Kunden em pfehlungen
Rezensionen von gabiliest:
Das Hotel am Rande des Zusammenbruchs von Theresa Prammer; Joseph Prammer
Mördergrube statt Sommerfrische
Reichenau an der Rax, einst mondäne Sommerfrische für Adel, Geldadel und Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur, ist heute ein eher beschauliches Örtchen, durch das man schnell – aber nicht zu schnell, Achtung, Radar – durchfährt, um zur Raxseilbahn zu gelangen. Doch Schluss mit der wohligen Gemütlichkeit: Statt zu kuren und Kultur zu genießen gibt es Verbrechen, mehrere Morde sind geschehen.
Die bekannten Autoren und Schauspieler Theresa und Joseph Prammer haben mit “Das Hotel am Rande des Zusammenbruchs” einen Kriminalroman geschrieben, der nicht nur eine undurchsichtige Handlung, sondern auch viele sehr witzige Szenen enthält. Ich hätte mir erhofft, dass die Verbrechen nicht nur im Hotel stattfinden, sondern auch in luftiger Höhe; schließlich ist die Raxseilbahn die älteste Seilbahn Österreichs.
Leider nein, das wäre wohl auch schwierig auf die Bühne zu bringen gewesen, denn der Roman entstand in Anlehnung an ein Theaterstück, das bei den Komödienspielen Neulengbach mit großem Erfolg aufgeführt wurde. Doch auch ohne alpines Gelände bietet die Geschichte viel: Einen Hotelbesitzer, Felix Perfekt, der das ist, was man in Österreich als “Ungustl” bezeichnen würde, also ein sehr unangenehmer Mensch, der seine Angestellten schikaniert und nicht bezahlt und dem Buddhas betende Hände zum Verhängnis werden; einen Hotelkoch, der ohne mit der Wimper zu zucken eine kopflose Leiche in der Kühlkammer lagert, zwischen den Erdbeeren oder dem Gulaschfleisch, Hauptsache das Blut fällt nicht auf; Sophie, die als Masseurin im Hotel arbeitet und diverse Geheimnisse hat. Sie ist nicht nur mordverdächtig, sondern überlebt auch selbst knapp mehrere Mordanschläge; ein tüddeliges Seniorenpaar, das erstaunlich fit ist, wenn man hinter seine Maske schaut; einen Arzt, der wissenschaftliche Ergebnisse fälscht; ein Zimmermädchen, das nicht nur spanisch spricht, sondern auch erotische Qualitäten hat; eine Verwechslungskomödie vom Feinsten, die auch große Vorbilder wie die “Pension Schöller” nicht zu scheuen braucht. Das alles findet in einem Hotel statt, das seine besten Zeiten längst hinter sich hat, egal, was die den einzelnen Kapiteln vorangestellten Wellnesstipps suggerieren.
In diesem menschlichen Biotop begleiten die Lesenden die Protagonisten von einer Panne zur nächsten, jeder ist verdächtig und keiner traut dem anderen. Neben der Beseitigung von Leichen und toten Tieren ist das Hotelpersonal damit beschäftigt, einen vermeintlichen Investor bei Laune zu halten, der das marode Gebäude vielleicht kaufen will. Doch der Geldgeber reist inkognito. Zu allem Überfluss schneidet ein schlimmes Unwetter das Haus von der Außenwelt ab, ein Geheimgang stürzt ein und zwei weibliche Teenager kommentieren das Geschehen mit typischem Jugend- Sprech.
In diesem Konglomerat aus Intrigen, Missverständnissen und Geheimnissen finden sich die Lesenden, die lange miträtseln können, wer die Taten begangen hat. Denn blutüberströmte Leichen gibt es genug. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und leicht erzählt, die Charaktere sind manchmal skurril, manchmal liebenswert, aber immer prägnant dargestellt. Ich habe mich sehr gut unterhalten und kann das Buch gerne weiterempfehlen. Doch muss ein Krimi immer mit der Verhaftung des Täters oder der Täterin enden? Das, liebe Mitlesende, müssen Sie selbst herausfinden.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Der Geschmack von Sommer und Karamell von Anne Barns
Ein Sommer auf Amrum
Im dritten Amrum-Band von Anne Barns - man kann die Bände unabhängig lesen, es tauchen aber in den Szenen auf Amrum immer wieder Bekannte aus den vorherigen Bänden auf - will die 78-jährige Henni nach Amrum reisen, weil sie überraschend an ein Geburtstagsfest eingeladen wurde. Henni offenbart dies bei einem kleinen Familienfest.
Die mittlere Enkelin, Ella, soll mitkommen. Als Kinderbuchillustratorin ist sie flexibel, was ihren Arbeitsort angeht. Ella und ihre beiden Geschwister sind neugierig, denn das Henni Amrum kennt, wussten sie bisher nicht.
Was hinter der Einladung steckt, erfährt man im Vergangenheitsstrang, der 1952 und den Folgejahren spielt. Für Ella kommt der Ortswechsel wie gerufen, da sie beruflich gerade sehr enttäuscht wurde. Sie hofft, dass die Auszeit auf der Insel sie wieder zum Zeichnen inspiriert.
Ich nehms vorweg: das tut es - und man denkt, die Autorin hätte nicht nur vom Backen eine grosse Ahnung, sondern auch vom Illustrieren. Backen ja, das weiss man als treue Leserin, dass kann sie sehr gut. Aber auch die Arbeit als Illustratorin beschreibt sie so, als ob sie selbst eine wäre. Anne Barns schreibt sehr gefühlvoll, intensiv und bildlich, als ob sie genau weiss, wie das alles geht. Und so staunt man gemeinsam mit Henni und Ella über Amrums Natur, den Strandhafer zum Beispiel und die vielen Vögel, streift mit offenen Augen über die Insel, aber freut sich auch über die Szenen beim gemeinsamen Backen mit früheren Protagonistinnen und erfährt beispielsweise, dass Henni Krimis so liest, wie ich früher: ab einem gewissen Zeitpunkt hinten im Buch gucken, ob die Vermutung des Täters stimmt, damit man in Ruhe weiterlesen kann. Seit ich auf eReadern lese, mache ich das nicht mehr, aber ich vermisse das scho äs bitzli).
Mir hat dieser dritte Band gut gefallen, er hörte für mich aber zu abrupt auf. Plötzlich kamen Rezepte und ich dachte, wieso stehen die jetzt mittendrin anstatt am Schluss? Es war der Schluss, die Geschichte zu Ende. Vielleicht wäre mir das beim Print lesen eher aufgefallen, aber beim eBook erwischte mich das Ende kalt. Wahrscheinlich war ich aber auch einfach noch so drin in der Geschichte, dass ich nicht wollte, dass sie zu Ende ist und ich Amrum für einige Monate verlassen muss, bevor dann im Oktober der vierte Band erscheint.
Die im Roman vorkommende gebackene Kirschkonfitüre habe ich mittlerweile selbst gekocht, äs bitzli sommerlich mit Orangen und Zitronenthymian verfeinert, mega fein! An die Waffeln werde ich mich dann auch mal noch wagen.
Fazit: "Der Geschmack von Sommer und Karamell" hab ich sehr gerne gelesen und hab mich zusammen mit Henni und Ella auf Amrum sehr wohl gefühlt.
4 Sterne.
Rezensionen von Danshi:
ZIMMER 706 von Ellie Levenson
Leise Gedanken in einer Ausnahmesituation
Das Cover vermittelt mit seiner ruhigen, leicht angespannten Atmosphäre sofort den Ton der Geschichte und deutet an, dass hier die leisen Zwischentöne im Mittelpunkt stehen. Im Zentrum steht Kate, die in einer Ausnahmesituation feststeckt und dadurch gezwungen wird, ihr Leben zu reflektieren. Die Handlung entfaltet sich weniger über äußere Ereignisse, sondern vielmehr über Erinnerungen, Gedanken und innere Konflikte.
Besonders eindrücklich ist, wie sich nach und nach ein vielschichtiges Bild ihrer Beziehungen ergibt. Die Ehe mit Vic gewinnt durch Rückblicke an Tiefe, während die Verbindung zu James zunehmend nüchterner und distanzierter wirkt. Die Affäre erscheint nicht als leidenschaftlicher Höhepunkt, sondern als etwas, das sich über die Zeit entwickelt und gehalten hat. Diese leise Verschiebung macht einen großen Teil der Wirkung des Romans aus.
Der Schreibstil ist klar, ruhig und dennoch sehr eindringlich. Selbst alltägliche Gedanken werden mit Bedeutung aufgeladen, wodurch eine beklemmende, nachdenkliche Atmosphäre entsteht – ganz ohne große dramatische Ereignisse. Gerade diese Zurückhaltung verleiht der Geschichte ihre besondere Intensität.
Das offene Ende wirkt zunächst zurückhaltend, fügt sich aber stimmig in das Gesamtbild ein. Es lässt Raum für eigene Gedanken und Interpretation und bleibt dadurch lange im Gedächtnis.
Fazit: Ein Roman, der weniger durch äußere Spannung, sondern durch emotionale Tiefe überzeugt. Er ist keine klassische Thrillergeschichte, sondern eine ruhige, reflektierte Auseinandersetzung mit Beziehungen, Entscheidungen und inneren Bewegungen. Eine Geschichte, die noch lange nach dem Lesen nachklingt.
Rezensionen von PucKker:
Der Endometriose-Balance-Plan von Dr. med. Matthias Riedl
Flach und lieblos
Leider bin ich von diesem Buch wirklich enttäuscht, obwohl ich mittlerweile wirklich viele Bücher von Matthias Riedl im Regal stehen habe. Umso größer war leider auch die Enttäuschung.
Der Theorieteil beschäftigt sich zwar mit Endometriose, bleibt für meinen Geschmack aber auf einem sehr grundlegenden Niveau.
Wirklich Neues wird man hier eher nicht lernen. Die Themen werden wahnsinnig schnell abgehandelt und bevor sie richtig erklärt werden, geht es schon weiter. Mir hat vor allem ein Überblick über die Studienlage zur Verbindung von Ernährung und Endometriose gefehlt. Genau das hätte ich von einem Buch wie diesem erwartet. Stattdessen bleibt vieles recht allgemein. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie intensiv sich der Autor wirklich mit Endometriose beschäftigt hat oder ob es am Ende doch bei dem geblieben ist, was er selbst beschreibt: ein Gespräch mit Dr. Sylvia Mechsner. Wer sich wirklich fundiert mit dem Thema beschäftigen möchte, sollte meiner Meinung nach lieber direkt zu den Büchern von Dr. Sylvia Mechsner greifen.
Das hätte ich noch verschmerzen können, denn eigentlich war ich vor allem auf die Rezepte gespannt. Leider wurde ich auch hier enttäuscht. Knapp ein Drittel der Rezepte hat kein Foto. Für mich ist das bei einem Kochbuch nach wie vor ein absolutes No-Go, weil genau die Bilder Lust aufs Nachkochen machen. Noch dazu kannte ich ungefähr ein weiteres Drittel der Rezepte bereits aus anderen Büchern von Matthias Riedl. Klar, die Rezepte passen grundsätzlich zum Thema und können ebenfalls entzündungshemmend sein. Trotzdem wirkt das Ganze auf mich wenig liebevoll zusammengestellt.
Die Auswahl der Gerichte ist grundsätzlich in Ordnung. Für ein Buch, das sich an Schmerzpatientinnen richtet, hätte ich mir aber deutlich mehr unkomplizierte Rezepte gewünscht. One-Pot-Gerichte, einfache Ofengerichte oder allgemein Gerichte mit wenig Arbeitsaufwand hätten meiner Meinung nach besser gepasst. Stattdessen gibt es auffallend viele Bowls und Salate. Das finde ich etwas unglücklich, weil größere Mengen Rohkost für manche Betroffene eben nicht immer gut verträglich sind. Wirklich spannende neue Rezepte habe ich außerdem kaum entdeckt.
Insgesamt wirkt das Buch auf mich leider nicht wie aus einem Guss. Der Balance-Plan fühlt sich eher zusammengewürfelt an und der Rezeptteil macht den Eindruck, als hätte man viele bereits vorhandene Rezepte einfach noch einmal verwendet. Dafür finde ich den Preis ehrlich gesagt zu hoch. Wer wirklich gute Rezepte sucht, ist meiner Meinung nach mit der Medical-Cuisine-Reihe deutlich besser beraten. Und wer sich fundiert über Endometriose informieren möchte, sollte lieber direkt zu einem Buch greifen, das sich ausschließlich mit dieser Erkrankung beschäftigt.
Rezensionen von Mona_Leseliebe :
Les Bouttiers - Wir sind alles von Antonia Wesseling
Viel Glanz, aber die Gefühle konnten mich diesmal nicht ganz erreichen
Ich wollte nach dem Cliffhanger von Band 1 unbedingt wissen, wie es weitergeht, weil mich diese ganze Welt rund um Paris, Fashion Week und die Bouttiers wirklich gecatcht hatte. Die Atmosphäre und die Idee hinter der Reihe liebe ich immer noch total. Dieses elegante Modehaus-Setting hat einfach etwas Besonderes.
Leider konnte mich der zweite Band aber nicht mehr so mitreißen wie der Auftakt. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, ich warte darauf, dass dieser eine große Moment kommt ABER er kam für mich nie so richtig. Die Geschichte war schön zu lesen, aber gleichzeitig auch etwas ernüchternd.
Mein größtes Problem war tatsächlich das Love Triangle. Ich wollte so gerne mitfiebern, aber keiner der beiden männlichen Protagonisten konnte mein Herz komplett gewinnen. Beide hatten schöne Momente, beide hatten ihre Schwächen, aber dieses „ER ist es“-Gefühl hatte ich leider nie. Am Ende hatte ich sogar eher das Gefühl, dass Elodie für mich persönlich die falsche Entscheidung getroffen hat.
Der Schreibstil von Antonia Wesseling war dafür wieder richtig angenehm. Man fliegt durch die Seiten und auch die Familiengeheimnisse haben mich neugierig gehalten. Trotzdem hätte ich mir mehr von der Modewelt, mehr Spannung und vor allem mehr emotionale Tiefe gewünscht.
Ein Abschluss, den ich unbedingt lesen wollte, der mich aber leider nicht ganz so berühren konnte wie Band 1. Die Bouttiers-Welt werde ich trotzdem positiv in Erinnerung behalten.
Rezensionen von e_kieh:
Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge von Maria Höck
Detailreiches Wimmelbuch
Das Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge von Ravensburger hat uns auf Anhieb begeistert. Die großen, liebevoll gestalteten Illustrationen sind ideal für kleine Kinder ab einem Jahr. Die Farben sind harmonisch gewählt, wirken freundlich und bieten genau den richtigen Kontrast, damit auch die Kleinsten die vielen Motive gut erkennen können.
Besonders schön finde ich die thematisch gegliederten Doppelseiten. Sie zeigen verschiedene Alltagssituationen wie zum Beispiel im Straßenverkehr, auf der Baustelle oder an anderen Orten, die Kinder aus ihrem Alltag mit Fahrzeugen kennen. Dadurch gibt es viel zu entdecken und gleichzeitig zahlreiche Gesprächsanlässe.
Was dieses Wimmelbuch besonders macht, sind die unzähligen kleinen Details. Bei jedem Anschauen entdecken wir wieder etwas Neues. Das fördert die Aufmerksamkeit und sorgt dafür, dass das Buch immer wieder gerne aus dem Regal geholt wird.
Rezensionen von Baerbel82:
Tod in heller Sommernacht von Lisa Sarah Brandstäter
Leena Victor ermittelt wieder
„Tod in heller Sommernacht“ von Lisa Sarah Brandstäter ist nach „Mord in eiskalter Nacht“ der zweite Fall für Kommissarin Leena Victor aus Helsinki und überzeugt auf ganzer Linie. Worum geht es?
Porvoo, kurz nach Mittsommer: Eine schöne Sommernacht endet für die junge Studentin Lina tödlich.
Ein Auto drängt ihr Moped von der Straße ab und überfährt sie.
Anscheinend hat niemand etwas gesehen. Leena ermittelt zusammen mit ihrem Kollegen Sebastian Nyberg, der aus Göteborg in seine Heimat zurückgekehrt ist.
Hierbei geraten die Kommissare in ein Geflecht aus Widersprüchen, Affären und Lügen. Als ein zweiter Mord den kleinen Ferienort erschüttert und eine junge Frau spurlos verschwindet…
„Tod in heller Sommernacht“ ist spannend und unterhaltsam. Krimis, die in Finnland verortet sind, sind immer etwas Besonderes, denn da gibt es nicht so viele.
Ich mag die düstere Atmosphäre und die Verwurzelung in der finnischen Natur, z.B. die vielen Birken und die Liebe zur Sauna. Und ich mag die Sprache, Mökki, Moikka usw.
„Tod in heller Sommernacht“ ist auch ein Buch, das häusliche Gewalt und Gaslighting thematisiert.
Die Figurenzeichnung ist gut gelungen. Leena und Sebastian kommen sympathisch rüber. Beide haben ihr Päckchen zu tragen.
Am Ende ist alles stimmig aufgelöst und so freue ich mich schon auf die Fortsetzung, „Tod im kalten Abendlicht“, die im Herbst 2027 erscheinen soll.
Fazit: Fesselnder Finnland-Krimi mit psychologischer Tiefe und viel Potenzial für weitere Geschichten.
Rezensionen von Tina:
Mein zärtlicher Schatten von Johanna van Veen
Gefesselt von der ersten Seite an
Schon beim Blick auf das Cover spürte ich die düstere, geheimnisvolle Stimmung, die perfekt zur Geschichte passt. Die Kombination aus Silhouette, Blumen und Totenkopf wirkt geheimnisvoll und zieht mich sofort in die Welt von Roos, einem jungen Medium.
Der Schreibstil ist klar, bildhaft und voller düsterer Bilder.
Ich konnte mich gut in Roos hineinversetzen und ihre Angst, Einsamkeit und zugleich ihre Faszination für das Übernatürliche nachempfinden. Besonders spannend fand ich, wie sie mit dem geheimnisvollen Geist Ruth verbunden ist, diese Beziehung ist unheimlich, aber auch sehr bewegend.
Die Geschichte ist trotz der düsteren Themen nicht nur beklemmend, sondern verspricht auch eine zarte Liebesgeschichte, die sich nach und nach entfaltet. Ich war neugierig darauf, wie Roos’ Leben sich entwickelt und welche Geheimnisse noch aufgedeckt werden.
Für mich ist „Mein zärtlicher Schatten“ ein atmosphärisches, intensives Buch, das mich vom ersten Moment an gefesselt hat und Lust auf mehr macht.
Rezensionen von Tina:
Meeresdunkel von Till Raether
Geheimnisvoll, fesselnd und überraschend
Schon das Cover von Meeresdunkel hat mich sofort angesprochen. Die düstere Gestaltung und die stimmungsvolle Farbwahl passen perfekt zur Geschichte und wecken direkt die Neugier. Es vermittelt genau die geheimnisvolle und bedrohliche Atmosphäre, die mich auch beim Lesen begleitet hat.
Auch inhaltlich hat mich der Thriller vollkommen überzeugt.
Die Geschichte baut von Anfang an eine spürbare Spannung auf, die sich Kapitel für Kapitel steigert.
Besonders gefallen hat mir die beklemmende Atmosphäre, die geheimnisvolle Kulisse am Meer und die vielen unerwarteten Wendungen.
Die Charaktere wirken authentisch und haben alle ihre eigenen Geheimnisse, wodurch sie sehr lebendig wirken. Nach und nach setzen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen und bis zum Schluss wusste ich nie genau, wem ich wirklich trauen kann.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Für mich ist Meeresdunkel ein atmosphärischer Thriller, der mit Spannung, überraschenden Entwicklungen und einer dichten Stimmung überzeugt und den ich sehr gerne weiterempfehle.
Rezensionen von marli_04:
Last Kiss of Summer von Jessica M. Felleman
Gefühlvoll, bittersüß und wunderschön erzählt
Last Kiss of Summer ist eine emotionale Romance, die mit ihrer sommerlichen Atmosphäre und ihren intensiven Gefühlen sofort fesselt. Die Geschichte rund um Sera und Luke lebt vor allem von ihrer besonderen Verbindung und den vielen unausgesprochenen Emotionen zwischen ihnen. Schon früh wird deutlich, dass beide mehr verbindet als gemeinsame Erinnerungen.
Sera ist eine Protagonistin, die schnell ans Herz wächst. Ihre Stärke, aber auch ihre Ängste und Unsicherheiten wirken sehr authentisch. Luke ergänzt sie perfekt, weil er gleichzeitig ruhig, aufmerksam und unglaublich liebevoll dargestellt wird. Gemeinsam sorgen die beiden für viele berührende Momente, die sich sehr echt anfühlen.
Besonders schön ist die Atmosphäre des Buches. Cape Cod mit seinen Stränden, den langen Sommerabenden und der kleinen Küstenstadt vermittelt ein warmes und fast schon nostalgisches Gefühl. Dadurch entsteht beim Lesen diese besondere Mischung aus Leichtigkeit und Melancholie, die perfekt zur Geschichte passt.
Auch das Cover passt wunderbar zum Inhalt. Die sanften Farben und die romantische Gestaltung spiegeln die emotionale Stimmung des Buches sehr gut wider und machen sofort neugierig auf die Geschichte.
Der Schreibstil hat dabei einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Geschichte so mitreißend wirkt. Er ist flüssig, gefühlvoll und schafft es, die Emotionen der Figuren direkt spürbar zu machen. Viele Szenen wirken dadurch besonders intensiv und bleiben lange im Gedächtnis.
Am Ende hinterlässt das Buch ein bittersüßes Gefühl und zeigt, wie wertvoll gemeinsame Zeit sein kann. Last Kiss of Summer ist eine berührende Geschichte über Liebe, Hoffnung und das bewusste Leben im Moment.











