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Rezensionen von froschman:

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Die Tote von Nazaré von Miguel Silva

Mord im Surferparadies

Nach einem Banküberfall, bei dem sie einen Kopfschuss erlitt, will sich die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger in Nazaré, einem kleinen Ort Portugal, erholen. Hier soll es die höchsten Wellen für Surfer geben. Am nächsten Morgen geht sie in Richtung Festung, von dort aus kann man die Surfer am besten sehen.

Sie hat ihr Handy in der Unterkunft gelassen, weil sie in Ruhe gelassen werden will. Bei der großen Surfer-Statue noch vor der Festung findet sie die Leiche einer jungen Frau. Da sie kein Handy mithat, muss sie zurück in Richtung Ort, um von dort die Polizei zu verständigen. Doch als sie mit der Polizei zur Statue kommt, ist die Leiche verschwunden, die Polizisten glauben ihr nicht. Einzig Inspetor Ferreira von der Policia Judicaria, der auch in Deutschland Ausbildungen absolviert hatte, glaubt ihr. Bald finden sie eine weitere Leiche und Maren erkennt das Opfer. Es ist ein ehemaliger Arbeitskollege aus Köln. Hat das Ganze etwa mit Ermittlungen zu tun, die sie vor dem Banküberfall in Köln durchgeführt hatte? Aber sie kann sich an die letzten vier Monate vor dem Überfall nicht mehr erinnern.
Miguel Silva hat einen Krimi mit viel Lokalkolorit geschrieben, man möchte sofort Urlaub in Nazaré mit der wilden Küste und den hohen Wellen machen. Die flüssige Schreibweise erlaubt ein rasches Lesen, die beteiligten Hauptprotagonisten Maren und Joao Ferreira wirken sympathisch, das Ende ist überraschend.

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Die Tote von Nazaré

Rezensionen von froschman:

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Die Tote von Nazaré von Miguel Silva

Mord im Surferparadies

Nach einem Banküberfall, bei dem sie einen Kopfschuss erlitt, will sich die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger in Nazaré, einem kleinen Ort Portugal, erholen. Hier soll es die höchsten Wellen für Surfer geben. Am nächsten Morgen geht sie in Richtung Festung, von dort aus kann man die Surfer am besten sehen.

Sie hat ihr Handy in der Unterkunft gelassen, weil sie in Ruhe gelassen werden will. Bei der großen Surfer-Statue noch vor der Festung findet sie die Leiche einer jungen Frau. Da sie kein Handy mithat, muss sie zurück in Richtung Ort, um von dort die Polizei zu verständigen. Doch als sie mit der Polizei zur Statue kommt, ist die Leiche verschwunden, die Polizisten glauben ihr nicht. Einzig Inspetor Ferreira von der Policia Judicaria, der auch in Deutschland Ausbildungen absolviert hatte, glaubt ihr. Bald finden sie eine weitere Leiche und Maren erkennt das Opfer. Es ist ein ehemaliger Arbeitskollege aus Köln. Hat das Ganze etwa mit Ermittlungen zu tun, die sie vor dem Banküberfall in Köln durchgeführt hatte? Aber sie kann sich an die letzten vier Monate vor dem Überfall nicht mehr erinnern.
Miguel Silva hat einen Krimi mit viel Lokalkolorit geschrieben, man möchte sofort Urlaub in Nazaré mit der wilden Küste und den hohen Wellen machen. Die flüssige Schreibweise erlaubt ein rasches Lesen, die beteiligten Hauptprotagonisten Maren und Joao Ferreira wirken sympathisch, das Ende ist überraschend.

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Die Tote von Nazaré

Rezensionen von froschman:

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Die Tote von Nazaré von Miguel Silva

Mord im Surferparadies

Nach einem Banküberfall, bei dem sie einen Kopfschuss erlitt, will sich die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger in Nazaré, einem kleinen Ort Portugal, erholen. Hier soll es die höchsten Wellen für Surfer geben. Am nächsten Morgen geht sie in Richtung Festung, von dort aus kann man die Surfer am besten sehen.

Sie hat ihr Handy in der Unterkunft gelassen, weil sie in Ruhe gelassen werden will. Bei der großen Surfer-Statue noch vor der Festung findet sie die Leiche einer jungen Frau. Da sie kein Handy mithat, muss sie zurück in Richtung Ort, um von dort die Polizei zu verständigen. Doch als sie mit der Polizei zur Statue kommt, ist die Leiche verschwunden, die Polizisten glauben ihr nicht. Einzig Inspetor Ferreira von der Policia Judicaria, der auch in Deutschland Ausbildungen absolviert hatte, glaubt ihr. Bald finden sie eine weitere Leiche und Maren erkennt das Opfer. Es ist ein ehemaliger Arbeitskollege aus Köln. Hat das Ganze etwa mit Ermittlungen zu tun, die sie vor dem Banküberfall in Köln durchgeführt hatte? Aber sie kann sich an die letzten vier Monate vor dem Überfall nicht mehr erinnern.
Miguel Silva hat einen Krimi mit viel Lokalkolorit geschrieben, man möchte sofort Urlaub in Nazaré mit der wilden Küste und den hohen Wellen machen. Die flüssige Schreibweise erlaubt ein rasches Lesen, die beteiligten Hauptprotagonisten Maren und Joao Ferreira wirken sympathisch, das Ende ist überraschend.

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Die Tote von Nazaré

Rezensionen von Rinoa:

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Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Box von Miguel Silva

Gut durchdachte Leselern-Box

Die große Leseraben-Box zum Lesen lernen in der 1. Klasse ist wirklich prall gefüllt mit tollen Sachen, von Ravensburger habe ich ehrlich gesagt aber auch nichts anderes erwartet.

Es gibt ein Mini-Buch, Abc-Rätsel zum Lesenlernen, Baumhausgeschichten mit der Silbenmethode, aber auch ein Leselineal, ein Abc-Poster, ein Türschild, ein Wörter-Memory, ein Silbenquartett und eine Leseraben-Figur.

Darüber hinaus hält die Box viele Tipps und Anregungen bereit. Wie wäre es beispielsweise, für Zuhörer vorzulesen, vielleicht die Eltern oder auch eine Kuscheltier-Runde? Wichtig ist es auch, das Lesen im Alltag zu üben, mit der Müsli-Packung, (Tür-)Schildern oder was einem sonst noch so begegnet.

Da Lesen anstrengend ist, kann zwischendurch ruhig eine Pause gemacht und das ebenfalls enthaltene Puzzle gelegt oder eine der vorhandenen Postkarten ausgemalt werden.
Außerdem gibt es noch Sticker zur Belohnung, falls die Motivation nachlässt oder das Lesenlernen frustriert.

Ich persönlich finde, dass die Box durchaus ein gewisses Grundwissen voraussetzt, sie dient daher also eher der Unterstützung neben dem, was die Kinder in der Schule lernen. Insbesondere die Baumhaus-Geschichten fand ich für den Anfang recht schwer, da hier schon alle Buchstaben verwendet werden. Zur Unterstützung und Motivation ist die Box allerdings wirklich gut durchdacht.
Ob und wie gut man damit lernen kann bzw. wie hilfreich das Ganze ist, ist aber denke ich genauso individuell wie jedes Kind.

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Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Box

Rezensionen von Rinoa:

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Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross

Wichtiges Thema, erstaunlich unterhaltsam

Das Buch greift ein wichtiges Thema auf, das leider an Aktualität nie zu verlieren scheint. Es geht um Männer, die offenbar meinen, sich von Frauen einfach alles nehmen zu können, was sie wollen, hier in Form von Hazels Schuldirektor. Für ihn soll sie die Auserwählte sein, die ihm das Schuljahr über sexuell zu Diensten sein soll.

Doch Hazel sagt Nein und plötzlich ändert sich nicht nur für sie alles.

Erzählt wird abwechselnd aus Sicht von Hazel, ihrem jüngeren Bruder Wolf, ihrer Mutter Claire und ihrem Vater Gus. Den Schreibstil fand ich etwas speziell, allerdings gut zu lesen.

Schwer verdaulicher war da schon das Thema des Buchs, bei dem ich auf der einen Seite immer denke, so etwas kann doch eigentlich nicht passieren, auf der anderen Seite aber natürlich genau weiß, dass es passiert. Und zwar nicht nur einmal, sondern jeden Tag. Das ist schon schwer zu ertragen.

Und natürlich mach dieses "Nein" nicht nur etwas mit Hazel und ihrer Familie, auch das Umfeld des Direktors wird aus seinem Alltag herausgerissen, insbesondere die Tochter. Es gibt nie immer nur ein Opfer. Das fand ich von der Autorin gut herausgearbeitet, genauso wie dass Hazel fast so ein wenig Kapital aus dem Vorfall schlägt, ohne das zu forcieren, damit aber auch hadert.

Ein bisschen Probleme hatte ich mit der Darstellung von Hazels Umfeld. Dieses (allem voran ihre Mutter) wirkte auf mich sehr künstlich und auch irgendwie abgehoben, ich weiß nicht, ob das der Geschichte und ihrer Botschaft so guttut. Letztere wurde damit für mich so ein wenig zu einem zahnlosen Tiger. Vielleicht sollte das aber auch so sein und ich habe es nur nicht richtig verstanden.

Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen, es war trotz des etwas schwereren Themas unterhaltsam und leicht zu lesen.

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Hazel sagt Nein

Rezensionen von gabiliest:

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Die Großstadtdetektive - Wo ist Annabelle? von Eva Lezzi

Schach den Verbrechern

Mit “Die Großstadtdetektive- Wo ist Annabelle” hat die bekannte Autorin Eva Lezzi den zweiten Band über die Abenteuer der Großstadtdetektive vorgelegt. Das gelungene und fröhliche Hardcover zeigt, dass das Schachspiel in dieser Geschichte eine wichtige Rolle einnehmen wird.

Es sind Ferien, alle Kinder sind auf Urlaub, nur Irina ist zu Hause geblieben.

Da könnte sie im Park mit Leihhund Gloria spazieren gehen. Und vielleicht Schach spielen- das hat Irina von ihrem Vater gelernt. Dabei trifft sie Annabelle, eine ältere Dame, mit der sie sich für den nächsten Tag zum Schachspiel verabredet. Doch plötzlich ist Annabelle verschwunden. Glücklicherweise sind alle Großstadtdetektive wieder zurück und helfen bei der Aufklärung dieses verzwickten Falles. Die Kinder finden ein Gedicht in Jiddischer Sprache, aber ist das wirklich eine Spur zu Annabelle? Warum sollte jemand eine alte Dame entführen? Und was hat die fehlende Schachfigur mit Annabelles Verschwinden zu tun?

Eva Lezzi hat mit ihrem Buch nicht nur eine spannende, warmherzige und menschliche Geschichte mit sehr originellem Inhalt verfasst, sondern der Text betont Freundschaft, Mut und die Zusammenarbeit der Großstadtdetektive. Die Kinder stammen aus unterschiedlichen Kulturen und haben unterschiedliche Religionen, doch das ist für den Zusammenhalt der Gruppe belanglos. Mit Köpfchen und Durchhaltevermögen gelingt es, Gefahren gemeinsam zu begegnen, wobei jedes Kind nach seinen Talenten tätig werden kann. Nicht nur die Detektive, auch die Lesenden versuchen bestimmt, dieses verzwickte Rätsel um Annabelle zu lösen, denn das Buch bietet viele unerwartete Wendungen und Überraschungen.

Eva Lezzi hat in kindgerechter Sprache einen genau auf die Zielgruppe der Kinder ab acht Jahren zugeschnittenen Krimi geschrieben, der durch die phantasievollen Illustrationen von Daniela Kohl hervorragend unterstützt wird. Kurze Kapitel erhalten die Lesefreunde, die lebendig erzählte Story zieht die Kinder sicher in ihren Bann. Liebevoll bindet die Autorin fremdsprachige Ausdrücke und das schöne Jiddische Gedicht “Im Westen”, das natürlich auch auf Deutsch vorliegt, in die Handlung ein. Am Ende des Textes findet sich ein Glossar, mit dessen Hilfe fremdsprachige Wörter übersetzt werden können.

Für mich liegt die Stärke dieses Buches in der Beschreibung des friedlichen Zusammenlebens, jeder ist akzeptiert, ohne dass Herkunft, sozialer Stand oder Religion eine Rolle spielen. Jeder gehört dazu und jeder findet ohne Vorurteile seinen Platz in dieser abenteuerlichen Geschichte. Durch das Schachspiel kommt ein neuer, interessanter Aspekt in das Buch, vielleicht werden Kinder sogar angeregt, das Spiel selbst zu lernen.

Ich denke, dass sich dieses Kinderbuch gut als Klassenlektüre eignen würde, auch sollte es in jeder Schulbibliothek stehen. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, zu betonen, dass nur Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung dazu beitragen, auch knifflige Situationen im Leben zu meistern. Was könnte das den Kindern besser näher bringen als eine spannende Detektivgeschichte? Daher kann ich “Die Großstadtdetektive- Wo ist Annabelle” ganz besonders weiterempfehlen und bewerte das Buch mit fünf Sternen.

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Die Großstadtdetektive - Wo ist Annabelle?

Rezensionen von F.H.:

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Der neue SPIEGEL-Bestseller: Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello von Melanie Pignitter

Wunderbares Sommer-Wohlfühl-Buch

Der Untertitel des Buches fasst sehr gut zusammen, worum es in "Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello" geht: Ein Sommer, der nach Sehnsucht, Loslassen und Neuanfang schmeckt.

Die Protagonistin Lena macht sich auf den Weg nach Italien und hat einen ehrgeizigen Reiseplan.

Aber wie so oft im Leben kommt alles anders und Lena wird gezwungen, zu entschleunigen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, locker, leicht und warmherzig. Das schöne Italien ist für dieses Buch der perfekte Ort - man bekommt beim Lesen gleich Lust auf Urlaub. Die verschiedenen, typisch italienischen Gerüche konnte ich förmlich riechen und an vielen Stellen musste ich insgeheim lächeln.

Die Affirmationen am Ende jedes Kapitels habe ich wunderschön gefunden, manche habe ich sogar in mein Notizbuch übertragen. Auch die Illustrationen passen wunderbar und machen aus dem Buch ein schönes Sommer-Wohlfühl-Buch. Klare Leseempfehlung besonders für jene Frauen, die es gewohnt sind, immer zu tun, geben und leisten und dabei oft über ihre Grenzen hinaus gehen.

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Der neue SPIEGEL-Bestseller: Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello

Rezensionen von Tobias Kallfell:

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Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Selbstfindung

Marlene hat große Schwierigkeiten damit, zu entspannen und eine Auszeit von der Arbeit zu nehmen. Im Urlaub weiß sie nichts mit sich anzufangen. Freizeit kann sie nichts abgewinnen. Sie muss das Gefühl haben, gefordert zu werden. Die Arbeit geht ihr über alles. Dem beruflichen Erfolg ordnet sie ihr restliches Leben unter.

Produktivität und Effizienz sind für sie von Bedeutung. Und wenn es um die Quartalszahlen geht, ist sie überaus erfolgreich. Nur die Personalführung bereitet ihr Probleme. Ihr fehlt es an sozialer Kompetenz. Sie verhält sich ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber distanziert und agiert unsensibel. Es fällt ihr schwer, sie zu motivieren. Mit Lob ist sie zu sparsam. Kurzum: Zwischenmenschliches fällt ihr schwer.


Als ihr Chef Marlene in Aussicht stellt, die Unternehmensführung als CEO der Aviola zu übernehmen, sobald er in den Ruhestand geht, knüpft er das Angebot an eine Bedingung. Sie soll ein Achtsamkeits-Coaching absolvieren, um ihr „Problemfeld“ der Personalführung zu bearbeiten. Er verlangt von ihr, dass sie die Sache ernst nimmt und sich darauf einlässt. Doch man merkt, dass sie der Angelegenheit mit vielen Vorbehalten begegnet. Mental Health und Lifestyle-Themen steht sie skeptisch gegenüber.


In einem weiteren Blickwinkel wird uns die Perspektive des Unternehmens-Coaches Alex vermittelt (die Blickwinkel von Alex und Marlene werden im Wechsel präsentiert). Er schult Führungskräfte, doch seine Firma schreibt rote Zahlen. Grund dafür ist, dass ihm seine positive Energie und Begeisterung abhandengekommen ist. So erfahren wir, dass er zwar schon bekannte Persönlichkeiten betreut hat, doch bei allem Erfolg musste er auch persönliche Krisen überstehen. Er fiel schon mehrfach in ein Loch mit dunklen Gedanken, aus dem er sich mühsam herauskämpfen musste. Kurzum: Seine Coaching-Seminare laufen nicht mehr so erfolgreich wie früher. Marlene ist für ihn eine große Chance. Sollte er erfolgreich mit ihr arbeiten, winkt eine lukrative und langfristige Zusammenarbeit mit der Aviola.


Der Erzählton ist zu Beginn humorvoll. Marlenes Seltsamkeiten werden auf amüsante Art und Weise geschildert. Und schon das erste Zusammentreffen von Alex und Marlene wird herrlich konfrontativ eingefangen (Marlene entpuppt sich als äußerst schlagfertig und widerspenstig). Und als Leser stellte ich mir folgende Fragen: Wird sich Marlene auf die Inhalte des zweiwöchigen Intensivkurses einlassen? Und (wie) wird sie sich ändern? Was wird sie während ihres Coachings erleben? Wird Alex zu alter Form zurückfinden?


Im weiteren Handlungsverlauf erfahren wir dann, welchen Wandel Marlene durchläuft. Anfangs fällt es ihr schwer, sich zu öffnen. Sie sieht keine Notwendigkeit darin, an sich zu arbeiten. Sie will sich nicht ändern müssen. Doch eine existenzielle Notsituation führt dazu, dass sie beginnt, erlernte Muster in Frage stellt. Die Erfahrung der eigenen Verletzlichkeit führt dazu, dass Marlene Vertrauen fasst und sich mitteilt. Doch mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Der Ton wird nach meinem Gefühl ernsthafter. Wir lernen eine andere Seite von Marlene kennen. Und der Autor lässt sich darüber hinaus noch einiges einfallen, um die Handlung abwechslungsreich zu gestalten (vgl. Klappentext: „ein schüchterner Hausmeister“ und „ein dreizehnjähriges Mädchen“). Alex lernen wir im Folgenden als sehr fürsorglichen, warmherzigen und hilfsbereiten Menschen kennen, der sich gern um andere kümmert und ihnen in schwierigen Lebensphasen zur Seite steht. Und wir begleiten ihn bei der Lösung eines Gewissenskonflikts. Einerseits soll er Marlene dabei helfen, zu sich selbst zu finden, andererseits riskiert er damit seine potentielle Zusammenarbeit mit der Aviola.


Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen (wie auch schon andere Bücher des Autors). Maxim Leos Schreibstil liest sich wie gewohnt angenehm und flüssig. Und ich finde toll, dass Leo nach „Der Held von Bahnhof Friedrichstraße“ und „Wir werden jung sein“ wieder eine neue inhaltliche Richtung einschlägt. Das Einzige, was ich bemängeln könnte, ist der Umstand, dass die Wandlung von Marlene zu glatt, zu schnell und mit zu wenig Reibung vonstattengeht.

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Einatmen. Ausatmen.

Rezensionen von Katrin:

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Where We Belong von Wiktoria A. Wieczorek

Wie ein Vogel im Käfig

Das Cover zeigt ein junges Pärchen, welches genau die Geschichte widerspiegelt. Die Farben sind gedeckt und es ist nicht aufdringlich. Der Farbschnitt ist eher schlicht aber alles in allem ist es ein wunderschönes Buch.

Story:
Nessy hat gerade ihr Abi gemacht und beginnt ein Architekturstudium.

Sie wohnt mit einer Freundin in einer WG und hat eine Arbeit die ihr Spaß macht.

Zeitcut. Zofia (sie nennt sich später Nessy) ist 15 Jahre alt und gerade aus Polen nach Deutschland gezogen. Am Gymnasium wird sie ausgegrenzt bis sie Jonas kennenlernt. Ihr Alltag ist nun nicht mehr grau und sie öffnet ihr Herz - für Nils. Eine Lüge lässt alles aus den Fugen gleiten und sie muss das Gymnasium verlassen.

5 Jahre später... sie ist auf einer Party und plötzlich steht Nils vor ihr. Ihre Welt gerät ins schwanken. Er war der Grund warum sie gehen musste. Sie gerät in Panik und flüchtet, doch wenige Tage später ist sie im Hörsaal und ihr Tutor ist natürlich er. Nils versucht mit ihr zu reden, sich zu entschuldigen, nur ob das genug ist?
Dann taucht auch noch Jonas auf. Ein Gefühlschaos entflammt.
Gibt es eine zweite Chance für die Freundschaft oder die Liebe?

Fazit:
Ich mochte die Geschichte von Anfang an. Der Schreibstil ist sehr kurzweilig und als ich dann auch noch feststellte, dass die Autorin auf Instagram ist und ich ihr tatsächlich auch schon länger folge, gefiel es mir noch besser.
Eine klare Leseempfehlung!

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Where We Belong

Rezensionen von wolkenbücherwelt:

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The Crane and the Nightjar von Ada Bailey

Rache, Risiko und ein Spiel im Nebel

Der Einstieg konnte mich wirklich packen - düster, mystisch angehaucht und mit dem Versprechen einer rauen Fantasy-Geschichte. Auch das Tempo zu Beginn hat mir gefallen - wir lernen Crane und Zara ohne große Umschweife kennen, auch wenn „kennenlernen“ fast schon zu viel gesagt ist, denn Fragen gibt es von Anfang an natürlich mehr als Antworten.

Leider konnte das Buch meine anfängliche Faszination nicht ganz so halten. Während ich anfangs noch sehr gut durch die Seiten geflogen bin, hat es mich besonders in der Mitte ein wenig verloren - und auch zwischendrin immer mal wieder. Der Schreibstil, der zu Beginn noch angenehm „schlicht“ wirkte - also nicht überladen und eigentlich passend für das Setting - war mir auf Dauer dann doch nicht bildlich genug und stellenweise etwas zu „holprig-knapp“. Ein wenig mehr Umschreibungen hätte es insgesamt runder gemacht.

Crane und Zara sind beide interessante Charaktere (Crane vielleicht noch einen Hauch mehr) aber irgendetwas hat mir hier trotzdem gefehlt. Vor allem die Dynamik zwischen den beiden blieb für mich schwer greifbar, geradezu distanziert. Auch den Romance-Anteil konnte ich bis zum Ende hin nicht wirklich spüren, obwohl ich ein großer Fan von Slow Burn bin - hier fehlte mir jedoch irgendwie einfach die knisternde, verständliche, sich richtig anfühlende Chemie. Und das Thema „morally grey“ blieb für mich deutlich hinter meinen Erwartungen zurück - wurde aber dennoch stimmig eingebaut.

Was ich dagegen aber wirklich spannend fand, war das Magiesystem und die Grundidee der Welt. Wir befinden uns schnell in einem gefährlichen Spiel um Freiheit und Überleben, in dem Misstrauen eine große Rolle spielt und nie ganz klar ist, wem man eigentlich trauen kann. Diese düstere, teils bedrückende Atmosphäre hat für mich gut funktioniert und zieht sich auch durch große Teile der Geschichte.
Niemand ist hier wirklich perfekt - alles fühlt sich wie ein falsches, makabres Spiel an: jeder gegen jeden und gleichzeitig geht es doch irgendwie um Freiheit, um mehr, um sich selbst… vielleicht auch um andere, vielleicht sogar um alle und vielleicht um so viel mehr…

Immer wieder gab es dann Momente, die mein Interesse geweckt haben, stark formuliert waren -nur um mich an anderer Stelle wieder etwas zu verlieren - wie ein kleiner Schlagabtausch, ein Auf und Ab. Manche Entwicklungen gingen mir zu schnell, während mir gleichzeitig an vielen Stellen mehr Details und Tiefe gefehlt haben. Gerade die Welt an sich - da hätte ich mir einfach mehr, viel mehr Hintergrund gewünscht. Mehr Einblicke, mehr Lebendigkeit.
Auch die Perspektivwechsel haben mir grundsätzlich gefallen, weil sie einfach andere Einblicke geben - aber dann waren sie mir stellenweise fast wieder etwas zu viel. Hier hätte ich mir gewünscht, öfter länger bei einer Figur zu bleiben. Und der Plot-Twist konnte mich nicht ganz so überraschen - gut gefallen hat er mir trotzdem!!

Zusammenfassend lässt mich die Geschichte - auch wenn vieles noch offen ist oder vielleicht gerade deswegen - nicht ganz los. Vielleicht, weil ich finde, dass noch so viel Potenzial darin steckt. Ich bin neugierig, wie es weitergeht und hoffe, dass Band zwei mehr Tiefe, mehr Details und vor allem mehr greifbare Momente für Alles und gerade für Zara und Crane mit sich bringt.

Also.. insgesamt ist es für mich ein solider Auftakt, der mich nicht durchgehend überzeugen konnte, bei dem ich aber über einiges hinwegsehen kann, weil mein Interesse genug geweckt wurde, um weiterzulesen!

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The Crane and the Nightjar