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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Chris:

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Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve

Wenn Erinnerungen neu sortiert werden

„Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“ hat mich viel stärker berührt, als ich erwartet hätte. In wenigen, intensiven Tagen gelesen, blieb es lange nach der letzten Seite in mir nachhallen.

Brinkgreve beschreibt, wie sie nach dem Tod ihres Mannes nicht nur das gemeinsame Haus entrümpelt, sondern auch die Geschichte ihrer Ehe und ihre Liebe sortiert.

Sie erzählt von ihrem Leben als erfolgreiche Professorin und vierfache Mutter an der Seite eines Mannes, der oft negativ und vermutlich depressiv war – und stellt sich rückhaltlos die Frage, warum sie geblieben ist, wie sich ihre Beziehung im Lauf der Jahre verschoben und verschlechtert hat und ob es „andere Wege“ gegeben hätte.

Besonders berührend fand ich, wie sie über alte E-Mails und Briefe nicht nur Verletzungen, sondern auch fast vergessene schöne Momente zurückgewinnt. Dieses Buch ist kein leichter Trost, sondern ein ehrlicher, unsentimentaler Blick auf Trauer, Liebe und die Grauzonen einer langen Beziehung – und gerade deshalb wirkte es sehr stark auf mich.

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Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Geliebte Schwestern von Danielle Steel

Ein sehr berührender Familienroman

Dieses Buch handelt von Candy, Tammy, Annie und Sabrina – vier Schwestern; jede führt ihr eigenes Leben, bis ein Schicksalsschlag sie alle zusammenführt. Alle versuchen, gefangen in ihrer eigenen Trauer, einen Weg der Gemeinsamkeit zu finden und neue Familienmuster entstehen zu lassen. Mut, die Kraft der Liebe, Trauer und Neuanfang sind somit Hauptthema das Buches.

Die Charaktere – allen voran natürlich die vier Schwestern – haben mir sehr gut gefallen. Man merkt, dass jede eigentlich mit ihrem eigenen Leben beschäftigt ist und der Schicksalsschlag, den sie erleiden, ihnen die eigene Endlichkeit bewusst macht. So verändern sie im Laufe des Romans ihre Stellenwerte und wachsen – das war sehr schön und auch berührend anzusehen.
Danielle Steels Schreibstil mag ich sehr; auch hier in diesem Buch sieht man wieder, wie man mit Alltagsthemen Menschen berühren und erreichen kann, denn der Grundtenor des Buches kann ja jeden von uns ereilen.
Mich hat die Geschichte sehr berührt, weil man sieht, was im Leben wirklich wichtig wird, wenn Familien drohen auseinander zu brechen, oder die Trauer einen gefangen hält.
Ein toller Familienroman, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Ich gebe dafür gerne eine Leseempfehlung.
Das Buch ist am 23. Dezember bei HarperCollins erschienen.

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Geliebte Schwestern

Rezensionen von Chris:

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Gekommen, um zu bleiben von Madeleine Becker

Wurzeln schlagen

Madeleine Becker folge ich seit Jahren auf Instagram und liebe ihre gefühlvolle Schreibweise sowie ihre tollen Fotos, die immer so lebendig wirken. Ihr Buch "Gekommen, um zu bleiben" hat alle meine Erwartungen erfüllt und sogar übertroffen – es fühlt sich an wie ein Besuch auf ihrem Hof.

Es zeichnet ein realistisches Bild vom Umzug und dem neuen Leben auf dem Hof, ohne jegliche Schönfärberei. Besonders toll finde ich, wie sie einzelnen Kapiteln die Tiere des Hofs widmet: Sie beschreibt beispielsweise präzise die Charaktereigenschaften der Kühe, wie sie leben, sich verhalten und welche individuellen Eigenarten sie haben – das macht jedes Tier lebendig und greifbar. Gleichzeitig nimmt sie klar Stellung gegen Massentierhaltung und thematisiert dieses unschöne Thema mutig und einfühlsam, was dem Buch Tiefe verleiht.

Auch der Gartenabschnitt begeistert mich: Es ist inspirierend, wie viel sie selbst anbaut und den Kreislauf von Natur und Ernährung zeigt. Gleichzeitig verschweigt sie nicht, dass nicht alles gelingt – Misserfolge und Lehrgeld sind ehrlich eingebaut, was das Ganze authentisch und ermutigend macht. Die bildhafte Sprache lässt mich alles genau vor mir sehen, die Fotos verstärken diesen Effekt perfekt und ziehen einen richtig rein.

Unaufgeregt, leise und wunderschön – das Lesen hat mir riesigen Spaß gemacht und motiviert mich, selbst bewusster im Alltag Wurzeln zu schlagen.

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Gekommen, um zu bleiben

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Resilienz - Zwischen Coach und Couch von Henrik Walter

Sehr unterhaltsam und gleichzeitig wissenschaftlich fundiert

Dieses unterhaltsame und gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Sachbuch beginnt gleich mit einem persönlichen Bekenntnis des Autors: er möge keine Ratgeber. Denn diese würden einem immer nur das gleiche über ein gesundes Leben erzählen: Allgemeinplätze, die jeder kenne, aber an die sich dann doch kaum jemand halten würde.

Und so ist es sein Bestreben, ein unterhaltsames Buch zu verfassen, in dem man gleichzeitig wissenschaftlich fundiert und praxisnah viel Neues über Resilienz erfährt. Es ist ihm gelungen!

Als Klinische Psychologin kenne ich so einiges an Literatur in diesem Bereich. Dieses Buch kann ich wirklich empfehlen, denn es ist die perfekte Mischung aus interessanter Lektüre, bei der auch Fachpersonen noch so einiges Neues lernen können, Praxisnähe und Zugänglichkeit.

Zum Einstieg geht der Autor darauf ein, welche psychischen Erkrankungen es überhaupt gibt, wie diese diagnostiziert und eingeteilt werden, aber auch, wie stark diese jeweils durch Genetik, Epigenetik und Umweltfaktoren beeinflusst werden. Es wird deutlich, wie verbreitet psychische Erkrankungen in der Gesamtbevölkerung sind und dass die allermeisten Menschen irgendwann in ihrem Leben selbst oder in ihrem nahen Umfeld mit diesem Thema konfrontiert werden. Aber auch, dass selbst eine Neigung zu einer psychischen Krankheit nicht ausschließt, dennoch insgesamt in vielen Bereichen ein glückliches Leben führen zu können, hierzu stellt der Autor ein sehr interessantes mehrdimensionales Modell vor.

Im Hauptteil des Buches geht es schließlich um die Faktoren der Resilienz, beginnend mit dem Ansatz der Positiven Psychologie (einschließlich der Kritik daran) über resilienzstärkende individuelle Charakter- und Signaturstärken (z.B. Fairness, Liebe, Humor,... hier gibt es auch einen Link zu einem kostenlosen Selbsttest im Internet) bis zum Sinnerleben, etwa dadurch, nicht nur ein glückliches Leben leben zu wollen, sondern etwa auch das Ziel zu haben, etwas beizutragen oder viele unterschiedliche Erfahrungen zu machen, um Weisheit zu erlangen. Auch das Leib-Seele-Problem und moderne Ansichten dazu, Stichwort Neurobiologie der Resilienz, sind Thema. Das Buch schließt mit vielen praktischen Tipps zum Thema psychisch gesund bleiben bzw. psychisch gesünder werden ab.

Es ist ein bestärkendes und positives Buch, das dabei unterstützt, sich selbst besser kennen zu lernen und zu überlegen, welche Faktoren man in sich trägt oder entwickeln möchte, um ein individuell gutes und möglichst gesundes Leben zu haben - aber auch voll mit Anregungen, andere Menschen dabei zu unterstützen. Eines der Bücher, die ich gerne dauerhaft in meinem Bücherregal als Begleiter haben möchte, um immer wieder mal nachzuschlagen.

Ich kann das Buch allen interessierten Fachkräften aus den Bereichen Psychologie, Psychotherapie, Medizin und Pflege wärmstens empfehlen. Aber auch gebildete Laien können mit diesem zugänglichen und interessant geschriebenen Buch sicher viel anfangen. Leseempfehlung!

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Resilienz - Zwischen Coach und Couch

Rezensionen von nanu?!:

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Feta von Natacha Comar

Feta neu entdecken

Für die Autorin Natacha Comar ist Feta eine Familienangelegenheit.
In ihrer Familie wurde Feta schon immer in großen Mengen gegessen.
In diesem Buch präsentiert sie ihre liebsten Gerichte mit Feta, wobei der Käse mal eine untergeordnete Rolle als Topping oder Beilage spielt, oder auch der Mittelpunkt auf dem Teller sein kann.

Die Gerichte selbst sind stark von der griechischen und allgemein aus der mediterranen Küche inspiriert.
Sie alle aber haben gemeinsam, dass sie komplett ohne Fisch und Fleisch auskommen.

Sortiert sind die Rezepte nach der Dauer ihrer Zubereitungszeit. So dauern Gerichte im ersten Kapitel "Express" weniger als 20 Minuten, dagegen im letzten Kapitel "Mit Muße" über eine Stunde. Insgesamt gibt es fünf Kapitel.
Ich besitze zwar schon einige Bücher mit mediterraner Küche, aber trotzdem sind die Rezepte in diesem Buch hier fast alle neu für mich.
Ich finde auch krass, wie vielseitig einsetzbar der Fetakäse eigentlich ist.
Man kann ihn komplett pur genießen, marinieren, pürieren, zerbröseln oder in in Saucen einarbeiten. Man kann ihn panieren, frittieren, grillen, braten und backen und was nicht alles.
Kein Wunder also, dass die vorgestellten Gerichte so abwechslungsreich sind und das meiste davon, finde ich auch familientauglich.
Es gibt bunte Salate, Fetadipps, Tartes, Quiche und Gemüsetaler. Gefüllte Süßkartoffeln, herzhafte Kuchen, Muffins oder Fladenbrot mit Feta im Teig. Lasagne, Auflauf und Suppen. Ich bin begeistert.

Insgesamt gibt es rund 60 Rezepte zu entdecken.
Die Gerichte selbst sind unkompliziert und das meiste auch für Anfänger geeignet.
Die Rezepte sind klar und deutlich beschrieben. Es sollten keine Fragen offen bleiben. Es gibt sogar welche mit bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
Auf den ersten Blick ist ersichtlich, wie lange genau die Zubereitung und die Garzeiten dauern.
Die Zutatenlisten sind übersichtlich. Die Lebensmittel sollte man in jeden größeren Supermarkt bekommen. Nur einmal habe ich in einem Rezept ein Lebensmittel gefunden (griechisches Paximadi-Trockenbrot), welches ich noch nie gesehen habe. Das ist zu verkraften.
Wer Feta liebt, sollte sich unbedingt dieses Kochbuch zulegen.

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Feta

Rezensionen von LeserinLu :

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Grüne Welle von Esther Schüttpelz

Ungewöhnlich

Der Roman „Grüne Welle“ hat mich vor allem durch seine ungewöhnliche Ausgangssituation gepackt: Eine scheinbar harmlose Heimfahrt einer Frau nach dem Kino mit ihrer Freundin wird zu einer immer längeren Fahrt ins Ungewisse. Sie nimmt - bewusst oder unbewusst? - eine falsche Ausfahrt und begibt sich damit auch auf eine innere Reise.

Beim Lesen begleitet man die Protagonistin überwiegend durch ihren Gedankenstrom aus Erinnerungen, Rechtfertigungen, Ängsten. Der Stil ist intensiv und entfaltet durch lange Satzkonstruktionen einen Sog, weshalb ich den Roman in einem Rutsch gelesen habe. Das ist fordernd, hat mich aber zugleich stark in den Roman hineingezogen. Nur an wenigen Stellen hatten ihre Reflexionen für mich Längen. Nach und nach setzt sich das Schicksal der Frau zusammen, ergänzt wird die Geschichte der Frau durch Kapitel aus Sicht ihrer Freundin. Dieses langsame Aufdecken von Informationen hat mir gut gefallen.

Für mich ist „Grüne Welle“ ein kluger Roman über Selbsttäuschung, Angst und den Mut, sich der eigenen Wahrheit zu stellen, den man an gut an einem ruhigen Nachmittag lesen kann.

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Grüne Welle

Rezensionen von brauneye29:

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Die Namen von Florence Knapp

Ungewöhnliche Geschichte

Zum Inhalt:
Cora ist auf dem Weg zum Amt, um ihren Sohn anzumelden und natürlich auch seinen Namen. Allerdings ist das nicht so einfach, denn Mann Gordon will, dass der Sohn wie seit Generationen den Namen des Vaters bekommt, die Tochter wünscht sich den Namen Bear und sie selbst bevorzugt Julian.

Meine Meinung:
Bei dem Klappentext kann man noch nicht wirklich erahnen, wobei man sich bei diesem Buch einlässt, denn es geht um soviel mehr. Gleich am Anfang merkt man schon eine Stimmung, die schlimmes erahnen lässt. Es geht um häusliche Gewalt, Ohnmacht und Konflikte. Es wird eine Geschichte erzählt, die eigentlich drei Geschichten erzählt, die aber dennoch miteinander verwoben sind und unterschiedliche Lebenswege zeigen, die durch unterschiedliche Namenswahl entstehen. Das ist auch Buch, dass sehr viel Tiefe hat und zu mindestens bei mir noch eine Weile nachhallen wird.
Fazit:
Ungewöhnliche Geschichte

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Die Namen

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Wenn die Zeit erfüllt ist von Max Lucado

Hoffnungsvoll und hilfreich

Ich mag Max Lucado sehr gerne. Seine Herangehensweise an das Bibelstudium ist sehr hilfreich für mich. Er erklärt die Bücher der Bibel derart talentiert und anschaulich, so dass es wirklich einen Sinn ergibt.

In diesem Buch befasst sich der Autor mit dem Ende der Welt. Was passiert wann? Und kommt Jesus vor dem Tausendjährigen Reich, regiert er währenddessen, oder ist diese Stelle in der Offenbarung als Metapher zu verstehen? Lucado schreibt meiner Meinung nach wegweisend und nachvollziehbar.

Seine Auslegungen sind gut durchdacht, sehr gut recherchiert und inspirierend.

In zwei Teilen und in mehreren Unterkategorien unterteilt, schreibt der Autor darüber was als nächstes kommen wird. Zusätzlich gibt es noch am Ende des Buches ein Bonusmaterial mit zusätzlichen Informationen und Fragen zur Vertiefung.

Wer dieses Buch liest, hat anschließend keine Angst mehr vor dem Ende. Max Lucado hilft den Lesern Gottes Plan zu erkennen und zu verstehen. Ich persönlich habe das Buch sehr gerne gelesen und muss es auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Wenn die Zeit erfüllt ist

Rezensionen von begine:

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Alma von Federica Manzon

Italienisches Jugoslawisches Grenzgebiet



Alma ist ein interessantes Werk der italienischen Schriftstellerin Federica Manzon. Es ist ihr erster Roman, der auf deutsch übersetzt wurde.
Sie hat den Roman in Triest spielen lassen und in den Balkan.
Als Almas Vater stirbt, vermacht er ihr ein paar Unterlagen.
Da beginnen ihre Kindheitserinnerungen.

In der Schule wusste sie den Beruf des Vaters nicht und dessen Erklärungen waren lapidar. Da weiß man nicht, ist er ein Spion, oder warum verschwand er immer wieder. Da bringt er einmal den jungen Willi mit, der dann mit Alma aufwächst.
Alma erinnert sich an Fahrten mit dem Vater, bei denen sie Tito noch sah. Alma wird Journalistin und trifft viele dubiose Personen.
Man erfährt von mehreren Kriegen auf dem Balkan.
So erfährt man von den Grausamkeiten zwischen Kroaten und Serben.
Die Autorin lässt dieses Grenzgebiet spannend werden.
Es ist ein gutes Stück Zeitgeschichte.

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Alma

Rezensionen von Anndlich:

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Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton

Das Flussmädchen

Bo findet eine schimmernde Münze im Schlamm der Themse, sie scheint nicht nur unheimlich wertvoll zu sein, sondern auch magisch, denn Bo hat das Gefühl, dass der Fluss zu ihr spricht. Und plötzlich ist da der Billy, ein Junge von der anderen Seite des Ufers, der Bo versteht und die Besonderheit der Münze erkennt und er weiß, dass es noch eine zweite Münze gibt.

Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihr, doch sie müssen schnell sein, denn auch Frederick Muncaster möchte die beiden Münzen unbedingt besitzen. Können sie die zweite Münze finden und wird sie ihnen den wertvollsten Verlust zurückbringen?

Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton ist ein atmosphärisches Abenteuer für Klein und Groß. Kinder ab zehn Jahren können das Buch durchaus lesen, allerdings ist es nicht für jede:n etwas, denn Themen wie Verlust, Krieg, Tod und Sterblichkeit sind allgegenwärtig und sorgen für eine düstere Stimmung.

Ich muss gestehen, dass ich aufgrund des Klappentextes und Titels niemals auf die Idee gekommen wäre, dass es in dem Buch primär um diese Themen geht. Ich finde jedoch, dass die Themen durchaus kindgerecht erzählt werden und vor allem eine wunderschöne Botschaft mitgeben. Es geht nicht nur um den Verlust, sondern auch die Akzeptanz dessen und die Erkenntnis, dass die Erinnerungen an die Verstorbenen bleiben und immer im Herzen getragen werden. Der Krieg wird mir hingegen zu oberflächlich behandelt, er existiert, wird erwähnt, aber die Bedeutung kann man nicht erahnen (und wird bei Kindern im Altern von zehn Jahren auch noch nicht durch Geschichtswissen vorhanden sein) und dabei spielt er für Bo und ihre Familie eine tragende Rolle.

Außerordentlich gut hat mir jedoch die Beschreibung des Settings gefallen. Ich konnte mir alles unglaublich gut vorstellen, weswegen auch die Atmosphäre gut rüberkam. Die Charaktere sind toll, vor allem die Freundschaft zwischen Bo und Billy entwickelt sich wunderschön. Auch die Beziehung zwischen Bo und ihrem großen Bruder Harry wird unglaublich toll beschrieben, nur die Freundschaft zu Eddie war für meinen Geschmack nicht ganz so fein ausgearbeitet. Auch Billy Background ist unfassbar gut durchdacht, lässt sich zwar erahnen und dennoch bleibt eine Spur Überraschung nicht aus, die der Geschichte eine ganz andere Tiefe gibt.

Die Jagd nach den magischen Münzen ist ein atmosphärisches Abenteuer, das nicht nur das starke Band zwischen Freunden und Geschwistern herausstellt, sondern auch den Verlust und die Akzeptanz dessen beleuchtet. Ein Thema das bei einem Kinderbuch durchaus vorab angemerkt werden könnte, das von der Autorin jedoch sehr bedacht erzählt wird.

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Die Jagd nach den magischen Münzen