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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Cooks letzte Reise von Hampton Sides

Eine Leseempfehlung

Über James Cook (1728-1779) gibt es zahlreiche Bücher, die unterschiedlichen Genres zugeordnet werden können - Sachbücher wie (historische) Romane.
In diesem Buch nähert sich der amerikanische Autor und Historiker Hampton Sides der Person James Cook an. Dazu hat er zahlreiche Archive durchforstet.

In fünf Abschnitten, die in insgesamt 39 Kapitel unterteilt sind, zeichnet der Autor den Lebenslauf von James Cook nach:

Europas führender Seefahrer
Das Ausmaß meines Missfallens
Unter hohem Himmel
Ein neues Albion
Apotheose

Dabei richtet er seinen Blick, soferne das möglich ist, auf die Persönlichkeit James Cook, der zum einen als kluger, umsichtiger Kapitän, der über eine natürliche Autorität verfügt, gilt und zum anderen den indigenen Völkern auf seinen Reisen mit, für diese Zeit, bemerkenswerten Respekt gegenübertritt, auffällt. Umso dramatischer sind die Ereignisse auf seiner dritte Reise, die ihn letztlich das Leben kostet, beschrieben. Warum hat er alle seine bisherigen Gepflogenheiten über Bord geworfen? Erfolgsdruck, als erster die Nordwestpassage zu entdecken? Oder eine wesensverändernde Krankheit? Oder schlichtweg Überforderung, Cook wollte sich ja eigentlich zur Ruhe setzen?

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Zudem bin mehr als erfreut und beeindruckt von diesem Buch über Cooks letzte Reise, das mich trotz, oder gerade wegen seiner korrekten Sachlichkeit, gefesselt hat. Hampton Sides vermittelt ein glaubhaftes Abbild der Zeit, in denen Monarchen um die Vorherrschaft zu Wasser und zu Land kämpfen. Der ethnografische Blick auf die Unterschiede zwischen Briten und Indigenen zu Eigentum und/oder die Ehe wird sehr gut herausgearbeitet. So erhalten wir auch Einblick in einige religiösen Riten, die sich vom europäischen Monotheismus wesentlich unterscheiden.

Dieses Buch über James Cook beschert uns ein Wiedersehen mit einer weiteren interessanten Person: Dem noch jungen William Bligh (1754-1817), der uns aus der Belletristik bzw. aus zahlreichen Verfilmungen bestens (?) vertraut ist.

Mich hat auch der Ausflug in die Instrumentenkunde der damaligen Zeit begeistert. So erfahren wir einiges über die von John Harrison (1693-1776) im Jahr 1762 hergestellte präzise Uhr H4, mit der man auch auf See die Zeit exakt messen konnte, um die Geografische Länge festzustellen. Cook hat allerdings bei seiner zweiten Südssereise von 1775 das baugleiche Modell K1 von Larcum Kendall (1719-1790) an Bord. Als Vermesserin bin ich ein Fan von historischen Seekarten und Vermessungsinstrumenten. Gut haben mir auch die Passagen gefallen, die James Cook als gewissenhaften Kartographen schildern, der sich, bei seinen Bemühungen eine Nordwest-Passage zu finden, sich über die schlechten Karten aus dem Zarenreich ärgert. Darüber habe ich mehrmals schmunzeln müssen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem aufschlussreichen Buch über James Cook eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Cooks letzte Reise

Rezensionen von Karina :

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Real Americans von Rachel Khong

Familiengeheimnisse

Es gab ja schon recht viele Vorschusslorbeeren für diesen #deutschlandliesteinbuch Roman. Aber was soll ich Euch sagen - es ist schon ein echtes Stück Leseglück. ????

'Real Americans' von Rachel Khong ist in drei Teile gegliedert und erzählt die Geschichte einer chinesisch-amerikanischen Familie über mehrere Generationen hinweg - voller Sehnsucht, unausgesprochener Wahrheiten und Entscheidungen, die noch lange nachwirken.

Im ersten Abschnitt begleiten wir Lily Chen, die Tochter chinesischer Einwanderer. Sie wächst zwischen zwei Kulturen auf und merkt früh, dass sie in beiden nie ganz zu Hause ist. Für die Chinesen ist sie zu amerikanisch umd für die Amerikaner zu chinesisch. Erst als sie Matthew kennenlernt, hat sie das Gefühl, wirklich gesehen und geliebt zu werden.

Der zweiten Teil gehört ihrem Sohn Nick. Sein Vater spielt in seinem Leben keine Rolle mehr, und damit fehlt ihm ein wichtiger Teil seiner eigenen Geschichte. Äußerlich sieht er seinem Vater ähnlich und wirkt kaum chinesisch - doch auch er spürt immer wieder dieses Dazwischen, dieses Gefühl, nirgends ganz hineinzupassen. Und Lilys Schweigen über die Vergangenheit schafft eine Distanz zwischen Mutter und Sohn, die beim Lesen wirklich wehgetan hat.

Im dritten Teil lernen wir schließlich Mai kennen - Lilys Mutter und Nicks Großmutter. Ihre Geschichte bringt viele der verborgenen Wahrheiten ans Licht. Trotzdem blieb sie für mich die Figur, zu der ich am wenigsten Zugang gefunden habe. Wahrscheinlich weil sie mir einfach nicht sympathisch ist und ich einige ihrer Handlungen nicht gutheißen kann.

Und doch: Gerade diese Familiengeschichte, die von Geheimnissen, Erwartungen und Identität geprägt ist, hat mich gefesselt. Nach und nach setzt sich das große Ganze zusammen - und genau das hat diesen Roman für mich so besonders gemacht.

Ich hatte eine richtig gute Zeit mit diesem Buch und kann es euch sehr empfehlen.

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Real Americans

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Mit beiden Händen den Himmel stützen von Lilli Tollkien

Eindringliche Worte für ein Aufwachsen im Elend

Wieder ein autofiktionaler Roman, in dem es um das Aufwachsen eines Kindes unter Bedingungen der Verwahrlosung geht. Ich muss mir Mühe geben, dieses Buch objektiv zu beurteilen, weil ich merke, dass ich dieser Thematik in den letzten Jahren schon ein bisschen müde geworden bin. Sind doch unglaublich viele autofiktionale Bücher zu diesem Thema in den letzten Jahren erschienen.

Diesmal ist es eine links-alternative Männer-WG, in der die kleine Lale in den 80er Jahren aufwächst: einer davon ihr leiblicher Vater, die anderen seine Sauf- und Drogenkumpanen, dazu deren wechselnde Bettgenossinnen. Die leibliche Mutter Anne ist drogensüchtig und pendelt zwischen Gefängnis und Notunterkünften hin und her, kann ihre Mutterrolle kaum erfüllen und wird früh sterben. Lale selbst wird in der Männer-WG hauptsächlich sich selbst überlassen, zwischendurch aber auch mal verprügelt und ein anderes Mal von einem der Männer sexuell missbraucht. Für die halbjährlichen Besuche des Jugendamtes wird vorher geputzt, aufgeräumt und das Mädchen instruiert, eine heile Welt vorzuspielen. So ist es kein Wunder, dass auch Lale früh abstürzt, mit Drogen in Kontakt kommt, schwanger wird, abtreibt und dann doch jung Mutter wird. Was sie vielleicht ein bisschen rettet, sind ihre Intelligenz - überraschenderweise schafft sie das Abitur - und ihr Schreibtalent. Dieses zeigt sich, für den Fall, dass die Autorin zumindest zum Teil mit ihrer Ich-Erzählerin gleichzusetzen ist (wie sie schreibt, beruht das Buch ja zum Teil auf wahren Begebenheiten), schon auch in diesem Buch und es finden sich immer wieder eindringliche Sprachbilder für das, was Lale erlebt hat, z.B.

"Ich werde stolpernde Schritte in die feindliche Außenwelt tun, werde versuchen, mich freizuschwimmen und die üblichen Fragen stellen, beim Wachsen und Erwachsenwerden, warum habt ihr, wieso hier und weshalb so anders als die anderen." (S. 62)

"Wenn ich am Abend nicht ruhig liegen kann, endlich schlafen will, komme ich mir vor wie ein Tier ohne Fell. Meine Beine müssen sich bewegen, die Füße unaufhörlich zappeln." (S. 71)

"Nach dem Urlaub trennt er sich von mir, und ich kann es ihm nicht verübeln, habe ich mich doch selbst längst von mir getrennt." (S. 153)

Was mir persönlich etwas zu kurz gekommen ist in diesem Buch, sind weitergehende Erkenntnisse über die umfangreiche Schilderung all des Elends von Lales Aufwachsen unter diesen Umständen hinaus. Ich hätte nämlich gern noch mehr darüber erfahren, wie sie schließlich vielleicht doch den Weg hin zu einer funktionierenden Erwachsenen findet. Stattdessen hätte es nach meinem Geschmack die Hälfte der Vernachlässigungsszenen auch getan, um ein vollständiges Bild davon zu vermitteln. Für mich war es also zu viel Elend und zu wenig Weiterentwicklung in diesem Buch, und dadurch - neben der Sprache - nicht so viel, das es von anderen Werken mit einer ähnlichen Thematik unterscheidet.

Dennoch bewundere ich den Mut, sich aus so einem Hintergrund herauszuarbeiten und die Sprache zu entwickeln, so ein Werk darüber zu verfassen. Für Leserinnen und Leser, die noch nichts zu dieser Thematik gelesen haben, wird es auch sicherlich interessant zu lesen sein.

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Mit beiden Händen den Himmel stützen

Rezensionen von S.:

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Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy

Helen und Merlin

Helen Cartwright ist alt und allein. Nicht nur allein, sondern wahrlich einsam. Sie will es so. Mann und Sohn leben schon seit langer Zeit nicht mehr.
Ganz winzig, klein, ebenfalls allein, schleicht sich ein unfreiwilliger Mitbewohner in ihr Herz. Wunderbar, in berührenden Worten beschreibt Simon Van Booy wie Helen auflebt, sich mit der Maus anfreundet, sie kennenlernt, sich verantwortlich fühlt und Gefühle zulässt.

Sehr detailliert werden alle Verrichtungen und Gedanke der alten Frau geschildert. Auch die überraschende Änderung von Helens Gewohnheiten; so z.B. wird sie zur Vegetarierin. Mit 83! Und nicht nur das, so ganz gesetzestreu und vorschriftenkonform … war einmal.
Emphatisch, gedankenvoll und sehr phantasievoll gestaltet Simon Van Booy die Geschichte seiner Hauptfigur. So klein die Maus - so groß ihr Einfluss. Bezaubernd.

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Eine Maus namens Merlin

Rezensionen von S.L. :

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Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy

Helen und Merlin

Helen und Merlin
Helen Cartwright ist alt und allein. Nicht nur allein, sondern wahrlich einsam. Sie will es so. Mann und Sohn leben schon seit langer Zeit nicht mehr.
Ganz winzig, klein, ebenfalls allein, schleicht sich ein unfreiwilliger Mitbewohner in ihr Herz. Wunderbar, in berührenden Worten beschreibt Simon Van Booy wie Helen auflebt, sich mit der Maus anfreundet, sie kennenlernt, sich verantwortlich fühlt und Gefühle zulässt.

Sehr detailliert werden alle Verrichtungen und Gedanke der alten Frau geschildert. Auch die überraschende Änderung von Helens Gewohnheiten; so z.B. wird sie zur Vegetarierin. Mit 83! Und nicht nur das, so ganz gesetzestreu und vorschriftenkonform … war einmal.
Emphatisch, gedankenvoll und sehr phantasievoll gestaltet Simon Van Booy die Geschichte seiner Hauptfigur. So klein die Maus - so groß ihr Einfluss. Bezaubernd.

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Eine Maus namens Merlin

Rezensionen von Sophie H.:

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Tante Emmas Münze von Andrea Mader

Erfrischend neu erzählt

Das ist mir noch nie passiert, dass ich zuerst ein Buch komplett durchblättere, bevor ich den Text lese. Aber die Zeichnungen sind so wunderschön, dass ich sofort ein Sommergefühl in der Kindheit in meinem Bauch hatte. Auf jeder Seite gibt es so unheimlich viel zu entdecken. Bei jedem Ansehen entdeckt man noch wieder etwas Neues.

Aber auch der Text kann auf ganzer Linie überzeugen. Er erzählt die Geschichte von Tante Emma, die einen kleinen Schatz hat: zehn Münzen. Jeden Tag betrachtet Tante Emma ihre Münzen und zählt sie. Eines Tages fehlt eine Münze. Tante Emma stellt ihr ganzes Haus auf dem Kopf. Sogar auf dem Dachboden und im Garten sucht sie. Als sie die Münze endlich wiedergefunden hat, gibt sie für alle Freunde ein großes Fest.
Bibelkenner wissen, dass es sich bei dieser Geschichte um das Gleichnis der verlorenen Münzen aus Lukas 15 handelt. Im Anhang wird den Kindern noch kindgerecht erzählt, was es mit diesem Gleichnis auf sich hat und was es bedeutet. Auch für Erwachsene gibt es eine kurze Deutung.
Dies Bilderbuch ist mit eines der schönsten christlichen Bücher, das mir in den letzten Jahren in die Hände gefallen ist. Eine ganz großes Leseempfehlung!

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Tante Emmas Münze

Rezensionen von Sophie H.:

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Der Stoff, aus dem die Dinge sind von Jonathan Drori

Mit anderen Augen

Seitdem ich das Buch „Der Stoff aus dem die Dinge sind“ gelesen habe, betrachte ich die Pflanzenwelt mit ganz anderen Augen. In dem tollen Buch werden 30 verschiedene Pflanzen portraitiert. Jeder Pflanze ist eine Doppelseite gewidmet. Auf der linken Seite gibt es viele Informationen über die Pflanze.

Unter anderem über den Anbau, die Verwertung und über den geschichtlichen Hintergrund. Auf der rechten Seite findet sich ein Pflanzensteckbrief. Auf jeder Seite gibt es gleich mehrere plakative, wunderschöne Zeichnungen, die sich jeweils auf das Wichtigste beschränken und dennoch gibt es auf ihnen so unheimlich viel zu entdecken. Besonders gut hat mir die Auswahl der Pflanzen gefallen. Es werden Pflanzen besprochen, die man sehr gut zu kennen meint, z.B. die Kartoffel, die Buche oder die Tomate. Aber auch Pflanzen, von denen ich noch nie etwas gehört habe, wie z.B. die Guttapercha. Und auch bei den mir schon bekannten Pflanzen habe ich immer noch etwas dazugelernt. Oder wusstest du, dass Vanille mit der Hand bestäubt werden muss?
Das Buchformat ist etwas größer als DIN A4 und lässt sich dadurch sehr gut zusammen mit dem Kind betrachten. Auch die Haptik des Buches ist einmalig. Auf dem Cover sind die Schrift und einige Dinge ein wenig hervorgehoben. Das Papier ist etwas dicker gewählt und besonders stabil, auch in kleinen Kinderhänden.
Das Vorwort macht Appetit auf das Buch und lädt dazu ein, zu überlegen, warum Pflanzen für uns überlebenswichtig sind und was alles aus Pflanzen gemacht wird. Mit dem Buch kann man regelrecht auf Abenteuerreise gehen. Im Anhang gibt es ein kleines Glossar, das schwierige Begriffe erklärt.
Endlich ein Buch, das auch mein zwanzigsten Betrachten noch Spaß macht. Unbedingt empfehlenswert!

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Der Stoff, aus dem die Dinge sind

Rezensionen von Ameland:

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Das kalte Moor von Liza Marklund

Das Geheimnis

Dies ist der 2. Band der Polarkreis-Trilogie. Für mich war es die erste Begegnung mit Polizeichef Wiking Stromberg. Zu Beginn war mir nicht sofort klar in welcher Beziehung die auftretenden Personen zueinander standen, aber das hat sich schnell geklärt.

Ich mochte Wiking und seine meist ruhige und strukturierte Vorgehensweise.

Obwohl er gerade emotional doppelt belastet wird. Zum einen erhält er eine schlimme Diagnose und zum anderen versetzt ihn ein Brief an seinen Sohn in Alarmbereitschaft. Diese Fortsetzung ist für ihn aus mehreren Gründen sehr persönlich.

Der sachliche Schreibstil ohne viel Drumherum von Liza Marklund gefiel mir gut. Die Beschreibung der teils unwirtlichen und mystischen Landschaft im Norden ließ Bilder vor meinem geistigen Auge entstehen. Sie scheint auch auf die Charaktere der Bewohner abgefärbt zu haben. Und so abgeschieden wie ich geglaubt habe, ist die Gegend gar nicht. Sie wird z. B. von der Automobilindustrie zu Testzwecken genutzt. Mir gefielen auch die Rückblicke sehr gut, so konnte ich mir von den Protagonisten ein viel besseres Bild machen und manches wurde dadurch für mich klarer.

Teilweise ist die Geschichte mehr ein Spionageroman als ein Krimi, was an der Verbindung zu den Zeiten des Kalten Krieges liegt.

Obwohl ich den ersten Band nicht kenne, hatte ich keine Verständnisprobleme. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.

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Das kalte Moor

Rezensionen von Gute_Laune:

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Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5) Die Känguru-Werke von Marc-Uwe Kling

Ich habe Zwerchfellmuskelkater!

Wie soll man dieses Hörbuch rezensieren, ohne zu spoilern? Ein Gag jagt den nächsten, ohne dass es langweilig oder abgedroschen wird. Die Wortwitze sind wie immer umwerfend und genial, die Dialoge unfassbar gut. So humorvoll sie sind, findet sich doch immer erstaunlich viel Realität darin. Selbst die absurden Gedankengänge folgen einer gewissen Logik und lassen neben dem Lachen auch echt staunen.

Außer Marc-Uwe und dem Känguru gibt es natürlich noch weitere Figuren. Sie alle sind herrlich schräg und doch so normal! Im Zusammenspiel potenziert sich das dann noch mehr. Aktuelles Zeitgeschehen wird ebenso abgehandelt, wie Zwischenmenschliches. Selbst bei Themen, bei denen ich nicht ganz konform mit ihm gehe, hatte ich viel zu lachen. Kling hat ein echt gutes Auge für solche Dinge und kann meisterlich mit der Sprache spielen, ohne sie zu verhunzen.

Dies ist eine Live-Lesung, was bedeutet, dass man das Publikum lachen hört. Mich stört das nicht, denn ich lache quasi automatisch an den selben Stellen. Man hat fast das Gefühl, Teil des Publikums im Saal zu sein. Das gefällt mir!

Dies gibt keine Lange Rede, man muss das Hörbuch einfach hören. Wer nicht total verknöchert ist, wird es lieben! Hier ist keine Sekunde vergeudet, man lacht sich allen angestauten Ärger einfach von der Seele und hat am Ende Zwerchfellmuskelkater. Aber das lohnt sich total! Es ist kein Klamauk, sondern großartige Kleinkunst. Respekt für die genialen Einfälle, die Marc-Uwe Kling wie aus dem Ärmel zu schütteln scheint. Ich liebe es! Fünf Sterne!

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Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5) Die Känguru-Werke

Rezensionen von Schlafmurmel:

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Tödliche Freundinnen von Tess Sharpe

Packender Thriller über Freundschaft, Liebe und ein dunkles Geheimnis

Die Geschichte erzählt von Mel und Chloe, zwei Mädchen, die als Teenager unzertrennlich waren. Doch an Chloes 16. Geburtstag passiert etwas Schreckliches: Gemeinsam töten sie Toby, einen üblen Typen, und vergraben ihn. Dieses dunkle Geheimnis verbindet die beiden für immer.
Nach dieser Nacht verschwindet Chloe für sechs Jahre in der Wildnis.

Mel hingegen baut sich ein neues Leben auf und arbeitet inzwischen als Privatdetektivin. Trotzdem lässt sie die Vergangenheit nicht los und sie beginnt, nach Chloe zu suchen.
Doch Mel ist nicht die Einzige, die Chloe finden will. Toby hatte offenbar mächtige Männer bestohlen, und diese sind ebenfalls auf der Suche nach ihm – oder nach dem, was er ihnen genommen hat. Dadurch geraten Mel und Chloe erneut in große Gefahr.
Die Geschichte beginnt direkt dramatisch mit einem Flugzeugabsturz. Mel überlebt zwar, doch in ihrem Bein steckt ein Steakmesser – und damit startet der Thriller sofort mit Hochspannung.
Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, zur Party damals und zu der Zeit, als Mel und Chloe noch jung waren. Man erlebt ihre enge Freundschaft und wie sich diese langsam zu einer Liebesgeschichte entwickelt.
Mich hat das Buch von Anfang bis Ende gefesselt. Die Spannung ist durchgehend hoch, und die Emotionen sind sehr intensiv. Besonders beeindruckt hat mich, wie stark die Verbindung zwischen Mel und Chloe dargestellt wird. Ich konnte mit Mel richtig mitfühlen – ihre Schmerzen, ihre Gedanken und ihre Gefühle.
Für mich war es ein richtig packender Thriller mit vielen Gänsehautmomenten.

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Tödliche Freundinnen