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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Murksy:

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Giftiger Grund von Thomas Knüwer

Lost places, lost people

Eine junge Frau, die Videos von lost places, verlassenen Orten dreht, ein Häftling, der frisch entlassen versucht, wieder ins normale Leben zurück zu finden und ein Mädchen, das nachts in eine alte Tankstelle flüchtet dies sind die Hauptdarsteller in diesem realistischen, harten Krimi. Die Härte kommt allerdings weniger von der durchaus vorhandenen und gezeigten Gewalt, als vielmehr von der psychologischen Darstellung der Situation.

Diese ist sehr authentisch und glaubhaft darstellt, was auch dazu führt, dass das Buch einige Stellen enthält, die durchaus empfindliche Personen triggern können. Für Freunde der sogenannten Cosy-Crime-Szene ist dieses Buch ganz sicher nichts. Dem Autor gelingt es bedrückend gut, die Verzweiflung der Personen darzustellen, ihre Ängste, Hoffnungen und Verlorenheit in einer Welt, weit ab der bunten Fassade unserer Gesellschaft. Das tut manchmal weh, man will ins Geschehen eingreifen und die Personen retten, auch vor sich selbst. Die Hilflosigkeit der Personen im Buch überträgt sich auf die Leser. Beinahe schmerzhaft verfolgt man die agierenden Figuren, wenn sie das Richtige tun wollen, aber an der Realität scheitern. Der giftige Grund des Covers ist viel mehr, als der ölgetränkte Boden an der alten Tankstelle. Vielmehr ist es die Schattenwelt, die so gerne ignoriert wird. Was nicht sein darf, kann nicht sein. Wir leben doch in einer zivilisierten Gesellschaft, oder nicht? Kein einfaches Buch, aber ein fesselndes, das neben aller Trostlosigkeit auch einen Funken Hoffnung versprüht. Man kann sich ändern, man kann zusammen etwas bewirken, nicht alles ist verloren, wie in den lost places. Und es gibt das Gute im Menschen, das vielleicht manchmal erst aus seiner Wohlfühlzone gelockt werden muss.
Das Einzige, das mir persönlich nicht wirklich zugesagt hat, war der Erzählstil, der die jeweilige Hauptperson der einzelnen Kapitel in der Ich-Form agieren lässt. Dieser Kniff, der den Charakter und die Sichtweise der Personen durchaus verstärkt, irritierte mich teilweise im Lesefluss.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Giftiger Grund

Rezensionen von Philiene :

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Die Iden von Rom von Michael Peinkofer

Geschichte neu interpretiert

Was wäre wenn ? Ja was wäre wenn die Geschichte anders ausgegangen wäre, als wir sie kennen? Dieser Frage geht Michael Peinkofer in seinem Roman Die Identität von Rom nach.

Er erzählt eine alternative Version der Ereignisse und trotzdem ist sein Buch perfekt recherchiert und stellt uns die historischen Personen beinahe ganz privat vor.

Ob nun Julius Cesar oder Kleopatra. Brutos oder Markus Antonius. Sie alle stehen im Fokus dieses spannenden Romanes und wir erfahren so einih5von ihnen.

Der Roman ist einfach nur spannend und Michael Peinkofer ein grandioser Geschichten Erzähler der es versteht uns in den Bann des Geschehens zieht.

Mir hat es sehr gefallen wie real sowohl die römische Welt als auch die von Kleopatra dargestellt worden ist. Orte und Charaktere waren so bildlich dargestellt, dadurch ich mir alles ganz genau vorstellen konnte und das Gefühl hatte direkt in der Antike gelandet zu sein.
Einfach großartig.

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Die Iden von Rom

Rezensionen von Murksy:

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National Geographic Kids Weltatlas - Fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere entdecken: Kinderatlas für Kids ab 8 Jahren von Michael Peinkofer

Layout geht vor Funktionalität

Schaut man den schön aufgemachten Atlas oberflächlich an, liest ein wenig quer und blättert kurz durch, gefällt das Ganze recht gut. Betrachtet man allerdings die Dinge, auf die es bei einem Atlas ankommt, dann zeigen sich die Einschränkungen. Beginnen wir vorne auf dem Cover. dort steht ganz oben das Wort Kids.

Die Altersangabe für das Buch beginnt bei acht Jahren. Wer Kinder im Schulalter hat, den Stoff der Klassen kennt, der wird mir zustimmen, das dieser Atlas eher für weiterführende Klassen und ältere Kinder ist. Das Buch enthält viel Text, einiges an Informationen und vor allem schwierige Wörter, mit denen Grundschüler weder lese technisch noch verstandesmäßig zurechtkommen. Urban, konisch, azimutal, Tools, Decoder usw. Die Liste lässt sich fortsetzen. Auch sind die Seiten mit den kleinen Kästchen und der entsprechend kleinen Schrift anstrengend zu lesen. Diese Überfüllung der Seiten führt auch dazu, dass das Wichtigste zu kurz kommt, nämlich die Karten. Diese sind leider nicht seitenfüllend angelegt und oft über die Seitenmitte gedruckt, damit schwer zu lesen. Natürlich ist es nett, diverse Informationen über Land und Leute zu erfahren. Aber die Auswahl dieser Fakten wirkt teilweise sehr wahllos. Gleiches gilt für die Tiere, die ja such auf Cover beworben werden. Es sind sehr wenige Tiere im Buch zu finden. Sinnvoller und nützlicher wäre es gewesen, je Kontinent vier bis fünf Tiere mit einem kleinen Steckbrief vorzustellen. Bei Afrika findet man zum Beispiel das Bild eines Elefanten, die dazugehörigen Fakten kaum vorhanden. Ja, die Fotos sind toll. Aber genauso wahllos und mehr oder minder uninteressant beschrieben. Das Buch bietet auf der einen Seite zu wenig, will auf der anderen Seite zu viel. Vor allem der einleitende Teil ist vermutlich sogar für viele Erwachsene eine Herausforderung. Das Werk ersetzt also keinen Schulatlas und ist für Kids eine Nummer zu anspruchsvoll. Es wurde mehr Wert auf das Layout, als auf die Funktionalität gelegt. Für einen Atlas zu unübersichtlich, für ein Lexikon zu wenig Informationen. Dass am Ende auf Internetadressen verwiesen wird, ohne diese genau zu benennen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich erwarte und will auch von meinen Kindern nicht, dass sie im Grundschulalter im Netz surfen und nach ergänzenden Informationen suchen. Vielleicht sollten bei der nächsten Ausgabe verstärkt Pädagogen am Buch mitarbeiten. Ich hatte bei den Seiten das Gefühl, dass die Gestalter sich darin überbieten wollten, immer noch mehr reinpacken zu wollen.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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National Geographic Kids Weltatlas - Fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere entdecken: Kinderatlas für Kids ab 8 Jahren

Rezensionen von Odina:

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Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann

Eine bewegende Reise

Der Roman "Der Duft des Strandhafers“ wurde von Gabriella Engelmann verfasst und erschien am 2. März 2026 im Droemer Knaur Verlag. Das Buch umfasst 320 Seiten und das Cover stimmt wunderbar auf das Nordsee-Flair ein. Es handelt sich hier um den 2. Band der Dilogie "Die Bücherfrauen von Listland".

Den ersten Teil sollte man gelesen haben um die Zusammenhänge besser zu verstehen. In der Geschichte geht es um die Journalistin Anna März, die nach Sylt zurückkehrt, um der 85-jährigen Fenja Lorenzen bei der Suche nach deren verschwundener Schwester Martje zu helfen. Martje verschwand 1958 nach einer Sturmnacht, und Anna entdeckt nach und nach, dass Fenja mehr weiß, als sie zugibt. Dabei kommt ans Licht, dass Martje sich damals in den Strandpiraten Hark verliebte und nach einem Schiffsunglück auf Amrum strandete. Parallel zu den Nachforschungen werden auch Annas Gefühle für Eric wieder wach. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und mit seiner atmosphärischen Dichte wird das besondere Feeling lebendig. Durch den Wechsel der Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart bleibt die Handlung abwechslungsreich und spannend. Die Figuren sind klar und übersichtlich gestaltet, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Besonders spannend fand ich Martjes Entwicklung, deren Geschichte und Perspektive sehr fesselnd beschrieben werden. Auch Anna habe ich gerne begleitet, da ihre Nachforschungen und persönlichen Gefühle authentisch und nachvollziehbar dargestellt sind. Insgesamt ist das Buch ein schöner Wohlfühlroman, der mit seiner Mischung aus Familiengeheimnissen, Liebe und Vergangenheit überzeugt.

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Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers

Rezensionen von Murksy:

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Schwarzer September von Sandro Veronesi

Ende ohne Anfang oder Anfang ohne Ende

Ein 12jähriger, frühreifer Junge verbringt wie gewöhnlich seine Ferien am Meer. Doch dieses Mal wird der Urlaub anders verlaufen, als gedacht. Da ist die frische Liebe zu einem hübschen Mädchen nur der Auftakt.
Nun, wie bezeichnet man dieses Buch? Familiengeschichte? Oder eine dieser Coming-of-age Erzählungen.

Irgendwie von allem etwas. Ganz nebenbei wird auch das Jahr 1972 reflektiert, Musik, die gehört wurde, Sportler, die berühmt waren und natürlich die dramatische Olympiade in München. All das erzählt der Autor aus Sicht des Jungen, der versucht, mit all dem klar zu kommen. Mir persönlich wirkte der Junge mit gerade einmal 12 Jahren zu erwachsen. Was mir auch erschwert hat, die Dramatik in der Geschichte ernst zu nehmen. Denn während der ersten Kapitel reizt der Autor immer wieder zum Weiterlesen, indem er ein schreckliches, alles veränderndes Ereignis vorhersagt. Selbstverständlich ist das, was dann passiert für ein Kind dramatisch. Aber irgendwie auch nicht so, dass ich nach Luft schnappend und mit zittrigen Händen das Buch weiterlesen musste. Der Stil ist gut, es macht Spaß in Erinnerungen an die alte Zeit, die tolle Musik zu schwelgen. Trotzdem wirkte das Buch auf mich irgendwie zu offen, ohne mir wirklich eine Erklärung zu liefern, warum ich jetzt die 280 Seiten gelesen habe. Für mich persönlich irgendwie nicht Halbes und nichts Ganzes.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Schwarzer September

Rezensionen von Philiene :

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Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte von Skye McKenna

Eine Geschichte voller Magie

Ich habe mich sehr auf den zweiten Band rund um Cassandra Morgen gefreut und war sehr gespannt auf das Wiedersehen mit ihr und ihren Freunden.
Schon nach wenigen Sätzen war ich mitten in der Geschichte drin und es war sehr schön die Welt rund um die Haghexe wieder zu erleben. Ich denke allerdings das es ein Vorteil ist, den ersten Band zu kennen, da dort die meisten Charaktere schon einmal vorgekommen sind und die Geschichte auch daran anschließt.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und gut zu lesen. Die Charaktere sind wieder einmal zauberhaft und lebendig beschrieben.
Die Geschichte ist wiedereinmal spannend. Es geht in den Wald und dort treffen Cassie und ihre Freunde auf die unterschiedlichsten Zauberwesen treffen. Neben den alten Wiedersachen in der Hexenschule kommt diesesmal auch noch Cassies Cousin Sebastian hinzu, dem man es einfach nicht recht machen kann.
Eine Geschichte voller Magie,über Freundschaft in einer wundervollen Kulisse.
Ich war begeistert.

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Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte

Rezensionen von Chris:

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Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve

Wenn Erinnerungen neu sortiert werden

„Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“ hat mich viel stärker berührt, als ich erwartet hätte. In wenigen, intensiven Tagen gelesen, blieb es lange nach der letzten Seite in mir nachhallen.

Brinkgreve beschreibt, wie sie nach dem Tod ihres Mannes nicht nur das gemeinsame Haus entrümpelt, sondern auch die Geschichte ihrer Ehe und ihre Liebe sortiert.

Sie erzählt von ihrem Leben als erfolgreiche Professorin und vierfache Mutter an der Seite eines Mannes, der oft negativ und vermutlich depressiv war – und stellt sich rückhaltlos die Frage, warum sie geblieben ist, wie sich ihre Beziehung im Lauf der Jahre verschoben und verschlechtert hat und ob es „andere Wege“ gegeben hätte.

Besonders berührend fand ich, wie sie über alte E-Mails und Briefe nicht nur Verletzungen, sondern auch fast vergessene schöne Momente zurückgewinnt. Dieses Buch ist kein leichter Trost, sondern ein ehrlicher, unsentimentaler Blick auf Trauer, Liebe und die Grauzonen einer langen Beziehung – und gerade deshalb wirkte es sehr stark auf mich.

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Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Geliebte Schwestern von Danielle Steel

Ein sehr berührender Familienroman

Dieses Buch handelt von Candy, Tammy, Annie und Sabrina – vier Schwestern; jede führt ihr eigenes Leben, bis ein Schicksalsschlag sie alle zusammenführt. Alle versuchen, gefangen in ihrer eigenen Trauer, einen Weg der Gemeinsamkeit zu finden und neue Familienmuster entstehen zu lassen. Mut, die Kraft der Liebe, Trauer und Neuanfang sind somit Hauptthema das Buches.

Die Charaktere – allen voran natürlich die vier Schwestern – haben mir sehr gut gefallen. Man merkt, dass jede eigentlich mit ihrem eigenen Leben beschäftigt ist und der Schicksalsschlag, den sie erleiden, ihnen die eigene Endlichkeit bewusst macht. So verändern sie im Laufe des Romans ihre Stellenwerte und wachsen – das war sehr schön und auch berührend anzusehen.
Danielle Steels Schreibstil mag ich sehr; auch hier in diesem Buch sieht man wieder, wie man mit Alltagsthemen Menschen berühren und erreichen kann, denn der Grundtenor des Buches kann ja jeden von uns ereilen.
Mich hat die Geschichte sehr berührt, weil man sieht, was im Leben wirklich wichtig wird, wenn Familien drohen auseinander zu brechen, oder die Trauer einen gefangen hält.
Ein toller Familienroman, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Ich gebe dafür gerne eine Leseempfehlung.
Das Buch ist am 23. Dezember bei HarperCollins erschienen.

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Geliebte Schwestern

Rezensionen von Chris:

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Gekommen, um zu bleiben von Madeleine Becker

Wurzeln schlagen

Madeleine Becker folge ich seit Jahren auf Instagram und liebe ihre gefühlvolle Schreibweise sowie ihre tollen Fotos, die immer so lebendig wirken. Ihr Buch "Gekommen, um zu bleiben" hat alle meine Erwartungen erfüllt und sogar übertroffen – es fühlt sich an wie ein Besuch auf ihrem Hof.

Es zeichnet ein realistisches Bild vom Umzug und dem neuen Leben auf dem Hof, ohne jegliche Schönfärberei. Besonders toll finde ich, wie sie einzelnen Kapiteln die Tiere des Hofs widmet: Sie beschreibt beispielsweise präzise die Charaktereigenschaften der Kühe, wie sie leben, sich verhalten und welche individuellen Eigenarten sie haben – das macht jedes Tier lebendig und greifbar. Gleichzeitig nimmt sie klar Stellung gegen Massentierhaltung und thematisiert dieses unschöne Thema mutig und einfühlsam, was dem Buch Tiefe verleiht.

Auch der Gartenabschnitt begeistert mich: Es ist inspirierend, wie viel sie selbst anbaut und den Kreislauf von Natur und Ernährung zeigt. Gleichzeitig verschweigt sie nicht, dass nicht alles gelingt – Misserfolge und Lehrgeld sind ehrlich eingebaut, was das Ganze authentisch und ermutigend macht. Die bildhafte Sprache lässt mich alles genau vor mir sehen, die Fotos verstärken diesen Effekt perfekt und ziehen einen richtig rein.

Unaufgeregt, leise und wunderschön – das Lesen hat mir riesigen Spaß gemacht und motiviert mich, selbst bewusster im Alltag Wurzeln zu schlagen.

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Gekommen, um zu bleiben

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Resilienz - Zwischen Coach und Couch von Henrik Walter

Sehr unterhaltsam und gleichzeitig wissenschaftlich fundiert

Dieses unterhaltsame und gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Sachbuch beginnt gleich mit einem persönlichen Bekenntnis des Autors: er möge keine Ratgeber. Denn diese würden einem immer nur das gleiche über ein gesundes Leben erzählen: Allgemeinplätze, die jeder kenne, aber an die sich dann doch kaum jemand halten würde.

Und so ist es sein Bestreben, ein unterhaltsames Buch zu verfassen, in dem man gleichzeitig wissenschaftlich fundiert und praxisnah viel Neues über Resilienz erfährt. Es ist ihm gelungen!

Als Klinische Psychologin kenne ich so einiges an Literatur in diesem Bereich. Dieses Buch kann ich wirklich empfehlen, denn es ist die perfekte Mischung aus interessanter Lektüre, bei der auch Fachpersonen noch so einiges Neues lernen können, Praxisnähe und Zugänglichkeit.

Zum Einstieg geht der Autor darauf ein, welche psychischen Erkrankungen es überhaupt gibt, wie diese diagnostiziert und eingeteilt werden, aber auch, wie stark diese jeweils durch Genetik, Epigenetik und Umweltfaktoren beeinflusst werden. Es wird deutlich, wie verbreitet psychische Erkrankungen in der Gesamtbevölkerung sind und dass die allermeisten Menschen irgendwann in ihrem Leben selbst oder in ihrem nahen Umfeld mit diesem Thema konfrontiert werden. Aber auch, dass selbst eine Neigung zu einer psychischen Krankheit nicht ausschließt, dennoch insgesamt in vielen Bereichen ein glückliches Leben führen zu können, hierzu stellt der Autor ein sehr interessantes mehrdimensionales Modell vor.

Im Hauptteil des Buches geht es schließlich um die Faktoren der Resilienz, beginnend mit dem Ansatz der Positiven Psychologie (einschließlich der Kritik daran) über resilienzstärkende individuelle Charakter- und Signaturstärken (z.B. Fairness, Liebe, Humor,... hier gibt es auch einen Link zu einem kostenlosen Selbsttest im Internet) bis zum Sinnerleben, etwa dadurch, nicht nur ein glückliches Leben leben zu wollen, sondern etwa auch das Ziel zu haben, etwas beizutragen oder viele unterschiedliche Erfahrungen zu machen, um Weisheit zu erlangen. Auch das Leib-Seele-Problem und moderne Ansichten dazu, Stichwort Neurobiologie der Resilienz, sind Thema. Das Buch schließt mit vielen praktischen Tipps zum Thema psychisch gesund bleiben bzw. psychisch gesünder werden ab.

Es ist ein bestärkendes und positives Buch, das dabei unterstützt, sich selbst besser kennen zu lernen und zu überlegen, welche Faktoren man in sich trägt oder entwickeln möchte, um ein individuell gutes und möglichst gesundes Leben zu haben - aber auch voll mit Anregungen, andere Menschen dabei zu unterstützen. Eines der Bücher, die ich gerne dauerhaft in meinem Bücherregal als Begleiter haben möchte, um immer wieder mal nachzuschlagen.

Ich kann das Buch allen interessierten Fachkräften aus den Bereichen Psychologie, Psychotherapie, Medizin und Pflege wärmstens empfehlen. Aber auch gebildete Laien können mit diesem zugänglichen und interessant geschriebenen Buch sicher viel anfangen. Leseempfehlung!

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Resilienz - Zwischen Coach und Couch