Kunden em pfehlungen
Rezensionen von inya:
Die Hobby-Horsing-Kids, 1, Ein Steckenpferd für Lotta von Jenny Bicho
richtig gut
Hobby Horsing war bis jetzt für meine Tochter nach keinen Begriff. Aber natürlich interessiert sie sich für Pferde und auch für das Reiten. Deshalb dachten wir, dass dieses Buch trotzdem etwas für sie wäre und wir wurden nicht enttäuscht. Denn dieses Buch handelt von viel mehr als von Hobby Horsing.
Es ist vor allem ein Buch über Freundschaft und Mut und wie man zusammenhält und auch mal konflikte zwischen Echten Freundinnen löst. Das Buch ist sehr altersgerecht und Kindgerecht geschrieben und wir haben es super gerne gelesen. Es nimmt einen Direkt mit in die Geschichte und man kann sie sehr gut mit den hauptfiguren identifizieren. Ich fand es als Mama sehr gut geschrieben und habe es sehr gerne mit meiner Tochter zusammen gelesen und kann es allen jungen leserinnen und deren Eltern empfehlen. Es ist nicht nur etwas für hobby Horser sondern für alle jungen leserinnen.
Rezensionen von inya:
tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Tiere im Zoo von Inka Friese
sehr schön
Wir als Familie sind große Fans der Tipp Toy Büchereien und Allgemein des Tiptoi Universums. Deshalb haben wir uns auch wieder auf dieses Buch gefreut, da mein kleiner Sohn, Tiere, sehr mag. Und in diesem Buch kommen tiere natürlich nicht zu kurz denn das Buch handelt von dem Zoo in diesem Buch können die Kinder auf eine Wunderschöne Art und Weise die Tiere und den Zoo an sich entdecken.
Natürlich wird mit einer reichen Bebilderung nicht gespart und es gibt auch wieder tolle Spiele die animieren die Bilder noch genauer sich anzuschauen und zu entdecken. Auch wird wieder viel wissen vermittelt und dies natürlich auf eine spielerische Art und Weise. Wir sind wie immer von diesem Buch begeistert und können es allen Kindern und Eltern empfehlen die sich für das Thema Zoo und für Tiere im allgemeinen interessieren. Es ist vielfältig und kindgerecht gestaltet.
Rezensionen von Immenhof:
Blankenese - Zwei Familien von Michaela Grünig
gut recherchiert
Es handelt sich um den dritten band aus der "Trilogie" und den ersten Band, welchen ich gelesen habe. Zu Beginn war es etwas schwierig ohne die vorherigen Bände, die Personen und ihre Vergangenheit kennen zu lernen. Dies hat sich jedoch nach den ersten Kapiteln gelegt und war für die weitere Geschichte kein Hindernis.
Ausser, dass ich durch den spannenden Band, die vorherigen Bände auch noch lesen möchte. Zur Geschichte lässt sich sagen, dass diese aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben wurde. Der Sprachstil passt sich auch je nach Person an, was die Geschichte sehr authentisch macht. Die Personen werden mit Stärken und Schwächen dargestellt, entwickeln sich und wirken glaubwürdig. Die historischen Bezüge wurden sehr gut recherchiert und eingebettet und wirken nicht langweilig, sondern spannend. Gründe für die 68-er Bewegung werden im Buch gut dargestellt und auch für andere Generationen bedingt nachvollziehbar. Bedingt, weil der Terror nicht nachvollziehbar sein kann, was im Buch auch gut vermittelt wird. Auch die Herausforderungen im Umgang damit, werden detailliert und trotzdem interessant aufgegriffen.
Insgesamt ein spannender historischer Roman.
Rezensionen von M:
Anna und die Wut von Christine Nöstlinger
Annas Wut modern aufgearbeitet
Anna und die Wut ist ein Klassiker, den ich vor vielen Jahren gelesen habe. Die moderne Neuauflage des Bilderbuchs gefällt mir ausgesprochen gut. Anna wird schnell wütend und trifft damit auf Abneigung bei ihrer Umwelt, deshalb sucht sie eine Möglichkeit mit ihrer Wut umzugehen. Annas Lösung, sich vor allem zurückzuziehen und ihrer Wut so aus dem Weg zu gehen, ist keine gute Lösung und so hat Opa eine gute Idee.
Die Illustrationen von Anke Kuhl sind Comic artig, und zeigen sehr schön, wie Annas Gefühle entstehen. Die Bilder sind grau blau schwarz gezeichnet und Annas Wut ist rot und so für jedes Kind klar zu erkennen. Die Texte von Christine Nöstlinger sind gut zu verstehen. Die Auflösung der Wut durch trommeln, ist vielleicht nicht unbedingt für Kinder durchführbar, aber das Buch bietet trotzdem gute Anregungen, um ins Gespräch zu kommen, über die Entstehung von Wut bei den kindlichen Lesern und Leserinnen und über Möglichkeiten, was er oder sie selber gegen ihre Wut tun können.
Rezensionen von Elisabeth Stuerz :
Tote wohnen besser von Heidi Troi
Empfehlung für den 7. Lorenz-Lovis-Krimi
Im 7. Lorenz-Lovis Band "Tote wohnen besser" von Heidi Troi geht es ziemlich direkt zur Sache. Nach einem kurzen Streifzug durch die wichtigsten Figuren und Schauplätze, damit auch Quereinsteiger gut mitkommen, ist die Leserin mittendrin im ersten Mordfall. Mini-Spoiler – es bleibt nicht bei einem.
Geschickt führt die Autorin durch die spannende Krimi-Handlung, baut nebenbei ganz locker aktuelle gesellschaftspolitische Themen ein, stellt facettenreiche neue Figuren vor und vertieft den Einblick in bereits bekannte Protagonisten.
Lovis hat beruflich wie privat alle Hände voll zu tun und verfolgt gemeinsam mit dem Leser diverse Spuren. Am Ende wird der Täter gefasst – das gehört zu einem Lovis-Krimi dazu. Aber wer es schlussendlich war und warum – lest selbst! Dann kommt ihr auch dahinter, ob es Lovis gelingt, seine erzürnte Verlobte Angelika zu beruhigen.
Eine gut lesbare Lektüre, die trotz der Leichtigkeit durch Tiefgang und Facettenreichtum überzeugt.
Rezensionen von Annaja:
Man sieht nur mit der Schnauze gut von Bernhard Aichner
Die kleinen Verbrechen kommen vor
Das Cover mit dem lustigen Hund lässt schon gute Unterhaltung vermuten. Echt humorvolle und kreative Geschichten, rund um Aspro, einen richtig klugen und eifrigen, selbsternannten Polizeihund, der seine Chefin tagtäglich auf Trab hält. Egal, ob Einbrecher, Herzinfarkt, Aufspüren verirrter Personen oder Feuerdramen, alles spürt der Mischlingshund Aspro und Herzensdieb auf.
Er hat immer einen guten Spruch, in seinem Fall natürlich "Gebell" parat und kleine Ausrutscher oder Irrtümer werden ihm gern verziehen.
Ein gelungenes Werk und beste Unterhaltung garantiert, vom bekannten Autor Aichner für Tierfreunde und solche, die es (doch) noch werden.
Eine klare Leseempfehlung
Rezensionen von Anjulia :
Soulmates and Other Ways to Die von Melissa Welliver
Tödliche Seelenverwandtschaft
Soulmates and Other Ways to Die ist eine actionreiche Jugenddystopie mit RomCom-Anteilen. Zoe lebt, auch aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen ihrer Mutter, sehr umsichtig und eingeschränkt. Sie geht keine Risiken ein. Immerhin befindet sie sich in der " langsamsten Apokalypse der Welt". Ihr Mitschüler Milo ist ein Adrenalin-Junkie und liebt zum Beispiel Klippenspringen.
Dumm nur, dass sich herausstellt, dass die beiden KinTwin, also genetische Seelenverwandte sind. Denn verletzt sich einer der beiden, spürt der andere Schmerz. Stirbt einer, stirbt der andere auch. Beide sind sich einig, dass sie das Band der Seelenverwandtschaft lösen müssen, aber ihre Recherchen bringen sie in tödliche Gefahr.
Das Buch ist spannend und amüsant geschrieben und lebt auch von den zwei komplett unterschiedlichen Charakteren. Die Tropes opposites attract und romantic suspense stechen besonders hervor. Sehr gut hat mir Zoes sarkastischer Humor gefallen, auch wenn ich ihre Übervorsichtigkeit teilweise etwas anstrengend fand. Das KinTwin Konzept ist originell, in der Auflösung vielleicht nicht realistisch, aber nachvollziehbar. Es stellt sich die Frage, ob Liebe vorherbestimmt akzeptiert werden muss, oder eine freie Wahl ist. Ein apokalyptisches Feeling hat sich bei mir leider nicht eingestellt. Klar sterben durch den KinTwin Effekt mehr Menschen, Todesfälle können verheerende Kettenreaktionen auslösen. Trotzdem sieht für mich Apokalypse anders aus. Das Buch hat mich insgesamt sehr gut unterhalten, daher eine Leseempfehlung im Jugendbuchbereich.
Rezensionen von Lesebienchen36:
Inside von Boris Becker
Boris Becker und seine Zeit in Haft
Boris Becker, ein Mann, der schon sehr früh im Rampenlicht stand. Mit 17 Jahren wurde er zum jüngsten Wimbledonsieger aller Zeiten und was danach folgte, war eine beispiellose Karriere. David Cup Sieger, Olympiagold im Doppel (Partner Michael Stich), Australian Open oder Sieger der ATP-Weltmeisterschaft, um nur einige seiner vielen Erfolge zu nennen.
Dank seiner zahlreichen Turniersiege „flatterten“ ihm einige lukrative Werbeverträge ins Haus. Ab diesen Zeitpunkt könnte man glauben, dass Boris Becker sein Leben lang ausgesorgt hat. Leider ist dem nicht so, denn der junge Mann hat viel Geld für sein luxuriöses Leben ausgegeben und hinzu kamen schlechte Berater, die mehr Geld in ihre Taschen gewirtschaftet haben als in seine. Gescheiterte Beziehungen und schlechte Presse machten die Situation nicht besser. Eher im Gegenteil. Die Presse stürzte wie die Aasgeier, auf jede noch so kleine „Entgleisung“, auf ihn. Seine Insolvenz inkl. Insolvenzverschleppung, war das gefundene Fressen und als sich Boris Becker vor dem britischen Gericht erklären musste, war dies mehr als nur eine Schlagzeile wert. Der Richterspruch lautete: zweieinhalb Jahre Haft und genau über diese Zeit hat Boris Becker das Buch „Inside“, dass im September 2025 im Ullstein EXTRA Verlag erschienen ist, geschrieben.
Obwohl ich kein Fan von Boris Becker bin und auch die damaligen Gerichtsverhandlungen nicht verfolgt habe, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Für mich ist es immer sehr interessant, wie die betreffenden Menschen die Sicht der Dinge sehen und erzählen. Was bewegt Boris? Mit welchen Gedanken setzt er sich auseinander? Was bedeute der Haftaufenthalt für ihn? Wie denkt er über die damaligen Geschehnisse? Empfindet er sowas von Reue? Wo und wie sieht er seine Zukunft? All diese Aspekte wollte ich in diesem Buch erfahren und hoffte, auf die eine oder andere Antwort.
Der Schreibstil ist sehr sachlich gehalten, aber dennoch sehr prägnant. In diesem Buch geht es in erster Linie um den Prozess vor dem britischen Gericht und der dazugehörigen Haftstrafe, die zweieinhalb Jahre beträgt. Info: davon muss Boris Becker nur siebeneinhalb Monate verbüßen und danach erfolgt die Abschiebung nach Deutschland. Was mir besonders gut gefallen hat, dass er immer wieder seine Gedanken auf seine damalige Karriere abschweifen lässt. Er lässt seine aktive Zeit als Tennisspieler Revue passieren. Vieles was damals um ihn herum passiert ist, hinterfragt er wie z.B.: Was wäre gewesen, wenn ich nicht mit 17 Jahren Wimbledon gewonnen hätte, sondern ein paar Jahre später? Oder waren meine damaligen Freundinnen nur mit mir zusammen, weil ich der erfolgreiche deutsche Tennisspieler bin, der auch ein gut gefülltes Bankkonto besitzt? Zwei Fragen, mit denen sich ein heutiger Boris Becker bestimmt schon ein paar Mal beschäftigt hat. Was mich ein wenig verwundert, denn diese Fragen hätte ich mir schon früher gestellt. An dieser Stelle merkte man, dass er mit der damaligen Situation (früher Erfolg, Ruhm und Geld) komplett überfordert war, was sein naives Verhalten ein wenig erklärt. Dies bezieht sich auch auf seine damaligen Berater, denen er viel zu blauäugig vertraute (im Nachhinein ist man fast immer klüger). Seine detaillierten Erzählungen über die Haftstrafe in zwei britischen Gefängnissen wirkten sehr authentisch und glaubwürdig. Besonders seine Ängste, die sich nicht nur auf Übergriffen von anderen Häftlingen bezieht, sondern auch was seine Zukunft anbelangte, waren stets präsent. Seinen mentalen Halt fand er u.a. in seinem Glauben, in seiner neuen großen Liebe namens Lilian und in seinen Kindern, die stets zu ihm hielten und für ihn da waren. Leider musste er auch private Rückschläge hinnehmen. Angebliche Freunde, die er in dieser Krise gebraucht hätte, haben ihn im Stich gelassen. Auch wenn es hart klingt: jetzt weiß er ganz genau, auf wen er sich verlassen kann und auf wen nicht!
Hier und da werden Briefe veröffentlicht, die ihm während seiner Haft erreicht haben. Schade, dass er, uns Lesern, den Brief von Michael Stich vorenthalten hat. Umso mehr freut es mich, dass die „angeblichen Erzrivalen“ (laut Presse) in schweren Stunden zueinander fanden, um Halt zu geben.
Abschließend gibt es einen kleinen Einblick in sein neues Leben, dass er als Ehemann an Lilians Seite in einem neuen Land gefunden hat.
Fazit: „Inside“ ist ein sehr persönlicher Einblick in ein Leben eines ehemaligen Tennisspielers, dem die Welt zu Füssen lag. Einst hochgejubelt und dann der tiefe Fall. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch (vor allen Dingen für Boris Becker) sehr wichtig ist. Es gibt den Leser die Möglichkeit, ein wenig hinter die Kulissen von Boris Beckers Leben zu schauen. Auch wenn einiges vielleicht nicht nachvollziehbar ist, so scheint Boris Becker seinen Weg gefunden zu haben. Die Haft hat ihm die Möglichkeit zu geben, um über vieles nachzudenken und allen voran zu überdenken. Ich hoffe, dass er seine Gedanken, Wünsche oder gar Träume irgendwann umsetzt, um, mit den Menschen, die ihm wirklich wichtig sind, ein ruhigeres Leben führen zu können. Alles Gute Boris Becker!
Dieses Buch konnte einige Fragen beantworten, aber die eine oder andere blieb offen.
Rezensionen von Daggy:
Das kleine Weihnachtssternchen von Marie Tibi
Weihnachtliches Baumschmücken
Obwohl es um ein kleines Weihnachtssternchen geht, hat das Buch ein ziemlich großes Format. Da ist das Sternchen mit dem geknickten Zacken in der Kiste mit den Weihnachtsdekorationen zu sehen, der Baum ist schon festlich geschmückt.
Aber zunächst hören wir erst einmal das „DRRRRRING!“ eines Weckers, dieser Wecker stört die Weihnachtsfreunde, die das ganze Jahr in der Kiste auf Weihnachten gewartet haben.
Ein Glöckchen bimmelt und die anderen Figuren werden so langsam wach. Das Sternchen ist besonders aufgeregt, denn es wurde erst nach Weihnachten zu einem Sonderpreis wegen der genickten Zacke gekauft und so ist es sein ersten Fest. Da ist richtig viel los in der Kiste auf dem Dachboden, bis Mama kommt, sie will den Baum schmücken. Nach und nach verschwinden alle aus dem Karton nur unser Sternchen befürchtet, dass es nicht hübsch genug für den Baum sei.
Beim Betrachten der Bilder kommt sofort eine gemütliche Weihnachtsstimmung auf. Zarte Farben, liebevolle gezeichnete Illustrationen zaubern eine weihnachtliche Atmosphäre. Die Geschichte zum Sternchen lässt und mitfiebern und sie geht natürlich glücklich aus. So ist auf der letzte Seite der große geschmückte Baum zu sehen und von ganz oben stahlt der Stern.
Rezensionen von begine:
Damals waren wir unzertrennlich von Elisa Shua Dusapin
Schwestern
Damals waren wir unzertrennlich, ist ein stimmungsvolles Buch der Schweizer Schriftstellerin Elisa Shua Dusapin.
Sie hat einen ruhiger Erzählstil.
Agathe ist Drehbuchautorin in New York. Sie hat ihre Schwester Vera seit 15 Jahren nicht mehr gesehen. Die lebt in Frankreich und redet seit der Kindheit nicht mehr.
Jetzt müssen sie das Haus ihres Vaters ausräumen. So leben sie eine Zeit miteinander zusammen.
Agathe denkt viel über die Kindheit nach, da musste sie für ihre Schwester das Reden übernehmen.
Es ist eine schöne Geschichte der Beiden mit ihren Emotionen.
Vielleicht ist es eine neue Annäherung.
Lesenswert.











