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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LeserinLu :

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Meeresdunkel von Till Raether

Familienkonflikte

Ein abgelegenes Ferienhaus, zwei Familien, eine Doppelbuchung und ein aufziehender Sturm: „Meeresdunkel“ startet mit einer klassischen Thriller-Prämisse, entwickelt sich dann aber überraschend anders, als ich erwartet hatte.

Wer hier von Beginn an einen rasanten Thriller mit Leiche erwartet, sollte wissen, dass der Roman sich Zeit lässt.

Über weite Strecken steht nicht das Verbrechen im Mittelpunkt, sondern die Beziehungen zwischen den Figuren. Alte Konflikte, unausgesprochene Spannungen und familiäre Dynamiken bestimmen die Handlung. Für manche Leser:innen könnte das enttäuschend sein, mir hat dieser Ansatz jedoch gut gefallen, da ich normalerweise keine Thriller lese.

Etwa ab der Mitte zieht das Tempo dann deutlich an. Die Ereignisse überschlagen sich, Geheimnisse kommen ans Licht und die Handlung entwickelt sich immer mehr in Richtung Thriller. Dadurch entsteht eine spannende zweite Hälfte, die mich zum Weiterlesen motiviert hat. Mit der Auflösung hatte ich allerdings meine Schwierigkeiten. Sie wirkte auf mich etwas zu konstruiert und konnte die Erwartungen, die der Roman zuvor aufgebaut hatte, nicht ganz erfüllen. Schade, denn gerade die Figurenkonstellation und die psychologische Spannung haben mir zuvor sehr gut gefallen.

Insgesamt ist „Meeresdunkel“ für mich weniger ein klassischer Thriller, sondern eine gut geschriebene Mischung aus Familiendrama, Beziehungsroman und Spannungsroman.

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Meeresdunkel

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Der Glitzerseewald von Kerstin Stefanie Rothenbächer

Zauberhaft und magisch

Kerstin Stefanie Rothenbächers Bücher zeichnen sich durch ihren ganz besonderen Schreibstil aus : flüssig und leicht, nimmt sie einen mit, in eine Welt, die bunter und magischer nicht sein könnte.
Die Geschichte um Julian und Felina hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen : Eine grausame Serien an Elfenmädchen-Morden steht zum Anfang der Geschichte – dadurch wird die bunte und zauberhafte Welt des Waldes in Aufruhr gebracht.

Diese Welt, die so idyllisch scheint und auf den ersten Blick magisch wirkt, verbirgt so manche versteckte Geheimnisse. Der Menschenjunge Julian und die Fee Felina müssen helfen, damit so manches tiefe Geheimnis an die Oberfläche kommt.
Wie ein Märchen, so magisch und bezaubernd liest sich die Geschichte, die mit vielen Wendungen und einem großen Spannungsbogen besticht. Besonders die emotionale Bindung der Charaktere hat die Autorin so authentisch beschrieben, dass ich als Leserin immer mitfühlen konnte.
Alle Figuren sind jede für sich etwas Besonderes und so bekommt man unheimlich schnell einen Bezug zu ihnen. Auch die magische Welt, in die Kerstin Stefanie Rothenbächer uns entführt ist bunt und bildhaft beschrieben, was das Buch sehr lebendig macht.
Die Liebe zu ihren Geschichten und Figuren merkt man der Autorin in all ihren Büchern an, hier zeigt sich dies auf ganz ausdrucksstarke Weise : es ist alles mit so viel Liebe zum Detail erzählt, man merkt richtig, wie sich die Geschichte um Julian und Felina auf den Leser / die Leserin überträgt – ich hatte immer so ein klares Bild vor Augen; das war wirklich richtig toll.
Von mir gibt es für dieses zauberhaft magische Buch eine absolute Kauf- und Leseempfehlung !

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Der Glitzerseewald

Rezensionen von yellowdog:

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Schokoladenblut von Radka Denemarková

3 Persönlichkeiten des 19.Jahrhunderts

George Sand lebt in Frankreich, John D.Rockefeller in den USA. Als dritte und wichtigste Hauptfigur ist die Schriftstellerin Bozena Nemkova dabei.
Das sind sehr unterschiedliche Charaktere.
Man folgt den drei Figuren durch die Zeit. Die Autorin nutzt dazu eine Zugmetapher. Ein Zug, der durch die Zeit zuckelt.

Es ist ein episch angelegter Roman über das 19.Jahrhundert. trotz Länge und Komplexität ist der Roman gut lesbar. Der Text hat viele Details und Wortwitz. Radka Denemarkova achtet auf Leichtheit bei gleichzeitig gesellschaftsrelevanten Themen, die auch unsere Zeit ansprechen, z.B. Feminismus, Emanzipation, Selbstbestimmung, Femizide.

Kritisch könnte man anmerken, dass viele Themen von der Autorin selbst diskutiert werden, ohne das sie konkret in der Handlung gezeigt werden.
Aber es bleibt

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Schokoladenblut

Rezensionen von herrfabel:

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Die Straße von Robert Seethaler

Ein Mosaik der Grummeligkeit

Ich weiß gar nicht warum ich jedes Mal so euphorisch bin, sobald es einen neuen Roman von Robert Seethaler gibt. Ich glaube, es liegt an dieser Vielschichtigkeit von Perspektiven, die mich bereits bei Das Feld oder Das Café ohne Namen fasziniert hat, die mich immer wieder aufhorchen und hoffen lässt, dass der neue Roman und dessen Setting mich mal wieder so richtig abholt.

Doch wenn ich ehrlich bin, geschah das bei den letzten Romanen immer seltener. Der Trafikant und Ein ganzes Leben habe ich noch immer gern im Regal stehen, alle anderen sind bereits ausgezogen. Und auch Die Straße wird es ihnen gleich tun, zu sprunghaft, teils zu griesgrämig, mürrisch wirkte dieser Text auf mich. Es geht in diesem Buch, wie der Titel es bereits verrät; um eine Straße und ihre Bewohner, um die Veränderungen und die Feste in der Heidestraße.

"Mit diesem heutigen Tage knüpfen wir an eine schöne Tradition an und feiern die dreißigste Ausgabe unseres Heidestraßenfestes. Wie immer haben das Komitee und ich ein buntes Potpourri bestehend aus Spaß, Leibesgenüssen, Musik und Kinderunterhaltung zusammengestellt, und ich darf wohl die Freude aller Beteiligten darüber ausdrücken, dass sich die wochenlangen Vorbereitungen gelohnt haben und es nun endlich ans Feiern geht, Das Motto in diesem Jahr lautet >Unsere Straße blüht<..."

Und ja, irgendwie hätte ich mich wirklich über so ein buntes, bereicherndes und blühendes Potpourri des Aufbruchs gefreut, hätte gern alle Bewohner und Geschäfte kennengelernt, neue Eindrücke über diese Gemeinschaft verschiedenster Menschen mit unterschiedlichsten Träumen, Hoffnungen und Zielen gewonnen, den Wandel erlebt, aber irgendwie sprang der Funke einfach nicht über. Was zu Anfang noch ganz nett wirkte, nervte mich bereits ab der 40. Seite und mit jeder weiteren Passage machte sich nur noch mehr Grummeligkeit breit, sodass ich recht schnell nur noch gelangweilt quergelesen und dann das Buch abgebrochen habe. Irgendwie schade, aber... ach, ne.

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Die Straße

Rezensionen von Shilo:

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Der Garten der Geheimnisse von Antonia Riepp

Was lange verborgen blieb

Lange Zeit scheint Rosa mit ihrer Vergangenheit Frieden geschlossen zu haben. Doch ein alter Fund in der Familie bringt Erinnerungen zurück, über die jahrzehntelang geschwiegen wurde. Ab diesem Moment drängt sich die Frage auf, was damals geschehen ist und weshalb die Wahrheit so lange verborgen blieb.

Die Geschichte wechselt zwischen der Gegenwart und den Jahren des Zweiten Weltkriegs in Italien. Gerade diese Rückblicke haben die meiste Spannung erzeugt. Stück für Stück wird klar, in welcher Lage Rosa damals war und warum eine Entscheidung aus dieser Zeit ihr ganzes weiteres Leben geprägt hat.
Besonders gut gefallen haben mir die Szenen an der Amalfiküste. Der Garten, den Rosa über viele Jahre gepflegt hat, ist eng mit ihren Erinnerungen verbunden. Dadurch entsteht eine ruhige Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Vieles wird nicht direkt ausgesprochen, sondern zeigt sich erst nach und nach in Gesprächen und Erinnerungen.
Die Figuren wirken dabei angenehm menschlich. Niemand ist nur gut oder nur schlecht. Gerade Rosa macht Fehler, trägt Schuld mit sich herum und versucht trotzdem, ihren Weg zu finden. Das hat sie für mich greifbar gemacht.
Nicht ganz überzeugt hat das Erzähltempo. Vor allem in der Mitte wiederholen sich manche Gedanken und Erinnerungen etwas zu oft. Dadurch verliert die Geschichte zeitweise an Schwung. Auch einige Entwicklungen waren früh zu erahnen.
Trotzdem blieb das Interesse bis zum Schluss erhalten. Vor allem die Verknüpfung von Familiengeschichte und Vergangenheit hat dafür gesorgt, dass die Geschichte nicht einfach nur erzählt wird, sondern Fragen aufwirft. Was hätte man selbst getan? Wie lange kann ein Geheimnis verborgen bleiben? Und was passiert, wenn die Wahrheit schließlich doch ans Licht kommt?
Am Ende bleibt ein Roman, der eher leise Töne anschlägt und gerade dadurch wirkt. Keine Geschichte voller großer Wendungen, sondern eine über Menschen, Erinnerungen und Entscheidungen, die noch Jahrzehnte später ihre Spuren hinterlassen.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Der Garten der Geheimnisse

Rezensionen von herrfabel:

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Es war nicht anders möglich von Svenja Liesau

Trial and error



Das Debüt von Svenja Lisau „Es war nicht anders möglich“ hätte so toll sein können. Ich bin nicht nur ein großer Fan dieses Covers, sondern auch von der Idee eines Kneipenromans, in dem die Protagonistin nicht nur auf andere Menschen trifft und deren Geschichten erzählt, sondern auch selbst struggelt und nach einem Ausweg sucht - zwischen Schmerz, Düsternis, Sehnsucht und Hoffnung.





„Ich schreibe über dich, um dich loszuwerden. Dich aus meiner Biografie rauszuschreiben. Oder dich für immer an mich zu pressen. Mich endlich in dich reinzutippen. Reinzuhacken. Mir ist erst mal beides recht, wenn ich nur diese Unruhe nicht mehr verspüren muss. Es ist ein Versuch. Trial and error.“



Martinas Vater, den sie gar nicht mal so gut kennt, ist gestorben. Sie blättert durch Bilder, zurückgebliebene Fotos aus dem Leben eines Mannes, in dem kein Platz für sie war. Früh hat er die Familie verlassen und doch wünscht sie’s sich bis heute, dass sie ihn trifft, dass er sie rettet. 
Trotz oder gerade wegen ihrer Arbeits- und Spurlosigkeit versucht die Mitte dreißigjährige Frau in langen, Berliner Nächten wieder Trost und Halt zu finden. Eine neue Familie. Ein Glas nach dem anderen, zwischen Gesprächen, Schlager und wirren Gedanken.



„>Ich möchte mich nicht aufdrängen, aber…< - Ring frei für Klaus’ Lebens-Problem-Monolog (den ich hier ungefiltert wiedergeben werde, da wir alle da mit dranhängen, es hätte jeden von uns treffen können, nur weil ihr zufällig nicht da wart, soll euch nicht vorenthalten werden, welches Leben ganz nah neben euch durch Zeit und Raum torkelt. Ich war nur durch Zufall näher dran als ihr. Aber Klaus lebt neben euch, hört seine Stimme)...“



Was sehr rotzig, frech, Berlinerisch und mal anderes begann, nervte mich mit der Zeit wahnsinnig, ähnlich wie diese sprunghaften Wechsel zwischen Gedanken, Einschüben, Vorstellung und Realität. Ich wünschte, ich könnte zu diesem Buch und dem Plot deutlich mehr sagen, aber nach gerade einmal 68 Seiten habe ich diesen Roman genervt und teils verwirrt wieder zur Seite gelegt.

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Es war nicht anders möglich

Rezensionen von Liddy:

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Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 31 - Tiere im Winter von Andrea Erne

Absolut niedlich

Das Buch „Wieso? Weshalb? Warum? – Tiere im Winter“ kommt in einer kindgerechten, kompakten Größe daher. Es liegt gut in den Kinderhänden und lässt sich dank der Spiralbindung ganz einfach umblättern. Die Seiten sind außerdem dick und robust. Das Buch passt auch super in eine kleine Tasche, weshalb wir es gerne mitnehmen.

Das Buch stellt interessante Fragen, z.B. wie sich die Tiere auf den Winter vorbereiten und man sieht z.B. wie das Eichhörnchen seine Nüsse versteckt oder die Haselmaus ihr Nest unter einer Baumwurzel vorbereitet. Klappt man das Türchen auf, sieht man sie sogar schon darin schlummern.

Die Illustrationen sind wieder wunderschön und die Klappen wecken die Neugier und machen das Lesen spannender. Sie sorgen immer wieder aufs Neue für Begeisterung.

Ein sehr informatives und lehrreiches Buch für kleine neugierige Nasen.

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Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 31 - Tiere im Winter

Rezensionen von kabo16:

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Penny, Prince und Ginny von Brian Sewell

Ein absolutes "Muss" für alle Hundeliebhaber und Besitzer

Als langjähriger Hundebesitzer liest man viele Bücher über diese Tierart, egal ob als Ratgeber, Geschichten oder Roman. Aber dieses Buch von Brian Sewell sticht aus der Masse heraus.
Es sind wunderbare Erzählungen über die Hunde seines Lebens und ein echtes Plädoyer für den Canis lupus familiaris.

Sechzehn Familienmitglieder unterschiedlicher Rassen ziehen bei dem Autor ein. Richtig ausgesucht hat er sie sich eigentlich nie. Sie fanden ihn irgendwie und haben ihn bis zu seinem Tod begleitet.
Bis auf Prince, sein erster eigener Hund, wurden fast alle alt. Aber es war Krieg und ein Esser mehr, machte damals sehr viel aus. Da kamen mir das erste Mal die Tränen.
Der Leser erfährt so ganz nebenbei einiges über Kunst, denn Sewell war ein bekannter Kunstkritiker, und über das Leben in England.
Hunde haben viele Macken, je nachdem was sie erlebt oder überstanden haben. Das hat Brian alles mit unendlicher Geduld hingenommen. Und er hat jeden seiner Tiere gepflegt, gehegt und geliebt bis zum letzten Atemzug.
Gäste in seinem Haus mussten Toleranz zeigen.
Gänsekackegrün und untergehende Modelljachten mit voller Takelage gehörten, genau wie ein neues Mobilar, dazu.
Wunderbar warmherzig erzählt und mit liebevollen Zeichnungen geschmückt.
Ich weiß, was ich dem nächsten Hundebesitzer schenken werde.

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Penny, Prince und Ginny

Rezensionen von Klassikfan:

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Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy

ein Haustier mit großer Auswirkung

Helen Cartwrigt ist 83 Jahre alt und kehrt nach 60 Jahren aus ihrer Wahlheimat Australien nach England zurück. Ihr Mann und ihr Sohn sind beide verstorben und haben Helens Lebenswillen sterben lassen, genauso wie ihre Liebsten gestorben sind. Sie warten nur noch auf den Tod, damit sie wieder mit ihnen vereint ist.

Doch dann verändert eine kleine Maus ihr ganzes Leben. Stellt sie zu Anfang noch eine Mausefalle auf, die sie in einem Baumarkt kauf, folgt danach ein Kontakt mit den Angestellten einer Bücherei, denn sie will mehr über Merlin erfahren, wie sie die Maus nennt, denn den Tod von Merlin möchte sie nicht, weil das zu grausam ist. Sie überlegt ihn ihn in ein Tierheim zu brinegen, indem er gut gepflegt wird und vielleicht mit anderen Mäusen zusammenleben kann.
UNd so bekommt Helen durch Merlin immer mehr Kontakt zu anderen Menschen. die ihre Einsamkeit beenden und sie auf andere Gedanken bringt.

Noch nie ist meines Wissens das Thema Alterseinsamkeit so warmherzig umgesetzt werden, sie in diesem Buch. Eine kleine Maus, die den Lebenswillen einer einsamen Frau wiederbelebt, nur durch ihre reine Anwesenheit.

Ein wunderbares Leseerlebnis in einem flüssigen Schreibstil und mit einer mehr als sympathischen Protagonistin.

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Eine Maus namens Merlin

Rezensionen von Klassikfan:

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Elbland von Claudia Rikl

eine berührende Geschichte

"Elbland " von Claudia Rikl ist für mich eines der wenigen Highlights im noch neuen Lesejahr 2026. Ich kenne schon ihr Buch " Wellenkinder" was mir damals auch sehr gut gefallen hat und was sie unter dem Namen Liv Marie, Bahrow geschrieben. Welches ihr wahrer Name ist und welcher Pseudonym, wiß ich leider nicht.

In "Elbland erzählt Claudia Rikl eine Familiengeschichte, angelehnt an das Schicksal ihrer Großmutter, die sicherlich kein Einzelfall ist. Traumatische Erlebnisse, die nie aufgearbeitet wurden und somit an weitere Generationen weitergegeben wurden.

Wir lernen Nina kennen, die ihre schwer depressive Mutter bis zu ihrem Tod gepflegt hat. Ihre Schwester hat das Elternhaus schon früh verlassen und auch ihr Vater ging und gründete eine neue Familie. Alles schmerzhafte Erlebnisse für Nina. Sie erinnert sich, dass dieser Bruch mit einem Urlaub im Jahhr 1987 zusammenhing, dem Urlaub nachdem ihre Familie zerbrach.

Sie will unbedingt herausfinden , was geschah und begibt sich auf Spurensuche im Heimatland ihrer Mutter.

Auf drei Zeitebenen 1945/1987 und in der Gegenwart ist diese Geschichte geschrieben, die Stück dür Stück aufklärt, was geschehen ist und warum diese Familie zerbrach.

Mit vielen interessanten Informationen aus der Vergangenheit und in einem sehr emphatischen Erzählstil, erlebt der Leser das Schicksal einer Familie, die sicherlich kein Einzelfall ist. Menschen, die für ihr Leben gezeichnet sind und ihre Erlebnisse nie verwinden können und in nachfolgende Generationen weitergeben.

Eine dicke Leseempfehlung

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Elbland