Kunden em pfehlungen
Rezensionen von katis zettelchen:
Ich möchte zurückgehen in der Zeit von Judith Hermann
Stark geschrieben, wie gehen wir mit Leerstellen in unserem Lebensbild um?
Eine Frau in den 50ern, die versucht, ihren Großvater und seine nationalsozialistische Vergangenheit greifbarer zu machen und das Schweigen in der eigenen Familie zu überwinden. Damit kann ich mich zu 100% identifizieren. Für mich ist dieser Roman sehr spannend – sowohl inhaltlich als auch formell.
Drei Teile, Radom – der Ort in Polen, an dem ihr Großvater stationiert war, Neapel – wo ihre Schwester mit Familie wohnt und Tidslomme (Zeittäschchen) – ein kleiner Appendix über das Verschwinden der Schwiegereltern der Erzählerin. Die Suche nach der Wahrheit über den Großvater wird zum Umgang mit Erinnerung, Vergessen und Verdrängung, darüber, wie unterschiedlich Menschen traumatische Erlebnisse oder verstörendes Wissen verarbeiten und über Wissenslücken, die nicht gefüllt werden können und die man letztlich ertragen muss. Wenn jede Person in der Familie einen Zeitstrahl anfertigen würde mit den Erinnerungen an die eigene Vergangenheit oder auch an das, was davor lag und was man nur aus Erzählungen kennt, würden ganz unterschiedliche Ergebnisse entstehen, denn für jeden ist etwas anderes wichtig und jeder hat seine eigene Perspektive. Erinnern wir uns irgendwann noch direkt an unsere Vergangenheit oder erinnern wir uns nur noch daran, was wir einmal erzählt haben, ein Foto, eine Bemerkung und die Erinnerung ist dann sozusagen aus zweiter Hand? Gerade im Umgang mit der Vergangenheit unserer Familien im Nationalsozialismus ist die Realität so schwer zu greifen – nach dem Krieg wurde so viel verschwiegen und verdrängt, dass die Wahrheit teilweise aus der Erinnerung gelöscht wurde, es entstehen absichtliche und unabsichtliche Leerstellen. Wie geht man damit um, wenn man immer wieder gegen Wände läuft? Die Schwester der Erzählerin ist Archäologin in Pompeji, sie deckt Momente auf, die in der Zeit fixiert wurden, sie nennt das „geschlossene Funde“, die durch eine plötzliche Katastrophe entstehen. Demgegenüber steht das Leben des Großvaters, der wahrscheinlich an Ghettobildung und Massenhinrichtungen beteiligt war. Geblieben sind ein paar Alltagsgegenstände, Fotos, ein paar Einträge im Bundesarchiv und einige Erinnerungen, die die Mutter preisgibt. Die Erzählerin versucht eine Geschichte zu finden, der Vergangenheit Sprache zu geben, doch muss sie lernen, mit Leerstellen zu leben. Ein Satz, der mir im Gedächtnis bleibt, weil mir die Situation sehr bekannt ist: „Ich dachte an die Unnachgiebigkeit meiner Mutter, an ihre erbarmungslose Fähigkeit zum Rückzug, ihre Art, sich in einen Stein zu verwandeln, nicht mehr ansprechbar zu sein.“ Ist die Lektüre des Romans befriedigend? Ja und nein, denn sie gibt nicht der Vergangenheit die Sprache, aber der Suche nach Wahrheit. Ich fühle mich dennoch sehr motiviert, weiter nach der Wahrheit zu suchen, auch wenn vieles wahrscheinlich inzwischen nicht mehr auffindbar ist.
Rezensionen von xdeano:
Giftiger Grund von Thomas Knüwer
Wenn Geheimnisse und Schicksale aufeinandertreffen
Thomas Knüwers „Giftiger Grund“ ist ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der weniger auf traditionelle Ermittlungsarbeit setzt und mehr von Atmosphäre, Charakteren und psychologischer Spannung geprägt ist. Der Einstieg mit drei Unbekannten an einer einsamen Tankstelle und einer Leiche im Kanalschacht weckt bereits Neugier und markiert einen kraftvollen Auftakt.
Die drei Protagonist*innen Charu, Joran und Edda stehen im Fokus, wobei ihre Geschichten aus variierenden Ich-Perspektiven erzählt werden. So lernt man die Figuren sehr gut kennen und gewinnt eine vertiefte Einsicht in ihre Gedanken, Ängste und Geheimnisse. Ein besonders gelungener Aspekt ist, wie sich ihre verschiedenen Lebensgeschichten nach und nach miteinander verknüpfen. Edda ist gerade eine Figur, die einen besonders berührt und lange im Gedächtnis bleibt.
Das ungenutzte Gelände am Priusring stellt den finsteren Mittelpunkt der Erzählung dar und ist maßgeblich für die bedrückende Stimmung verantwortlich. Die Spannung rührt weniger von actionreichen Szenen her, sondern vielmehr von psychologischen Abgründen, Geheimnissen und der Frage, wie alles miteinander verbunden ist. Auch Themen wie Gewalt, Drogen und herausfordernde Lebenssituationen sind von Bedeutung. Daher ist das Buch an manchen Stellen nichts für schwache Nerven.
Insgesamt verläuft der Roman ruhig und widmet seinen Figuren ausreichend Zeit. Obwohl die Handlung dadurch gelegentlich etwas ausladend wirkt, bleibt das Interesse daran, wie sich die einzelnen Schicksale entwickeln und schließlich zusammentreffen, immer bestehen. Gegen Ende wird das Tempo merklich schneller, und das Finale bringt noch einmal zusätzliche Spannung.
Giftiger Grund ist insgesamt ein psychologisch stimmungsentwickelnder Krimi mit interessanten Charakteren, in dem viel mit Atmosphäre und einem deutlichen psychologischen Element gearbeitet wird, wobei die Charaktere und die düstere Stimmung im Vordergrund stehen. Wer anstelle eines klassischen Ermittlerkrimis mehr an einer durch die Charaktere bestimmten Erzählung mit einer Vielzahl von Perspektiven, mehr an Atmosphäre als an Handlung und einem stimmungsvollen Setting interessiert ist, wird an diesem Krimi seine Freude haben.
Rezensionen von xdeano:
Giftiger Grund von Thomas Knüwer
Wenn Geheimnisse und Schicksale aufeinandertreffen
Thomas Knüwers „Giftiger Grund“ ist ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der weniger auf traditionelle Ermittlungsarbeit setzt und mehr von Atmosphäre, Charakteren und psychologischer Spannung geprägt ist. Der Einstieg mit drei Unbekannten an einer einsamen Tankstelle und einer Leiche im Kanalschacht weckt bereits Neugier und markiert einen kraftvollen Auftakt.
Die drei Protagonist*innen Charu, Joran und Edda stehen im Fokus, wobei ihre Geschichten aus variierenden Ich-Perspektiven erzählt werden. So lernt man die Figuren sehr gut kennen und gewinnt eine vertiefte Einsicht in ihre Gedanken, Ängste und Geheimnisse. Ein besonders gelungener Aspekt ist, wie sich ihre verschiedenen Lebensgeschichten nach und nach miteinander verknüpfen. Edda ist gerade eine Figur, die einen besonders berührt und lange im Gedächtnis bleibt.
Das ungenutzte Gelände am Priusring stellt den finsteren Mittelpunkt der Erzählung dar und ist maßgeblich für die bedrückende Stimmung verantwortlich. Die Spannung rührt weniger von actionreichen Szenen her, sondern vielmehr von psychologischen Abgründen, Geheimnissen und der Frage, wie alles miteinander verbunden ist. Auch Themen wie Gewalt, Drogen und herausfordernde Lebenssituationen sind von Bedeutung. Daher ist das Buch an manchen Stellen nichts für schwache Nerven.
Insgesamt verläuft der Roman ruhig und widmet seinen Figuren ausreichend Zeit. Obwohl die Handlung dadurch gelegentlich etwas ausladend wirkt, bleibt das Interesse daran, wie sich die einzelnen Schicksale entwickeln und schließlich zusammentreffen, immer bestehen. Gegen Ende wird das Tempo merklich schneller, und das Finale bringt noch einmal zusätzliche Spannung.
Giftiger Grund ist insgesamt ein psychologisch stimmungsentwickelnder Krimi mit interessanten Charakteren, in dem viel mit Atmosphäre und einem deutlichen psychologischen Element gearbeitet wird, wobei die Charaktere und die düstere Stimmung im Vordergrund stehen. Wer anstelle eines klassischen Ermittlerkrimis mehr an einer durch die Charaktere bestimmten Erzählung mit einer Vielzahl von Perspektiven, mehr an Atmosphäre als an Handlung und einem stimmungsvollen Setting interessiert ist, wird an diesem Krimi seine Freude haben.
Rezensionen von Marry:
Astrologica von Suki Ferguson
Faszinierend
Das Cover zeigt deutlich, um was es in diesem Buch geht. Es lassen sich bereits einige Sternzeichen, Sternbilder sowie Planeten erkennen. Suki Ferguson nimmt uns mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Die Schönheit des Universums wurde in diesem Buch genauso wunderschön illustriert.
Jede Seite ist ein absoluter Hingucker, großartig! Außerdem wirken dank des großen Formats die Bilder noch besser und die Texte lassen sich super lesen. Am interessantesten fanden wir natürlich die Mythen des tropischen Tierkreises. In klaren Nächten versuchen wir nun die Sternbilder am Himmel zu entdecken. Aber auch die dazugehörigen 12 Sagen sind super spannend. Ob man sich nur für Sternzeichen interessiert, das Sonnensystem oder Astrologie, hier wird jeder fündig. Wir hatten viel Freude mit dem Buch und lieben es nach wie vor darin zu blättern, weshalb es von uns eine klare Empfehlung gibt!
Rezensionen von ikatzhorse2005:
Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo
Anhalten und kurz mal nachdenken, was man wirklich will
Einatmen Ausatmen ein Roman von Maxim Leo (Kiepenheuer & Witsch)
Später konnte sie sich nicht mehr an jede Einzelheit erinnern, was aber nicht schlimm war, weil ein Gefühl übrig blieb, das warm und beruhigend war und alles andere überstrahlte. Dieses Gefühl war wichtiger als jede Erinnerung.
Es war das, was immer bleiben würde, was sie von nun an mit ihrer Familie verband. S. 116
Maxim Leo hat einen modernen Roman geschrieben, der in die heutige Zeit passt. Marlene Buchholz ist das Aushängeschild einer erfolgreichen, zielstrebigen Generation. Eine Managerin, die sich nach außen unnahbar gibt und sozial eine Niete ist. Ihr gegenüber steht Alex Grow, der sich seinerseits gefühlsbetont, wissend und einfühlsam verkauft. Doch sein Nervenkostüm ist alles andere als stabil. Er steckt fest, mitten im Leben und in seiner Acadamy im Brandenburger Schloss, mit der er nicht weiß, wie es weitergehen soll. Bei seinem Achtsamkeitstraining gibt er sich souverän, doch sein Inneres spricht Bände.
Das klingt nach einem vielversprechendem Plot mit guten Aussichten auf ein Happy End. Weit gefehlt. Hier wird diskutiert, interpretiert und nach der Sinnhaftigkeit des Daseins gesucht. Dabei gehen die Hauptcharaktere abenteuerliche Konstellationen ein und wundersame Nebensächlichkeiten spielen plötzlich eine tragende Rolle. Der zumeist lustige Text mit einem Hang zum Tiefsinnigen driftet in Klischees und Fantasien ab. Interessant, wenn man sich darauf einlässt. Mir hat der Roman trotzdem gefallen. Der gewöhnt flüssige, detailreiche und anschauliche Schreibstil des Autors unterstreichen meinen Eindruck. Die Erzählung lebt von den facettenreichen Figuren, die unbekannte Seiten an sich entdecken. Die Frage nach dem Sinn des Lebens und die Reflektion der eigenen Lebensweise steht hier im Mittelpunkt. Denn für Veränderungen ist es nie zu spät. Diese Erkenntnis gewährt uns der Autor bei der Beleuchtung ernstzunehmender Themen. Nachdenklich, humorvoll und etwas absurd, aber es ist trotzdem eine schöne Geschichte! Gute Unterhaltung, kurzweilig erzählt.
Rezensionen von Daggy:
Fische sind scheiße von Christian Linker
Ein ernstes Thema wird spannend und mit Leichtigkeit erzählt
Till lebt seit dem Tod seiner Oma mit seinem süchtigen Vater zusammen. Zum Glück gibt es Flocke, eine riesigen Irischen Wolfshund, denn trotz seiner 11 Jahre gut versorgt. Doch dann fällt sein Vater ins Koma und Tills Welt wird eine andere. Er kommt in eine Wohngruppe für Jugendliche und Pawel, mit dem er ein Zimmer teilt, erweist sich als guter Freund.
Doch Flocke kann nicht dort wohnen und muss ins Tierheim. Als Till ihn dort besuchen will, erfährt er, dass Flocke vermittelt wurde. Für Till bricht eine Welt zusammen, er wütet und kann sich kaum beruhigen. Um seinen Hund zurück zubekommen machen sich Pawel und Till auf einen Roadtrip an die Holländische Küste. Eine spannende Zeit für die beiden, die beinahe schlimm endet.
Erfindungsreich schlagen sich die beiden Jungen nach Holland durch und lernen sich dabei sehr gut kennen. So einen guten Freund wie Pawel hatte Finn noch nie. So sind die beiden sehr zufrieden mit der Unterbringung in der Wohngruppe, die Erzieherinnen und Erzieher sind sehr engagierte Menschen, die in den Jugendlichen das Individuum sehen.
Ein spannendes Buch, dass uns Einblicke in das Leben Jugendlicher gibt, die nicht in ihren Familien leben können.
Rezensionen von Daggy:
Narbenmädchen von Lilly Bogenberger
Kein einfacher Stoff, aber gut zu lesen
Die 15 jähre Lara landet, weil sie sich immer wieder ritzt in einer Kurklinik für verhaltensauffällige Jugendliche. Natürlich hat sie auch hier Rasierklingen eingeschmuggelt, doch dann blutet sie so sehr, dass sie in eine Notaufnahme muss und ihr von Seiten der Leitung der Klinik gedroht wird, dass sie, sollte noch einmal auffallen, in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen wird.
Im Laufe der Geschichte lernen wir einige der anderen Jugendlichen und ihre erschreckenden Schicksale kennen. Der so gemütlich wirkende Neo hat schon einige Selbstmordversuche hinter sich und der zarte Finn betäubt sich mit Haschisch. Die Gruppentherapie nervt und überhaupt fühlen sich die Jugendlichen nicht von den Therapeuten verstanden. Sie finden, ihnen wir nicht, wie erwartet geholfen. So kommt es, dann am Ende, nach vielen Abstürzen die drei Freunde sich selbst therapieren.
Ich fand das Lesen dieses Buchen schon belastend, es gab viele Abgründe, in die ich hineingeblickt habe. Deshalb möchte ich das Buch auch nur unter dem Vorbehalt empfehlen, dass die Lesenden psychisch stabil sind oder zumindest ihre Gedanken mit anderen teilen.
Der Schreibstil, der die Geschichte aus Sicht der Lara erzählt ist sehr gut zu lesen und es ist immer wieder spannend, wie sich alles entwickelt.
Rezensionen von Daggy:
Der Schmetterling von Kirsten Hall
Sachbuch mit zarten Bildern
Auf dem Cover sehen wir den Schmetterling, dessen kurzes Leben in diesem Sachbilderbuch beschrieben wird.
Zarte Planzen sind zu sehen und man muss schon genau hinschauen, um das kleine Stück Schmetterlingsflügel zu entdecken. Doch dann sehen wir ihn in seiner ganzen Pracht auf einem grelle gelbgrünen Hintergrund.
Dies Schmetterlingsdame legt ihr Ei auf der nächsten Seite auf ein Blatt und wir können die Entwicklung zur Raupe beobachten. Schon bald wird sie größer und dicker und sucht dann nach einem Ort, an dem sie sich verpuppen kann. So hängt sie sich an einen Ast und wir sehen alles Stadien, die sie durchläuft, um als Schmetterling wegflattern zu können. So macht der wunderschöne Schmetterling sich auf Nektar zu finden und selbst Eier zu legen. Erst danach trifft unser Schmetterling auf ein zweites Exemplar und die beiden tanzen und wirbeln im Liebesrausch durch die Blumen. Da stimmt doch etwas mit der Reihenfolge nicht. Dann auch danach legt sie wieder Eier und dann können wir viele Schmetterlinge bewundern und die Bilder sind sehr eindrucksvoll gezeichnet.
Der gereimte Text erzählt uns vom Leben der Schmetterlinge und die genauen Illustrationen zeigen und die Entwicklung und die Schönheit diese zarten Tiere. Ein sehr informatives Sachbuch mit zarten Bildern, dass naturinteressierte Kinder sicher immer wieder anschauen werden.
Rezensionen von Daggy:
Schluss. Aus. Basta! von Nina Wehrle
Entweder...oder
Das Format dieses Bilderbuches ist schon besonders, es kommt ganz schmal und hoch daher und zeigt drei Hunde und oben im Baum ein Eichhörnchen.
Da sitzen die drei Hunde hintereinander und fordern das Eichhörnchen, das auf einem Ast relaxt, auf mit ihnen zu spielen. Während es sich zwei der Hunde am Boden gemütlich machen, streckt sich einer am Stamm hoch, „Jetzt komm schon…“ Dann machen zwei Hunde ein Würstchen, was sicher alle Kinder erfreuen wird, und versuchen damit das Eichhörnchen zu zwingen herunterzukommen.
Jetzt ist das Eichhörnchen erbost und „schießt“ mit Nüssen. „Entweder du spielst mit uns oder wir finden dein Nuss-Versteck.“ Drohen die Hunde und buddeln schon los. Erstaunlich, was sie alle dort finden, doch das Eichhörnchen lockt sie von seinen Schätzen weg. So geht es immer weiter mit Drohungen und Erpressungen bis die Hundebesitzer*innen auftauchen.
Wer kennt sie nicht die Sprüche, die mit „Entweder“ beginnen und mit einer Drohung oder einem Versprechen enden? Hier geht es lustig zwischen den Tieren hin und her. Die Illustrationen sind geprägt von den hohen schlanken Baumstämme und dem grellen Grün. Die Texte sind sehr kurz und sie werden durch Geräusche ergänzt. Ein ungewöhnliches Buch mit viel Humor.
Rezensionen von Daggy:
Schicke Hunde von Tini Malina
Was Hunde alles so machen
Der rote Hund auf dem Cover tragt eine karierte Schirmmütze und eine Fliege. Natürlich schaut er sich gerne im Spiegel an und seine Frisur muss immer gut liegen, selbst seine Dressur ist elegant, dazu sehen wir ihn im rosa Tütü auf einem grünen Ball balancieren. Sie tragen „Fesche Bänder“ und haben Terminkalender.
So erfahren wir einiges über schicke Hunde, doch auch sie zerbeißen mal einen Schuh oder beriechen sich am Po.
Ganz kurze Sätze reimen sich über die Seiten hinaus die Illustrationen sind sehr sparsam angelegt, so gibt es nur wenige Farben und im Gesicht des Hundes dominieren die Augen. Trotzdem wird alles verständlich dargestellt und das Vorlesen macht sicher auch kleineren Kindern Spaß.










