Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anndlich:
Judiths kleine Farm, Band 3, von Judith Rakers
Die Fohlenschau
Für Charlie geht es in diesem Band zur Fohlenschau und auf der ganzen Farm herrscht Aufregung, kann Charlie überzeugen? Davon wollen sich Kater Jack und Katze Lotti live überzeugen und reisen als blinde Passagiere mit.
Judiths kleine Farm ist ein Kinderbuch der Moderatorin Judith Rakers, deren tierische Charaktere auch im echten Leben zusammen leben.
Die Illustrationen von Julia Weinmann sind wunderschön gezeichnet und verdeutlichen den Textinhalt wunderbar für die zuhörenden Kinder.
Das Buch selbst wird ab vier Jahren empfohlen und daher eher als Vorlesebuch gesehen, außerdem gibt es über eine App die Möglichkeit, sich die Geschichte von der Autorin vorlesen zu lassen. Auch ich sehe das Buch als Vorlesebuch und würde es eher nicht zum Erstlesen empfehlen. Denn der Text ist auf den Seiten doch relativ klein gedruckt, was das Lesen erschwert. Zudem wurde der Text in die Zeichnungen integriert, was dem Schriftbild weniger zu Gute kommt, auch haben sich ein paar Schreibfehler eingenistet. Für gekonnte Leser:innen ist das sicherlich kein Problem, für Erstleser:innen jedoch eine weitere Herausforderung.
Die Geschichte konnte uns leider nicht so überzeugen, vor allem als Charlie am Strick gezogen wurde und sein Hals immer länger wurde, was die Illustration auch noch extrem verdeutlicht hat, war hier ein enormes Gefühl von Unwohlsein vorhanden und der Spaß verpuffte. An der Stelle hätte ich mir eher gewünscht, dass Charlie entweder wirklich Spaß am Lernen hat und sich auf diesen Tag freut oder dass Kritik an den von Menschen gemachten ‚Shows‘ aufkommt (was als Vorlesebuch vielleicht etwas zu früh wäre), aber die gewählte Darstellung finde ich unpassend. Ebenso die Erkenntnis, dass Judith erst dann Stolz ist, wenn Charlie den Trab perfekt beherrscht und einen Preis abräumt. Eine Botschaft, die Druck erzeugt.
Spannender hätte ich es auch gefunden, wenn Lotti und Jack den Rückweg nicht über Himmelsrichtungen erkannt hätten, sondern wie für Katzen üblich durch sich selbst. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Katzen absolut kein Problem haben, solche Strecken zurückzugehen (auch wenn sie diese vorab gefahren sind).
Gut gefallen haben mir die eingebauten Tipps, vor allem jene mit den Kartoffeln, die für alle Kinder umsetzbar sind. Doch der dritte Band von Judiths kleiner Farm ist leider einer, den ich nicht weiterempfehlen kann. Das hat in dem Fall aber natürlich ganz klar etwas mit der eigenen Einstellung zu solchen Themen zu tun und der individuellen Reaktion meines Lesekindes auf die angesprochene Szene.
Rezensionen von xxx:
Wenn der Tag anders endet von Nadine Massar
Zwischen Liebe, Krieg und schweren Entscheidungen
Dieses Buch hat mich vor allem emotional sehr mitgenommen. Der Einstieg zieht einen direkt ins Geschehen, ohne viele Erklärungen. Besonders die Themen Verlust, moralische Grauzonen und die Frage, wie weit man für seine Familie gehen würde bleiben hängen.
Sabines Zerrissenheit zwischen verschiedenen Gefühlen war für mich gut spürbar.
Auch Georgs Entwicklung hat mich beschäftigt auch wenn ich sein Verhalten schwer ertragen konnte. Die Dynamik zwischen den Figuren sorgt durchgehend für Spannung.
Manche Entwicklungen wirken auf mich etwas abrupt oder nicht ganz schlüssig und einige Fragen bleiben offen (ich hoffe die Antwort findet sich in Band 2). Dennoch liest sich das Buch sehr flüssig und bleibt emotional lange im Kopf.
Bin gespannt auf Band 2 ????
Rezensionen von Nele33:
Der andere Arthur von Liz Moore
Beeindruckend
Nachdem ich " Der Gott des Waldes" gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf das Hörbuch "Der andere Arthur". Liz Moore hat mich überrascht und noch einmal begeistert.
Eine Geschichte über Einsamkeit verpasste Lebenschancen und unendlich viel Scham. Arthur, ein ehemaliger Literaturprofessor hat sein Leben für den Hörer vor die Wand gefahren.
Er verlässt sein Haus seit Jahren nicht mehr, hat nur Kontakt zu Lieferdiensten, die ihm Unmengen an Lebensmitteln bringen. Dies hat ihn in die Situation gebracht durch seine Körperfülle mittlerweile völlig unbeweglich zu sein. Die Spirale, in der er sich befindet, scheint nicht aufzuhalten zu sein. Bis ein Anruf alles ändern könnte. Charlene eine ehemalige Studentin meldet sich bei ihm und er merkt schon am Telefon, dass mit ihr "etwas" nicht stimmt. Sie möchte ihn besuchen und dies stellt Arthur vor ein Problem: Die Briefe, die sich über Jahre geschrieben haben, beschreiben ein gänzlich anderes Leben, als das was er und auch sie führen.
In seiner Verzweiflung wendet er sich an einen Reinigungsdienst und lernt dadurch die junge Yolanda kennen. Die Scham über den Zustand seiner Wohnung wird immer größer, sodass er Yolanda erst einmal wegschickt.
Auf der anderen Seite erfahren wir von Kel, Charlene's Sohn wie ihr Leben verlaufen ist und wie Kel sein Aufwachsen empfunden hat.
Der Autorin ist es gelungen, ein sensibles Buch zu schaffen, welches nicht urteilt und in meinen Augen objektiv bleibt. Uve Teschner als Sprecher hat das Buch hervorragend eingelesen und den einzelnen Charakteren einen lebendigen Hintergrund gegeben.
Liz Moore kann so unterschiedlich schreiben, dass ich von dem Hörbuch ebenso begeistert bin, wie von " Der Gott der Waldes".
Rezensionen von Sternzauber:
Mein wilder, bunter Garten - Einfach naturnah gärtnern von Silvia Hardt
Ideenreichtum für einen naturnahen Garten
Ich mag das Cover von Silvia Hardts Buch „Mein wilder, bunter Garten“ sehr gerne. Es zeigt bereits einen Ausschnitt aus ihrem grünen Reich und dieser sorgt bei mir bereits auf den ersten Blick für große Lust aufs Gärtnern. Ein Highlight sind dabei für mich die Laufenten, die durchs Bild huschen und es, sowie den Garten, noch viel lebendiger erscheinen lassen.
In Kombination mit der modernen Schrift ergibt sich eine wunderbare Covergestaltung, die zum Entdecken einlädt und neugierig macht.
Aber auch das Buch an sich ist sehr hochwertig und ansprechend gestaltet. Im Inneren finden sich viele wunderschöne und anregende bunte Bilder aus dem Garten der Autorin und hier und da gibt es auch Zeichnungen, um einen Sachverhalt zu verdeutlichen. Die Texte sind gut gegliedert und ansprechend unterteilt, immer wieder fassen Tabellen Wissen kompakt zusammen und in „Hinweis-Blasen“ werden Informationen gestalterisch hervorgehoben. Jede Seite sieht anders aus und so bleibt das Entdecken im Buch immer spannend und abwechslungsreich. Ganz zu Beginn gibt es zudem eine übersichtliche Inhaltsangabe, mit der sich gesuchte Themen schnell finden lassen, es macht aber auch wirklich Spaß sich einfach treiben zu lassen und sich ungeplant auf den Seiten umzuschauen.
Silvia Hardt präsentiert uns LeserInnen zunächst Grundwissen zu naturnahen Gärten, um uns dann an Hand ihres grünen Paradieses die einzelnen Lebensräume eines solchen vorzustellen. Dabei überschneiden sich natürlich manche Inhalte und es ergibt sich ein stimmiges Bild. Sehr gut gefällt mir, dass die Autorin nicht auf Perfektion, oder darauf pocht, dass möglichst schnell viel verändert werden muss, um einen eigenen wilden Garten zu gestalten. Sie vermittelt vielmehr ganz entspannt, dass jede Maßnahme für einen naturnahen Bereich hilfreich und sinnvoll ist, wodurch sie meiner Meinung nach wunderbar Barrieren abbaut und Zugänge ermöglicht. In den gleichen Bereich fällt für mich z. B. auch die Aussage, dass Vielfalt wertvoller ist als die Maßgabe, dass ausschließlich einheimische Pflanzen genutzt und gepflanzt werden sollten und nichts desto trotz finden sich zum Abschluss des Buches Portraits einheimischer Wildpflanzen, die laut Autorin für einen naturnahen Garten wertvoll sind.
„Mein wilder, bunter Garten“ ist ein wunderschön gestaltetes Buch, mit vielen Tipps für Einsteiger und neugierige Gartenenthusiasten, die Lust haben sich auf niederschwellige Art und Weise mit der Idee eines naturnahen Gartens auseinander zu setzen. Für mein Empfinden braucht es für die Umsetzung an der ein oder anderen Stelle vielleicht weitergehende Literatur für Anfänger, aber zum Schmökern, Genießen und Ideensammeln ist dieses Buch wunderbar geeignet. Mir hat es große Freude gemacht den Garten von Silvia Hardt mit all den pflanzlichen und tierischen Bewohnern auf so sympathische und schöne Art kennen lernen zu dürfen und ich empfehle dieses Buch von Herzen gerne weiter – viel Freude beim Entdecken!
Rezensionen von nil_liest:
A Killer Crush von Shailee Thompson
Liebe, Blut und Filmzitate – Wenn RomCom auf Slasher trifft
Mit ihrem Debüt A Killer Crush wagt Shailee Thompson etwas, das zunächst wie ein literarischer Drahtseilakt wirkt: eine romantische Komödie mit den Regeln eines Slasherfilms zu verschmelzen. Überraschenderweise funktioniert genau dieser wilde Genre-Mix erstaunlich gut – und sorgt für einen Roman, der gleichermaßen schmunzeln lässt wie nervös die Seiten umblättern.
Im Mittelpunkt steht Jamie, die ausgerechnet über die Parallelen zwischen RomComs und Slasherfilmen promoviert. Eine herrlich nerdige Ausgangsidee – und eine, die plötzlich erschreckend real wird, als ein scheinbar harmloses Speed-Dating in einer alten Club-Location in Chaos, Panik und Mord umschlägt. Plötzlich steckt Jamie selbst mitten in der Art Geschichte, die sie sonst nur analysiert. Eingesperrt mit Fremden, einem Killer im Gebäude – und zwei potenziellen Love Interests, die ihr Herz ebenso durcheinanderbringen wie die Situation.
Was mir besonders gefallen hat, ist der Ton des Romans. Der Schreibstil ist lebendig, humorvoll und sehr dialoggetrieben. Die Kapitel beginnen jeweils mit leicht verfremdeten Filmzitaten – ein kleines Spiel, das beim Lesen richtig Spaß macht. Gleichzeitig kommentiert Jamie immer wieder das Geschehen mit ihrem Wissen über Genre-Regeln, was der Geschichte eine ironische Meta-Ebene verleiht. Man merkt: Die Autorin kennt ihre Filmklischees – und nutzt sie bewusst.
Der Plot selbst ist schnell, teilweise fast atemlos. Kaum hat das Speed-Dating begonnen, kippt die Atmosphäre in Richtung Horror. Von da an wechseln sich Spannung, Chaos, Flirts, Misstrauen und blutige Szenen ab. Ich konnte wirklich gut miträtseln, wer hinter den Morden steckt, und hatte mehrfach Momente, in denen ich dachte: „Okay, jetzt wird’s ernst.“ Gleichzeitig bleibt der Roman erstaunlich leichtfüßig – selbst mitten im Gemetzel blitzen Humor und romantische Dynamik auf.
Natürlich sollte man keinen strengen Realismus erwarten. Manche Situationen wirken überdreht, und die Figuren – abgesehen von Jamie und ihrer besten Freundin – bleiben teilweise eher skizzenhaft. Aber ehrlich gesagt passt das ziemlich gut zu der Idee hinter dem Buch. Slasher und RomComs leben schließlich beide von bestimmten Mustern, Tempo und Unterhaltung – und genau das liefert der Roman.
Besonders gelungen fand ich, wie Spannung und Romantik parallel aufgebaut werden. Während die Gruppe ums Überleben kämpft, entstehen trotzdem diese typischen „Meet-Cute“-Momente, die fast absurd wirken – aber genau dadurch charmant sind. Und obwohl ich nicht jede Filmreferenz erkannt habe, hat das den Lesespaß nicht geschmälert.
Unterm Strich ist das ein Buch, das weniger durch Tiefe als durch Energie überzeugt. Es ist blutig, witzig, manchmal herrlich absurd – und einfach sehr unterhaltsam. Für mich eine wirklich originelle Mischung, die ich so noch nicht gelesen habe.
Rezensionen von brauneye29:
Können Sie mich sehen? von Martin Suter
Nicht so meins
Zum Inhalt:
Topmanager leben in anderen Sphären. Jeder Fehler kann das Aus bedeuten und jetzt dringen auch noch Frauen in diese Sphäre ein. Und das immer beliebter werdende Homeoffice ist für die Führungsriege ebenfalls nicht gerade zuträglich für ihre Stellung und die Kontrolle.
Meine Meinung:
Irgendwie hatte ich eine völlig falsche Vorstellung von dem Buch.
Ich hatte mit einer amüsanten Geschichte gerechnet. Was einen aber erwartet ist eine Sammlung von Kurzgeschichten und Kolumnen, die sicherlich auch einen Unterhaltungsfaktor haben, aber mein Ding sind Kurzgeschichten nicht so wirklich. Zwar sind diese gut geschrieben und auch durchaus amüsant, aber nachhaltig in Erinnerung wird mir dieses Buch nicht bleiben.
Fazit:
Nicht so meins
Rezensionen von brauneye29:
Alma von Federica Manzon
Sehr komplex
Zum Inhalt:
Nach dem Tod des Vaters kehrt in Alma in ihre alte Heimat Triest zurück. Hier begegnet sie ihrer alten Jugendliebe wieder, der ihr das Erbe des Vaters übergeben soll. In der alten Heimat holen sie die Erinnerung ein an endlose Sommer, die Kaffeehäuser ihrer Großeltern, aber auch an die Straße, auf der ihr Vater früher immer wieder verschwand.
Meine Meinung:
Das Buch ist komplexer als der Titel oder auch der Klappen zu vermitteln vermag, denn es gibt viele Zeitenwechsel und auch Wechsel der Schauplätze. Zudem wird auch ein Thema aufgegriffen, dass einem wahrscheinlich nicht mehr sehr präsent ist, die politischen Unruhen, die zu mehr als nur einer Auseinandersetzung geführt haben. Alma ist ein vielschichtige Figur, mit der ich trotzdem nicht wirklich warm geworden bin. Der Vater, der trotz seines dauernden Verschwindens eine sehr dominierende Stellung im Buch einnimmt, hatte es sicher auch nicht leicht, aber macht es der Familie auch nicht gerade einfach, ihm nahe zu kommen. Insgesamt hätte ich es gut gefunden, wenn es eine Karte im Buch gegeben hätte, um die Geschehnisse besser einordnen zu können.
Fazit:
Sehr komplex
Rezensionen von M:
Narbenmädchen von Lilly Bogenberger
Geschichte wirkt nach
Die Geschichte über die 15jährige Lara, die in einer Kurklinik für Jugendliche landet, weil sie sich selber schneidet, beschäftigt mich auch noch nachdem ich das Buch ausgelesen habe. Ganz klar kommt rüber, dass nicht Lara selbst das Problem ist, sondern ihre Familie und ihre Umwelt. Schonungslos schreibt die Autorin über die Probleme von Lara und auch über die der anderen Jugendlichen in dem Heim und ihren Erfahrungen mit dem Leben in dem Heim und die Behandlung dort durch Personal und Psychologen.
Man kann sich gut in die Jugendliche Protagonistin hinein versetzen und erlebt mit ihr die Höhen und Tiefen ihres Krankheitsverlaufs und ihrer Gefühlswelt. Ich habe mit Lara gelitten, neue Hoffnung gehabt, hab gelacht und war deprimiert. Ein sehr wichtiges Thema sehr gut für Jugendliche in einer authentischen Geschichte verpackt. Wichtig und gut fand ich auch die Hilfetipps am Schluss des Buchs.
Rezensionen von Miro:
Immergrün von Ruth Olshan
Ahnenreise
Ruth Olshan reist mit den Urnen ihrer Mutter und Großmutter in deren ursprüngliche Heimat in Litauen. Auf dieser langen Autofahrt begegnet sie sich selbst und erinnert sich an die Geschichten ihrer Ahninnen.
Ruth ist in Moskau geboren, als Tochter einer konvertierten Jüdin. Ihre Mutter war Sängerin und in der Sowjetunion als "Garbo des Ostens" berühmt.
Doch die Familie fühlte sich beengt in der kommunistischen Union und dem jüdischen Vater gelang es, eine Ausreisegenehmigung für Israel zu bekommen.
In dem heißen Land schaffte es die kleine Familie nicht, heimisch zu werden und als der Jom-Kippur-Krieg ausbrach traten sie eine weitere Reise an. Berlin soll ihr verheißungsvolles Ziel sein. Die vierjährige Ruth lebt sich relativ rasch ein, lernt schon im Kindergarten deutsch, findet Freundinnen und erfreut sich am Sport.
Vida, ihre Mutter möchte es auch hier als Sängerin schaffen, doch der Weg ist nicht leicht. Es fällt ihr schwer, die neue Sprache zu erlernen und sie leidet an der Trennung von ihren Wurzeln. Litauen ist jetzt zwar nicht mehr so weit weg, doch der eiserne Vorhang trennt die Familie. Bis zum Fall der Mauer muss Ruth einiges erleiden mit ihren Eltern, die es nicht schaffen in Deutschland Wurzeln zu schlagen.
Die Familie ist heimatlos, haltlos und immer auf der Suche.
Stilistisch ist das Buch leider etwas sperrig. Die Autorin springt in den Zeiten und es dauert ein bisschen, bis man sich in ihrer Lebensgeschichte zurechtfindet. Wir lesen die Erinnerungen, wie sie ihr auf der Reise in den Sinn kommen und vieles wirkt etwas nachbearbeitet. Wahrscheinlich ist das normal. Man macht sich schlauer in den Memoiren, weil man in der Retrospektive ja auch schlauer ist.
Dennoch konnte mich diese Lebensgeschichte berühren. Sie ist zwar nicht besonders emotional erzählt, aber sie zeigt auf, wie schwierig es ist, in der Fremde Fuss zu fassen und wie viel wir unseren zugezogenen Mitmenschen eigentlich abverlangen. Es ist beeindruckend, wie Ruth ihren Weg gefunden hat in der Wirren der Fremde ohne Eltern, die sie an die Hand nehmen konnten. Und ich finde es auch mutig, sich so preiszugeben.
Immergrün ist ein Buch, dass man sich ein Stück weit erarbeiten muss, es schmeichelt den Leser*innen nicht. Doch man kann sich einiges daraus mitnehmen.
Rezensionen von beigeandberries :
The Ordeals von Rachel Greenlaw
Gefährliche Prüfung
Mit The Ordeals ist Rachel Greenlaw ein richtig guter Start in eine neue Fantasyreihe gelungen. Die Geschichte führt nach Killmarth, eine düstere Welt voller Magie und gefährlicher Prüfungen. Schon früh merkt man, dass hier nichts leicht sein wird und ständig neue Überraschungen warten.
Die Atmosphäre des Buches ist eher dunkel und teilweise ein wenig bedrückend, was aber auch sehr gut zur Athmosphäre der Geschichte passt.
Der Schreibstil liest sich flüssig und zieht einen schnell in die Welt hinein.
Erzählt wird alles aus Sophias Sicht. Sie ist eine interessante Hauptfigur. Sie wirkt stark, aber nicht perfekt und gerade das macht sie in meinen Augen sympathisch. Ihre Situation und die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert wird, wecken sofort Mitgefühl und Spannung.
The Ordeals ist ein Buch für alle, die düstere Fantasy mit Magie, Spannung und ein bisschen Romantik mögen. :)











