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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

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Felsenfest von Nora Imlau

Geborgenheit und Freiheit

Felsenfest von Nora Imlau ist kein Erziehungsratgeber im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr ein einfühlsames Buch rund um die Eltern-Kind-Beziehung. Es gibt Einblicke in das, was die Autorin ihren Kindern mitgeben möchte: Geborgenheit und Freiheit. Dass es wichtiger ist, sich geliebt zu fühlen, als Erziehung mit aller Konsequenz durchsetzen zu wollen.

Die knapp 48 Seiten lesen sich schnell und angenehm, teilweise fast lyrisch. Jede Doppelseite hat eine Überschrift und eine eigene Thematik. In manchen dieser kurzen Denkansätze habe ich mich selbst gesehen, andere haben mich zum Nachdenken angeregt. Gerade mit größeren Kindern hatte ich bei den Zeilen, die sich dem liebevollen Loslassen widmen, dem Dasein trotz Distanz, ein melancholisches Gefühl. Die bunten Zeichnungen auf jeder Seite haben mir sowohl von der farblichen Abstimmung als auch von der Thematik gut gefallen. Insgesamt habe ich das Buch als sehr liebevoll empfunden.

Ich denke, es ist vor allem ein schönes Geschenkbuch für junge Familien, die noch am Beginn ihrer Reise stehen.

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Felsenfest

Rezensionen von Tara:

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Real Americans von Rachel Khong

Ein vielschichtiger Gesellschaftsroman

„Real Americans“ ist eine generationenübergreifende Familiengeschichte der asiatisch-amerikanischen Autorin Rachel Khong.

Die Handlung beginnt im Jahr 1999 in New York. Die 22-jährige Kunsthistorikerin Lily Chen ist auf Jobsuche. Ihre Mutter Mei Ling ist als Wissenschaftlerin aus China in die USA eingewandert.

Sie betrachtet sich als Amerikanerin und hat mit ihrer Tochter nur englisch gesprochen. Über ihre Vergangenheit, ihr Leben in China hat sie Lily nicht erzählt. Das Verhältnis zwischen den beiden ist sehr distanziert. Als Lily nun auf Matthew – den reichen Sohn eines Pharmaunternehmens – trifft und die beiden sich verlieben, prallen Welten aufeinander.

Der Roman besteht aus drei Teilen. Nach dem ersten aus Lilys Perspektive, folgt ein Zeitsprung von 20 Jahren. In diesem Abschnitt steht dann Lilys 16-jähriger Sohn Nick im Vordergrund. Im Jahr 2030 werden die Ereignisse rückblickend aus der Sicht von Lilys Mutter Mei erzäht.

Der Schreibstil von Rachel Khong liest sich angenehm und sie hat ihre Charaktere authentisch dargestellt. Ihre inneren Konflikte fand ich nachvollziehbar und gut beschrieben. Nicht jeder von ihnen ist direkt leicht zu greifen, aber rückblickend erklärt sich einiges.

Thematisch ist der Roman sehr vielschichtig. Es geht um Spurensuche, Identität, Genforschung, Migration, familiäre Konflikte und Zugehörigkeit. Die Ereignisse, die hier aufgedeckt werden, sind nicht immer leicht zu lesen, sondern gehen an die Substanz.
Es ist insgesamt eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und im Gedächtnis bleibt.

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Real Americans

Rezensionen von liesmal:

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Sommer auf Perigo Island von Perry Chafe

Das Buch ist ein Juwel

Der Debütroman von Perry Chafe ist einfach grandios. Vom Anfang bis zum Ende macht die Geschichte ohne Unterbrechung Spaß.

Dass es sich bei dem Schauplatz Perigo Island um einen fiktiven Ort handelt, mag ich kaum glauben. Es fühlt sich einfach alles echt an. Chafe beschreibt Perigo Island so bildhaft und unglaublich detailliert, dass ich mittendrin bin und auch gar nicht mehr fort möchte.

Vier Freunde verbringen ihre Ferien gemeinsam auf der Insel. Dass das junge Mädchen Anna verschwunden ist, zu dem der zwölfjährige Pierce eine besondere Verbindung hatte, wirft einen großen Schatten auf die Idylle. Da gibt es aber auch noch diesen Meeresbiologen, der sich sehr merkwürdig und verdächtig verhält. Hat er Anna auf dem Gewissen?

Ein weiterer Erzählstrang beschäftigt sich mit dem Fischfang, von dem die meisten Menschen hier leben. Sehr spannend ist alles, was der Autor zum Leben der Fischer, aber auch zum schwindenden Fischfang zu erzählen weiß. Da ist dann nicht mehr alles fiktiv, sondern brandaktuell. Besonders gebannt war ich, als es um die Arbeit der Kinder ging, die mit dem Zungenschneiden von Kabeljau Geld verdienen. Die Erzählung dazu macht so neugierig, dass ich gleich nach dem Beenden des Buches nach weiteren Informationen suchen muss.

Perry Chafe: ein Name, den ich mir unbedingt merken werde. Ich gebe aus vollem Herzen eine uneingeschränkte Leseempfehlung und hoffe, bald einen weiteren Roman des großartigen Autors zu lesen.

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Sommer auf Perigo Island

Rezensionen von Kapitel60:

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Phineas und Ferb - Monstermarathon von Disney

Abgefahren...

Worum geht’s?
Phineas und Ferb, die Helden der gleichnamigen Disney‑Fernsehserie, sorgen immer für Turbulenzen und verrückte Abenteuer. In diesem Comicbuch darf man gleich zwei abgefahrene Geschichten lesen.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Der Comic ist sehr lebhaft, knallbunt und wirkt etwas überladen.

Man kann der Geschichte trotzdem sehr gut folgen. Was ich persönlich nicht so toll finde, sind die Großbuchstaben, die für die Sprechblasen verwendet werden. Das kommt leider sehr oft vor, aber ich habe noch nicht ganz verstanden, warum. Ich finde, die Comics sind dadurch viel anstrengender zu lesen.

Fazit:
Da mein Enkelsohn ein riesiger Comicfan ist, bin ich immer wieder auf der Suche nach neuem Lesestoff. Je verrückter, umso besser. Er kennt zwar die Serie nicht, ist aber hin und weg von diesem Buch und liest immer wieder Passagen daraus. Er findet es sehr lustig und kann sich hervorragend darüber amüsieren.

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Phineas und Ferb - Monstermarathon

Rezensionen von Herwig Oberlerchner:

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Abschied(e) von Julian Barnes

Enttäuschte Erwartung

Das Buch, groß angekündigt als Abschiedswerk und letzter Gruß an die Leser, ist grob in drei Teile zu gliedern: Im ersten Teil beschäftigt sich Barnes weder breit noch tief mit Gedächtnispsychologie. Im zweiten Teil geht es um ein befreundetes, inzwischen verstorbenes Paar (Jean und Stephen), für deren enttäuschende Beziehung Barnes zweimal als Pate fungiert und im dritten Teil geht es – wieder wenig differenziert und oberflächlich – um Abschied, Krankheit, Altwerden, Vergänglichkeit und was von uns bleibt.

Barnes spricht von Selbstmord statt von Suizid, vom Unterbewusstsein statt vom Unbewussten, aber für die schlechte Übersetzung kann er wohl nichts. Oder ist sie doch Ausdruck altersbedingter Entdifferenzierung und Schlampigkeit, die sich durch das Buch ziehen? Meine Erwartungen wurden leider enttäuscht, auch wenn ab und zu und passagenweise großartige Erzählkunst durchblitzt.

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Abschied(e)

Rezensionen von drachenzahn:

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Rabid von Ivy Asher; Raven Kennedy

Bitte zieh dir etwas an

Die Romantasy Rabid bringt einige Zutaten mit, die grundsätzlich vielversprechend sind: Werwölfe, eine starke weibliche Hauptfigur und eine düstere, von Machtstrukturen geprägte Welt. Aber letztlich verkommt die Geschichte hinter klischeehaften Figuren, einer voraussichtlichen Storyline, teilweise lächerlich anmutenden Plots und einem eindimensionalen Bösewicht.

Seneca hat gerade ihre Mutter unter dubiosen Bedingungen verloren und damit ihren Schutzwall gegen den grausamen und sexistischen Alpha. Sie ist eine selbstbewusste und kämpferische Frau, deren Werwolfhälfte sich ebenso wenig unterkriegen lassen will wie sie selbst. Dennoch wird sie letztlich einem fremden, wilden Wolfsrudel vor die Füße geworfen. Die Chemie zu dem dort ansässigen Alpha ist sicher nicht von der Hand zu weisen. Allerdings mutet es schon etwas seltsam an, dass die Protagonistin während der Geschichte fast durchgehend nackt herumspringt. Das geht sogar soweit, dass die Versuche des Love-Interests sie einzukleiden, zu einem Running Gag verkommen.

Sicherlich werden reine Romantasy-Liebhaber mit dieser Geschichte vollkommen auf ihre Kosten gekommen. Die Handlung ist relativ kurzweilig, wenn auch wenig glaubwürdig – und damit meine ich nicht die fantastischen Elemente. Die Protagonisten und das neue Wolfsrudel sind auch durchaus sympathisch und interessant. Die Bösewichte hingegen empfinde ich als völlig überzeichnet. Man sollte sich zudem bewusst sein, dass hier Themen wie sexueller Missbrauch angesprochen, wenn auch nicht direkt gezeigt werden. Etwas seltsam sind auch die Spice-Szenen, da hierbei der Mann Knoten entwickelt, sodass er vorerst nicht von der Frau getrennt werden kann. Das widerspricht meiner Meinung nach dem Prinzip der Emanzipation.

Rabid bietet bekannte Romantasy-Zutaten in einem düsteren Setting mit feministischer Grundidee, bleibt in der Umsetzung aber zu klischeehaft und oberflächlich, um wirklich überzeugen zu können. Wer nicht allzu viel Tiefe erwartet, findet hier dennoch kurzweilige Unterhaltung.

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Rabid

Rezensionen von Bücherfreundin:

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Letzter Akt von Andreas Schäfer

Beeindruckender Roman mit Tiefgang

In seinem neuen Roman "Letzter Akt", der im Dumont Verlag erschienen ist, erzählt Andreas Schäfer die Geschichte der Schauspielerin Dora Martin. Die 41-Jährige, die eigentlich Dorothea heißt und in Frankfurt aufgewachsen ist, ist unmittelbar nach ihrem Abitur nach London gezogen. Nachdem sie dort viele Jahre in Filmen und Fernsehproduktionen erfolgreich war, steht sie nun wieder auf einer Theaterbühne.

Bei der Premierenfeier in einer Bar lernt sie den schottischen und in der Kunstszene unbekannten Maler Victor Hastings kennen, der anscheinend noch nie etwas von ihr gehört hat. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und werden ein Paar. Sie treffen sich heimlich, fernab der Öffentlichkeit, in Victors Wohnung. Victor kommt nie ins Theater, um sie auf der Bühne zu sehen, er ist damit beschäftigt, seine Ausstellung vorzubereiten. Bald bittet Dora ihren Freund, sie zu malen. Als sie das fertige Bild sieht, ist sie fassungslos ....

Das Buch ist in drei Teile gegliedert, der erste und umfangreichste Teil spielt 2005 in London, im zweiten Teil springt die Handlung ins Jahr 1982, und wir lernen die junge Dorothea und ihre Freundin Vera kennen. Die beiden spielen mit Begeisterung in der Theatergruppe ihrer Schule. Der letzte, nur wenige Seiten umfassende Teil, spielt im Jahr 2010 in Schottland und erzählt, wie es mit Dora und Victor weitergegangen ist.

Die fesselnde Geschichte hat mir sehr gut gefallen, ich mochte den ruhigen Erzählstil und die schöne Sprache. Die Charaktere sind authentisch und liebevoll gezeichnet. Ich mochte die ehrgeizige Dora und habe ihren Mut bewundert, in so jungen Jahren nach London zu gehen. Dort konnte sie sich vollkommen neu erfinden und ihre Träume verwirklichen. Es war spannend, hinter die Kulissen eines Theaters zu blicken und in die Welt der Kunst einzutauchen.
Der zweite Teil des Buches, der 1982 spielt und in dem es um die Schülerinnen Dorothea und Vera geht, hat mich besonders berührt. Ich konnte sehr gut nachempfinden, in welcher Konfliktsituation Dorothea sich damals befand. Sie brannte für ihr Lebensziel und musste die Weichen für ihre Zukunft stellen.
Der dritte Teil des Buches stellte für mich einen gelungenen und stimmigen Abschluss dar.

Absolute Leseempfehlung für diesen beeindruckenden Roman, in dem es nicht nur um das Leben und die Kunst, sondern auch um eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung und die Bewältigung einer verdrängten Vergangenheit geht.

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Letzter Akt

Rezensionen von drachenzahn:

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Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß von Disney; Alex Hirsch; Shane Houghton

Zwischen Monsterjagd und Glitzerkleber

Mit viel Humor und einem guten Gespür für die Serie führt dieses Buch durch die mysteriöse, aber vor allem verrückte Welt von Gravity Falls. Es greift nicht nur zahlreiche bekannte Episoden auf, sondern fängt auch die Eigenheiten der Hauptfiguren sehr authentisch ein.

Während Dipper mit ernstem Ton vor den Gefahren verschiedener Mysterien warnt, bringt Mabel mit ihren herrlich absurden Kommentaren und Einfällen eine gehörige Portion Chaos und Spaß in den Text.

Die beiden Perspektiven sind dabei auch visuell gut voneinander getrennt. Dippers Beiträge erscheinen in Schwarz, wohingegen Mabels Notizen und Ideen sofort durch knalliges Pink ins Auge springen. Das sorgt für eine klare Struktur und natürlich auch für viele Lacher.

Besonders schön ist der interaktive Charakter des Buches. Die Leser werden eingeladen, selbst aktiv zu werden, zum Beispiel durch das Lösen von Rätseln, kreative Bastelaufgaben oder das Entziffern von Geheimcodes. Wer also schon immer wissen wollte, wie man sich in wenigen Sekunden mit Hilfe eines Klebebands einen Haustier-Hut bastelt, ist hier ebenso gut aufgehoben wie alle, die sich für Dippers Dechiffrierung von verschiedenen Codes begeistern.

Ich glaube allerdings nicht, dass ein Neuling wirklich etwas mit dem Buch anfangen kann. Ohne Vorkenntnisse dürften viele Anspielungen, Witze oder Charakterzüge nicht ganz zünden oder verständlich sein. Zudem verrät das Buch einige zentrale Plots, wodurch man sich also unbeabsichtigt spoilern könnte.

Ein herrlich schräges Handbuch für alle Gravity Falls-Fans, das mit Charme, Witz und vielen kreativen Ideen Lust auf ein Wiedersehen mit Dipper, Mabel und Co. macht. Kein klassisches Sachbuch, sondern eine originelle Ergänzung zur Serie – mit Augenzwinkern, Insiderwissen und Bastelschere.

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Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß

Rezensionen von Ameland:

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Warum sie sterben musste von Linn Lornsen

Komplex und zwischendurch ziemlich heftig

Nach einer Sturmflut wird eine junge Abiturientin grausam in der Nordsee ermordet aufgefunden. Warum musste Carolin sterben? Der Fall konnte lange nicht aufgeklärt werden und rückt viele Jahre später nach einem weiteren Mord wieder in den Fokus der Kriminalpolizei. War es derselbe Täter?

Diese Frage stellen sich auch der Ermittler vom LKA Dr.

Ivo Beddenbrook und seine neue Partnerin Cinzia Rix. Während Cinzia ein direkter Typ ist, mit der Tür ins Haus fällt und damit eher Zeugen und Verdächtige verschreckt, kommt Ivo eher bedächtig und fast freundschaftlich daher. Zusammen sind sie ein super Team und ergänzen sich prächtig.

Auch die übrigen Charaktere sind nicht nur zahlreich, sondern auch sehr facettenreich. Die Vielzahl der Personen forderte von mir schon ein erhöhtes Maß an Konzentration, zumal es untereinander einige Verstrickungen gab. Hinzu kamen noch die unterschiedlichen Zeitebenen.

Ein komplexer Krimi mit einigen Wendungen, bei dem ich lange miträtseln konnte. An einigen Stellen musste ich aber auch heftig schlucken. Am Ende fallen alle Puzzleteile an ihren vorgesehenen Platz und es bleiben keine Fragen offen.

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Warum sie sterben musste

Rezensionen von Odina:

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Kala von Colin Walsh

Zwischen Schuld und Erinnerung

Der Roman „Kala" wurde von Colin Wash verfasst und erschien am 26. Februar 2026 im Gutkind Verlag. Das Buch umfasst 512 Seiten und das Cover macht bereits neugierig. In der Geschichte geht es um drei Freunde, die nach fünfzehn Jahren in ihre irische Heimatstadt Kinlough zurückkehren. Sie waren einst eng mit der charismatischen Kala Lanann befreundet, bis diese plötzlich verschwand.

Als nun menschliche Überreste im Wald gefunden werden, sehen sich Helen, Joe und Mush mit ihrer Vergangenheit und ihrer möglichen Schuld am Verschwinden von Kala konfrontiert. Der Autor überzeugt mit einem flüssigen, fesselnden und zugleich düsteren Schreibstil, der die Atmosphäre des Romans treffend einfängt. Die Spannung ist vielschichtig und stets spürbar, sodass das Buch bis zuletzt fesselt. Die Figuren wirken authentisch, ihre Entwicklungen und inneren Konflikte sind glaubwürdig und berührend dargestellt. Besonders die Auswirkungen von Kalas Verschwinden auf die ehemals enge Freundschaft werden eindrucksvoll beschrieben. Insgesamt ist das Buch ein empfehlenswerter Roman für alle, die psychologische Tiefe und eine dichte, atmosphärische Erzählweise schätzen.

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Kala