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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

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Mein kleines Buch von Weihnachten von Antoinette Lühmann

Chrsitliche Weihnacht

Das Besondere an diesem schönen kleinen Pappbilderbuch ist, das es die Form einer Kirche hat. Diese Kirche ist auch auf dem Cover abgebildet. Mit Turm, Turmuhr und festlich geschmückt sieht sie sehr weihnachtlich aus. Davor ist die Familie zu sehen, die auf der nächsten Seite unterwegs zur Kirche ist.

Lea und Jonas werde beim Krippenspiel mitmachen und sind ganz aufgeregt. Schon im Vorraum kommen die Kinder, die mitmachen mit Nele zusammen. Wie der große Adventkranz gemacht wird, zeigen einige kleine Bilder. Dann sind wir im Kirchenraum und sehen die Menschen auf den Bänke sitzen und die Krippe im Altarraum stehen. Auch ein schön geschmückter Weihnachtsbaum ist zu sehen. Danach wird die Weihnachtsgeschichte erzählt, die in den Gottesdienst eingebunden ist. Die letzte Seite zeigt die Familie zu Hause und Jonas findet „Weihnachten ist wie Geburtstag.“ Ja, der Geburtstag von Jesus.
Ich finde es wichtig, dass die Kinder wissen, warum wir Weihnachten feiern, egal, ob sie christlich erzogen werden. Dieses Buch berichtet sehr schön, wie wir Weihnachten feiern und warum. Die Bilder sind klar gezeichnet und der Text gut verständlich.

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Mein kleines Buch von Weihnachten

Rezensionen von Daggy:

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Das beste Weihnachtsgeschenk bist du von Anja Kiel

Freundschaft ist das Wichtigste

Bär und Hase umarmen sich in einer weißen Winterlandschaft, denn die sind beste Freunde. Sowohl der Titel als auch die Sterne sind in Gold gedruckt. Wow!
Ganz gemütlich sitzen Papa Bär und sein Sohn mit ihren Kakao-Tassen auf dem Sofa, bald ist es Weihnachten. Beim Gute-Nach-Sagen fällt dem Bär ein, dass er seinem Freund dem Hasen etwas schenken möchte.

Er denkt lange darüber nach und es fällt ihm nichts ein, da schlägt Papa einen Spaziergang vor. Da befragt der kleine Bär das Eichhörnchen danach, was für ihn ein tolles Geschenk sei. Auch Fuchs und Eule werden gefragt, doch alle Antworten bringen den kleinen Bär nicht weiter. Da bindet sich zu Weihnachten der kleine Bär selbst eine rote Schliefe um den Bauch. Der Hase ruft begeistert „Du bist das tollste Geschenk der Welt für mich!“
Wie schön, wenn Freunde sich gegenseitig als Geschenk empfinden. Dieses Pappbilderbuch mit den niedlichen Bilder und den schönen Text zeigt uns, dass große Präsente nicht nötig sind, wenn wir liebe Freund*innen haben. Ein echt passendes Weihnachtsbuch, dass Sternchen in unsere Augen zaubert.

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Das beste Weihnachtsgeschenk bist du

Rezensionen von Tara:

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Die Auferstehung von Andreas Eschbach

Ein Revival der drei ???

Die drei ??? haben mich durch mein Leben begleitet und als ich das Buch „Die Auferstehung“von Andreas Eschbach entdeckt habe, war mir sofort klar, dass ich das lesen muss.

Justus Peter und Bob sind inzwischen deutlich gealtert und bereits Mitte fünfzig. Obwohl sich die drei Protagonisten spürbar weiterentwickelt haben, sind sie unverkennbar.

Jeder von ihnen geht inzwischen seinen eigenen Weg. Ihre Charakterzüge sind beibehalten worden und ich hatte direkt das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen.

Nachdem sich die drei ??? auseinandergelebt und nichts mehr miteinander zu tun haben, stoßen sie nun unabhängig voneinander auf einen Fall, der sie wieder zusammenbringt. Wie gewohnt verfolgen sie Spuren und ziehen Schlüsse, gleichzeitig arbeiten sie aber auch ihre eigene Vergangenheit auf.

Während sich zu dem Fall schnell zahlreiche Fragezeichen in meinem Kopf gebildet haben, die es für Justus, Peter und Bob zu beantworten gilt, erfahren wir gleichzeitig einiges aus der Vergangenheit der Protagonisten. Mir hat diese Kombination sehr gut gefallen und ich fand es richtig schön, den Dreien im gesetzten Alter wieder zu begegnen.

Das Buch ist mit 40 Kapiteln auf 448 Seiten deutlich umfangreicher als die altbekannten Fälle der jungen drei ???. Sicherlich wäre es möglich gewesen einige Stellen ein wenig zu kürzen, ohne, dass etwas fehlt. Aber dank des eingängigen Schreibstils des Autors habe ich jede Seite gerne gelesen

Ich kann das Buch Fans der drei ??? ebenso empfehlen, wie Lesern , die spannende Unterhaltung mögen und gerne miträtseln.

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Die Auferstehung

Rezensionen von BarbaraM:

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Die Ewigkeit ist ein guter Ort von Tamar Noort

Zwischen Zweifel und Hoffnung

Tamar Noorts Roman „Die Ewigkeit ist ein guter Ort“ hat mir insgesamt gut gefallen. Auch wenn ich mit der Protagonistin Elke nicht ganz warm geworden bin, fand ich ihre innere Suche nach Orientierung und Halt im Glauben sehr berührend und nachvollziehbar.
Elke steht nach ihrem abgeschlossenen Theologiestudium an einem entscheidenden Punkt: Eigentlich soll sie das Pastorenamt ihres Vaters übernehmen, doch sie ist selbst voller Zweifel.

Zwischen Tradition und eigener Identität, zwischen Glaubenskrise und Sehnsucht nach Sinn, wirkt sie oft zerrissen. Besonders der Tod ihres Bruders, über den in der Familie kaum gesprochen wurde, prägt ihr Ringen um Glauben und Selbstverständnis nachhaltig.
Was das Buch für mich so stark macht, ist die Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit. Noort gelingt es, existenzielle Themen wie Verlust, Glaubenszweifel und familiäre Erwartungen sensibel und nachdenklich darzustellen, ohne den Text schwer werden zu lassen. Im Gegenteil, die Geschichte ist auch von feinem Humor durchzogen und lässt einen immer wieder schmunzeln.
„Die Ewigkeit ist ein guter Ort“ ist ein Roman, der zum Innehalten und Reflektieren anregt. Er zeigt, dass die Suche nach sich selbst und nach einem persönlichen Glauben nicht geradlinig verläuft, sondern voller Umwege, Zweifel und leiser Momente ist.
Ein Buch, das nachwirkt – nachdenklich stimmt, aber zugleich tröstlich und sogar leichtfüßig erzählt ist.

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Die Ewigkeit ist ein guter Ort

Rezensionen von verhei:

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A Serial Killer's Guide to Marriage von Asia Mackay

Serienmörder- Paare wie du und ich

Ein Kind verändert das Leben der Eltern und die Paarbeziehung immer. Besonders gilt dies allerdings, wenn die Eltern in Wahrheit Serienkiller sind und sich dem Kind zuliebe aus ihrer bisherigen Profession zurückziehen. Beide Partner in diesem Buch versuchen damit auf ihre Weise umzugehen und den Fokus neu zu legen.

Eines Abends verliert Haze, der weibliche Part des Serienkiller Duos, jedoch die Kontrolle und tötet einen bedrohlichen Passanten. Und nun steht sie vor dem Problem, den Mord einerseits vor der Polizei und andererseits ihrem Mann zu verbergen.

Die Geschichte ist skurril, makaber, schwarzhumorig und oft absurd, beschäftigt sich aber im Kern mit Themen, die alle Paare und in den speziellen Eltern betreffen. Was gebe ich alles für andere Personen (Partner, Kinder) auf, wie schaffe ich es trotzdem ich zu bleiben. Wie weit geht man für die Liebe?

Den schwarzhumorige Erzählstil der Autorin fand ich sehr gelungen. Durch die abwechselnde Schilderung der beiden Partner und die Rückblicke kam Spannung auf, ob es Haze gelingt, den Mord zu vertuschen. Man taucht direkt in ihre absurde Welt, mit viel schwarzem Humor ein und erkennt dabei, dass die beiden sich trotz allen Hindernissen immer noch lieben.

Das Buch ist definitiv eigenwillig und nicht unbedingt realitätsnah. Ein bisschen fühlt ich mich an Mr. and Mrs. Smith, Desperate Housewives und Dexter erinnert. Alle Charaktere, ja auch die der Serienmörder, fand ich sympathisch- vielleicht auch gerade wegen deren trocknen Humors.

Wer ein etwas anderes, ja skurriles und schwarzhumoriges Buch sucht, das jetzt nicht ein klassischer Krimi ist, ist hier definitiv gut bedient.

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A Serial Killer's Guide to Marriage

Rezensionen von peedee:

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Obsession Falls von Claire Kingsley

Toller Einstieg

Die Haven Brothers, Band 1: Audrey Young hat ihren Job verloren, da die Firma Mitarbeiter abbauen musste. Nie hätte sie erwartet, wieder nach Tilikum zurückzukehren, denn es fühlt sich für sie wie ein Versagen an. Die Rechnungen wollen bezahlt werden, daher ist der neue Job bei der Lokalzeitung Tilikum Tribune dennoch willkommen.

Josiah Haven arbeitet beim Nachbarhaus: Ein attraktiver, sehr schweigsamer Holzfäller-Typ, den sie als äusserst kommunikative Frau unwiderstehlich findet. Doch für Liebe hat sie keine Zeit, denn sie hat ein Problem: Sie hat das Gefühl, beobachtet zu werden, was sich bestätigt, als ein totes Eichhörnchen vor der Tür mit einer Botschaft liegt…

Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut; aktuell scheint es in zu sein, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen – das mag ich jedoch nicht.

Es hat mir sehr gefallen, über den grummeligen Josiah und die immer optimistische Audrey zu lesen. Ich musste wirklich über Josiah schmunzeln, als er immer wieder für sich – beinahe mantramässig – wiederholte “Sie war nicht mein Problem“. Nur um dann festzustellen, dass sie es eben doch war. Herrlich! Und dann Audrey: Ist es nicht süss, wenn sie sich mehr um die Eichhörnchen sorgte als um ihre eigene Sicherheit? Es muss schlimm sein, wenn jemand gestalkt wird. Dummerweise ist der Stalker den anderen immer um zwei, drei Schritte voraus! Wer hat es auf Audrey abgesehen? Und vor allem: weshalb? Josiah hat gleich einen Verdacht, nämlich den Ex-Freund von Audrey. Sie haben sich vor zig Jahren getrennt, woraufhin er kurz danach geheiratet hat. Audrey kann sich nicht vorstellen, weshalb er etwas gegen sie haben sollte. Aber sie sieht auch immer nur das Gute in den anderen…

Mir hat die Familie Haven, inklusiv der verkupplungswütigen Tante Louise, sehr gefallen. Und Max, Audreys Hund, war natürlich Zucker! Ganz und gar kein Wachhund, denn er sieht in allen Menschen nur potenzielle Spiel- und Kuschelpartner. Auch das Kleinstadtfeeling hat mir sehr gefallen.
Familie, Angst, Stalking, Optimismus, Pessimismus, Neuanfang, Liebe – dies sind einige der behandelten Stichworte des Beginns der Reihe um die Haven Brothers. Da ich ja nur ein klein-wenig-fast-gar-nicht-spürbar reihenanfällig bin, ist mir natürlich klar, dass ich die anderen Bände auch werde lesen „müssen“. Und dazu kommt noch die Reihe um die Bailey Brothers, die ich auch noch lesen „muss“. Spass beiseite, ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt, vergebe sehr gerne 5 Sterne und freue mich auf weitere Lektüre.

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Obsession Falls

Rezensionen von leopol:

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Ein kleines Lied über das Sterben von Timo Blunck

Faszinierend skurriler Thriller, mit schwarzem Humor-nichts für zarte Nerven

Tom Mangold, ein in Ungnade gefallener, ehemaliger Mordermittler, arbeitet als Hausmeister in der Laubenkolonie, in der er illegalerweise auch wohnt. Eine Aufgabe, einen streunenden Hund einzufangen, doch dieser verhält sich eigen und man fragt sich, ob er Zuschauer bei einem Verbrechen war.

Eines vorweg, ein Buch wie dieses kannte ich noch nicht.

Beworben als Kriminalroman, mit abgründigem Humor und einem brutalen Mord, würde ich auch Horror und Thriller in die Beschreibung hinzufügen. Ohne zu viel der Handlung preiszugeben, lässt sich das allerdings nicht ausreichend erklären. Jedoch wenn man zartbesaitet ist, sollte man eher die Finger davonlassen, denn es wird eben blutrünstig und nimmt auch Folter auf.

Das Setting ist modern, vollkommen in der derzeitigen modernen Gesellschaft verwachsen, auch wenn das Cover vielleicht einen 70er Jahre Krimi erwarten lassen würde.

Man wird in einen Strudel an Ereignissen geworfen, und tut sich schwer das Buch beiseitezulegen, auch auf Grund des lebendigen oft bildhaften Erzählstils. Man wird von (schwarzem) Humor unterhalten, und ruhige Szenen wechseln sich mit actionreichen, teils grotesken Szenen ab, alle paar Kapitel eine neue Überraschung. Eben ein wilder Ritt. Gut unterstützt wird dies durch die aus wechselnder Perspektive erzählten Kapitel, die dem Leser im Gegensatz zur Figur natürlich einen Wissensvorsprung geben und damit noch mehr mitfiebern lassen.

Ich mochte die Charaktere, ihre Dialoge und die Beziehungen untereinander. Speziell der gefallene Held/Antiheld Tom Mangold und der kleine Hund sind mir ans Herz gewachsen.

Ein großartiger Lesespaß und eine Mischung die ich so bisher noch nicht kannte. Jedoch nichts für schwache Nerven.

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Ein kleines Lied  über das Sterben

Rezensionen von Shilo:

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Weißes Licht von Eric Puchner

Entscheidungen mit Folgen über Generationen

„Weißes Licht“ von Eric Puchner erzählt die Geschichte von Garret und seinen beiden Freunden über mehrere Generationen hinweg. Der Roman schildert, wie ein Verrat das Leben aller Beteiligten verändert und wie Entscheidungen die Beziehungen zwischen Freunden und Familien beeinflussen können. Garrets Alltag in Montana wirkt zunächst ruhig und beinahe unspektakulär, doch das Buch zeigt sehr deutlich, wie Vergangenheit und Verantwortung auf das gegenwärtige Leben einwirken.

Der Autor schreibt klar und präzise, mit einer feinen Beobachtungsgabe für Zwischentöne in menschlichen Beziehungen. Die Entwicklung der Figuren ist glaubwürdig, ihre Konflikte nachvollziehbar, auch wenn manche Szenen etwas ausführlicher erzählt werden, als nötig. Besonders interessant fand ich, wie die Folgen einer Entscheidung über die Generationen hinweg sichtbar werden, ohne dass der Roman dabei moralisch belehrend wirkt.
Der Spannungsbogen entsteht weniger durch äußere Ereignisse, sondern durch die inneren Konflikte der Figuren. Das macht das Buch nachdrücklich, aber nicht aufdringlich. Trotz kleinerer Längen bleibt der Roman durchgehend stimmig und überzeugend in seinem Blick auf Freundschaft, Liebe und die Auswirkungen von Handlungen auf das Leben anderer.
Insgesamt ist „Weißes Licht“ ein sorgfältig erzählter Mehrgenerationenroman, der die Dynamik zwischen Menschen auf feine Weise beleuchtet. Vier Sterne von mir, da die ruhige Erzählweise zwar gut zum Stil passt, aber an manchen Stellen etwas straffer hätte sein können.

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Weißes Licht

Rezensionen von yellowdog:

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Der Inselcop von L. A. von Michael Connelly

Catalina Island

Michael Connelly legt mit Der Inselcop von L. A. Den Anfang einer neuen Reihe vor. Der erste Fall für Detective Stilwell.
Der Originaltitel ist Nightshade. Übersetzt von Sepp Leeb
Michael Connelly schreibt routiniert. Er erfindet das Genre nicht neu, aber für eine spannende neue Krimireihe reicht es.

Hauptfigur Detective Stilwell ist ein geradliniger Typ, der sich nicht schnell einschüchtern lässt.
Interessant ist der Schauplatz: Catalina Island
Für Fans des Genres geeignetes Lesefutter.

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Der Inselcop von L. A.

Rezensionen von ReiShimura:

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Das Jahr von Jonas Tjäder; Maja Knochenhauer

Ein Jahr voller Geschichten – Ein Wimmelbuch, das mitwächst

Zu meiner großen Freude hat mein kleiner Leser meine Liebe zu Büchern übernommen und kann gar nicht genug davon bekommen. Daher bin ich einerseits ständig am Vorlesen, da er es selbst noch nicht kann, andererseits aber auch immer auf der Suche nach neuen Büchern. Die gemeinsame Vorlesezeit wird aber leider manchmal durch so Dinge wie Haushalt machen und Kochen gestört.

Da bieten sich dann meiner Meinung nach Wimmelbücher perfekt an. Da kann der kleine Leser sich selbst beschäftigen und in aller Ruhe die Bilder betrachten.
Bei diesem Buch hat mich vor allem die Idee angesprochen, dass hier am Beispiel einer kleinen Stadt dargestellt wird, wie sich die Jahreszeiten verändern und was in einem Jahr so passieren kann.
Gezeigt werden drei verschiedene Ansichten aus der Stadt und diese Ansichten wiederholen sich dann wiederrum vier Mal, so dass alle zwölf Monate des Jahres abgedeckt sind. Zusätzlich zu den Bildern gibt es auch einen kleinen Text pro Monat. Dieser ist in Reimform verfasst, was mir, gerade beim Vorlesen besonders gut gefällt. Die Reime sind im Großen und Ganzen sehr gut gemacht und sauber gereimt. Den einen oder anderen holprigen Reim habe ich aber doch entdeckt. Wobei ich vermute, dass dies der Übersetzung geschuldet ist, da es sich hierbei um ein schwedisches Buch handelt. Ich gebe ehrlich zu, dass ich zu Beginn ein wenig gebraucht habe, um in den Flow beim Vorlesen zu kommen, aber wenn man den Dreh einmal raushat, lässt sich das Buch wunderbar vorlesen.
Im Text wird auf die Besonderheiten der jeweiligen Monate und vor allem auf die Feste, die in diesem Monat gefeiert werden, eingegangen. Da es sich wie bereits erwähnt um ein schwedisches Buch handelt, werden auch Feierlichkeiten erwähnt, die in Österreich oder Deutschland nicht so gängig sind. Doch gerade diese Vielfalt macht für mich das Buch zu etwas ganz Besonderem.
Die Bilder sind ausdrucksstark und wie bei einem Wimmelbuch äußerste detailreich. Obwohl der kleine Leser und ich uns das Buch bereits mehrmals angesehen haben, glaube ich nicht, dass wir bereits alle Details entdecken konnten. Aus dem Grund nehmen wir das Buch auch immer wieder gerne zur Hand und schauen, was wir dieses Mal Neues entdecken. Besonders gut gefällt mir, dass man nicht nur mitverfolgen kann, wie sich die Jahreszeiten und daher die Natur verändert, sondern auch die Personen. So sieht man zum Beispiel im Jänner eine schwangere Frau und kann ein paar Monate später sehen, wie das Baby krabbelt.
Die Illustrationen heben sich vom Stil deutlich von anderen Büchern ab. Manche Dinge sind äußerst realistisch dargestellt andere eher weniger detailreich und fast comichaft. Es ist eine bunte Mischung, die auf den ersten Blick nicht zusammenpasst. Geht man aber möglichst unvoreingenommen an die Sache heran, erkennt man, dass das ganze doch eine runde Sache ist. Wenn auch vielleicht nicht den Geschmack von jedem treffen wird. Sehr spannend finde ich, dass gerade die Personen in diesem Buch wenig detailreich dargestellt sind.
Am Beginn und am Ende werden noch einmal die verschiedenen Figuren, die in diesem Buch vorkommen gezeigt. Zusätzlich gibt es auch Fragen und Aufgaben auf diesen Seiten. So erzählt ein Kind zum Beispiel, dass es Torten liebt und fragt wie viele Torten man in diesem Buch finden kann.
Das Buch hat ein empfohlenes Lesealter von 4 Jahren, aber auch der knapp 2,5 jährige kleine Leser hat schon viel Freude mit dem Buch und ich denke, dass es uns auch noch viele Jahre begleiten wird. Von unserer Seite gibt es für dieses Buch auf jeden Fall eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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Das Jahr