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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von liesmal:

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Kalt wie die Luft von Orjan N. Karlsson

Sowas von keine Ahnung

So wie die kalte und raue Landschaft nördlich des Polarkreises in der Kleinstadt Bodø, so empfinde ich die gesamte Stimmung. Ich fühle mich wohl, auch wenn gerade die 19-jährige Iselin Hanssen nicht von ihrer Joggingtour nach Hause zurückgekehrt ist.
Es sind viele Menschen, die zu Beginn vorgestellt werden, allen voran Kriminalkommissar Jakob Weber und seine neue Kollegin Noora, die von Oslo nach Bodø versetzt wurde.

Ich wünsche mir, dass die beiden ein tolles Gespann werden.
Zunächst hat mich die Spannung noch nicht ergriffen, der Schreibstil ist eher ruhig, aber keineswegs langweilig. Dann verschwindet eine weitere Frau und ein Cold Case wird damit in Verbindung gebracht.
Viele Menschen, viele Verdächtige, Spekulationen – und zwischendurch immer wieder Texte in Kursivschrift. Haben sie mit dem Cold Case zu tun? Oder kommt hier der Täter zu Wort?
In relativ kurzen Kapiteln stehen wechselnde Protagonisten im Vordergrund, es wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Ohne irgendeine Idee im Blick auf den Täter lese ich gebannt bis zum Schluss, um dann zu erkennen, dass ich wirklich überhaupt keine Ahnung hatte. Gut gemacht!
Einige Fragen sind noch da. Ob wohl der Folgeband Aufschluss gibt?
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und gebe gern eine Leseempfehlung.

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Kalt wie die Luft

Rezensionen von Niko:

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Die Namen von Florence Knapp

wenn du entscheiden kannst, wer du bist, entscheide dich für gut sein

Der Debütroman von Florence Knapp, "Die Namen", ist ein sehr emotionaler Familienroman, der verschiedene Möglichkeiten erforscht.
Als erstes war das Cover, das mich sehr angesprochen hat. Der Klappentext beschreibt das Buch ziemlich wortwörtlich, ohne die Bedeutung tatsächlich zu verraten.

Cora und Gordon bekommen im 1987 ein zweites Kind, dieses Mal einen Sohn, einen Bruder für ihren Tochter, Maia. Laut Tradition müsste das Kind Gordon heißen, wie der Vater und der Großvater väterlicherseits. Gordon schickt Cora zum Meldeamt und ahnt nicht, dass sie überlegt, den Sohn anders zu nennen. Cora's Entscheidung ist impulsiv, sie hat keinen anderen Namen vorbereitet, sie wollte nur die Tradition abbrechen.

Des Weiteren macht die Autorin ein interessantes Experiment, wir verfolgen die Familie alle 7 Jahre, bis die Kinder 35 Jahre alt sind und wir sehen, wie sie (auch) von deren Namen beeinflusst wurden. Die Entwicklung jeder Person in der Familie ist nicht nur von der Auswahl der Namen beeinflusst, sondern auch von den Entscheidungen der Eltern. Was in dem Klappentext nicht erwähnt wurde, ist welche großen Anteil die häusliche Gewalt im Buch einnimmt.

Florence Knapp schreibt sehr präzise und die Struktur des Buches ist sehr interessant und anspruchsvoll. Wir bekommen Einblicke in das Familienleben alle 7 Jahre, als der Sohn Bear, Julian oder Gordon heißt. Es startet immer von dem in sieben Jahren aktuellen Status und es wird rückwärts erzählt, was in diesen sieben Jahren passiert ist. Die Entwicklung der Charaktere ist in allen drei Versionen glaubhaft und so sensibel erzählt, dass mir jedes Mal die Geschichte unter die Haut gegangen ist.
Der Klappentext bewirbt nur, welchen Einfluss der Name auf eine Person hat. Wichtiger als das sind aber so viele anderen Themen im Buch, wie zum Beispiel das häusliche Gewalt, mit Verlust und Familientrauma weiterleben, Familienstrukturen, Rollenbilder in einer Familie, Macht und Kontrolle innerhalb der Familie, Identität und Selbstfindung, wie man aus der Schatten unseren Eltern rauskommen kann.
Diese Themen sind überall präsent, in allen drei Bear, Julian und Gordon Versionen, jedes Mal in unterschiedlichen Proportionen, aber immer da.

Der Epilog ist ziemlich kalt, leise und sachlich gehalten. Es gibt keinen Abschluss, sondern man erkennt nochmal, dass kleine Entscheidungen große Auswirkungen im Leben haben. Die Auswahl der Namen ist eine diesen Entscheidungen, aber was uns ausmacht, sind nicht nur unsere Namen, sondern alle kleinen Entscheidungen, die wir treffen.

Fazit:
Ich habe dieses Buch in jeder Hinsicht geliebt: die anspruchsvolle Struktur, die Themen, die sich durch alle Ebenen der Geschichte ziehen, den eindringlichen Erzählstil und auch das Cover.
Wer mit dem Thema häusliche Gewalt umgehen kann, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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Die Namen

Rezensionen von lectrice:

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The Crane and the Nightjar von Ada Bailey

Düster

Erstmal kurz zum Cover, denn das ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet worden und macht sofort Lust, mit dem Lesen zu beginnen.
Und die Lektüre hat es in sich, hat mich gefesselt und es fiel mir so schwer, das Buch - einmal begonnen - wieder aus der Hand zu legen. Zum Glück kam es pünktlich zum freien Wochenende bei mir an.

Die Protagonistin Zara wartet zu Beginn des Buches im Kerker auf ihre Hinrichtung und das Buch legt in medias res los. Puh, war das spannend. In ihrem Königreich sind Kartenspiele (findet sich auf dem Cover wieder) verboten und werden nur illegal gespielt.
Zara entkommt schon der Hinrichtung, allerdings muss sie einen hohen Preis dafür zahlen. Auch Crane wird frei gelassen, der ebenso erwischt wurde. Nun werden die beiden vom König zu einem gefährlichen, tödlichen Wettkampf getrieben.
Eine düstere Welt voller Machtspiele, gut ausgearbeitete Charaktere und eine Romanze, die zum Glück nicht so viel Raum einnimmt.
Absolut ein Highlight für mich.

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The Crane and the Nightjar

Rezensionen von Ameland:

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Und das Glück duftet nach Wolken und Meer von Susa Bartel

Heimatgefühle und Familie

Die 33-jährige Kayla hat ihrer Heimat vor einigen Jahren den Rücken gekehrt und ist nach Berlin gezogen. Nun ist ihr Vater gestorben und mit den schmerzvollen Gedanken an den großen Streit mit ihrem Bruder und dem Verlust der Mutter in Kindheitstagen, weil diese von jetzt auf gleich verschwand, kehrt Kayla zurück nach Irland in das kleine Dorf Old Quay.

Zum Glück stehen ihr ihre Gran und ihre Sandkastenfreundin Maeve zur Seite. Aber nach und nach kehren auch schöne Erinnerungen an ihre Zeit in Irland zurück und sie merkt wie sehr sie ihre Heimat vermisst hat. Ehrlich gesagt hätte ich sie gerne mal geschüttelt. Für ihr Alter fand ich sie teilweise ziemlich naiv. Es hat auch gedauert bis Verständnis für die Sichtweise und das Handeln anderer Personen in ihrem Umfeld erkannt hat, aber besser spät als nie.

Mir gefiel der bildhafte Schreibstil gut. Und ich mochte diese Mischung aus problembehafteter Familiengeschichte, Freundschaft, Romantik und Landschaftsbeschreibungen. Letztere haben mich auch zurück an Irlands Küste kolportiert.

Insgesamt ein unterhaltsamer Roman vor einem wunderschönen Setting.

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Und das Glück duftet nach Wolken und Meer

Rezensionen von lectrice:

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Happy Head von Josh Silver

Gesellschaftskritischer Jugendroman

Bei diesem Buch muss ich einfach ein paar Worte zu dem Cover schreiben, denn es ist so genial gemacht und passt perfekt zu dieser Geschichte. Auch der farbige Buchschnitt ist gut darauf angepasst - und der kleine Smiley ein gut platziertes Detail.

Seb freut sich, denn er ist einer von hundert, die ausgewählt wurden, um am Programm Happy Head teilzunehmen.

Das ist ein Programm, bei dem Kinder und Jugendliche lernen sollen, wie sie zu glücklichen Menschen werden und müssen sich dabei unterschiedlichen Challenges stellen.

Aber so harmlos und gut gemeint, wie es klingt, ist es dann doch nicht und das Buch wird mit jeder Seite spannender. Denn es geht hier eben nicht um harmloses Teambuilding und Ausloten von Grenzen, es ist viel ernster und spätestens ab der Hälfte des Buches konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Seb, so dass man bis zum Schluss mit ihm mitfiebert, leidet etc. Auch Finn war ein interessanter Charakter.

Und das Ende ist leider kein Ende, denn dies ist der erste Teil einer Dilogie, deren Fortsetzung ich nun mit Spannung erwarte.

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Happy Head

Rezensionen von liesmal:

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Bunt von Cornelia Franz

Besondere Begabung

Synästhetiker zu sein heißt auch, eine besondere Begabung zu haben. Bevor ich „Bunt“ gelesen habe, war mir der Begriff noch unbekannt.
Mit dem Kennenlernen von Diego und seiner Geschichte habe ich eine Menge gelernt über seine besondere Art der Wahrnehmung. Vieles verbindet er mit Farben. So zum Beispiel das Lachen seiner Mitschülerin Hayda, das für ihn ein hellgrünes Brausepulverlachen bedeutet.

Das hört sich für mich richtig schön an. Es gibt aber auch andere Beispiele. So empfindet er Jennis Klackern mit dem Bleistift als unangenehm. Es entstehen bunte Wirbel in seinem Kopf. Oft fühlt er sich einfach überfordert und möchte am liebsten wegrennen, um sich zu verkriechen.
Mit seinen Gefühlen ist Diego ziemlich allein. Wie soll er auch beschreiben, was in seinem Kopf los ist? Wenn er es versucht, dann verstehen nicht einmal seine Eltern, was er empfindet und was an ihm besonders, was anders ist als bei den meisten anderen Menschen.
Die Autorin Cornelia Franz hat über Diego und das, was ihn von anderen Menschen unterscheidet, eine Geschichte geschrieben, die seine Empfindungen deutlich werden lässt. Mit Ismael findet Diego einen Freund, der ihn versteht. Ob es daran liegt, dass auch Ismael weiß, was Anderssein bedeutet?
Mit Herz und Humor ist das Buch geschrieben, in dem es nicht nur ums Anderssein, sondern auch um Freundschaft, um Notlügen und um eine Klassenfahrt geht, auf die Diego und Ismael eigentlich so gar keine Lust haben.
Mit Interesse und Empathie habe ich das Buch verschlungen, mir meine eigenen Gedanken gemacht zu Lehrkräften im Allgemeinen und zu Herrn Rohde im Besonderen, nur um festzustellen, dass man sich auch manchmal täuschen kann.
Ich empfehle diese Geschichte, die so bunt ist wie das Cover und die Umschlaginnenseiten, wie sie das Buch aus dem Gerstenberg Verlag zeigen.

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Bunt

Rezensionen von DoraLupin:

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Erde 13: Ein mitreißendes Abenteuer auf einem fremden Planeten für Kinder ab 10 Jahren von Andreas Langer

Tolle Geschichte für junge Entdecker

Levi und Gwendolin gehören zu den Auserwählten, die mit einer Expedition einen neuen Planeten besiedeln sollen, da die Erde unbewohnbar geworden ist Doch die Landung geht schief und die beiden Elfjährigen stranden in einer unbekannten Welt – voller Wunder, Rätsel und Gefahren. Zwischen purpurnen Seen und geheimnisvollen Tierwesen versuchen sie, die anderen Expeditionsmitglieder zu finden.

Doch was sie stattdessen entdecken, verändert alles: In einer verlassenen Raumfähre stoßen sie auf ein unglaubliches Geheimnis…

Meinem Sohn hat dieses Buch sehr gut gefallen, der Schreibstil ist einfach geschrieben und gut verständlich für die Altersgruppe, dennoch auch so mitreißend, dass er immer wissen wollte wie es weitergeht. Die Protagonisten fand es sympathisch und konnte mit ihren richtig mitfiebern und fand es toll auf dieses spannende Abenteuer zu gehen. Meinem Sohn hat das Abenteuer in diesem All sehr gut gefallen und er würde sich freuen wenn es noch mehr Bände in dieser Reihe geben würde.

Fazit: Tolle Geschichte für junge Entdecker, die das Abenteuer suchen. Gerne empfehlen wir es weiter. Etwas Luft nach oben für den nächsten Teil der Reihe.

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Erde 13: Ein mitreißendes Abenteuer auf einem fremden Planeten für Kinder ab 10 Jahren

Rezensionen von DoraLupin:

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Ungelöst – Die erste Zeugin von Arno Strobel

Spannend und voller Twists

Ich habe diese spannende Geschichte als Hörbuch genießen dürfen und hatte sie in kürzester Zeit angehört, weil es so spannend war!

Medizinstudentin Luisa Menkhoff kennt die verschwundene Frau auf dem Flugblatt. Es ist Jahre her, dass sie sie gesehen hat. Aber trotzdem kann sie sich erinnern, als wäre es gestern gewesen.

Nicole Klement war die Lebensgefährtin des Mannes, der Luisa als Fünfjährige entführt hat. Und damals ebenfalls in die Sache verwickelt. Luisa wendet sich umgehend an die Münchner Polizei und trifft auf Hauptkommissar Ramin Brunner, der gerade im Begriff ist, eine neue Cold-Case-Einheit aufzubauen, die alte Fälle mit modernen Mitteln aufklären soll. Als Luisa ihm die Umstände ihrer Entführung als Kind schildert, ist Ramin verblüfft. Luisa hat ein eidetisches Gedächtnis und erinnert sich an jedes Detail einer einmal erlebten Situation. Und alles, was sie sagt, deutet darauf hin, dass ihr damaliger Entführer – Dr. Joachim Lichner – jetzt Nicole Klement in seiner Gewalt hat. Luisa wird als externe Beraterin zu dem aktuellen Vermisstenfall hinzugezogen. Bis klar wird, dass sie sich getäuscht haben muss. Denn es gibt Hinweise, dass es Lichner nicht gewesen sein kann. Aber warum fühlt Luisa sich dann beobachtet? Zu spät erkennen sie und Ramin, dass sie etwas Entscheidendes übersehen haben, das allen Beteiligten zum Verhängnis werden könnte.

Der Schreibstil ist locker und leicht zu hören, dabei aber knackig spannend und so mitreißend, dass ich in jeder freien Minute wissen wollte wie die Geschichte weiter geht! Der Fall ist etwas komplexer aber dennoch kommt man immer gut mit und ist direkt am Geschehen. Der Thriller hat viele spannende Wendungen und einige unvollhersehbare Twists! Ich freue mich deshalb jetzt schon auf weitere spannende Fälle rund um Luisa und Ramin, denn der Auftakt war wirklich stark und wieder macht der Autor seinem Namen alle Ehre.

Der Sprecher hat mir ebenfalls richtig gut gefallen und hat ganz fantastisch und sehr lebendig vorgelesen, ich habe ihm gerne zugehört!

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Ungelöst – Die erste Zeugin

Rezensionen von DoraLupin:

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Grüne Welle von Esther Schüttpelz

Durchwachsene Fahrt

Nach dem Kinobesuch mit ihrer besten Freundin setzt sich eine Frau in ihr Auto und fährt heim – bis eine Umleitung sie von ihrem Weg abbringt. Sie verpasst Ausfahrt um Ausfahrt, entfernt sich immer weiter von ihrem Zuhause, wo ihr Mann auf sie wartet. Nach einer ganzen Nacht und dem folgenden Tag wird klar: Vielleicht wäre es besser, wenn sie nie wieder zu ihm zurückkehren würde.

Denn so unheimlich die Finsternis der Landstraßen und Tankstellen auch ist, die wahre Gefahr lauert dort auf sie.

Der Klappentext des Buches hat mich richtig neugierig gemacht und auch der Anfang der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil konnte mich zunächst in den Bann ziehen und ich war gespannt wie die Fahrt der Protagonistin, die zunächst nur als "die Frau" bezeichnet wird, so werden wird. Auch die anderen Protagonisten werden übrigens nicht mit Namen genannt, sondern heißen nur "Der Mann der Frau" oder "die Freundin der Frau". Dies macht die Geschichte ungewöhnlich und auch ein Stück unnahbar, andererseits könnte man so jeden beliebigen Namen einsetzten.

Als die Protagonistin also wegfährt und sich immer weiter von ihrem Wohnort entfernt hat mir gut gefallen, dann jedoch trifft die Frau auf zwei Mitreisende und irgendwie wirkte die Handlung dann in meinen Augen zunehmend unrealistisch und es gab einige zähe Passagen die mich nicht so mitreissen konnten. Erst gegen Ende konnte mich die Protagonistin durch eine Wendung überraschen und das Ende hat dann für mich wieder gepasst und war stimmig.

Fazit: Eine etwas durchwachsene Geschichte für mich. Es gab richtig gute Abschnitte in diesem Buch, aber teilweise auch etwas unlogische oder unrealistische. Wen der Klappentext aber interessiert, der sollte der Geschichte ruhig eine Chance geben.

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Grüne Welle

Rezensionen von Anjulia :

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Liars all around me von Clara Blais

Mord am Leuchtturm

Als die Schülerin Sheila Parker erschossen aufgefunden wird, hat Ryle sofort seine Mitschülerin Avery Lee-Whitmore in Verdacht. Diese hat in der Woche zuvor erfolglos versucht, bei ihm eine Waffe zu kaufen, und Sheila war ihre größte Konkurrentin um den Platz der Jahrgangsbesten. Bevor Ryle zur Polizei geht, gibt er ihr eine Woche Zeit, den tatsächlichen Mörder zu finden.

Bei den Ermittlungen lernen sich beide besser kennen und überwinden ihre Vorurteile.

Liars all around me von Clara Blais ist ein spannender Jugendthriller rund um eine amerikanische Highschool in einer Kleinstadt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Lügen und Geheimnisse der Figuren haben mich gefesselt. Die Geschichte wird abwechselnd aus Ryles und Averys Perspektive erzählt. Ryle scheint auf den ersten Blick der klassische Bad Boy zu sein. Über ihn sind viele Gerüchte und Halbwahrheiten im Umlauf. Dass die Narbe in seinem Gesicht von einem Autounfall stammt und er nur Einbrüche begangen hat, um Medikamente für seinen Bruder zu besorgen, erzählt er niemandem. Genauso wenig, dass das Geld seiner Familie am Monatsende oft nicht mehr für Essen ausreicht. Tatsächlich hat man das Gefühl, dass alle anderen an der Highschool aus wohlhabenden Familien kommen. Wie auch Musterschülerin Avery, deren Eltern hohe Erwartungen an sie stellen, die fast unerfüllbar sind. Ich mochte den Kontrast der beiden Figuren und die Entwicklung ihrer Beziehung im Verlauf des Buches. Die Versuche, den Mord aufzulösen, gestaltet sich als schwierig. Ab der Hälfte des Buches hatte ich eine Vermutung zum Täter, wurde dann aber auf den letzten Seiten aber noch einmal überrascht.

Wer amerikanische Highschool Storys mit Thrillerelementen, Geheimnissen, Lügen und einer süßen Opposites-Attract-Lovestory mag, ist hier richtig. Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung.

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Liars all around me