Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia H.:
Zwei Türen, ein Herzschlag von Rachael Sommers
Das Herz will, was das Herz eben will
Worum es geht:
Die Tätowiererin Riley lernt gleich bei ihrem Einzug die alleinerziehende Kim und deren 9-jährigen Sohn Tyler kennen. Sehr schnell haben die beiden Frauen einen guten Draht zueinander und freunden sich an. Doch bald bemerkt Riley, das sie mehr für Kim empfindet als nur Freundschaft, obwohl klar ist, wie aussichtslos diese Gefühle sind, da Kim schließlich hetero ist.
Mein Fazit:
Ich bin ein Fan von Rachael Sommers, ich mag ihren Schreibstil und ihre Erzählweise sehr gerne. Und auch dieses Mal hat sie mich nicht enttäuscht. Zunächst dachte ich, so eine Story mit habe ich bestimmt schon einige gelesen, kenne ich also schon. Aber ich war sehr positiv überrascht. Das hier ist doch etwas ganz Neues. Riley ist echt cool und dabei auch total liebenswert. Ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen. Und auch Kim war mich gleich sympathisch. Die Story ist romantisch, dabei auch cool und spannend. Die Sprecherin Luise Georgi hat mir sehr gut gefallen. Sie hat richtig gut in verschiedenen Stimmlagen gesprochen, die prima zu der jeweiligen Person gepasst hat, selbst bei dem Sohn Tyler.
Von mir gibt es eine Lese- und Hörempfehlung und ich vergebe sehr gerne volle 5 Sterne.
Rezensionen von Claudia H.:
Nicht nur eine Sommergeschichte von Emily O'Beirne
Wie nur ein Sommer das Leben verändern kann
Worum es geht:
Samira stammt aus einer sehr wohlhabenden Familie. Ihr Vater ist Politiker und fordert von seiner Familie bedingungslose Unterstützung. Doch Samira hat ganz andere Pläne. Als sich ihr in den Sommerferien die Möglichkeit eröffnet an einem Kurs für junge Journalisten teilzunehmen, schlägt sie gleich zu.
Hier lernt sie Alex kennen und sie ist vom ersten Moment an von ihrem Ehrgeiz und ihrem Selbstbewusstsein fasziniert. Leider gerät sie mit Alex immer wieder aneinander. Als Beiden dann miteinander arbeiten müssen, fängt es an zwischen ihnen zu knistern. Doch da ist der Sommer auch schon wieder vorbei und sie bleiben jeweils mit gebrochenen Herzen zurück.
Als sie sich dann ein Jahr später wieder treffen, zeigt Samira Alex zunächst die kalte Schulter. Doch Samira muss stellt schnell fest, dass die alten Gefühle noch da sind. Ob sie Alex doch noch eine zweite Chance geben soll?
Mein Fazit:
Die beiden Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Auch die Nebendarsteller waren alle sehr gut beschrieben. Man ist auch gleich mitten drin in der Story, was ich immer sehr gut finde. Es war sehr interessant und richtig spannend zu lesen, wie die Arbeit von Journalisten läuft, wenn ich es auch stellenweise ein wenig langatmig fand. Samira wird von ihrem Vater ganz schön unter Druck gesetzt, wobei diesem ihre Wünsche eher egal sind. Samira muss sich entscheiden, ob sie weiter mitspielt oder sich zur Wehr setzt. Sie macht hier eine tolle Entwicklung durch.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich vergebe sehr gute 4 Sterne.
Rezensionen von froschman:
Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander
Die Macht des Geldes
Caro, Lindsey und Natalie sind von einer Kleinstadt nach New York gezogen, um in der Großstadt ihr Glück zu versuchen. Doch Lindsey starb an Krebs, sodass nur mehr Caro und Natalie durch die Lokale ziehen konnten. In einem dieser Lokale hat Caro ihren Traummann gefunden und ist mit ihm aus dem Lokal gegangen.
Am nächsten Tag wird sie ohnmächtig an einer Bushaltestelle gefunden und ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr wurde eine Art Vergewaltigungsdroge verabreicht, allerdings ein starkes, nicht im Handel erhältliches Präparat, sodass sie jetzt im Koma liegt. Die Polizei tappt im Dunkeln. Doch Natalie will den finden, der Caro das angetan hat. Sie entdeckt den Mann auf dem Cover eines Magazins, es handelt sich um den Unternehmer Geoffrey Rosenberg, dessen Krypto-Unternehmen in ein paar Tagen an die Börse gehen wird.
Natalie versucht, einen Job bei Rosenberg zu bekommen, als Reinigungsfrau bei einem großen Fest in seiner Villa, bei der zahlreiche Anleger den Börsengang feiern werden. Sie ist bereit, alles zu riskieren und will Rosenberg eine Falle stellen. In der Villa bemerkt sie, dass praktisch alle Räume mit Kameras versehen sind, das gesamte Personal benimmt sich komisch. Die Atmosphäre ist von Anfang an beklemmend. Je tiefer sie in die Welt Rosenbergs eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Lüge, Wahrheit und Manipulation. Sitzt sie eigentlich schon selbst in der Falle?
Iliana Xander hat einen Thriller geschrieben, den man am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Auch die kurzen Kapitel und der Blickpunkt aus verschiedenen Positionen erleichtern das Lesen.
Rezensionen von froschman:
Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander
Die Macht des Geldes
Caro, Lindsey und Natalie sind von einer Kleinstadt nach New York gezogen, um in der Großstadt ihr Glück zu versuchen. Doch Lindsey starb an Krebs, sodass nur mehr Caro und Natalie durch die Lokale ziehen konnten. In einem dieser Lokale hat Caro ihren Traummann gefunden und ist mit ihm aus dem Lokal gegangen.
Am nächsten Tag wird sie ohnmächtig an einer Bushaltestelle gefunden und ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr wurde eine Art Vergewaltigungsdroge verabreicht, allerdings ein starkes, nicht im Handel erhältliches Präparat, sodass sie jetzt im Koma liegt. Die Polizei tappt im Dunkeln. Doch Natalie will den finden, der Caro das angetan hat. Sie entdeckt den Mann auf dem Cover eines Magazins, es handelt sich um den Unternehmer Geoffrey Rosenberg, dessen Krypto-Unternehmen in ein paar Tagen an die Börse gehen wird.
Natalie versucht, einen Job bei Rosenberg zu bekommen, als Reinigungsfrau bei einem großen Fest in seiner Villa, bei der zahlreiche Anleger den Börsengang feiern werden. Sie ist bereit, alles zu riskieren und will Rosenberg eine Falle stellen. In der Villa bemerkt sie, dass praktisch alle Räume mit Kameras versehen sind, das gesamte Personal benimmt sich komisch. Die Atmosphäre ist von Anfang an beklemmend. Je tiefer sie in die Welt Rosenbergs eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Lüge, Wahrheit und Manipulation. Sitzt sie eigentlich schon selbst in der Falle?
Iliana Xander hat einen Thriller geschrieben, den man am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Auch die kurzen Kapitel und der Blickpunkt aus verschiedenen Positionen erleichtern das Lesen.
Rezensionen von froschman:
Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander
Die Macht des Geldes
Caro, Lindsey und Natalie sind von einer Kleinstadt nach New York gezogen, um in der Großstadt ihr Glück zu versuchen. Doch Lindsey starb an Krebs, sodass nur mehr Caro und Natalie durch die Lokale ziehen konnten. In einem dieser Lokale hat Caro ihren Traummann gefunden und ist mit ihm aus dem Lokal gegangen.
Am nächsten Tag wird sie ohnmächtig an einer Bushaltestelle gefunden und ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr wurde eine Art Vergewaltigungsdroge verabreicht, allerdings ein starkes, nicht im Handel erhältliches Präparat, sodass sie jetzt im Koma liegt. Die Polizei tappt im Dunkeln. Doch Natalie will den finden, der Caro das angetan hat. Sie entdeckt den Mann auf dem Cover eines Magazins, es handelt sich um den Unternehmer Geoffrey Rosenberg, dessen Krypto-Unternehmen in ein paar Tagen an die Börse gehen wird.
Natalie versucht, einen Job bei Rosenberg zu bekommen, als Reinigungsfrau bei einem großen Fest in seiner Villa, bei der zahlreiche Anleger den Börsengang feiern werden. Sie ist bereit, alles zu riskieren und will Rosenberg eine Falle stellen. In der Villa bemerkt sie, dass praktisch alle Räume mit Kameras versehen sind, das gesamte Personal benimmt sich komisch. Die Atmosphäre ist von Anfang an beklemmend. Je tiefer sie in die Welt Rosenbergs eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Lüge, Wahrheit und Manipulation. Sitzt sie eigentlich schon selbst in der Falle?
Iliana Xander hat einen Thriller geschrieben, den man am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Auch die kurzen Kapitel und der Blickpunkt aus verschiedenen Positionen erleichtern das Lesen.
Rezensionen von froschman:
Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander
Die Macht des Geldes
Caro, Lindsey und Natalie sind von einer Kleinstadt nach New York gezogen, um in der Großstadt ihr Glück zu versuchen. Doch Lindsey starb an Krebs, sodass nur mehr Caro und Natalie durch die Lokale ziehen konnten. In einem dieser Lokale hat Caro ihren Traummann gefunden und ist mit ihm aus dem Lokal gegangen.
Am nächsten Tag wird sie ohnmächtig an einer Bushaltestelle gefunden und ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr wurde eine Art Vergewaltigungsdroge verabreicht, allerdings ein starkes, nicht im Handel erhältliches Präparat, sodass sie jetzt im Koma liegt. Die Polizei tappt im Dunkeln. Doch Natalie will den finden, der Caro das angetan hat. Sie entdeckt den Mann auf dem Cover eines Magazins, es handelt sich um den Unternehmer Geoffrey Rosenberg, dessen Krypto-Unternehmen in ein paar Tagen an die Börse gehen wird.
Natalie versucht, einen Job bei Rosenberg zu bekommen, als Reinigungsfrau bei einem großen Fest in seiner Villa, bei der zahlreiche Anleger den Börsengang feiern werden. Sie ist bereit, alles zu riskieren und will Rosenberg eine Falle stellen. In der Villa bemerkt sie, dass praktisch alle Räume mit Kameras versehen sind, das gesamte Personal benimmt sich komisch. Die Atmosphäre ist von Anfang an beklemmend. Je tiefer sie in die Welt Rosenbergs eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Lüge, Wahrheit und Manipulation. Sitzt sie eigentlich schon selbst in der Falle?
Iliana Xander hat einen Thriller geschrieben, den man am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Auch die kurzen Kapitel und der Blickpunkt aus verschiedenen Positionen erleichtern das Lesen.
Rezensionen von peedee:
Dein Leben ohne Angst von Beck Martha
Die Angstspirale durchbrechen
Viele Menschen sind ständig von Ängsten geplagt; oftmals sind sie in Angstspiralen gefangen. Wie kann man die Angst überwinden, damit sie einem nicht mehr beherrscht? Wie können Angstspiralen durchbrochen werden? Martha Beck, Sozialwissenschaftlerin, Autorin und Life Coach, erklärt ihr dreistufiges System, das aus der Angst hinausführt: Zuerst gilt es, die Veranlagung zur Angst zu verstehen; sodann wird das kreative Selbst aktiviert, um Neugier, Verbundenheit und Mitgefühl zu fördern; abschliessend folgt ein Zustand, in dem die Angst abnimmt und neue Spielräume entstehen.
Mit vielen Reflexionsimpulsen und Übungen.
Erster Eindruck: Ein luftiges Cover, neugierig machender Titel/Untertitel – sehr gut!
Das Buch ist in drei grosse Kapitel unterteilt: „Die Kreatur“, „Das Kreative“, „Die Kreation“. Als ich diese Begriffe im Inhaltsverzeichnis las, war ich sehr gespannt, was sich dahinter verstecken würde.
Einleitend wird Forbes Health zitiert, dass weltweit über 284 Millionen Menschen mit einer Form von Angststörung zu kämpfen haben, wobei das nur die Zahl der diagnostizierten Fälle ist (ohne Dunkelziffer). Das ist eine immense Zahl und zeigt, dass man mit seinen Ängsten – in welcher Ausprägung sie auch vorhanden sein mögen – nicht allein ist. Selbstverständlich hilft einem dieses Wissen im Alltag nicht wirklich weiter, aber in den stillen Momenten eben doch. Martha Beck kennt Ängste aus eigener Erfahrung und weiss daher sehr genau, wie sich diese anfühlen. Und sie erklärt auch, wie sie selbst damit umgeht. Das ist sehr wertvoll.
Hier drei Zitate, die mich enorm angesprochen haben:
- „Aber egal, wohin ich ging und was ich tat, ich war immer, immer, immer ängstlich.“ Die Angst als ständige Begleitung…
- „Ich bekam mich so weit in den Griff, dass ich tagsüber lächeln und nachts schlafen konnte, aber es kostete mich ständig Kraft.“ Das kenne ich nur zu gut.
- „Ängstliche Menschen meiden oft alles, was ihnen nicht sicher erscheint, und je mehr sie sich von neuen Erfahrungen zurückziehen, desto ängstlicher werden sie.“ Stimmt leider absolut!
Ich habe bisher noch keine Buch der Autorin gelesen, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Obwohl das Buch „nur“ 360 Seiten hat, kam es mir viel länger vor, was aber nicht negativ gemeint ist: Aufgrund der Fülle von Informationen dachte ich, das Buch müsste eigentlich viel mehr Seiten haben. Überraschend war für mich, dass es kein Quellenregister gibt wie sonst bei Sachbüchern üblich. Hat das Buch nun sämtliche Probleme gelöst? Nein, aber so etwas zu erwarten, wäre ja auch vermessen! Es hat mir viele Impulse geliefert und mich nicht nur von Seiten Wissenschaft und Alltag informiert, sondern auch sehr gut unterhalten. Von mir gibt es daher 5 Sterne.
Rezensionen von froschman:
Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander
Die Macht des Geldes
Caro, Lindsey und Natalie sind von einer Kleinstadt nach New York gezogen, um in der Großstadt ihr Glück zu versuchen. Doch Lindsey starb an Krebs, sodass nur mehr Caro und Natalie durch die Lokale ziehen konnten. In einem dieser Lokale hat Caro ihren Traummann gefunden und ist mit ihm aus dem Lokal gegangen.
Am nächsten Tag wird sie ohnmächtig an einer Bushaltestelle gefunden und ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr wurde eine Art Vergewaltigungsdroge verabreicht, allerdings ein starkes, nicht im Handel erhältliches Präparat, sodass sie jetzt im Koma liegt. Die Polizei tappt im Dunkeln. Doch Natalie will den finden, der Caro das angetan hat. Sie entdeckt den Mann auf dem Cover eines Magazins, es handelt sich um den Unternehmer Geoffrey Rosenberg, dessen Krypto-Unternehmen in ein paar Tagen an die Börse gehen wird.
Natalie versucht, einen Job bei Rosenberg zu bekommen, als Reinigungsfrau bei einem großen Fest in seiner Villa, bei der zahlreiche Anleger den Börsengang feiern werden. Sie ist bereit, alles zu riskieren und will Rosenberg eine Falle stellen. In der Villa bemerkt sie, dass praktisch alle Räume mit Kameras versehen sind, das gesamte Personal benimmt sich komisch. Die Atmosphäre ist von Anfang an beklemmend. Je tiefer sie in die Welt Rosenbergs eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Lüge, Wahrheit und Manipulation. Sitzt sie eigentlich schon selbst in der Falle?
Iliana Xander hat einen Thriller geschrieben, den man am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Auch die kurzen Kapitel und der Blickpunkt aus verschiedenen Positionen erleichtern das Lesen.
Rezensionen von Tara:
Wiedersehen im Kamelienhaus von Tabea Bach
Atmosphärisch und mitreißend
„Wiedersehen im Kamelienhaus“ ist nach „Das Kamelienhaus“ der zweite Band der Kamelienhaus-Saga der im Schwarzwald lebenden Autorin und ehemaligen Operndramaturgin Tabea Bach.
Das Buch lässt sich ohne Vorwissen aus dem vorherigem Band lesen, aber um die Entwicklung der Charaktere nachvollziehen zu können, ist es schon sinnvoll sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Lucy Riwall ist eine kluge aber auch warmherzige Geschäftsfrau, die sich für ihre Werte einsetzt und ihren Prinzipien folgt. Sie hat die Leitung der tsubaki-Kooperative - die das beste Kamelienöl der Welt produziert - übernommen und sich damit einen Traum erfüllt, der gleichzeitig eine große Herausforderung bedeutet. Aber es gibt nicht nur berufliche Herausforderungen für Lucy, auch privat, in der Familie und im Liebesleben, läuft nicht alles glatt.
Der Schreibstil von Tabea Bach liest sich angenehm leicht, flüssig und lebendig. Sie versteht es ihre Charaktere sowie die Schauplätze lebendig werden zu lassen. Dabei beschreibt sie das Setting in der Bretagne und in Japan so bildhaft, dass ich die Umgebung direkt vor Augen hatte.
Lucy ist eine tolle Protagonistin, die es keineswegs immer leicht hat, sondern immer wieder vor schwierige Entscheidungen gestellt wird. Neben ihr gibt es zahlreiche weitere Charaktere, die keineswegs alle sympathisch sind. Die Konflikte zwischen ihnen sind spürbar.
In den Buchinnencovern gibt es eine Personenübersicht, die mir das Lesen deutlich erleichtert hat, da ich es gerade bei den japanischen Namen oft schwierig finde den Überblick zu behalten. Ebenso hilfreich fand ich das Glossar mit den französischen und japanischen Worten, die für eine tolle Atmosphäre gesorgt und das entsprechende Flair verbreitet haben.
Insgesamt ist es eine fesselnde und spannende Geschichte mit Wohlfühlfaktor vor den Kulissen der Bretagne und Japans. Ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit Lucy und auch den anderen Charakteren im nächsten Band.
Rezensionen von Lilli33:
Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy
Warmherzig und berührend
Warmherzig und berührend
Nach über sechzig Jahren in Australien kehrt die 83-jährige Helen Cartwright wieder nach England zurück in den Ort, wo sie einst aufwuchs. Vieles hat sich verändert und Helen kennt keine Menschenseele. Ihr Mann und ihr Sohn sind schon verstorben, und auch Helen gedenkt, nicht mehr allzu lange zu leben.
Der Tod schreckt sie nicht, und so will sie einen Tag nach dem anderen in ihrer Routine allein vor sich hinleben, bis es so weit sein wird.
Doch da hat sie die Rechnung ohne ihren neuen „Mitbewohner“ gemacht. Unabsichtlich holt Helen sich eine Maus ins Haus und will sie so schnell wie möglich wieder loswerden, aber bitte auf humane Weise. Doch weder der Einsatz einer Mausefalle noch der Anruf beim Tierheim sind von Erfolg gekrönt. Während Helen alles Mögliche versucht, das Tier aus dem Haus zu bekommen, kümmert sie sich in der Zwischenzeit fürsorglich darum - natürlich nur vorübergehend, der kleine Kerl wird ja nicht lange bleiben …
Unglaublich, was Helen alles für das Tier auf die Beine stellt! Das Schöne dabei ist, dass sie sich dadurch selbst wieder dem Leben und ihren Mitmenschen zuwendet. Dies ist sehr berührend geschildert. Besonders Helens Erinnerungen an ihren Mann, ihren Sohn, ihren Vater und den Zweiten Weltkrieg gingen mir zu Herzen.
Die Geschichte ist herzerwärmend und hoffnungsfroh. Helen ist eine tolle Protagonistin, die sich in kurzer Zeit sehr positiv entwickelt. Zunächst ihrer Umgebung gegenüber recht abweisend und barsch, beginnt sie nach und nach Hilfe anzunehmen und sich in Gesellschaft anderer sehr wohl zu fühlen und das Leben wieder zu lieben.
Die Handlung ist zwar sehr vorhersehbar, aber trotzdem interessant und lesenswert. Obwohl sie gut in die Handlung passen, störten mich manchmal zu detaillierte Beschreibungen von Alltäglichem. Diese untermauern zwar Helens ödes Leben, sind aber leider nicht besonders spannend.
Ich habe mir das Hörbuch von Frauke Poolman vorlesen lassen. Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht, es war angenehm, ihrer Stimme zu lauschen. Das Hörbuch ist ungekürzt und läuft 6 h 35 min.







