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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

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Das falsche Versprechen von Alexander Hartung

Spannung pur

"Das falsche Versprechen" des Autors Alexander Hartung führt die Reihe um den Privatermittler Nik Pohl und seine Ermittlerfreunde: Jon, der Hacker mit Zugang zum Darknet, und Balthasar, der eigenwillige und doch nahbare Pathologe, konsequent und spannend fort.

Diesmal bewegt sich das ungleiche und dadurch gerade so geniale Team im Bereich der Pharmazie und deren dunkle und gefährliche Machenschaften.

Professor Ulken bittet Nik um Hilfe, doch schon bevor Nik sich damit auseinandersetzen kann, wird der Professor bei einem angeblichen Raubüberfall getötet. Dies macht Nik stutzig und er beginnt zu ermitteln. Auf welche Machenschaften er damit stößt, hätte er sich vorher nicht ausmalen können. Sein nächster Informant segnet auch bald das zeitliche und die Zeit wird für das eingespielte Team knapp.

Auch der mittlerweile achte Band um Nik Pohl konnte mich durch Spannung und Aktualität auf ganzer Linie überzeugen. Der Schreibstil von Alexander Hartung ist wie gewohnt spannend, präzise und genau auf den Punkt. Ebenso sind die Kapitel nicht zu lang, sodass ein guter Lesefluss entsteht.
Die Brisanz, die in diesem komplexen Thema Pharmazie steckt, schreit förmlich nach einer Fortsetzung, welche eventuell durch den Epilog schon angekündigt wird.

Es ist von Vorteil die ersten Bände gelesen zu haben, aber nicht zwingend notwendig.

Eine klare Leseempfehlung von mir.

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Das falsche Versprechen

Rezensionen von Ele:

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Im Auftrag der Fugger - Teufelsreigen von Peter Dempf

Augsburg im ausgehenden Mittelalter

Im Auftrag der Fugger: Teufelsreigen. Historischer Roman von Peter Dempf, 576 Seiten, erschienen im Lübbe-Verlag.
Der zweite Band der Reihe „Im Auftrag der Fugger“
Augsburg 1505, das Leben pulsiert im Heiligen Römischen Reich und mittendrin der Finanzier der Reichen und Mächtigen – Jakob Fugger, der Reiche.

selbst König Maximilian I, lässt sich seine Reisen durchs Reich von Jakob dem Reichen finanzieren. Doch Lagerhäuser der Fugger werden zerstört, Warentransporte werden ausgeraubt, die Boten und Fuhrleute werden ermordet. Wer will den reichen Handelsleuten schaden? Sind Jakob und seine Brüder etwa sogar in Lebensgefahr? Dies alles soll das mittelalterliche Ermittlerteam Afra und Herwart, die Boten Fuggers, ergründen. Wer steckt hinter den Anschlägen und aus welchem Grund werden sie verübt?
Im Vergleich zum Historiker hat es der Schriftsteller leichter. Er kann Fantasie und Realität vermischen und zu einer unterhaltsamen Geschichte verweben.
Der Roman teilt sich in vier Bücher, die aus nummerierten Kapiteln bestehen, die Bücher haben Titel, die Kapitel sind mit Ort und Datum versehen. Die Figuren der Handlung sind am Anfang des Buches erklärt, was sehr hilfreich war, historische Personen sind kursiv versetzt. Am Ende des Bandes befindet sich das Glossar darin werden mittelaltertypische Begriffe für den Leser erklärt.
In diesem Buch wird das ausgehende Hochmittelalter so greifbar und echt dargestellt, immer wieder findet sich der Leser mittendrin im Geschehen. Dies hat Dempf in seiner detailgetreuen und gut recherchierten Arbeit mit dazu flüssigem Schreibstil gut geschafft. Das Geschehen läuft im Kopfkino mit, ob auf Reisen, im goldenen Kontor oder im Fuggergarten, der Leser ist mittendrin und dabei. Die Figuren sind lebensecht geschildert, z.B. Jakob der Reiche, die Art an seiner Mütze zu nesteln, Zeno der Weißgesichtige und seine gruselige Erscheinung, sogar „Fugger“ Afras Hund, alles sehr authentisch. Ihre Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar.
Was mir zu schaffen gemacht hat war die Länge der Handlung, die Wiederholung der immer gleichen Situationen, Afra und Herwart in der Klemme, der Hund greift ein, alle sind gerettet. Zeno erscheint, ist er wohl gut oder böse, er kommt wie immer davon. Bis zum Ende konnte ich das für mich nicht ganz endgültig entscheiden, Jakob selbst und Familienmitglieder geraten in Verdacht, und die Eggenbergerin verwitwete Gossembrotin, sie hat auf meiner Verdächtigen-Liste ein dauerndes auf und ab. Warum ihr letztendlich nicht Einhalt geboten wird habe ich nicht verstanden. Der Plot war für meinen Geschmacks etwas sehr verworren.
Im Nachwort wird dargestellt, wieviel der Vorkommnisse tatsächliche in Augsburg und im Reich in der damaligen Zeit geschehen sind. Dempf ist es gelungen daraus einen Historischen Kriminalroman zwar authentisch und zeitgemäß doch mit unnötigen Wiederholungen und Ungereimtheiten zu machen.
Für Leser die Historische Romane mögen zu empfehlen. Von mir 3 Sterne.

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Im Auftrag der Fugger - Teufelsreigen

Rezensionen von Streiflicht:

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Blütenpracht und Ernteglück - Dein Weg zum Traumgarten von Svenja Breuer

Tolle Hilfe für Anfänger

Du hast einen Garten, aber keine Ahnung, wie Du in bepflanzen sollst? Schon länger würdest Du gerne mal Gemüse ernten oder im Schatten eines kleinen Bäumchens sitzen. Welches andere Gebmüse passt denn nun neben die Tomaten? Sollen Hortensien lieber in die Sonne oder mögen sie gerne ein schattiges Plätzchen? Und was kann ich eigentlich pflanzen, wenn ich Insekten anlocken und verwöhnen möchte.

Wer sich alle diese und noch viele andere Fragen stellt, der ist bei diesem Buch genau richtig. Ich finde es toll, wie Gartenanfänger hier an die Hand genommen werden. Los geht es bei Gartengeräten, ihrem Sinn und der Handhabung. Außerdem gibt es viele konkrete Tipps, an welchen Orten im Garten was gerne und gut gedeiht. Hier werden alle Grundlagen gut und auch bebildert erklärt. Sehr gerne mochte ich auch die Pflanzenporträts und die Infos über die Nützlinge. Das finde ich in unserer modernen Welt, in der viele Steine für Garten halten und der Artenschwund immer weiter geht, sehr wichtig.
Monatspläne helfen bei der Umsetzung, genauso wie eine Bauanleitung für ein einfaches, günstiges Hochbeet. Und vieles mehr. Die schönen Bilder machen Lust, das Buch immer wieder mal durchzublättern und sorgen für Inspiration. Ein schönes Gartenbuch!

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Blütenpracht und Ernteglück - Dein Weg zum Traumgarten

Rezensionen von Streiflicht:

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Helden der Weide - Haggelbärri Schlimm von Rosa Marin

Witzig und unterhaltsam

Nach Möge das Horn mit Dir sein, habe ich die Reihe aus den Augen verloren, obwohl mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Nun bin ich durch Zufall über Haggelbärri Schlimm, die neusten Abenteuer der Helden der Weide, gestolpert und hab mich sehr auf das Buch gefreut.
Ich war gleich wieder mittendrin im Geschehen auf dem Rosmarinhof, wie schön, die ganzen Tiere wiederzutreffen.

Und dann auch noch ein neues Gesicht, das Schönheitsschaf. Da musste ich echt grinsen, was für eine lustige Idee. Und die Bilder, die die Geschichte illustrieren, sind einfach zu nett. Wie schön, dass alle Tiere vorne im Umschlag nochmal mit Namen vorgestellt werden. Perfekt für alle Neueinsteiger oder die, deren Lektüre eines der anderen Bücher aus der Reihe schon ein wenig her ist, wie bei mir. Hinten im Buchdeckel sehen wir eine Karte des Rosmarinhofs, das gefällt mir auch sehr. Sowas sind immer nette „Dreingaben“ bei Büchern, finde ich.
Die Geschichte selbst hat mir ebenfalls wieder gut gefallen. Auch wenn sich nicht alle Tiere immer grün sind, vertragen sie sich am Ende doch wieder und merken, dass es gemeinsam besser geht. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und bringt sie ein. Eine schöne Botschaft und dazu noch witzig geschrieben und durch die besondere Buchgestaltung und die Illustration besonders unterhaltsam.

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Helden der Weide - Haggelbärri Schlimm

Rezensionen von Streiflicht:

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Alma von Federica Manzon

Schwer zu lesen und ziemlich melancholisch

Normalerweise fällt es mir leicht, meine Meinung zu einem Buch zu beschreiben. Hier aber tue ich mich echt schwer. Daher lag das Buch nun auch ein paar Tage, obwohl ich schon mit der Lektüre fertig war. Ich kann nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Aber es war wirklich schwer zu lesen und hätte ich es nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich es wohl recht schnell weggelegt.

Irgendwie bin ich froh, dass ich das nicht getan habe, aber gleichzeitig bin ich auch erleichtert gewesen, als das Buch zu Ende war. Der relativ positive Schluss hat mich wieder ein bisschen versöhnt, aber zwischendrin fand ich es schon sehr melancholisch.
Ja, ich bin hin- und hergerissen - immer noch. Ich hatte auf ein Buch gehofft, dass in Triest spielt - wie es auch mit dem Teaser der Repubblica angekündigt war: "Wer etwas wissen möchte über Triest und Italiens östliche Grenze, der muss Alma lesen. Ein perfekter Roman." Daher war ich überrascht, dass es eigentlich vor allem um den Jugoslawienkrieg geht. Das fand ich zwar schon interessant, aber ich hatte es nicht erwartet und außerdem hatte ich wohl zu wenig Hintergrundwissen. Das habe ich mir dann nebenbei angelesen, dadurch dauerte die Lektüre natürlich noch länger.
Gleichzeitig fand ich die Schreibweise der Autorin sehr distanziert. Es wird von der Hauptstadt gesprochen, nicht von Rom, von der Stadt, aber nicht von Triest. Und so weiter. Gleiches gilt für die Figuren, die ähnlich ferngehalten werden vom Leser. Dadurch fiel es mir noch schwerer, mich darauf einzulassen. Insgesamt keine einfache Lektüre, die trotzdem aber irgendwie einen Sog entwickelt hat.

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Alma

Rezensionen von Verena:

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Real Americans von Rachel Khong

Mehr als nur ein Mehrgenerationenroman

„Real Americans“ von Rachel Khong ist ja wohl eines der Hype-Bücher des Jahres und ich muss zugeben, auch mich hat’s total geflasht. Ich war von Anfang an drin in dieser Geschichte, die zunächst wie ein klassischer Mehrgenerationenroman wirkt, sich dann aber zu etwas deutlich Größerem entwickelt.

Wir beginnen in New York City an Silvester 1999: Lily Chen ist 22, Tochter chinesischer Einwanderer und schlägt sich als unbezahlte Praktikantin durch. Als sie Matthew kennenlernt prallen zwei völlig unterschiedliche Lebenswelten aufeinander, denn er ist nicht nur der Neffe ihres Chefs, sondern auch Teil einer äußerst wohlhabenden Familie. Mehr als zwanzig Jahre später lebt Lilys Sohn Nick mit ihr auf einer abgelegenen Insel. Er spürt, dass ihm ein Teil seiner Geschichte fehlt, doch seine Mutter hält sich bedeckt. Dennoch schafft es Nick nach und nach, das Geheimnis aufzudecken, die Motivation seiner Mutter, aber auch die seiner Großmutter, zu verstehen.
Die Familiengeschichte an sich ist schon super interessant; es geht um Herkunft, soziale Unterschiede, Migration, Identität und auch die Frage, wie sehr unsere Familien unser Leben prägen. Aber der Roman ist eben noch mehr. Nach und nach kristallisiert sich eine weitere Ebene heraus und die Fragen, mit denen Nick, Lily und auch May konfrontiert sind, erhalten eine ethische Dimension.
Ich will nicht spoilern, deshalb kann ich nur sagen, dass der Roman diese Fragen darüber, was uns zu dem macht, wer wir sind, sehr klug erörtert. Natur, Umwelt, Herkunft, gezielte Entscheidungen, den Einfluss der Wissenschaft – all diese Punkte arbeitet Rachel Khong nicht nur beispielhaft ab, sondern bettet sie authentisch in die Handlungen, Entscheidungen und Leben ihrer Figuren ein.
Dadurch erhalten viele Aspekte des Romans im Laufe der Geschichte eine zweite Bedeutung. Dinge, Informationen, die zunächst nebensächlich wirken, entfalten später eine Art Metaebene. Es zieht sich von der ersten Seite an ein roter Faden durch den Roman, den man teilweise erst viel später wirklich erkennt. Das ist geschickt konstruiert wirkt aber gleichzeitig nicht künstlich, was ein Kunststück für sich ist.
Für mich war „Real Americans“ eine echte Überraschung und ich kann’s nur wärmstens weiterempfehlen.

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Real Americans

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Die schlafenden Hunde von Dublin von Ellen Dunne

Fesselnd bis zur letzten Seite

Dunkle Schatten der Vergangenheit
Wenige Tage bevor Patsy Logan, nach ihrer Auszeit wieder ihren Dienst bei der Kriminalpolizei in München antreten, erfährt sie, dass Fergal Massey, ein Freund ihres Vaters Arthur und Pub-Besitzer in Bayerns Hauptstadt, während eines Besuchs in Dublin ermordet worden ist.

Warum hat Fergal bei seinem Tod ein Foto in seiner Brieftasche, das am St, Patrick‘s Day im Jahr 1989 aufgenommen worden ist und neben den drei Freunden Fergal, Mannix und ihrem Vater auch sie selbst zeigt? Ist das ein versteckter Hinweis auf den Täter?


Und wie kommt es, dass ausgerechnet Patsy Fergals Testamentvollstreckerin sein soll und damit auf die Liste der Verdächtigen wandert, und das gleich ganz weit oben? Und was hat es mit dem Sack Pillen auf sich, die man in seiner Münchener Wohnung gefunden hat?


Fragen über Fragen, auf die Patsy nur in Dublin Antworten finden wird. Gemeinsam mit DS Ben Ferguson geht Patsy abermals zahlreichen Spuren nach, die sie (und uns Leser) in die Vergangenheit Irlands und die Zeiten der IRA verschlägt. Kurz entschlossen reist sie zur Beerdigung nach Irland und muss sich einer schmerzhaften Wahrheit über Fergal, der ihr nach dem Selbstmord ihres Vaters ein väterlicher Freund gewesen ist, stellen. Recht schnell gerät sie in einen Strudel aus ungebrochener Loyalität, ungesühnten Verbrechen und persönlichen Abgründen, der sie, die seit langem Zweifel am Selbstmord ihres Vaters hat, abermals in ihren persönlichen Albtraum führt. Soll sie die schlafenden Hunde wecken?


Wird Patsy die Geheimnisse um das Triumvirat entschlüsseln können? Ist Mannix als dritter auch in Gefahr oder hat er etwas zu verbergen?


Meine Meinung:


Dieser 5. Krimi für die irisch-deutsche KHK Patrizia Logan enthüllt einige Geheimnisse, die vielleicht besser unentdeckt geblieben wären. Je tiefer sie in das Leben von Fergal Massey eindringt, desto mehr kommt ihr zu Bewusstsein, dass sie weder Fergal noch ihren Vater oder Mannix besonders gut gekannt hat.


Autorin Ellen Dunne macht es wieder ganz spannend. Während Patsy mühsam Ermittlungen anstellt, tauchen wir Leser in die Vergangenheit ein und sind ihr daher ein wenig voraus. Immer wieder pendeln wir zwischen den beiden Zeitebenen hin und her. Keine Angst, die Überschriften weisen immer darauf wo wir uns wann befinden. Ich hatte recht schnell eine Hypothese, warum Fergal sterben musste. Trotzdem hat mich dieser 5. Fall so fesseln können, dass ich den Krimi ohne nennenswerte Unterbrechung gelesen habe.


Sehr gut haben mir die Einblicke in den Nordirlandkonflikt und die Kämpfe der IRA gefallen. Der Schmuggel von Drogen und Waffen wird detailliert geschildert. Was antwortet Ben Ferguson auf Patsys Frage, ob er gewusst hätte welchen Berufen die Väter seiner Schulkollegen nachgegangen sind? „Sie waren entweder arbeitslos oder Terroristen.“ - wie sein eigener Vater.


Die Nachricht, was mit ihrem Vater tatsächlich passiert ist, schlagt wie die sprichwörtliche Bombe ein und verheißt einen weiteren Fall für Patsy Logan. Hoffentlich müssen wir nicht allzu lange auch auf die Fortsetzung warten. Ich bin schon sehr neugierig, was aus Bens vagen Hinweis sich versetzen zu lassen wird. Wird er zu Europol gehen? Die hätten sicher auch einen Job für Patsy oder übernimmt sie doch die frei gewordene Leitung des K11 in München. Nun ja, wir werden sehen ....


Fazit:


Diesem Krimi, der mit zahlreichen Wendungen bis zur letzten Seite fesselt, gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Die schlafenden Hunde von Dublin

Rezensionen von Anilam:

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Mula und der unsichere Elefant von Lauren Hoffmeier

Ein liebevolles Bilderbuch mit schöner Botschaft

In dem Bilderbuch „Mula und der unsichere Elefant“ geht es um den Elefanten Mani, der oft unsicher ist und sich viele Gedanken darüber macht, was andere von ihm halten. Mit Hilfe von Mula und seinen Freunden lernt er nach und nach, mehr auf sich selbst zu hören und zu merken, dass er gut so ist, wie er ist.

Ich habe das Buch zusammen mit meiner Tochter gelesen und wir fanden die Geschichte beide richtig schön. Sie ist leicht verständlich erzählt und vermittelt eine tolle Botschaft über Selbstvertrauen und den Umgang mit Gefühlen. Gerade für Kinder finde ich das ein sehr wichtiges Thema. Besonders gut gefallen haben uns die kleinen Yoga- und Atemübungen im Buch. Sie sind sehr einfach erklärt und auch für komplette Yoga-Neulinge gut verständlich. Wir konnten die Übungen direkt ausprobieren und problemlos nachmachen, was das Lesen noch einmal zu etwas Besonderem gemacht hat.

Auch die Illustrationen sind wirklich schön gestaltet und passen wunderbar zur Geschichte. Dadurch macht das gemeinsame Lesen und Anschauen gleich noch mehr Spaß.

Für mich ist das Buch eine sehr schöne Mischung aus Geschichte, wichtigen Gefühlen und kleinen achtsamen Übungen. Ein tolles Buch zum Vorlesen und Entdecken – mittlerweile haben wir das Buch schon mehrmals gelesen, die Übungen sind wirklich toll!

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Mula und der unsichere Elefant

Rezensionen von Anjulia :

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Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve

Resümee einer unglücklichen Ehe

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve ist ein sehr persönlicher, autobiographisch geprägter Roman, in dem die Autorin versucht, ihre Ehe zu analysieren und Teile ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten. Das Ausmisten des gemeinsamen Hauses nach dem Tod des Ehemannes nimmt sie dazu als Anlass.

Nicht alles war schlecht in der Ehe, aber vieles wird durch die Depression des Ehemannes überlagert. Nicht zu Unrecht fragt sich Christien, warum sie A ( der Name des Ehemannes wird lediglich in abgekürzter Form verwendet) nicht verlassen hat. Nach einer Phase der Verliebtheit, in der man vielleicht glaubte, sich gegenseitig heilen zu können, folgte Entfremdung und ein Nebeneinander, statt einem Miteinander. Schon zu Beginn der Beziehung ist klar, dass Christien zu dem etwas älteren A aufblickt und ihn bewundert. Trotz ihrer beruflichen Karriere, bleibt ihr Rollenbild in der Familie klassisch. Sie lässt sich von ihrem Mann klein halten und versucht wenig Raum einzunehmen. Aufgrund ihres Berufes als Soziologin ist dies für mich fast ein Paradoxon. Ab einem gewissen Punkt im Buch, wiederholen sich Christiens Gedanken und Erzählungen. Es ist kein leichtes Buch, weder vom Stil noch inhaltlich. Teilweise muss ich mich doch bemühen, den Reflexionen zu folgen. Gleichzeitig ist die Stimmung teilweise so bedrückend und beklemmend, wie das Haus, das Christien versucht auszumisten. Hineinversetzen konnte und wollte ich mich in diese Familie nicht wirklich. Trotzdem hat das Buch es geschafft, mich nachdenklich zu stimmen, vor allem darüber, wie langjährige Beziehungen nicht verlaufen sollten.

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Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen

Rezensionen von Anilam:

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Berlinerisch von Lea Streisand

Berlinerisch mit Humor erklärt

In dem Buch „Berlinerisch“ von Lea Streisand dreht sich alles um die Berliner Sprache – also um typische Wörter, Redewendungen und die Besonderheiten dieses Dialekts. Von „icke“ bis zu anderen Ausdrücken, die man vielleicht schon mal gehört hat (oder auch gar nicht kennt), wird erklärt, woher sie kommen und was sie eigentlich bedeuten.

Dabei geht es nicht nur um Sprache, sondern auch ein bisschen um die Kultur und die Eigenheiten der Berliner.

Der Schreibstil ist richtig locker und humorvoll. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, als würde mir jemand einfach ganz entspannt Berlinerisch erklären. Dadurch liest sich das Buch sehr angenehm und man kommt schnell durch die Seiten. Auch die Gestaltung des Buches hat mir sehr gefallen. Es ist schön aufgebaut und macht richtig Spaß beim Durchblättern und Lesen.

Ich selbst komme nicht aus Berlin und genau deshalb hat mich das Buch total abgeholt. Ich habe beim Lesen wirklich einiges Neues gelernt und viele Begriffe entdeckt, die ich vorher noch nie gehört habe. Gerade das fand ich super spannend, weil man so nochmal einen ganz anderen Blick auf die ''Sprache'' bekommt.

Für mich ist das Buch eine unterhaltsame und gleichzeitig interessante kleine Reise durch die Berliner Sprache. Gerade wenn man – so wie ich – nicht aus Berlin kommt, kann man hier viel Neues entdecken und dabei auch noch schmunzeln.

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Berlinerisch