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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

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Nightingale von Danielle Weidig

toller Cosy Crime

Klappentext / Inhalt:

Charmant. Britisch. Mörderisch.
Der zweite Teil der Cosy-Crime-Reihe zum Miträtseln, Schmunzeln und Wohlfühlen.
Nach ihrem ersten Mordfall will sich die extravagante Lady Lydia ganz ihrem neuen Leben als Countess widmen. Ehrlich! Wirklich! Doch dann erschüttert ein mysteriöser Mord die Pension im idyllischen Whispering Pines.

Der Hauptverdächtige? Ausgerechnet der Chauffeur ihrer exzentrischen Schwiegermutter. Lydia stöckelt durch ein raffiniertes Netz aus Lügen und Rätseln bis nach London und lernt, dass man bösen Menschen und bissigen Hunden besser nicht den Rücken zukehrt. Immer an ihrer Seite: der stilvolle, unentbehrliche Butler Godfrey.

Cover:

Den Stil des Covers mag ich sehr gern mit diesen sehr starken Konturen und dieser sehr bildlichen und schattenbehafteten Umsetzung. Diese ist mir auch bereits beim ersten Band sehr positiv aufgefallen und diesen erkennt man natürlich sehr gut wieder und damit ist auch der Wiedererkennungseffekt der Reihe hier auf jeden Fall sehr gut zu erkennen und zu sehen,

Meinung:

Wie toll, dass wir auch diesmal Lydia wieder begleiten dürfen. Dies ist nun schon ihr zweiter Mordfall. Man kann diese aber auch gut unabhängig lesen, da diese in sich geschlossen sind. Mir war der erste band bekannt und dort hatte ich Lydia bereits in mein Herz geschlossen und hatte mich dementsprechend schon sehr auf dieses Buch gefreut.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Eine wundervolle Cosy Crime Story mit viel Atmosphäre und guter Unterhaltung. Wundervoll zum miträtseln, entspannen und schmunzeln. Mir hat es richtig gut gefallen, die Charaktere haben Seele, die Storyline ist ausgewogen und das Ganze ist sehr schön durchdacht. Spannung kommt mehr und mehr auf und nach und nach fügen sich die Puzzle Teile zusammen. Die Geschichte ist kurzweilig und bildlich erzählt und man kann dem Gesamten sehr gut folgen.

Die einzelnen Kapitel haben eine gute Länge und auch die Anfänge sind sehr gut und schön hervorgehoben. Orts- und Zeitangaben an den Anfängen sind hilfreich. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen. Alles in allem ist es rund und unterhaltsam.

Fazit:

Eine wundervolle Cosy Crime Story mit viel Atmosphäre und guter Unterhaltung.

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Nightingale

Rezensionen von Claudia R.:

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Gefährten des Dunkels von Mario Hackel

detailreich

Klappentext / Inhalt:

Nicht jedes Dunkel erhebt sich mit Schwertern.
Manches wächst leise – aus Angst, aus Schuld oder aus gut gemeinten Entscheidungen heraus.
In einer Welt, die lange im Gleichgewicht schien, mehren sich die Gerüchte über wandelnde Tote, verbotene Magie und das Wiedererwachen alter Mächte.

Während politische Räte debattieren und alte Vorurteile neue Nahrung finden, geraten Einzelne an die Grenzen ihrer Möglichkeiten.
Runland Falkenstieg wollte nie führen, doch er muss Entscheidungen treffen, die andere nicht tragen können. Neria verteidigt ihre Freiheit in einer Welt, die Geheimnisse misstrauisch beäugt. Falvoril glaubt an Ehre und Loyalität, bis er erkennt, wie schnell beides zur Rechtfertigung von Gewalt werden kann. Gemeinsam stehen sie vor Prüfungen, für die es keine richtigen Antworten gibt – nur Konsequenzen.
»Gefährten des Dunkels« erzählt von Schuld ohne klare Täter, von Verantwortung ohne Sicherheit und von einer Welt, die nicht zerbricht, weil das Böse gewinnt, sondern weil Angst zu oft als Ordnung missverstanden wird.
Ein epischer Fantasy-Roman über Freundschaft, Macht und die Frage, wie viel Dunkelheit entsteht, wenn Menschen versuchen, das Richtige zu tun.

Cover:

Das Cover wirkt etwas düster und zugleich dadurch auch spannend. Eine bekuttete Person und ein Pferd sind hier erkennbar und es ist in Grautönen und eine eher mystischen düsteren Atmosphäre angehaucht. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt.

Meinung:

Detailreiche und bildliche Beschreibungen setzen das Ganze sehr gut in Szene. Spannende und fesselnde Storyline, die durch die Details nicht zu sehr abgeflacht hat wurde, sondern eine fantasievolle und kreative Umsetzung, die für Bilder im Kopf sorgte.

Auch wenn ich eigentlich eher recht kurze Kapitel mag, wurde ich hier von den doch recht langen Kapitel nicht abgeschreckt.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. Der Detailreichtum und der doch recht bildliche Erzählstil sorgen für Atmosphäre und man kann sich so das Ganze sehr gut vorstellen. Die Beschreibungen sind klasse und gut vorstellbar. Klasse fand ich auch die Karte zu Beginn, sowie die Illustrationen zwischen hindurch und auch das Personenregister am Ende, sowie die Anmerkungen fand ich sehr hilfreich und klasse umgesetzt. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen. Die Anfänge der Kapitel waren sehr gut erkennbar und auch die Umsetzung des Ganzes fand ich sehr schön gelungen.

Die Geschichte ist fantasievolle und fesselnd, sowie unterhaltsam. Man merkt hier die Liebe zum Detail und das sich zum gesamten sehr viel Gedanken gemacht wurde und viel Herzblut hineingesteckt wurde.

Die Storyline an sich ist spannend und unterhaltsam. Die Sichten und Erzählweisen manchmal nicht ganz klar, so dass man sich besonders anfangs ein wenig orientieren musste, alles in allem ist es aber klasse umgesetzt und sorgt für tolle Lesemomente.

Von mir 4,5 Sterne, die ich hier gern auf 5 Sterne aufrunde.

Fazit:

Detailreiche und bildliche Beschreibungen, die für eine tolle Umsetzung sorgen.

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Gefährten des Dunkels

Rezensionen von nanu?!:

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Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Locker durch die Hose atmen

Die Beförderung zur Vorstandsvorsitzenden beim Aviola-Konzern, ist Marlene Buchholz so gut wie sicher.
Die Stelle bekommt sie aber nur, wenn sie vorher ein Achtsamkeitsseminar beim preisgekrönten Seelenflüsterer Alex Grow absolviert.
Der Aviola-Vorstand findet nämlich, Marlene hat in Sachen Menschlichkeit etwas Nachholbedarf.

Aber was, wenn der Seelen-Coach plötzlich selbst in einer Sinnkrise steckt?

Den Anfang fand ich wunderbar. Marlene als knallharte Geschäftsfrau die sich alles nimmt, was sie will und im Grunde, wie ein Geschäftsmann handelt.
Sie zeigt Alex Grow mit ihrem trockenen Humor und flotten Sprüchen, wohin er sich seine achtsamen Kalendersprüche stecken kann. Das hat Spaß gemacht.
Auf gewisse Weise sind beide Hauptfiguren voneinander angewiesen. Sie bekommt ihre Beförderung nicht, wenn sie Alex nicht zufriedenstellt. Und er könnte seine Akademie verlieren, wenn er Marlenes Boss nicht zufriedenstellt.
Beide Figuren machen auf wenigen Seiten eine große Entwicklung durch, aber ehrlich gesagt fand ich die nur bedingt glaubwürdig.
Niemand überdenkt so plötzlich sein ganzes Leben und findet nebenbei auch noch die Erleuchtung. Und das alles nach einem Waldspaziergang (überspitzt gesagt).
Wozu andere Jahre brauchen, um an sich selbst zu arbeiten, schaffen die beiden in wenigen Tagen.
Deswegen fand ich Marlene und wie sie sich letztendlich entscheidet, besonders enttäuschend.

Die Nebenhandlung mit dem Wald und den Aktivisten fand ich spannend und eine willkommene Abwechslung.
Dabei hat mir besonders die Teenagerin Conny gefallen. Die fand ich von allen Figuren am echtesten. Sie weiß was sie will, wofür sie einsteht und kämpft. Von ihr hätte ich am liebsten mehr erfahren und gelesen.

Vom Schreibstil her ist das Buch so, wie man es bereits gewohnt ist von Maxim Leo. Er schreibt flüssig, einnehmend und ruhig. Man wird sogleich in die Geschichte eingesaugt und man merkt gar nicht, wie schnell man voran kommt.
"Schreiend komisch" wie der Beschreibungstext verspricht, konnte ich die Geschichte nicht finden, aber es gibt eine gewisse Situationskomik, die mich zum schmunzeln brachte.
Insgesamt finde ich Maxim Leos neustes Werk solide, teilweise auch echt unterhaltsam, aber auch teilweise unbefriedigend.

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Einatmen. Ausatmen.

Rezensionen von Claudia R.:

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Nightmore - Das gruseligste Internat der Welt (Band 2) - Zombie gesucht von Vanessa Walder

humorvolles Gruselabenteuer

Klappentext / Inhalt:

Bist du bereit für das gruseligste Internat der Welt?

„Will man wirklich ein solches Gruselinternat besuchen? Auf jeden Fall!“ Stiftung Lesen

Ja, sind denn alle irre hier?! Endlich hat der frisch gebissene Werwolf Fynn neue Freunde gefunden, da wird einer von ihnen entführt: Zombie Edgar.

Fynn findet nur sein Auge im Kerker der Schule. Das Verrückte ist: Die Direktorin weiß ganz genau, wer Edgar gefangen hält. Nur sind diese Wesen so mächtig, dass sich keiner mit ihnen anlegen will. Noch nicht einmal die gruseligsten Lehrer in Nightmore. Verdammte Feiglinge! Dann müssen Fynn und seine Dämonenfreundin Sinista eben allein auf Rettungsmission. Dummerweise scheint auch Sinista zu kneifen. Der junge Werwolf muss sich allein auf den gefährlichen Weg machen, um seinen Freund zu retten ... oder?

Monster, Moore, Nervenkitzel – kommst du mit?

Der zweite Band der coolen neuen Reihe mit Dämonen , Moormonstern und vielen anderen gruseligen Gestalten
Superwitzig und spannend erzählt von Erfolgsautorin Vanessa Walder
Extra-gruselig illustriert von Philipp Ach
Perfekt für Erstleser*innen : viele Bilder, großer Lesespaß, schneller Leseerfolg
Ein tolles Geschenk für Fans von Wednesday und Addams Family
Für Jungen und Mädchen ab 7 Jahren
Zum Vorlesen , Mitlesen und ersten Selberlesen
Lesemotivation : Zu diesem Buch gibt es Quizfragen auf Antolin
Cover:

Das Cover ist wieder richtig klasse und ehrlich umgesetzt. Ein großes Monster ist hier erkennbar und scheint gerade Fynn zu verspeisen. Gruselig und abenteuerlich wird hier so bereits eine tolle Atmosphäre erschaffen und Spannung aufgebaut. Das Cover ist toll umgesetzt. Auch der Wiedererkennungseffekt zum ersten Band ist hier vorhanden. Optisch und farblich sehr ansprechend.

Meinung:

Fynn wurde von einem Werwolf gebissen und geht seither auf die Nightmore Academy. Im ersten Abenteuer erfährt man dazu noch etwas mehr. Der Reihenauftakt konnte begeistern und daher war ich nun schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, welche ebenfalls überzeugen konnte. Man kann diese daraus unabhängig lesen, ich denke aber, dass es mit Vorkenntnissen mehr Spaß macht und man so auch besser in Geschehnisse und Charaktere hineinfindet.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in alles hinein. Auch die Entwicklung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Fynn hat endlich Freunde gefunden und dann wird Edgar von den Feen entführt und so muss Fynn Mut beweisen. Es wird also spannend und auch der Humor bleibt dabei nicht auf der Strecke.

Die einzelnen Abschnitte bzw. Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Schriftgröße ist passend gewählt und das Ganze wird sehr locker und gut verständlich erzählt. Die Kapitelanfänge sind gut ersichtlich und die Überschriften passend, ohne dabei zu viel zu verraten.

Die schwarz-weiß Illustrationen sind wundervoll umgesetzt und gezeichnet und veranschaulichen nicht nur die Situation sehr gut, sondern lockern das Ganze auch sehr gut auf und rundes es im Gesamten perfekt ab. Die Illustrationen machen sehr viel Freude und passen perfekt zur Geschichte.

Mut und Freundschaft spielen hier eine wichtige Rolle, aber auch Unterhaltung, Spannung und Humor kommen hier nicht zu kurz.

Ein gelungenes Gruselabenteuer mit jede Menge Humor und guter Unterhaltung. Die Charaktere sind klasse und auch die gesamte Story ist sehr schön umgesetzt.

Fazit:

Humorvolles Gruselabenteuer über Mut und Freundschaft.

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Nightmore - Das gruseligste Internat der Welt (Band 2) - Zombie gesucht

Rezensionen von Gavroche:

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Real Americans von Rachel Khong

Identität

Lily Chen arbeitet als unbezahlte Praktikantin in einem Medienunternehmen und trifft auf der Weihnachtsfeier auf Matthew, den Sohn eines superreichen Pharmaunternehmers, der ein ganzes Imperium an Firmen besitzt. Aber ist sie käuflich? Soll sie sich auf ihn einlassen?
Interessanterweise gibt es bereits eine Verbindung zur Familie von Matthew.

Der zweite Teil spielt Jahre später und wird aus Sicht von Nick, Lilys Sohn erzählt. Er ist bei seiner Mutter aufgewachsen, kennt seinen Vater nicht. Nick jobbt auf einer Austernfarm und die Auster auf dem Titelbild kommt immer wieder in dem Roman vor, auch wenn sie dann doch eher eine Nebenrolle spielt.
Lily ist in den USA geboren, ihre Eltern haben ihr kein Chinesisch beigebracht, Nick hat aus anderen Gründen keine Verbindung zu China - um es mal so kryptisch auszudrücken.
Der dritte Teil ist aus einer weiteren Perspektive geschrieben.
Es geht unter Anderem um Genetik, Heimat, Familie und auch ein klein wenig Mystik, die Geschichte (chinesischer) Einwanderer, die USA und so viel mehr.
Mir hat das Buch gut gefallen, die Familiengeschichte steht nicht im Zentrum und wird auch am Ende nicht konsequent zu Ende erzählt. Weitere Themen kann ich schlecht ohne Spoiler nennen.
Der Schreibstil gefiel mir gut und der Roman hat mir so einige Denkanstöße gegeben.

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Real Americans

Rezensionen von Anno:

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Lutz Geißlers Almbackbuch von Lutz Geißler

Beseelt von Brot und Alm

Von Lutz Geißler stehen bei mir schon zwei Brotbackbücher und beide liebe ich. Aber an dieses Almbackbuch reichen sie trotzdem nicht heran. Es scheint mir als wäre dieses Lutz Geißlers Meisterwerk- ein dicker schwerer Wälzer, unhandlich aber voller Wissen, Lebensfreude und Herzblut, ursprünglich und ehrlich.

Genau wie die über 120 abgedruckten Rezepte darin.
Die Mehltypen scheinen bewusst überschaubar gehalten worden zu sein, die Vielfalt aber begrenzt dies beileibe nicht. Man findet darin Sauerteig- und Hefe-Rezepte, die unterschiedlichsten Brote, regionale, wie auch welche aus anderen Ländern, Kleingebäck, Feingebäck und auch vereinzelt Gerichte, wie Pizza, Dinnete und Kaspressknödel.
Der Aufbau der Rezepte ist ungeheuer durchdacht gestaltet. Sie beinhalten neben der üblichen Zutatenübersicht immer auch eine Infoleiste mit Daten zum Brot, sowie ein Planungsbeispiel samt Urzeiten, die mir die Vorbereitungen enorm erleichtert haben. Die Teige werden lang geführt, es wird mit Vorteigen gearbeitet, manchmal sogar mit Autolyse, Brühstück, Quellstück oder in zweistufiger Teigführung.
Die einzelnen Schritte sind logisch und übersichtlich gestaltet und werden treffend erklärt. Alle Brote gelangen mir damit auf Anhieb. Nur der Dinkelseelenteig, geriet mir etwas zu weich. Für solche Fälle oder für Ideen zur Abwandlung wurde im Buch sogar oft Platz für entsprechende Notizen gelassen. Ist das nicht toll?!
Ein einleitender Text berichtet von Eigenschaften, Besonderheiten oder der Entstehungsgeschichte des jeweiligen Backwerks und stimmt gut auf das daraufhin folgende Rezept ein. Ob das aber die Auswahl erleichtert? Ja und nein. Man kann den Charakter des Brotes dadurch gut einschätzen, daher ja, aber die Texte klingen auch oft so gut, dass man sich schwer für ein Rezept entscheiden kann. Ich jedenfalls habe in der Zeit in der ich dieses Buch jetzt schon habe, so viel gebacken wie glaube ich, noch nie zuvor.

Doch auch wenn die Rezepten den größten Teil des Buches einnehmen, man lernt in ihm auch die Menschen hinter den Rezepten sehr gut kennen- nicht nur Lutz Geißler, sondern z.B. auch Roswitha Huber, Lehrerin, Kursleiterin und Inhaberin der Kalchkendlalm. Man erfährt von Werdegängen und Plänen, sogar etwas über Weltanschauungen, über Geologie und von Traditionen wie dem Bau eines Holzofen. Und immer wieder begegnet man auch der beeindruckenden Natur dieser Gegend- sei es in Form von beeindruckenden Aufnahmen oder in den herzlichen Worten des Autors.
Am liebsten würde ich jetzt sofort zu dieser Alm reisen, die dortige Natur erleben, den Menschen begegnen, teil ihrer Gemeinschaft sein, gemeinsam Brot backen und vielen weiteren ihrer Geschichten lauschen.

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Lutz Geißlers Almbackbuch

Rezensionen von Ameland:

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Wer hat den Teufel an die Wand gemalt? von Rolf-Bernhard Essig

Wenn ich das mal wüsste

Die Benutzung von Redensarten im täglichen Leben ist so selbstverständlich wie das Atmen. Oft fällt es einem gar nicht auf, geschweige denn macht man sich Gedanken dazu woher diese Redensart kommt.

Ich finde so etwas ja total spannend. Wer hätte gedacht, dass der Spruch Blut ist dicker als Wasser durch Wilhelm II.

im Jahr 1896 populär gemacht wurde als er sich auf die verwandtschaftlichen Beziehungen der Throne von Deutschland und Großbritannien bezog. Mit jemandem quitt sein war sogar schon im 13. Jahrhundert in der deutschen Kaufmannssprache üblich. Mir ist beim Durchblättern des Öfteren ein „ach, sieh da“ entschlüpft.

Dieses Buch aus dem Dudenverlag geht mehr als 700 Redensarten auf den Grund und beschäftigt sich mit Herkunft und Bedeutung. Nicht bei allen Redewendungen konnte heute noch der Ursprung ermittelt werden.

Ich werde in Zukunft wohl öfters eine von mir benutzte Redensart nachschlagen.

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Wer hat den Teufel an die Wand gemalt?

Rezensionen von Piet1990:

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Judiths kleine Farm, Band 3, von Judith Rakers

Wiedersehen auf der Farm

Mit „Judiths kleine Farm – Band 3“ kehrt man noch einmal auf die kleine Farm zurück und begleitet Judith auf ihrem weiteren Weg. Wie schon in den vorherigen Bänden stehen das Leben auf dem Land, die Tiere und die kleinen Herausforderungen des Alltags im Mittelpunkt.

Der Roman lebt vor allem von seiner warmen, ruhigen Atmosphäre.

Man merkt, wie viel Herz in der Geschichte steckt, und gerade das macht den Reiz der Reihe aus. Die Figuren sind vertraut, und man verfolgt gerne, wie sich Judiths Leben weiterentwickelt.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen. Es ist keine besonders dramatische Geschichte, sondern eher eine ruhige, entspannte Lektüre mit viel Gefühl für das Landleben.

Fazit:
Ein schöner Abschluss der Reihe, der vor allem Fans der vorherigen Bände gefallen wird. Wer Geschichten über das Leben auf dem Land, Tiere und einen Neuanfang mag, wird hier wieder gerne auf Judiths kleine Farm zurückkehren.

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Judiths kleine Farm, Band 3,

Rezensionen von Tara:

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Der Stoff, aus dem die Dinge sind von Jonathan Drori

Wertvolles Wissen wundervoll illustriert

„Der Stoff, aus dem die Dinge sind: Was wir aus Pflanzen machen“ ist ein sorgfältig recherchiertes Sachbuch für junge Leser ab acht Jahren des britischen Autors, Filmemachers und Naturschützers Jonathan Drori.

Jedem ist klar, dass Pflanzen zur Grundlage unseres Lebens gehören. Wir sind auf sie angewiesen, um uns zu ernähren und sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Klimaregulierung.

Aber wie vielfältig sie sind und in wie vielen Produkten, die wir tagtäglich verwenden sie stecken, das ist vermutlich nur den wenigsten bewusst.

Hier hat der Autor 30 recht bekannte Pflanzen herausgegriffen und jeder von ihnen einen Doppelseite gewidmet. Auf dieser gibt es zahlreiche Informationen mit historischen Details, ihrer Verwendung in den unterschiedlichsten Bereichen wie Kleidung, Technologie, Lebensmittel, Fahrzeuge, Farbstoffe, Pflegeprodukte und vieles mehr. Auch über die Pflanzen selbst – Frucht, Blüte, Wurzel, Blätter – gibt es zahlreiche interessante Details.

Jede der Seiten wurde von Illustratoren Raxenne Maniquiz und Jiatong Liu liebevoll gestaltet und es gibt eine Menge zu entdecken. Auch das Buchcover ist hier ein Highlight, da es nicht nur optisch ein Eyecatcher ist, sondern auch haptisch ein Erlebnis, so dass wir das Buch gerne immer wieder gerne zur Hand nehmen.

Ich kann dieses gut recherchierte, interessante Buch über Pflanzen und unsere Natur nur empfehlen.

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Der Stoff, aus dem die Dinge sind

Rezensionen von Piet1990:

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Melken von Sanna Samuelsson

Rau, ungewöhnlich und eindringlich

„Melken“ ist ein Roman, den ich nicht ganz so leicht einordnen kann, wenn ich ehrlich bin. Die Geschichte wirkt roh und direkt, manchmal fast sperrig. Genau das macht dann aber einen großen Teil ihrer Wirkung aus. Statt einer klassischen Handlung steht vor allem das Leben der Figuren und ihr Umfeld im Mittelpunkt.

Der Schreibstil ist reduziert und nüchtern. Vieles bleibt zwischen den Zeilen, was das Lesen für mich stellenweise herausfordernd gemacht hat.

Die Figuren wirken außerdem widersprüchlich, aber dadurch auch irgendwie doch sehr real. Nicht jede Passage hat mich gleich stark in ihren Bann gezogen, trotzdem bleibt das Buch durch seine eigene Tonlage und Perspektive im Gedächtnis.

Fazit:
Ein doch eher eigenwilliger Roman mit rauer Sprache und starken Figuren. Keine leichte Lektüre, aber eine, die durch ihre besondere Atmosphäre lange nachwirkt.

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Melken