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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Odina:

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39 Grad Mord von Jenny Lund Madsen

Mehr erhofft

Der Krimi "39 Grad Mord“ wurde von Jenny Lund Madsen verfasst und erschien am 14. März 2026 im Tropen Verlag. Das Buch umfasst 368 Seiten und das Cover stimmt atmosphärisch auf Sizilien ein. In der Geschichte geht es um die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix, die wegen einer Schreibblockade nach Sizilien geschickt wird, um dort ihren zweiten Krimi zu verfassen.

Statt Inspiration findet sie eines Morgens eine Leiche in der Küche und gerät selbst ins Visier der Ermittlungen. Nun muss sie unter der sengenden Sonne Siziliens ihre Unschuld beweisen und den Mord aufklären. Der Schreibstil ist flüssig und locker sowie haben die Kapitel eine angenehme Länge, was für einen guten Lesefluss sorgt. Die Spannung ist insgesamt in Ordnung, aber nicht herausragend. Für mich blieben echte Höhepunkte oder überraschende Wendungen eher aus. Die Figuren sind klar und übersichtlich gestaltet, sodass man dem Geschehen leicht folgen kann. Mit der Protagonistin Hannah wurde ich allerdings nicht ganz warm; sie blieb für mich eher oberflächlich. Das Thema Alkohol wird sehr häufig aufgegriffen, was stellenweise als Trigger empfunden werden kann. Insgesamt ist das Buch ein durchschnittlicher, kurzweiliger Krimi, der nicht ganz überzeugen kann.

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39 Grad Mord

Rezensionen von Paul Kretzschmar:

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Rückkehr nach Budapest von Nikoletta Kiss

Konstantin zwischen Marta und Theresa

Die Autorin hat mit "Rückkehr nach Budapest" die Lebensgeschichte der in Ungarn aufgewachsenen Marta verfasst, die mit ihrer in Ost-Berlin lebenden Cousine Theresa eine intensive Frauenfreundschaft pflegt, bis sie sich beide in den regimekritischen Schriftsteller Konstantin verlieben.
Es ist die Zeit Mitte der 80er Jahre, während die DDR ihrem Ende entgegentaumelt, war Ungarn schon viel weltoffener.

Eine komplizierte Zeit, politisch und privat, die auch an den Hauptprotagonisten dieses Romanes nicht spurlos vorüber geht.
Daraus hätte ein hochspannendes, dramatisches Stück Zeitgeschichte entstehen können. Leider wird es für mich diesem Anspruch nicht gerecht.
Keine der Akteure konnte mich durchgehend überzeugen. Sie wirkten jeder für sich seltsam seelenlos und irgendwie wurde ich mit ihnen nicht richtig warm, so dass sie meine Sympathie nicht zu wecken vermochten.
Die Handlung konnte mich überwiegend nicht fesseln oder emotional mitreißen. Für mich war diese Lektüre deshalb leider nur Mittelmaß.
Aber Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden.
Sicher werden andere Leser an dem Buch mehr Gefallen finden.
Für mich reicht es nur zu einer bedingten Leseempfehlung!

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Rückkehr nach Budapest

Rezensionen von Natalie:

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Tödliche Freundinnen von Tess Sharpe

Rasantes Duo

Chloe ist seit Jahren spurlos verschwunden. Ausgerechnet Mel, die so einiges aus ihrer Jugendzeiten mit Chloe verbindet, soll sie nun im Zuge ihrer Arbeit als Privatdetektivin finden. Die Spur führt Mel in die kanadische Wildnis, wo sie nicht nur eine bewaffnete Chloe findet, sondern auch eine reiche Familie, die Chloe jagt.

. um jeden Preis wollen sie etwas zurückhaben…von jemandem, den Chloe und Mel damals im Wald vergraben haben…

Der Thriller startet temporeich und das zieht sich bis zum Ende durch. Dadurch ergibt sich ein hoher Spannungsbogen und man jagt gemeinsam mit Chloe und Mel durch die Seiten. Es werden immer wieder Kapitel mit Rückblenden eingebaut, die nach und nach zumindest die ein oder andere Frage beantworten. Chloe und Mel funktionieren als Hauptcharaktere sehr gut, schnell sind sie wieder ein Duo, das sich perfekt ergänzt. Teilweise überschlagen sich die Ereignisse und so manches überrascht. Nicht jede Handlung der beiden würde im echten Leben wahrscheinlich so abspielen können, aber der Unterhaltungs- als auch der Spannungswert lebt definitiv davon. Mir hat es gefallen - Leseempfehlung für diesen rasanten Thriller.

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Tödliche Freundinnen

Rezensionen von milky:

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Fäden des Glücks von Marit Warncke

Wohlfühlroman

Der Roman "Fäden des Glücks" von Marit Warncke handelt von Karla, die plötzlich ihren Job als Unternehmensberaterin verloren hat. Das ist zwar ein Schlag ins Gesicht, jedoch kann sie sich endlich die Zeit nehmen, um sich um ihr Erbe zu kümmern: sie möchte das alte Gutshaus ihrer Familie so weit renovieren, dass sie das Haus gut verkaufen kann.

Dort trifft sie auf Rasmus, ihre Jugendliebe, und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Marit Warncke erzählt anschaulich und gefühlvoll die Geschichte von Karla. Ihr Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen, sodass man gut in die Handlung und Figuren abtauchen kann. Mir gefällt, dass es nicht nur ein Liebesroman ist, sondern auch Freundschaft, die Liebe zum Handwerk und die Vergangenheit (das Gutshaus und seine Familie in den 1940ern) beinhaltet und somit Abwechslung bietet. Auch abwechslungsreich finde ich die Kapitel aus Karlas Vergangenheit, die immer wieder zwischendurch eingefügt sind.
Fazit: ein gut zu lesender Wohlfühlroman, der zwar keine allzu unvorhersehbaren Überraschungen bereithält, bei dem man sich entspannen kann und einem warm ums Herz wird.

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Fäden des Glücks

Rezensionen von Ryria:

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Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

Eine Liebe für immer

Eve leidet schon ihr ganzes Leben unter gewaltigen Schuldgefühlen. Als sie von der Magie des White Octopus Hotels hört, die eine zweite Chance verspricht, zögert sie daher nicht lange und bricht in die Schweiz auf - und landet in der Vergangenheit in dem wohl faszinierendsten Hotel aller Zeiten.
Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich emotional so mitgenommen hat.

Hier liegt die Magie nicht nur in den wundersamen Gegenständen im Hotel, sondern auf jeder Buchseite und die Worte dieser Rezension können ihm nicht gerecht werden.

Zunächst zum Aufbau: Die Geschichte folgt überwiegend Eves Perspektive, springt zwischendurch aber auch mal zu Max, sodass wir von beiden Hauptcharakteren einen gelungenen Einblick erhalten. Dazu spielt das Geschehen in den unterschiedlichsten Zeiten, aber ich fand es nicht allzu schwer, den Überblick zu behalten.
Es hat großen Spaß gemacht, die einzelnen Puzzleteile und Hinweise zusammenzusetzen, um die Zeitreise und Zusammenhänge zu verstehen - und in dem Moment, in dem man es versteht, trifft die Geschichte wirklich mit Wucht alle Emotionen.
Die Zeitreise von Eve beginnt dabei erst nach einem längeren Einleitungsteil, was ich aber gut so fand, da man sie und ihr Leben so erst richtig kennenlernen kann, bevor man sich in die Hotelwelt stürzt.

Das Hotel war dabei wunderbar fantasievoll, mit vielen skurrilen Details und allerlei Merkwürdigkeiten. Jeder Raum wurde toll beschrieben, man fühlt sich selbst wie mitten drin im Hotelleben.
Auch Eve und Max haben mir richtig gut gefallen, sowohl ihre Interaktionen und langsame Liebesgeschichte, als auch ihre Charakterentwicklung und Hintergründe.
Themen wie Schuld, Trauma, Krieg, Vergebung und komplizierte (Familien-)Beziehungen wurden glaubhaft dargestellt und man konnte gut mitfühlen und teilweise auch mitleiden.
Ich liebe Zeitreisegeschichten, daher konnte mich dieses Buch echt mitreißen - Highlight des bisherigen Jahres!

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Das White Octopus Hotel

Rezensionen von Ryria:

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We Who Will Die von Stacia Stark

Spannender Themenmix

Den Beginn der Geschichte hat man in ähnlicher Form vermutlich schon oft gelesen: Bruder oder Schwester der Protagonistin sind in tödlicher Gefahr, daher opfert sie sich selbst oder geht einen gefährlichen Handel ein, um ihn/sie zu retten.
Protagonistin Arvelle landet hier in einem Wettbewerb voller brutaler Arenakämpfe, die sie gewinnen muss, um anschließend den grausamen Imperator töten zu können.

Irgendwie an ihrer Seite: Zwei Vampire, mit ihren ganz eigenen Motiven und Geheimnissen.

Hier wird das Rad nicht neu erfunden, viele der Tropes und Handlungselemente sind wohlbekannt, allerdings fand ich den Mix dann doch ganz interessant: Ein Setting wie in Gladiator mit Kolosseumskämpfen, aber dazu noch Vampire - und Magie!
Das Magiesystem hat mir hierbei überraschend gut gefallen, es wird immer wieder kurz erklärt bzw. weiter ausgebaut, ohne dabei zu kompliziert zu werden.
Passend dazu gibt es auch noch Götter, Religion und Fantasiekreaturen wie Zentauren und Greife.
Die Kämpfe und Prüfungen waren auch ganz spannend, kamen aber etwas unerwartet und teilweise plötzlich.

Den Schreibstil allgemein fand ich sehr angenehm, was auch seinen Teil dazu beigetragen hat, dass ich das Buch teilweise kaum aus der Hand legen konnte. Man fliegt durch die Seiten und kann dabei herrlich in diese Welt abtauchen und mitfiebern.
Arvelle als Protagonistin war mir ebenfalls sympathisch, sie kämpft nicht nur stark gegen die Herausforderungen der Gegenwart, sondern auch gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit.
Dagegen hätte ich mir jedoch ein wenig mehr Tiefe bei einigen Nebencharakteren gewünscht, die interessant wirkten. Generell gab es zeitweise sehr viele Namen und einige davon konnte ich mir absolut nicht merken, hier wäre eine Übersicht nicht schlecht gewesen.
Wer gerne Romantasy liest, wird hier auf jeden Fall auch auf seine Kosten kommen, auch wenn manches etwas bekannt wirkt.

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We Who Will Die

Rezensionen von Petra Sch.:

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Ungelöst – Die erste Zeugin von Arno Strobel

starker Beginn, schwaches Ende

3,5 Sterne

Die 22-jährige Münchner Medizinstudentin Luisa Menkhoff, die als Fünfjährige von einem irren Psychiater entführt wurde und von ihrem Vater, einem Polizisten, gerettet wurde, erkennt eine verschwundene Frau auf einem Flyer. Obwohl ihre Entführung 17 Jahre her ist, kann sie sich noch genau an das Gesicht erinnern: es ist Nicole Klement, die damalige Freundin des Psychiaters Dr.

Joachim Lichner - ihres Entführers.
Sie wendet sich sofort an die Polizei, und Kriminalhauptkommissar Ramin Brunner zieht sie als externe Beraterin in diesem Fall hinzu.

Der Beginn liest sich super spannend, denn Luisa ist eine starke Person mit einem außergewöhnlichen eidetischen Gedächtnis - d.h., sie erinnert sich an alles jemals Erlebte; wie auf einer Fotografie. Und dadurch soll sie helfen, Nicole Klement zu finden.
Auch der Kommissar ist sofort sympathisch, er ist ruhig, natürlich und hat Ehrgeiz, den jeweiligen Fall zu lösen. Als dann auch noch ein kleines Mädchen verschwindet und der Psychologe erst kurz zuvor aus der Haft entlassen wurde, ist die Aufregung groß. Die Mitbewohnerin von Nicole Klement, die sie als vermisst gemeldet hat, kommt einem sofort suspekt vor. (ebenso wie Ramin).
Man fiebert mit und hofft, dass das Mädchen rechtzeitig gefunden wird. Und auch in Sachen Täter ist man am Rätseln: ist es Lichner? Oder doch die verschwundene Nicole Klement? Und welche Rolle spielt deren Mitbewohnerin?

Doch mit der Zeit wird es etwas langatmig. Der Fall tritt auf der Stelle; es gibt auch viele Wiederholungen; und Luisas Mitarbeit erscheint manchmal rechtlich unglaubwürdig. Auch das Kribbeln zwischen Luisa und Ramin ist mir manchmal zu viel. Und vor allem - und das ist, was ich bei einem Spannungsroman absolut nicht mag - wenn man das Motiv, die Intention des Täters nicht nachvollziehen kann. Aus welchem Grund entführt(e) Lichner die jungen Mädchen? Welche Rollte hat(te) Nicole dabei?
Der Psychologe bleibt so blass, man kann ihn einfach nicht greifen - und dadurch erscheint er einfach nicht echt.
Die Auflösung hat mich nicht überrascht, denn genau damit hatte ich gerechnet.
Und leider - auch wenn der Fall einen Cold Case aus Luisas Vergangenheit beinhaltet - kommt mir hier der Cold-Case-Aspekt zu kurz (Ramin ist ja noch nichtmal zur neuen Einheit gewechselt).


Fazit:
Nach einem sehr starken und packenden Beginn leider abgeflacht. Auch die Auflösung konnte mich nicht überraschen.

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Ungelöst – Die erste Zeugin

Rezensionen von Natalie:

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Noch fünf Tage von Helena Falke

Wenn die Zeit abläuft

Lis arbeitet für eine Familie als private Spitzenköchin und hat nur noch fünf Tage zu leben. Die milliardenschwere Familie stirbt am Silvesterabend - am vergifteten Essen, dass Lis für sie zubereitet hat. Und auch Lis hat das Gift abbekommen… und ihre Uhr tickt…

Die Grundidee des Buches ist nicht ganz neu, aber eine sehr spannende und eine, die bisher nur selten in einem Thriller Thema war.

(Zumindest soweit ich weiß.) Genau diese Gewissheit, dass die Zeit unvermeidlich für Lis abläuft, macht die Spannung grundlegend aus. Verstärkt wird dieses Gefühl beim Lesen durch die Zeitangaben bei jedem Kapitelbeginn. So ist der Zeitdruck immer omnipräsent und hält den Spannungsbogen hoch. Der Schreibstil und auch das Setting sind stimmig und tragen die Geschichte mit. Man fiebert mit Lis jede Minute mit, ob sie es aus dem Krankenbett raus noch schafft, den wahren Mörder und sein Motiv zu finden. Dabei ergeben sich immer wieder neue Aspekte, die eine komplett neue Richtung einschlagen. Zusätzlich berührt natürlich das Schicksal an sich sehr - die Emotionen von Lis, vor allem ihre Sorge um ihre Tochter, lassen einen beim Lesen zu keiner Zeit kalt.

Für mich persönlich zwar kein Thriller, aber ein sehr gelungenes Buch mit einer spannenden Grundidee, die starke Emotionen mit sich bringt und von der Autorin einfühlsam aber auch spannend umgesetzt wurde.

Leseempfehlung von mir.

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Noch fünf Tage

Rezensionen von peedee:

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Patriarchen von Alex Capus

Sehr informativ und unterhaltsam

Die Namen Lindt, Bally, Le Coultre, Maggi, Hoffmann-La Roche, Nestlé und deren Firmen sind vielen bekannt. Aber wer steckt eigentlich hinter diesen Namen? Wie begann die Geschichte der Unternehmen? Waren die Firmen gleich auf Erfolgskurs oder mussten sie lange für den Erfolg kämpfen? Alex Capus erzählt von zehn erfolgreichen Erfindern und Firmengründern.

Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover – die massive Bergwelt ist beeindruckend genug.

Wie einleitend erwähnt, hat Alex Capus zehn Männer ausgewählt – ja, es sind ausschliesslich Männer, denn zu jener Zeit war das Unternehmertum doch vorwiegend in Männerhand. Der Autor hat Informationen zusammengetragen, die den Werdegang illustrieren und zudem auch gut unterhalten. Am Ende des jeweiligen Porträts gibt es eine Historie über die Familie bzw. die Firma. Hier kleine Einblicke in zwei Geschichten:
- Wer kennt die berühmte Schokolade von Lindt und Sprüngli nicht? Aber wie es dazu kam, dass diese zwei Herren zusammenkamen, war mir nicht bekannt. Über deren Verbindung schreibt Capus unter anderem: „Mit Lindt und Sprüngli waren die grösstmöglichen Gegensätze eine Verbindung eingegangen – der eine ein aristokratischer, dünkelhafter Schöngeist, der andere ein nüchterner, von zwinglianischem Arbeitsethos durchdrungener Kaufmann, dessen Familie sich mit eisernem Fleiss aus bescheidensten Verhältnissen hochgearbeitet hatte.“ Sehr interessant. Die Zusammenarbeit war schon vor über hundert Jahren nicht einfach. Lindt und Sprüngli begannen 1905 einen Rechtsstreit, der erst 1927 endete!
- Ein sehr amüsantes Detail führte zur Gründung der später weltbekannten Firma Bally: Carl Franz Bally reiste im Jahr 1850 nach Paris und wollte seiner Frau ein Paar Stiefel nach Hause bringen. Da ihm die Schuhgrösse nicht bekannt war, brachte er gleich ein Dutzend Paare mit!

Den porträtierten Herren war eines gemein: Es war nicht immer ein einfacher, gradliniger Weg. Es brauchte zuweilen sehr viel Durchhaltewillen oder nach vernichtenden Rückschlägen Mut zum Neustart; dafür zolle ich ihnen Respekt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen – 5 Sterne.

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Patriarchen

Rezensionen von Goejos:

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Die Geister von La Spezia von Oliver Plaschka

Ermittlungen

Als ich meinen Leseeindruck untere dem Titel "Ermittlungen" schrieb, wusste ich noch nicht, was mir mit dem Buch "Die Geister von La Spezia" bevorstand. Ich freute mich, dass ich das Buch zu Verfassung einer Bewertung gewonnen hatte. Ich ging auch voller Vorfreunde ans Werk. Die Leseprobe war ja nicht so schlecht.

Auch der Beginn, mit dem Versuch den Tod einer Person wegen eventueller anfallender finanzieller Folgen überprüfen zu lassen, hat mich nicht abgeschreckt. Dann habe ich zu lesen begonnen. Es hat etwas lange gedauert, bis ich mit der Handlung ganz einfach nicht mehr mitgekommen. zuerst die vielen Namen, dann die Doppelgänger. Ich gebe es zu: Ich war mit der Handlung dieser Geschichte ganz einfach überfordert. Und jetzt zu Ursache: Bis ich es, welcher mit der Handlung und dem für mich nicht nachvollziehbaren Verlauf nicht mittkommt, oder habe ich etwas nicht mitbekommen?

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Die Geister von La Spezia