Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Desert Moon von James Anderson
Die Wüste lebt
Der Roman wird sehr durch den Ton des Icherzählers geprägt. Ben führt als 1-Mann-Firma einen Lieferdienst in der Wüste Utahs. Er ist ein einfacher, direkter Mann mit einem grimmigen ironischen Humor.
Der Plot konnte mich nicht ganz überzeugen, aber das Setting in der Wüste mit nur wenigen Menschen, die zum Teil kauzig wirken, erzeugt eine eigene stimmungsvolle Atmosphäre.
Rezensionen von Shilo:
Kohlenträume von Annette Oppenlander
Liebe, Mut und Verzweiflung in Zeiten des Krieges
"Kohlenträume" ist ein zutiefst bewegender Roman, der mir sehr unter die Haut gegangen ist. Die Geschichte spielt während des Zweiten Weltkriegs und erzählt abwechselnd aus der Sicht von Marie, einer jungen Frau aus Deutschland, und Adrien, einem französischen Zwangsarbeiter. Schon nach wenigen Seiten war ich emotional ganz in der Geschichte gefangen.
Marie lebt allein auf einem kleinen Hof, ihr Mann ist an der Front. Als ihr die SS die geliebten Ziegen wegnimmt, verliert sie nicht nur ihre Lebensgrundlage, sondern auch ein Stück Hoffnung. Der Schmerz darüber ist spürbar, und ich habe mit ihr mitgelitten. Der Alltag im Krieg, die ständige Angst, die Entbehrungen – all das ist sehr real beschrieben.
Adrien, ein junger Franzose, wird gegen seinen Willen zur Zwangsarbeit nach Bochum gebracht. Seine Erlebnisse im Bergwerk Schwarzenberg sind bedrückend und bedrückend ehrlich erzählt. Ich habe beim Lesen oft innegehalten, weil mich die Ungerechtigkeit und die Härte des Arbeitslagers zutiefst erschütterten. Und trotzdem bleibt Adrien menschlich, mitfühlend und tapfer.
Besonders berührend ist, wie zwischen Marie und Adrien langsam eine zarte Verbindung wächst – trotz Verboten, Gefahr und Misstrauen. Diese leise, verbotene Liebe ist kein kitschiges Märchen, sondern wirkt echt, mutig und zutiefst menschlich. Ihre Begegnungen sind voller Spannung, Hoffnung und auch Angst. Ich hatte beim Lesen oft einen Kloß im Hals – und die letzten Kapitel haben mir tatsächlich Tränen in die Augen getrieben.
Was mich besonders mitgenommen hat, war die Darstellung des Lebens der Zivilbevölkerung und der Zwangsarbeiter. Und, wie wenig wir eigentlich über deren Schicksale wissen, obwohl es so viele betroffen hat. Dieses Buch hat mich nicht nur emotional berührt, sondern mir auch ein neues Bewusstsein für dieses dunkle Kapitel der Geschichte gegeben.
"Kohlenträume" ist ein stilles, starkes Buch über Menschlichkeit in unmenschlicher Zeit. Es wird mir noch lange im Herzen bleiben.
Mein Fazit:
Ein absolutes Muss für alle, die historische Romane lieben und die Wahrheit hinter der Geschichte nicht vergessen wollen. 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
Rezensionen von Alexandra:
Die Schwanengarde von Katharina Salbaum
Die Schwanengarde – Eine mitreißende Geschichte voller Mut, Freundschaft und Selbstverwirklichung
Schon der Ausgangspunkt von "Die Schwanengarde" klingt spannend genug, um sofort zu diesem Buch zu greifen: Die rein weibliche Leibgarde der Königin und eine junge Frau, deren Lebenstraum es ist, Teil dieser Garde zu sein. Daraus entspinnt sich eine mitreißende, fesselnde und oft auch humorvolle Geschichte, die all jene anspricht, die Abenteuer, aber auch eine feine Portion Romantik lieben.
Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet, allen voran die mutige und selbstbewusste Protagonistin Astra. Man verfolgt neugierig ihren Weg und beobachtet, wie sie im Verlauf der Handlung über sich hinauswächst. Sóley, ihre beste Freundin, besticht durch Kühnheit und Witz. Die Garde beeindruckt mit ihrer faszinierenden Struktur und den coolen Bezeichnungen für die Ränge. Besonders eindrücklich sind die Beschreibungen des Palastes: Man kann sich darin förmlich verlieren und wünscht sich, selbst einmal in einer lauen Sommernacht durch den herrlichen Garten zu schlendern.
Nachdem ich das Buch schon einmal gelesen hatte (und kürzlich den zweiten Durchlauf gestartet habe), habe ich es nun auch für eine Freundin als Geburtstagsgeschenk bestellt – einfach, weil ich finde, dass diese Geschichte von noch viel mehr Menschen entdeckt werden sollte. Beim zweiten Lesen spüre ich erneut, wie mich die Erzählung sofort in ihren Bann zieht. Die Schilderungen von Orten und Ereignissen sind so lebhaft und eindringlich, dass man sich mitten im Geschehen wiederfindet – als würde man selbst Astra durch ihr Abenteuer begleiten.
Insgesamt kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist ein Vergnügen, sich in diese Welt hineinfallen zu lassen, und ich möchte das Buch allen ans Herz legen, die auf der Suche nach neuem Lesestoff sind!
Rezensionen von Ryria:
Wo die Moltebeeren leuchten von Ulrika Lagerlöf
Etwas langsam, aber interessante Einblicke
Auf zwei Zeitebenen in den Jahren um 1938 und 2022 taucht man als Leser in die Leben von der jungen Siv und ihrer späteren Enkeltochter ein.
Beide Geschichten erscheinen zunächst grundverschieden, jedoch entdeckt man im Verlauf des Romans immer mehr Gemeinsamkeiten und Grundthemen wie die Waldarbeit oder die Rolle der Sámi.
Sivs Geschichte fand ich hierbei um einiges interessanter und konnte auch besser mitfühlen. Die Atmosphäre in der Forsthütte wurde gut eingefangen und ich konnte von Anfang an mit ihr mitfiebern: Der Wunsch nach Bildung, die Verzweiflung in der ungewollten neuen Umgebung, die stetige Entwicklung, erste romantische Gefühle und die Suche nach ihrem Platz im Leben.
Dazu war es echt spannend, mehr über das damalige Leben der Waldarbeiter zu erfahren und einen Einblick in die schwedische Kultur zu bekommen.
Evas Zeitebene hat mir nicht so ganz zugesagt, es gab zwar spannende Momente, aber oft hat sich alles doch etwas gezogen.
Manches erschien mir auch leicht klischeehaft, wie der ganze Teil mit Influencern und veganen Jugendlichen.
Positiv war der Schreibstil für mich, selbst wenn die Geschichte stellenweise langsam war, konnte man doch recht flüssig immer weiterlesen.
Etwas gestört haben mich einige Fehler im Text, die sich in die Übersetzung reingeschlichen haben.
Auch gab es so viele Nebencharaktere, dass ich mir einfach nicht alle merken konnte, vor allem, da manche nur mit einem Satz mal vorgestellt wurden.
Insgesamt ist der Roman eine durchaus schöne Familiengeschichte mit interessantem Hintergrundwissen, hat jedoch auch seine Längen.
Rezensionen von PMelittaM:
Unmöglicher Abschied von Han Kang
Hat mich berührt
Gyeongha erhält eine Nachricht ihrer Freundin Inseon, die nach einem Unfall im Krankenhaus ist. Gyeongha soll dringend in Inseons Haus auf der Insel Jeju, um Inseons kleinen Vogel zu retten, der nicht genug Futter und Wasser hat, um länger zu überleben. Gyeongha macht sich auf den Weg, gerät auf der Insel in einen Schneesturm, der sie vom Weg abbringt und fast tötet.
Die Autorin lässt Gyeongha selbst in Ich-Form erzählen, was die Geschichte sehr eindringlich macht. Was Gyeongha erlebt, wird immer wieder in Frage gestellt, als Leser:in fragt man sich irgendwann, was real ist, und ob Gyeongha Visionen oder Halluzinationen hat. Am Ende bleibt diese Frage relativ offen ,,,
Real ist, beziehungsweise war, leider das Massaker auf Jeju, das immer mehr in den Mittelpunkt rückt , und das sowohl Inseons mütterliche als auch väterliche Familie betrifft. Mich hat das sehr berührt. Über die Geschichte Koreas wusste ich relativ wenig, der Koreakrieg war vor meiner Geburt, wie auch die Geschehnisse, die hier erzählt werden. Wieder einmal fragt man sich, warum Menschen anderen Menschen solche Dinge antun können. Insgesamt gibt es einiges zum Nachdenken.
Interessant finde ich auch das Cover, das auf einem Gemälde des Künstlers Sea Hyun Lee beruht, der sich ebenfalls mit Koreas Geschichte beschäftigt.
Ich kann gut verstehen, dass Han Kang 2024 den Nobelpreis für Literatur bekommen hat, und werde sicher weitere Werke von ihr lesen. Diese Geschichte ist wahrscheinlich nicht für jede:n geeignet, doch ich denke, man sollte sich darauf einlassen. Für mich war sie ein Gewinn, und ich habe einen weiteren Einblick in ein Land erhalten, über dessen Geschichte ich noch nicht allzu viel weiß.
Rezensionen von Doris:
Zwei Frauen, zwei Räder, ein Zelt von Tanja Willers; Johanna Hochedlinger
Leicht lesbares Buch voller Abenteuer, Geschichten, Kultur, Tipps und Naturerlebnisse.
Zwei Frauen, zwei Räder, ein Zelt
Durch 21 Länder von Kapstadt nach Wien
Wenn ein Buch Lust macht, sofort aufs Rad zu steigen, die Packtaschen zu füllen und loszufahren – dann ist es dieses. „Zwei Frauen, zwei Räder, ein Zelt“ ist weit mehr als ein klassischer Reisebericht. Es ist ein ehrlicher, tief persönlicher und inspirierender Einblick in eine außergewöhnliche Reise von zwei mutigen Frauen, die mit dem Fahrrad von Kapstadt nach Wien gefahren sind.
Quer durch Afrika, durch 21 Länder, über unzählige Grenzen – und durch unvergessliche Begegnungen.
Die Autorinnen erzählen ehrlich von Strapazen, körperlicher Erschöpfung, Hitze, Wind, Regenzeiten und unvorhersehbaren Zwischenfällen. Dabei bewahren sie Leichtigkeit und Humor – und nehmen die Lesenden mit auf eine emotionale Reise voll Mut, Veränderung und Spontaneität.
Besonders eindrucksvoll sind die vielen herzlichen Begegnungen mit Einheimischen. Ob Tipps von Bauern, spontane Einladungen zum Schlafen oder tiefe Gespräche trotz Sprachbarrieren – das Buch ist voller Geschichten, die zeigen, wie verbindend Offenheit und Respekt sind.
Neben den persönlichen Erlebnissen enthält das Buch viele hilfreiche Tipps:
Packlisten für Ausrüstung, Kleidung, Werkzeug, Erste Hilfe
Ratgeber zur Reisevorbereitung, Visa, Kochen, Schlafen
Hinweise zur Wildnis (z. B. Tierverhalten, Spuren lesen, Lebensmittel verstauen)
Auch Straßenverhältnisse – von Wellblechpisten über Sand bis Asphalt – werden genau beschrieben, ebenso wie die Bedeutung von Ruhepausen und Anpassungsfähigkeit.
Als alleinreisende Frauen sprechen sie ehrlich über Ängste, Herausforderungen und überraschend positive Erfahrungen. Die Erzählung macht Mut, eigene Träume zu verwirklichen – besonders für Frauen, die selbst losziehen wollen.
Fazit:
Ein leicht zu lesendes Buch, das Lust auf Abenteuer macht. Es kombiniert persönliche Geschichten, kulturelle Einblicke, praktische Tipps und beeindruckende Naturerlebnisse.
Rezensionen von Sophie H.:
Jakob und Jelena von Tamara Bach
Leise Töne
Jelena ist nach den Sommerferien auf eine neue Schule gekommen. Ohne ihre beste Freundin Lotte, die auf das Gymnasium gekommen ist. Jelena vermisst ihre Freundin schrecklich, zumal sie große Probleme hat, in der neuen Klasse Anschluss zu finden. Bis sich Jakob zu ihr setzt. Jakob geht es nicht anders als Jelena.
Auch er ist eher ein Einzelgänger, der immer seine Nase in Bücher steckt. Langsam freunden die beiden sich an.
Dies ist ein Buch der leisen Töne. Ein Buch, das völlig auf Action und Spannung verzichtet, dennoch konnte ich es nicht zur Seite legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. In dem Buch werden so wichtige Themen wie Freundschaft, Hänseleien, Einsamkeit, Alleinerziehende und Angst angesprochen. So manches Mal musste ich schlucken, weil ich mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen konnte. Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von Jelena und Jakob erzählt und gibt sehr viel von ihrer Gedankenwelt preis. Tamara Bach hat eine tolle Erzählstimme, die perfekt zu diesen Themen passt. Abgerundet wird das Buch noch von den tollen, zarten Zeichnungen von Barbara Yelin. Von mir gibt es die volle Leseempfehlung!
Rezensionen von very_lovesreading :
The summer that broke us von Lucia Sterling
Sommer, Sonne und Geheimnisse
Dieses Buch entführt die Leser direkt an die sonnenverwöhnten Strände Malibus und ist damit die perfekte Lektüre für heiße Sommertage. Doch hinter der glitzernden Fassade aus Meer, Strandflirts und wilden Partys verbirgt sich eine Geschichte voller Geheimnisse und emotionaler Tiefe, die mehr als nur leichte Unterhaltung bietet.
Die Welt der Lifeguards bildet das Herzstück der gesamten Geschichte. Das Setting ist einfach perfekt und macht Lust auf Sonne auf der Haut und Wind im Haar. Man spürt die intensive Atmosphäre und den hohen Druck, unter dem die Charaktere bei den Lifeguards stehen, was der Geschichte eine spannende Note verleiht. Durch den bildhaften und spannenden Schreibstil kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Besonders faszinierend ist die Protagonistin Sutton. Anfangs scheint sie kühl und undurchschaubar, doch im Laufe des Buches bröckelt ihre Fassade. Sie tritt so ganz anders auf als die letzten Jahre, jedoch weiß keiner, was passiert ist mit dem stets fröhlichen und feiernden Partygirld. Als Leser entdeckt man Schicht für Schicht ihre wahre Persönlichkeit und die tief sitzenden Wunden, die sie verbergen will. Ihr tragisches Erlebnis vor einem Jahr hat nicht nur ihre eigene Welt, sondern auch ihre Beziehung zur besten Freundin Layla verändert, denn auch diese hat keine Ahnung von Suttons letzten Sommer.
Auch der männliche Hauptcharakter Ben ist anders, als es vielleicht anfänglich scheint. Er hat auch mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und nebenbei macht sein Vater ihm das Leben nicht gerade leicht. Das gezwungene Zusammenleben mit Sutton zwingt beide dazu, sich aus ihrer Komfortzone zu bewegen und sich wirklich kennenzulernen. Leider ist Ben Laylas Ex Freund, was es nicht gerade leichter macht. Die beiden finden durch ihre traurige Vergangenheit einen Draht zueinander und nähern sich langsam an.
Die Geschichte wird nebenbei auch noch von einem tragischen Todesfall erschüttet. Dieser geschickte Twist an den Klippen von Malibu hinterlässt die Leser mit einem fiesen Cliffhanger und einem Verdächtigen, mit dem ich so nicht gerechnet hätte.
Der Spannungsbogen wird die ganze Geschichte lang aufrecht erhalten und durch unerwartete Wendungen die Spannung noch verstärkt. Auch wenn Sutton mir anfänglich nicht sehr sympathisch war, ist sie doch eine authentische Protagonistin, die perfekt ins Geschehen hineinpasst. Auch Ben konnte ich nicht viel abgewinnen, doch er entwickelt sich ins Positive. Von mir gibt es eine klare Lesempfehlung.
Rezensionen von Miro:
Das Geschenk von Gaea Schoeters
Was für eine krasse Geschichte!
Was für ein Schreck, als plötzlich zwei Elefanten in der Spree baden. Und in einem nahegelegenen Park sind noch mehr Elefanten. Sie sind nicht aus einem Zoo entlaufen. Es sind wilde Tiere und minütlich werden mehr entdeckt. Hans Christian Winkler, der deutsche Bundeskanzler muss sich mit den plötzlich auftauchenden Elefanten beschäftigen und erfährt rasch von seinem Amtskollegen aus Botswana, dass diese ein Geschenk als Antwort auf das eben erlassene Gesetz wären.
20.000 Elefanten als Gegengabe für das Einfuhrverbot von Jagdtrophäen. Wieder einmal versucht der aufgeklärte Westen zu bestimmen, wie in Afrika gelebt werden sollte.
Die Elefanten werden schnell in den Alltag integriert und bringen selbstredend allerlei Probleme mit sich. Sie verursachen Schäden an öffentlichen und privaten Gütern, brauchen enorme Mengen Futter und ihre Fülle an Ausscheidungsprodukten ist auch nicht zu verachten. Die Elefanten könnten sich zu einem politischen Debakel entwickeln, wo doch der rechte Spitzenkandidat eh schon am Kanzlerstuhl säbelt.
Schnell wird klar, es braucht eine Ministerin für Elefantenangelegenheiten, die notfalls als Sündenbock vorgeschoben werden kann. Die Elefantensache wird zu einer Politsatire, die alle aktuellen Themen unsere Zeit pointiert miteinbezieht. Der Umgang mit der Megafauna wird zu einer Parabel über politisches Krisenmanagement, den gesellschaftlichen Umgang mit Migration und natürlich wird auch ein Bezug zur Klimakrise hergestellt.
Das Buch ist recht knapp gehalten und beim Lesen hatte ich das Gefühl, die Autorin triebt mich in rasantem Tempo durch die Geschichte. Mit schwarzem Humor und bitterbösem Sarkasmus setzt sie unserer postkolonialen Gesellschaft einen Spiegel vor und lädt uns auch in diesem Buch ein, unseren Umgang mit dem afrikanischen Kontinent zu hinterfragen. Mich konnte die Autorin auch mit diesem Buch begeistern, dessen Genialität wahrscheinlich in der Kürze liegt. Hier sitzt wirklich jedes Wort!
Rezensionen von Sophie H.:
Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein von Michael Petrowitz
Schräge Klassenfahrt
Die Klasse von Herrn Vogelsang muss gezwungenermaßen auf Klassenfahrt gehen, denn Herr Vogelsang hat bei einem Experiment das Klassenzimmer vollkommen zerstört. Wie gut, dass Herr Vogelsang selbst einen Reisebus besitzt. Doch sein Reisebus ROSINE ist kein normaler Bus. Im Bus befinden sich Regale mit Büchern.
Und das ist noch nicht alles: mit den Büchern kann der Bus in die Vergangenheit reisen. Ehe sich die Klasse versieht, sind sie im Mittelalter auf der Burg Hammelstein gestrandet. Dummerweise braucht der Bus ein Ersatzteil, um weiterfahren zu können. Um dieses Ersatzteil zu bekommen, muss die Klasse etliche Abenteuer bestehen.
Michael Petrowitz hat mit diesem Buch eine herrlich schräge Abenteuergeschichte geschaffen, die Spaß auf das Lesen macht. Schon gleich auf der ersten Seite wird der Leser in die Geschichte hineingezogen. Durch die Vielzahl unterschiedlicher Charaktere gibt es auch eine große Identifikationsmöglichkeit mit den Figuren. Die Schrift ist recht groß gewählt, sodass auch noch nicht so geübte Leser sie gut erlesen können. Das glitzernde Cover ist natürlich ein echter Hingucker. Sehr gut gefallen haben mir auch die Illustrationen im Innenteil. Alles in allem ist dieses Buch ein sehr gelungener Auftakt für eine neue Kinderbuchreihe. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!











