Kunden em pfehlungen
Rezensionen von BR:
Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly
Traurig
Es wird die Geschichte von Dorothy erzählt die als junge Frau in einen kleinen Küstenort kommt um dort als Lehrerin zu arbeiten. Schon aus dem Klappentext erfahren wir dass später ihr kleiner Sohn Moses in einer Sturmnacht im Meer verlorengeht. Jahre später wird am Meer ein Junge aufgefunden, der ihrem Sohn ähnelt und ungefähr so alt ist wie damals Moses.
Nach und nach werden die Vorgänge der letzten Jahre und die Ereignisse in Dorothys Leben aufgerollt, ein recht düsteres und schwieriges Bild dieser Dorfgemeinschaft. Besonders schlimm war das Verhalten der alteingesessenen Frauen des Dorfes gegenüber Dorothy. Boshaft und feindselig wird über Dorothy gelästert und auch mit den Jahren hat sie keine Chance auf eine angenehmere Umgangsweise. Dass sie als Lehrerin gekommen ist um sich um die Schulbildung die Kinder des Dorfes zu kümmern wird mit keinem guten Wort anerkannt oder ihr Respekt entgegen gebracht. Insgesamt werden mehr als 10 Bewohner des Dorfes beschrieben, alle machen sich gegenseitig das Leben schwer, es gibt keinerlei Solidarität untereinander oder gegenseitige Unterstützung.
Den Ablauf der Kapitel in stetigem Wechsel von DAMALS und JETZT fand ich recht monoton. Dass zum Schluss hin doch noch etwas Bewegung in das Miteinander der Bewohner kommt und die Beteiligten endlich mal miteinander reden hat mich einigermaßen mit der Geschichte versöhnen können.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Mrs Potts' Mordclub und der Tote in der Themse von Robert Thorogood
Ein grosses Schauspiel
Judit Potts wird zu Hilfe gerufen: Verity Beresford vermisst ihren Mann - und da Judit und ihr Mordclub bereits einen gewissen Ruf in Marlow hatben, setzt Verity ihr Vertrauen in die drei Frauen vom Mordclub. Der Polizei traut sie nicht.
Der Mordclub hingegen traut Verity nicht. Erst recht, als sich bald herausstellt, dass Oliver Beresford, der Gründer der Marlow Amateur Dramatic Society, kurz MADS, getötet wurde und jeder, der an besagtem Abend am MADS-Komitee-Anlass teilgenommen hat, mehrere Gründe gehabt hätte, Oliver ins Jenseits zu befördern.
Judit, Becks und Suzie finden immer weitere Motive, doch ihre Hauptverdächtige ist und bleibt die Witwe. Ob sie es am Ende auch tatsächlich war oder nicht, stellt sich erst am Ende dieses spannenden Falls, der mit vielen Wendungen überrascht, heraus.
Robert Thorogood spielt sehr geschickt mit den vielfältigen Motiven aller Verdächtigen: zum Beispiel die berühmte Lizzie Jenkins, die ihre Schauspielkarriere am MADS begann, der junge Mechaniker Toby Vincent, aber auch Kapitän Lance Goodman, der mal mit Suzie liiert war plus mehrere weitere Figuren.
DI Tanika Malik durften der Mordclub dieses Mal nicht unterstützen, aber wir wissen alle, dass die drei Frauen alles tun, um trotzdem zu ermitteln. Natürlich ganz inoffiziell und ganz anders deklariert. Sie geben sich jegliche Mühe, damit Tanika nicht an den Pranger gestellt wird. So wird Judit plötzlich Teil der Theatercrew und steht am Ende auf der Bühne.
Becks hat zeitgleich Zuhause ein Problem. Der neue Freund ihrer Tochter Chloe behagt ihr nicht und sie ist überzeugt, dass er es nicht ehrlich meint. Doch wie ansprechen, ohne Porzellan zu zerschlagen?
Mir hat sehr gut gefallen, dass man nie jemanden ausschliessen konnte, sondern bei allen immer wieder neue Motive auftauchten, sogar dann als weitere Verdächtige gefunden wurden.
Fazit: Dieser vierte Band überzeugt durch einen cleveren Plott, bei dem man bis zuletzt niemanden ausschliessen kann. Ein Highlight für alle Whodunit-Fans.
4 Sterne.
Rezensionen von Gaby 2707:
Blicki blickt's von Wenke Poster; Dirk Hendler
Verkehrserziehung mit Känguru Blicki
Rund um das Rathaus und den Marktplatz von Blicki Town ist ganz schön viel los. Egal ob man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto unterwegs ist – es gilt immer wieder schwierige Situationen im Straßenverkehr zu meistern. Gut, dass sich Känguru Blicki und sein Team da so gut auskennen. Mit ihnen zusammen gehen wir auf fünf doppelseitigen Wimmelbildern den Gefahren nach und schauen, wie wir sie vermeiden und sicher umgehen können.
Dazu gibt es Quizfragen, verschiedene Aufgaben sind zu bewältigen und witzige Sticker können vorne ins Buch eingeklebt werden. Damit kann man sich die Regeln sehr gut merken und Verkehrserziehung macht so richtig viel Spaß.
Spielerisch werden in diesem stabilen Pappbilderbuch die verschiedenen Verkehrsregeln erklärt und bildlich dargestellt. Zusammen mit Blicki und seinem Team, das am Anfang des Buches vorgestellt wird, lernen wir, wie man sich bei Dunkelheit anziehen sollte, wie man sichere Wege nutzt und mit Auto- und Lastwagenfahrern Blickkontakt aufnehmen kann um sicher über die Straße zu kommen. Am Ende des Buches finde ich 5 Fragen, deren Antworten am Ende angegeben sind. Dann folgt der Stickerbogen, mit dem ich die vorhergehenden Seiten verschönern kann. Und auch die Eltern werden angesprochen um ihr Wissen im Straßenverkehr zu testen. Mit einem QR-Code komme ich ich auf weitere Seiten mit lehrreichen Aufgaben, die gelöst werden wollen.
Die Altersempfehlung für Jungen und Mädchen ab 4 Jahren finde ich gut gewählt. Wobei natürlich auch klar ist, dass die Eltern oder Großeltern den Kindern erklärend und hilfreich zur Seite stehen.
Die bunten detailreichen Wimmelbilder sind kindgerecht gestaltet und finden bei unseren beiden Jungs vollen Anklang. Hier gibt es bei jedem Anschauen wieder etwas Neues zu entdecken, was uns vorher nicht aufgefallen ist.
Wie wir uns gemeinsam sicher durch den Straßenverkehr bewegen wird hier auf spielerische Weise sehr gut erklärt. Ein pädagogisch wertvolles Buch und ein toller Begleiter für unsere Kinder zu einem überaus wichtigen Thema.
Rezensionen von Shilo:
Die Kastanienschwestern von Christine Jaeggi
Eine Geschichte, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt
Eine Geschichte, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt
Sehr bewegend
Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte. Die Verbindung von Gegenwart und Vergangenheit hat mich sofort neugierig gemacht und nicht mehr losgelassen. Besonders die Rückblicke haben mich tief berührt, weil sie eine eigene Stimmung tragen und dem Buch eine besondere Intensität verleihen.
Im Mittelpunkt steht Cara, die nach vielen Jahren in ihr Heimatdorf zurückkehrt. Kein leichter Schritt, denn der Tod ihrer Schwester Neve liegt noch immer wie ein Schatten über allem. Auch das gespannte Verhältnis zu Casimiro, dem Vater ihrer Tochter, macht die Rückkehr nicht einfacher. Doch Cara wagt es – vor allem für Lily, die hier ihre Wurzeln entdecken darf.
Fesselnd fand ich, wie Cara bei der Arbeit an der Weingutsgeschichte immer tiefer in die Vergangenheit hineingezogen wird. Alte Rezepte, Erinnerungen und schließlich das geheimnisvolle Rezeptbuch öffnen Türen zu einem Familiengeheimnis, das eng mit dem Schicksal ihrer Schwester verbunden ist. Schritt für Schritt entfaltet sich eine Geschichte, die zeigt, wie sehr Vergangenes das Heute prägt.
Die Figuren wirken lebendig und vielschichtig – manche waren mir sofort sympathisch, bei anderen brauchte es Zeit. Genau das machte die Lektüre spannend, denn wie im echten Leben sind nicht alle Menschen leicht einzuordnen. Auch die Kastanienfrau, geheimnisvoll und rätselhaft, trägt viel zur besonderen Atmosphäre bei.
Die Natur spielt eine wichtige Rolle: Kastanien, Reben und der See ließen mich das südliche Flair fast hautnah spüren. Am stärksten hat mich jedoch die Geschichte aus der Vergangenheit bewegt. Sie gibt dem Roman Tiefe und zeigt, wie alte Entscheidungen noch Generationen später nachwirken können.
Für mich war es eine rundum gelungene Lektüre, die ich kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe mitgefühlt, mitgerätselt – und das Buch am Ende mit einer Träne im Auge und einem stillen Nachklang zugeschlagen. Eine klare Empfehlung und fünf Sterne.
Rezensionen von cr:
Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter
stiller Wohlfühlroman
stiller Wohlfühlroman
Das Cover ist toll und passt hervorragend zum Buch.
Hannah lebt in einer großen, lauten Stadt und hat viel Stress. Sie arbeitet viel, hat viele Termine und merkt, dass irgendetwas fehlt. Sie fühlt sich müde und leer. Deshalb fährt sie allein in die Berge, in ein kleines Holzhaus am See, mitten im Schnee.
Dort will sie zur Ruhe kommen. Kein Handy, keine E-Mails, keine Arbeit – nur Natur und Stille.
Plötzlich trifft sie auf ein kleines Mädchen namens Sophie, das einen roten Schneeanzug trägt. Sie verstehen sich sofort. Zusammen bauen sie Iglus, machen Schneeengel und reden über das Leben.
In diesen drei Tagen denkt Hannah über ihr Leben nach – über verlorene Träume, alte Freundschaften, und das, was sie früher mal glücklich gemacht hat.
Der Schreibstil ist flüssig, generell ist das Buch eher "leise", aber mit einem Nachhall.
Das Buch bietet eine kleine Auszeit vom eigenen Alltag, von mir gibt es eine Empfehlung.
Rezensionen von kabo16:
Wilderland - Der Wald von Gina Mayer
Spannung für Jungen und Mädchen
Wilderland, die neue Serie von Gina Mayer. Endlich wieder eine Reihe, die sich für Jungen und Mädchen eignet.
Das Cover ist ein echter Hingucker, ein Wolf geht immer. Dieser hier sieht besonders wild und gefährlich aus. Ist er es auch in der Geschichte?
Es dreht sich um Tiere und um eine Gruppe von Jugendlichen, die irgendwie zusammen gewürfelt in einer WG leben.
Eins haben die 2 Mädchen und 2 Jungen gemeinsam: Sie haben keine Eltern mehr und alle sind irgendwie etwas anders bzw. sonderbar.
Calum ist der letzte, der in die Wohngruppe einzieht.
Es ist eine Fantasy-Reihe, die am Anfang allerdings ziemlich normal daher kommt. Warum sollte Calum nicht eine besonders gut Nase haben? Oder Skye nicht mit einer wilden Krähe befreundet sein? Auch ein fotografisches Gedächtnis und Intelligenz ist bei einigen Menschen etwas ganz normales.
Und trotzdem spürt der Leser, dass es hier um mehr geht.
Als die Kinder merken, dass sie beobachtet werden, geht das Abenteuer los. Man legt dann diesen ersten Teil kaum wieder aus der Hand.
Wann kommt die Fortsetzung?
Hoffentlich zu Weihnachten, das wäre ein super Geschenk unterm Baum.
Rezensionen von rainbowly:
Das Jahr voller Bücher und Wunder von Libby Page
Emotional
Inhalt
Tilly bekommt überraschend die Mitteilung, dass ein Buch für sie zur Abholung bereit liegt. Ihr Mann Joe hat es für sie bestellt. Doch das kann gar nicht stimmen, denn ihr Mann ist vor einem halben Jahr gestorben. Es stellt sich heraus, dass er vor seinem Tod ein Jahr voller Bücher für sie geplant hat - jeden Monat ein Buch, das Tilly zurück ins Leben führen soll.
Sprache
Libby Page versteht es wirklich eine emotionale Geschichte zu erzählen. Es gab Momente in denen mir die Tränen in die Augen geschossen sind (die Briefe!), Aber auch Momente wo man wohlig geseufzt, gelächelt und sich mit gefreut hat. Die Geschichte ist nicht nur von Trauer geprägt, sondern ist sehr hoffnungsvoll und mutmachend. Man begleitet Tilly durch das gesamte Jahr und erhält Einblick wie die Bücher ihr Leben beeinflussen, welche Abenteuer sie erlebt und welche Herausforderungen sie meistert. Tilly findet zu ihrer Liebe zu Büchern und zum Lesen zurück und die Buchhandlung von Alfie wird zu ihrem Wohlfühlort.
Die Ausgangslage, eine neue Liebe nach einem Verlust, finde ich ehrlich gesagt immer recht schwierig. Wenn sich da alles zu schnell entwickelt, mag ich das nicht. Doch hier entsteht erstmal eine tolle Freundschaft aus der sich dann zarte Gefühle entwickeln. Deshalb konnte ich diese Liebesgeschichte auch wirklich genießen.
Charaktere
Tilly hat sich in ihrer Trauer völlig zurückgezogen. Zu begleiten, wie sie sich öffnet, neuen Mut fasst und ihr Leben neu gestaltet war wirklich herzerwärmend.
Alfie, der Buchhändler, war wirklich ein toller Charakter. Er ist so einfühlsam und rücksichtsvoll. Er respektiert Tilly, ihr Gefühle und ihre besondere Situation.
Fazit
Ein emotionales Buch für alle Buchliebhaber.
Rezensionen von Sternzauber:
Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint von Vivien Verley
Ein ganz besonderer Tee in einer faszinierenden Welt und eine spannende Geschichte
Das Buch „Thea Magica“ ist optisch ein absoluter Hingucker und einfach wunderschön! Abgesehen von dem blumigen Schnörkelrahmen, der der Gestaltung einen angenehmen Halt bietet, ist auch das Bild an sich wirklich wunderschön und ich mag es sehr, dass ich sowohl die Hauptperson Robin bereits kennen lernen darf, als auch der Tee bereits auf dem Coverbild eine präsente Rolle spielt.
Ein zusätzliches Highlight ist dann natürlich der farbige Buchschnitt, der dem kleinen Kunstwerk noch mehr Besonderheit verleiht. Und auch im Inneren erwarten die LeserInnen eine liebevolle Gestaltung jeder einzelnen Seite mit einem hübschen Schmuckrahmen.
Dieser opulent-wunderbaren Gestaltung steht die Geschichte an sich jedoch in Nichts nach!
Wir lernen die zwölfjährige Robin kennen, die alles andere als begeistert davon ist mit ihrer Familie in den kleinen Küstenort Port Mint umziehen zu müssen. Als sie dann auch noch erfährt, dass ihre magische Gabe darin besteht Gedanken lesen zu können, diese Fähigkeit jedoch verboten ist und sie sie fortan verstecken muss, ist die Katastrophe perfekt. Doch ihr größter Feind ahnt ihre Begabung bereits und hat es darauf abgesehen. Robin muss mit Hilfe ihrer neuen Freunde alles daran setzen ihm immer einen Schritt voraus zu sein…
Vivien Verley hat mit diesem Buch eine ganz eigene Welt erschaffen und diese ist ihr meiner Meinung nach so gut gelungen, dass sie absolut authentisch und nahbar wirkt. Sie schmückt diese mit realistischen und fantastischen Elementen und Details so gekonnt aus, dass sie erlebbar wird und ich mich ganz in diese Welt und ihre Geschichten versenken konnte. Der Grundgedanke, dass ein besonderer Tee die Magie in uns Menschen frei setzen kann ist dabei für mich wunderbar originell und einzigartig umgesetzt, so dass ich ganz fasziniert und begeistert davon bin. Neben den zauberhaften Details schmückt die Autorin ihren Text zudem sogar mit wundervollen Wortspielereien und Sprachanpassungen, die das Lesen noch schöner, interessanter und reizvoller für alle Sprachliebhaber machen – ich habe mich jedenfalls auf jedes neue besondere Wort gefreut und regelrecht nach weiteren „Teewörtern“ gesucht!
Überhaupt lässt sich der Text sehr angenehm, flüssig und leicht lesen, was in Kombination mit der tollen Geschichte dafür gesorgt hat, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Robin als Hauptperson der Geschichte war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe sie, mit ihrer authentischen Charakterisierung, sehr schnell in mein Herz geschlossen. Sie wirkt so echt und lebendig und ich konnte sowohl ihre Gefühle, als auch ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen. Ich habe wirklich mitgefühlt und an manchen Stellen festgestellt, wie atemlos ich beim Lesen fast wurde, da das Geschehen so spannend war. Der Spannungsaufbau ist in dieser Geschichte wirklich hervorragend gelungen und hält sich bis zuletzt bzw. sogar darüber hinaus. Denn es wird einen zweiten Band aus der Teewelt geben und am Ende dieses ersten Bandes finde ich es unglaublich schade, dass ich den nächsten Teil nicht sofort lesen kann…
Neben Robin sind auch die anderen Personen dieser Geschichte für mich sehr gelungen gezeichnet. In Mailin und Cornelius findet Robin schnell ganz besondere Freunde, aber auch weitere Jugendliche spielen in der Geschichte eine Rolle und geben der Schulszenerie ein authentisches Gefüge. Die Erwachsenen sind ebenfalls individuell gezeichnet und insgesamt entsteht dadurch für mich eine Umgebung des Abenteuers, die wunderbar passend erscheint. Eingebundene Orte nehmen ganz besondere Rollen ein und sind nicht einfach nur Beiwerk, sondern reizvolle Handlungsstätten.
Ich könnte noch so viel zu diesem spannenden, interessanten und berührenden Buch erzählen, aber ich will natürlich nicht zu viel verraten und ohnehin kann ich nur empfehlen, es selber zu lesen! Egal ob Kinder ab 10 oder Erwachsene – dieses Buch macht wirklich Spaß und solltet ihr Tee mögen, dann wird euer Konsum bei der Lektüre vermutlich deutlich steigen! Viel Spaß und Genuss!
Rezensionen von Betty:
Tyrolia Kalender 2026 von Stefan Herbke
Stimmungsvolle Fotos machen Lust auf einen Alpen-Urlaub
Für jeden Monat gibt es ein Blatt, dessen oberes Drittel der jeweiligen Hütte gewidmet ist.
Als Blickfang dient ein, dem jeweiligen Monat saisonal angepasstes, stimmungsvolles Foto der Hütte. Unterhalb des Bildes befindet sich der Hüttenname, sowie die Angabe der Höhe und des Alpenbereichs, in dem sich diese Hütte befindet.
Im folgenden Text erhalten die Leser*innen ausführliche Informationen über die jeweilige Hütte. Das alles wird knapp aber informativ dargestellt, ohne allzu viel Platz zu beanspruchen.
Den unteren Teil des Blattes nimmt ein zweispaltiges Kalendarium ein, in dem jedem Tag des Monats eine Zeile gewidmet.
Durch die gelungene Kombination einer optisch interessanten Aufmachung mit stimmungsvollen Fotos der Alpenhütten und nützlichen Informationen ist der Kalender „Himmlische Hütten“ ideal für alle, die die Alpen lieben. Man kann ihn sowohl einfach als Wandkalender nutzen – dann ist er ein ausgesprochener Blickfang – als auch zur Planung von Wanderungen oder Skitouren verwenden.
Rezensionen von Murksy:
Die Schule der magischen Tiere 16: Land unter! von Margit Auer
Endlich neue Abenteuer
Das Cover ist kunterbunt gestaltet mit teilweise Glanzdruck, der Lust aufs Lesen macht. Vor allem bei Kindern ist dieser erste Eindruck sehr wichtig. Meinem Sohn, der das Buch gelesen hat und mit mir nun die Rezension schreibt, hat das Cover sehr gut gefallen. Etwas weniger begeistert war er von den neu gestalteten Portraits der Figuren und Tiere.
Aber dies ist sowieso nur ein sehr subjektiver Eindruck. Anderen mögen die neuen Zeichnungen besser gefallen.
Wie immer dreht sich auch bei Band Nummer 16 die Kernfrage darum, welches Kind ein magisches Tier bekommt. Das Rätselraten diesbezüglich macht immer großen Spaß. Selbstverständlich gibt es neben dieser Frage aber auch wieder ein großes Abenteuer zu bestehen. Auch hierbei waren wieder alle Kinder und Gefährten gefordert. Zum Inhalt wollen wir aber nicht mehr verraten.
Der Schreibstil des Buches ist gewohnt flüssig und das Buch wurde sozusagen am Stück verschlungen. Ein paar englische Wörter, wie zum Beispiel Bodyguard und Cheerleader bremsten den Lesefluss. Aber das ist nicht weiter schlimm, da dadurch auch ein Lerneffekt einsetzte. Auch bisher unbekannte Wörter, wie Almanach und Poesi fanden so ihren Weg in den Wortschatz meines Sohnes. Im Nachwort der Autorin geht sie auf die Nutzung von Handys ein und den leider zunehmenden Einfluss von Social media. Diese Bemerkungen fand mein Sohn, der auch in der Schule schon mit dem Thema konfrontiert wird, sehr gut. Aktuelle Themen aufzugreifen, gibt dem Buch auch einen tieferen Sinn.
Zum Handwerklichen kann man nichts Negatives sagen, bis auf einen Satz, in dem die magischen Tiere aufgezählt wurden, siehe Seite 41. Dort wird ein Tier zweimal erwähnt. Ansonsten sind keine Fehler bemerkt worden.
Selbstverständlich ist jede Rezension eine subjektive Angelegenheit, Alter und Vorkenntnisse spielen eine Rolle. Auch werden sich Quereinsteiger trotz der kurzen Beschreibungen der Figuren etwas schwerer tun, was aber dem Lesespaß unserer Meinung nach keinen Abbruch tut.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Teilen unterliegt dem Urheberrecht.











