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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Odina:

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Giftiger Grund von Thomas Knüwer

Zwischen Hoffnung, Schuld und Gefahr

Der Krimi "Giftiger Grund“ wurde von Thomas Knüwer verfasst und erschien am 2. März 2026 im Droemer Knaur Verlag. Das Buch umfasst 336 Seiten und das Cover zieht sofort alle Blicke auf sich. In der Geschichte geht es um Joran, der nach dem Jugendknast vergeblich nach Halt sucht. Bei der Rückkehr zu einer alten Tankstelle findet er statt Geld die Leiche seines früheren Komplizen.

Dort trifft er auf Edda und Charu - gemeinsam werden sie durch den grausigen Fund miteinander verbunden. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sodass beim Lesen lebendige Bilder im Kopf entstehen. Die angenehm kurzen Kapitel wechseln sich in der Perspektive der Protagonisten ab, was für Abwechslung und zusätzliche Spannung sorgt. Die Handlung bleibt durchgehend fesselnd - ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind klar und übersichtlich gestaltet, wodurch man sich schnell in der Geschichte zurechtfindet. Besonders Joran wirkt vielschichtig und authentisch; seine Gefühle und Gedanken sind nachvollziehbar und berührend. Insgesamt ist das Buch empfehlenswert für alle Krimi-Fans!

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Giftiger Grund

Rezensionen von Julia:

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Die Totenklägerin von Greta Jung

Matilda ist Trauerrednerin – und keine, die den Hinterbliebenen ausschließlich tröstende Worte schenkt. Sie erzählt die wahre Geschichte der Verstorbenen, auch wenn diese nicht immer schön oder schmeichelhaft ist. Damit stößt sie nicht bei allen auf offene Arme. Als in Reuth Oma Resi stirbt, ist sich die zwölfjährige Jackie jedoch sicher, dass es kein natürlicher Tod war, und möchte Matilda beauftragen, der Sache auf den Grund zu gehen.

Trotz anfänglicher Zweifel beginnt Matilda schließlich, Nachforschungen anzustellen.

Die beiden Hauptfiguren Matilda und Jackie sind – im besten Sinne – speziell. Beide passen nicht in das traditionelle Bild des kleinen Bergdorfes mit seinen bodenständigen, auf Ordnung und Gewohnheit bedachten Einwohnern. Matilda ist direkt, eigenwillig und nimmt kein Blatt vor den Mund. Zudem trägt sie eine bewegende Vergangenheit mit sich, die im Laufe der Geschichte nach und nach enthüllt wird. Jackie hingegen ist eine kluge, aber im Dorf eher außenstehende Zwölfjährige, die auch in der Schule keine Freunde hat. Vielleicht ist es gerade diese Außenseiterrolle, die die beiden – trotz ihres Altersunterschieds – auf besondere Weise verbindet. Auch die Nebencharaktere sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Ermittlungen verlaufen bewusst ruhig und ohne übertriebene Dramatik – genau das passt jedoch hervorragend zur Atmosphäre der Geschichte. Das abgelegene Dorf Reuth mit seinen eingeschworenen Bewohnern wirkt stellenweise fast von der Außenwelt abgeschnitten und in manchen Ansichten sehr traditionsverbunden. Die entschleunigte Erzählweise unterstreicht dieses Setting und verleiht dem Krimi eine besondere, fast schon subtile Spannung.

Die Totenklägerin ist ein fesselnder Krimi, der nicht mit spektakulären Wendungen auf jeder zweiten Seite arbeitet, sondern durch Tiefgang, Charakterstärke und eine ruhige, stetige Entwicklung überzeugt.

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Die Totenklägerin

Rezensionen von Frechdachs:

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Foxfighter - Rivalen des Waldes von Akram El-Bahay

Kann der junge Silberfuchs Finn die Schatten im dunklen Wald besiegen?

Die Fortsetzung zum ersten Band "Foxfighter - Angriff der Schatten“ der Foxfighter-Buchreihe schließt für uns fast nahtlos an die Geschehnisse dort an.

Wir fanden uns gleich wieder Seite an Seite mit dem jungen Fuchs Finn ein, der quasi gegen die Schatten im dunklen Wald kämpfen muss und dabei dann auch über den eigenen Schatten springen muss.

Die düstere und vielleicht auch fast ausweglose Stimmung hat uns gleich wieder anfänglich in den Bann gezogen und quasi bis zum Schluss nie mehr losgelassen.

Für uns fühlte es sich ein wenig wie Heimkommen an und wir waren sehr froh darüber, als wir Finn aufgespürt haben und gemeinsam mit ihm abermals durch das Reich der Nachtpfoten sowie die anderen angrenzenden Waldbereiche streunen durften.

Finn muss in diesem finalen Band dann wohl oder übel an den Aufgaben wachsen, will er seine neue Familie und seinen Platz darin verteidigen. Dafür braucht er dann Mut, Courage, Zuversicht und vielleicht auch eine Portion Glück.

Wir empfinden insbesondere die unterschiedlichen Charaktere der Handelnden dann wieder superspannend. Diese sind uns Menschen dann ja noch nicht mal so unähnlich, wenn man beginnt, zwischen den Zeilen zu lesen. Und genau dies macht die Story für uns persönlich so lesenswert.

Der Plot macht so Laune zum Lesen, dass wir das Buch quasi fast in einem Rutsch durchgelesen haben. Für uns persönlich immer ein eindeutig gutes Zeichen, wenn ein Buch und die Geschichte darin so fesseln kann.

Wer hätte es gedacht? Von den Charakteren her lieben wir neben dem Hauptakteur Finn den Igel Stachel über alles. Als Sidekick zum zweifelnden "Außenseiter", dem Silberfuchs, Finn einfach perfekt besetzt. Er lockert die manchmal vielleicht ausweglosen Szenerien dann immer wieder auf.

In der Mitte des Buches wartete dann auch schon das für uns vielleicht wichtigste Highlight, das Orakel. Die Szenerie rund um dieses sehr spezielle Kapitel dort hat uns dann emotional komplett abgeholt.

Generell war für uns die zweite Hälfte noch dichter und fesselnder erzählt. Sie enthielt unserem Empfinden nach auch viel mehr Emotionen.

Das Ende kam für uns dann leider fast zu abrupt und hier hätten wir uns dann vielleicht eine noch andere Auseinandersetzung mit den bösen Mächten gewünscht. So löst sich für uns leider vieles dann zu schnell in Luft bzw. Wohlgefallen auf.

Alles in allem ist der finale Band die konsequente Fortsetzung der Foxfighter-Buchreihe. Leider ging das Lesevergnügen viel zu schnell vorüber und nun spüren wir der Geschichte rund um den Silberfuchs Finn und seinen treuen Gefährten noch nach.

Wir würden es jedoch sehr begrüßen, wenn dies doch noch nicht das Ende wäre. Es gäbe denke bestimmt noch so viel zu erzählen.

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Foxfighter - Rivalen des Waldes

Rezensionen von yellowdog:

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Der Buchhändler von Gaza von Rachid Benzine

Der Mann, der Bücher las

Der Roman ist aus dem Französischen von Andreas Jandl übersetzt.
Buchhandlungen wie Cafés bieten zur Zeit in der Literatur gerne warmherzige Healing Fiction. Ob das auch im Gaza funktioniert? Vermutlich nur aus einem Blickwinkel aus der Ferne.
Der Französische Fotograf trifft in Gaza 2014 auf einen Buchhändler Mitte 60, der sich auch in Zeiten der Zerstörung zuversichtlich und den Büchern verpflichtet gibt.

Sein Name ist Nabil al Jaber. Seine Lebensgeschichte wird dann das Zentrale der Handlung, durchaus überzeugend. Seine Mutter war Muslimin, sein Vater Christ. Dadurch nahm er eine Sonderstellung ein. Schon wenige Wochen nach seiner Geburt 1948 mussten seine Eltern mit ihm flüchten. 1967 der 6-.Tage-Krieg, das bedeutete erneut Verluste. 1987 die erste Intifada. Nabil beteiligte sich und musste dafür für Jahre ins Gefängnis.

Alles wird ein wenig zu knapp abgehandelt, obwohl man als Leser vom Erzählten beeindruckt bleibt.

Zitate aus der Literatur durchziehen das Buch: Mahmud Darwisch, Victor Hugo, Primo Levi, Jean Genet, Mohammed Dib und andere.

Das kurz gehaltene Buch ist wirklich nicht schlecht, aber man liest es unter dem Eindruck der Verheerung und Hoffnungslosigkeit in Gaza der letzten zwei Jahre und das schwingt einfach mit und bildet den Epilog.

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Der Buchhändler von Gaza

Rezensionen von Lilli33:

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Dire Bound von Sable Sorensen

Ein Buch mit Schwächen, aber auch mit einer enormen Sogwirkung

Ein Buch mit Schwächen, aber auch mit einer enormen Sogwirkung

Sable Sorensen ist das Pseudonym der Autorinnen Eliza und Annie, die mit „Dire Bound“ einen tollen Auftaktband der Wolves-of-Ruin-Reihe geschaffen haben. Er erschien im Februar 2026 im Goldmann Verlag.

Die Protagonistin Meryn Cooper lebt mit ihrer kleinen Schwester Saela und ihrer Mutter in Sturmfrost, der Königsstadt von Nocturna.

Seit Jahrhunderten ist das Reich schon im Krieg mit Astreonia, das von den unsterblichen Siphonen bewohnt wird. Letztere beziehen ihre Kräfte aus dem Blut der Menschen. Vor allem das der Kinder ist energiegeladen. Und so verschwinden immer wieder Kinder aus Sturmfrost. Als Saela entführt wird, schwört Meryn, sie zurückzuholen. Dafür meldet sie sich zur Armee. Doch anstatt direkt an die Front versetzt zu werden, muss sie die gefährlichen Prüfungen zur Gebundenen absolvieren. Die uralte und mächtige Schattenwölfin Anassa wählt Meryn für eine Bindung aus.

Besonders den Anfang dieses Buches fand ich ganz hervorragend. Ich fühlte mich sofort heimisch in dieser besonderen Welt und hatte keinerlei Schwierigkeiten, mir das Beschriebene vorzustellen. Der Schreibstil ist leicht und lebendig. Es gibt einige Dialoge, die mich zum Schmunzeln brachten, aber auch sehr viele spannende Szenen. Die Geschichte zog mich unweigerlich in ihren Bann und ich konnte zwischendurch kaum aufhören zu lesen. Bei mehr als 800 Seiten sind das schon mal unverzichtbare Voraussetzungen für ein tolles Leseerlebnis.

Meryn ist eine taffe junge Frau, die sich aufopferungsvoll um ihre kleine Familie kümmert und sich gegen allerlei Männer durchzusetzen weiß. Ihre Beziehung zu Lee, einem Palastkurier, fand ich ziemlich süß. Allerdings war es mir auf Dauer dann doch zu viel „Spice“, das hätte ich definitiv nicht gebraucht.

je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr haderte ich mit den Figuren. Meryn und auch ihr Ausbilder Stark benehmen sich manchmal einfach nur dumm. Das ist zwar für den Fortgang der Geschichte gut, hat mich aber doch genervt. Auch die brutale Auslese in den Bindungsprüfungen hätte nicht sein müssen. Gewalt und Manipulation in jeglicher Form nehmen hier einen großen Raum ein. Wer auf meterweit spritzendes Blut allergisch reagiert, sollte besser die Finger von dem Buch lassen.

Auch wenn hier etliche Klischees bedient werden, hat es mir doch unheimlich viel Spaß gemacht, diesen verzwickten Fantasyroman zu lesen. Das Ende bietet mit einer überraschenden Wendung einen Zwischenabschluss, mit dem ich bis zum Erscheinen des 2. Bandes gut leben kann.

Die Wolves-of-Ruin-Reihe:
1. Dire Bound
2. Fury Bound (ET Juli 2026)

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Dire Bound

Rezensionen von Sina:

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Real Americans von Rachel Khong

Genetik und Identität

Mit ihrem neuen Buch „Real Americans“ hat die asiatisch-amerikanische Autorin Rachel Khong einen themenübergreifenden Generationsroman geschaffen.

Als Leser:innen begleiten wir drei Mitglieder der chinesisch-amerikanischen Familie Chen: Lily, ihren Sohn Nick und schließlich dessen Großmutter May.

Im Zentrum der Geschichte stehen Themen wie Herkunft, Migration, Zugehörigkeit und Identität. Im weiteren Verlauf der Handlung wird zudem ein Geheimnis um ein genetisches Forschungsexperiment gelüftet, welches eine bedeutende Frage stellt und zu einigen Denkanstößen anregt.

Khong schreibt in einer klaren und nuancierten Sprache, die es mir leicht machte, der Geschichte trotz des Umfangs des Buches zu folgen. Die verschiedenen Zeitebenen der einzelnen Figuren erschwerten anfangs das Einfinden in die jeweils neue Perspektive, dies legte sich jedoch schnell.

Die Figurenzeichnung ist leider etwas zu kurz gekommen. Obwohl ich größtenteils mit allen Chen‘s mitfühlen konnte, hat keine der Figuren wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Alles in allem handelt es sich um einen gut geschriebenen Roman, der sich intensiv und detailliert mit den Erfahrungen von Einwanderern beschäftigt, jedoch bei der Vielfalt an Themen etwas zu ambitioniert ist und dadurch an Tiefe einbüßt.

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Real Americans

Rezensionen von gabiliest:

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Rache ist süß - Eine bitterböse Überraschung von Katharina Reschke

Du bist richtig, wie du bist

Die bekannte Kinderbuch- und Drehbuchautorin Katharina Reschke hat mit “Rache ist süß- Eine bitterböse Überraschung” ein Kinderbuch geschrieben, das aufzeigt, dass es manchmal ganz vernünftig sein kann, nicht alle Regeln zu befolgen. Schon das fröhliche Hardcover ist mit seinen leuchtenden Farben und dem reliefartigen Druck ein echter Hingucker und fällt in der Buchhandlung sofort auf.

Zwei lächelnde und neugierige Kinder erwarten die jungen Lesenden. Mathilda und Finn füttern gerade die Freundin von Mathilda, eine fleischfressende Pflanze.

Mathilda zieht mit ihren Eltern in das Städtchen Wülsten an der Löhne zu ihren Großeltern. Doch wo ist Opa? Alle erzählen, dass Opa eine Weltreise macht. Aber stimmt das? Möglich wäre es ja, denn Opa verkauft in seinem Truck Süßigkeiten aus vielen verschiedenen Ländern. Aber nicht nur Opa, auch der Truck ist verschwunden. Doch Mathilda hat schon eine Idee…

In der Schule wird Mathilda nicht gut aufgenommen, denn sie spricht mit ihren fleischfressenden Topfpflanzen, die jedoch nur Gemüse mögen. Aber in der Stadt gibt es sowieso nur ein Gesprächsthema: Der Wettbewerb, wie man Wülsten noch schöner machen kann. Erfinder Finn, der Sohn des Bürgermeisters, freundet sich mit Mathilda an. Ihr Gegner ist Sören, Schulsprecher, Sohn des Sparkassendirektors und richtig gemein. Doch Mathilda lässt sich nichts gefallen, sie nimmt kein Blatt vor den Mund und tritt mutig für sich und andere ein. Als plötzlich alle Werke verschwinden, die die Kinder im Wettbewerb einreichen wollen, fragt Mathilda ihren Opa um Rat, denn sie hat ihn und den Truck natürlich längst gefunden.

“Rache ist süß- Eine bitterböse Überraschung” überzeugt mit einer spannend und kindgerecht geschriebenen Geschichte, die Kinder ermutigen soll, Regeln zu hinterfragen und einen eigenen Weg zu finden. Auch ist es wichtig, gegen Ungerechtigkeit einzutreten. Mit Witz und Köpfchen gelingt es Mathilda und Finn, den eingebildeten und missgünstigen Sören zu überlisten. Die Geschichte enthält auch Tipps für kleine Rebellen. So soll man auf seinen Bauch und seine Nase hören und sich füreinander einsetzten. Katharina Reschke hat ein fröhliches und leicht lesbares Kinderbuch geschrieben, die phantasievollen schwarz- weiß Illustrationen stammen von Vera Schmidt. Das Buch wird für Kinder ab neun Jahren empfohlen. Durch die große Schrift und die kurzen Kapitel eignet sich dieses charmante Buch auch für Lesemuffel.

Ich habe das Buch mit meiner neun Jahre alten Enkelin gelesen, sie war von der selbstbewussten und schlagfertigen Mathilda sehr angetan. Uns hat das Buch wirklich gefallen und wir hatten viel Spaß beim Lesen, daher empfehlen wir es gerne weiter.

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Rache ist süß - Eine bitterböse Überraschung

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann

Gelungener Auftakt

Die Bücher von Andreas Winkelmann sind eine Garantie für Hochspannung und so war ich sehr neugierig und schon gespannt auf „Moorland“, den Auftakt einer neuen Thriller-Reihe von ihm :
Die ersten Seiten sind gelesen und : schon bin ich mitten drin ! Spannung, eine Atmosphäre, die einem Gänsehaut bereitet – Andreas Winkelmann versteht es perfekt, den Leser/die Leserin in seinen Bann zu ziehen und das schon nach kürzester Zeit.

Kommissarin Malia Gold steckt mitten in den Ermittlungen zu zwei verschwundenen Teenagern, den Zwillingen Nike und Jana. Mitten im Moor sind sie verschwunden und trotz intensiver Suche, können die beiden nicht gefunden werden. Da erscheinen plötzlich auf einem socialMedia Account von Jana Bilder und Malia versucht mit ihrem Team die Ermittlungen voran zu bringen. Um die beiden Schwestern zu finden, muss Malia viel geben, denn Lügen und Geheimnisse behindern die Ermittlungen – und auch Malia muss sich mit dunklen Geheimnissen aus ihrem Leben auseinandersetzen.
Sehr atmosphärisch hat Andreas Winkelmann hier eine Kulisse geschaffen, die gruseliger nicht sein könnte – was ganz sicher auch an seinen authentischen und bildhaften Beschreibungen liegt. Die Charaktere passen perfekt in die düstere Moorlandschaft und den Fall um Nike und Jana und so bin ich Seite um Seite durch das Buch geflogen, weil ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Die neue Thriller Reihe startet mit einem genialen Auftakt, der perfekt gelungen ist und mich voller Vorfreude auf den nächsten Band um Malia Gold warten lässt !

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Moorland. Die Zwillinge

Rezensionen von Vicky:

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The Ordeals von Rachel Greenlaw

Das Unbekannte ist einfach nur unbekannt

'The Ordeals' von Rachel Greenlaw ist der erste Band der 'Killmarth Academy'-Reihe. Es handelt sich dabei um einen Fantasyroman. Das Cover ist wunderschön gestaltet, es ist mir sofort ins Auge gesprungen.

Das Buch umfasst fünf Teile mit insgesamt 35 Kapiteln. Wir würden die Hauptfigure Sophia De Winter bei ihrer Reise zur und in der magischen Elite-Akademie Killmarth begleiten.

Die bekannten Wirkarten hier in der Geschichte sind Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten - diese bieten viel Spielraum und versprechen große Abenteuer.

Ich hätte mir zwischendurch öfterst eine Karte von Killmarth gewünscht. Dadurch wäre es manchmal bestimmt klarer gewesen um sich zurecht zu finden.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte ist ungemein spannend, ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand geben und habe die Geschiche verschlungen. Der Humor kommt auch nicht zu kurz - in dem Sinne ein Zitat aus dem Buch: Lügen ist der größe Spaß, den man bekleidet haben kann.

Fazit: Ein absolut geniales Buch einer unglaublichen Autorin. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte weiter geht und hoffe nicht all zu lange auf dnen nächsten Band warten zu müssen.

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The Ordeals

Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

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Tschechische Wurzeln österreichischer Marken von Jana Gerslová

Erfolgreich zugewandert

Zur Zeit der Monarchie, „als Böhmen noch bei Österreich war“ (wie es Heinz Conrads besungen hat), da war die Haupt- und Residenzstadt Wien ein begehrtes Ziel für Leute, die es zu etwas bringen wollten. Im 19.und 20. Jahrhundert sind gerade aus den böhmischen Ländern viele Zuwanderer gekommen, die später erfolgreich waren, die Wien und Österreich geprägt haben, und deren Firmen man bis heute kennt:
Von der Konditorei Aida bis zum Bauunternehmen Wienerberger, von Meinl oder Mautner-Markhof bis zur Ottakringer Brauerei, von Kastner & Öhler bis Swarowsky – lauter namhafte österreichische Betriebe mit tschechischen Wurzeln.

Auch Josef Hlávka, der Baumeister der Wiener Oper, oder Ludwig Hatschek, der das Eternit erfunden hat, stammen aus Tschechien.
Jana Geršlová ist Professorin für Volkswirtschaft an der Europäischen Forschungsuniversität Ostrava und hat sich mit rund 30 Firmengeschichten eingehend auseinandergesetzt. In einigen Fällen ist es gleichzeitig auch die Familiengeschichte, die mit dem Unternehmen eng verknüpft ist und die in dem vorliegenden Band umfassend beschrieben wird. Die Unternehmen der Familie Mautner-Markhof aus dem Bezirk Königgrätz/Hradec Králové zum Beispiel waren 7 Generationen lang in Familienhand, im Schweizerhaus im Prater wird das Bier seit mehr als 100 Jahren von der Familie Kolarik, früher Kolařik, ausgeschenkt, die Geschichte der Glashersteller Riedel beginnt in den Glashütten Nordböhmens im Isergebirge/ Jizerské hory….
Familiensinn, Geschäftstüchtigkeit, fachliches Können und Erfindergeist sind oft die Garanten für den Geschäftserfolg, politisch und wirtschaftlich schwierige Zeiten sorgen aber immer wieder für Umbrüche, auch die dunklen Kapitel werden nicht ausgespart.
Jana Geršlová hat keine trockene Wirtschaftsgeschichte verfasst, sondern erzählt in spannenden Kapiteln von den engen Verbindungen zwischen Österreich und den Böhmischen Ländern, also Böhmen, Mähren und dem Teil Schlesiens, der heute zu Tschechien gehört. Ein interessantes Buch, das man gründlich lesen, fast studieren sollte, denn auch die zahlreichen Fußnoten bieten noch eine Fülle von weiterführenden Informationen und Einblicke in die Geschichte zweier Nachbarländer.

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Tschechische Wurzeln österreichischer Marken