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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von verhei:

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Sunny Baking Time von Theresa Haubs

Sommerbackbuch in moderner, lockerer Umsetzung

Sunny Baking Time ist nun schon das zweite Backbuch von Theresa Haubs und ergänzt es perfekt.

Denn was hat man im Sommer frisch zur Verfügung – teilweise auch in sehr großen Mengen, so dass man es unbedingt verwenden möchte und wenn möglich nicht immer in der gleichen Variante: Genau Früchte.

Der erste Teil des Buches widmet sich verschiedenen Kuchen bzw. allgemein Gebackenem mit verschiedenen Obstsorten: Erdbeeren, Aprikosen, Himbeeren, Rhabarber – also Obst das Saisonware. Aber auch Rezepte zu Bananen findet man.

Der zweite Teil liefert dann Desserts, über die man sich sicher in der warmen Sommerzeit besonders freut. Teilweise mit saisonalem Obst, teilweise aber auch einfach passend auf Grund der Esstemperatur -Eis und Konsorten dürfen hier einfach nicht fehlen.

Umrundet wird der Rezeptteil durch eine lockere Einleitung und Back Basics, so dass auch Neulinge gut mit diesem Buch arbeiten können. Die Hinweise wie man Rezepte vegan oder glutenfrei abwandeln kann, sind auch für erfahrene Bäcker interessant.

Ein schönes, modernes Kochbuch, das definitiv Ideen für saisonale Sommerrezepte liefert.

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Sunny Baking Time

Rezensionen von verhei:

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Pardon, aber da schwimmt eine Leiche in der Schokolade von Angelika Hager

Society Journalistin ermittelt - Skandale und Wiener Schmäh

Wien, der Morgen nach dem Opernball und alles ist in Aufruhr, gab es doch eine Bienenaktion von Anarchisten, die die Opernballbesucher treffen soll. Polly Adler, ehemalige Society Journalistin, die gerade ihre Anstellung bei einem Magazin verloren hat, ist natürlich mitten im Geschehen. Die Leiche des Stargasts der Interimsbundeskanzlerin wird im Schokobottich des berühmten Hotel Kranzlers gefunden wird und auch hier ist Polly Adler mittendrin in den Ereignissen.

Zu allem Überfluss kennt sie auch noch den ermittelnden Kommissar. Rasch deckt sie so manches Geheimnis der High Society auf.

Die Kunstfigur Polly Adler wurde in den 90ern von der Autorin Angelika Hager erfunden und ist neben der Kolumne in einer österreichischen Zeitung auch durch Bücher, hier das mittlerweile zehnte, bekannt. Doch dies ist der erste Fall in dem Polly Alder in einen Kriminalfall hineinstolpert.

Man darf sich den typischen Schreibstil erwarten. Eine große Portion Wiener Schmäh, Wortwitz, messerscharfe Beobachtungen und ein rasanter Schreibstil. Man folgt der Autorin durch verschiedene Wiener Bezirke und Milieus die gekonnt beschrieben und persifliert werden. Auch diverse Personen der österreichischen High Society und der österreichischen Politik, teilweise verschmolzen, findet man in den Figuren rasch wieder. Für Kenner Österreichs natürlich besonders unterhaltsam, doch auch andere finden sich leicht zurecht – nicht zuletzt auf Grund der Fußnoten für typisch österreichische Begriffe.

Besonders gelungen fand ich den kapitelweisen Wechsel der Erzählperspektive, wodurch die Gedankenwelt der Beteiligten so viel besser transportiert wird. Ein kleiner Nachteil ergibt sich dadurch am Anfang, da man quasi in die Geschichte stolpert, ohne genau zu wissen was wann chronologisch passiert ist. Man landet mitten im Gewusel des Morgens nach dem Opernball und wird temporeich mit einer Schar von Gestalten und Namen konfrontiert, die man sich eben erst ordnen muss.

Polly Adler funktioniert definitiv auch als Krimikomödie. Unterhaltung durch den Witz und die parallelen zur Realität ist gegeben und man schüttelt so manchmal ungläubig den Kopf.

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Pardon, aber da schwimmt eine Leiche in der Schokolade

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Frieda von Geraldine Oetken

Von all den leeren Stellen

Im Falle des Buches der jungen, 1990 geborenen, Autorin Geraldine Oetken lohnt es sich, genau hinzuschauen, wie dieses Buch auf der Vorderseite angekündigt ist: "Frieda - Die Suche nach meiner vergessenen Urgroßtante", mit Betonung auf dem Wort "Suche". Genau darum geht es in diesem Buch nämlich: um eine Suche.

Nicht unbedingt um ein Finden. Und schon gar nicht um eine ausführlich erzählte Lebensgeschichte.

Wir begleiten die Autorin dabei, wie sie sich auf die mühsame und oft ergebnislose Suche nach näheren Informationen über das Leben und den Tod ihrer 1941 in einer Psychiatrie unter mysteriösen Umständen verstorbenen Urgroßtante Frieda macht. Geschichtlich Interessierten ist schon seit einiger Zeit bekannt, dass in dieser Zeit auch viele psychisch Erkrankte, Behinderte oder sonstwie von dem Regime als "unnütze Esser" eingestufte Menschen sterben gelassen bis aktiv ermordet wurden. Darüber gibt es auch schon einige andere Bücher, die solche Schicksale aufarbeiten, oft mit wesentlich mehr Informationen zur Biografie der Ermordeten, als es in diesem Buch der Fall ist.

Über Frieda erfahren wir tatsächlich nur sehr wenig, genauso wie die Autorin selbst. Viele ihrer Aktenanfragen und Recherchen führen zu keinen Ergebnissen, und das, was sie an einzelnen Informationen erhält, ist sehr spärlich. In der Familie selbst herrscht über vieles großes Schweigen, insbesondere, da es sich um eine Generationen zurück reichende, vermögende Unternehmerfamilie handelt, wovon die Autorin auch bis heute materiell profitiert und was sie auch kritisch reflektiert.

In der Familie wird so getan, als wäre zwischen 1933 und 1945 in Bezug auf die Familiengeschichte und das Unternehmen einfach nichts passiert, und auch hier versucht die junge Frau nachzuforschen und genauer hinzusehen. Für diesen Mut hat sie auf jeden Fall meinen großen Respekt, denn das ist sicher nicht leicht in so einer Familie, und es braucht auch innere Stärke, sich da öffentlich so zu exponieren.

Wer dieses Buch lesen möchte, dem rate ich, nicht mit falschen Erwartungen heranzugehen. Es zeigt authentisch auf, wie schwierig es sein kann, die eigene Familiengeschichte aufzuarbeiten und an nähere Informationen zu gelangen. Dramaturgisch ist es dadurch aber auch leider nicht sehr spannend: über weite Strecken recherchiert die Autorin und findet wenig bis nichts, dabei begleiten wir sie, wie sie in ihrem Kopf Vermutungen über die unbekannte Urgroßtante und die damalige Zeit anstellt, versucht, eine innere Verbindung zu ihr aufzubauen, ihr eigenes Entsetzen über die schrecklichen Zeiten damals äußert und mittendrin Details aus ihrem Beruf oder ihrem Leben erzählt.

Dazu finden sich einige allgemeine Informationen über die NS-Zeit und die damaligen Unrechtspraktiken, die aber vermutlich den meisten Menschen, die sich mit diesem Thema schon ein bisschen befasst haben, schon bekannt sind. Es ist eben nicht das erste Buch über diese Zeit, sondern eines, das sich in eine lange Reihe von Werken einreiht, und in dieser Hinsicht hat es für mich wenig Neues geboten. Wer sich wirklich detailliert informieren möchte, findet außerdem viele historisch wesentlich fundiertere Werke mit weniger Mutmaßungen und mehr tatsächlichen historischen Belegen.

Dieses hier ist eher eine persönliche Annäherung, die mich aber nicht wirklich packen konnte. Ich habe also das Leseerlebnis eher mühsam und über weite Strecken langatmig und eher uninteressant gefunden. Hängen geblieben ist bei mir hauptsächlich, wie mühsam Ahnenforschung sein kann, wie wenige erhaltene Akten es gibt, wie schwer zugänglich diese sind und wie viel davon wohl in den letzten Kriegsmonaten bewusst vernichtet wurde, um Verbrechen zu verschleiern und Spuren zu verwischen. In dieser Hinsicht ist das Buch also durchaus lehrreich und interessant. Wer aber eine tatsächliche Biografie einer ermordeten Person aus der damaligen Zeit sucht, die sich auch noch spannend lesen soll, der greife eher zu anderen Büchern zu dem Thema.

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Frieda

Rezensionen von brauneye29:

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All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer

Hat mir sehr gut gefallen

Zum Inhalt:
Juna und Martha sind Geschwister und außer dass sie sich ein Zimmer teilen, haben sie nicht viel gemeinsam. Die siebzehnjährige Juna ist künstlerisch begabt, allerdings mit einer Krankheit gestraft, die sich schnell verschlechtern wird. Die dreizehnjährige Martha kämpft darum überhaupt gesehen zu werden.

Doch als Junas Krankheit sich verschlechtert, bemerken die beiden, dass sie zusammenhalten müssen.
Meine Meinung:
Zunächst sieht bei dem Buch ja alles danach aus, dass es sich um die normalen Kämpfe zwischen Geschwistern handelt, aber sehr schnell wird klar, dass es hier um viel mehr geht. Auch die verstorbene Mutter spielt eine große Rolle, Ich fand es sehr berührend, wie die Geschwister erst eher gegen einander arbeiten, dann aber irgendwann eben sehr eng werden und Martha sogar einen Trip organisiert um Junas größten Wunsch zu erfüllen. Zudem fand ich es auch sehr interessant über Junas Erkrankung mehr zu erfahren, die wie viele Erkrankungen wenig bekannt sind. Ein Buch, das berührt und zu Herzen geht.
Fazit:
Hat mir sehr gut gefallen

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All die Farben, all das Licht

Rezensionen von yellowdog:

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Die Austernfischerin von Celine Edinger

Sturmflut

Schon die Ausgangsposition der Handlung ist vielversprechend. Eine junge Frau fährt mit ihrem Freund an die dänische Küste, wo seine Mutter lebt.

Celine Edinger ist eine Autorin, die Beschreibungen schafft, mit denen man die Eindrücke und Empfindungen der Protagonistin Lydia nachvollziehen kann.

Da ist der Strand und die See und die eindrucksvolle Frau, die sie mit raus zum Austernsammeln nimmt.

Und vor allen geht es viel um Beziehungen der drei Hauptfiguren und wie sie sich entwickeln. Es gibt eine innere Anspannung, die alle 3 betrifft.

Das Buch überzeugt auch durch seine Atmosphäre. Ein bemerkenswerter Roman.

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Die Austernfischerin

Rezensionen von Niko:

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Herz König von Lily King

schön gestaltete Cover

Man kann so ein Cover nicht übersehen. Bei diesem Buch habe ich den Eindruck gehabt, dass die Geschichte schon mit dem Cover angefangen ist.

Lily King schafft mit "Herz König" ein berührendes Buch zu schreiben, die zeigt wie tief die Folgen der Entscheidungen aus den jungen Jahren sitzen können.

Mir hat der flüssige und leichte Schreibstil sehr gut gefallen, und die Atmosphäre im Buch ist teilweise magisch.
Die Geschichte selber habe ich am Anfang sehr gut gefunden. Je mehr ich gelesen habe, desto enttäuschter war ich.

Die Protagonistin erzählt ihr letztes Studienjahr, als sie die Beziehung mit Sam beendet hat und die Liebe zu Yash neu war. Die Autorin hat eine schöne Welt für die drei Charaktere gebaut, sie waren verbunden durch Geschichte schreiben und Kartenspiele entwerfen. Dass die Liebe ins Spiel kommt ist was natürliches. Was nicht natürlich ist, ist wie dumm die Entscheidungen der ProtagonistInnen waren. Ich konnte sowohl Yash nicht verstehen, als auch die Protagonistin nicht. Beide haben Entscheidungen mit schweren Folgen getroffen.
Alle drei treffen sich viele Jahren später, in einer nicht so glückliche Situation. Die Protagonistin sieht sich gefangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ich konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen und ich habe mich gefragt, was hätte sie gemacht wenn Yash in einer anderen Situation gewesen wäre? Für mich ist das keine Liebe, sondern nur Wunden, die man nicht geheilt hat.

Fazit: schöne Atmosphäre, wunderschöner Schreibstil. Die Charaktere selber haben nicht viel Tiefe und treffen für mich nicht nachvollziehbare Entscheidungen.

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Herz König

Rezensionen von AndilesOnaut:

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Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Gelungener Krimi mit viel Atmosphäre und einem interessanten Ermittlerteam

Katherina Peters schafft es auch mit „Kaltes Versprechen“, eine Geschichte zu erzählen, die einen schnell in ihren Bann zieht. Der Einstieg gelingt mühelos und schon nach wenigen Seiten möchte man wissen, was wirklich hinter den Ereignissen steckt. Statt auf pausenlose Action setzt die Autorin auf gute Ermittlungsarbeit, interessante Figuren und eine Handlung, die sich nach und nach entfaltet.

Besonders gut gefallen hat mir das Zusammenspiel von Rebekka Just und Krølle. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein, genau das macht ihre Zusammenarbeit aber so spannend. Während Rebekka besonnen und strukturiert vorgeht, verfolgt Krølle oft seine ganz eigenen Methoden. Dadurch entstehen immer wieder interessante Situationen, die die Geschichte lebendig machen.

Auch der Fall selbst ist clever aufgebaut. Es gibt mehrere Spuren, verschiedene Verdächtige und einige Wendungen, die dafür sorgen, dass man bis zum Ende miträtselt. Trotzdem bleibt alles nachvollziehbar und wirkt nie unnötig kompliziert. Man merkt, dass die Autorin ihre Geschichte gut durchdacht hat.

Der Schreibstil ist angenehm locker und flüssig. Die Kapitel lesen sich schnell weg und sorgen dafür, dass man immer noch ein Kapitel anhängen möchte. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Tempo und Nervenkitzel gewünscht. Gerade im Mittelteil nimmt sich die Handlung viel Zeit für die Ermittlungen, wodurch die Spannung zwischendurch etwas abflacht.

Trotzdem hat mich der Krimi sehr gut unterhalten. Vor allem die sympathischen Figuren und die stimmige Atmosphäre machen Lust darauf, auch die nächsten Fälle des neuen Ermittlerduos zu lesen. Wer lieber clevere Krimis als blutige Thriller liest und Wert auf glaubwürdige Charaktere legt, sollte sich „Kaltes Versprechen“ auf jeden Fall anschauen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. Ein gelungener Reihenauftakt, der definitiv neugierig auf mehr macht.

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Kaltes Versprechen

Rezensionen von Harakiri:

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Endspiel von Jeffrey Archer

Tolles Finale

William Warwick hat es fast geschafft. Sein Traum, Commissioner zu werden, kann in Erfüllung gehen, wenn London den Zuschlag für die Olympischen Spiele erhält und er für einen reibungslosen Ablauf sorgt.
Klingt einfach? Ist es nicht. Denn wir lesen einen Roman von Jeffrey Archer. Und dass der seine Protagonisten nicht schont, beweisen schon die 7 Vorgängerbände.

Auch im finalen Band „Endspiel“ bekommt William es mit seinem Gegenspieler Miles Faulkner zu tun. Der wurde von höheren Mächten angeworben, die Spiele zu sabotieren. Ich liebe es ja jedes Mal aufs Neue, die beiden gegeneinander antreten zu sehen. Archer gelingt es immer wieder, mich hier zum Schmunzeln und Staunen zu bringen.
Kurz hatte ich Angst, dass die Schilderungen rund um die Olympischen Spiele zu politisch oder sportlich werden könnten, aber dem war ganz und gar nicht so. Warwicks Bemühungen stehen im Vordergrund und auch seine Familie wird mit einbezogen.
Archers Schreibweise fesselt wieder von der ersten Seite an und hält bis zum Schluss. Ich konnte das Buch gar nicht zur Seite legen, bis ich es durchhatte.
Fazit: Mit „Endspiel“ bekommt die Reihe um William Warwick ein rundes Ende. Dennoch finde ich es schade, die Protagonisten jetzt zu verlieren. Ich bin schon sehr gespannt, was Archer als nächstes plant.

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Endspiel

Rezensionen von Harakiri:

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King Sorrow II von Joe Hill

Der Drache muss weg

Drehte sich Band 1 noch weitgehend darum, den Drachen heraufzubeschwören, geht es in Band 2 darum, ihn wieder loszuwerden. Denn King Sorrow wird immer gieriger und mit jedem Jahr blutrünstiger. Doch der Drache ist viel mächtiger als die Freunde ahnen.
Ein bisschen hat sich die Handlung dieses Mal gezogen.

Der Einsturz des Gefängnisses und die Folgen haben die Handlung nicht so wirklich vorangebracht und der Start mit den Experimenten war etwas lang, wenn auch interessant. Dennoch hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen und die Story fand ich auch sehr gelungen. Mysteriöse Momente wechseln sich ab mit grausamen, fröhliche mit traurigen und Hill schont seine Protagonisten nicht. Im Gegenteil – ohne zu viel zu verraten, sie werden weniger.
Der zweite Band von King Sorrow setzt die düstere und packende Geschichte von Arthur, Donna, Gwen und Colin beeindruckend fort. Hill schafft es erneut, mit seinem charakteristischen, sehr ausführlichen Stil eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die zu fesseln weiß. Die Figuren entwickeln sich im zweiten Band weiter und gewinnen an Tiefe. Die Handlung ist mitreißend und gut durchdacht und die Mischung aus Horror, Mystery und Drama ist gut ausbalanciert. Die mysteriösen Elemente werden dezent eingestreut, die Spannung überwiegt.
Fazit: Mit King Sorrow 2 endet die Dilogie. Alle losen Enden sind verwoben und alle Fragen geklärt. Insgesamt war die Lektüre der beiden Bücher ein sehr interessantes und mitreißendes Leseerlebnis.

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King Sorrow II

Rezensionen von Sassy:

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Mein total vertrollter Sommer in Schweden von Carolin Jenkner-Kruel

Bullerbü-Sommer und Trollmagie

Bullerbü-Sommer und Trollmagie
Das Cover gefällt uns sehr gut. Wir sehen die Protagonist*innen Pia und Pelle, die uns anzuschauen scheinen. Pia winkt sogar. Vor ihnen sind zwei freche Trolle auf zwei riesigen Zimtschnecken. Man bekommt direkt Lust auf die Geschichte.
Besonders gut gefallen hat uns eine doppelseitige, farbige Abbildung der gesamten Familie mit Namen.

So hat man sofort ein Bild von ihnen. Und auch eine weitere doppelseitige Abbildung der Umgebung ist toll. Wohnhaus, Trollhaus, Bäckerei, der See mit einem kleinen, alten Steinbaum und sogar ein Elch. Sie erweckt sofort Sehnsucht nach Schweden.
Kleine Illustrationen zu Anfang jedes Kapitels und kleine Zimtschnecken auf jeder Seite sind liebevolle kleine Details, die das ganze Buch noch schöner machen.
Das Setting der Geschichte ist einfach wunderschön. Ich möchte jetzt unbedingt wieder mal nach Schweden und mein achtjähriger Sohn ist Feuer und Flamme.
Der Schreibstil ist liebevoll, lustig und kindgerecht.
Eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft, Familie und Hilfsbereitschaft voller Geborgenheit, Freiheit und Abenteuer.
Meinem achtjährigen Sohn und mir hat Geschichte sehr gut gefallen und unser nächstes Urlaubsziel steht fest.
Absolute Leseempfehlung für alle, die Schweden lieben und Lust auf eine magische, lustige Trollgeschichte haben.

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Mein total vertrollter Sommer in Schweden