großvater in Zitadelle, der berühmten Zeitreisestadt, doch sie muss ihre Zeit beim Spiel mit den Sphinxen verbringen, statt ihre Ausbildung weiterzuführen. Sie ist Schlosserin und möchte als solche das Recht erwirken Zeitreisen zu machen. Doch leider sie sich den finsteren Magier Dorian Darke zum Feind gemacht und der wird immer wieder versuchen Macht über Aliya zu bekommen.

Deshalb soll sie zusammen mit Ihren Freunden eine Fahrt im Silberexpress machen, weil sie bei der Reise durch die Jahrhunderte sicher sei. Die Sicherheitsvorkehrungen in diesem legendären Zug sind so gut, dass ihr Großvater und seine Freunde davon überzeugt sind, dass Aliya auf der Fahr nichts geschehen kann. Doch es gibt eigenartige Mitreisende und bald kommt es zu ungewöhnlichen Zwischenfällen, die Aliya Angst machen. Ihre beste Freundin wendet sich einer charismatischen Schlosserin zu und so fühlt sich Aliya sehr einsam und unverstanden. Trotzdem bringt sie immer wieder den Mut auf und versucht den ungewöhnlichen Ereignisse auf den Grund zu gehen.
Mir fiel es zunächst etwas schwer, die Zusammenhänge zu verstehen, da ich den ersten Band nicht gelesen habe. Aber im Laufe der Geschichte kam immer mehr Spannung auf und Aliyas Abenteuer wurden immer fantastischer. Ich gebe zu, dass Fantasy nicht unbedingt mein Fall ist, aber diese Geschichte hat mich dann doch irgendwie gepackt und ich war gespannt, wie sich am Ende alles verhält.
Das Buch ist grafisch sehr schön ausgestattet, auf jeder Seite gibt es orientalische Ornamente, die sicher auch zur Lesefreude beitragen.

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Aliya und der Silberexpress (Die Schule der Zeitreisenden 2)