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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LeserinLu :

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Reisehandbuch Europa mit dem Zug von Cindy Ruch; Reisedepeschen

Inspirierend

Schon das Cover ist ein echter Hingucker – fast ein kleines Kunstwerk für sich. Es lädt sofort zum Träumen ein und spiegelt genau das wider, was dieses Reisehandbuch verspricht: Sehnsucht nach Unterwegssein, Entdeckungslust und ein wenig Zugromantik. Auch haptisch ist das Buch hochwertig gestaltet und die liebevolle Gestaltung machen es zu einem guten Geschenk – nicht nur für überzeugte Bahnreisende, sondern auch für alle, die es werden wollen.

Inhaltlich überzeugt das Buch durch klare Struktur und Übersichtlichkeit. Die Kapitel sind thematisch gut gegliedert, und auch innerhalb der einzelnen Abschnitte findet man sich dank des wiederkehrenden Seitenaufbaus schnell zurecht. Besonders gelungen sind die Kategorien wie „Lieblingsstrecken“ und „Geheimtipps“. Das Buch bietet damit jede Menge spannendes „Nerdwissen“ für Bahnreisefans – von historischen Strecken über außergewöhnliche Zugverbindungen bis zu nachhaltigen Reiseideen. Es eignet sich hervorragend als Inspirationsquelle: Man bekommt viele neue Anregungen und kann danach mit anderen Reiseführern gezielter in die Planung gehen. Ich selbst habe z. B. durch dieses Buch erst richtig Lust bekommen, einmal eine Bahnreise durch die Schweiz zu machen.

Ein kleiner Wermutstropfen sind für mich die Karten. Zwar sind sie ansprechend gestaltet, wirken aber inhaltlich etwas unausgewogen: Maßstäbe fehlen, Streckenlängen lassen sich kaum abschätzen, und nicht alle im Text erwähnten Bahnhöfe tauchen auch auf den Karten auf. Auch wäre es hilfreich, wenn interessante Orte oder Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Bahnhöfe markiert wären – so ließe sich die Reise noch leichter planen. Hier könnte man zugunsten der Funktionalität etwas Design opfern. Das Kapitel über Reisen mit Kindern fand ich gelungen, hätte mir aber gewünscht, dass dieses Thema in allen Kapiteln präsenter wäre, statt nur in einem eigenen Abschnitt behandelt zu werden.

Insgesamt ist „Europa mit dem Zug“ ein inspirierendes und informatives Reisehandbuch, das Lust auf entschleunigtes Reisen macht – perfekt zum Stöbern und für eine erste Grobplanung.

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Reisehandbuch Europa mit dem Zug

Rezensionen von Ele:

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So war die Welt von Louise Erdrich

Eine kleine Stadt in North Dakota

So war die Welt, Roman von Louise Erdrich, EBook, Aufbau-Verlag
Ein schwermütiger Roman
Kismet lebt mit ihren Eltern in Argus, eine kleine Stadt im amerikanischen mittleren Westen. Crystal, ihre Mutter, arbeitet Tag und Nacht um Kismet die Highschool zu ermöglichen, derweil für ihren Vater Martin nichts elegant und gut genug sein kann.

Plötzlich interessiert sich Gary für das Mädchen, er ist der Footballstar der Schule und Sohn reicher Eltern, die mit dem Anbau von Zuckerrüben das große Geschäft machen. Das Mädchen fühlt sich von Garys Werben geehrt, aber sie mag auch den belesenen Hugo. Dann macht Gary ihr einen Antrag, den Kismet annimmt, obwohl sie sich ganz und gar nicht sicher ist. Crystal ist entsetzt über diese frühe Heirat. Am Tag der Hochzeit verschwindet Martin mit dem Geld aus dem Spendenfond, der für die Renovierung der Kirche vorgesehen ist. Die Geschehnisse überstürzen sich.
Das Buch gliedert sich in 5 Teile, die einzelnen kurzen Kapitel tragen eine zusammenfassende Überschrift. Die Autorin schreibt ausgesprochen bildhaft, das Setting läuft während der Lektüre wie Kino im Kopf ab. Die Sprache an sich, ist ausdrucksstark und der Plot atmosphärisch dicht. Die dystopische beklemmende Stimmung ist gänzlich auf mich übergegangen, esoterische Züge sind dabei, doch zwischendurch gibt es auch humoristische Szenen. Der Stil ist auktorial verfasst, abwechselnd aus der Sicht verschiedener Charaktere. Ein umfassendes Bild und eine tiefe Innenansicht der Figuren sind dadurch möglich.
Zusätzlich finde ich, geht es um die Nachteile und Gefahren des konventionellen Anbaus, mit Herbiziden, Pestiziden und Düngemitteln und es wird nachvollziehbar aufgezeigt, welchen Schaden Mensch und Tier dadurch langfristig angerichtet wird. Dieser Satz hat mich nachdenklich gemacht: „Aber unter passenden Bedingungen lässt sich alles vom Antlitz der Erde tilgen.“ Diese Ansichten passen gut zu diesem Buch, hätte ich auf diese Weise in einem Roman aber nicht erwartet. Das erinnert mich an das Klimaquartett von Maja Lunde.
Abgesehen vom Umweltaspekt, hat die Geschichte genügend Geschehnisse, esoterische Szenen sind ebenfalls eingearbeitet, sodass es mir alles in allem, ein wenig viel erscheint. Der Leser muss hier viel zwischen den Zeilen lesen und sich einiges erahnen können.
Die Figuren sind hervorragend und überzeugend charakterisiert, Crystal ist eine wahnsinnig starke Frau, sie hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, auch Hugo hat sich enorm entwickelt, ist immer stärker geworden, auch Martin hat mich überraschen können, eigentlich haben sich alle Figuren verändert, meist zu ihrem Besten, das macht sie authentisch. Einzig Kismet hat mich enttäuscht von ihr hätte ich mir mehr Entwicklung gewünscht. Ihre Unentschlossenheit ist selbst im Epilog noch deutlich.
Eine gute Unterhaltung war es allemal, es ist jedoch kein Buch welches man schnell in eine paar Stunden liest, vieles hat mich innehalten und über das gelesene nachdenken lassen. Mich hat es sehr gefordert, die dystopischen Szenen haben mir tatsächlich Angst gemacht. Auch in meiner Heimat werden Zuckerrüben angebaut, eine Zuckerfabrik ist in der Nähe. Noch ein Satz den man sich merken sollte: „Ebenso lauert in jedem Löffel (Zucker) der pragmatische Nihilismus des industriellen Zuckeranbaus auf Kosten unseres Lebensraums auf Erden. Das ist die Süßigkeit die unsere Sinne besticht.“
Wer sich für den biologischen Anbau als Alternative, bzw. Umweltschutz interessiert, oder auch Fans der Autorin und ihren speziellen Schreibstil, sollte hier zugreifen. Ich vergebe 4 Sterne

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So war die Welt

Rezensionen von Anilam:

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Divisio von Elena Weber

Ein faszinierendes Spiel mit Identität, Vertrauen und Kontrolle

Was für eine Geschichte! Schon die Idee hat mich total gepackt – ein Erpresservideo, eine Doppelgängerin und eine Hauptfigur, die plötzlich nicht mehr weiß, wer sie eigentlich ist. Das ist so spannend, so beunruhigend und gleichzeitig total faszinierend!

Ich mochte die Atmosphäre richtig gern – dieses leicht Beklemmende, das einen beim Lesen immer begleitet.

Die Science-Fiction-Elemente sind so geschickt eingebaut, dass man sich ständig fragt, wie weit wir in der Realität eigentlich noch davon entfernt sind. An manchen Stellen hatte ich wirklich Gänsehaut!

Raya war für mich eine richtig starke Figur. Ich habe so mit ihr mitgefühlt und konnte ihre Verwirrung und Angst total nachvollziehen. Das ganze Thema Identität und Vertrauen ist super spannend umgesetzt und hat mich beim Lesen echt zum Nachdenken gebracht.

Das Ende fand ich passend und rund. Es bleibt spannend, aber auch emotional – genau die Mischung, die ich mag. Insgesamt ein starkes Buch, das mich überrascht und begeistert hat! ????

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Divisio

Rezensionen von mo.ni.books:

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Eisbrechen für Anfänger von Lara Amorelli

Liebesgeschichte in Sternmoos

Eisbrechen für Anfänger ist eine Liebesgeschichte in der Weihnachtszeit im kleinen Örtchen Sternmoos von der Autorin Lara Amorelli. Es gehört zur Reihe Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen der Südtiroler HerzAss-Autorinnen.

In diesem Band der Reihe kehrt Lena von Köln nach Sternmoos zurück.

Sie hat ihren Job verloren und weiß nicht recht wohin mit ihrer Zukunft. Da trifft sie wie aus dem Nichts den unsymphatischen Weihnachtshasser Jack, den neuen Starspieler der Hunters. Schon auf den ersten Blick weiß Lena, dass sie ihm keine Symphatien entgegen bringen wird. Doch hinter seinem abweisenden Auftreten verbirgt sich mehr....als er bereit ist jemanden zu zeigen.

Die Autorin hat es geschafft mich mit Lena und Jack mit nach Sternmoos zu nehmen. Gemeinsam mit der Stricker-Mutti und Mia habe ich mitgefiebert, wie sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt. Sie hat die Emotionen der Figuren gekonnt beschrieben und konnte mich mit einem angenehmen und flüssigen Schreibstil begeistern.

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Eisbrechen für Anfänger

Rezensionen von rewareni:

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Zwei Leben: Das Versprechen von Astrid Korten

Hoffen und glauben

Zu spät hat Juna gemerkt, dass sie mit ihrem Leben nicht mehr zufrieden ist und so muss sie nach einem Burn-out leiser treten. Damit ihre Tage wieder einen Sinn bekommen, meldet sie sich bei einer Freiwilligenorganisation an, wo sie schon bald als Buddy für den alten und schweigsamen Vincent Molin tätig ist.

Aus den anfänglichen kurzen und eher unpersönlichen Besuchen entwickelt sich mit der Zeit eine besondere Vertrautheit und Juna taucht gemeinsam mit Vincent in eine Vergangenheit ein, die sie immer tiefer in eine Zeit blicken lässt, die für ihn scheinbar vergessen war und nun wieder mit erschreckender Klarheit ans Licht kommt.
Ich glaube, ich habe noch nie einen so stillen Roman gelesen, der aber unglaublich laut ist und danach schreit, dass man ihn lesen muss.
Die Autorin Astrid Korten hat in ,, Zwei Leben- Das Versprechen“ einen historischen Familienroman geschrieben.
Der Roman erzählt aus zwei Perspektiven, wo Juna und der alte Vincent sich im Jahr 2014 in Brügge begegnen. Juna wird sich im Laufe der Geschichte verändern, wo zuvor Einsamkeit und mangelndes Selbstwertgefühl geherrscht hat, werden diese weichen und dank der Erzählungen von Vincent spürt sie, wo ihr Platz im Leben ist und es an ihr liegt glücklich und zufrieden zu werden.
Wenn man Vincent begleitet spürt man so viel an Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit, wo er sich immer wieder fragt, ob er damals im Jahr 1942, als er die Jüdin Esther kennen und lieben gelernt hat, zu wenig getan hat, damit sie zusammen bleiben hätten können.
Immer wenn Juna und Vincent eine Reise zu einem Ort machen, an dem er damals gewesen ist, findet man sich in der Vergangenheit wieder und man erfährt wie es Esther als Jüdin in der NAZI Zeit ergangen ist . Das Geschick der Autorin liegt darin den Leser an Orte mit zu nehmen, die man eigentlich gar nicht besuchen möchte, man aber so von der Geschichte gefangen ist, dass man unweigerlich eintauchen muss in eine grauenvolle Zeit. Ganz intensiv erlebt man dabei Ereignisse, die so furchtbar sind, dass man die Protagonisten einfach in den Arm nehmen möchte um sie zu beschützen.
Besonders berührend sind dabei Szenen die zeigen, wie Juden als Menschen zweiter Klasse behandelt wurden und wenn man bedenkt, dass wir heute schon wieder in einer Zeit leben wo jüdische Menschen oftmals in Angst leben müssen, dann macht einem die Geschichte noch betroffener.
Man findet aber auch in dem Roman Menschen, die trotz schwerer Schicksalsschläge nie ihre Menschlichkeit verloren haben und selbstlos ihr Leben für andere aufs Spiel gesetzt haben.
In der Geschichte fehlen einem oft die Worte ob der Grausamkeit, wie Menschen andere behandelt haben.
Wenn man zum berührenden Ende gelangt ist wirkt das Cover mit den Babyschuhen noch intensiver und mit Tränen in den Augen findet man aber trotzdem einen versöhnlichen Abschluss der Geschichte.

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Zwei Leben: Das Versprechen

Rezensionen von nanu?!:

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Nächster Halt: Mord – Ein Weihnachtskrimi von Alexandra Fischer-Hunold

Weihnachtlicher Cosy Crime

Rachel soll eine Reisereportage über die Jungfernfahrt des Luxuszuges, "Golden Highlander" ,für ihre Zeitung schreiben.
Dafür bekommt sie von ihrem Chef gleich zwei der begehrten Zugtickets. Mitnehmen wird sie ihre sechszehnjährige Schwester Millie, die auch schon ganz aus dem Häuschen ist.

Aber bald schon entpuppt sich diese Traumreise in einen einzigen Albtraum. Ein Fahrgast wird heimtückisch ermordet. Millie ist fest entschlossen, dem Mörder auf die Spur zu kommen.

Die Bücher von Alexandra Fischer-Hunold sind für mich mittlerweile ein Garant für gemütliche Krimistunden in der Herbst- und Vorweihnachtszeit.
Dieses Mal geht es ins verschneite England. Die Autorin weiß einfach, wie man für eine weihnachtliche Grundstimmung sorgt. Sie beschreibt sehr bildhaft das Gedränge auf den Bahnsteigen, die freudige Vorfreude auf Weihnachten oder das wilde Schneegestöber.
Und den Zug selbst erst! Der ganze Zug ist im Stile der Zwanziger auf altmodisch gemacht und könnte aus einem Agatha-Christie-Roman gefallen sein. Rachel und Millie dürfen sich auf den puren Luxus freuen.
Und wie es sich für einen solchen Roman gehört, lässt der Mordfall auch nicht lange auf sich warten.

Es ist zwar Rachel, die die Tickets für die Fahrt bekommt, erzählt wird aber immer aus Millies Sicht in der Ich-Form.
Ich finde, die Ich-Form liegt der Autorin einfach. Die Stimme, die sie Millie gibt, klingt überzeugend und ist auch passend jugendlich.
Millie ist wild entschlossen, den Mord aufzuklären und tut sich recht schnell mit James, dem Lern-Steward, zusammen. Scherzhaft nennen sie sich gegenseitig Sherlock und Watson, geben zusammen aber ein echt gutes Team ab. Mit Freude stecken sie ihre neugierigen Nasen in die Angelegenheiten fremder Leute und decken so mehr Geheimnisse auf, als sie eigentlich wollten.
Sehr gut gefallen hat mir, dass es eine Vielzahl an mögliche Täter gibt. Eine Menge Leute hätten einen Grund gehabt, das Opfer zu töten und meinen persönlichen Hauptverdächtigen musste ich immer wieder auswechseln. Am Ende lag ich trotzdem falsch. Aber Miträtseln kann man hier hervorragend.

Bei der Auflösung hat mir eine bestimmte Sache nicht gefallen, näher darauf eingehen ohne zu viel zu verraten, kann ich hier leider nicht. Aber es ist der Grund für den einen Stern, den ich abziehe.
Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen an alle, die Lust auf ein paar weihnachtliche und gemütliche Krimistunden haben.

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Nächster Halt: Mord – Ein Weihnachtskrimi

Rezensionen von Anndlich:

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The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh

Ankunft in Lower Whilby

Jude kommt für die Hochzeit ihrer jüngeren Schwester nach Jahren zurück in das kleine Städtchen Lower Whilby. Das Städtchen, das sie so sehr hasst und ihre schlimmsten Erinnerungen aufwühlt.

Doch Lower Whilby hat sich verändert, da ist dieser Barista James, der seit zwei Jahren seine Heimat in dem Örtchen gefunden hat und der Jude vollkommen aus der Fassung bringt und auch noch der Sohn einer berühmten ehemaligen Band ist.

Ein gefundenes Fressen für Jude, die nebenbei an einem Musikpodcast arbeitet und unbedingt mit seinen Eltern reden möchte. Nur kommen da noch ganz andere Gefühle in ihre hoch.

The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh entführt und in das englische Kleinstädtchen Lower Whilby. Grohs Bücher sind für mich seit Fake Dates and Fireworks ein Must-Read und dementsprechend habe ich mich auch schon auf den ersten Band dieser Reihe gefreut. Eins vorweg, Grohs Schreibstil ist wie immer erste Klasse, der Humor, die zahlreichen Metaphern und die Atmosphäre sorgen für ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Lower Whilby hat mir ausgesprochen gut gefallen und wirklich Herbstvibes versprüht, die nicht nur auf den Pumpkin Spice Latte zurückzuführen sind. Die Bewohner:innen Lower Whilbys und ihre Strukturen konnte man bereits zu Beginn gut erahnen und einige Nebencharaktere spielen sich schnell ins Herz, sei es der vorlaute Penn oder die toughe Deb. Schnell hat man das Gefühl, dass man selbst in Lower Whilby angekommen ist.

Die Geschichte um Jude und James konnte mich leider aus einigen Gründen weniger abholen. Da haben wir einerseits Jude, die vor allem zu Beginn sehr anstrengend ist. Ihre Gedanken sind wirr, ihr Verhalten teilweise einfach too much. Auch wenn ich sie durchaus verstehen konnte, war die Chemie zwischen ihr und mir nicht die Beste. Das hat sich im Laufe der Geschichte jedoch durchaus gebessert, weil Jude eine Entwicklung durchgemacht hat. James gefiel mir generell besser und ich wurde schneller mit ihm warm, allerdings fand ich seine Gedanken teilweise einfach viel zu früh, viel zu sexuell geladen. Gefallen haben mir jedoch die Dialoge zwischen den beiden, die schlagfertig waren und immer wieder etwas zum Schmunzeln boten.

Schwierig fand ich auch den Fokus der Geschichte. Auch wenn wir die Perspektiven Judes und James’ einnehmen, habe ich das Gefühl, dass es vor allem um das Ankommen in Lower Whilby ging und während des Lesens wurde mir schnell klar, welche Frauen in den Folgebänden ihre Geschichte bekommen, weil sie einen extremen Anspruch an Seiten bekommen (vor allem eine von ihnen) und nur wenig für die Entwicklung zwischen James und Jude, bzw. deren eigene Entwicklung, getan haben. Gefehlt haben mir diese Seiten dann im Bezug auf James und Judes ‚Probleme‘ und so bleibt das Gefühl, dass die beiden sich noch gar nicht richtig kennen, weil kaum darüber gesprochen wurde, warum sie so sind, wie sie sind.

The Pumpkin Spice Latte Disaster konnte mich zwar im Hinblick auf die Lovestory zwischen James und Jude nicht komplett überzeugen, aber am Ende habe ich das Gefühl, dass ich unbedingt in das Städtchen zurückkehren möchte, weil mir dir Dorfgemeinschaft gefällt und ich gerne ihre Entwicklung verfolgen möchte.

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The Pumpkin Spice Latte Disaster

Rezensionen von readpassion9:

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Garden Girls von Jessica R. Patch

Thriller mit Potential

Der Klappentext sowie die Leseprobe hatten mich angeteasert, leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Der Schreibstil ist in Ordnung, teils ist die Übersetzung aber nicht prickelnd. Die Story hat Potential, ist aber alles in allem nicht so spannend wie erwartet. Zeitweise fesselnd, aber wirkliche Hochspannung wie ich sie bei einem Thriller erwarte, kam nicht auf.

Sehr schade.

Das größte Manko sind die Figuren. Ich habe lange gebraucht um mit ihnen warm zu werden und sie auseinanderzuhalten. Tiberius Granger hat einen interessanten Background. Aber: Hier handelt es sich um den dritten Teil einer Reihe, die ersten beiden Teile der Reihe wurden noch nicht ins deutsche übersetzt. Somit fehlt jegliches Vorwissen, das die Persönlichkeiten abrundet. Sehr schade, mit dem Vorwissen der anderen Titel wäre meine Bewertung sicher besser ausgefallen.

Fazit: Dritter Teil einer Reihe mit Luft nach oben.

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Garden Girls

Rezensionen von Anjulia :

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The Academy von Elin Hilderbrand; Shelby Cunningham

Ein Jahr an der Tiffin-Academy

Handlungsort der Geschichte ist die Tiffin-Academy, eine Elite‐Internatsschule in Neuengland, die es in diesem Jahr auf den zweiten Platz eines bedeutenden Schulrankings geschafft hat. Sehr zur Verwunderung der Schulleiterin, da die Wohnheime nicht in bestem Zustand sind und auch die Sportteams eher unterer Durchschnitt sind.

Ich persönlich mag das Internat/ Campus-Setting sehr gerne. Bereits das Cover gibt eine gute Vorstellung vom Aussehen der Schule. Die vielen unterschiedlichen Perspektiven, machten für mich den Einstieg ins Buch nicht einfach. Trotzdem hat mit der Schreibstil der Autorin und die Geheimnisse, und Probleme der Schüler/innen und Lehrkräfte in ihren Bann gezogen. Innerhalb des geschilderten Jahres taucht man immer tiefer in den Mikrokosmos der Schule und ihrer Bewohner ein. Spätestens als über eine interne App Klatsch und Privates ausgeplaudert wird, stehen nicht nur Freundschaften und Beziehungen auf dem Spiel. Inhaltlich wird vieles verarbeitet: Familienprobleme, Essstörungen, mentale Gesundheit, Alkoholsucht, Ruhm, Erpressung. Vieles, aber nicht alles, klärt sich zum Ende des Schuljahres auf. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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The Academy

Rezensionen von readpassion9:

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Love, Mom von Iliana Xander

packender Thriller

Als Mackenzie Caspers Mutter bei einem Unfall zu Tode kommt, trauern viele ihrer treuen Fans um die bekannte Autorin von besonders perfiden Thrillern. Die Literaturwelt scheint in Schockstarre. Das Begräbnis wird zum Medienereignis, der Verlag nutzt den Tod von E. V. Renge für Publicity und noch mehr Umsatz.

Mackenzie fühlt weniger Trauer, da sie ihrer immer beschäftigten Mutter nicht nahe stand, nur eine Leere.

Als sie in ihrem Auto einen mysteriösen Brief von "Fan Nr. 1" findet ist Mackenzie schockiert. Im Umschlag befinden sich handgeschriebene Seiten, anscheinend aus dem Tagebuch ihrer Mutter. Und diese Botschaft ist direkt an ihre Tochter Mackenzie gerichtet. Zusammen mit ihrem platonischen besten Freund recherchiert sie in der Vergangenheit ihrer Mutter und deckt ein unglaubliches Geheimnis auf.

Wow, meine Erwartungen waren nicht so groß, aber die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Der flapsige Schreibstil passt perfekt zur Figur Mackenzies, die im Gothic-Look unterwegs ist. Aus der Ich-Perspektive ist man an ihren Gefühlen ziemlich nah dran, begleitet sie und ihren Freund bei der Recherche. Ich fand die Wendungen krass, Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. Selbst bis zum Schluss gibt es noch Überraschungen.

Fazit: Fesselnder Thriller um ein großes Geheimnis. 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5.

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Love, Mom