Kunden em pfehlungen
Rezensionen von liesmal:
Mit anderen Augen von Jane Tara
Meine Fantasie reicht nicht aus
Sicher geht es vielen Menschen so, dass sie sich in bestimmten Situationen fühlen, als wären sie unsichtbar. Was aber, wenn die Unsichtbarkeit zur Krankheit wird, wenn man nicht nur kein Selbstwertgefühl besitzt, sondern sogar der Körper davon betroffen wird, weil nach und nach einzelne Körperteile nicht mehr sichtbar sind?
In ihrem Roman erzählt Jane Tara solch eine Geschichte, die damit beginnt, dass Tilda plötzlich feststellt, dass ihr kleiner Finger verschwunden oder – besser gesagt – unsichtbar ist.
Als sie die Diagnose Morbus invasibilis = Unsichtbarkeit bekommt, ist sie natürlich am Boden zerstört. Doch dann erwacht ihr Kampfgeist und sie will alles dafür tun, die Krankheit nicht nur zu stoppen, sondern wieder ganz gesund zu werden.
Mir gefällt der lockere, humorvolle Schreibstil. Allerdings bin ich wohl zu realitätsnah, wenn es darum geht mir vorzustellen, dass ganze Körperteile sichtbar verschwinden können und im schlimmsten Fall selbst die Kleidung unsichtbar wird.
Trotzdem habe ich Tilda gern begleitet auf ihrem Weg, den sie mit Hilfe einer Therapeutin, einer Selbsthilfegruppe, ihren beiden besten Freundinnen, aber in erster Linie mit ihrem eigenen festen Willen gegangen ist. Dabei hat sie ihr gesamtes Leben umgekrempelt und hinterfragt.
Auch wenn meine Fantasie nicht ausreicht, mir ein Bild zu machen, das mich ganz hineinfallen lässt in die Geschichte, habe ich doch einiges für mich selbst mitgenommen, das mich zum Nachdenken anregt.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Sie flogen einen Sommer lang von Penelope Farmer
Bei uns eher unbekannter Klassiker im neuen Gewand
“Sie flogen einen Sommer lang", sticht sofort ins Auge. Der poetische Titel, das wunderschöne Cover, alles wirkt sehr hochwertig. Die wunderschönen Illustrationen von Barbara Yelin tun ihr Übriges. Die Geschichte selbst hat schon über 60 Jahre auf dem Buckel, und das merkt man. Die Erzählweise und Figurenzeichnung wirkt teils etwas angestaubt, vor allem im Hinblick der Haushälterin.
Mein ältester Sohn fand die Erzählung etwas langweilig, kamen doch keine richtigen Abenteuer darin vor. Meiner Nichte hingegen, die schon etwas älter ist, hat die Geschichte gut gefallen.
Die Probleme und das Lebensgefühl der Kinder wurden gut eingefangen. Auch heutige Kinder können sich noch damit identifizieren. Die kleinen Gemeinheiten, die Banden, die Rivalitäten und Freundschaften sind zeitlose Themen.
Die Geschichte spielt rein aus Sicht der Kinder und da bleiben die Erwachsenen meist blass. Wobei Penelope Farmer auch andeutet, dass Erwachsenwerden auch mit Verlusten verbunden ist. Mir persönlich hat das Ende sehr gut gefallen und ich denke, dass es ein Buch ist, das einen durch die Adolescence begleiten kann.
Auch wenn streckenweise etwas angestaubt, schafft es die Geschichte zeitlos zu bleiben. Durch ihren Realismus und den Fokus auf Psychologie und weniger Action ist sie eher für ältere Leser geeignet.
Rezensionen von Claudia R.:
Echoes of Ashes and Rain - Die Perfekten von Caroline Brinkmann
spannende Dystopie
Klappentext / Inhalt:
Die 17-jährige Rain ist ein Ghost: Sie ist nirgendwo registriert und lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt sind sie und ihre Mutter auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die das Land Hope mit eiserner Hand regieren. Ihre einzige Überlebenschance besteht darin, stets unsichtbar zu bleiben.
Doch als Rain auf den geheimnisvollen Lark trifft, will sie sich nicht länger verstecken und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts und kommt ihm zu nahe. Denn Lark verfolgt eigene Ziele, und um die zu erreichen, müsste er Rain verraten. Beide werden vor eine unmögliche Wahl gestellt: Wen wollen sie retten - ihre Familien oder einander?
Band 1 der mitreißenden Dystopie endlich in der Neuauflage
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Cover:
Das Cover finde ich gut gemacht und setzt das Ganze sehr schön um. Im Hintergrund erkennt man die aschigen und mit Rauch beschmutzten Umrisse der Stadt, wobei sich auch einige Goldflitter dazwischen mengen. Es ist auch am Rand sehr stilvoll und mit einigen goldenen Ornamenten umgesetzt. Das Cover finde ich sehr schön und ansprechend.
Meinung:
Rain wächst im Verborgenen auf, da sie zu den Ghost gehört, diese sind nicht genehmigt und nicht registriert und daher von der Bevölkerung Hope gefürchtet. Doch dann begeht sie einen fatalen Fehler.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in die Geschichte und Geschehnisse hinein. Die Geschichte ist spannend und mitreißend umgesetzt. Die Charaktere sind facettenreich und gut durchdacht. Die Idee dahinter ist gut umgesetzt und es wird schnell Spannung aufgebaut.
Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und bringen so zusätzlich Spannung und Tempo hinein. Die Kapitel selbst sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung sind gut gemacht.
Die Geschichte steckt voller Wendungen und einiger Überraschungen, auch die Gedanken und Emotionen der Charaktere sind sehr gut nachvollziehbar. Den Geschehnissen kann man sehr gut folgen und wird von diesen mitgenommen.
Eine spannende Dystopie mit Themen, die zum Nachdenken anregen und eine Geschichte die durchaus auch düstere Seiten aufweist. Alles in allem fand ich es sehr gelungen und wurde hier sehr gut unterhalten.
Klasse fand ich auch den wunderschönen Farbschnitt.
Fazit:
Eine spannende Dystopie mit Themen, die zum Nachdenken anregen und eine Geschichte die durchaus auch düstere Seiten aufweist.
Rezensionen von Lerchie:
Teuflische Provence von Pierre Lagrange
Mord im Kloster
Der Chorleiter des Klosters St. Gargas in der Provence wird an einem heißen Sommertag dort tot im Lavend3elfeld g3efunden. Er ist brutal gefoltert und getötet worden. Ein Bruchstück des Teufelsliedes hat er in der Hand. Dies ist eine verbotenen alte Melodie, die seit einigen Zeiten unter Verschluss gehalt4en wird.
Albin Leclerc, seines Zeichens Ex-Commissaire, ist sicher, dass die Lösung des Falles in dem Lied liegt. Mit Hilfe einer Handschriftenexpertin versucht er den Code zu knacken. -Weitere Morde passieren und nichts ist so wie es scheint. Eine Katastrophe bahnt sich an.
Meine Meinung
Ich konnte das Buch leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Als Albin von dem Toten im Lavendelfehlt erfuhr, musste er natürlich sofort dorthin. Dort waren schon die Kollegen Cat Castel und Alain Theroux zugange. Die beiden waren, wie immer, nicht erfreut über Albins Kommen, denn als Ex-Commissaire hatte er dort nichts zu suchen. Doch er berief sich auf seine Rolle als polizeilicher Berater und kam damit auch durch. Ja, er konnte es einfach nicht lassen. Und wie schon so oft fing er auch wieder an zu ermitteln. Dann geschah noch ein zweiter Mord. Die Handschriftensachverständige Camille Dumont entdeckte einen versteckten Code in den Blättern. Doch der Abt des Klosters ließ nicht mit sich reden. Sie durften die Blätter nicht herausgeben, auch nicht enthüllen, was es damit auf sich hatte. Doch es war ein Festival in dem Kloster schon lange geplant, und konnte lt. Abt nicht ver4schoben werden. Obwohl es inzwischen ja schon zwei Tote gab. Doch was hatte das alles mit dem Selbstmord eines Jungen passiert vor etlichen Jahren zu tun? Der geneigte Leser wird es herausfinden. Das Buch hat mir gut gefallen, ist spannend geschrieben, hat mich gefesselt und auch gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.
Rezensionen von Bibibabby:
Fliegt, Wilde Schwäne von Jung Chang
Ein faszinierends Buch, das gleichzeitig nicht ganz einleuchtend ist
Ich bin gegenüber diesem Buch zwiegespalten. Einerseits bietet es einen faszinierenden Einblick in das Leben des Autors. Andererseits gibt es jedoch nur sehr wenig Inhalt über die gewaltigen Veränderungen, die China in den letzten 50 Jahren durchlaufen hat.
Als im Ausland aufgewachsener Chinesin dachte ich, dieses Buch würde mir helfen, die Welt besser zu verstehen, in der meine Eltern aufgewachsen sind.
Was ich vorfand, war eine Welt, die meilenweit von der Realität meiner Familie und wahrscheinlich auch vom Leben der meisten Chinesen entfernt ist.
Von Anfang an wird deutlich, dass die Autorin außergewöhnlich ist: als Kind eines hochrangigen Beamten in privilegierten Verhältnissen geboren, mit einer Mutter, die selbst eine Machtfigur ist. Sie verlässt China zu einer Zeit, in der es nur wenigen Menschen überhaupt gelingt, ins Ausland zu reisen. Ihre Suche nach der Wahrheit bringt sie in Konflikt mit der Regierung, was ihre späteren Besuche in China prägt.
Der Anfang des Buches ist ziemlich faszinierend, da ihr Privatleben die schreckliche kulturelle und politische Lage unter Mao sehr deutlich widerspiegelt. Ich fand den Mittelteil etwas langatmig, da die Autorin ihre Recherchen für ihr Buch über Mao beschreibt, und das letzte Drittel konzentriert sich hauptsächlich auf ihre Interaktionen mit der Staatssicherheit. Doch während dieser Zeit spiegeln sich die bahnbrechenden Veränderungen in der chinesischen Gesellschaft kaum im Buch wider.
Die "Geschichte" endet im Jahr 2024 in einem eher pessimistischen Ton, doch ich hatte den Eindruck, dass die Autorin mehr vom Geist Maos heimgesucht zu sein scheint als die heutige chinesische Gesellschaft.
Rezensionen von milky:
Die Straße,4 Audio-CD von Robert Seethaler
Nicht meins
Der Roman "Die Straße" von Robert Seethaler handelt von den Bewohnern der Heidestraße. Die Dauer der Geschichte umfasst ein Jahr und der Roman beschreibt die Augenblicke der unterschiedlichen Anwohner in dieser Straße.
Ich kann nur von der Hörbuchversion sprechen, aber der Roman ist nicht mein Fall.
Als Hörer habe ich keinen Bezug zu den Figuren aufgebaut, vor allem, weil sie keine Namen hatten und die einzelnen Kapitel sehr kurz waren. Der Sprecher Matthias Brandt hat meiner Meinung nach das Beste aus dem Roman geholt, insbesondere durch Anpassung der Stimme und Beton bei den jeweiligen Bewohnern. Jedoch war es als Hörer trotzdem schwierig zu verstehen, wann die Sichtweise gewechselt wird, obwohl eine Pause zwischen zwei Perspektiven gelassen wurde.
Insgesamt war es schwierig zu verstehen, etwas wirr und ohne eine Verbindung zu den Personen, was ich sehr schade finde.
Rezensionen von e_kieh:
Wie gut, dass ich ICH bin von Britta Kiwit
Wenig Handlung - viel Affirmation
Die Bilderbuchreihe Wie gut, dass ich ICH bin von Britta Kiwit und Illustratorin Anna Lisicki-Hehn ist ein liebevoll gestaltetes Vorlesebuch für Kinder ab etwa zwei Jahren. Im Mittelpunkt stehen kurze Affirmationen und Mutmachsätze, die Kindern vermitteln sollen: „Ich bin gut, so wie ich bin.“
Besonders gelungen ist die einfache, kindgerechte Sprache.
Die kurzen Reime und wiederkehrenden Botschaften eignen sich hervorragend zum Mitsprechen und geben Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Selbstvertrauen. Statt eine klassische Geschichte zu erzählen, begleitet das Buch kleine Alltagssituationen – etwa Unsicherheiten, Stolz oder den Wunsch dazuzugehören und regt Eltern und Kinder zum gemeinsamen Gespräch an. Dadurch wirkt das Buch warmherzig und alltagsnah, ohne belehrend zu sein.
Auch optisch überzeugt das Pappbilderbuch. Die Illustrationen sind farbenfroh, detailreich und zeigen vielfältige Kinder in unterschiedlichen Lebenssituationen. Gerade diese Diversität macht das Buch modern und sympathisch. Die stabilen Seiten sind zudem ideal für kleine Kinderhände gestaltet.
Stärken des Buches sind eindeutig die positive Botschaft, die liebevolle Gestaltung und die Möglichkeit, Selbstwertgefühl schon früh spielerisch zu fördern. Wer jedoch eine durchgehende Handlung mit Spannung oder Abenteuer erwartet, wird hier weniger fündig. Der Fokus liegt klar auf emotionaler Stärkung und gemeinsamen Wohlfühlmomenten.
Insgesamt ist Wie gut, dass ich ICH bin ein sensibles, modernes Kinderbuch, das Kinder ermutigt, sich selbst anzunehmen und stolz auf ihre Einzigartigkeit zu sein. Besonders für Familien, Kitas oder pädagogische Einrichtungen ist es eine schöne Empfehlung für gemeinsame Vorleserituale. Für unsere Familie eignet sich das Buch eher nicht so gut, da es auf wenig Begeisterung der Kinder stößt.
Rezensionen von milky:
Die Mitternachtsreise von Matt Haig
Reise durch die Zeit
In "Die Mitternachtsreise" von Matt Haig zieht das Leben von Wilbur Budd nach seinem Tod nochmal an ihm vorbei. Zu Lebzeiten war er ein erfolgreicher und bekannter, aber auch einsamer Mann.
Mit hat es gut gefallen, dass es im Roman viel um das Lesen und Bücher geht. Gleichzeitig ist es tiefgründig und stellt die Prioritäten im Leben in Frage.
Die Geschichte wird allein aus Wilburs Sichtweise in der personalen Erzählweise (Er-Form) geschrieben. Dadurch besitzt man als Leser zwar noch eine gewisse Distanz zur Hauptfigur, jedoch konnte ich trotzdem eine gute Verbindung zu Wilbur aufbauen und mich in ihn hineinversetzen.
Der Schreibstil ist eher ruhig und bedacht und liest sich sehr flüssig und angenehm.
Fazit: wer ein spannendes Buch sucht, das er kaum aus der Hand legen kann, ist hier falsch. Wer aber ein Buch voller Tiefgang, Lebensphilosophie und Liebe zu Büchern sucht, ist hier genau richtig.
Rezensionen von Odina:
Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir
Verdrängte Erinnerungen
Der Thriller „Home Before Dark" wurde von Eva Björg Ægisdóttir verfasst und erschien am 7. Mai 2026 im Kiepenheuer & Witsch Verlag. Das Buch umfasst 416 Seiten und das Cover weckt bereits das Interesse. In der Geschichte geht es um Marsibil, die sich 1967 heimlich mit einem Brieffreund treffen will, wobei sie sich als ihre Schwester Stina ausgibt.
Als Marsi nicht zu dem Treffen erscheint, verschwindet Stina spurlos. Zehn Jahre später ist der Fall noch immer ungelöst, bis ein Brief aus der Vergangenheit Marsi dazu zwingt, sich der Wahrheit zu stellen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und schafft von Anfang an eine dichte, spannende Atmosphäre. Besonders gelungen sind die zwei Zeitebenen, durch die nach und nach immer mehr Hintergründe ans Licht kommen und die Geschichte zusätzlich an Reiz gewinnt. Der Wechsel zwischen den Perspektiven von Marsibil und Kristin bringt dabei Dynamik in die Handlung und hält die Spannung konstant hoch, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Auch die Figuren sind klar und nachvollziehbar gezeichnet. Sie wirken authentisch, entwickeln sich glaubwürdig weiter und sind emotional gut greifbar, was die düstere und beklemmende Stimmung noch verstärkt. Insgesamt ist Home Before Dark ein starker Thriller mit viel Atmosphäre und psychologischer Tiefe.
Rezensionen von Shilo:
Das Geheimnis des Geigenbauers von Evie Woods
Mehr als nur die Geschichte einer alten Geige
Schon nach den ersten Kapiteln entsteht das Gefühl, dass hinter dieser Geschichte mehr steckt als nur das Geheimnis um eine alte Geige. Unterschiedliche Lebenswege treffen aufeinander und langsam wird sichtbar, wie eng alles miteinander verbunden ist.
Die Handlung nimmt sich Zeit. Trotzdem wurde ich schnell neugierig gemacht, welche Rolle die Geige für die einzelnen Menschen spielt und warum ihre Geschichte über so viele Jahre weitergetragen wird.
Nach und nach fügen sich kleine Details zusammen. Vieles ergibt erst später Sinn.
Besonders interessant waren die verschiedenen Figuren. Devlin, Walter und Gabrielle stehen an ganz unterschiedlichen Punkten im Leben. Gerade deshalb funktioniert ihre Verbindung zu der Geige gut. Manche Begegnungen wirken erst unscheinbar und bekommen später mehr Gewicht.
Das Buch lebt eher von Stimmungen und von den Menschen als von großen Überraschungen. Einige Stellen wirken ruhig und nachdenklich. Immer wieder taucht die Frage auf, was Menschen antreibt, woran sie festhalten und wie Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirken kann.
Der Schreibstil liest sich angenehm und ohne unnötige Ausschmückungen. Dadurch fiel es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Vor allem die geheimnisvolle Atmosphäre rund um die Geige zieht sich durch das ganze Buch.
Nicht jede Wendung kam unerwartet. Das hat aber kaum gestört, weil die eigentliche Stärke woanders liegt. Eher in den Verbindungen zwischen den Figuren und darin, wie ihre Geschichten langsam zusammenfinden.
Am Ende bleibt weniger das Geheimnis selbst im Kopf, sondern eher die Menschen dahinter. Genau das macht dieses Buch besonders.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.











