Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bibibabby:
Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint von Vivien Verley
Originelle, spannende Fantasy-Geschichte
Das wunderschön gemalte Cover mit seinen Blumenverzierungen lässt zunächst vermuten, dass die Geschichte leicht und fröhlich sein würde. Auch der Farbschnitt findet man eher bei Liebesromanen. Es handelt sich hier aber eher um eine richtig spannende Mystery-Fanstsy-Geschichte.
Bei der magischen Teezeremonie bekommt Robin die Fähigkeit, Gedanken zu lesen.
Leider ist diese Gabe verboten, und Robin muss sie verbergen. Schnell gerät sie in Gefahr, da jemand ihre Gabe stehlen will.
Das Buch enthält typische Elemente der Jugendfantasy: Freundschaften, magische Kräfte und ein Geheimnis, das die Protagonisten aufdecken müssen.
Die Geschichte ist wirklich fesselnd und lässt sich leicht lesen.
Ein zweiter Band wurde angekündigt, aber die Handlung in diesem Band ist in sich abgeschlossen.
Rezensionen von BarbaraM:
Anna und die Wut von Christine Nöstlinger
Starke Gefühle? Anna zeigt, wie’s geht!
Ich habe „Anna und die Wut“ von Christine Nöstlinger und Anke Kuhl mit großer Begeisterung gelesen. Besonders gut gefällt mir der klare und direkte Text. Er spricht die kleinen Leserinnen und Leser unmittelbar an, ohne Umwege und ohne Schnörkel. Genau das macht das Buch so stark – man fühlt sich sofort ernst genommen und verstanden.
Im Mittelpunkt steht Anna, die manchmal so wütend wird, dass sie gar nicht mehr weiß, wohin mit all ihren Gefühlen. Ihre Wut ist groß und mächtig, sie wirbelt alles durcheinander und reißt andere mit. Doch schnell merkt Anna, dass es nicht funktioniert, die Wut einfach freien Lauf zu lassen – am Ende steht sie ganz schön alleine da. Gleichzeitig ist auch das Herunterschlucken keine Lösung. Zum Glück hat Annas Opa eine wunderbare Idee, wie sie lernen kann, mit der Wut besser umzugehen.
Sehr eindrücklich wird damit gezeigt, dass man mit seinen Gefühlen umgehen lernen muss, und dass es völlig in Ordnung ist, wütend zu sein – solange man Wege findet, diese Energie zu kanalisieren.
Die Neuinterpretation ist in meinen Augen äußerst gelungen. Besonders mag ich die farbliche Unterlegung der Wut in den Illustrationen – sie macht die Gefühle sichtbar und für Kinder nachvollziehbar.
Für mich ist „Anna und die Wut“ ein rundum gelungenes Kinderbuch, das wichtige Themen verständlich, ehrlich und zugleich liebevoll vermittelt. Große Leseempfehlung!
Rezensionen von Lena:
Beste Zeiten von Jenny Mustard
Ein Coming-of-Age-Roman, der mitten ins Herz trifft
In „Beste Zeiten“ begleiten wir Sickan, die ihren Platz im Leben sucht und gleichzeitig mit den Nachwirkungen ihrer Kindheit kämpft. Auf ihrer Reise stehen nicht nur Fragen nach Identität und Selbstfindung im Mittelpunkt, sondern auch ihre enge Freundschaft zu Hanna und die Beziehung zu Abbe, die beide eine große Rolle in ihrem Leben spielen.
Der Schreibstil hat mich sofort begeistert: flüssig, mitreißend und voller Emotionen. Mit Anfang 20 hätte ich mich sofort mit Sickan identifizieren können, aber auch heute konnte ich ihre Handlungen und Gedanken absolut nachvollziehen. Besonders stark fand ich, wie die Autorin zeigt, dass Erlebnisse aus der Kindheit uns auch als Erwachsene prägen. Die Freundschaft zu Hanna und die Beziehung zu Abbe sind einfühlsam und authentisch beschrieben, wodurch die Geschichte noch lebendiger wirkt. Gerade diese zwischenmenschlichen Momente haben mich sehr berührt.
Jenny Mustard hat ein besonderes Talent, Gefühle so spürbar zu machen, dass man völlig in die Geschichte eintaucht. Schon „Okaye Tage“ war für mich ein Highlight, aber „Beste Zeiten“ konnte mich sogar noch mehr begeistern.
Rezensionen von Marw76:
Joshua Jackelby von Benedict Mirow
Mitreißende historische Geschichte für ältere Kinder
Cover: Das Cover ist wirklich ein Hingucker und ist mir direkt ins auge gefallen. Ich finde es wunderschön gemacht und dann auch noch sehr detailgetreu mit den Protagonisten im Vordergrund und der Kutsche und den Banden unten im Hintergrund. Es passt sehr gut zur Geschichte und lädt zum längeren Betrachten ein.
Auch die tolle Karte in den Buchklappen ist eine Erwähnung wert und ebenfalls wirklich toll gezeichnet!
Inhalt: London, 1851. Joshua Jackelby, ein cleverer Zeitungsjunge, träumt von einem eigenen Pferd und einer Zukunft als königlicher Bote. Als er einen verletzten Hundewelpen aus der Themse rettet, ahnt er nicht, dass dies sein Leben für immer verändern wird. Zusammen mit seinen Freunden und seiner treuen Hündin Hazel stellt sich Josh den düsteren Schatten Londons: einer Welt aus Straßenbanden, Schurken und verborgenen Geheimnissen. Im Wettlauf gegen die Zeit jagt er Dieben nach, die einem genialen Erfinder seine Pläne für eine bahnbrechende Flugmaschine gestohlen haben – und deckt dabei eine Verschwörung auf, die bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft reicht. Und damit geraten Josh und seine Freunde in Lebensgefahr!
Meine Meinung: Mir hat dieses Kinder- und Jugendbuch, das den Leser mit ins London des 19. Kahrhunderts mitnimmt richtig gut gefallen! Der Schreibstil passt gut zum Genre, ist einfach und kindgerecht und dennoch sehr bildhaft und lebendig geschrieben. Vorallem das Leben von damals wird wirklich eindrücklich und unbeschönt beschrieben und deshalb ist das Buch auch eher eine Empfehlung für ältere Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene, die sich für das Genre und die Geschichte intressieren. Die Charaktere sind authentisch und sympathisch beschrieben, vorallem der Zusammenhalt zwischen Jackelby und den Jungs vom Bahnhof ist immer spürbar und hat mir sehr gut gefallen. Obwohl das Buch düster ist und eher ein Mix aus historischem Roman und Krimi darstellt (natürlich Kinderkonform), besticht es auch durch exotische Ideen wie einen Ballon der einen in die Lüfte trägt oder einem Zirkus mit Artisten und Wahrsagern. Mir hat die Geschichte bis zuletzt gut gefallen und die Spannung war immer da. Das Ende war mir fast ein wenig zu actiongeladen, aber dies ist immer auch Geschmackssache und ich vergebe deshalb gerne eine Leseempfehlung und 4,5 von 5 Sternen.
Rezensionen von April1985:
Spookily Yours von Jennifer Chipman
Eine schnelle spicy Romance für Fans von Halloween
Es braucht nicht immer Tiefsinn, komplexe Welten und vielschichtige Charaktere. Manchmal darf es auch eine schnelle Geschichte zum wegsnacken sein. Genau das habe ich gesucht und bekommen.
Ich habe „Spookily Yours" an einem Nachmittag weggesuchtet und wurde
richtig gut unterhalten.
Die Zutaten für eine „Pumkin Love Story"hat
Jennifer Chipman geliefert: Eine Halloween und Kürbisse liebende, etwas verpeilte Hexe, einen tierischen Begleiter, der sich als Dämon erweist, einen Fluch, den es zu brechen gilt und ziemlich viel Spice. Genau genommen umfassen die spicy Szenen einen Großteil des Buches. Das ist eben Geschmacksache. Mich hat es nicht gestört.
Obwohl die Protagonisten recht oberflächlich bleiben und auch nicht alles bis ins Detail erklärt und beschrieben wird, habe ich die Geschichte richtig genossen.
Fazit:
Eine schnelle, spicy Geschichte für Fans von Halloween.
Rezensionen von April1985 :
Spookily Yours von Jennifer Chipman
Eine schnelle spicy Romance für Fans von Halloween
Es braucht nicht immer Tiefsinn, komplexe Welten und vielschichtige Charaktere. Manchmal darf es auch eine schnelle Geschichte zum wegsnacken sein. Genau das habe ich gesucht und bekommen.
Ich habe „Spookily Yours" an einem Nachmittag weggesuchtet und wurde
richtig gut unterhalten.
Die Zutaten für eine „Pumkin Love Story"hat
Jennifer Chipman geliefert: Eine Halloween und Kürbisse liebende, etwas verpeilte Hexe, einen tierischen Begleiter, der sich als Dämon erweist, einen Fluch, den es zu brechen gilt und ziemlich viel Spice. Genau genommen umfassen die spicy Szenen einen Großteil des Buches. Das ist eben Geschmacksache. Mich hat es nicht gestört.
Obwohl die Protagonisten recht oberflächlich bleiben und auch nicht alles bis ins Detail erklärt und beschrieben wird, habe ich die Geschichte richtig genossen.
Fazit:
Eine schnelle, spicy Geschichte für Fans von Halloween.
Rezensionen von Ameland:
Die Grünen Piraten - Im Netz der Tierschmuggler von Andrea Poßberg; Corinna Böckmann
Gefährliche Rettungsaktion
Ich kenne die Grünen Piraten schon aus einigen anderen Bänden und bin immer wieder begeistert von ihrem Engagement. Hinter den Grünen Piraten verbergen sich Pauline, Lennart, Flora, Jannik und Ben. Aber psst, nicht verraten, denn für ihre Missionen ist es wichtig, dass sie unerkannt bleiben.
In diesem Band steht der tierliebe Jannik im Mittelpunkt.
Aus dem Tierheim wurde ein seltener Papagei gestohlen und er vermutet dahinter illegale Machenschaften. Schnell kann er seine Freunde mit handfesten Argumenten überzeugen und das Team beginnt auf eigene Faust mit Ermittlungen. Ob das so gut ist? Ich verrate nur so viel, es wird turbulent, aufregend und gefährlich.
Die Freunde gehen mit offenen Augen durchs Leben und haben einen guten Blick für die Natur und ihre Umwelt. So erkennen sie immer wieder Missstände für deren Behebung sie sich einsetzen. Allerdings sind ihre Aktionen nicht ganz ungefährlich.
Am Ende des Buches hat jedes der Kinder für uns noch spannende Infos, Bastelideen und interessante Experimente aufgeführt.
Eine tolle Reihe bei der mir besonders die angesprochenen Themen zur Verbesserung von Natur und Umwelt gefallen. Neben der Spannung sind die Bücher auch informativ und beste Unterhaltung für Kinder ab ca. 8 Jahren.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Stachel und Stunk von Juli Wind
Leider nichts für uns
In letzter Zeit haben mein kleiner Spatz und ich so viele wundervolle Kinderbücher für uns entdeckt - ich freue mich über sein wachsendes Interesse an Büchern und genieße es so sehr, als Erwachsene nochmal all die entzückenden Kinderbuchillustrationen bestaunen zu dürfen.
With that being said: Die fröhlich-niedlichen Zeichnungen des vorliegenden Werkes waren es auch (- zusammen mit der Grundidee, Akzeptanz, Inklusion und Selbstwertgefühl unter Kindern zu stärken, was ich eine enorm wichtige & wertvolle Message finde -), die dafür sorgten, dass ich zumindest ein paar warme Worte für dieses Buch finden kann.
Denn inhaltlich … einfach nein. Es bricht mir das Herz, etwas Negatives über ein optisch so putziges Buch sagen zu müssen, aber … das war wirklich gar nichts für uns.
Frau Bär war in ihrer Rolle als Pädagogin dermaßen inkompetent, dass ich beim Vorlesen heilfroh war über die Tatsache, dass dieser Punkt nur mich als Erwachsene störte. Mein Kleiner war derweil begeistert von den zahlreichen Furz-und-Pups-Ausdrücken.
Für Stunk konnte ich mich überhaupt nicht erwärmen - seine durchwegs stichelnde, grundlos gemeine, regelrecht herablassende Art verhagelte mir ordentlich die Laune. Reaktion der Erzieherin: Null.
Ja, gegen Ende wird spontan Freundschaft geschlossen, doch auch dann gibt es noch eine recht unschöne Aussage, die a) in meinen Augen recht grenzwertig einzuordnen ist, speziell im Hinblick auf das doch sehr junge Alter der Figuren sowie der Zielgruppe, und b) sich leider einreiht in den zuvor entstandenen Eindruck, dass Hänseleien und Beschämungen dort scheinbar zur Normalität gehören.
Fazit:
Geschmackssache. Unser Fall war es nicht, und "voll komisch" auch nicht, trotz der wirklich lieben Zeichnungen. Aus diesem Grund kann ich leider keine Empfehlung aussprechen, das wäre nicht fair - dafür gibt es einfach zu viele andere rundum gelungene Kinderbücher, die kein unangenehmes Gefühl beim Vorlesen hinterlassen.
Rezensionen von Lerchie:
Meine Mutter von Bettina Flitner
Enttäuscht
Bei einer Rückkehr nach Celle, ihrer Heimatstadt, wird Bettina Flitner von Fragen überfallen, Fragen nach dem großen Unglück ihrer Mutter und einer Familienkatastrophe vor vielen Jahren. Und so begibt sie sich auf eine Reise durch die Zeit. Zunächst nach Wölfelsgrund in Niederschlesien jetzt Miedzygórze.
Dort waren ihre Vorfahren bis 194 zu Hause. Sie stöbert in deren Tagebüchern, in eigenen Erinnerungen an das Leben ihrer Mutter und erschafft ein literarisches Meisterwerk, einen hochspannenden Familienroman. Zugleich ist er eine nachgetragene Versöhnung mit ihrer Mutter und demonstriert die erlösende Kraft des Erinnerns und des genauen Erzählens.
Meine Meinung
Ganz am Anfang ging es ja noch, und ich dachte, dass es doch besser werden müsste. Doch dann kann das chaotische. Erst etwas von der Gegenwart, also von ihr, dann plötzlich und übergangslos aus dem Leben ihrer Vorfahren und dann wieder sie selbst. So ging das fast durch das ganze Buch. Es gab nur einmal einen längeren Bericht über ihre Mutter. Im Grunde war das ganze Buch ein Lebensbericht über Vorfahren und eben ihre Mutter. Das Buch möchte ich nicht wirklich als Roman bezeichnen, auch wenn es so deklariert ist. Ich hatte ehr viel mehr erwartet und wurde sehr enttäuscht. Im Klappentext wurde das Buch als literarisches Meisterwerk bezeichnet, was ich so absolut nicht empfand. Auch Spannung wurde versprochen, die mir im ganzen Buch fehlte. Beinahe hätte ich es abgebrochen, da es mir so gar nicht gefiel. Aber ich geben jedem Buch, das ich anfange zu lesen, eine Chance, so auch diesem. Und zum Glück war es ja auch nicht unbedingt dick. Ich habe es mir nach diesem Klappentext wesentlich spannender vorgestellt. Doch der Schreibstil verdarb daran einiges. Es war eine Aneinanderreihung von Ereignissen, wirkte aufgezählt. Zumindest für mich. Daher von mir keine Leseempfehlung und zwei Sterne.
Rezensionen von Schkob:
Mein Name ist Emilia del Valle von Isabel Allende
Ein selbstbestimmtes Leben
In „Mein Name ist Emilia del Valle“ erzählt Isabel Allende von dem Leben ihrer starken Protagonistin Emilia. Die beschließt sich als Journalistin im Bürgerkrieg Cubas einen Namen zu machen. Allende startet mit der Kindheit der Protagonistin und die Leser*innen lernen ihre Eltern kennen, die für den späteren Verlauf eine prägende Rolle im Leben Emilias einnehmen.
Die Beziehung zwischen der Protagonistin und ihren Eltern ist realistisch schön beschrieben, mit Höhen und Tiefen. Das macht die Entwicklung die Emilia zur eigenständigen jungen Frau durchgeht schön realistisch. Auch die schwierigen Themen rund um den kubanischen Bürgerkrieg werden gekonnt in die Geschichte eingeflochten. An manchen Stellen hatte der Roman einige Längen, die die Geschichte ausgebremst haben. Dennoch eingelungenes Werk und ein Muss für Fans von Isabel Allende.










