Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Barbara G.:
Picking Daisies on Sundays von Liana Cincotti
Von den Tropes und dem Klappentext her hat es mich angesprochen und ich war gespannt, wie das Ganze umgesetzt wird. Leider hat es mir dann nicht ganz so gut gefallen wie ich mir erhofft habe.
Zunächst einmal zum Cover: es ist sehr ästhetisch geworden finde ich und bringt den Titel super zur Geltung.
Ich habe mir nach dem Cover eine eher nicht zu knallige, vielleicht unaufdringliche aber stilvolle Prota erwartet.
Zum Aufbau: das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die immer mit einem ganz kurzen Gedicht des männlichen Hauptprotagonisten starten. Das passt an sich gut zu dem Charakter, der ja auch an der Uni ist und Vorlesungen über Jane Austen liest. Sonst wird aber gänzlich aus der Perspektive der Hauptprotagonistin erzählt. Ich fand das in djesem Fall ein wenig schade- es dauerte dadurch verhältnismäßig lange, bis man wusste, was in der Vergangenheit genau passierte, da dies etwa erst in der Mitte mittels Rückblende erzählt wird.
Zum Inhalt: Es geht um eine Modestudierende, die nach 4 Jahren ihren besten Freund, in den sie sich in der Highschool verliebt hatte und den sie nach einem missglückten Versuch, ihre Liebe zu gestehen, geghostet hatte, wiedertrifft. Er bittet sie, ihre Fakefreundin zu sein... mehr möchte ich noch gar nicht verraten, ich denke die Tropes kommen schon klar raus.
Meine Meinung: Ich fand die Geschichte anfangs packend vorgelesen und hab gerne uns Hörbuch gestartet. Dann, so mit 30-35 Prozent, begann ich langsam, aber sicher, die Protagonistin anstrengender zu finden. Je weiter icb hörte, desto unglaubwürdiger empfand ich ihr Auftreten. Vom Verhältnis zur Mutter, dem zur Familie des Fake Freundes, ihrer Wahrnehmung und auch dem, dass ich das Gefühl hatte, es wird immer geschildert, sie steht kurz vor dem Abschluss und muss noch viele Kleider designen und schneidern, ist voll im Verzug, sie hat dennoch immer wieder Zeit für ganz viel anderes... Was ich mochte, waren die Nebencharaktere und auch den männlichen Hauptprotagonisten, den ich aber teils nicht gut greifen konnte und von dem ich gerne mehr erfahren hätte.
Für mich war es zwar eine süße Story mit viel Potential, dieses empfand ich aber als nicht ganz ausgenutzt.
Rezensionen von stina23:
Die Gesetze von Liebe und Logik von Debra Curtis
Große moralische Fragen
Die Schwestern Lily und Jane erleben früh in ihrem Leben einen Schicksalsschlag. Ihre Mutter stirbt und das verändert ihre Welt natürlich. Die Mädchen werden katholisch und feministisch erzogen und wachsen in einem wissenschaftlich sehr interessierten Umfeld auf. Besonders ihre Mutter ist ein großes Vorbild für sie.
Nach ihrem Tod schlagen die charakterlich recht unterschiedlichen Schwestern verschiedene Wege ein, bleiben einander jedoch immer sehr nah. Jane lebt und feiert ausgiebig, Lily findet Halt in ihrer Beziehung zum Highschool-Footballstar. Die beiden wollen ihr Leben, ihre Zukunft miteinander verbringen, bis zu dem einen Ereignis, das alles verändert.
Im Fokus der Geschichte steht Lily. Recht ausführlich wird ihre Kindheit in den 1970ern, die sehr von ihrer gebildeten, modernen, aufgeschlossenen und toleranten Mutter und dem katholischen Glauben geprägt ist, beschrieben. Die Verbindung dieser Aspekte lässt Lily und Jane zu selbstbewussten Menschen heranwachsen, die die Umbrüche ihrer Zeit, besonders in den Themen Feminismus und Rassismus, unterstützen. Gleichzeitig stellt sich Lily, im Gegensatz zu ihrer freiheitsliebenden Schwester, eine Zukunft in der Ehe mit ihrem Freund vor. Als Lilys Welt nach einem Unfall zum zweiten Mal zusammenbricht, muss sie die Beziehung zu dem Jungen abschließen und hinter sich lassen. Die Anziehung, die zwischen den beiden bestanden hat, kann die Zeit jedoch nicht auflösen. Obwohl Lily in einer anderen Beziehung glücklich ist, lassen sie die Gedanken und Gefühle an ihre erste Liebe nicht los.
In kleineren und größeren Zeitsprüngen führt die Autorin durch Lilys Leben. Dabei fängt sie die sozialen Lebensumstände der verschiedenen Jahrzehnte gut ein. Sehr realistisch schreibt sie über die Veränderungen, die die Gesellschaft aber vor allem Lily und Jane durchmachen. Die großen Fragen, die sich stellen, sind moralische und handeln unter anderem von Schuld, Treue und Vergebung.
Die Geschichte hat mich durch ihre Tiefe und ihren Realismus überzeugt. Die dadurch mitschwingende Schwere ist für mich persönlich der einzige Makel.
Rezensionen von Claudia H.:
Wenn wir uns trauen von Harper Bliss
Ich brauche Dich
Worum es geht:
Die 34-jährige Schauspielerin Sienna Bright kann es kaum fassen, als sie die Frau kennenlernen darf, deren Freundin sie in ihrem nächsten Film spielen wird Justine Blackburn. Die 54-jährige Justin hat das Rainbow Shelter ins Leben gerufen, ein Heim für Jugendliche, die ansonsten auf der Straße leben müssten, weil sie von ihren Familien verstoßen wurden.
Vom ersten Augenblick an fühlt sich Sienna zu der älteren und absolut heißen Frau hingezogen. Zuerst ist Justine eher zurückhaltend, doch dann ergibt es sich, dass sie beide den Abend miteinander verbringen. Noch bevor etwas aus ihnen werden kann, wird Sienna von allen Seiten gewarnt. Für Justine werden die Jugendlichen immer an erster Stelle kommen. Bislang sind alle Beziehungen genau daran gescheitert.
Mein Fazit:
Wo Harper Bliss draufsteht, ist auch Harper Bliss drin. Wieder ist es ihr gelungen, eine fantastische, romantische und spannende Lovestory voller Emotionen zu erstellen. Mich hat die Story von Anfang an gepackt. Sienna und auch Justine sind zwei tolle und sehr starke Charaktere. Eins der Themen in diesem Roman ist der große Altersunterschied der beiden Frauen. Das war sehr interessant. Weiterhin hat Justine ein so großes Päckchen mit sich zu tragen und steht sich deswegen oft selber im Weg. Es war äußerst interessant und sehr emotional ihre Entwicklung mitzuerleben, die man auch als Frau mit 50+ noch haben kann. Dabei gibt es auch ein paar sehr anschauliche und nette spicy Szenen.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und ich vergebe natürlich volle 5 Sterne.
Rezensionen von preinzi:
The Kindness Economy von Oona Horx Strathern
Bachelorarbeit einer KI
Ich hab ein bisschen ein schlechtes Gewissen, eine negative Rezession zu schreiben. Das Buch wurde mir nämlich von einer lieben Freundin empfohlen. Sie hat es offenbar sehr genossen und viel daraus mitgenommen.
Leider war es für mich eines der ganz wenigen Bücher, die ich abbrechen musste. Ich hab mich schon durch viele zähe Bücher gekämpft, aber The Kindness Economy war für mich pure Zeitverschwendung.
Das Buch ließt sich meiner Meinung nach wie eine Bachelorarbeit... die noch dazu von einer KI verfasst wurde. Es gibt wenig roten Faden oder zusammenhängendes Narrativ. Die Kapitel sind sehr kurz und gleichen einer oberflächlichen Zusammenfassung davon, was irgendwelche Firmen oder Konzerne im Sinne einer Kindness Economy getan haben. Das grundlegende Konzept ist spannend (deshalb hab ich mir das Buch schließlich gekauft). Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich im vorliegenden Buch viel darüber lerne. Es wirkt eher als ob die Autorin kurz ein anderes Werk beschreibt und dann eine Reihe von Beispielen dafür heraussucht. Das kann interessant sein, aber reicht meiner Meinung nach nicht, um ein Buch zu füllen. Jedes Kapitel wirkt sehr isoliert. Es wird ein kleiner Aspekt der Kindness Economy kurz genannt und dann werden halt ein paar Beispiele gegeben. Bei den Beispielen handelt es sich auch manchmal um große Konzerne, deren Geschäftspraktiken ich gern kritisch beleuchtet gesehen hätte. Dass auch solche Firmen ab und zu was (scheinbar) positives machen kann schon sein.. aber sowas fällt für mich eher in dieselbe Kategorie wie Greenwashing.
Was mich am Schreibstil stört ist das ununterbrochene Nennen irgendwelcher Namen von Personen, die halt mit dem Thema zu tun haben. Aber diese Namen sind vollkommen unwichtig für den Inhalt. Für mich als Leser ist es irrelevant wie der Geschäftsführer irgendeiner Firma heißt.. oder der Autor irgendeiner Arbeit. Zumal die Namen oft später im Buch keine Rolle mehr spielen. Scheinbar soll das den Aussagen eine gewisse Autorität verleihen oder beweisen, dass das Buch gut recherchiert wurde. Aber die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit erreicht das bei weitem auch nicht. Ich verstehe also nicht wozu so aufgedröselt wird wer was wann und wo getan oder gesagt hat. Das wirkt, als ob man einen Lehrer beeindrucken will. Oder als ob man eine KI beauftragt ein Thema zu Recherchieren und dann einen "wissenschaftlichen" Text dazu zu schreiben. Schlussendlich fehlt auch jegliche neue, kritische, interessante oder kreative Schlussfolgerung der Autorin. Sie zählt einfach nur auf was andere tun und sagen ohne das konstruktiv zu reflektieren.
Naja und mehr ist es einfach nicht. Kapitel für Kapitel irgendwelche Beispiele von Firmen die auch mal was nettes tun, und nicht nur ausbeuten. Für manche Leser mag das spannend und inspirierend sein. Mir fehlt aber jegliche Tiefe bei der Recherche und bei der Interpretation.
Rezensionen von LesenIstLeben:
Light my Fire von Sheila de Liz
ein großartiges Buch, nicht nur für Frauen
„Light my fire. Für den Sex deines Lebens“ von Dr. med. Sheila de Liz ist ein großartiges Buch für Frauen, die mehr über die Power ihres Körpers wissen wollen.
Das Buch ist nicht nur ein Buch voller Berichten aus der Praxis, sondern auch ein Ratgeber und Wissensvermittler auf dem Gebiet der Frauengesundheit, der weiblichen Lust, großartigem Sex und den „fabelhaften Wechseljahren“.
Das Buch von Dr. med. Sheila de Liz umfasst drei Teile mit Vorwort, Nachwort, Dank und Anmerkungen. Die drei Kapitel sind stimmig und bauen super aufeinander auf, können aber auch unabhängig von einender gelesen werden. Im ersten Teil wird neben der „Anatomie auch die physiologischen Sextheorie“ näher beleuchtet. Die „körperliche Gesundheit und die Integrität der Hormone“ werden im zweiten Abschnitt thematisiert. Der dritte Teil umfasst die Themen „sexuelle Erfüllung und die Vervollständigung der persönlichen Entwicklung“. Für mich persönlich das spannendste Kapitel ????.
Dr. med. Sheila de Liz schafft es mit ihrer unnachahmlichen Art die Leserinnen anzusprechen und sie auf ihrer „Aufklärungsreise“ mitzunehmen. Anhand fiktiver Geschichten von Patientinnen und ihrer langjährigen Erfahrungen als Gynökologin werden Probleme näher beleuchtet und mögliche Lösungen klar und fundiert dargelegt. Es ist eine Freude, die Frauen auf ihrem Weg zu begleiten.
Das Buchcover, die Gestaltung der Innenseiten und der einzelnen Kapitel sind sehr ansprechend und nach dem typischen „Dr. med. Scheila de Liz – Style“ gestaltet. Die Zeichnungen und die gewählten Bilder im gesamten Buch sind ein echtes Highlight.
„Light my fire. Für den Sex deines Lebens“ von Dr. med. Sheila de Liz ist ein sehr gelungenes Buch voller Wissen und Energie und mit vielen neuen Ideen und Blickwinkeln… nicht nur für Frauen, die den besten Sex Ihres Lebens erleben wollen.
Rezensionen von Leserin:
Lucky on the Field von Maya Paeto
Lucky sucht das Glück
Mit diesem Buch starte die Reihe um das Footballteam der New York Sailors.
Den Anfang macht der Quarterback der Mannschaft, Rick genannt Lucky. Als Fitnessbloggerin Sarah das erste Mal auf ihn trifft, sprühen die Funken. Aber anders als gedacht.
Das Buch war von der ersten bis zur letzten Seite ein Highlight.
Es ist eines dieser Bücher, in die man sich fallen lassen und genießen kann.
Die Charaktere gefallen mir alle gut und ich freue mich schon, ihnen in den Folgebänden wieder zu begegnen. Sarah ist authentisch und geradlinig. Es zeichnet sie aus, dass sie nicht über Leichen geht, um erfolgreich zu sein. Sie weiß, wie sie Rick zu nehmen hat und ihm den Kopf zurechtrücken muss. Er ist kein schlechter Kerl und muss im Laufe der Geschichte erkennen, dass das wahre Glück gar nicht so weit weg liegt.
Mir gefällt, dass hier viel auf die Sportart, das Training und die Spiele eingegangen wird. Da ich keine Ahnung von Football habe, war das sehr informativ.
Ich bin schon sehr gespannt auf Teil zwei der Reihe!
Rezensionen von Lori:
Gregs Tagebuch 20 - Bock auf Party? von Jeff Kinney
Partytime!
Greg ist einer unserer Lieblingsbuchhelden und wir freuen uns auf jedes neue Buch!
In diesem Band steht sein Geburtstag auf dem Plan.
Klingt nach Party, Geschenken und viel Spaß.
Aber bei Greg läuft es ja nie nach Plan! Stattdessen gibt es jede Menge ungeplante Aktionen und er hat alle Hände voll zu tun, um zu retten, was nicht zu retten ist.
Gregs Ideen, Wünsche und Gedanken sind interessant und mitten aus dem Leben gegriffen. Herrlich ehrlich und direkt agiert er und bringt uns mehr als einmal zum Lachen. Aber auch zum Nachdenken, denn manches kommt uns doch sehr bekannt vor aus eigener Erfahrung.
Ein herrlicher Lesespaß für die ganze Familie!
Dank der tollen, detaillierten und witzigen Illustrationen kann man alles hautnah miterleben! Selbst beim zweiten oder dritten Mal lesen, wird es nicht langweilig!
Von uns gibt es eine dicke Leseempfehlung!!!
Rezensionen von Anno:
Handgemachte Puppen im Waldorf-Stil von Kristin Wünsch
Schritt für Schritt zum Puppenglück
Eine Puppe wie diese wollte ich schon immer mal machen. Getraut habe ich mich nie. Es schien mir zu kompliziert und die Ergebnisse, die man im Internet findet so ungeheuer toll, dass ich mir sicher war- das schaffe ich nicht! Tja, und dann bin ich über dieses Buch gestolpert, das alles Schritt für Schritt erklärt und mit Bildern sehr gut nachvollziehbar macht.
Und plötzlich schien es machbar!
Mit anderen Büchern kann ich dieses zwar nicht vergleichen, da ich kein themengleiches besitze, aber ich bin so restlos begeistert von diesem, dass ich auch kein weiteres vermisse. Denn dieses wirkt wie ein rundum sorglos Paket, toll für Anfänger wie mich geeignet und dazu auch noch sehr umfangreich! Enthalten ist nämlich nicht nur die Herstellung der Gliederpuppe, sondern auch die des Schlamperle, der Schmusetuchpuppe und von Figuren für den Jahreszeitentisch. Und die Gliederpuppe kommt sogar noch mit jeder Menge diverser Kleidungsstücke daher. Von Windel über Tunika und Hose bis hin zu Halstuch und Kleiderbügel. Dieses Auswahl begeisterte nicht nur mich restlos, es ermöglicht dem Kind auch ein abwechslungsreiches Spiel, was wiederum wunderschön anzusehen ist. Unsere Puppe wird geliebt und ich bin im Rauch ne plane bereits die Nächste. Und all das verdanke ich diesem Buch!
Rezensionen von Odina:
Komm spielen von Linwood Barclay
Highlight
Mich hat "Komm spielen" von Anfang an mitgerissen. Der Autor, Linwood Barclay, erschafft schon nach wenigen Seiten eine Atmosphäre, in der man spürt, dass unter der ruhigen Oberfläche von Castle Creek etwas Dunkles lauert. Annie zieht nach einem schweren Jahr gemeinsam mit ihrem Sohn Charlie in den kleinen Ort um dort neu anzufangen und gerade dieser Wunsch nach Sicherheit und Ruhe verleiht der Geschichte eine besondere Intensität.
Denn mit jedem seltsamen Unfall verliert die zunächst fast idyllische Stimmung mehr von ihrer Unbeschwertheit und schlägt immer stärker ins Unheimliche um. Der Schreibstil des Autors ist unglaublich flüssig, bildhaft und fesselnd, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Einen großen Teil des Reizes macht für mich auch die Erzählweise mit den zwei Handlungssträngen aus. Beide entwickeln auf ihre eigene Art Spannung, werfen neue Fragen auf und treiben die Geschichte immer weiter voran, bis sie sich am Ende auf packende Weise zusammenfügen. Auch die Horrorelemente sind hervorragend eingebunden und verstärken die düstere Atmosphäre zusätzlich. Gleichzeitig lebt der Roman von seinen Figuren. Die Protagonisten sind klar gezeichnet und dennoch so gut ausgearbeitet, dass sie lebendig wirken. Jeder Charakter hat seine Eigenarten und trägt auf seine Weise zur Handlung bei, was die Geschichte besonders stimmig macht. Insgesamt ist das Buch ein rundum gelungener Thriller und für mich definitiv ein Highlight in diesem Jahr.
Rezensionen von yellowdog:
Die unmögliche Rückkehr von Amélie Nothomb
Zwischen Nostalgie und Kenshō
Eigentlich hätte ich diesmal wieder Fiktion von Amélie Nothomb erwartet, denn sie wechselt meistens zwischen Romanen und autobiografisch geprägten Büchern.
Die unmögliche Rückkehr schließt an den Büchern an, in denen es um Japan geht. Hier hat Nothomb die ersten 5 Jahre ihres Lebens verbracht, denn ihr Vater war Konsul.
Dass sie dann das Land verlassen musste, macht ihr bis heute zu schaffen und eine Liebe zu Japan ist noch da.
Zusammen mit einer Freundin fliegt sie 2023 nach Kyoto, später reisen sie auch nach Tokio. Amelie schwelgt in ihren nostalgischen Erinnerungen, oft mit Wehmut, aber vor allen auch mit Ironie. Überhaupt hat das Buch viel Witz.
Mir haben bisher alle ihre Japan-Bücher gefallen. Auch dieses ist sehr unterhaltsam und die Japanbeschreibungen sind so gut, dass man als Leser glaubt, die Autorin auf ihrer Reise zu begleiten.











