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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibibabby:

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Verrat der Schwäne von A. B. Poranek

Unterhaltsam genug, ein bisschen tragisch, mit Happy Ending

Verrat der Schwäne ist ein Romance/Drama mit fantastischen Elementen, basiert auf das Schwanensee-Ballett.
Die Geschichte spielt im französisch anmutenden Königreich Auréal, das seit dem Verschwinden der Magie in Trümmern liegt. In dieser Geschichte muss Odile ihrem Ziervater Regnault helfen, die magische Krone des Königs zu stehlen, um die Magie ins Königreich zurückzubringen.

Dazu nimmt sie die Gestalt von Marie d'Odette an, um die Verlobte des Prinzen zu werden.
Die Handlung ist relativ geradlinig, und die Hintergrundgeschichte des Königreichs und der Figuren ist zwar ausreichend, aber nicht besonders komplex oder detailliert. Es gibt zwei Haupthandlungsstränge, die die Geschichte spannender machen: der Diebstahl der Krone und die Suche nach dem Monster, das den König getötet hat.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Atmosphäre ist düster und erinnert an ein Märchen. Für mich entwickelt sich die Geschichte allerdings etwas zu langsam.
Die Charaktere wirken nicht besonders tiefgründig, und es hat mich gestört, dass Odile sich nicht an den Plan halten kann. Ich hätte mir auch gewünscht, dass ihr blindes Vertrauen in Regnault mit mehr als nur „er hat mich großgezogen“ begründet worden wäre, zumal sie immer das Gefühl hat, dass er Dinge vor ihr verbirgt.
Die Liebesgeschichte bleibt meist im Hintergrund und entwickelt sich sehr langsam. Es gibt ein paar Küsse, aber mehr auch nicht.
Insgesamt: eine unterhaltsame Geschichte, dass ich jedes Mal daran denken werde, wenn ich Schwanensee sehe.

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Verrat der Schwäne

Rezensionen von Shilo:

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Der Fährmann von Regina Denk

Das Leben am Fluss und seine dunklen Schatten

Das Leben in den beiden kleinen Orten an der Salzach wirkt zunächst ruhig und vertraut. Die Menschen kennen sich, viele Wege führen immer wieder über den Fluss, und alte Regeln bestimmen den Alltag. Einer, der dabei eine besondere Rolle spielt, ist der Fährmann. Er verbindet die beiden Ufer und damit auch die Menschen.

Doch diese scheinbar feste Ordnung wird nach und nach spürbar unsicher.
Im Mittelpunkt steht Hannes Winkler. Als Fährmann hat er eine Aufgabe, die nicht ungefährlich ist. Nach alter Regel darf er keine Familie gründen. Denn falls ihm auf dem Fluss etwas zustößt, sollen keine Frau und keine Kinder zurückbleiben. Doch sein Herz gehört schon lange Elisabeth. Sie fühlt ähnlich, ist aber einem anderen versprochen. So entsteht eine schwierige Lage, die für alle Beteiligten schwer zu tragen ist und die die Geschichte ruhig, aber deutlich prägt.
Auch das Leben in den beiden Dörfern verändert sich langsam. Was früher selbstverständlich war, beginnt sich zu verschieben. Der Erste Weltkrieg bringt Unruhe in die kleine Gemeinschaft an der Salzach. Misstrauen wächst, alte Freundschaften geraten unter Druck und manche Entscheidungen werden plötzlich von Angst, Unsicherheit und auch von Wut begleitet. Besonders unter den jungen Leuten treten Gefühle wie Neid, Enttäuschung und verletzter Stolz stärker hervor.
Als schließlich ein Kind verschwindet, gerät alles aus dem Gleichgewicht. Die Suche nach der Wahrheit lässt lange verborgene Spannungen sichtbar werden. In den Dörfern breitet sich Unruhe aus und aus einzelnen Ereignissen entsteht Schritt für Schritt ein Drama, das immer weitere Kreise zieht.
Regina Denk beschreibt das Leben an der Salzach sehr anschaulich. Die beiden Orte wirken lebendig und glaubwürdig mit ihren Höfen, den Wegen zum Fluss und den vielen kleinen Begegnungen im Alltag. Besonders die Figuren bleiben im Gedächtnis, weil ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehbar sind. Ihre Hoffnungen, ihre Fehler und ihre Entscheidungen wirken echt und machen die Geschichte berührend.
Der Roman entwickelt eine ruhige, aber stetig wachsende Spannung. Die Geschichte entfaltet sich nach und nach und zeigt, wie stark Liebe, Pflicht, Neid und Schuld das Leben der Menschen prägen können. Gerade die ernste Stimmung und die glaubwürdigen Figuren sorgen dafür, noch eine Weile nachklingt. So entsteht ein eindrucksvolles Familiendrama vor historischer Kulisse, das durch seine dichte Atmosphäre und seine menschliche Nähe besonders in Erinnerung bleibt.
Fazit:
Ein ruhiger, dichter Roman über Liebe, Pflicht und Schuld in einer kleinen Gemeinschaft an der Salzach zur Zeit des Ersten Weltkriegs.
5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Der Fährmann

Rezensionen von ekiam:

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Hilfe kommt! - Einsatz für den Rettungsdienst von Jörg Nießen

Einblick in die Ausbildung zum Rettungssanitäter für Kinder

Katze Bella und Hund Seppi möchten Rettungssanitäter werden. Während ihrer Ausbildung lernen sie grundlegende Inhalte wie Selbstschutz, den Aufbau des Körpers sowie das richtige Anlegen von Verbänden. Zudem begleiten sie erfahrene Notfallsanitäter bei einem Einsatz. Nach ihrem Abschluss folgt ihr erster eigener Einsatz auf dem Fußballfeld neben der Schule.

Die Texte sind kurz gehalten, sprachlich jedoch nicht durchgehend auf Dreijährige abgestimmt. Insbesondere bei der Darstellung der medizinischen Geräte im Rettungswagen hätte ich mir kindgerechtere Erklärungen gewünscht. Ich wusste zum Beispiel nicht, wofür eine Absaugpumpe verwendet wird, und musste selbst erst recherchieren.

Die Illustrationen sind übersichtlich und altersgerecht gestaltet, konnten uns jedoch nicht vollständig überzeugen.

Insgesamt richtet sich das Buch eher an ältere Kinder, die sich intensiver für den Beruf des Rettungssanitäters und dessen Ausbildung interessieren. Für Dreijährige würde ich es noch nicht empfehlen.

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Hilfe kommt! - Einsatz für den Rettungsdienst

Rezensionen von ekiam:

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Puck Yes von Lauren Blakely

Steamy Fake Marriage Sports Romance

Als Ivys Chefin mit einem unangemessenen Foto auf Social Media ihre Verlobung ausgerechnet mit Ivys Ex-Freund bekannt gibt, kündigt Ivy im Affekt ihren Job und schüttet dem attraktiven Fremden, den sie in ihrem Wohnkomplex vor dem Fahrstuhl trifft, ihr Herz aus. Als sich dieser Fremde dann auch noch als Spieler bei genau jenem Eishockey-Team herausstellt, bei dem sie künftig als Maskottchen arbeiten wird, um ihre Rechnungen zu bezahlen, kommen die Dinge ins Rollen.

Doch auch sein bester Freund, ebenfalls Spieler im selben Team, ist nicht zu verachten.

Nach Double Pucked dreht sich auch Puck Yes um ein polyamoröses Dreiergespann; dieses Mal kombiniert mit dem Trope Fake Marriage.
Die Chemie zwischen den drei Protagonisten Ivy, Hayes und Stefan ist von Beginn an spürbar. Besonders zwischen Ivy und Hayes knistert es schon ab dem ersten Moment. Durch die Erzählweise im Triple-POV kann man als Leser die Gedanken und Motive aller drei Figuren nachvollziehen. Manchmal hätte ich mir jedoch etwas mehr Tiefe in der Entwicklung der Emotionen gewünscht, da einige Veränderungen für mich etwas zu sprunghaft wirkten.
Beeindruckt hat mich dagegen die Verbindung und das gegenseitige Einverständnis zwischen Hayes und Stefan. Zwischen ihnen entsteht zu keiner Zeit Eifersucht um Ivy. Beide stehen, ebenso wie Ivy, von Beginn an einer Beziehung zu dritt, die immer noch als unkonventionell gilt, völlig offen gegenüber und unterstützen sich gegenseitig dabei, ihre Gefühle und aufkommenden Probleme zu navigieren.

Lauren Blakelys angenehm lockerer Schreibstil macht den Einstieg in die Geschichte leicht – man fliegt förmlich durch die Seiten. Auch die spicy Szenen sind gut geschrieben und sorgen für ordentlich ????.

Insgesamt ein tolles Buch für Fans der Tropes Polyamorie und Fake Marriage in Sports Romances, das unterhaltsame Lesestunden verspricht.

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Puck Yes

Rezensionen von Tara:

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Der Schrein der Könige von Sabine Weiß

Über die Entstehung des Dreikönigenschreins – spannend & unterhaltsam

„Der Schrein der Könige“ ist ein unterhaltsamer, historischer Roman der Autorin Sabine Weiß.

Die Handlung beginnt im 12. Jahrhundert in Verdun. Im Mittelpunkt stehen der Goldschmied Nicolaus von Verdun und seine Familie. Nach tragischen familiären Verlusten hört Nicolaus durch seinen Bruder Charles davon, dass in Köln ein Goldschmied zur Fertigung des Dreikönigenschreins gesucht wird.

Er macht sich mit seinen drei Kindern, Louis, Anna und Bastien auf den Weg. Der Start in Köln gestaltet sich alles andere als leicht, da die Kölner Goldschmiede den Auftrag nicht an einen Fremden verlieren möchten.

Wie auch schon in den vorherigen Romanen der Autorin bin ich direkt in die Vergangenheit eingetaucht. Sie versteht es, die Atmosphäre vergangener Zeiten lebendig werden zu lassen. Dabei habe ich eine Menge über die Lebensumstände der Bevölkerung und auch über die mittelalterliche Goldschmiedekunst erfahren.

Die Charaktere werden lebendig, facettenreich und authentisch dargestellt. Nicolaus war mir durchgehend sehr sympathisch. Sein Bruder Charles hat so gar nichts mit ihm gemeinsam, ist verschlagen und hat leider auch einen entsprechend schlechten Einfluss auf Louis.

Während in den vorherigen Romanen der Autorin die historischen Hintergründe im Vordergrund standen, sind es dieses mal Nicolaus, seine Familie und der Schrein. Das macht das Buch nicht weniger lesenswert, da es ausgesprochen unterhaltsam ist, sollte man aber wissen, damit man nicht enttäuscht wird, wenn man etwas Anderes erwartet.

Die Fakten um den Schrein sind wie gewohnt gut recherchiert und man merkt, dass die Autorin Geschichte studiert hat.

Zu Beginn des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, in dem die historischen Persönlichkeiten kenntlich gemacht sind. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, der einzelne historische Ausdrücke erklärt, die nochmals für ein tieferes Eintauchen in das damalige Zeitgeschehen sorgen.

Mit ihrem Nachwort hat Sabine Weiß den Schrein dann nochmals in den Mittelpunkt gestellt und ihr Werk perfekt abgerundet.
Es ist eine gelungene Mischung aus Fiktion und Fakten, die insgesamt ein großartiges Leseerlebnis bietet.

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Der Schrein der Könige

Rezensionen von Tara:

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Der Schrein der Könige von Sabine Weiß

Über die Entstehung des Dreikönigenschreins – spannend & unterhaltsam

„Der Schrein der Könige“ ist ein unterhaltsamer, historischer Roman der Autorin Sabine Weiß.

Die Handlung beginnt im 12. Jahrhundert in Verdun. Im Mittelpunkt stehen der Goldschmied Nicolaus von Verdun und seine Familie. Nach tragischen familiären Verlusten hört Nicolaus durch seinen Bruder Charles davon, dass in Köln ein Goldschmied zur Fertigung des Dreikönigenschreins gesucht wird.

Er macht sich mit seinen drei Kindern, Louis, Anna und Bastien auf den Weg. Der Start in Köln gestaltet sich alles andere als leicht, da die Kölner Goldschmiede den Auftrag nicht an einen Fremden verlieren möchten.

Wie auch schon in den vorherigen Romanen der Autorin bin ich direkt in die Vergangenheit eingetaucht. Sie versteht es, die Atmosphäre vergangener Zeiten lebendig werden zu lassen. Dabei habe ich eine Menge über die Lebensumstände der Bevölkerung und auch über die mittelalterliche Goldschmiedekunst erfahren.

Die Charaktere werden lebendig, facettenreich und authentisch dargestellt. Nicolaus war mir durchgehend sehr sympathisch. Sein Bruder Charles hat so gar nichts mit ihm gemeinsam, ist verschlagen und hat leider auch einen entsprechend schlechten Einfluss auf Louis.

Während in den vorherigen Romanen der Autorin die historischen Hintergründe im Vordergrund standen, sind es dieses mal Nicolaus, seine Familie und der Schrein. Das macht das Buch nicht weniger lesenswert, da es ausgesprochen unterhaltsam ist, sollte man aber wissen, damit man nicht enttäuscht wird, wenn man etwas Anderes erwartet.

Die Fakten um den Schrein sind wie gewohnt gut recherchiert und man merkt, dass die Autorin Geschichte studiert hat.

Zu Beginn des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, in dem die historischen Persönlichkeiten kenntlich gemacht sind. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, der einzelne historische Ausdrücke erklärt, die nochmals für ein tieferes Eintauchen in das damalige Zeitgeschehen sorgen.

Mit ihrem Nachwort hat Sabine Weiß den Schrein dann nochmals in den Mittelpunkt gestellt und ihr Werk perfekt abgerundet.
Es ist eine gelungene Mischung aus Fiktion und Fakten, die insgesamt ein großartiges Leseerlebnis bietet.

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Der Schrein der Könige

Rezensionen von Bibibabby:

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School of Talents Mission 1: Achtung, Alien! von Silke Schellhammer

Ich bin sehr zwiegespalten

Einerseits klingt die Geschichte ziemlich cool, und es passieren viele Dinge, die spannend sein sollten. Allerdings hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt, und ich bin nie richtig in die Geschichte hineingekommen. Die beiden parallelen Handlungsstränge des Ferienprogramms und des "Detektivfalls" konkurrieren um Aufmerksamkeit, und sobald in einem Handlungsstrang etwas passiert, werden wir vom anderen abgelenkt.

Das Ende ist spannend, aber die Szene auf dem Cover kommt in der Geschichte nie vor.
Die Stimmung ist insgesamt eher negativ. Die Kinder sind immer unglücklich und alles ist langweilig. Selbst als Erwachsener kostet es viel Energie, dieses Buch zu lesen, bis sich die Stimmung verbessert, was etwa im letzten Drittel des Buches der Fall ist.
Es gibt einen Konflikt zwischen den beiden Hauptfiguren, der nicht wirklich gelöst wird. Am Anfang liegt ein großer Fokus auf Elwins Fehlverhalten und Rücksichtslosigkeit. Dann kommt ein Kapitel aus seiner Perspektive, und danach wird sein Fehlverhalten nicht mehr erwähnt. Der Fokus verlagert sich dann darauf, wie verletzt er ist, wenn Alva ihre Freunde ständig erwähnt. Seine eigene Unsicherheit wird zu einem Problem, das Alva lösen und für das sie sich entschuldigen muss, während sein Fehlverhalten nie angesprochen wird. Ich finde, dass dies die falsche Botschaft an Kinder ist, die sich vielleicht wie Alva fühlen, und definitiv die falsche Botschaft für Kinder, die selbst dazu neigen, rücksichtslos zu sein wie Elwin.
Das Buch war für mich „nur okay”.

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School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!

Rezensionen von libraryoflaura:

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Und alles zerbricht (Paper Hearts 1) von Maxine Reuker

Scherben aus Papier

WORUM GEHT ES?
Ein Umzug von Berlin nach Zürich zieht der sechzehnjährigen Mila den Boden unter den Füßen weg.
Ohne ihre beste Freundin Juno und völlig isoliert in der fremden Stadt, sucht sie einen Ausweg aus ihrer Einsamkeit und findet ihn im Essen.
Doch was als vermeintlicher Trost beginnt, entwickelt sich schleichend zu einer unkontrollierbaren Essstörung.

Der Kampf gegen die eigenen Dämonen führt Mila schließlich in eine Klinik, wo sie auf Nicolas trifft. Zwischen Therapieeinheiten und dem harten Klinikalltag entsteht eine intensive Verbindung, die Milas Welt gleichermaßen rettet und ins Wanken bringt.
Eine Geschichte über das Zerbrechen und den mühsamen Versuch, die Scherben wieder zusammenzusetzen.

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Die emotionale Tiefe: Maxine Reuker schafft es, Milas Zerbrechlichkeit und ihre innere Zerrissenheit unglaublich greifbar zu machen. Man spürt jede Unsicherheit und jede Angst fast körperlich mit.
- Der Schreibstil: Die Autorin schreibt klar, ehrlich und völlig ungeschönt. Das sorgt dafür, dass die schweren Themen eine enorme Authentizität bekommen und den Leser direkt im Herzen treffen.
- Wichtige Thematik: Besonders die Darstellung der gefährlichen Dynamiken in Online-Foren fand ich mutig und extrem wichtig für die heutige Zeit.
- Die Optik: Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Die zarten Farben kombiniert mit den angedeuteten Rissen fangen den "Paper Hearts"-Vibe und die Verletzlichkeit der Geschichte perfekt ein.

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Die Liebesgeschichte: Die Romanze zwischen Mila und Nicolas ging mir persönlich etwas zu schnell. Im Setting einer Klinik wirkte diese überstürzte Entwicklung manchmal ein wenig unpassend.
- Das Erzähltempo: Einige Phasen der Genesung und der psychischen Erkrankung wurden für meinen Geschmack etwas zu übereilig abgehandelt. Ich hätte mir gewünscht, dass manchen Entwicklungen mehr Raum gegeben wird, da sie im echten Leben oft ja auch viel langwieriger sind.

FAZIT:
Mit 3,75 von 5 Sternen ist dieser Auftakt eine sehr intensive und schmerzhaft ehrliche Lektüre.
Das Buch ist definitiv keine leichte Kost und fordert den Leser emotional heraus.
Wer realistische Geschichten über die Schattenseiten des Lebens sucht, sollte zugreifen, aber unbedingt die Triggerwarnungen beachten.

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Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)

Rezensionen von manu63:

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Heat of the Everflame von Penn Cole

Der bisher schwächste Teil

Heat of the Everflame ist der dritte Band der Kindred’s Curse Reihe der Autorin Penn Cole.

Diem und ihre Gefährten schlagen sich weiterhin durch zu Diems Reich und müssen dabei etliche Gefahren meistern. Dabei entdeckt Diem immer mehr neue Fähigkeiten und ihre Beziehung zu Luther vertieft sich.

Für mich ist dieser Band bisher der schwächste weil sich etliche Szenen in die Länge ziehen und es bei den Gefahren und Problemen immer wieder zu Wiederholungen kommt.

Auch die Beziehung zu Luther wird im Laufe des Bandes immer mehr überhöht und zum Schluss mochte ich es fast nicht mehr lesen wie beide voneinander schwärmen und sich immer höher in den Himmel loben. Das ist für mich einfach zu dick aufgetragen. Auch Diem als Charakter gefällt mir immer weniger, sie bringt durch ihre, in meinen Augen unsinnigen, Entscheidungen das Leben ihrer Gefährten und auch ihres Gyvern immer wieder in Lebensgefahr. Auch ihre Entscheidungen ihre Gegner zu schonen, um Blutvergießen zu verhindern gehen nach hinten los. Kaum hat sie ihre Gegner verschont wenden sie sich gegen sie und das Blut vieler Unschuldiger wird vergossen.

Durch diese Szenen vergeht mir der Lesegenuss und ich kann Diem immer weniger verstehen und was die Autorin mit dieser Entwicklung bezwecken will.

Das Buch endet mit einen heftigen Cliffhanger, wobei ich mir schon vorstellen kann wie die Autorin das Dilemma lösen wird.

Ich hoffe nun das der nächste Band wieder besser wird, denn die ersten beiden Bände fand ich ganz gut.

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Heat of the Everflame

Rezensionen von Verena:

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Die Namen von Florence Knapp

Die Macht der Entscheidung

„Die Namen“ von Florence Knapp ist direkt ein Jahreshighlight, so sehr hat mich der Roman gepackt. Er ist auf sehr spezifische Weise character driven und entfaltet seine Wirkung aus einer einzigen Entscheidung heraus.
Getroffen wird diese im Jahr 1987: Cora ist auf dem Weg zum Amt, um die Geburt ihres Sohnes anzumelden und ihm dadurch auch endlich seinen Namen zu geben.

Offiziell steht nur einer zur Auswahl, denn ihr Mann Gordon, ein angesehener Arzt, erwartet, dass der Junge wie seit Generationen nach dem Vater benannt wird. Die große Schwester Maia möchte ihren Bruder Bear nennen. Cora selbst findet Julian schön, in der Hoffnung, dass ihr Sohn damit zu einer eigenständigen Persönlichkeit heranwachsen kann. Aus diesen drei Namensmöglichkeiten entwickelt der Roman drei Versionen eines Lebens.
Liegt es am Namen, dem, wofür sie stehen; ist es Schicksal oder warum entfalten wir uns so, wie wir es letztlich tun? Oder ist es völlig egal, wie wir heißen und es sind ganz andere Dinge, die unsere Leben lenken? „Die Namen“ macht deutlich, wie prägend Kindheit ist und wie einzelne, einschneidende Ereignisse eine ganze Biografie formen können.
Florence Knapp zeichnet die Figur Gordon/Julian/Bear auf außergewöhnliche Weise. In allen drei Perspektiven bleibt etwas Verbindendes, und doch fühlt sich jede Version der Figur eigenständig an. Gleiches gilt für Cora und Maia, deren Entwicklungen ebenso eindrücklich erzählt werden.
Nicht unerwähnt bleiben darf jedoch der Vater, dessen Einfluss auf die Familie größer ist als jeder Name. Die Gewalt, die er ausübt, schwebt über allem.
Und genau hier liegt auch mein einziger, aber leider nicht kleiner Kritikpunkt: die fehlende Triggerwarnung. Im Roman wird häusliche Gewalt brutal und detailreich geschildert. Darauf ist man nach dem Klappentext nicht vorbereitet und ich kann nicht nachvollziehen, warum hier auf eine Triggerwarnung verzichtet wurde.
Ich möchte „Die Namen“ ausdrücklich empfehlen, es ist ein hervorragender Roman, aber man sollte wissen, welches zentrale Thema dem Roman zugrunde liegt, bevor man es liest.

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Die Namen