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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

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Die Mutsammlerin von Stefanie Taschinski

Hörbuchrezension

Ich lese immer wieder gerne Geschichten, auch Kindergeschichten, die Mehrwert haben und die für die richtigen Werte einstehen. Auch dieses Hörbuch gehört dazu und ich war deshalb sehr gespannt auf diese Geschichte. Ich fand sie auch sehr schön zu hören, ich musste am Anfang etwas reinfinden, aber dann musste ich in jeder freien Minute das Hörbuch zuende hören.

Es handelt von der 12-jährigen Emmi, die eines Nachts im Haus ihrer Großeltern wach liegt und ein Geräusch auf dem Dachboden hört. Was sie dort findet, verändert ihren Sommer für immer: Ein Siebenschläfer hat es sich in einem alten Ofen gemütlich gemacht – und direkt dahinter verbirgt sich das Tagebuch ihrer Ururgroßmutter Elsa. Fasziniert taucht Emmi in Elsas Welt im Deutschland der 1940er-Jahre ein. Sie liest von einer Zeit, in der ein falsches Wort lebensgefährlich sein konnte. Und sie erfährt, dass Elsa trotzdem den Mut fand, das Richtige zu tun.Währenddessen freundet sich Emmi mit einem Sintiza-Mädchen aus der Nachbarschaft an. Und sie wird kurz darauf Zeugin, wie Bianca von zwei Jungen beschimpft und ausgegrenzt wird. Emmi verspürt Angst, die ihr die Kehle zuschnürt. Kann das Tagebuch Emmi helfen, ihren eigenen Mut zu finden?

Der Schreibstil war kindgerecht und leicht verständlich, aber der Einstieg ist mir irgendwie schwer gefallen, ich weiss gar nicht genau aus welchem Grund, ich hatte es mir gleich am Anfang vielleicht schon berührender und mitreißender erwartet. Als ich jedoch ungefähr 20 Prozent des Hörbuchs erlebt hatte, hat es bei mir dann "Klick" gemacht und des Rest der Geschichte war wirklich schön und berührend zu lesen. Ich fand es sehr schön zu lesen wie das Leben der Großmutter die kleine Emmi so beeinflussen konnte und sie immer mehr das richtige tut und hinterfragt wie mutig man sein muss um nicht einfach "wegzuschauen" sondern auch aktiv zu werden.

Die Sprecherin hat das Hörbuch angenehm vorgelesen und hat gut zur Geschichte gepasst

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Die Mutsammlerin

Rezensionen von DoraLupin:

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Sonnenberg von Brigitte Glaser

Die 70er jahre am Kaiserstuhl

Ich höre immer wieder gerne Historisches, aber über die 70er Jahre habe ich bisher noch nicht so vieles gelesen oder gehört und deshalb war ich auf dieses Hörbuch ganz gespannt! Ich kenne den Kaiserstuhl und seine wunderschöne Umgebung und war deswegen auch sehr gespannt welche Geschichten sich in dieser Gegend zugetragen haben.

Die Geschichte dreht sich um zwei Freundinnen Mitte der Siebzigerjahre. Johanna studiert an einer Uni in Freiburg und genießt mit ihrer Freundin Luzie die neue Freiheiten, als ihr Vater stirbt und sie zurück nach Hause und den Winzerbetrieb der Eltern übernehmen muss. Dort bewirtschaftet sie mit ihrer Mutter und Großmutter einen Hof am Kaiserstuhl. Dann bekommt Johanna ein Kind und entschließt sich, es ohne Vater großzuziehen. Und die Geschichte handelt auch vom Widerstand der Winzer, Bauern und Bürger aus Freiburg und der Region gegen ein in der Nähe geplantes Kernkraftwerk.

Der Schreibstil war leicht und verständlich, deshalb ist es mir nicht schwer gefallen in die Geschichte reinzufinden. Manchmal war er etwas ausschweifend und hätte meiner Meinung nach ein wenig gekürzt werden dürfen, aber das ist natürlich Geschmackssache. Was mir ein wenig kurz gekommen ist, war die Beschreinungen der Landschaft des Kaiserstuhls. Dafür merkt man bei den Protesten gegen das Kernkraftwerk wie wichtig den Menschen die Natur um sie herum ist und wie sehr sie diese und natürlich auch die Gesundheit schätzen. Wenn man sich die Landschaft heutzutage am Kaiserstuhl anschaut, kann man nur den Hut ziehen vor den Menschen die damals demonstriert haben, denn das Kraftwerk hätte wohl auch die Landschaft sehr verschandelt.

Sehr eindrücklich wurden die Demonstrationen und Proteste in diesem Buch beschrieben. Sie waren sehr bildhaft und lebendig und man hat gemerkt wie stark der Zusammenhalt der Menschen gewesen ist die für die gleiche Sache sind. Manche Methoden mit denen die Protestierenden zutun hatten waren grausam und schwer anzuhören, sehr beeindruckend war aber wie die Protestler einander immer wieder gesagt haben: bleibt selbst gewaltfrei!

Es gab ein paar zähe Passagen in der Geschichte, aber insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten und deshalb gebe ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung ab.

Die Sprecherin hat die Geschichte gut vorgelesen, die Stimme war angenehm und passte gut zur Geschichte.

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Sonnenberg

Rezensionen von gabiliest:

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Wo sind all die Nazis geblieben? von Bodo Fischer; Satu Fischer-Kongtso

Klug und berührend: Haltung statt Gesinnung zeigen

Bodo Fischer, ein über viele Jahre für die SPD in Hamburg tätiger Politiker, Soziologe und Erziehungswissenschaftler, hat gemeinsam mit seiner Tochter Satu Fischer-Kongtso ein bemerkenswertes Buch geschrieben. Es ist ein Werk, das die Lesenden zwingt, Stellung zu beziehen – zu ihrer persönlichen Gesinnung und zu ihrer Moral, ihrem Gewissen.

Die Farbe Gelb für dem Buchumschlag scheint nicht zufällig gewählt. Sie verweist historisch auf die Stigmatisierung des Judentums.

“Wo sind all die Nazis geblieben?” schildert die Kindheit des Halbjuden Bodo: immer Außenseiter, verhöhnt, verachtet in der letzten Bank, litt er unter den Grausamkeiten der “schwarzen Pädagogik“. Der heraufziehende Nationalsozialismus bedrohte das Kind, das von der eigenen Mutter nicht gewollt war und von der Großmutter schikaniert wurde. Nur vom Großvater geliebt, verstand Bodo oft nicht, warum er ausgestoßen und gemieden wurde.

Nach dem Krieg fand Bodo Fischer nach schwierigem Beginn seinen Platz in der Gesellschaft. Dennoch blieb eine Wunde: das Gefühl, als Halbjude nur ein “halber Mensch” zu sein, der nach Anerkennung strebt und sich nie gut genug wähnt. Heute, neunzigjährig, legt er gemeinsam mit seiner Tochter ein berührendes, kluges Buch vor. Es thematisiert nicht nur sein Schicksal, sondern analysiert die zeitgeschichtlichen Entwicklungen aus einer stets sachlichen, nie von Hass geprägten Warte – und liefert damit ein brennendes Plädoyer für die Demokratie.

Viele Mechanismen, die dem Nationalsozialismus einst zum Aufstieg verhalfen, sind heute wieder präsent. Nach 1945 besetzten Nationalsozialisten wieder einflussreiche Ämter in Politik und Gesellschaft, sowohl in Deutschland als auch in Österreich. Auch wenn diese Generation heute großteils bereits verstorben ist, erstarken doch neuerlich Ansichten und Parolen, die befürchten lassen, dass das historische “ Nie wieder” an Bedeutung verliert. Bodo Fischer argumentiert, dass eine wehrhafte Demokratie keine Brandmauern brauchen sollte; vielmehr liege es in der Verantwortung jedes Einzelnen, Entmenschlichung entgegenzuwirken. Ein eigenes Kapitel widmet sich wissenschaftlich fundiert den Krisenherden der Gegenwart und bietet historische Aufarbeitung sowie Einordnung. Ein ausführliches Quellenverzeichnis sowie zahlreiche Fußnoten untermauern diesen Anspruch.

Das Buch fordert die Lesenden heraus. Folgen sie ihrer bequemen Gesinnung oder sind sie bereit, ihre Glaubenssätze zu analysieren und radikal zu hinterfragen – denn Demokratie ist unbequem und anstrengend. Nur wer die eigene Haltung reflektiert, läuft nicht Gefahr, Empathie und Menschlichkeit zu verlieren und dadurch kollektiven Narrativen zu folgen. “Die Würde des Menschen ist unantastbar” – dieser Schluss des Buches lässt hoffen, dass Menschlichkeit auch in unmenschlichen Zeiten Bestand haben kann.

“Wo sind all die Nazis geblieben?” ist keine Lektüre für zwischendurch. Das Werk verdient ungeteilte Aufmerksamkeit und die gesellschaftliche Relevanz, die ihm gebührt. Es gehört in jede öffentliche Bibliothek und sollte in höheren Schulen in der Sekundarstufe im Unterricht thematisiert werden. Daher gebe ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses Buch, das autobiografische, oft schmerzhaft nachfühlbare Kapitel und gleichzeitig eine fundierte Analyse der Gefahren bietet, die die aktuellen Krisenherde und politischen Entwicklungen für die Demokratie darstellen.

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Wo sind all die Nazis geblieben?

Rezensionen von Philiene :

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Thron der Diebe von Juliane Stadler

Fesselnd

Juliane Stadler hat es wieder einmal geschafft einen authentischen, interessanten und spannenden Mittelalterroman zu schreiben. Dieses Mal führt sie uns an den Anfang des dreizehnten Jahrhunderts in die Normandie. Hauptfigur ist ein junger Adeliger namens Eustache Busquès, der durch Ikone Intrige alles verliert, vogelfrei wird und sich von da an durchs Leben schlagen muss.

Auf seinen Leben macht er einiges mit und wird schließlich zum Piraten, bekannt wird er als Der schwarze Mönch...

Sein Lebenn ist genauso spannend wie die Zeit in der er lebt und die Autorin lässt in ihrem Roman die politischen Spannungen rund um das Jahr 1200 perfekt in ihre Geschichte einfließen. Obwohl ich wirklich viel über die damaligen Zeit erfahren habe wurde der Roman nie zum Geschichtsbuch im Gegenteil, die komplexe Geschichte hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen und mir einen großartigen Mittelalterroman beschert.

Im Nachwort beschäftigt sie sich dann mit der Frage ob ihr Held vielleicht die historische Vorlage für Robin Hood war. Eine aehr spannende Frage.

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Thron der Diebe

Rezensionen von Sonne:

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Aprikosenkind von Judith Merchant

Hervorragend

In Aprikosenkind von Judith Merchant geht es um die sechsjährige Ruby, die anders ist als andere Kinder. Ihre Mutter Nathalie hofft, dass Ruby im neuen Zuhause auf dem Land endlich aufblühen kann. Doch schon bald geschehen seltsame Dinge und Nathalie fühlt sich zunehmend unsicher. Als Ruby ein geheimnisvolles Bild malt, muss Nathalie sich fragen, welchen Preis sie für ihr Glück zu zahlen bereit wäre.

Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil von der Autorin ist einfach mega toll: klar, flüssig und sehr angenehm zu lesen. Ich war direkt in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch die Kapitellänge fand ich sehr angenehm, wodurch ein richtig guter Lesefluss entstanden ist. Besonders stark war für mich die beklemmende Stimmung. Unterschwellig hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass in diesem Familienbild irgendetwas nicht stimmt. Diese leise Spannung zieht sich durch die gesamte Geschichte und wird nach und nach immer intensiver. Stück für Stück fügt sich die eigentliche Wahrheit zusammen und als sie schließlich ans Licht kommt, war ich wirklich erschüttert. Nathalie fand ich anfangs etwas schwierig einzuschätzen. Zuerst dachte ich, sie sei eine eher merkwürdige Person bzw. Mutter. Doch je mehr ich sie kennengelernt habe, desto besser konnte ich sie verstehen. Ihre Entwicklung als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Auch die anderen Figuren fügen sich stimmig in die Handlung ein und machen die Geschichte rund. Mit der Auflösung hatte ich absolut gar nicht gerechnet. Die Autorin hat mich hervorragend auf eine falsche Fährte gelockt und mich am Ende wirklich überrascht. Genau das hat das Buch für mich nochmal stärker gemacht. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

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Aprikosenkind

Rezensionen von Christina:

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Herbstküsse auf Sylt Meerverliebt von Cornelia Engel

Auszeit auf Sylt

Endlich geht es mit der Meerverliebt Reihe weiter. Die Autorin Cornelia Engel bringt uns nach Sylt zur Herbst und Kürbiszeit. Im Mittelpunkt steht Ida. Sie hat so einige Dinge erlebt und nun reist sie auf den Hof , welchen sie geerbt hat. Dann nimmt das Leben seinen Lauf und der ursprüngliche Plan wird über den Haufen geworfen.

Das Cover ist klasse , passt wunderbar zum Inhalt und natürlich zur Buchreihe. Ein echter Hingucker. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen , den die Charaktere und Situationen , werden bildhaft beschrieben. Es gibt immer witzige Situationen , aber auch das Herzklopfen kommt nicht zu kurz. Dann läuft einen noch das Wasser im Mund zusammen , wenn immer wieder Leckereien beschrieben werden. Die Bücher sind in sich geschlossen und können so unabhängig voneinander gelesen werden. Wir können zu jeder Jahreszeit auf Sylt reisen und unterhaltsame Geschichten lesen. Ich mag die Buchreihe sehr und freue mich mit Ihnen dem Alltag zu entfliehen. Klare Leseempfehlung von mir.

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Herbstküsse auf Sylt Meerverliebt

Rezensionen von Christina :

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Herbstküsse auf Sylt Meerverliebt von Cornelia Engel

Auszeit auf Sylt

Endlich geht es mit der Meerverliebt Reihe weiter. Die Autorin Cornelia Engel bringt uns nach Sylt zur Herbst und Kürbiszeit. Im Mittelpunkt steht Ida. Sie hat so einige Dinge erlebt und nun reist sie auf den Hof , welchen sie geerbt hat. Dann nimmt das Leben seinen Lauf und der ursprüngliche Plan wird über den Haufen geworfen.

Das Cover ist klasse , passt wunderbar zum Inhalt und natürlich zur Buchreihe. Ein echter Hingucker. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen , den die Charaktere und Situationen , werden bildhaft beschrieben. Es gibt immer witzige Situationen , aber auch das Herzklopfen kommt nicht zu kurz. Dann läuft einen noch das Wasser im Mund zusammen , wenn immer wieder Leckereien beschrieben werden. Die Bücher sind in sich geschlossen und können so unabhängig voneinander gelesen werden. Wir können zu jeder Jahreszeit auf Sylt reisen und unterhaltsame Geschichten lesen. Ich mag die Buchreihe sehr und freue mich mit Ihnen dem Alltag zu entfliehen. Klare Leseempfehlung von mir.

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Herbstküsse auf Sylt Meerverliebt

Rezensionen von yellowdog:

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Welt mit anderen Mitteln von Nora Bossong

Essay mit kurzen Kapiteln und mit rotem Faden

Von Nora Bossong habe ich schon mehrere Romane gelesen. Mir sind da keine christliche Symbolik aufgefallen. In diesem Buch aber widmet sie sich intensiv mit Themen des Glaubens. Als kritische Gläubige schreibt sie auch deutlich über die Fanatiker z.B. aus den USA wie Kardinal Burke, J.D.Vance und auch Schattenseiten des Papstes Leo erwähnt sie.

Dafür kommen Äußerungen von Papst Franziskus besser weg.
In erster Linie widmet sie sich aber Themen wie Trauer und Trost, Spiritualität, Zweifel, Ängste und ähnlichen. Die einzelnen Kapitel wirken auf mich wie kleine Essays, aber natürlich ist auch alles miteinander verbunden und es gibt einen roten Faden. Die Autorin ist nicht naiv und hat alles gut durchdacht. So kann ein Buch gelingen, wenn eine Autorin wirklich tiefer einsteigt und vermag, ihre Eindrücke und Gedankengänge mitzuteilen. Ein einfaches Buch ist es aber auch nicht, manchen habe ich nicht auf Anhieb folgen können, z.B. wenn sie sich auf christliche oder philosophische Texte bezieht.
Das ganze Buch hat eine so hohe Glaubwürdigkeit, weil die Autorin schon im ersten Kapitel von der Pandemie und dem überraschenden Tod ihres Vaters erzählt.
Es dürfte sich lohnen, sich in das eine oder andere Kapitel auch nochmals zu vertiefen.

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Welt mit anderen Mitteln

Rezensionen von _ich.lese_:

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Graceless Heart von Isabel Ibañez

Magischer Auftakt

Im Jahr 1478 in Florenz. Ravena tur alles, um ihre magische Fähigkeiten zu verbergen, sie arbeitet als Bildhauerin und versucht unauffällig zu bleiben. Dann schwebt ihr Bruder in Gefahr und sie wirft ihre Prinzipien über Bord, um ihn zu retten. Das bezahlt sie mit Gefangenschaft bei der Familie Luni.

Ich war von der ersten Sekunde an total fasziniert von dem wunderschönen Cover. Aber auch die Story konnte mich ab der ersten Seite schon beeindrucken. Toller Schreibstil, einfache Sprache, leicht zu lesen und so spannend und magisch.
Ich mochte die Protagonistin, ich mochte vor allem das Setting in Florenz im fünfzehnten Jahrhundert und ich mochte auch die beginnende Romantik, die Gefühle die im Spiel waren.
Es ist der Auftakt einer Dilogie, daher ist das Ende ziemlich offen und ich freue mich schon sehr auf das zweite Buch und wie die Story letztendlich enden wird.
Für mich war es ein durchaus gelungener Lesespaß. Absolut empfehlenswert.

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Graceless Heart

Rezensionen von DoraLupin:

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Graceless Heart von Isabel Ibañez

Mitreißende historische Romantasy

Schon das Cover ist ein richtiger Hingucker und hat mir so gut gefallen das ich unbedingt wissen wollte welche Geschichte sich dahinter verbirgt!

Ich habe schon oft Romantasy gelesen, aber sehr selten spielt die Geschichte in einer historischen Lokation und deshalb war ich auf das Buch besonders gespannt! Nun kann ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war sich das Buch näher anzusehen, denn ich wurde gut unterhalten!

Die Geschichte dreht sich um Florenz im Jahr 1478.

Ravenna ist Bildhauerinmit einer magischen Gabe. Eigentlich mag sie diese gar nicht, aber als es um die Freiheit ihres Bruders geht, setzt sie die magische Kraft doch ein. Dabei wird sie jedoch von der mächtigen Familie Luni entführt und wird deren Gefangene und kommt dem gutaussehenden Saturnino Luni gefährlich nahe.

Der Schreibstil ist manchmal etwas ausschweifend, was man auch an der Dicke des Buches merkt, aber dennoch ist der Stil auch so locker und angenehm zu lesen, dass sich die Geschichte schneller liest als man denkt! Auch die Paläste und das magische Florenz zur Zeit 1478 werden lebendig und anschaulich beschrieben und ich konnte mir alles gut vorstellen.

Ravenna ist eine sehr sympathische Protagonistin mit einem guten Herzen und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Mit Saturnino musste ich warm werden; er ist zunächst geheimnisvoll und düster. Die Annäherung der beiden ist langsam und ich mochte es gerne das sich der spice in Grenzen gehalten hat bei dieser Geschichte.

Stattdessen geht es um Gefühle, Liebe, Geheimnisse und Intrigen die in einem mitreißenden Mix geschrieben wurden. Lediglich manche Passagen waren etwas zäh zu lesen, deshalb auch einen Stern Abzug aber ansonsten hat mir diese ungewöhnliche Romantasy richtig gut gefallen. Ich gebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Graceless Heart