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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lealein1906:

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The Darkest Academy 1 - Bones von Beril Kehribar

Düster, aber gut

Der Auftakt zu The darkest Academy hat mir gut gefallen, mit düsterer Fantasy und starken Charakteren. Dafür vergebe ich sehr gute vier Sterne.
Lucinda ist eine Hexe, aber das darf niemand wissen, weil diese von den Magiern gejagt werden. Als ihr Geheimnis aufzufliegen droht, holt der attraktive Professor Esra sie aus den Dregs und bringt ihr eine Einladung zur Darkest Academy, an der Hexen zum Widerstand ausgebildet werden.

Dort trifft sie auf Devriel, ein spannungsgeladenes Duell mit Knistern.
Wie gesagt, ist das Buch sehr düster, die Autorin schickt auch ein starkes Vorwort vorneweg, für zartbesaitete Leser ist das Buch sicher nichts. Für mich war es gerade noch an der Grenze. Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch, dass das meiste zwar von Lucinda erzählt wird, aber es auch öfter mal Kapitel von anderen Blickwinkeln gibt. Das hat noch mehr Dimension reingebracht. Die Akdemie als Schauplatz hat mir sehr gut gefallen. Natürlich geht es viel um die Dreiecksbeziehung zwischen Lucinda, Esra und Devriel und ein paar spicy Szenen fehlen auch nicht (eine recht skurrile ist auch dabei), da knistert es gewaltig beim Lesen.
Extrapunkte gibt es auf jeden Fall für die Aufmachung des Buches, vor allem der bemalte Einband von innen (wenn auch vielleicht nicht ganz realistisch für ein abgemagertes Mädchen aus dem Elendsviertel). Auch innen hat zum Beispiel jeder Charakter, der Kapitel erzählt, ein eigenes Zeichen.
Der Schreibstil war sehr gut zu lesen. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Band, der zum Glück schon im Oktober kommt.

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The Darkest Academy 1 - Bones

Rezensionen von Petra Sch.:

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Widdersehen von Leonie Swann

dritter Teil um die Schafs-Ermittlerherde

Die Schafherde rund um Miss Maple kommt von ihrer Europareise zurück auf die alte irische Weide, bereichert um ein neues Herdenmitglied: Madouc. Eigentlich eine Ziege, aber nun "Schaf auf Probe".
Doch es gibt drei neue Fremdschafe auf der Weide. Und dann verschwindet auch noch ihre Schäferin Rebecca ganz plötzlich; dafür ist in deren Schäferwagen ein einzelner Finger aufgetaucht - der definitiv nicht zu Rebecca gehört.

Die Schafe machen sich nun auf die Suche sowohl nach Rebecca als auch nach dem Inhaber des abgetrennten Fingers.

Auch wenn es der dritte Band der Reihe ist, war es überhaupt kein Problem hinein zu finden, auch wenn man die ersten beiden Teile nicht kennt. Der Fall selbst ist ja komplett eigenständig, und die Geschichte der Herde wird im Lauf der Handlung gut genug erklärt.

Es ist so witzig, wie die Schafe die Menschen verstehen können und so an viele Infos gelangen, um den Fall lösen zu können! Umgekehrt natürlich nicht - die Menschen hören die Schafe nur blöken. Das führt zu vielen Missverständnissen und chaotischen Begebenheiten, trotz deren die wolligen Tiere aber durch Zufall trotzdem genau zum gewünschten Ergebnis gelangen.
Ich fand superlustig, dass die Schafe auch vieles falsch verstanden haben, vor allem Sprichwörter, weil sie eben alles wortwörtlich nehmen; und ihre unbegründeten, aus Menschensicht nicht nachvollziehbaren Ängste.

Es war so schön zu sehen, wie die Schafe mutig zusammenhalten und alles riskieren, um ihre geliebte Schäferin wieder zu finden. Denn sie gehören zusammen. Und außerdem vermissen sie die Geschichten, die Rebecca ihnen immer vorliest.


Fazit:
Ein humorvoller Krimi mit viel Wortwitz über eine Herde Schafe, die ihre verloren gegangene Schäferin sowie den Inhaber eines abgetrennten Fingers suchen müssen - humoriger Schafs-Spaß und mitreißender Krimääh.

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Widdersehen

Rezensionen von Lealein1906:

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Dieses Buch zeigt dir, wie's geht : Kunst von Ruth Millington

Einfach toll, um Kinder für Kunst zu begeistern

Das Buch ist wirklich toll. Allein schon die Optik spricht mich total an. Genauso farbenfroh wie das Äußere ist das Innere. Zuerst gibt es einen Überblick über die Künstler, man weiß gar nicht, welchen man zuerst entdecken will. Es fängt mit Höhlenmalerei an, geht über klassische bekannte Künstler wie Monet und Picasso und endet mit modernen Künstlern wie Warhol.

Auf jeder bunten Seite gibt es Zeichnungen von den Künstlern in Aktion, es gibt ihre Kunstwerke zu sehen und dann einen Streifen, wo beschrieben wird, wie die Kinder selbst kreativ werden können. Die Ideen sind wirklich zauberhaft und ich finde, die meisten Sachen hat man auch zuhause, wenn man mit den Kindern öfter bastelt. Klar, ein paar Dinge wie richtig großes Papier oder so muss man dann halt extra besorgen, aber vieles kann auch direkt umgesetzt werden. Die Ideen sind so vielfältig wie die Künstler und die Kinder können sich richtig austoben.
Zu den Künstlern erklärt ein liebevoll geschriebener Text, wie die Künstler gelebt und was ihn und seine Kunst ausgemacht haben. Die Kinder lernen also auch noch spielerisch etwas über Kunst, Künstler (die auch tolle Vorbilder sein können) und Kunstepochen. Am Ende gibt es auch noch ein kleines Glossar.
Ich bin von dem Buch absolut begeistert und vergebe auf jeden Fall fünf Sterne und eine herzliche Empfehlung zum Kaufen und Verschenken.

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Dieses Buch zeigt dir, wie's geht : Kunst

Rezensionen von Philiene :

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Four Heads Missing von Thorsten Schleif

Spannend

Wow was für ein großartiges Buch wäre da fast an mir vorbei gegangen. Ehrlich gesagt hat mich das Cover zunächst gar nicht angesprochen und erst auf den zweiten Blick ist mir die historisch anmutende Frau aufgefallen und ich habe mich für das Buch entschieden.

Zum Glück. Der Autor beschäftigt sich mit grausamen Morden, die in London zur gleichen Zeit stattgefunden haben wie die Rippermorde.

In seinem Roman lässt er seine fiktiven Figuren in dem historischen Fall ermitteln. So entsteht eine spannende Mischung aus Fiktion und Realität.

Im Mittelpunkt steht der Leibwächter Will der zusammen mit Irene ermittelt. Der Fall erzählt von Leichen die ohne Kopf gefunden werden. Zur damaligen Zeit ist es so natürlich unmöglich jemanden zu identifizieren. Die Presse geht sofort davon aus das es der Ripper ist, aber kann das sein.?

Ich war begeistert von diesem spannenden, teilweise etwas düsteren und gut recherchierten Buch und würde es sowohl Krimifans als auch Fans von historischen Romanen die auf Fakten basieren empfehlen.

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Four Heads Missing

Rezensionen von Immenhof:

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Das Museum der Vögel von Dominic Couzens; Teagan White

Museum

„Das Museum der Vögel“ fällt bereits durch sein grosses Format auf. Das Buch ist deutlich grösser, als ich erwartet hatte. Zum gemeinsamen Anschauen ist das sehr schön, beim Verstauen allerdings etwas unpraktischer.

Inhaltlich ist das Buch wie ein Museum aufgebaut und in verschiedene Säle unterteilt.

Vorgestellt werden unter anderem flugunfähige Vögel, Seevögel, Wasservögel, Greifvögel, Bodenvögel, Tropenvögel, Waldvögel sowie insektenfressende und samenfressende Vögel. Besonders gut gefallen mir die Illustrationen. Sie wirken etwas klassischer und älter und passen dadurch sehr gut zum Museumsthema.

Zu den einzelnen Bildern gibt es jeweils eine Bildlegende mit dem deutschen und lateinischen Namen, der Grösse und weiteren Informationen. Zusätzlich finden sich allgemeine Informationen zu den verschiedenen Vogelarten. Dadurch bietet das Buch nicht nur viel zum Anschauen, sondern auch einiges zum Nachlesen und Entdecken. Am Ende gibt es ausserdem ein Stichwortverzeichnis, das sehr hilfreich ist, wenn man gezielt nach einem bestimmten Vogel suchen möchte.

Für Vogelfans ist das Buch sehr zu empfehlen. Durch den besonderen Zeichenstil und den Museumscharakter unterscheidet es sich deutlich von vielen anderen Sachbüchern zum Thema Vögel.

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Das Museum der Vögel

Rezensionen von Krani:

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Buckeye von Patrick Ryan

Lebensnah und bewegend

In einer Kleinstadt in Amerika leben Cal, Betty, Margaret und Felix. Fern beginnt der zweite Weltkrieg, und die Männer werden eingezogen oder melden sich freiwillig. Es folgen Jahrzehnte im Leben dieser „kleinen Leute“.
Ich habe eine Weile gebraucht, um mich einzulesen, denn Dramatisches passiert hier zunächst nicht.

Aber die Menschen sind so liebevoll und lebensnah beschrieben, dass sie die ganzen sechshundert Seiten der Geschichte tragen. Dabei passieren ganz normale Dinge: Es wird gelebt, geliebt und geheiratet, Kinder kommen zur Welt und werden groß, und im Krieg wird gelitten und gestorben. Das alles erleben wir aus den verschiedenen Perspektiven der Beteiligten mit. Und es wirkt echt und bewegend.
Besonders berührt hat mich die Spätphase im Leben einiger Protagonisten. Sie schauen zurück und denken, sie hätten alles falsch gemacht. Das haben sie nicht. Da steckt eine Menge Lebensweisheit in den Geschichten dieser Menschen.
Ein schönes Buch über das Leben.

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Buckeye

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Im Licht des neuen Tages von Jarka Kubsova

Mystische Annäherung an die Geschichte der wilden Frau

Die Schriftstellerin Elli Hajek, Hauptfigur dieses Romans, ist - interessanterweise ähnlich wie die Autorin des Buches - 1987, wenige Jahre vor dem Fall des Eisernen Vorhangs, als Kind mit ihren Eltern aus der ehemaligen Tschechoslowakei in den Westen geflüchtet. Damals war sie noch Eliška Hájková, doch der Familie war es äußerst wichtig, sich in Deutschland bis zur totalen Assimilation und Aufgabe der eigenen kulturellen Identität anzupassen:

„Irgendwann begriff ich es.

Ich begriff, dass manchmal ein paar Worte reichten, um uns zu anderen zu machen, zu Ausländern. Meine Eltern achteten darauf, wie sie sich kleideten, sie übernahmen deutsche Gepflogenheiten, äußerlich waren sie bald unverdächtig, aber sobald sie den Mund aufmachten, waren sie enttarnt.“ (S. 54)

So war es eine logische Konsequenz daraus, dass bei der Einbürgerung aus Eliška Elli wurde und kaum mehr jemand weiß, dass die junge Frau nicht in Deutschland geboren wurde. In einer vergangenen Beziehung hat Elli auch nicht die besten Erfahrungen mit dem Versuch gemacht, ihre Migrationsgeschichte und die damit verbundenen Erlebnisse mit ihrem damaligen Partner zu teilen, dieser wirkte überfordert davon und die Beziehung endete kurz darauf. Seitdem lebt Elli also ihr Leben als angepasste Deutsche, doch in der Lebensmitte kommt sie in eine Krise, die Tochter ist erwachsen und braucht sie nicht mehr wirklich, und auch beruflich funktioniert es nicht mehr wie gewohnt, ihr Verlag hat ihren letzten Romanvorschlag abgelehnt.

Da macht sie sich auf nach Tschechien, in die alte Heimat, die sie seit der Flucht in der Kindheit nur wenige Male kurz besucht hatte. Denn sie fühlt sich angezogen von einem alten Volksmärchen, das die tschechische Geschichtensammlerin Božena Němcová erzählt hat. Darin geht es um eine Frau, der nachgesagt wurde, ihr Kind getötet zu haben, und die viele Jahrzehnte abgeschieden von den Menschen alleine im Wald gelebt haben soll, die wilde Viktorka. Bis heute pilgern Menschen in die Gegend, in der sie angeblich gelebt haben soll:

„Die wahnsinnige Viktorka. Diese Zuschreibung hatten sie aus der Babička ; sie war so sehr in den tschechischen Sprachgebrauch übergegangen, dass Viktorka vom Wehr ein Synonym für Wahrheit und Verrücktheit war – und gleichzeitig für eine spezielle Art von Wildheit.“ (S. 67)

Fasziniert von dieser Geschichte macht Elli sich auf, vor Ort zu recherchieren, um herauszufinden, ob Viktorka tatsächlich gelebt haben könnte und was an der Geschichte dran ist. Dabei ahnt sie noch nicht, in was für eine mystische Beziehung sie mit der Gegend und dem Wald eintreten wird und wie sie am Ende transformiert daraus hervorgehen wird.

Besonders gut hat mir an dem Buch die Verflechtung der drei Frauengeschichten, Elli, Viktorka, und auch über die Geschichtensammlerin Božena erfährt man so manches, gefallen. Die Erzählweise ist episodenhaft, und auch die Erzählperspektiven wechseln, doch gut ausgekannt habe ich mich immer.

Ich mag Geschichten, die nicht nur rein faktenorientiert sind, sondern auch eine mystische und symbolische Komponente haben. So hat auch Elli selbst eine transformative Erfahrung alleine im Wald und nähert sich damit nicht nur über den Intellekt, sondern auch über das Spüren der Verbundenheit mit der Natur der Figur der Viktorka tiefer gehend an:

„Ich musste an Viktorka denken, ich musste an all die anderen denken, über die ich erst kürzlich so viel gelernt hatte. An die Waldmenschen, an die Holzmänner und Moosweiblein. Ich wünschte mir Haut aus Flechten und Rinde gegen die Kälte. Ich wollte aus Nebel sein und davonschweben. Ich wünschte mir Viktorkas Willen, den Mut einer Wilden Frau. Ich wünschte mir das Durchhaltevermögen eines Baums, die Widerstandskraft eines Farns. Ich wünschte mir die hellsichtigen Augen eines Kauzes und die fein justierten Ohren eines Luchses. Ich wollte das alles, damit ich die Nacht überstand, denn ich verstand jetzt: Wer im Wald überleben wollte, der musste Wald werden.“ (S. 157/158)

Insgesamt behandelt das Buch viele wichtige und ganz unterschiedliche Themen: von der Flucht aus einem kommunistischen Land in den Westen und dem, was das mit Familienbeziehungen, Identität und Entfremdung macht, über die Bewahrung, Weitergabe und Erforschung alten Kulturguts in Märchen und Geschichten bis zur Frage, was für Geschichten wir über andere, aber auch über uns selbst erzählen, und was das mit unserer Weltsicht und Identität macht, steckt ein breiter Bogen darin.

Dabei gelingt es der Autorin, diese Themen auf unterhaltsame und interessante Weise miteinander zu verweben, sodass ein Buch entstanden ist, das sich einerseits angenehm und schnell liest, bei dem sich aber durchaus auch eine sorgfältige Lektüre lohnt, um die verschiedenen Bedeutungsebenen zu entdecken und zu entschlüsseln. Ich habe es sehr gerne gelesen und es wird sicher nicht das letzte Buch dieser Autorin für mich bleiben.

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Im Licht des neuen Tages

Rezensionen von Barbara G.:

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Furzipups und Bärbel Brüllbratze (Bd. 7) von Kai Lüftner

Rein vom Titel her hätten wir ja vermutet, dass Furzipups der Knatterdrache in diesem Band wieder einen Feeund findet, doch weit gefehlt! Bärbel ist kein Freund, ganz im Gegenteil: sie war im Berg gefangen, um das Tal zu schützen. Doch nun ist sie frei und vereist alles, was ihr in die Quere kommt.

Sogar Hicksi Huhn wird vereist. Doch der mutige Knatterdrache besiegt Bärbel- doch nicht mit Feuer speien, was er endlich kann....

Meine Söhne mochten den Band gerne. Für den schon ein wenig älteren war er cooler als andere Bände, weils für sein Empfinden mehr Action gab als in den anderen Bänden. Schließlich hat Furzipups nun einen richtigen Feind. Sonst ist das Buch in gewohnter Furzipups-Manier: witzige Reime, in interaktiver Knopf, der zum Mitmachen anregt, lustige Illustrationen und eine Prise Quatsch machen das Buch zu wieder einem besonderen Band im Kinderbuchregal!

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Furzipups und Bärbel Brüllbratze (Bd. 7)

Rezensionen von beavielleser :

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Violette von Valérie Perrin

Valerie Perrin schreibt einfach toll

Violette ist Friedhofswächterin und lebt als solche in einem kleinen Häuschen auf dem Friedhof mit einem wunderschönen Garten, dem ihre ganze Liebe gilt. Sie ist eine bescheidene Frau und scheint mit ihrem Leben zufrieden zu sein. Über ihre Vergangenheit spricht sie nie, obwohl sie viel zu erzählen hätte.

Sie wuchs in Pflegefamilien auf, verliebte sich in einen schönen Mann, heiratete diesen und bekam eine Tochter. Aber das Leben meinte es nicht gut mit ihr. Trotzdem ist sie nicht verbittert, sondern jedem gegenüber freundlich und hilfsbereit.

Was als nette Geschichte über eine sympathische Friedhofswärterin beginnt, wird immer spannender und ist sehr tiefsinnig und gefühlvoll geschrieben. Viele Sätze habe ich mir markiert, so gut haben sie mir gefallen.

Valerie Perrin hat es wieder geschafft einen sehr vielschichtigen Roman zu schreiben, mit vielen interessanten Figuren, deren Geschichten miteinander verwoben sind. Und obwohl es zwischen den Personen und den Zeiten immer hin und her geht, verliert man nie den Überblick und am Ende gibt es keine offenen Fragen.

Nach "Tata" ist das mein zweiter Roman von Valerie Perrin und sie ist definitiv eine meiner Lieblingsautorinnen.

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Violette

Rezensionen von Barbara G.:

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Nala und der Findelwolf von Mena Kost

Wenn ihr ein Interesse für Archäologie und Geschichte habt, ist dieses Buch ab ca. 10 perfekt für eich! Es erzählt die Geschichte von Nala, die einen Wolf findet. Sie spielt am Ende der letzten Eiszeit, als es ca. 10 Grad kälter war im Schnitt als heute und die Meeresspiegel viel niedriger waren.

Die Schweiz war eine Steppenlandschaft, durch die Nala mit ihrer Familie zieht und immer in Höhlen halt macht. Es ist ein so spannender Roman, der ganz klar sehr nahe an der Wissenschaft erzählt wird. Im Nachwort wird das nochmal deutlich. Es wird dort immer wieder auf die Geschichte Bezug genommen und die Fakten super von der Fiktion getrennt. Was mir besonders gefallen hat- es wird deutlich, wie gearbeitet wird in der Vor- und Frühgeschichte. Warum finden wir so wenig in der Archäologie? Was kann Archäologie leisten, was nicht? Ein Beispiel: Familie und ihre Bedeutung. Im Buch ist diese groß, die ganze Story spielt im Familienverband. Im Nachwort wird erklärt, wie man zu der Vermutung kam. Denn: richtig finden tut man ja das nicht, also so dass man aufgrund der Feuerstelle oder den Knochen darauf schließen kann. Es ist richtig cool gemacht, auch mit Illustrationen in schwarz weiß dabei und einer spannenden Geschichte, die auch tierliebe Kinder sicher begeistert durch den Wolf. Auch wenn für manche das Essen von Knochenmark und Hasenfleisch sicher eher grausig ist. Aber es war nun mal Realität und wird auch im Nachwort erklärt, warum. Jedenfalls mega spannend!!!

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Nala und der Findelwolf