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Rezensionen von LeserinLu :

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Die Ballade von Ronan McCoy von Colin Morgan

Berührend

Brendan und Ronan sind als beste Freunde unzertrennlich und freuen sich auf ihr letztes Schuljahr. Doch dann verändert ein Ereignis in Ronans Leben alles und Brendan muss auf einmal lernen, allein mit der neuen Situation umzugehen und gleichzeitig herauszufinden, wer er selbst sein möchte.

Ich habe Brendan und Ronan beim Lesen die ganze Zeit die Daumen gedrückt.

Besonders beeindruckt hat mich, Brendans Entwicklung und wie viel er auf sich nimmt, um Ronan zu unterstützen. Ich glaube nicht, dass ich mir das als Teenager zugetraut hätte. Ein bisschen irritiert haben mich die Erwachsenenfiguren. Die Lehrerin und andere Erwachsene reagieren zwar alle verständnisvoll, aber auch recht distanziert. Manche Dialoge wirken dadurch etwas hölzern. Vielleicht liegt dieser Eindruck auch daran, dass wirklich alle ständig ausgesprochen höflich miteinander umgehen, was im Umgang mit pubertierenden, trauernden Jugendlichen vielleicht auch nicht ganz authentisch ist. Beim Lesen hat mich das allerdings nicht allzu sehr gestört. Auch die zahlreichen religiösen Anspielungen konnte ich so hinnehmen.

Der Roman liest sich daher insgesamt leicht und flüssig, obwohl die Themen alles andere als leicht sind. Besonders schön finde ich, dass die schwierigen Erfahrungen der Figuren nicht einfach abgehandelt werden. Eigentlich geht es bei fast allen darum, irgendwie zurück ins Leben zu finden: bei Ronan, bei Brendan, aber auch bei Ronans und Brendans Eltern. Gleichzeitig bleibt einiges offen, was mich auch nach der letzten Seite noch beschäftigt hat, z.B., welche Gefühle Ronan tatsächlich für Brendan hatte und warum bestimmte Aspekte seiner Geschichte so lange im Dunkeln bleiben.

Alles in allem ist „Die Ballade von Ronan McCoy“ für mich ein berührender Coming-of-Age-Roman über Freundschaft, Trauer und Veränderung, der manchmal sprachlich nicht ganz überzeugt, aber trotzdem flüssig zu lesen ist.

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Die Ballade von Ronan McCoy

Rezensionen von qq:

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Die drei Farben der Liebe von Sophie Haydock

interessante Idee, aber nicht ganz meins

„Die drei Farben der Liebe“ hatte für mich einige schöne Ansätze. Besonders die Verbindung von Liebe, Kunst und Vergangenheit fand ich interessant und auch die Atmosphäre des Buches hat mir grundsätzlich gefallen.

Trotzdem konnte mich die Geschichte leider nicht durchgehend fesseln.

Einige Stellen waren mir etwaslangatmig und bei den Figuren hat mir teilweise die emotionale Nähe gefehlt. Es gab Momente, die mich wirklich interessiert haben, dann aber auch wieder Passagen, bei denen ich das Gefühl hatte, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt.

Die Idee hinter der Geschichte und die verschiedenen Zusammenhänge haben mir gefallen, allerdings hätte ich mir insgesamt etwas mehr Spannung und Tempo gewünscht.

Insgesamt war es für mich eine Geschichte mit interessanten Themen, die mich aber leider nicht vollständig überzeugen konnte.

3 von 5 Sternen – lesenswert, wenn man ruhige, atmosphärische Romane mit Kunst und Vergangenheit mag, für mich persönlich aber kein Highlight.

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Die drei Farben der Liebe

Rezensionen von ravenmoon:

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Serpentis 1. Das Rätsel der Schlangen von Silja Sillanpää

Einfach mal reinfallen

Manchmal ist eine Geschichte einfach so seltsam, dass man als Leser erst einmal kurz stehen bleibt und denkt: Okay … was passiert hier gerade? ???? Genau dieses Gefühl hatte ich bei Serpentis – Das Rätsel der Schlangen – und irgendwie war gerade das ein Teil seines Reizes.

Stein ist zwölf Jahre alt und auf der Suche nach seiner verschwundenen Mutter.

Dabei landet er nicht etwa an einem gewöhnlichen Ort, sondern tief unter der Erde und schließlich auf einem geheimnisvollen Zug, dessen Welt mit unserer ungefähr so viel gemeinsam hat wie ein Regenschirm mit einer Lokomotive. Menschen, merkwürdige Gestalten, eine Schlange namens Niji, alte Geheimnisse und jede Menge Dinge, die man erst einmal so hinnehmen muss, wie sie eben sind.

Denn Serpentis erklärt seine Welt nicht ständig. Man wird gemeinsam mit Stein hineingeworfen und entdeckt sie nach und nach. Das hat mir gut gefallen. Die Geschichte nimmt ziemlich schnell Fahrt auf und lässt einem kaum Zeit, sich gemütlich zurückzulehnen. Gerade am Anfang spricht Stein den Leser sogar immer wieder direkt an. Dadurch entsteht tatsächlich das Gefühl, dass man nicht nur seine Geschichte liest, sondern irgendwie mit ihm gemeinsam dort unterwegs ist. Später verliert sich dieses Stilmittel etwas, als Stein einen richtigen Gesprächspartner bekommt.

Überhaupt lebt das Buch stark von seiner ganz eigenen Atmosphäre. Ich hatte zunächst eine eher unheimliche Geschichte erwartet. Das trifft es für mich allerdings nicht ganz. Serpentis ist vielmehr skurril, fremdartig und manchmal herrlich schwer einzuordnen. Man muss sich auf diese Welt einlassen und akzeptieren, dass hier manches einfach anders funktioniert.

Und vielleicht ist genau das etwas, womit Kinder leichter umgehen können als Erwachsene. Während ich an manchen Stellen noch dachte: „Moment … warum eigentlich?“, könnte ein zehnjähriger Leser vermutlich viel schneller sagen: „Na und? Dann ist das eben so.“ ????

Besonders hervorheben muss ich die Gestaltung des Buches. Serpentis ist nicht einfach ein hübsch illustriertes Kinderbuch. Die Bilder von Pasi Pitkänen sind kleine Kunstwerke und gehören für mich ganz selbstverständlich zum Leseerlebnis dazu. Es gibt zahlreiche ganzseitige Illustrationen, daneben immer wieder kleinere Zeichnungen – und die Qualität bleibt dabei durchgehend beeindruckend. Zusammen mit der Geschichte entsteht dadurch eine ganz eigene Vorstellung dieser merkwürdigen Welt. Text und Bilder funktionieren hier nicht nebeneinander, sondern miteinander.

Auch sprachlich hat mir das Buch gefallen. Die Übersetzung aus dem Finnischen von Elina Kritzokat liest sich flüssig und lässt die Geschichte angenehm leicht vorankommen.

Was am Ende bleibt, ist eine ungewöhnliche Fantasygeschichte, die sich nicht unbedingt darum bemüht, alles so zu gestalten, wie man es erwartet. Sie nimmt einen mit auf einen geheimnisvollen Zug, führt in eine völlig fremde Welt und lässt einen gemeinsam mit Stein herausfinden, was dort eigentlich vor sich geht.

Und manchmal ist es gar nicht schlecht, wenn ein Buch einen nicht sofort alles verstehen lässt. Man muss sich einfach darauf einlassen – und gelegentlich eben einfach mal reinfallen.

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Serpentis 1. Das Rätsel der Schlangen

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Die Ballade von Ronan McCoy von Colin Morgan

Über wahre Freundschaft

Ronan und Brendon sind seit dem ersten Tag an der weiterführenden Schule miteinander befreundet. Brendon ist ein unscheinbarer Einzelgänger, der niemanden außer Ronan hat. Ronan weiß alles über ihn, beschützt ihn und ist immer da, wenn sein Freund ihn braucht. Bis zu dem Tag, als Brendon vor der Schule vergeblich auf ihn wartet.

Niemand erzählt Brendon, was passiert ist. Schließlich erfährt er, dass Ronan einen Unfall hatte und nun schwerst behindert ist. Für Brendon ist das der Punkt, an dem ihm klar wird, dass er nun für Ronan da sein muss, so wie dieser zuvor für ihn da gewesen ist.
Die Story ist herzerwärmend und herzzerreißend zugleich.
Durch Brendon wird deutlich, was hinter dem Begriff Freundschaft steckt. Er gibt nicht auf, steht zu Ronan und tut alles in seiner Macht stehende, um ihm weiterhin am Leben teilhaben zu lassen. Dabei wirkt er geerdeter als die Erwachsenen um ihn herum, die überhaupt nicht sehen, welche Veränderungen Ronans Unfall für Brendon bedeutet. Zwischen den beiden entsteht eine innere Verbundenheit, wie sie sich kaum in Worte fassen lässt.
Colin Morgan ist dies dennoch gelungen und ich bin zutiefst beeindruckt von dieser eindringlichen Geschichte.

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Die Ballade von Ronan McCoy

Rezensionen von Buchseelensammlerin:

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Graceless Heart von Isabel Ibañez

Magisches Florenz im 15. Jahrhundert

Graceless Heart ist der Auftaktband einer Reihe, wobei die einzelnen Bände in sich abgeschlossen sind.

Das Cover ist sehr schön gestaltet, auch wenn ich Personen auf Covern nicht so mag. Mir gefällt vor allem, dass Florenz mit eingebunden wurde.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und detailreich, im mittleren Teil der Geschichte für meinen Geschmack zu detailreich.

Dadurch zieht es sich etwas und man bekommt das Gefühl als wären 50-100 Seiten weniger besser gewesen.

Das Setting im Florenz der Renaissance gefällt mir sehr gut. Gerade in dieser Zeit gab es viele junge Künstler die für oder mit ihrer Kunst entdeckt wurden. Auch Intrigen und Geheimnisse gehören in die Zeit der Renaissance.

Ravenna ist eine junge Protagonistin, die sich aufgrund ihrer magischen Gabe nicht viel traut. Ein tödlicher Unfall aufgrund ihrer Gabe verfolgt sie seit vielen Jahren, weshalb sie versucht diese vor Außenstehenden zu verbergen.
Um Ihren Bruder zu retten wagt sie sich an  einem Bildhauerwettbewerb teilzunehmen und findet sich in einer ganz anderen Welt wieder, die aus Kunst, Ehrgeiz, Intrigen und Macht besteht.

Ravenna mochte ich gleich und habe es genossen ihre Entwicklung zu verfolgen. Saturnino war für mich dagegen sehr undurchsichtig und sein Tun oft unentschlossen. Die Gespräche zwischen Ravenna und ihm fand ich jedoch sehr unterhaltsam.

Alles in allem hat mir Graceless Heart gut gefallen und ich bin gespannt auf Band Zwei.

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Graceless Heart

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle von Valeria Gordeev

Wovon will die Zikadenhülle ablenken?

Es lohnt sich, vor der Lektüre dieses Buches den Titel nachzurecherchieren: dabei handelt es sich nämlich um eines von 36 klassischen chinesischen Strategemen und es geht um ein Täuschungsmanöver: mit einer leeren, aber glänzenden, alle Aufmerksamkeit auf sich ziehenden, Hülle davon abzulenken, dass man längst woanders ist und im Verborgenen ganz was anderes plant.

Für mich war ebenfalls hilfreich, über die russische Militärstrategie der „Maskirowka“ nachzulesen, bei der es ebenfalls um Tarnung, Täuschung und Ablenkung geht.

Mit diesem Hintergrundwissen hat sich für mich nämlich in diesem Buch ein roter Faden gezeigt, der anders nicht unbedingt auf den ersten Blick sichtbar ist. Das Buch besteht aus einer unglaublichen Fülle anfangs völlig unzusammenhängend erscheinender einzelner Geschichten, Textsorten und Themen, bei denen sich der große Zusammenhang erst auf den zweiten, dritten oder vierten Blick erschließt.

Beispielsweise geht es um eine 14-jährige schwangere Russin während der Blockade Leningrads im Zweiten Weltkrieg, die das Mehl für Teigtaschen streckt, um zu überleben, es geht um den noch immer konservierten Körper Lenins in einem Moskauer Mausoleum und ein mysteriöses unterirdisches Forschungsinstitut daneben, um einen reichen Oligarchen, seine dunklen Geschäfte und das Streben nach der Verlängerung menschlichen Lebens bis zum Erreichen der Unsterblichkeit, aber auch um prekäre Wohnverhältnisse in Berlin, um den Ukrainekrieg, um Beratung zur Giftigkeit von Pilzen, um den Vergleich verschiedener Sprachen und Schriftsysteme, um die Entfremdung zwischen Geschwistern und das Sich-Fremd-Fühlen in der Gesellschaft, in der man lebt, um Vertrauen und Misstrauen und um vieles mehr.

Ja, die Themen sind so viele, dass man sich beim Lesen erst einmal fast erschlagen fühlen kann davon. Auch stilistisch und künstlerisch ist das Buch äußerst vielfältig gestaltet, dabei hat die Autorin auch die grafische Covergestaltung übernommen und es findet sich viele kleine von ihr gezeichnete Illustrationen im Buch, auch wechseln Erzählstil, Textsorte und Perspektive viele Male. Das macht das Leseerlebnis zum einen sehr interessant, zum anderen aber auch anstrengend bis überwältigend.

An dieser Stelle sei auch ganz deutlich gesagt: es handelt sich um ein sehr forderndes Buch mit über 600 dicht erzählten Seiten, die eben nur in einem sehr losen, sich oft nur mit Mühe erschließenden Zusammenhang stehen. Es gibt zwar den Rahmen der Geschwister Lada und Konstantin, der sehr lose die verschiedenen Teile miteinander verbindet, doch dieser alleine trägt nicht in einer Art und Weise, dass die Spannung der Handlung an sich zum Weiterlesen animieren würde. Dieses Buch zu lesen ist harte Arbeit gewesen, selbst für eine Vielleserin wie mich, die anspruchsvolle Lektüre gewohnt ist.

Es findet sich dermaßen viel Verschlüsseltes, Rätselhaftes und Unklares in diesem Buch, dass man sich am besten viele Notizen macht, viel parallel recherchiert und auch dann noch so einiges im Unklaren bleiben wird. Ich habe aber den Eindruck, das ist bei diesem Buch kein Fehler, sondern bewusste Intention. Denn wenn wir das Buch unter der Brille des titelgebenden Strategems und der Strategie der Maskirowka betrachten, dann ist es ein Meisterwerk darin, genau diese zu zeigen und erlebbar zu machen.

Wir werden als Lesende mit so vielen Informationen, Themen, Stilen und Handlungssträngen konfrontiert, dass es fast unmöglich wird, das Wesentliche zu erkennen. Unsere Aufmerksamkeit wird gezielt verwirrt. Sodass im Hintergrund heimlich getan werden kann, was getan werden will. Was auch immer das sei. Hier spiegelt sich der aktuelle kriegerische Konflikt mit Russland, wo auch viel spekuliert wird, in welche Richtung das nun gehen wird. Aber noch so vieles mehr. Und getäuscht wird jeder und jede in diesem Roman: wir als Lesende, aber auch Konstantin und Lada selbst, wie sich später zeigen wird.

Nein, es ist wirklich keine leichte Lektüre. Aber eine lohnende, die mich auch jetzt, Wochen nach Beendigung des Buches, noch viel zum Nachdenken bringt. Es braucht große Meisterschaft und ein sehr komplexes, fantasievolles und doch in sich konsistentes Denken, so viele Themen unter dem Schleier der Maskierung so grandios miteinander zu verweben, dass der Effekt der Täuschung, Tarnung und Ablenkung nicht nur lesbar, sondern erlebbar wird. Damit ist dieses so anspruchsvolle Buch ein Stück literarische Selbsterfahrung für die Leserinnen und Leser.

Ich kann das Buch all jenen empfehlen, die bereit sind, intensive Lesearbeit in ein außergewöhnliches, sich nicht leicht erschließendes Werk zu investieren, das seinesgleichen sucht. So etwas hat man noch nicht gelesen und wird man wohl auch nicht so bald wieder lesen. Zwar rauchte mein Kopf nach der Lektüre, doch war ich gleichzeitig auch fasziniert von all dem Rätselhaft-Mysteriös-Verschleierten. Ein würdiger Kandidat für den Deutschen Buchpreis, auf dessen Shortlist es sich momentan befindet!

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Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle

Rezensionen von lesen=liebe:

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Der Mond im Meer von Sandra Dieckmann

Zauberhaften Bilderbuch mit kleinen Schwächen

Die kleine Maus lebt einsam in einem alten Baum. Sie hat nur einen einzigen Freund, den Mond. Die Maus sehnt sich so sehr danach, dass der Mond mit ihr spricht, aber leider bleibt er stumm. Aus lauter Frust wirft sie einen Stein auf ihn, und er fällt vom Himmel und versinkt im Meer. Verzweifelt versucht die kleine Maus, den Mond aus der Tiefe zu retten und bringt sich selbst in große Gefahr.

Das Buch ist durchgehend illustriert. Die Zeichnungen sind wunderschön, verträumt und magisch. Die Maus ist zuckersüß, und man kann sofort erkennen, wie sie sich fühlt. Die Geschichte ist einfach geschrieben, die Sprache ist aber dennoch anspruchsvoll.

Die Story hätte nach meinem Geschmack etwas ausgeklügelter sein können. Ich finde den Anfang sehr gut, aber sie endet irgendwie zu schnell. Ich hätte mir gewünscht, dass die Tiere mehr getüftelt hätten und vielleicht auch einen Fehlversuch, was die Rettung des Mondes betrifft, gemacht hätten. Ich hätte mir auch eine Erklärung gewünscht, wie die Maus es schaffen kann, den Mond so einfach vom Himmel zu schießen. Was mich noch sehr wundert ist, dass das Mäuschen in ihrem Leben wirklich noch nie einem anderen Tier begegnet ist. Für mich ist die Geschichte leider nicht ganz rund.

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Der Mond im Meer

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Der Mond im Meer von Sandra Dieckmann

Ein inspirierendes Rollenvorbild für alle mit schwierigen Startvoraussetzungen

Dr. Mahmut Martin Yüksel hat einen beeindruckenden Bildungsaufstieg hingelegt. Als Kind kurdisch-jesidischer Eltern, zwar in Deutschland geboren, aber mit ausländisch klingendem Namen, bei der Einschulung noch geringen Deutschkenntnissen und den Vorurteilen der Lehrkräfte ausgesetzt, schien sein Weg vorgezeichnet.

Doch all diese Hürden haben nicht mit der außergewöhnlichen Persönlichkeit des Kindes gerechnet: schon früh entschied der Junge, dass er mehr aus sich machen wolle und mit allen Kräften dafür kämpfen wolle. Selbst von einer Hauptschulempfehlung ließ er sich nicht ermutigen und schaffte bald den Umstieg zur Realschule und später aufs Gymnasium, wo er mit guten Noten maturierte, dann ein Doppelstudium in Medizin und Informatik erfolgreich absolvierte und es sogar zur Promotion nach Harvard schaffte.

In diesem Hörbuch, einfühlsam gesprochen von Lucas Sanchez, erleben wir den Weg des Autors mit: alle Stationen seiner Biografie werden ausführlich und gleichzeitig sehr interessant erzählt. Dabei ist es unglaublich beeindruckend, mitzuerleben, um was für eine Kämpferpersönlichkeit es sich bei Dr. Mahmut Martin Yüksel handelt und wie er sich auch von noch so vielen Widrigkeiten nicht unterkriegen lässt und es schließlich schafft, dass auch Förderer auf ihn aufmerksam werden, seinen Weg unterstützen und er Stipendien bekommt.

Dieses Hörbuch ist extrem ermutigend und inspirierend für alle, die es im Leben nicht so leicht haben und ein Rollenvorbild dafür brauchen, was das richtige Mindset ausmacht, dass Rückschläge dazu gehören und wie viel man erreichen kann, auch mit schwierigsten Startvoraussetzungen, wenn man sich davon nicht unterkriegen lässt, dranbleibt, fleißig und ambitioniert ist und es immer weiter versucht.

Insbesondere allen, die mit Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen zu tun haben und denen diese am Herzen liegen, kann ich das Hörbuch sehr empfehlen: es hilft außerdem dabei, die eigenen Urteile zu hinterfragen und sich für mehr Chancengerechtigkeit einzusetzen, wenn man an diesem Beispiel sieht, was aus einem Kind werden kann, das so viele schon leichtfertig abgeschrieben hatten.

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Der Mond im Meer

Rezensionen von Normanfips:

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Landleute von Daniel Mason

Schräg und unterhaltsam

Kate und Miles leben mit ihren zwei Kindern in Kalifornien. Kate ist Expertin für Milton und erhält eine Gastprofessur in Vermont. Da Miles schon seit Jahren an seiner Doktorarbeit schreibt, denken sie, für ihn wäre es eine gute Gelegenheit diese dort in Ruhe zu beenden. Und so begeben sie sich aus der Stadt auf das Land.

Vor allem Miles taucht mit großem Interesse in das Landleben ein und beobachtet fasziniert die Landbevölkerung.
Daniel Mason hat einen pointierten Schreibstil. Er ist ein guter Beobachter von Menschen und ihren Interaktionen. In diesem Roman tummeln sich viele skurrile Figuren. Der Autor hebt die Eigenheiten auf humorvolle Art und Weise hervor, bleibt dabei aber immer warmherzig ohne zu verurteilen. Ich habe mich beim Lesen bestens unterhalten gefühlt. Manchmal ging es mir vielleicht zu sehr ins Detail bei den einzelnen Geschichten, aber alles in allem kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Diese Familie und all die Dorfbewohner muss man einfach mögen, gerade weil sie so so schön schräg sind.

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Landleute

Rezensionen von Ruth:

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tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt von Rolf Zuckowski; Cee Neudert

Gelungene Mischung

Bei den Liedern von Rolf Zuckowski werden Erinnerungen wach an die Kindheit von Sohn und Tochter. Deshalb war es keine Frage, dass ich bei diesem Buch sofort zugegriffen habe, denn nun dürfen sich meine Enkelkinder daran erfreuen.
Das Buch bietet aber weitaus mehr als einige der bekanntesten Songs des beliebten Liedermachers, die man sowohl mit Gesang als auch in der Instrumentalversion anhören kann und von denen alle Strophen abgedruckt sind.

Die Lieder sind eingebettet in eine jeweils passende Situation, die lebensecht und farbenfroh dargestellt wird. Meist sind es Begebenheiten aus dem kindlichen Umfeld, bei einigen wenigen sind Tiere die Protagonisten. Bei den Illustrationen wird erfreulicherweise auch auf Diversität geachtet. Es kommen hell- und dunkelhäutige Menschen, Kinder mit Einschränkungen, männliche Erzieher usw. vor.
Dazu gibt es wie bei allen tiptoi- Büchern zusätzliche Informationen und Geräusche, und viele verschiedene Möglichkeiten zum aktiven Mitmachen. Bei „Stups, der kleine Osterhase“ z.B. sollen die Kinder alle versteckten Eier finden. Beim Lied „Zebrastreifen“ gibt es ein Straßenverkehrsquiz, bei dem man bestimmte Aussagen als „richtig“ oder „falsch“ einordnen soll. Woanders gilt es Reime zu finden oder Suchaufträge zu erledigen.
So ist „Rolf Zuckowskis Liederwelt“ eine gelungene Mischung aus Musik, Spielen und Lernen, ein Buch, das bei Eltern nostalgische Erinnerungen auslöst und bei den kleinen „Lesern“ für Spaß und Freude sorgt. Für Kindergartenkinder geeignet und empfehlenswert!

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tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt