Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia H.:
Things We Couldn’t Keep von Josefine James
Für mich ein perfekter Roman
Worum es geht:
Die Oscar-prämierte Schauspielerin Olivia Whitemore führt ein perfektes Leben. Sie ist eine der bestbezahlten Schauspielerinnen, wird geschätzt, von den Fans geliebt und verehrt. Niemand weiß, dass dies nur eine Fassade ist und Olivia seit Jahren ein Geheimnis mit sich herumträgt.
Dann tritt eine neue Assistentin Jordan in ihr Leben. Und mit ihr Sloan, für die Olivia sofort Gefühle entwickelt. Nur leider ist Sloan Jordans Mutter und damit für Olivia tabu. Außerdem ist Olivia ohnehin für alle Menschen nur eine Zumutung. Zumindest sieht Olivia das so.
Mein Fazit:
Schon nach der Kurzbeschreibung habe ich mich riesig auf diesen Roman gefreut. Meine Finger haben förmlich gekribbelt beim Umblättern. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Es geht gleich richtig stark los, man ist also sofort mitten drin in der Story, was ich immer ganz toll finde. Der Roman hat mich sofort gefesselt. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Olivia, Jordan und Sloan erzählt. Dadurch wird der Roman sehr schön emotional und man kann sich hervorragend in die Personen hineinfallen lassen. Alle drei sind tolle und auch ganz unterschiedliche Charaktere. Ein toller Schreibstil, eine tolle Story, für mich ein perfekter Roman.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne volle 5 Sterne.
Rezensionen von Claudia R.:
4wheels - Auf dem Fahrrad um die Welt von Lion Kruse
Abenteuerreise
Klappentext / Inhalt:
Lion Kurse legt uns den ersten Teil seiner Weltreise mit dem Fahrrad vor, die ihn mit seinem Kumpel Addy über 5 Kontinente führt.
Selten sind wir in einer Reiseerzählung so nah dran wie hier, an den Abenteurern und auch an den Menschen, denen sie begegnen. Gemeinsam mit den beiden erkunden wir Südafrika, Namibia und Botswana, sowie Vietnam, Kambodscha und Thailand.
Gemeinsam mit ihnen betreten wir Neuland, orientieren uns und beginnen zu verstehen, was das Leben dort ausmacht. Die Erlebnisse und Eindrücke derart anschaulich, nah und authentisch erzählt zu bekommen, ist ein Genuss!
Wir sehen, was sie sehen und begreifen, was sie begreifen. Gleichzeitig ahnen wir, wieviel mehr sie erlebt haben müssen, wie vielfältig die unbeschreiblichen Eindrücke sein müssen. In der Deutung der Verhaltensweisen, der Umstände und der Landschaft, liegt eine ganz große Stärke des Buches. Es ist ein Fenster in eine Welt, die meisten von uns nicht kennen, obwohl wir uns sehr dafür interessieren. Wir bekommen einen Zugang zu all dem, was einen dort erwartet.
Ganz nebenbei bekommen wir auch Abenteurer-knowhow von Lion Kurse: Wie Lebensmittel beschaffen, Unterkunft und Bezahlung organisieren? Welche geschriebenen und vor allem ungeschriebenen Regeln gibt es? Und nicht zuletzt: Wir fährt es sich mit dem Rad im Straßenverkehr in diesen Ländern am anderen Ende der Welt? Lion und Addy haben ein seltenes Abenteuer unternommen, rekordverdächtig viele Kilometer und Höhenmeter absolviert, viele Städte und Landschaften gesehen. Aber gleichzeitig gibt es keine Barriere zwischen diesen Teufelskerlen und uns Lesenden. Ein weiterer Grund, warum sich dieses Buch so gut liest!
Guido Lange, (Abenteurer und Autor)
Cover:
Das Cover zeigt die Spuren, die so ein Abenteuer hinterlässt und man kann hier die beiden Reisenden bei ihrer Tour erkennen. Man merkt die Strapazen, aber auch das Abenteuer förmlich in den Gesichtern und man bekommt Lust ein solches Abenteuer zu erleben. Das Cover ist klasse umgesetzt und es verspricht Spannung und Abenteuer.
Meinung:
Freiheit, Abenteuer und Weltreise in einem. Man bekommt Einblicke von Afrika und Südostasien aus einem anderen Blickwinkel und findet hinein in fremde Welten. Ein Reisebericht und Reiseabenteuer, der etwas anderen Art.
Die Beschreibungen sind bildlich und man kann sich sehr gut in das Erlebte hineinversetzen. Der Schreibstil ist locker und verständlich und es lässt sich sehr flüssig und gut lesen. Es wird alles sehr nah und lebendig beschrieben und so kann man sich alles sehr gut und bildlich vorstellen. Man hat das Gefühl bei der Reise und den Erlebnissen dabei zu sein und auch die Länder mit zu bereisen.
Die Berichte sind gut gegliedert und man kann dem Ganzen sehr gut folgen. Die Abschnitte haben eine gute Länge und auch die Überschriften sind passend und den Ablauf und die Route, sowie die Ereignisse gut wieder.
Am Beginn des Buches findet man zudem auch die Route und die bunten Bilder und Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab. Die Bilder geben Impressionen der Reise wieder und veranschaulichen das Ganze für den Leser sehr gut.
Die Geschichte und Berichte sind spannend und zugleich auch inspirierend, man bekommt Lust selbst solch ein Abenteuer zu erleben. Es zeigt aber auch die Anspannung, Anstrengung und Grenzerfahrung dahinter. Es ist sehr lebendig umgesetzt und zudem auch sehr authentisch. Man findet gut in die Erlebnisse hinein und kann diese gut nachvollziehen und miterleben. Ich finde es sehr spannend, was sie dort erlebt haben und habe einen großen Respekt vor einer solchen Weltreise.
Es liest sich locker und angenehm und es nimmt mit in andere Länder. Mir hat es viel Freude gemacht, diese Erlebnisse und Abenteuer zu lesen und so miterleben zu dürfen. Ein toller Reisebericht, der sehr authentisch und lebendig herübergebracht wird.
Fazit:
Spannender, authentischer und abenteuerlicher Reisebericht.
Rezensionen von askyfullofpages:
Was wir von ihr wissen von Rebecca Fallon
Liebe und Träume
[Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar]
Geheimnisse.
Erinnerungen.
Wahrheit.✨
Eines kann ich vorwegnehmen: Das Hörbuch hat mir unglaublich gut gefallen. Ich bin immer noch beeindruckt, dass dies ein Debütroman ist. Rebecca Fallon ist ein unglaublich vielschichtiger Roman gelungen, der mich wirklich sehr berührt hat.
Es geht um Familiengeheimnisse, Identität, Verlust und die Frage, wie gut wir die Menschen kennen, die uns am nächsten stehen. Die Autorin hat die Gefühlswelt jeder einzelnen Figur auf beeindruckende Weise herausgearbeitet.
Ein großes Kompliment geht auch an die Sprecherin. Sie hat das Hörbuch wunderbar eingesprochen und die unterschiedlichen Stimmungen und Emotionen mit viel Feingefühl transportiert. Für mich hat ihre Stimme perfekt zu dieser Geschichte gepasst.
Dieses Hörbuch hat mich berührt, nachdenklich gemacht und immer wieder überrascht. Für mich ist es ein außergewöhnlich starkes Debüt und ich freue mich schon auf das, was von der Autorin noch kommt. Eine klare Hörempfehlung für alle, die vielschichtige Familiengeschichten mit emotionaler Tiefe lieben.
Ich möchte mich herzlich bei DAV und NetGalley Deutschland für das Rezensionsexemplar bedanken. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst und ist wie immer ehrlich und unabhängig.
Rezensionen von Ryria:
Ein Riesenspaß für die ganze Familie von Jennifer E. Smith
Geschwisterbande
Vier Geschwister, Ende 30 bis Anfang 40, darunter ein Profisportler, ein Schriftsteller und eine Oscar-nominierte Schauspielerin - und trotz ihrer engen Beziehung in der Kindheit besteht aktuell fast kein Kontakt mehr. Ein gemeinsamer Wochenendtrip soll dies ändern, doch jeder bringt seine ganz eigenen Probleme mit auf die Reise und eine von ihnen hütet dazu noch drei Geheimnisse, die nun aufgedeckt werden sollen.
Zunächst mochte ich es sehr, dass man auch wirklich alle vier Perspektiven verfolgen kann, so steht keiner der Geschwister komplett im Fokus, sondern man lernt alle gut kennen. Ich hatte tatsächlich auch keinen Favoriten, alle Perspektiven hatten ihren ganz eigenen Charme und ich habe alle gleich gerne gelesen.
Immer wieder werden durch diese Perspektivwechsel auch Brücken zwischen den Geschwistern gespannt und man kann Gemeinsamkeiten und Verbindungen besser erkennen, was ich ganz schön geschrieben fand.
Generell hat mir der Schreibstil gut gefallen, es gab zwar keine sprachlichen Highlights, dafür bin ich durch die Seiten geflogen und konnte es entspannt lesen. Im Mittelteil gab es kleinere Längen, insgesamt war das Tempo aber durchaus angenehm.
Die Handlung selbst ist nicht großartig spannend, auch die Überraschungen und Geheimnisse konnte man eigentlich recht gut vorhersehen. Von daher sollte man es nicht lesen, wenn man auf so etwas Wert legt - stattdessen sollte man Gefallen an Familienbeziehungen und Geschwisterinteraktionen haben, denn diese stehen eindeutig im Fokus.
Es gibt emotionale Momente, viele witzige Stellen und Rückblicke in die Kindheit, während derer mir die Charaktere auch ans Herz gewachsen sind und auch wenn man sich das Ende denken konnte, fand ich den Weg dorthin doch sehr unterhaltsam.
Als Einzelkind war das Buch ein schöner Ausflug in die Welt einer größeren Familie und ich hätte gerne noch mehr Zeit mit dieser Familie verbracht.
Rezensionen von Odina:
Sturmland von Miriam Georg
Gefühlvoller Auftakt
In „Sturmland“ von Miriam Georg geht es um Cora, eine Reedertochter aus Hamburg, welche unter falschem Namen auf Norderney als Hauslehrerin arbeitet. Dort gerät sie mit ihrer Schülerin in Gefahr und begegnet dem Tagelöhner Onnen. Zwischen ihnen entsteht Nähe, doch beide haben Geheimnisse. Das Cover passt hervorragend zum Stil der Autorin und fängt die Atmosphäre des Romans sehr schön ein.
Der Schreibstil von Miriam Georg ist sehr flüssig, bildhaft und gefühlvoll. Ich war von Anfang an gefangen von der Geschichte rund um Cora und Onnen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Protagonisten sind klar und übersichtlich dargestellt. Cora war mir sehr sympathisch und auch Onnen fand ich durch seine Art besonders interessant. Mit der kleinen Emmi habe ich sehr mitgefühlt, denn ihr Schicksal hat mich berührt und sie tat mir sehr leid. Die Handlung ist emotional, spannend und atmosphärisch erzählt. Besonders das Ende hat mich bedrückt zurückgelassen, da ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Insgesamt ein sehr schönes Buch von Miriam Georg, das mich berührt und gefesselt hat. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.
Rezensionen von Alais:
Sterne finden ganz einfach von Klaus M. Schittenhelm
Der ideale Begleiter für die Sternenbeobachtung
Der Kosmos-Verlag kann mich immer wieder begeistern - mit diesem Buch aber ganz besonders. Ich hatte nämlich vor vielen Jahren schon einmal versucht, mithilfe eines Buches Sternenbilder zu erkennen, und war kläglich gescheitert. Mit diesem hingegen ist mir der Einstieg für einen kundigen Blick in den Nachthimmel jetzt endlich gelungen und das sogar erfreulich schnell.
Das Buch ist klar und übersichtlich gestaltet, zeigt, was sich wann im Jahresverlauf beobachten lässt, und lädt zum Träumen und Entdecken ein. In der Regel befindet sich auf der rechten Seite eine beschriftete Sternenkarte und links stehen Tipps zum Auffinden der Sternbilder sowie Wissenswertes und Erstaunliches rund um das Firmament. Im vorderen Teil werden einige praktische Tipps für die Sternenbeobachtung gegeben und im hinteren Teil wird dann noch kurz auf weitere Highlights am Himmel eingegangen.
Erst dachte ich, das Buch wäre für unterwegs ein bisschen zu groß, aber es passt gut in meinen Rucksack, ist relativ leicht und liegt gut in der Hand. Außerdem finde ich die Gestaltung sehr schön und elegant - und ich freue mich schon sehr auf viele spannende Stunden unter dem Nachthimmel mit diesem buchigen Begleiter!
Rezensionen von clematis:
Einkehr (Neuauflage) von Tommie Goerz
Alles nur scheinbar
Kommissar Friedemann Behütuns hat ein komisches Gefühl, eine sonderbare Dame berichtet, dass einige abgehandelte Todesfälle keine Unfälle gewesen sind, sondern Mord. Ohne Auftrag beginnt Friedo zu ermitteln und stößt auf unverständliche Nachrichten aus früheren Zeiten.
Schwer legt sich die brütende Hitze über das Land, träge gehen die Nachforschungen voran.
Behütuns mit seiner ruhigen, überlegten und gleichzeitig zielstrebigen Art lässt nicht locker, auch wenn manche Vorfälle schon aufgeklärt scheinen und endlich bei der Bevölkerung langsam in Vergessenheit geraten. Die großartig eingefangene Atmosphäre trägt auch diesen Kriminalroman von Tommie Goerz, Gegenwart und Vergangenheit laufen sachte ineinander. Zäh, gleich einem Zeitdehner, kriechen die Gedanken dahin, die Zusammenhänge und Verbindungen erschließen sich dem großartigen Peterleteam (denn alle sind mit dem Vornamen Peter gesegnet) und dem Leser nur langsam. Hervorragend gestaltet der Schriftsteller den Handlungsverlauf, bringt interessante Figuren ins Spiel und entwirft mit Leichtigkeit einen tiefgründigen Krimi, die Überraschung am Ende ist perfekt.
Wer das Außergewöhnliche sucht, greift bei Goerz zu, sowohl bei seinen Krimis als auch bei seinen literarischen Romanen kann man sich völlig im Geschehen verlieren und dabei noch einen grandiosen Schreibstil genießen.
Rezensionen von Annabell95:
Der Totengräber und der Orden des Teufels von Oliver Pötzsch
Tat des Teufels
Wien 1896: Eine junge Frau wird unter mysteriösen, ritualhaften Umständen ermordet aufgefunden. Inspektor Leopold von Herzfeldt stößt bei seinen Ermittlungen auf eine einflussreiche Freimaurerloge, während Totengräber Augustin Rothmayer eine verstörende Grabschändung entdeckt, die den Fall noch rätselhafter macht.
Mit Hilfe von Julia Wolf und dem jungen Sigmund Freud versucht das Team, den Täter zu entlarven, doch die Spur führt in gefährliche Kreise und bringt besonders den Totengräber in große Gefahr.
"Der Totengräber und der Orden des Teufels" ist der fünfte Band der Totengräber-Reihe, die im historischen Wien spielt. Der Fall selbst ist in sich selbst abgeschlossen und kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Wie bei allen anderen Reihen aber auch, empfiehlt es sich die Vorgängerbände zu kennen um in den vollen Genuss der Geschichte um die Charaktere zu kommen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen mit einem Hauch Humor und wienerischem Dialekt, der voll und ganz zum Setting in Wien passt. Dadurch wirkt alles sehr authentisch und durch die bildhafte Erzählweise werden die Handlungsorte sowie die Charaktere auch sehr lebendig.
Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, sodass es dynamisch und vielschichtig bleibt. Der Fall selbst überrascht mit Wendungen, falschen Fährten und Momenten, in denen man intensiv miträtselt. Besonders gelungen ist der Einbau von Sigmund Freud, der sich wunderbar ins historische Setting einfügt und zusätzliche Tiefe bringt.
Ein atmosphärisch dichter Kriminalroman, der das historische Wien mit all seinen Schattenseiten, gesellschaftlichen Strömungen und skurrilen Figuren lebendig macht. Es wurden historische Fakten, Freimaurer-Geheimnisse, Irrenhäuser, Zeitungsintrigen und die Meinungen der damaligen Zeit so geschickt mit dem Kriminalfall verbunden, dass man völlig in die Epoche eintaucht.
Da ich die Vorgängerbände bereits kenne, konnte ich sofort wieder Zugang zu den Charakteren finden und eine Bindung aufbauen. Die Hauptcharaktere Leo, Julia, Anna und Augustin Rothmayer sind alle sehr sympathisch, greifbar und ihre persönliche Geschichte wurde sehr schön weiterentwickelt. Am Besten ist immer noch der Totengräber Augustin Rothmayer, ein uriger Kautz, klug, verschroben und liebenswert.
Mein Fazit:
Ein spannender, atmosphärischer und historisch fundierter Wien-Krimi, der mit starken Figuren, cleveren Wendungen und einem unverwechselbaren Flair überzeugt. Klare Leseempfehlung für alle, die historische Krimis lieben.
Rezensionen von Rolf Fox:
Ist doch schön hier von Miriam Burdelski
Reise in die Vergangenheit
Liesel hat es nicht leicht mit ihrer Familie, sie ist noch sehr jung und will ihre Wurzeln finden. Ein nicht leichtes Vorhaben, denn die Großmutter die aus Polen stammt und nach Deutschland geflüchtet ist, lebt im Pflegeheim und ist dement. Deshalb erzählt sie immer nur Bruchstücke aus ihrer Vergangenheit.
Der Flucht über das Eis, oder der Untergang der Gustlloff. Auch ihre Mutter ist Lisel keine gute Hilfe, da sie sehr depressiv ist. Also macht sie sich mit Jascha einem jungen Hilfepfleger aus dem Heim auf den Weg nach Polen um mehr über ihrer Familie zu erfahren. Jascha entpuppt sich als ein sehr einfallsreicher wie einfühlsamer junger Mann. Leider gibt es viele traurige Ereignisse in der Handlung, sowie eine Liebe dir nicht gelebt werden darf. Am Ende findet Liesel dann doch ihren Frieden, trotz großer Trauer um ihre Lieben. Ein Roman der keine leichte Kost ist, aber Spuren hinterlässt.
Rezensionen von Daggy:
Ada jagt ein Phantom von Bernadette Konzett
Spannende Suche nach einem Brandstifter
Ada ist zusammen mit ihrer Mutter zu einem Seminar auf einem Schloss gefahren und hat ihren Freund Zabiullah mitgenommen, denn es wird auch ein Workshop für Kinder angeboten. Da soll ein Buch erstellt werden, beginnend mit dem Schöpfen des Papiers bis zum Buch. So lernt Ada die Geschwister Johanna, Leo und Rose kennen.
Sie leben zusammen mit ihrer Mutter Barbara in dem Schloss. Als eines Nachts die Bibliothek mit wertvollen Erstausgaben abbrennt, machen sich die Kinder als Detektivklub „Dunkle Augen“ auf die Suche nach dem Verursachen. Schnell haben sie einen Verdacht, dem sie nachgehen. Doch dann bekommt Barbara einen anonymen Brief, der sie beschuldigt nicht genügend auf ihre Kinder zu achten. Da diese Drohung Barbara sehr verunsichert, werden die Ermittlungen der Kinder immer dringender.
Neben den cleveren Ideen, die Ada immer wieder hat und für die Zabiullah sie sehr bewundert, muss Ada mit ihrer Eifersucht kämpfen, denn Zabiullah verbringt immer mehr Zeit mit dem im Rollstuhl sitzenden Leo. Mir gefiel es sehr gut, diese Gefühle, gegen die Ada ankämpft, aus ihrer Sicht genauestens beschrieben zu bekommen. Auch ihre Sicht auf ihren und den Vater der Schlosskinderfand ich sehr interessant.
Die Spannung ging trotz der vielen Windungen nicht verloren und am Ende hat mich dann die Lösung doch etwas überrascht.
Am Rande war auch die Hautfarbe Zabiullahs und die Behinderung von Leo ein Thema.
Ich habe das Buch sehr gut lesen können und die kleinen feinen Zeichnungen haben noch zusätzlich zum Verständnis beigetragen. Ich bin sehr gespannt, was Ada noch für Abenteuer zu bestehen hat.











