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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von greenpanda:

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Aufstand der Fabelwesen von Florian Schäfer

Zwischen Fabel und Fakten – wenn Sagengestalten Geschichte schreiben

Aufstand der Fabelwesen ist ein außergewöhnliches Werk, das sich durch seine originelle Erzählform, seine visuelle Gestaltung und die durchdachte Verbindung von Mythos und Realität deutlich von klassischer Fantasy-Literatur abhebt. Florian Schäfer und Elif Siebenpfeiffer gelingt es, eine faszinierende Welt zu erschaffen, in der europäische Sagenwesen nicht nur als fantastische Elemente dienen, sondern eine zentrale Rolle in einem größeren gesellschaftlichen Konflikt übernehmen.

Die Geschichte berührt dabei auf subtile Weise auch aktuelle Themen wie Ausgrenzung, Fortschritt und das Spannungsverhältnis zwischen Natur und Zivilisation – und bleibt dennoch ein Abenteuer, das Spaß macht.

Besonders gelungen ist die Kombination aus erzähltem Text und visuellen Elementen: Die Illustrationen wirken nie bloß dekorativ, sondern erweitern die Geschichte, ergänzen sie atmosphärisch und laden zum Verweilen ein. Das Buch ist nicht nur ein Roman, sondern fast ein Gesamtkunstwerk – eine Art fiktives Reisetagebuch, das man nicht nur liest, sondern regelrecht durchblättert und erkundet.

Trotz dieser Stärken gibt es auch kleinere Schwächen. So hätten manche Figuren mehr Tiefe vertragen können, um emotional noch stärker zu berühren. Auch das Erzähltempo schwankt gelegentlich – manche Passagen sind informationsreich, aber dadurch etwas zäh. Und wer die vorigen Bände nicht kennt, könnte an einigen Stellen das Gefühl haben, nicht die ganze emotionale Tragweite der Handlung erfassen zu können.

Nichtsdestotrotz ist Aufstand der Fabelwesen ein beeindruckender Abschluss der Reihe, der mit Fantasie, Detailreichtum und Stil überzeugt. Es ist ein Buch, das Leser*innen mit Sinn für das Magische, das Künstlerische und das Erzählerische begeistert zurücklässt – und definitiv Lust macht, auch die vorherigen Bände kennenzulernen oder erneut zur Hand zu nehmen.

Eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten lieben, die sich jenseits ausgetretener Fantasy-Pfade bewegen – fantasievoll, tiefgründig und wunderschön gestaltet.

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Aufstand der Fabelwesen

Rezensionen von greenpanda:

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Die 1-Minuten-Strategie gegen mentale Erschöpfung von Cordula Nussbaum

Inspirierend

"Die 1-Minuten-Strategie gegen mentale Erschöpfung" ist ein kleines, feines Büchlein, das ich erst kürzlich durchgearbeitet und seitdem immer wieder zur Hand genommen habe. Stressige Phasen haben sich in meinem Leben seit einer langen Zeit leider ziemlich hartnäckig eingenistet, sodass die Tipps und Anwendungen aus diesem Buch tatsächlich zur rechten Zeit kamen.

Die Autorin bringt die kritischen Punkte in den einzelnen Kapitel sehr verständlich auf den Punkt und die vorgeschlagenen Herangehensweisen werden sehr gut erklärt. Sie sind leicht anzuwenden und auch in den Alltag zu integrieren.

Spannend waren daneben auch die Exkurse in die neuronale Welt, die, ebenfalls verständlich aufbereitet waren und die Strategien in ein interessantes Licht gerückt haben.

Eine klare Empfehlung von meiner Seite, weil es neue Denkanstöße liefert und man sich während des Lesens durch die Anregungen immer gut begleitet fühlt.

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Die 1-Minuten-Strategie gegen mentale Erschöpfung

Rezensionen von lesen=liebe:

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Der Bär hat heute Lust zu feiern - Today, The Bear Wants to Party von Ingo Blum

Today, The Bear Wants to Party – und wir feiern mit!

Today, The Bear Wants to Party! oder auch Der Bär hat heute Lust zu feiern! ist bereits unser viertes zweisprachiges Buch von Ingo Blum und dem Kleine Leute Verlag. Meine Kinder besuchen eine zweisprachige Volksschule – und diese Bücher sind für uns einfach ideal.

Die Geschichte rund um die Geburtstagsparty gefällt uns ausgesprochen gut.

Dabei lernen wir viele neue Tiernamen und Alltagsbegriffe, und auch, wie man Gefühle auf Deutsch und Englisch ausdrücken kann. Die Illustrationen sind wunderschön, farbenfroh und laden zum Entdecken ein.

Wie bei jedem neuen Buch habe ich die Geschichte zunächst nur auf Deutsch vorgelesen, damit die Kinder den Inhalt verstehen. Im zweiten Schritt lesen wir abwechselnd auf Deutsch und Englisch. Ich weiß, im Buch wird ein Wechsel der Sprachen eigentlich nicht empfohlen, aber für uns hat sich diese Methode sehr bewährt – vor allem, weil die deutschen Texte recht wortgetreu übersetzt wurden.

Wenn wir die Geschichte dann schon mehrfach gelesen haben, folgt der dritte Schritt: Wir lesen nur noch die englische Version. Mein älterer Sohn kann die englischen Texte inzwischen sehr gut lesen und hat ein gutes Gefühl für die Aussprache entwickelt. Für Anfang 3. Klasse finde ich das wirklich bemerkenswert.

Die Hörspiele hören wir eigentlich nicht – sie würden das Buch unserer Meinung nach etwas in den Hintergrund rücken. Wenn man selbst nicht so sicher im Englischen ist, sind sie jedoch eine große Hilfe, insbesondere was die Aussprache betrifft.

Einziger Wermutstropfen bei dieser Ausgabe: Es gibt kein Lied. Meine Kinder lieben die Songs aus den anderen Büchern. Sie sind bei uns bereits fester Bestandteil des Abendrituals. Nach dem Lesen hören wir die Lieder vom Hedgehog, vom Lion und von Fluffy. Spätestens beim Wuschelmonster schlafen alle ein.

Ich wünsche mir sehr, dass diese Bücher noch mehr Bekanntheit erlangen. Ich kann sie wirklich jedem wärmstens empfehlen.

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Der Bär hat heute Lust zu feiern - Today, The Bear Wants to Party

Rezensionen von nuean:

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Cozy baking time von Theresa Haubs

Das etwas andere Backbuch

Ich lieb Koch- und Backbücher und probiere gern neues aus. Ein Backbuch mit Farbschnitt ist mir auch noch nicht untergekommen, aber ich finde es toll und auch das Cover überzeugt mich mit der Liebe zum Detail. Ich kenne Theresa Haubs wenn nur als Gesicht und Sidekick einer Autorin, die ich gern mag.

Dass sie backt, hatte ich nicht auf dem Schirm.
Es startet mit einem Vorwort, danach kommen Back-Hacks, Rezept-Upgrades und Pannenhilfe. Die folgende Back-Playlist hat mich etwas überfordert, aber ich bin generell kein Fan von Playlists in Büchern.
Die Rezepte gefallen mir sehr gut und auch die Bezeichnungen finde ich witzig. Die Fotos sind sehr gut gelungen und machen Lust aufs Nachbacken. Schon das Vorwort und auch die Backanleitungen sind sehr jugendlich gehalten und zielen eher auf ein junges Publikum ab. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es cool finde oder etwas drüber. Auf jeden Fall hebt es sich von anderen Backbüchern nicht nur optisch ab.
Fazit: Das etwas andere Backbuch mit interessanten Rezepten.

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Cozy baking time

Rezensionen von nessabo:

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Botanik des Wahnsinns von Leon Engler

Stilistisch und sprachlich nicht ganz meins, inhaltlich aber ergreifend

Der Roman hat in meinem Umfeld wirklich viel Begeisterung erfahren, außerdem ist das Cover ein optischer Traum und so war ich sehr neugierig auf das Debüt Leon Englers. Und ich bleibe so fasziniert wie unschlüssig zurück.

Johannes Nussbaum hat das Hörbuch wirklich fantastisch umgesetzt. Ich kannte den Autor bislang gar nicht und hatte doch beim Hören das Gefühl, er liest die Geschichte selbst vor.

Ein Perfect Match von Sprecher und meiner Vorstellung der Autorenstimme! Da doch einige Fachbegriffe und spezifische Autor*innen sowie deren Werke referenziert werden, war das Hörverständnis manchmal erschwert. Gleichzeitig bin ich mir sicher, dass ich beim Lesen aus anderen Gründen mehr Schwierigkeiten gehabt hätte, sodass für mich das Hörbuch die richtige Wahl war.

Denn stilistisch und literarisch hat mir „Botanik des Wahnsinns“ weniger gut gefallen. Ich kann objektiv nachvollziehen, warum es dahingehend begeistert, aber ich habe immer meine Schwierigkeiten mit einer eher distanzierten, abgehackten Erzählweise. Die vielen Referenzen zu Philosoph*innen waren mir zu trocken, die geschichtlichen Hintergründe im Bereich Psychiatrie fand ich wiederum äußerst lehrreich.

Rein literarisch wäre es für mich eher ein 3-Sterne-Buch. Doch Leon Engler schreibt, wenn auch distanziert, so greifbar und menschlich über psychische Erkrankungen, dass es mich wirklich ergriffen hat. Der Autor kritisiert subtil, aber doch deutlich das aktuelle Psychiatrie-System, ohne dabei den darin tätigen Menschen die Schuld daran zu geben. Er wirft Fragen zu einer gesellschaftlich markierten Normalität und zu Heilung auf, die mich regelrecht aus der Fassung gebracht haben.

„Es gibt keine Erlösung, keine Vergebung, nur die Akzeptanz dessen, was ist“

Und während mir die vielen zeitlichen Sprünge und der wechselnde Fokus auf verschiedene Familienmitglieder zu wild waren, blitzt doch immer wieder durch, mit wie viel Respekt Engler diese Personen ansieht. Das zeigt sich auch in seinen Gesprächen mit Patient*innen und ich wünsche mir mehr Therapeut*innen wie ihn. Das Buch erscheint mir, nach Lektüre seiner Biografie, mindestens autofiktional. An sich ist das auch egal, aber es lässt mich wirklich den Hut ziehen vor diesem Autor. Diese Sezierung vererbter Traumata und Erkrankungen ist mutig, anders kann ich es nicht sagen. Und dass Engler dabei so verständnisvoll bleibt, obwohl auch Wut über die eigene Situation angemessen gewesen wäre, beeindruckt mich sehr.

Ein Buch, das mich zwar literarisch nicht so sehr abgeholt, dafür aber emotional trotzdem nachhaltig bewegt hat. Es wirft Fragen auf, die nachhallen und die bestenfalls eine öffentliche Debatte über Psychiatrie und den Umgang mit Erkrankten anstoßen.

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Botanik des Wahnsinns

Rezensionen von peedee:

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The Love Experiment von Stephanie Perkins

Schön, aber zu lang

Ingrid ist 29 Jahre alt, Bibliothekarin in Ridgetop, und schon seit elf Jahren mit Cory zusammen. Eine Hochzeit war nie ein Thema, aber dadurch, dass Ingrids jüngere Schwester heiraten wird, kam die Frage nach ihrer gemeinsamen Zukunft auf: ebenfalls heiraten? Wie sieht es mit Kindern aus? Eigentlich wäre das ja die „normale“ Fortsetzung der Beziehung, oder? Eigentlich… Sie waren nie in anderen Beziehungen; haben sie vielleicht etwas verpasst? Das Projekt „Love Experiment“ ist geboren: Ihre Beziehung wird für einen Monat auf Eis gelegt und sie daten andere – danach wird geheiratet.

Ingrid will unbedingt Macon daten, ihren langjährigen Bibliothekarskollegen. Die Tage verstreichen und der Monat ist um. War das Experiment ein Erfolg?

Erster Eindruck: Das Cover ist von der Gestaltung her auffällig. Aktuell scheint es in zu sein, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen – das mag ich nicht. Und für mich zudem merkwürdig, wenn nicht einmal der englische Originaltitel verwendet wird.

Als ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, dachte ich nur, dass das ja wohl niemals-nie-unter-keinen-Umständen gutgehen kann. Elf Jahre zusammen und nun eine kurze Pause in der Beziehung, um ein paar Dates bzw. One-Night-Stands zu erleben? Sorry, das ist völlig absurd, aber für eine Geschichte selbstverständlich unterhaltsam.
Ingrid war mir gleich sehr sympathisch, sie liebt und lebt für Bücher. Ihr Kollege Macon ist – von Berufes wegen – auch buchverrückt, sonst würde er nicht als Bibliothekar arbeiten. Während sie eher Typ Sonnenschein ist, ist er grummelig. Aber sie ergänzen sich beruflich wunderbar. Und Ingrid will, dass es auch privat zu einem wunderbaren Match kommt. Nur muss sie davon Macon überzeugen. Das wird nicht einfach. Ganz und gar nicht!

Das Buch hat 560 Seiten – aus meiner Sicht viel zu lang, obwohl es sich flüssig hat lesen lassen. Ungefähr die ersten 30 Prozent ging es um das „Love Experiment“. Und für mich war das auch gerade der Tiefpunkt. Ich dachte, wenn das so weitergehen würde, würde mich das nur zunehmend nerven und langweilen. Glücklicherweise kam dann aber die Wende – worüber ich natürlich nichts verrate. Buchliebe, Beziehungen, psychische Erkrankung, Familie, Angst, Renovierung, Neuorientierung, Freundschaft – dies sind einige der behandelten Stichworte. Für mich war es übrigens das erste Buch, in dem zünftig gegendert wurde (they, them, their oder auch Freunde*); sehr ungewohnt. Von mir gibt es 4 Sterne.

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The Love Experiment

Rezensionen von stina23:

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson

Krimi-Horror-Mystery für Kinder

In Heidis Leben geht es gerade turbulent zu. Ihre Eltern ließen sich scheiden, die Mutter lebt im Ausland, die Frau ihres Vaters ist schwanger und ihr Haus wurde trotz finanzieller Notlage umgebaut, nur nicht fertiggestellt. Außerdem geht es ihrer Großmutter gesundheitlich nicht gut. Da kommt es dem Mädchen gerade recht, dass ein Riesenrad am Campingplatz ihres Ortes, Hovenäset, aufgestellt wird.

Sie hat vor, so viel Zeit wie möglich mit ihren Freunden Harry und Alva dort zu verbringen und den Sommer zu genießen. Doch es geschehen komische Dinge in ihrem Haus und in Hovenäset. Der neue Mieter und Besitzer des Riesenrads verhält sich eigenartig, im Haus scheint es zu spuken und die verwirrte Großmutter erzählt von einem grausigen Ereignis, das schon viele Jahrzehnte her ist, vor dessen Wiederholung sie sich jedoch unheimlich fürchtet. Heidi und ihre Freunde müssen all dem auf den Grund gehen.
Die Autorin schreibt in einem leicht und angenehm zu lesenden Stil. Ich denke, dass die angesprochene Leserschaft (ab 11 Jahren) damit gut zurechtkommt. Auch der Zusammenhalt der FreundInnen ist ein Thema, das die Altersgruppe ansprechen kann, genauso, wie die differenziertere Sicht der Kinder auf die Erwachsenen, die sich in diesem Alter stärker entwickelt.
In der Geschichte geht es auch gruselig zu. Spannung wird gut aufgebaut, zwar mit recht üblichen Mitteln, wie Gewitter, Dunkelheit, zwielichtigen Personen, unerklärlichen Geräuschen und so weiter, aber junge LeserInnen kennen diese Erzählmittel noch weniger als Erwachsene und können vielleicht nicht schon erahnen, was noch kommen könnte.
Etwas zu viel wurde mir der Plot, der eine brutale Geschichte aus der Vergangenheit beinhaltet, in der ein Vater verrückt wird und seine Kinder anzündet. Ich halte das weniger geeignet für Kinder, bzw habe auch ich auch nicht ganz verstanden, warum gerade so eine Handlung gewählt wurde. Heidi hätte auch auf andere Weise erkennen können, dass ein kleines Geschwisterchen etwas Schönes sein kann. Mich würde wirklich interessieren, was junge Menschen dazu sagen…
Ich habe mich nett gegruselt, mochte den Schreibstil und die jungen Protagonistin, bin jedoch was die Handlung betrifft etwas skeptisch. 3,5 Sterne wären es und ich runde auf 4 auf.

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad

Rezensionen von Cellissima:

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson

Gänsehaut ist garantiert!

"Flammenrad" ist der Auftakt einer Trilogie für junge Leser im Alter von 11-13 Jahren. Empfohlen wird es für junge Krimifans - aber ich würde es eher und passender als Thriller, Grusel, Spuk bezeichnen. Krimielemente sind vorhanden - ebenso aber auch schon Horror-Elemente.
Alle drei Bände spielen in Schweden, am Meer.

Es geht um drei Freunde, und jeder von ihnen wird in einem der Bände im Mittelpunkt stehen.
In diesem ersten Band geht es vor allem um Heidi. Ihre Eltern haben sich getrennt, ihre Mutter ist nach Deutschland gezogen. Ihr Vater und seine neue Partnerin bekommen ein Baby, und gemeinsam wohnen sie in einem Haus.
Doch es passieren seltsame Dinge: unter dem Dielenboden findet man einen alten Kinderschuh und eine alte Rassel; Regen und Gewitter wollen gar nicht mehr verschwinden; Heidi ist sich sicher, dass nachts ständig jemand im Haus ist, ganz nah; ihre Oma ist ganz verändert und hat große Angst; die schwangere Jennifer wird immer müder.
Irgendwann keimt in den Kindern der Verdacht, dass es vielleicht Bill ist, der kürzlich mit seinem Riesenrad nach Hovenäset kam und im Gästezimmer von Heidis Haus wohnt. Denn all diese Dinge geschehen erst, seit er da ist. Und dann erfährt Heidi von ihrer Oma, dass vor langer Zeit etwas Schreckliches geschah und es sich wiederholen wird, wenn sie Bill nicht aufhalten und dafür sorgen, dass er schnellstmöglich mit seinem Riesenrad verschwindet. Doch das ist gar nicht so einfach, da die Erwachsenen Heidi und ihrer Oma keinen Glauben schenken ...
Wird es Heidi und ihren Freunden gelingen, Bill aufzuhalten und ihre Familie vor dem großen Unglück zu bewahren?
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Eigentlich hat das Buch 5 Sterne verdient, und eigentlich würde ich die auch von Herzen gerne vergeben - dass ich es nicht tue, liegt an ein paar Kritikpunkten, die dazu führten, dass "Flammenrad" doch leider nicht hundertprozentig überzeugen konnte.
Kristina Ohlsson´s Schreibstil ist toll, der liest sich richtig gut! Sowohl für die Zielgruppe als auch für Erwachsene. Die Geschichte ist richtig atmosphärisch, sie besticht durch ihre mysteriöse und unheilvolle Grundstimmung - und ständig geschehen Dinge, die alles noch mysteriöser machen. Auch Erwachsene können sich noch herrlich gruseln bei dieser Geschichte.
Schnell entsteht eine extreme Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann, sodass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann, weil man unbedingt wissen möchte, wie alles weitergeht und endet. "Flammenrad" ist richtig spannend.
Ganz nebenbei geht es auch um Scheidung, Trennung von der Mutter, das Gefühl, sich vernachlässigt und unerwünscht zu fühlen, die Demenz der Großmutter ... das alles hat die Autorin stimmig eingewoben. Man hatte nie das Gefühl, dass es störend ist oder dass die Autorin zu viele Themen reinpacken wollte.
Auch die Figuren sind gelungen. Und das Buch passt auch perfekt in die kalte und dunkle Jahreszeit, gerade jetzt auch vor Halloween.
Ich muss aber sagen, dass es stellenweise einfach etwas too much war für die Zielgruppe (ich denke da an die Särge, das Anzünden, das Ertränken ...).
Natürlich kommt es immer auf das jeweilige Kind an - aber ich würde allen Erwachsenen raten, das Buch vorab zu lesen und individuell zu entscheiden, ob bzw. wann es einem Kind überlassen wird. Oder es gemeinsam zu lesen. Wir haben es tagsüber zusammen gelesen, auch, um immer wieder über das Gelesene zu reden, was ich auch aus anderen Gründen wichtig finde.
Was mir ebenfalls nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass es auch um Angst und Aberglaube geht, genauer: dass, wenn das, was der Aberglaube vorgibt, befolgt wird, die Gefahr gebannt ist. Angst, Aberglaube und Abhängigkeit werden also bestärkt. Finde ich nicht gut. Menschen aller Altersklassen sollten davon wegkommen, statt noch darin bestärkt zu werden. Und gerade bei Kindern finde ich das dann auch wirklich problematisch.
Weiterhin gab es ein paar Logik-Widersprüche. Auch wurden Dinge, die nicht stimmig waren, nicht aufgelöst, es gab keine Erklärung, keine Auflösung, und so blieben auch sie unklar.
Schließlich waren wir mit dem Ende alles andere als glücklich. Es ist zu offen und lässt den Leser leider zudem mit einem Gefühl der Beklemmung zurück. Das empfand schon ich als Erwachsene so, und ich denke, dass die Zielgruppe noch mehr daran zu knabbern hat. Das Kind, mit dem ich das Buch gelesen habe, war auch enttäuscht und unruhig und hätte sich ein anderes, positiveres, endgültigeres Ende gewünscht.
Daher leider keine Höchstbewertung - dennoch ist "Flammenrad" ein toller Auftakt; wir wollen und werden die Reihe definitiv weiterlesen.
Wir würden es allen Kindern, die Spannung, Grusel, Spuk, Gefahr, Geheimnisse, Geschichten über Freunde, Rätsel, die sie lösen müssen, mögen und auf der Suche nach einem schaurigen und düsteren Buch für kalte und dunkle Herbst- und Winterabende sind, empfehlen - wenn das jeweilige Kind wirklich schon bereit für diese Lektüre ist und man gegebenenfalls zusammen liest und darüber spricht.
Und es ist definitiv ein Buch, bei dem auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, sondern "Flammenrad" sehr gerne gelesen.

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad

Rezensionen von evaki:

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Plant Lady von Minyoung Kang

Pflanzen und warum man besser sorgsam mit Ihnen umgehen sollte

Minyoung Kang und Ihre Plant Lady Yu-hee versteht es, uns ordentlich Gänsehaut zu verpassen! Na klar, dieses Buch ist reine Fiktion, sonst könnte es ja gar nicht veröffentlicht werden. Trotzdem gehört der Stoff zu dem, der uns erstmal stutzig macht, zum Schwitzen bringt und dann ordentlich zum Grübeln!
Jedenfalls werden sich alle Pflanzenliebhaber freuen, werden doch einige Pflanzen und deren Vorlieben aber auch Abneigungen so gut beschrieben, dass man sich für seine eigenen vier Wände einiges abschauen kann, oder auch für den Garten oder den Hinterhof.

Was mir besonders gut gefallen hat, daß bei all den Einzelgeschichten genügend Platz für die eigene Phantasie bleibt und auch wenn sich alles gut aneinanderreiht, sind es ganz individuelle "Fälle" bzw. Personen die hier im Mittelpunkt stehen. Mutige waghalsige Geschichten jedenfalls, die einem Hoffnung geben für die Schwachen und Verletzten!

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Plant Lady

Rezensionen von S.:

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Der Doktor und der liebe Mord von René Anour

Clever, Herr Herr!

Severin, gutherziger und engagierter Tierarzt, gerät in eine unmögliche Situation: sein Ekel von Chef bedroht ihn und irgendwie … ist der plötzlich tot!
Wie er mit der Konstellation umgeht, welche Konsequenzen sich daraus ergeben und welche Rolle Putzfrau Jedna dabei spielt, hat René Anour in einem äußerst witzigen und unterhaltsamen Roman verarbeitet.

Seine Charaktere sind vielschichtig und gut vorstellbar angelegt, sie polarisieren. Die Eltern! Die Kommissarin! Der Tierarzthelfer! Überhaupt sind Tiere aller Couleur wichtige Akteure, liebevoll und originell beschrieben. Spezielle Kenntnisse werden dargelegt, das Tierarztstudium schlägt durch …
Unerwartete Wendungen, eine gewisse Boshaftigkeit und deutliche Anspielungen machen den Reiz dieses empfehlenswerten Krimis aus!

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Der Doktor und der liebe Mord