Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katrin:
Zum ersten Mal von Gesina Demes; Annika Prigge
Die Geschichte der ersten Male
Das Cover ist gute gewählt, da nun schon seit längerem die Kirschen als Symbol für Weiblichkeit/Frau sein stehen. Ansonsten finde ich es nicht sehr auffallend.
Story:
Gesina und Annika teilen im Wechsel ihre Geschichten über verschiedenste erste Male mit. Manchmal überschneiden sich die Storys auch, da es sich nicht nur um Kolleginnen (Podcast) sondern auch Freundinnen handelt.
Sie behandeln Themen wie: Die erste Periode, das erste Date, die erste Liebe, der erste Zusammenzug aber auch (leider) verschiedenste Arten von Problemen, Schamgefühlen, Tabuthemen und Übergriffigkeiten.
Fazit:
Das Thema fand ich wirklich gut, nur leider habe mich ein Großteil der Erinnerungen die hier niedergeschrieben wurden nicht wirklich überzeugt. Mir war es etwas zu oberflächig. Die zwei Frauen sind ungefähr im selben Alter wie ich, identifizieren konnte ich mich aber mehr mit Gesina. Manches konnte ich gut nachvollziehen, dennoch gefiel es mir nicht so 100%, daher auch nur 3 Sterne und somit Mittelmäßig.
Rezensionen von brauneye29:
Moosland von Katrin Zipse
Schöne Geschichte
Zum Inhalt:
Island im Sommer 1949. Rund 300 Frauen sind dem Aufruf der isländischen Bauernpartei gefolgt, ein Jahr dort auf den Höfen zu arbeiten. Die Bauern hoffen natürlich nicht nur auf Arbeitskräfte sondern auch Heiratskandidatinnen. Auch Elsa ist auf die Insel gekommen, auch sie will nicht bleiben, doch irgendwie wird sie dennoch immer mehr in das Leben hineingezogen.
Meine Meinung:
Was mir gleich gut gefallen hat, ist das Setting des Buches, so oft liest man nun nicht über Island. Aber auch die Stimmung der Neuankömmlinge, das Fremd sein, das langsame Ankommen kam in der Erzählung gut rüber. Irgendwie hatte das Buch ein melancholische Stimmung, die aber für mich zu Island und auch zu der Geschichte der Frauen gut passte. Insgesamt fand ich auch den Schreibstil sehr angenehm. Ich hatte auch die Chance das Hörbuch zu hören und auch das hat mir gut gefallen.
Fazit:
Schöne Geschichte
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Was ist in meinem Alter sonst noch üblich? von Wencke Mühleisen
Stilistisch top
Dieses Buch war … anders. Anders im Sinne von besonders intensiv, schonungslos, künstlerisch … aber leider konnte es mich nicht emotional erreichen.
Zunächst einmal: Das Cover im Gemäldestil gefällt mir außerordentlich gut. Es strahlt etwas Melancholisches, Reifes, Nachdenkliches aus, was ja die Grundstimmung des Romans visuell wunderbar einfängt.
Auch sprachlich merkt man sofort: Hier schreibt jemand mit Anspruch - klar, reflektiert, enorm tiefgründig. Keine leichte Unterhaltung, sondern ein literarisches Sezieren von Sehnsucht, Altern, Körperlichkeit und Beziehungsmustern.
Der Einstieg in Triest gefiel mir noch recht gut, ist atmosphärisch dicht - die gepflasterten Straßen, das gelbe Licht der Bars, dieses leise Unbehagen unter der Oberfläche, weil Erika spürt, dass irgendetwas nicht im Reinen ist, es jedoch nicht benennen kann … das alles ist eindrücklich beschrieben worden. Überhaupt ist der Schreibstil sehr bildhaft, fast essayistisch; viele Gedanken kreisen um Vergänglichkeit, Begehren, den alternden Körper, um das Gefühl, entliebt worden zu sein - und auch darum, selbst einmal Verrat begangen zu haben. Genau an diesem Punkt begann mein innerer Abstand.
Es fiel mir schwer, tiefes Mitgefühl für Erika zu entwickeln. Denn sie selbst hatte ihren Mann Jahre zuvor betrogen - und auch wenn jede Beziehung ihre eigenen Dynamiken hat und nichts jemals schwarz-weiß ist, war es für mich keine sonderliche Überraschung, dass a) eine Beziehung nach solch einem Vorfall angeknackst sein kann und b) diese Wunde möglicherweise nie ganz verheilt. Das Vertrauen hat Risse bekommen, die Nähe ist kompliziert geworden. Vielleicht war genau diese Ambivalenz gewollt, bei mir führte sie jedoch eher zu Distanz als zu Empathie.
Was ich zudem ganz ehrlich sagen muss: Die sehr explizite, direkte Sprache in einigen Passagen war für mich schlicht nicht stimmig. Ich lese durchaus gerne Romane mit sinnlicher Note, give me anything spicy, I love it! - das ist überhaupt nicht der Punkt. Aber hier empfand ich die Wortwahl stellenweise als zu derb, vulgär … und vor allem als nicht passend zur sonst eher literarisch-künstlerischen Tonlage. Sicherlich werden viele Leser:innen genau diese Offenheit feiern, auf mich wirkte sie eher befremdlich.
Ich hatte schlicht andere Erwartungen. Der Klappentext (und auch die Empfehlung, der Read sei "warmherzig" und "witzig") ließ mich auf eine Geschichte hoffen, die trotz aller Tiefe auch Leichtigkeit trägt. Vielleicht etwas in der Art von Susanne Fröhlich - mit realistischer Note, aber stets mit einem Augenzwinkern und vor allem: mit Hauptfiguren, die ich von Herzen mag. Stattdessen empfand ich die Atmosphäre des vorliegenden Werkes als deutlich deprimierender, beklemmender, fast schwer auf der Brust liegend. Nach der Lektüre fühlte ich mich nicht bereichert oder hoffnungsvoll, sondern eher bedrückt … und so sollte sich Lesen, zumindest für mich persönlich, nicht anfühlen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass dieses Buch schlecht ist, im Gegenteil: es ist literarisch höchst anspruchsvoll, reflektiert, kompromisslos ehrlich in seiner Auseinandersetzung mit Alter, Lust, Scham und Macht in Beziehungen. Es wird sicherlich viele Leser:innen finden, die genau diese Schonungslosigkeit schätzen und sich in Erikas Fragen wiederfinden. Für mich jedoch war es eindeutig nicht das richtige Buch zur richtigen Zeit. Daher vergebe ich 3 Sterne - aus Respekt vor der literarischen Qualität, auch wenn es inhaltlich einfach überhaupt nicht mein Fall war.
Fazit:
Manchmal passt ein Buch … und manchmal eben nicht, auch das gehört zum Lesen dazu. Stilistisch: top, inhaltlich: Geschmackssache.
Rezensionen von Arambol:
39 Grad Mord von Jenny Lund Madsen
Enttäuschend
"Würden Kriminelle immer klug handeln, wären die Gefängnisse der Welt leer."
Der Kriminalroman "39 Grad Mord" von Jenny Lund Madsen erzählt von der dänischen Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix, die nach Sizilien reist, um ihre Schreibblockade zu überwinden und an ihrem neuen Kriminalroman zu arbeiten.
Doch der Aufenthalt nimmt eine unerwartete Wendung: Statt Inspiration findet sie eines Morgens in einer Villa eine ermordete Frau. Hannah gerät schnell selbst in den Fokus der Ermittlungen, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort war. Um ihre Unschuld zu beweisen, beginnt sie auf eigene Faust nach der Wahrheit zu suchen.
Dieser Kriminalroman konnte mich leider so gar nicht überzeugen.
Die Grundidee – ein Mordfall in sommerlicher Atmosphäre auf Sizilien – hätte eigentlich viel Potenzial für einen spannenden Krimi geboten. In der Umsetzung bleibt die Geschichte jedoch überraschend flach und nimmt kaum richtig Fahrt auf.
Ein großes Problem ist die Hauptfigur Hannah. Statt mit ihr mitzufiebern, empfand ich sie über weite Strecken eher als anstrengend nervig und völlig unsympathisch. Ihre Vorgehensweise bei den Ermittlungen wirkt oft absolut überzogen und wenig authentisch, sodass ich mich zu keiner Zeit mit ihr identifizieren konnte. Auch ihr ständig betonter Alkoholkonsum trägt nicht dazu bei, die Figur sympathischer oder glaubwürdiger wirken zu lassen.
Hinzu kommt, dass auch alle weiteren Protagonisten recht blass bleiben und die Handlung gleichzeitig viel zu viele abgedroschene Klischees bedient.
So entsteht keinerlei Spannung, und die Handlung wirkt unglaubwürdig konstruiert.
Selbst das italienische Setting konnte für mich keine besondere Atmosphäre erzeugen – das typische Lebensgefühl, das man von einem sommerlichen Krimi auf Sizilien erwarten könnte, habe ich leider komplett vermisst.
Insgesamt bleibt das Gefühl zurück, dass aus der Idee deutlich mehr hätte gemacht werden können. Dieser Krimi ist weder besonders spannend noch unterhaltsam – und deshalb auch kein Buch, das ich als leichte Sommerlektüre empfehlen würde.
Rezensionen von clematis:
Der Wille der Gräfin von Ada Caine
Die Gouvernante
Für die adelige Hanna bleibt kein Erbe über. Möchte sie nicht bei ihrer Tante Unterschlupf suchen, so muss sie wohl selber als Gouvernante für ihr Auskommen sorgen. Nur knapp schrammt sie in Karlsbad an einem Unglück vorbei und lernt kurz darauf Gräfin Valeria kennen, welche für ihre verwaiste Enkelin eine Erzieherin sucht.
Allerdings stellt sie Hanna nicht ohne Hintergedanken ein.
Dieser unterhaltsame Roman, welcher im Jahre 1896 spielt, erzählt die Geschichte einer tatkräftigen jungen Frau, die auf eigenen Füßen stehen möchte und viel mehr mitbringt, als von einer Gouvernante erwartet wird. Keinesfalls möchte sie das Geheimnis um ihre adelige Abstammung preisgeben und muss daher genau darauf achten, wie sie sich gibt und was sie sagt. Das angestammte Personal beäugt die Neue skeptisch und auch die störrische Enkelin Antonia, Hannas Zögling, ist eine Herausforderung.
Aus dem bereits aus früheren Romanen bekannten Karlsbad geht es diesmal Richtung Ungarn. Mit lebendigen Bildern vor Augen und entsprechender Atmosphäre quartieren wir uns auf einem weitläufigen Anwesen ein, sitzen auf der Terrasse und beobachten das bunte Treiben zwischen Gutshof und Pferdestallungen. Natürlich bleiben Eifersucht und Intrigen nicht aus, sodass es nach der etwas lang andauernden Reise doch wieder spannend wird. Wie gewohnt, ist die Geschichte auf der letzten Seite nicht zu Ende, eine Fortsetzung in Heiligendamm mit frischer Ostseeluft wartet hoffentlich bald auf die neugierigen Leser.
Rezensionen von clematis:
Moosland von Katrin Zipse
Esja-Frauen
Ein Aufruf der isländischen Bauernpartei im Jahre 1949 bewegt etwa 300 Frauen aus Deutschland, ihre Heimat hinter sich zu lassen und als Landarbeiter auf die Insel zu kommen. Der Lohn ist hoch und im Verliererland scheint ohnehin keine Zukunft zu liegen. So brechen auch Elsa und ihre Freundin Gerda auf in eine fremde Welt, besteigen voller Aufregung den Passagierdampfer Esja (daher die Bezeichnung Esja-Frauen).
Auf großartige Weise fängt Katrin Zirpse die Situation von Elsa ein, beginnt mit der Ankunft am Hof, dem die junge Frau zugeteilt ist. Das Land ist völlig anders, die Menschen arm, die Sprache unvertraut. So schweigt Elsa, verliert sich ihrer Trauer um Familie und Freunde. Auf ihre eigene Art findet sie sich schließlich in den Alltag der Eheleute und der beiden Söhne ein, passt sich zwangsläufig an, weil ihr gar nichts anderes übrigbleibt. Der leicht melancholisch nüchterne Schreibstil der Autorin spiegelt die Atmosphäre auf Island und Elsas Gedanken perfekt wider, es handelt sich um eine bewegende Erzählung, welche ohne wortreiche Dialoge auskommt und dennoch ein klares Bild auf die Geschehnisse wirft. Der wechselseitige Einfluss der Personen wird bald deutlich, die kleine Gruppe an Figuren ist schnell kennengelernt, so unterschiedlich sie auch mit der Fremden am Hof umgehen. Trotz der vielen alltäglichen Situationen bleibt der Spannungsbogen durchgehend hoch, einige unklare Tatsachen suchen sich nur allmählich ihren Weg ans Licht. Das Ende bleibt in gewisser Weise offen und beschreibt dennoch recht deutlich, wie es Elsa, stellvertretend für die realen Esja-Frauen, ergangen ist, als sie ihre Wurzeln und ihre Identität in der Heimat zurückgelassen haben.
Ein wunderbares, wenngleich mitunter trauriges Abbild der historischen Gegebenheiten. Den Neubeginn in Island stellt Katrin Zipse ausgezeichnet dar mit einem gelungenen Mix aus detaillierter Recherchearbeit und entsprechenden fiktiven Elementen. Klare Leseempfehlung!
Rezensionen von clematis:
Der Gesang der See von Trude Teige
Die Lotsennummer
Am Lotsenhof auf einer kleinen norwegischen Fischerinsel lebt Kristiane gemeinsam mit ihrer Mutter, ihrer Schwester und ihrem Ehemann Anders. Als dieser auf hoher See den Tod findet, ist Kristiane gezwungen, die Lotsennummer ihrer Familie abzugeben oder sich einen neuen Ehemann zu suchen, der bereits als Lotse zugelassen ist oder die notwendige Prüfung ablegt.
So lauten die klaren Regeln, welche das karge und entbehrungsreiche Leben im rauen Norwegen begleiten, eine Frau selbst hat wenig zu sagen und schon gar nichts zu entscheiden. Die junge Witwe steht vor einer schwierigen Wahl und kämpft für ihre Zukunft.
Eine wunderbare Erzählung, beruhend auf genauer Recherche und inspiriert von der eigenen Familiengeschichte, erwartet die geneigten Leser bei Trude Teiges erstem Roman, der nun erstmals auch auf Deutsch erscheint. Bewegende Szenen, präzise Charakterstudien und die Kulisse einer wilden Landschaft prägen das Geschehen. Mit ruhigen, dennoch eindringlichen Worten schildert Trude Teige Kristianes Schicksal, stellt deren Zwiespalt zwischen Tradition und Aufbegehren gegen scheinbar unabänderliche Strukturen bildlich dar. Wie auch in ihrer „Großmutter-Trilogie“ steht eine starke, mutige Frau im Mittelpunkt der Handlung. Fischerei und Schifffahrt sind zwar Sache der Männer, aber Kristiane will das nicht unwidersprochen hinnehmen, immer wieder trifft sie eigene Entscheidungen, wodurch sie ihre Nachbarn vor den Kopf stößt und auch gegen kirchliche Bevormundungen weiß sie sich zu wehren. Geht sie kluge oder falsche Wege? Das ist natürlich eine Frage der Sichtweise.
Trotz der Kürze von etwa 250 Seiten hat dieses Buch eine enorme Aussagekraft, kann es mit der knappen Handlung und der großartigen, vorherrschenden Atmosphäre absolut überzeugen. Ich empfehle diese großartige Geschichte uneingeschränkt weiter.
Rezensionen von Anilam:
The Ravages of Time von Mou Chan
Eine epische Geschichte voller Strategie und Intrigen
In „The Ravages of Time – Band 2“ wird die Geschichte rund um die Machtkämpfe in China zur Zeit der Drei Reiche weitergeführt. Wer Band 1 bereits gelesen hat weiß, dass verschiedene Fraktionen um Einfluss und Macht kämpfen, während einige historische Figuren immer stärker in den Mittelpunkt rücken.
Nach wie vor finde ich es absolut gelungen, wie historische Ereignisse mit der modernen und kreativen Comic/ Anime- Erzählweise verbunden werden. Die Handlung nimmt an Komplexität zu, aber genau das macht den Reiz aus - denn so sinkt man immer tiefer in die geschichtliche Epoche ein.
Die Illustrationen sind wirklich sehr toll. Die Zeichnungen sind detailreich und dynamisch, wodurch viele Szenen besonders lebendig wirken. Gerade die Kombination aus Geschichte und starken Bildern gefällt mir sehr gut und macht das ganze total spannend. Ich finde, der Comic eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die sich mit dem historischen Hintergrund der Drei Reiche beschäftigen möchten, aber gleichzeitig eine visuell starke Umsetzung mit tollen Illustrationen schätzen.
Für mich ist „The Ravages of Time – Band 2“ eine spannende Fortsetzung, die sowohl geschichtlich interessierte Leser als auch Comic- bzw. Animefans abholen kann und neugierig auf die nächsten Bände macht.
Rezensionen von Tara:
Leuchtturmzauber von Marie Merburg
Ein Wohlfühlroman mit Nordseeatmosphäre
„Leuchtturmzauber“ ist der dritte Band der Nordsee-Reihe der Autorin Marie Merburg. Die Bücher lassen sich unabhängig voneinander lesen. Dieses Mal geht es auf die Insel Juist.
Nach dem Verschwinden ihrer Mutter führt die 33-jährige Julia Lüders den Familienbetrieb – eine Insel-Spedition – alleine weiter, da ihr Vater seitdem mit seinem Leben nicht mehr zurechtkommt.
Vollkommen unerwartet trifft Julia nun ihren Jugendschwarm Lukas wieder, der vierzehn Jahre zuvor die Insel überraschend verlassen hat. Julia möchte eigentlich nichts mehr von ihm wissen, aber er sucht ihre Nähe und hat eine Nachricht für sie.
Der Schreibstil von Marie Merburg ist sehr lebendig und liest sich angenehm locker und leicht.
Mit Julia hat sie eine ausgesprochen sympathische und tatkräftige Protagonistin geschaffen, die mir von der ersten Seite an gefiel.
Das Leben auf der Insel und die Umgebung konnte ich beim Lesen direkt spüren und habe wahnsinnig große Lust auf einen Inselurlaub bekommen.
Auch wenn ich mich in diesem Roman sehr wohl gefühlt habe, ist er weit mehr als eine einfache Wohlfühllektüre. Neben einer sich anbahnenden Liebesgeschichte und Romantik, geht es dabei um Julias Vergangenheit, Selbstfindung, ein Familiengeheimnis und berufliche Rivalität zwischen den konkurrierenden Kutscherbetrieben.
Es ist ein lesenswerter Roman mit viel Inselflair, Herz und Tiefgang, der mich gespannt auf weitere Bücher von Marie Merburg warten lässt.
Rezensionen von Buster:
Giftiger Grund von Thomas Knüwer
Interessant und Spannend
Nach einem Tankstellen Überfall werden alle 3 Täter geschnappt und kommen ins Gefängnis. Der längste Aufenthalt ist 7 Jahre. Genau dieser Täter, Joran, wird nach seiner Entlassung begleitet in dem Buch. Er geht nach seiner Entlassung zur Tankstelle um seine Beute zu suchen und trifft dort auf eine junge Frau und ein Kind.
Das Schicksal dieser 3 Personen wird auf tragische Weise miteinander verbunden.
Das Buch beginnt ziemlich spektakulär und dann gibt es einen Schnitt. Der Autor erzählt dann aus der jeweiligen Perspektive der 3 Personen was der Geschichte einen besonderen Touch gibt. Die Charaktere der Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Alle 3 kommen nicht aus guten Verhältnissen und jeder bemüht sich aus diesem Teufelskreis raus zu kommen und ein besseres Leben zu haben. Natürlich auf ehrliche Weise. Ich finde die Geschichte durchaus realistisch ne spannend umgesetzt und kann das Buch nur empfehlen.











