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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Piet1990:

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Schwestern. Trotz allem von Max Moor

Drei ganz unterschiedliche Leben

„Schwestern. Trotz allem“ hat mich vor allem durch die Geschichte von Gerti, Rudi und Hansi berührt. Nach dem Verlust ihrer Eltern werden die drei Schwestern voneinander getrennt und wachsen unter sehr unterschiedlichen Bedingungen auf. Besonders spannend fand ich, wie stark diese frühe Trennung ihr späteres Leben prägt.

Die drei sind sehr unterschiedlich und treffen nicht immer nachvollziehbare Entscheidungen, wirken dadurch aber umso menschlicher. Gleichzeitig bekommt man einen guten Eindruck vom Leben in Österreich in den 50er- und 60er-Jahren und davon, wie eingeschränkt die Möglichkeiten für Frauen damals noch waren.

An den österreichischen Sprachklang musste ich mich anfangs etwas gewöhnen, später fand ich ihn aber sehr passend. Schön fand ich auch das Motiv der drei Knöpfe als Verbindung zwischen den Schwestern.

Fazit:
Eine bewegende Familiengeschichte über Verlust, Zusammenhalt und drei Frauen, die ihren eigenen Weg finden müssen. Ruhig erzählt, aber emotional und sehr lesenswert.

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Schwestern. Trotz allem

Rezensionen von peppi:

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Die Ballade von Ronan McCoy von Colin Morgan

Leben ohne Ronan

Colin Morgan erzählt in seinem großartigen Debütroman eine eindringliche Geschichte über Freundschaft, Verlust und dem schwierigen Übergang ins Erwachsenwerden.
Im Mittelpunkt des Romans stehen die Freunde Brendan und Ronan. Aus der Perspektive von Brendan erleben wir die Geschichte.

Die enge Verbindung der beiden Jungen hat in der Vergangenheit Brendan , den man eher als Aussenseiter wahr nimmt,Halt und Orientierung gegeben. Als ein Ereignis alles verändert ,gerät dieses Gleichgewicht ins Wanken und Brendan muss lernen mit einer neuen Realität umzugehen. Er kämpft nicht nur darum die neue Situation anzunehemen, sondern es steht für ihn auch die Frage wer er ohne Ronan eigentlich ist.
Mir hat gefallen, dass der Autor nicht nur den Verlust von Brendan zeigt, sondern ihn auch als Sohn , Freund, Jugendlicher und als Mensch, der seinen Platz im Lebn sucht, zeigt.
Ein berührender Roman, den man unbedingt lesen sollte!

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Die Ballade von Ronan McCoy

Rezensionen von Claudia R.:

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Toxische Lügen in St. Peter-Ording von Stefanie Schreiber

Nordsee Krimi

Klappentext / Inhalt:

Geheimnisse, Lügen und Mord am Sehnsuchtsort St. Peter-Ording
Kurz vor dem Beginn der Hauptsaison wird eine junge Frau bei Maleens Knoll tot aufgefunden. Pia Jacobs, die erst vor einem Jahr von Hamburg nach Tönning zog, wurde brutal ermordet.
Die Kommissare aus St. Peter-Ording untersuchen sowohl das neue Umfeld des Opfers auf Eiderstedt als auch ihre bisherigen Kontakte in Hamburg, mit denen sie nach ihrem Umzug komplett gebrochen hatte.

Ist dafür lediglich der Tod ihrer Mutter verantwortlich oder gibt es einen anderen Grund?
Torge wird überraschenderweise offiziell in die Ermittlungen eingebunden und mit Knud nach Hamburg geschickt. Während einer Befragung entsteht ein Bauchgefühl, das den ambitionierten Hobbyermittler nicht loslässt. Er vermutet, dass ihre ehemaligen Kolleginnen mehr wissen, als sie preisgeben.
Bringt tatsächlich ein Geheimnis die Ermittler auf die richtige Spur oder wurde der Mörder von einem anderen Motiv getrieben?

Cover:

Der blutrote Himmel macht das Ganze sehr atmosphärisch und auch das Foto ist sehr stimmungsvoll. Der Wiedererkennungseffekt zur Reihe ist auch hier sehr gut erkennbar.

Meinung:

Es handelt sich hierbei bereits um den 19. Fall für Torge Trulsen und Charlotte Wiesinger. Die Bücher sind unabhängig lesbar und die Fälle in sich geschlossen. Schnell kommt man in Geschehen und Handlung hinein. Der Fall ist spannend aufgebaut. Wem kann man trauen und ist es so wie es scheint? Ein wendungsreicher und spannungsgeladener Fall.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit inhaltlichen Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschehnisse und Charaktere hinein. Spannung wird gut aufgebaut und aufrecht erhalten. Auch das Tempo ist gut gewählt. Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar. Die wechselnden Perspektiven bringen Spannung und Tempo hinein. Auch die kleinen schwarz-weiß Illustrationen an den Anfängen bringen Stimmung und Atmosphäre hinein. Die Orts- und Zeitangaben sind dabei hilfreich.

Gestaltung und Gliederung haben mir sehr gut gefallen.

Der Fall ist spannend und interessant umgesetzt und man wird dabei richtig gut unterhalten. Man hat Spaß am Mitverfolgen der Ermittlungen und Geschehnisse und ist nah bei der Erzählung dabei.

Alles in allem konnte der Krimi überzeugen und auch die Spannung und das Tempo waren gut gewählt.

Fazit:

Spannender und atmosphärischer Nordsee-Krimi der überzeugen und unterhalten konnte.

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Toxische Lügen in St. Peter-Ording

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Heulen bringt dich auch nicht weiter! von Caroline Philipp

Sehr social-media-mäßig, wenig über das Leben mit Drillingen

Caroline Ferreira Santos Philipp ist schon seit einiger Zeit Influencerin, hatte früher einen Kanal für Reisetipps und nun, seit ihrer Drillingsschwangerschaft, einen, der sich unter anderem damit beschäftigt, dass sie nach schon zwei vorhandenen Kindern nun mit Anfang 40 auch noch überraschend Mutter von Drillingen geworden ist.

Nun hat sie ihr erstes Buch veröffentlicht, das ankündigt, ein "Überlebensguide für jedes Chaos" zu sein.

Das Buch hat eine klare Stärke und eine eindeutige Schwäche. Positiv ist, wie inspirierend, sympathisch und gut gelaunt die Autorin rüberkommt und dass sie Hoffnung macht, dass sich wirklich alles schaffen lässt. Wenn dieses Buch eine authentische Abbildung ihrer Persönlichkeit und nicht nur ein geschöntes öffentliches Bild einer Influencerin, die auf ihre Außenwirkung bedacht ist, sein sollte, dann muss sie wirklich eine außerordentlich positiv eingestellte Person sein, bei der es kaum Schattenseiten gibt und die auch schwierige Situationen mit Leichtigkeit und Schnelligkeit durch eine extrem positive, heitere Lebenseinstellung überwindet. Fast zu schön, um wahr zu sein, und nicht die Realität, die ich von meinem eigenen Leben und Umfeld kenne, aber möglich, dass es das gibt.

Die größte Schwäche des Buches ist für mich, dass zwar auf dem Cover die Drillinge abgebildet sind und auch der Klappentext suggeriert, dass diese das Hauptthema des Buches sein würden, aber es de facto nur sehr am Rande um das Leben mit Drillingen geht. Wir erfahren ein paar einzelne Details darüber, wie sie in der Schwangerschaft davon erfahren hat und von den Umständen rund um die Geburt, doch ansonsten bleibt das tatsächliche Leben mit den Kindern im Buch seltsam blass. Dafür geht es umso mehr und ausführlicher um die Autorin selbst und ihr gesamtes Leben, auch vor den Kindern: beispielsweise wird ausführlich in vielen Details von all ihren zahlreichen enttäuschenden Beziehungen berichtet, die sie vor dem Kennenlernen des Vaters ihrer jetzigen Kinder hatte, ein bisschen von ihren beruflichen Erfahrungen, ihrem familiären Hintergrund und ihren Reisen.

Klares Schwerpunktthema des Buches ist also nicht "Leben mit Drillingen" oder "Leben mit fünf Kindern", sondern "Mein beeindruckendes und interessantes Leben als Frau und Influencerin mit meiner positiven Lebenseinstellung". Wer also selbst mit Mehrlingen schwanger ist und mehr darüber erfahren will, dem rate ich von diesem Buch eindeutig ab, hier erfährt man nicht sehr viel darüber und fast alle Fragen, die man haben könnte, bleiben offen. Ich weiß auch jetzt kaum mehr darüber, wie der Alltag mit Drillingen aussieht, als vor der Lektüre des Buches - von Allgemeinplätzen wie, dass sehr viel zu tun sei und man wenig Schlaf bekomme, die man aber auch sonst zum Thema Mutterschaft hört, einmal abgesehen.

Um etwaige Schwierigkeiten oder Konflikte geht es in diesem Buch nicht, die Botschaft ist klar, dass man mit einer positiven Einstellung alles locker hinbekomme. Auch die beiden älteren Geschwister scheinen kaum Entthronungs- oder Eifersuchtsthemen zu haben, jedenfalls kommt das kaum vor, hier lieben sich alle innig, die Kitapädagoginnen loben die tolle Entwicklung der Kinder in den höchsten Tönen, Geld ist immer genug vorhanden, jetzt durch den erfolgreichen Social-Media-Account auch eigenes der Autorin, und auch die Beziehung zwischen der Autorin und ihrem Ehemann ist die beste vorstellbare, inklusive des traumhaftesten Sexuallebens, das man sich nur wünschen kann. Am Ende folgt dann noch eine rührende persönliche Liebeserklärung des Ehemannes an seine Frau.

Kurz und gut: es ist schön, dass die Autorin so ein perfektes Leben hat, wenn das denn wirklich so ist. Und dass es für sie angeblich alles mit dem richtigen Mindset perfekt funktioniert. Angeblich habe sie das auch alles selbst gedanklich manifestiert, einschließlich der Mehrlingsschwangerschaft. Mich persönlich erinnert das alles aber zu sehr an den mir zu allzu bekannten glitzernden Schein der Social-Media-Welt, der oft Brüche bekommt, sobald man näher hinschaut.

Das Buch liest sich locker und leicht, die Kapitel sind kurz und oberflächlich, mit jeweils Caros Conclusion zusammenfassend am Ende.

Ich wünsche der Autorin und ihrer Familie alles Gute und dass ihr Leben tatsächlich so schön, bunt und leicht bewältigbar bleibt, wie dieses Buch es vermittelt. Für mich persönlich bevorzuge ich aber Bücher mit mehr Tiefe und Vielseitigkeit, die auch die Schattenseiten des jeweiligen Familienmodells zumindest ein bisschen mehr beleuchten.

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Heulen bringt dich auch nicht weiter!

Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

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Ochsenkopf von Manik Sarkar

Muss gelesen werden


Dieses Buch will ich lange nicht aufschlagen. Die Geschichte eines Metzgers - harte Kost für einen Vegetarier wie mich. Als ich es dann aus Pflichtbewusstsein für die Heyn-Leserunde doch zu lesen beginne, kann ich es nicht mehr aus der Hand legen. Rensing, so der Name des Metzgers, der im Mittelpunkt steht, ist ein Meister seines Faches.

Doch er kämpft damit, dass seine Meisterschaft kaum jemand zu schätzen weiß in einer Konsumgesellschaft, in der Geiz und Schnelligkeit geil sind und Achtsamkeit und Qualität nichts bedeuten. Wie überlebst du das als Unternehmer und Mensch? Jedenfalls nicht, wenn du kantig und stur bist wie ein Ochsenkopf, schlecht kommunizierst und Ideen hast, die deiner Zeit voraus sind. Seinen Debütroman hat Manik Sarkar mit viel (Herz)Blut und Könnerschaft geschrieben und der muss gelesen werden - auch von Vegetariern.

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Ochsenkopf

Rezensionen von Herwig Oberlerchner:

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Gavdos von Tomer Dotan-Dreyfus

Mythenumrankte Insel

Gavdos

Wer diese kleine Insel südlich von Kreta kennt, weiß, dass sie mythenumrankt ist. Kalypso soll dort in einer Höhle gelebt und sieben Jahre lang Odysseus beherbergt haben, der Apostel Paulus strandete am Fuß der heutigen Kirche Agios Pavlos, exilierte Politiker lebten am Strand von Sarakiniko.

Diese Insel ist besonders durch ihre Geschichtsträchtigkeit, die Einsamkeit, die meist leeren Strände magnetisch, die nur wenigen Einwohner holen das Letzte aus dem kargen Boden, im Sommer ein touristischer Geheimtipp, im Winter verlassen. Seit einigen Jahren ist die Insel nun um eine Besonderheit reicher, tatsächlich haben einige Intellektuelle sich im Westen von Gavdos nahe Vatsiana niedergelassen, bearbeiten dort eine relativ fruchtbare Region, haben Häuser und eine tempelähnliche Anlage gebaut, Mythen ranken sich um die Sekte und ihre Philosophie der Unsterblichkeit, unterirdische Geheimbauten werden vermutet. Einige haben die Insel inzwischen wieder verlassen.
Gilad, ein junger, aber schwerkranker Journalist reist nach Gavdos, um die Insel und ihre Bewohner, besonders aber diese Gruppe der Pythagoräer kennenzulernen. Er trifft dabei auf Freaks, Untote, schräge Menschen, mythologische Figuren. Die Begegnungen mit diesen lassen Grenzen zwischen Realität und Fantasie, bewusst und unbewusst, Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen. Auf der Nebeninsel Gavdopoula soll Heilung passieren.

Nicht nur für Gavdos-Kenner ein besonderes Leseerlebnis. Doch beendet man den Roman mit dem Gefühl des nur Angerissenen, des oft Oberflächlichen, Halbfertigen und Skizzenhaften. Die geographische Verortung der Geschehnisse hätte exakter sein können, der philosophische Diskurs fundierter, das Eintauchen ins Unbewusste konsequenter.

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Gavdos

Rezensionen von Lese:

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Die Schule der magischen Tiere - Das offizielle Lexikon von Margit Auer

Tolle Ergänzung zur Reihe

Da wir große Fans der Schule der magischen Tiere sind, war dieses Lexikon ein Must-Have für uns. Meine Tochter kennt die Reihe in- und auswendig, mit dem Lexikon konnte ich sie total überraschen. Das offizielle Lexikon zur „Schule der magischen Tiere“ stellt alle Figuren und magischen Tiere von A bis Z vor.

Zu jedem Charakter gibt es einen Steckbrief mit Bildern und vielen interessanten Informationen. Dazu kommen Fun Facts, spannende Fakten über die echten Tiere und andere Extras. Auch weniger bekannte Nebenfiguren werden vorgestellt. Durch die alphabetische Sortierung findet man schnell, wonach man sucht. Wir finden es toll, dass man hier noch mehr über die Figuren, ihre magischen Tiere und die Wintersteinschule erfährt, auch auf den Sonderseiten, zum Beispiel eine Weltkarte, auf der man sehen kann, woher die magischen Tiere stammen. Auch die kleinen Zusatzinfos, das Quiz am Ende und die Funfacts sind lesenswert und witzig.
Die liebevollen Illustrationen gefallen uns sehr gut (auch wenn uns der ursprüngliche Illustrationsstil um einiges besser gefallen hat). Für Fans der Reihe ist das Buch eine richtig tolle Ergänzung zur Sammlung.

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Die Schule der magischen Tiere - Das offizielle Lexikon

Rezensionen von hohleborn8:

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Der kleine Grusel-Lieferdienst, Band 1 - Der magische Katzen-Finder von Meike Haas

Herbstliches Gruselkabinett

Pünktlich zu Halloween erscheint diese wunderschöne Gruselgeschichte der Autorin Meike Haas. Sie wird ab einem Lesealter von 8 Jahren empfohlen. Ich habe das Buch mit einem 10-jährigen gelesen. Ich glaube, ich habe mich mehr gegruselt als mein lieber Mitleser. Er hat mehr geschmunzelt. Ich denke, die Leseempfehlung trifft es gut.

Vielleicht ist es etwas mehr für Mädchen geeignet, oder doch mehr für 8 und 9-jährige.
Auf Grund der wunderschönen Illustrationen vor allem des Covers von Alicia Räth kann man sich die handelnden Personen sehr gut bildlich vorstellen. Auch das Horror-Trio Ricky, Ron und Ray lernen wir auf S. 18 bildlich kennen. Damit sind wir auch schon bei den Themen der Handlung. Es geht um Freundschaft, aber auch um Mobbing unter Kindern.
Wie es dem zurückhaltenden 10-jährigen Samy gemeinsam mit dem neuen Nachbarsmädchen Fiona gelingt, die rätselhaften Vorkommnisse seiner Wohngegend zu klären und gleichzeitig dem Terror des Horror-Trios seiner Schule ein Schnippchen zu schlagen, liest sich sehr unterhaltsam und leicht. Eine tolle Lektüre für die dunklen Monate des Jahres um Halloween, von mir vor allem für 8 und 9-jährige empfohlen.

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Der kleine Grusel-Lieferdienst, Band 1 - Der magische Katzen-Finder

Rezensionen von BarbaraM:

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Frida Kahlo - 5 Minute Genius Stories (Deutsche Ausgabe) von Stephen Krensky

Mutig, stark und unbeirrbar – Frida Kahlo

Was für eine beeindruckende Frau! „Frida Kahlo – 5 Minute Genius Stories“ von Stephen Krensky hat uns Frida Kahlos außergewöhnliches Leben auf eine sehr schöne Art nähergebracht.
Besonders gut gefällt uns die Aufteilung in die einzelnen kurzen Kapitel, die jeweils eine wichtige Station aus ihrem Leben erzählen.

So erfährt man Stück für Stück mehr über diese unglaublich starke und mutige Frau, ohne dass das Buch mit Informationen überladen wirkt. Frida musste schon früh mit einer schweren Krankheit und später mit den Folgen eines schlimmen Unfalls umgehen. Trotzdem ließ sie sich nicht unterkriegen und ging ihren eigenen Weg. Besonders beeindruckt hat uns die Geschichte ihrer Ausstellung in Mexiko. Obwohl es ihr gesundheitlich bereits sehr schlecht ging, wollte sie unbedingt an ihrer eigenen Ausstellung teilnehmen und ließ sich kurzerhand in ihrem Bett dorthin bringen. Diese Geschichte zeigt für uns ganz besonders, wie viel Willensstärke in Frida Kahlo steckte. Auch die farbenfrohe Gestaltung und die vielen Illustrationen gefallen uns richtig gut und passen wunderbar zu ihrer Lebensgeschichte.
Sehr schade finden wir allerdings, dass keine Bilder ihrer eigenen Werke im Buch abgedruckt sind. Gerade nachdem man so viel über Frida und ihre Malerei erfahren hat, hätten wir uns gewünscht, auch einige ihrer Kunstwerke entdecken zu können.
Insgesamt ist es für uns dennoch ein sehr gelungenes Buch, das Frida Kahlos Leben kindgerecht und interessant erzählt und gleichzeitig zeigt, wie viel Mut und Stärke in einem Menschen stecken können.

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Frida Kahlo - 5 Minute Genius Stories (Deutsche Ausgabe)

Rezensionen von Katto:

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Valerie geht von Nina Henning

Eine gute Grundidee, die für mich nicht ganz aufgegangen ist

„Valerie geht“ von Nina Henning hat mich leider nicht so erreicht, wie ich es mir erhofft hatte. Dabei fand ich die Themen und auch die Grundidee des Buches sehr interessant. Trotzdem habe ich mich mit dem Lesen ziemlich schwergetan. Obwohl das Buch recht dünn ist, habe ich ungewöhnlich lange dafür gebraucht und hatte zwischendurch tatsächlich das Gefühl, ich komme einfach nicht ans Ende.

Im Mittelpunkt steht Valerie, die als alleinerziehende Mutter mit ihrem Alltag, ihren eigenen Erwartungen und vielen widersprüchlichen Gefühlen kämpft. Sie ist ständig auf der Suche nach Erklärungen für ihre Probleme – nicht zuletzt über Instagram. Als sie ihren Bus verpasst und den Weg zur Kita zu Fuß zurücklegt, wird dieser Spaziergang zu einer Reise durch ihre Gedanken und Erinnerungen.
Die Ideen hinter dem Buch fand ich gut. Es werden wichtige Themen angesprochen: Es geht um Überforderung im Alltag, moderne Mutterschaft, psychische Belastungen und die Suche nach sich selbst. Auch der Umgang mit Social Media und den vielen vermeintlichen Antworten auf die eigenen Probleme wird kritisch aufgegriffen. Gerade bei diesen Themen finde ich es wichtig, für mehr Verständnis und Sensibilität zu sorgen, weil in unserer Gesellschaft noch einiges schiefläuft.
Auch Valeries inneren Prozess und ihren Kampf fand ich grundsätzlich gut getroffen und stellenweise sehr authentisch. Die Gefühle, die sie durchlebt, sind zutiefst menschlich und durchaus nachzuvollziehen. Gerade ihre innere Zerrissenheit und ihre Entwicklung fand ich interessant dargestellt – mit Ausnahme der ständigen Diagnosesuchen auf Instagram, die mir irgendwann etwas zu viel wurden. Dennoch fand ich die Umsetzung im Buch teilweise erschlagend und für mich nicht passend.
Auch mit der Erzählweise hatte ich meine Schwierigkeiten. Vieles wirkte auf mich etwas konstruiert und an manchen Stellen fehlte mir einfach die Leichtigkeit, die ich mir bei diesen Themen gewünscht hätte. Mit Geschichten, die zu einem großen Teil aus den Gedankengängen einer Protagonistin bestehen, tue ich mich generell etwas schwer.
„Valerie geht“ hatte für mich eine interessante Grundidee und greift sehr wichtige Themen auf. Es gab einzelne Momente, die ich gut fand, insgesamt konnte die Geschichte für mich aber nicht ganz das entfalten, was in der Grundidee gesteckt hat, was ich sehr schade finde. Ich wollte das Buch wirklich mögen, aber es war für mich leider nicht das richtige Buch.

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Valerie geht