Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ulgu1978:
Es ist hell und draußen dreht sich die Welt von Dita Zipfel
Pärchenurlaub
Felix und Eva, Matze und Linn verleben einen gemeinsamen Urlaub in einem Ferienhaus in Südfrankreich. Felix hat seinen besten Freund Matze mit Linn hierzu eingeladen. Die Lebensdituationen beider Paare können gegensätzlicher nicht sein: Felix ist im Gegensatz zu Matze gut situiert und gewohnt, alles zu bekommen was er möchte.
Eva ist zweifache Mutter und in Linns Augen in jeder Hinsicht perfekt. Linn selbst versucht seit Jahren verzweifelt schwanger zu werden und hat das Gefühl in allem nicht gut genug zu sein. Vielleicht deshalb schießt sie mit mehreren Aktionen über das Ziel hinaus.
Das Thema Pärchenurlaub fand ich interessant und auch der Anfang des Buches versprach eine unterhaltsame Lektüre zu werden. Aber leider wurde die Geschichte zum Ende hin immer unglaubwürdiger. Auch war der Schreibstil sehr gewöhnungsdürftig, da nicht immer sofort erkennbar war, aus wessen Sicht gerade erzählt wird und ob es in der Vergangenheit oder in der Gegenwart spielt.
Rezensionen von Ryria:
Kleopatra von Saara El-Arifi
Mensch, Königin, Göttin
Kleopatras Legende ist wohl den meisten Leuten ein Begriff, zumindest ihren Namen kennt jeder.
Doch wer war eigentlich der Mensch hinter all diesen Geschichten und Mythen?
In diesem Buch erlaubt sich die Autorin eine eigene Interpretation, gestützt auf gut recherchierte historische Fakten, aber auch mit viel Fantasie.
Erzählt wird alles von Kleopatra selbst, sie betrachtet rückblickend ihr Leben nach ihrem Tod und steht dabei quasi im Gespräch mit dem Leser. Diese Perspektive fand ich ungewöhnlich, aber hat mir gut gefallen, da man so ihre Intentionen und Gedanken noch besser nachvollziehen kann und alles im Kontext betrachtet wird.
Auch der Schreibstil war recht angenehm, trotz historischem Hintergrund liest es sich sehr leicht und ein wenig wie ein Fantasy-Roman.
Trotzdem bleibt das alte Ägypten auch nicht auf der Strecke, ganz im Gegenteil, auf jeder Seite finden sich interessante und spannende Details über die damalige Kultur, die Menschen und die Götterwelt.
Gerade wenn man sich dafür interessiert, kann man hier vieles wiedererkennen und auch noch etwas dazulernen.
Ebenso positiv fand ich, dass hier Kleopatra im klaren Fokus steht und nicht ihre Romanzen. Zusätzlich lernt man auch ihre Dienerin und Geschwister noch kennen, jedoch sind die meisten Nebencharaktere eher blass geblieben.
Auch das Tempo war leider etwas unregelmäßig, manche Abschnitte waren echt spannend, andere zogen sich dafür doch sehr.
Insgesamt hatte ich allerdings doch viel Freude daran, Kleopatras Geschichte frei interpretiert neu kennenzulernen.
Rezensionen von Lilli33:
Red as Royal Blood von Elizabeth Hart
Ein Schloss voller Geheimnisse
Ein Schloss voller Geheimnisse
Ruby kam als elternloses Baby ins Schloss, wo sie von der Köchin aufgezogen wurde. Später muss sie als Dienstmagd arbeiten. Die Höhepunkte ihrer Tage sind die heimlichen Schachspiele mit Prinz Rowan. Doch dann stirbt der König und hat sie in seinem letzten Willen zu seiner Nachfolgerin ernannt.
Kein Wunder, dass Ruby von den Kindern des Königs und seiner Witwe angefeindet wird. Sie selbst ist auch gar nicht so glücklich in ihrer neuen Rolle, versucht aber das Beste daraus zu machen. Als ihr klar wird, dass der König starb, sondern ermordet wurde, macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder und gerät dabei selbst in Lebensgefahr.
Ruby ist eine tolle Protagonistin. Sie ist unheimlich tough, loyal und gütig. Auch Intelligenz wird ihr nachgesagt, wobei ich hier manchmal meine Zweifel bekam, wenn sie mal wieder zu vertrauensselig ist, obwohl sie schon zig Mal gewarnt wurde, dass sie niemandem im Schloss vertrauen darf. Denn fast jeder im Schloss hat ein Geheimnis, fast jeder lügt, und die wenigsten haben irgendwelche Skrupel, wenn es um den eigenen Vorteil geht.
Für mich war fast jeder zu irgendeinem Zeitpunkt mal verdächtig. Doch das Bild wendete sich ständig und schwupps, war der nächste Verdächtige auf dem Plan. Doch nicht nur die Mördersuche war ein ständiges Hin und Her, sondern auch die verschiedenen Romanzen. Es dauerte recht lange, bis sich hier herauskristallisierte, wer mit wem … Das fand ich ganz gut so.
Vieles ist verzwickt und man fragt sich anfangs (oder auch später noch) ungläubig, ob sich das wohl auflösen kann. Aber Elizabeth Hart schafft es, eine zufriedenstellende Lösung zu präsentieren. Am Ende ist alles geklärt.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist flott geschrieben und sehr unterhaltsam. Das Erzähltempo ist hoch; da kommt keine Langeweile auf. Es wird nicht groß ausgeschmückt, sondern auf den Punkt erzählt, und zwar aus Rubys Ich-Perspektive. So kann man sich gut in die Protagonistin hineinversetzen und mit ihr mitfühlen und miträtseln. Einige für die Handlung unwesentliche Logikfehler trüben das Lesevergnügen kaum.
Die Story will einfach unterhalten und für ein paar spannende Lesestunden sorgen. Allzu Tiefgründiges sollte man nicht erwarten. In einem Einzelband mit relativ großer Schrift und 380 Seiten kann man einfach nicht so viel unterbringen. Für Jugendliche ab ca. 14 Jahren und jung gebliebene Erwachsene kann ich das Buch absolut empfehlen.
Rezensionen von yellowdog:
Grindelwald & Liebevolle Gleichgültigkeit von Lothar Struck
Zwei autofiktionale Texte
Der 1959 geborene Mönchengladbacher Lothar Struck schreibt auf realistische Art über das Leben in Deutschland in den siebziger Jahren und benennt alle Umstände inklusive Spießigkeit klar.
Im Mittelpunkt steht die schwierige Beziehung zum Vater, der oft abwesend und vor allen Spielsüchtig war. Später spielte auch seine Krebserkrankung eine große Rolle.
Der Text ist dicht und ein wenig deprimierend, sehr wohl aber auch beeindruckend. Grindelwald war schon 2014 erschienen.
Jetzt neu erschienen ist der Text um eine zweite Erzählung ergänzt. Dieser zweite, ebenfalls autofiktionale Text widmet sich dem 10 Jahre älteren Bruder U.
Auch hier gibt es viel Zeitkolorit, der das Buch prägt.
Erstaunlicherweise packt der zweite Text einen nicht nur so wie der erste, er lässt einen sogar ganz nahe an der Erzähler kommen.
Mich erinnert besonders der zweite Text an den Stil von Edouard Louis, wenn auch an eine deutsche Variante.
Dieses Buch ist lesens- und empfehlenswert.
Rezensionen von Philiene :
Schwesternland von Katharina Fuchs
Wenn sich die Zeiten vermischen
Antonias Familie kommt am hundertsten Geburstag von Großmutter Henriette auf deren Anwesen zusammen. Die Familie nennt es das Schwesternland. Neben ihren drei Schwestern begegnet sie hier Max, die Ahnenforschung betreibt und Antonia auf die Spur ihrer Vorfahrin Jaenne aufmerksam gemacht, die im siebzehnten Jahrhundert als Hugenottin aus Frankreich geflohen ist.
..
Der Roman erzählt auf zwei Zeitbebenen die Geschichten von Jeanne und Antonia. Jeanne Geschichte war emotional und ergreifend, die Flucht aus Frankreich war hart. Antonias Geschichte war zwar nicht ganz so dramatisch wie Jeannes aber trotzdem sehr interessant. Ihre Spurensuche, ihre immer enger wedende Verbindung zu Jeanne, und im Hintergrund die Familiengeschichte.
Katharina Fuchs schafft es auf sehr schöne Art die beiden Zeitstränge miteinander zu vergeben. Sie erzählt einen Familuenroman und gleichzeitig einen historischen Roman, in dem ich einiges über die Hugenotten erfahren habe. Ihre Charaktere überzeugen durch ihre Menschlichkeit und ich habe gerne Zeit mit Jeanne und Antonia verbracht.
Rezensionen von Astrid:
Ein guter Blick fürs Böse von Elizabeth Arnott
Einem Serienmörder auf der Spur?
Margot, Beverley und Elsie könnten kaum unterschiedlicher sein, und doch verbindet sie ein außergewöhnliches Schicksal: Ihre Männer sind – oder waren – Serienmörder, ohne dass die Frauen auch nur den geringsten Verdacht hegten. Trotz ihrer Unwissenheit und Unschuld werden sie also von ihrem Umfeld gemieden und zu Unrecht als Komplizinnen abgestempelt.
Das sorgt klarerweise für Schuldgefühle, aber gerade jetzt, wo wieder ein Serienmörder sein Unwesen zu treiben scheint, hoffen sie aus ihren schlechten Erfahrungen zu profitieren. Um potenzielle Opfer zu schützen, … denn irgendwo, davon sind sie überzeugt, muss sich eine Spur finden lassen.
Schon bald wird ihnen jedoch bewusst, dass die Zeit für weibliche Detektivarbeit noch nicht gekommen ist. Ihre Hinweise werden belächelt, ihre Stimmen überhört, ihr Engagement herabgewürdigt. Die unbeschwerte, kalifornischen Atmosphäre entwickelt sich zunehmend zu einer dichten, spannungsgeladenen Handlung.
Ich hatte keine Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, denn das Buch ist fesselnd und lässt einem sehr gut an den Gedankengängen der Frauen teilhaben.
Mit dem Täter hatte ich gerechnet, was vermutlich an jahrelanger Krimierfahrung liegt, dem Leseerlebnis aber keinen Abbruch tat.
Rezensionen von Petra Sch.:
Die weiße Nacht von Anne Stern
historisch detaillierter, bewegender Krimi im Nachkriegsberlin
4,5 Sterne
Berlin, Dezember 1946: Die Fotografin Marielouise Faber, von allen nur Lou genannt, findet bei ihren morgendlichen Spaziergängen durch das zerstörte, winterliche Berlin, auf der Suche nach Fotomotiven, eine weibliche Leiche in einer Ruine. Die Hände wie zum Schlaf gefaltet.
Kriminalkommissar Alfred König, der kürzlich erst zum Leiter der neu gegründeten Kriminalpolizei ernannt wurde, benötigt zur Aufklärung des Falls Lous Fotos.
Und es tauchen noch weitere Leichen auf.
Der Schreibstil ist so mitreißend, vor allem die Atmosphäre nach dem Krieg ist so lebendig dargestellt und ausführlich beschrieben, dass der Fall der ersten toten Frau total in den Hintergrund rückt. Das hat mich überhaupt nicht gestört, denn ich konnte mich so gut in das Nachkriegs-Berlin hineinversetzen! Man friert und hungert mit den Bewohnern Berlins, denn es gibt kaum etwas zu essen. Selbst mit Lebensmittelmarken erhält man fast nichts. Der Strom geht nur sporadisch, es ist klirrend kalt, sämtliche Bäume wurden schon gefällt und sogar in den Wohnungen ist es kalt.
Das zerstörte Berlin ist auch bildlich beschrieben mit den zerfallenen Ruinen, dazwischen einige intakte Häuser. Und überall darauf weißer Schnee. Und die vielen Suchtexte nach Verwandten und Bekannten. Man spürt richtig die Trostlosigkeit, und dass kaum jemand Hoffnung hat.
Der Schwarzmarkt hingegen blüht, und dort lernt man den wiffen Lauser Justus kennen, der mit amerikanischen Lucky Strikes handelt. Justus hab ich sofort in mein Herz geschlossen!
Lou natürlich auch, sie ist eine willensstarke Frau und hat ihr Herz am rechten Fleck. Genau deshalb geht ihr die Tote, und besonders deren Haltung bei der Aufbahrung in der Ruine, nicht mehr aus dem Kopf, und sie will König unbedingt helfen, den Fall zu lösen. Sie findet auch viele Puzzlestückchen, da sie die Leute im Grätzel kennt.
König hat zwar Macken, die aber nicht verwunderlich sind bei seiner Vergangenheit. Die Wege der beiden kreuzen sich auch so immer wieder.
Wobei ehrlich gesagt Lous Mitarbeit gar nicht nötig gewesen wäre, denn König ist auch auf die Lösung gekommen, als Lous Hinweise ihn nicht erreicht haben. Trotzdem war die Zusammenarbeit der beiden wundervoll zu verfolgen.
Die Auflösung ist sooo traurig, authentisch, bewegend und nachvollziehbar. Ich kann den Grund für die Taten tatsächlich verstehen.
Man kann in diesem Buch zwar nicht richtig Täter und Motiv miträtseln, ist aber beim Aufdecken der einzelnen Puzzlestückchen dabei und ich fand es sehr spannend und realistisch.
Das Einzige, was mich etwas gestört hat (und deshalb auch der halbe Stern Abzug) ist, dass sehr oft Königs Gedanken über seine Vergangenheit und seine Schuldgefühle wiederholt wurden.
Fazit:
Eine authentische und lebendige Zeichnung des klirrendkalten Winters 1946 im Nachkriegsberlin; zwei sympathische Protagonisten; ein authentischer und bewegender Fall. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung!
Rezensionen von Rinoa:
Lola im Spiegel von Trent Dalton
Harte Kost
Dieses Buch hat mir wirklich einiges abverlangt. Von Beginn an fand ich es sehr anstrengend zu lesen, was nicht unbedingt am Schreibstil des Autors lag, den ich eigentlich ganz gut fand. Aber alles ist wahnsinnig ausführlich beschrieben und zieht sich daher so ein wenig, darüber hinaus wird auch nicht linear erzählt, sondern recht durcheinander, was ich doch sehr verwirrend fand.
Ich habe zwischendurch ernsthaft überlegt, das Buch abzubrechen, weil ich mich schon eher durch die Seiten gequält habe und unglaublich langsam vorankam. Leider lässt es mein innerer Monk nur schwer zu, angefangene Bücher nicht zu Ende zu lesen und so bin ich drangeblieben.
Ungefähr ab der Hälfte war ich dann sogar froh darüber, denn ab da wurde es für meinen Geschmack wirklich besser und ich konnte mich auch mehr auf die doch sehr schöne Sprache, die schockierende, aber auch sehr berührende Geschichte und die durchaus lebensklugen Aussagen einlassen.
Allerdings bin ich dann gegen Ende wieder ein wenig verloren gegangen bzw. haben mir die Entwicklungen nicht so zugesagt.
Größter Kritikpunkt ist für mich aber nach wie vor die doch sehr sprunghafte Erzählweise. Geschichten müssen nicht total linear ablaufen und ich mag auch durchaus Rückblenden, wenn sie in irgendeiner Form als solche erkennbar sind. Hier war es mir aber oft zu wechselhaft und fragmentarisch.
Alles in allem war "Lola im Spiegel" für mich schon eher harte Kost, inhaltlich, aber auch vom Leseerlebnis her.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
The Reappearance of Rachel Price (deutsche Ausgabe) von Holly Jackson
Testleserin MONA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (16 Jahre, Mieming)
Testleserin MONA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (16 Jahre, Mieming)
Jeder kennt das Mysterium um die verschollene Rachel Price.
Die Frau, die zweimal verschwand.
Rachel Price betrat mit ihrer Tochter Bel das Einkaufszentrum, aber kam nicht mehr heraus.
Kurz darauf wurde ihre Tochter alleine in Rachels Fahrzeug gefunden.
Von Rachel keine Spur.
16 Jahre später ist es immer noch niemandem gelungen sie zu finden und Bel kann sich kaum an ihre Mutter erinnern.
Schließlich war sie erst zwei Jahre alt, als sie verschwand. Zum Glück braucht sie nur ihren Dad Charlie. Als die Familie eine Anfrage einer Filmproduktion bekommt, die eine Dokumentation über Rachel Price drehen will, sagt sie zu. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben, ist, dass kurze Zeit später die echte Rachel Price auftaucht!
Bel hat keinen blassen Schimmer, was hier vor sich geht.
Rachels Geschichte klingt unglaubwürdig und als sich auch noch Ungereimtheiten in ihrer Geschichte auftun, ist Bel eines klar. Rachel lügt.
Bel muss herausfinden, was wirklich hinter Rachels Verschwinden steckt, um sich und ihre Familie vor ihr zu schützen.
The Reappearance of Rachel Price ist ein unglaublich spannendes Buch mit vielen unerwarteten Wendungen.
Allerdings sollte man das Buch nicht lesen, wenn man am nächsten Tag eine Schularbeit hat, da es so spannend ist, dass man aufs Lernen verzichten und weiter lesen will...
Was mich ein bisschen gestört hat war, dass Bel einfach unsympathisch zu jedem war!
Auch wenn sie die Leute nicht einmal gekannt hat und es oft keinen Sinn gemacht hat, dass sie einfach um jeden Preis (Price haha) fies sein wollte.
Obwohl ich anfangs Schwierigkeiten hatte in den Schreibstil reinzukommen hat es mir sehr gut gefallen. Es war tatsächlich das erste Buch, das ich von Holly Jackson gelesen habe, aber es wird sicher nicht das Letzte sein!
Rezensionen von Netti:
Fäden des Glücks von Marit Warncke
Wohlfühlroman über Liebe und Neuanfang
Das Buch beinhaltet eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Enttäuschung, falsche Entscheidungen im Leben und einen Neuanfang.
Es umfasst 343 Seiten und ist in kurze Kapitel aufgeteilt, was mir sehr gut gefällt. Die meisten Kapitel spielen in der Gegenwart, die 2025 stattfindet. Einige wenige Kapitel spielen 2012.
Auch wird ein altes Tagebuch gefunden, wo einige kurze Einträge aus dem zweiten Weltkrieg verfasst sind.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist viel mehr, als das Cover mit der Nähmaschine zeigt. Ich hätte auf dem Cover auch noch das alte Gutshaus mit dem Blick zum See und dem idyllischen Garten gezeigt. Es ist ein richtiger Wohlfühl Roman und so fühlt man sich im kleinen Ort Lüttenbü sofort wohl und angekommen.
Karlas Leben läuft gerade schief. Ihr Job wird ihr gekündigt, der ihr sowieso nicht so gut gefallen hat, ihr Vater ist verstorben, und nun kommt auch noch ein Brief, dass sie Geld für ihr vor 2 Jahren geerbtes Haus in Mecklenburg-Vorpommern bezahlen soll.
So fährt sie in den kleinen Ort Lüttenbü in Mecklenburg-Vorpommern, um das alte Ferienhaus ihrer Familie zu verkaufen. Hier trifft sie nicht nur ihre Jugendliebe wieder, der ihr damals einen Korb gegeben hat sondern findet schnell neue Freunde. Sie erinnert sich an ihre alten Werte und Träume und plötzlich kann sie wieder durchatmen….. Ist sie in ihrem Leben vielleicht paarmal falsch abgebogen ? Und was braucht sie um glücklich zu sein ?
Ich kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen, ein ganz toller Wohlfühlroman über das Leben, die Liebe und einen Neuanfang. Das Thema nähen kommt in dem Buch vor, aber übernimmt nicht die Oberhand sondern kommt am Rand der Geschichte immer mal wieder kurz vor. Ich selbst habe mit nähen nichts am Hut, somit ist das Buch auch für nicht Näher eine schöne, abwechslungsreche Geschichte.











