Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell
Geheimnisvoll
Ich habe diese Geschichte als Hörbuch erleben dürfen und die Geschichte hat mich wirklich gut unterhalten, in der ersten Hälfte noch ein wenig mehr als in der zweiten.
Die Geschichte handelt von der jungen Kunstgutachterin Eve Shaw, die in ihrem Büro einem silberhaarigen Herrn die Hand schüttelt, danach wird sie das Gefühl nicht los, diese Hand schon einmal gehalten zu haben.
Aber wo und wann? Sie erfährt von einem rätselhaften Ort, dem White Octopus Hotel. Mythen von Zeitreisezimmern und magischen Gegenständen ranken sich darum. Eve beschließt, in dem verlassenen Anwesen, hoch oben in den Schweizer Alpen, nach Antworten zu suchen und findet sich plötzlich in dem prachtvollen Belle-Époque-Hotel zu seiner Glanzzeit wieder. Ein junger Mann kreuzt ihren Weg, doch es ist nicht ihr erstes Treffen. Ist es ein neuer Anfang oder ein weiteres Ende? Kann das Ende auch ein Anfang sein?
In die Geschichte habe ich sehr gut hineingefunden, der Schreibstil ist flüssig und leicht, so hatte ich überhaupt keine Probleme in der Handlung mitzukommen. Die Beschreibungen von dem alten Hotel, das Eve erreicht, voller Staub und heruntergekommen, dass sich in einer Zeitreise in das schillernde Hotel verwandelt ist wirklich gut beschrieben worden und ich konnte alles vor meinen Augen sehen! Schon bevor Eve überhaupt zu dem Hotel gelangt, ist die Geschichte rätselhaft und mysteriös und dies hat mir wirklich gut gefallen! Ich mag Geschichten voller Sagen und Rätsel denn diese haben ihren eigenen Charme. Auch die Schnitzeljagd im Hotel habe ich sehr gerne verfolgt und bis hierhin hätte ich dem Hörbuch auch die volle Punktzahl gegeben. Dann jedoch reist Eve sehr viel in der Zeit hin- und her und leider wurde mir das dann teilweise etwas zu wirr und unlogisch. Das Ende konnte mich nicht so recht begeistern weil mir auch hier die Logik gefehlt hat.
Die Sprecherin hat das Hörbuch sehr schön vorgelesen, die Stimme war angenehm und ich sie hat der Geschichte Tiefe und Lebendigkeit verliehen.
Fazit: Eine sehr schöne Geschichte, die ich gerne angehört habe, nur der letzte Teil wird mir dann etwas unlogisch. Dennoch sehr zu empfehlen.
Rezensionen von Harakiri:
Einsames Watt von Nina Ohlandt; Jan F. Wielpütz
Eine Ermittlung zwischen Inselidylle und Geheimnissen
In Einsames Watt wird Hauptkommissar John Benthien auf die nordfriesische Insel Amrum gerufen. Im Watt wurde die Leiche von Paula entdeckt. War es ein Unfall? Oder Mord? Benthien sieht schnell einen Zusammenhang mit seinem allerersten Fall – der damals nicht aufgeklärt werden konnte. Gelingt es ihm und seinem Team die Morde nun zu lösen?
Eine Ermittlung zwischen Inselidylle und vielen Geheimnissen.
Benthien stößt auf ein Geflecht aus alten Konflikten, Lügen und seiner persönlichen Vergangenheit. Ihn plagt noch immer das Verschwinden seines damaligen Lehrmeisters.
Ohlandts (bzw. Wielpütz`) Schreibweise ist flüssig und bildhaft. Man kann sich die Gegend sehr gut vor dem inneren Auge vorstellen. Die Sprache ist ruhig und unaufgeregt, teilweise tritt die Ermittlung sehr auf der Stelle, was das Ganze etwas zäh werden lässt. Viele Charaktere sorgen zusätzlich dafür, dass man sich beim Lesen sehr konzentrieren muss.
Die Protagonisten, vor allem John Benthien, überzeugen aber wieder durch ihren Spürsinn und ihre Menschlichkeit. Kleine private Einstreuen sorgen dafür, dass man den Charakteren nahe ist.
„Einsames Watt“ ist bereits der 12. Benthien-Krimi. Seit dem Tod der Autorin schreibt Jan Wielpütz die Serie fort. Neueinsteiger haben es vielleicht ein wenig schwer, mit dem Privatleben der Protagonisten klarzukommen, ansonsten ist der Band aber in sich abgeschlossen.
Fazit: Nicht mehr ganz Ohlandt, aber auch Wielpütz lässt Benthien erfolgreich weiter ermitteln.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Neue Freunde? von Fillie Mace
Richtig schön
Dieses toll illustrierte Kinderbuch ist wirklich schön gelungen :
Fabilo ist skeptisch : neue Feriengäste kommen ins Schloss und eigentlich will und braucht er keine neuen Freunde – oder doch ?
Dass man Meinungen ändern kann und darf, dass es schön ist, wenn neue Menschen in das eigene Leben treten und wie sie uns bereichern können, das Alles zeigt dieses tolle Kinderbuch von Fillie Mace auf.
Kindgerecht ( ich würde in dem Fall sagen, ab 5 Jahren ) wird dies alles hier vermittelt und mit wunderschön illustrierten Bildern ( Illustrationen von Franziska Hölzel )noch einmal für Kinder sehr ansprechend aufgezeigt.
Mir hat das Buch unheimlich viel Spaß gemacht und ich finde es für Kinder richtig schön – auch als Geschenk oder Mitbringsel für die Kleineren kann ich es mir sehr gut vorstellen.
Ich gebe gerne eine Empfehlung für *Neue Freunde ? Brauchen wir nicht !* ab.
Rezensionen von NT:
Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman
Gedankenspiel über das Menschsein
Vierzig Frauen erwachen in einem Käfig. Keine Erinnerung an den Weg dorthin, kein Wissen über ein Außen, keinen Hinweis auf Sinn oder Zweck ihrer Gefangenschaft. Auch wir als Leser tasten im Dunkeln. Harpman lässt uns dieselbe Ratlosigkeit spüren wie ihre Figuren. Fragen entstehen, bleiben stehen, verhallen.
Antworten sind hier selten, vielleicht sogar nebensächlich.
Wer eine klassische Dystopie erwartet, mit klarer Bedrohung, erklärter Welt oder dramatischem Plot, wird überrascht sein. Dieses Buch geht einen anderen Weg. Es ist stiller, nachdenklicher. Die eigentliche Spannung liegt nicht im Geschehen, sondern in den Gedanken, die zwischen den Zeilen wachsen.
Aus der seltsamen Situation heraus entfaltet Harpman ein philosophisches Experiment: Was bleibt vom Menschsein, wenn die bekannten Strukturen verschwinden? Was bedeutet es, eine Frau zu sein, wenn es keine Männer, keine Gesellschaft, keine Rollenbilder mehr gibt? Die Figuren müssen sich selbst und einander neu erfinden, während Erinnerungen verblassen und eine andere Form von Leben langsam Gestalt annimmt.
Der Roman ist kurz und doch erstaunlich dicht. Er liest sich wie eine ruhige, manchmal unheimliche Gedankenskizze über Identität, Einsamkeit und Freiheit. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, auch lange nachdem man die letzte Seite beendet hat.
Rezensionen von Alo:
Kala von Colin Walsh
Mehr als nur ein Thriller
Eine irische Kleinstadt, eine enge Freundesgruppe und ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit: Kala wird im Englischen als Thriller vermarktet, aber das trifft es meiner Meinung nach nur teilweise. Ja, es gibt Mystery- und Spannungselemente, doch eigentlich ist es viel mehr als das. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, über das Erwachsenwerden und über eine Kleinstadt, in der nichts wirklich vergessen wird.
Im Mittelpunkt stehen Helen, Joe und Mush. Fünfzehn Jahre nachdem sie ihre Heimat verlassen haben, treffen sie wieder dort aufeinander. Helen ist wegen einer Hochzeit zurück, Joe ist inzwischen ein erfolgreicher Musiker und kommt zur Eröffnung eines Clubs in die Stadt, und Mush ist der Einzige, der geblieben ist und noch immer im Café seiner Mutter arbeitet. Früher gehörten sie zu einer größeren Clique, die unzertrennlich war, bis ihre Freundin Kala plötzlich spurlos verschwand. Was damals wirklich passiert ist, wurde nie aufgeklärt. Doch als Kalas Überreste gefunden werden, holt die Vergangenheit die drei wieder ein.
Der Einstieg in die Geschichte ist eher ruhig. Zunächst lernen wir die Figuren und ihr heutiges Leben kennen. Gleichzeitig gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, in denen sich nach und nach zeigt, wie die Freundesgruppe damals war und was sich in jenem Sommer ereignet hat. Obwohl die Handlung langsam beginnt, war ich sofort in der Geschichte drin. Das liegt vor allem am Schreibstil: sehr atmosphärisch, bildhaft und nah an den Figuren. Man hat das Gefühl, selbst durch die Straßen der Kleinstadt zu gehen und Teil dieser Gruppe zu sein.
Besonders gelungen fand ich die Charakterzeichnungen. Die Figuren werden Stück für Stück greifbarer, mit all ihren Erinnerungen, Schuldgefühlen und ungelösten Fragen. Gleichzeitig wächst die Spannung immer weiter, weil man unbedingt wissen will, was damals wirklich passiert ist. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto schneller und auch bedrohlicher wird sie.
Kala ist damit nicht nur spannend, sondern auch emotional sehr mitreißend. Für mich eine klare Leseempfehlung. 4,5/5 Sterne
Rezensionen von buchina:
Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen. Kompakt-Ratgeber von Philip Kunisch
Perfekt für unterwegs
Ich liebe Kräutertee und bin immer wieder fasziniert, was man alles trinken kann. Gerne möchte ich mehr selbst sammeln. Ich bin mir aber nie sicher, wann und was ich genau sammeln sollte. Deshalb war ich neugierig, ob mir dieses Buch helfen kann.
Das Buch hat eine handliche Größe, ist aber nicht ganz leicht, vor allem wegen der Dicke des Buches, auf die man aber kaum verzichten kann.
Denn es steckt voll Informationen. Für mich sehr gut gelöst, ist der Kalender für die besten Sammelzeiten auf den Innenseiten des Buchumschlages zum Herausklappen. Das ist wunderbar übersichtlich und hat mir sehr weitergeholfen. Die Auswahl an Pflanzen ist sehr groß im Vergleich zu anderen Büchern in diesem Format. Dazu ist es auch schön gestaltet mit vielen kleinen farbigen Fotos, die helfen die Pflanzen zu erkennen.
Zu den einzelnen Pflanzen gibt es immer einen Steckbrief, gerade für den Einstieg in die Pflanzenkunde sind die Informationen ausreichend. Ich kann mir einen guten Überblick verschaffen, was auch alles möglich ist. Dazu gibt es auch immer wieder Informationen zur Nutzung in der Geschichte. Auch die Ideen zur Verwendung der Pflanzen finde ich spannend, ich wäre z.B. nie auf die Idee gekommen, Giersch als Pesto zu verwenden. Für detailreichere Information zu bestimmten Anwendungsbereichen sollte man sich dann Zusatzliteratur beschaffen. Aber dies ist ein Überblickswerk.
Das Büchlein werde ich jetzt immer direkt dabei haben bei Wanderungen und langen Spaziergängen. Es ist für mich eine schöne Inspirationsquelle neue Kräuter und Pflanzen für die Küche zu entdecken.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Happy, Healthy and Wealthy von Emma Mumford
Einfach zauberhaft
Das Set kommt in einem wunderschön gestalteten Karton – die Illustrationen sind von Emmy Lupin – sehr ansprechend und fröhlich gestaltet.
Ein kleines Booklet und ein tolles Kartenset sind enthalten und sorgen für eine tägliche Mainfestations-Routine. Schöne Sprüche und Journaling Impulse,mit denen man den Tag positiv starten kann, sind ansprechend, laden ein in den Bereichen Gesundheit, Fülle, Liebe , Erfolg und Fülle mit dem Gesetz der Anziehung zu arbeiten.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, mich Tag für Tag durch die verschiedenen Manifestationen und Impulse durch zu schauen und ich muss sagen, da ich Manifestationen schon immer als festen Bestandteil meines Lebens einbeziehe, ist mir das nicht schwer gefallen – die wunderschön gestalteten Illustrationen tragen ganz sicher auch dazu bei.
Ich mag das Kartenset sehr und finde, dass man es auch wundervoll als Geschenk überreichen kann – Impulse sind ja immer toll.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung für happy, healthy & wealthy !
Rezensionen von Gute_Laune:
333 Origami - Blütenmeer - Florales Faltvergnügen für Blumen-Fans von
Da macht das Falten süchtig!
Dieser Block ist echt genial! Die Blätter sind nicht lose, lassen sich aber sehr leicht unfallfrei heraustrennen. So bleibt alles immer herrlich ordentlich. Die Motive gefallen mir sehr gut. Die Rückseiten sind immer einfarbig in einem passenden, im Muster enthaltenen Farbton.
Die elf Schritt-für-Schritt-Anleitungen haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und sind sehr abwechslungsreich gehalten.
Ich finde sie gut verständlich. Super schön ist natürlich, dass man per QR-Code Videoanleitungen aufrufen kann. Die Anleitung zur Lilie hatte ich mir vorsorglich nicht nur im Block, sondern auch per Video angesehen. Das war total hilfreich, weshalb ich die darunter stehenden negativen Kommentare nicht nachvollziehen kann.
Es macht Spaß, die unterschiedlichen Figuren zu falten, aber mein Ziel sind tatsächlich die 1.000 Kraniche. Dafür werde ich mir noch weitere Blöcke Origamipapier von EMF besorgen, denn bisher ist das Papier das Beste, das ich je hatte, sowohl von der Stärke und Festigkeit beim Falten, als auch von den Motiven und Farben her. Ich bin begeistert und drücke das gern in fünf Sternen aus.
Rezensionen von BR:
Restsommer von Kea von Garnier
Erwartungen
Die Geschichte wird von dem 16-jährigen Dominik in der Ich-Perspektive erzählt und ich fand seine Gedankenwelt sehr stimmig dargestellt. In diesem Sommer wird ihm bewusst dass die Schule bald endet und er langsam ins Erwachsenenleben startet. Ihn beschäftigen Erwartungen und Zweifel an Zukunft, Freundschaften und erste Liebe wie sicher die meisten in dieser Lebensphase.
Bei ihm kommt erschwerend hinzu dass quasi schon festgelegt ist dass er den Bestatterberuf ergreift um das Bestattungsinstitut seines Vaters fortzuführen. Dies macht ihm richtig Angst denn für ihn würde es wohl bedeuten, dass er nie aus seinem ländlich, dörflichen Umfeld herauskommen würde.
Dies hat mich angesprochen, weil ich vor ca. 30 einen jungen Mann kannte, der genau vor dieser Herausforderung wie Dominik stand. Und ich weiß, dass er inzwischen der Chef des elterlichen Bestattungsinstuts ist.
Hier in der Geschichte hat sich Dominik in diesem schwierigen und ereignisreichen Sommer deutlich weiterentwickelt und ich traue ihm zu dass er seinen Weg finden wird.
Rezensionen von Gute_Laune:
The Exes von Leodora Darlington
Frau ohne Selbstwertgefühl
Natalie hat nicht gerade viel Selbstbewusstsein und noch weniger Glück in der Liebe. Doch mit Will scheint alles anders zu werden. Doch dann findet Will die Wahrheit über Natalies drei Exes heraus.
Natalie ist von Anfang an eine Figur, bei der man nicht so recht einordnen kann, ob man sie mag, bemitleidet oder nicht ausstehen kann.
Sehr sympathisch startet sie jedenfalls nicht. Und obwohl man sehr schnell ahnt, wohin die Reise geht und wie sehr Nat verletzt und hintergangen wurde, immer und immer wieder, bleibt da auf lange Strecken dieses Unverständnis, das man gleichzeitig empfindet.
Die unterschiedlichen Perspektiven und Zeitebenen machen die Story noch chaotischer, als sie ohnehin schon ist. Das gefällt mir verständlicher Weise nicht wirklich. Auch merke ich von der beworbenen absoluten Sogwirkung nichts, auch wenn nach langem Anlauf die Story endlich in Fahrt kommt und mit einer ganzen Reihe erstaunlicher Wendungen aufwartet.
Insgesamt haben mir aber auch zu viele Figuren zu dramatische Hintergründe und Geheimnisse, einige davon ähneln sich auch extrem. Das macht das Ganze zu unrealistisch für meinen Geschmack. Es gab eine Reihe guter Ideen und Twists, doch die verlieren dadurch leider sehr viel von ihrer Wirkung. Ich habe das Hörbuch im letzten Drittel sehr gern gehört, doch in den ersten zwei Dritteln musste ich mich doch öfter zwingen, dranzubleiben. Alle drei Sprecher haben einen super guten Job gemacht. Sie verdienen ein großes Lob, doch konnten sie das Ruder nicht komplett herumreißen. Obwohl es fast zu wohlwollend ist, gebe ich aufgrund der zahlreichen Twists, die schon Spaß machten, doch noch vier Sterne.











