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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rosetheline :

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Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider

Wichtig und zugänglich

In "Der letzte Sommer der Tauben" erzählt Abbas Khider von Noah, einem vierzehnjährigen Jungen, der zusammen mit seinen Eltern in einer Stadt, an einem heißen Ort wohnt. Noah ist Schüler, doch ebenso Taubenzüchter und hat diese Kunst von seinem Onkel gelernt.
Eines Tages muss Noah seinem Vater im Laden helfen, da die strengeren Regeln des Kalifats es nun nicht mehr erlauben "unzüchtige" Kleidung zu verkaufen und Schaufensterpuppen ohne Niqab auszustellen.

Was anfangs eine einzige, schwierige und einschneidende Veränderung ist, wird eine von vielen weiteren, die mit der Zeit dazukommen. Bis es eines Tages Noahs Tauben betrifft.

Khider hat ein wichtiges Buch geschrieben, das mit Sicherheit autobiografische Züge hat. Als Leser*in verfolgt man gut mit, wie schnell ein extremes Regime seine Ideologien umsetzen und den Menschen (aber in diesem Fall auch den Tauben sinnbildlich) die Freiheit nehmen kann. Dabei zeigt Khider jedoch, dass es selbst in einer Familie verschiedene Akteure geben kann, die sowohl für oder gegen das Regime sind und ferner inwiefern Minderheiten davon betroffen sein können.
Die Kapitel sind kurz und leicht zu lesen. Sie wirken zwar anfangs etwas abgehackt, doch mit der Zeit konnte ich mich gut zurechtfinden.

Alles in Allem habe ich das Buch gerne gelesen und würde es definitiv weiterempfehlen, vor allem auch um den Einfluss politischer Entwicklungen auf Menschenebene in anderen Ländern zu verstehen. Daher vergebe ich 4,5 Sterne.

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Der letzte Sommer der Tauben

Rezensionen von Ameland:

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Das letzte Kind hat Fell von Tessa Hennig

Auf den Hund gekommen

Angelika und Hans möchten ihren Ruhestand an der Algarve verbringen. Während Hans sich am liebsten mit einem Buch zurückzieht, möchte Angelika mehr Schwung in den gemeinsamen Alltag und in die Beziehung bringen. Hier kommt ihr unerwartet der Findelhund Fellina zur Hilfe, aber mit mehr Aufregung als gewünscht.

Ein wunderbarer Wohlfühlroman mit fast nur liebenswerten Protagonisten. Mein heimlicher Star war natürlich die Mischlingshündin Fellina. Tessa Henning hat eine gehörige Portion Humor in diesen Roman gepackt, so dass meine Lachmuskeln ordentlich beansprucht wurden. Aber auch ernstere Themen kamen zur Sprache wie z. B. Trennung und Verlust, Trauerbewältigung oder Selbstfindungsprozesse bei jungen Erwachsenen. Das hat der Geschichte aber nicht die Leichtigkeit genommen.

Die bildhafte Beschreibung der traumhaften Landschaft, des Wetters und der kulinarischen Köstlichkeiten hat in mir den Wunsch nach einem sofortigen Flug nach Portugal geweckt.

Mich hat dieser Roman vom Anfang bis zum Ende sehr gut unterhalten.

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Das letzte Kind hat Fell

Rezensionen von Harakiri:

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Rügenmord von Katharina Peters

viele Verdächtige

Ein Toter in einer verbrannten Scheune ruft Kommissarin Romy Beccare auf den Plan. Doch die Ermittlungen gestalten sich äußerst schwierig. Beinah jeder der Verdächtigen hat ein Motiv, aber auch ein Alibi.
Spannende Ermittlungen auf Rügen, allerdings zog sich die Handlung zwischendurch ein wenig und auch was mit einem der Hauptverdächtigen passiert, wird später nicht weiterverfolgt.

Ansonsten ein sehr solider Krimi mit viel Ermittlungsarbeit und sympathischen Charakteren.
Der Fall ist logisch aufgebaut und verzwickt genug, um den Leser miträtseln zu lassen. Er bietet genug Wendungen und Spannung. Ich verfolge Romy Beccare vom ersten Buch an und mag ihren Schreibstil sehr gerne. Anschaulich und authentisch baut sie ihre Handlung auf und sorgt am Ende für den gewissen AHA-Effekt.
Grausame Szenen sucht man bei Peters vergeblich. So ist der Krimi für alle, die es gerne spannend und logisch mögen, sehr gut geeignet.

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Rügenmord

Rezensionen von Harakiri:

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Dünenwut von Sven Koch

Umweltkrimi

In Sven Kochs neuem Fall bekommen es die Ermittler Femke und Tjark mit Umweltaktivisten zu tun. Eine gesprengte Stromleitung sorgt für mildes Chaos im Norden Deutschlands sowie im Süden Dänemarks. Als kurz darauf eine Leiche gefunden wird, beginnen intensive Ermittlungen im Klimamilieu. Schnell sind die Verursacher ausgemacht, doch steht hinter ihnen noch etwas viel Größeres?
Genau, Sven Koch wäre nicht Sven Koch, wenn die gesprengte Stromleitung schon alles wäre, womit es die Ermittler zu tun haben.

Sehr liebevoll baut er seinen Fall auf. Das Buch beginnt mit der Einführung aller Protagonisten und was sie zur Zeit des Stromausfalls getan haben. So sind auch Leser, die die Vorgängerbände nicht kennen, gleich in der Handlung und kennen die Charaktere.
Ein wenig viel fand ich die Erklärungen zu den Umweltfragen. Die waren etwas zu detailliert und hemmten meinen Lesefluss. Ansonsten war das Buch wieder logisch aufgebaut, mit einigen Wendungen versehen und atemraubenden Kapiteln. Was mir ein wenig gefehlt hat, war dieses Mal die Privatseite der Kommissare, die mag ich sonst auch sehr gerne.
Einen Krimi aus der Sicht der Täter zu schreiben, bzw. lange Kapitel über deren Motive und Handeln zu schreiben, ist sehr erfrischend und hat mir sehr gut gefallen.
Fazit: Bereits der 9. Fall für Femke und Tjark und hoffentlich nicht der letzte.

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Dünenwut

Rezensionen von rosetheline :

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Es ist hell und draußen dreht sich die Welt von Dita Zipfel

Fehlende Tiefe und große Absurdität

In Dita Zipfels Roman "Es ist hell und draußen dreht sich die Welt" geht es um die beiden Paare Linn und Matze sowie Eva und Felix, die einige Tage zusammen Urlaub in Südfrankreich machen.
Während Linn und Matze seit Jahren versuchen Eltern zu werden, haben Eva und Felix bereits zwei Kinder.

Und auch sonst scheint das Leben der beiden perfekt. Und so ist es natürlich für den Selfmademan Felix auch nichts Großes Linn und Matze in den Urlaub einzuladen.
Was anfangs perfekt scheint, fängt jedoch nach und nach an zu bröckeln. In Evas und Felix' Leben ist nicht alles perfekt und auch Linn fängt an ihre Lebensplanung zu überdenken.

Die Prämisse des Buches hat mir richtig gut gefallen. Anfangs hatte die Geschichte noch Stärken und Denkanstöße, doch mit jedem folgenden Kapitel kam mehr Absurdität dazu und viele Handlungsweisen erschienen mir unglaubwürdig. Einige der Charaktere waren sehr unsympathisch, was nicht unbedingt ein Problem für mich war, doch auch die "tiefe Verbindung" zwischen Eva und Linn habe ich nicht gespürt. Ich hätte mir viel mehr Tiefe und auch mehr Einblick in die Gedanken der einzelnen Charaktere gewünscht. Schade, denn die Geschichte hätte wirklich Potenzial gehabt.
Daher kann ich nur 1,5 Sterne vergeben.

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Es ist hell und draußen dreht sich die Welt

Rezensionen von Blackcat:

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Dire Bound von Sable Sorensen

Absolutes Highlight!

✨5/5✨

Ich hatte von Anfang an hohe Erwartungen an „Dire Bound“ - und die wurden sogar übertroffen! Auch wenn 800 Seiten relativ viel sind, am liebsten hätte ich noch weitere 800 gelesen. Vom ersten Kapitel an habe ich mit Meryn, der starken Protagonistin, mitgefühlt und mitgefiebert.

Ihr Beschützerinstinkt gegenüber ihrer Familie, ihre humorvolle, sarkastische Art und ihr tapferer Wille, sich niemals geschlagen zu geben obwohl alle gegen sie sind, machen sie zu einer meiner neuen Lieblingsprotagonistinnen! Alle Kapitel waren aus ihrer Perspektive geschrieben, was es umso spannender macht, alle neuen Wendungen, Charaktere und Orte kennenzulernen. Die Welt fand ich sehr interessant gestaltet und sehr gut gelungen, mit den Gebundenen und Schattenwölfen hab ich auch mal etwas kennengelernt, was ich davor noch nicht von einem Fantasy-Buch kannte. An Charakteren hat es auch nicht gemangelt, die Protagonistin allein fand ich schon sehr spannend, doch mit den anderen wurde die Geschichte nochmal ergreifender, die Schattenwölfe waren noch der letzte Feinschliff. Auch die verschieden Beziehungen zwischen den Charakteren, vor allem bei Meryn, haben mich bis zum Ende mitfiebern lassen. Ständig haben mich unvorhersehbare Wendungen nach Luft schnappen lassen. Auch wenn ich sogar die ein oder andere hervorgesehen habe, sie nochmal zu lesen war unglaublich. Außerdem wurde die Geschichte nie langweilig, durch neue Prüfungen, Kämpfe oder plötzlichen Handlungen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende hat mich geschockt zurückgelassen und ich weiß nicht, wie ich es noch bis zum Erscheinen des zweiten Bandes aushalten kann - der wird auf jeden Fall so schnell wie möglich gelesen!

Dieses Buch sieht nicht nur vom Cover und Farbschnitt aus richtig gut aus, auch der Inhalt lohnt sich! Jeder, der Lust auf ein spannendes Fantasybuch mit einer unglaublichen Protagonistin, unfassbaren Wendungen und sogar Schattenwölfen hat, der sollte sich sofort dieses absolute Highlight schnappen!

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Dire Bound

Rezensionen von Harakiri:

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Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann

ein irres Tempo

Als die Zwillinge Jana und Nike im Moor verschwinden hat Polizistin Malia Gold gerade ihren Dienst in der neuen Dienststelle angetreten. Noch nicht einmal ihr Büro ist fertiggestellt. Doch als die Ereignisse sich zuspitzen, wird auch kein Büro mehr benötigt, denn auf einmal geht alles Schlag auf Schlag.

Wow, was für ein irres Tempo dieses Buch hat. Ich konnte es nicht zur Seite legen und habe es an einem Nachmittag durchgesuchtet. Allein die Atmosphäre mit der Kälte und dem Moor und die Tatsache, dass die jungen Mädchen irgendwie auch nicht so eine reinweiße Weste haben, wie alle denken. Aber auch Malia gefiel mir als Charakter sehr gut. Nach und nach kommt ihre Motivation, sich gerade in dieser Dienststelle zu bewerben ans Licht. Überhaupt bleiben keine Fragen lange offen. Außer die nach dem Täter.
Sehr gut gefielen mir auch die anderen Charaktere. Sei es der Lehrer, der in Schwierigkeiten steckt oder die Mutter von Malia, um die sich auch Geheimnisse ranken – auf jeden Fall viel Potential für noch weitere Bücher der Reihe.
Winkelmann schreibt wieder einen Krimi, der süchtig macht und durch die kurzen Kapitel dazu verleitet, immer noch eins lesen zu wollen, bis man schließlich am Ende angekommen ist und erst einmal wieder den Puls beruhigen muss.
Fazit: ein Autor, von dem man immer mehr lesen will und auch eine Ermittlerin, die ich gerne wieder treffen würde.

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Moorland. Die Zwillinge

Rezensionen von Harakiri:

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Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

sehr schön zu lesen

Eve Shaw ist Kunsthändlerin und hat ein Trauma aus der Kindheit zu verarbeiten. Eines Tages besucht sie ein alter Mann in ihrem Büro und drückt ihr einen weißen Oktopus in die Hand. Eve rätselt, was es damit auf sich hat und reist schließlich in die Schweiz ins White Octopus Hotel. Was sie dort erlebt, hätte sie sich niemals ausdenken können.

Manchmal beeinflusst die Vergangenheit die Gegenwart massiv. Eve hat Schuldgefühle und als sie die Möglichkeit findet, ihren Fehler wiedergutzumachen ergreift sie die Chance. Eine sehr schöne Geschichte hat sich Alexandra Bell hier ausgedacht und zu Papier gebracht. Ich fühlte mich gleich heimisch in den Zeilen und habe das Buch sehr gerne gelesen.
Ein wenig aufpassen muss man allerdings, dass man sich in den Zeiten und Orten nicht verzettelt, weil alles so ineinander geschachtelt ist, aber alles ist logisch aufgebaut und man kommt gut mit. Das Ende hat mich allerdings ein wenig verwirrt.
Bells Schreibstil ist ausdrucksstark, mitreißend und romantisch und sehr anschaulich. Auch die Charaktere mochte ich sehr gerne, vor allem die ganzen Oktopusse fand ich eine sehr gute Idee.
Fazit: Fantastik, Romantik und ein kleines bisschen Krimi – alles verwoben und vereint zu einer Story, die Freude macht zu lesen.

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Das White Octopus Hotel

Rezensionen von Harakiri:

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Fünf Fremde von Romy Fölck

Eine Insel in der Nordsee, 5 Besucher und ein großes Geheimnis.

Eine Insel in der Nordsee, 5 Besucher und ein großes Geheimnis.

Warum schweigt jeder über das Verschwinden des damals 13-jährigen Jungen? Und wer schreibt die ganzen Drohbriefe? Ein rätselhafter Fall, in den Annika gerät, als sie auf ihre Heimatinsel zurückkehrt um ihre Mutter zu pflegen.
Was harmlos begann, endet tödlich…
Ein Stand-alone von Romy Fölck, der teilweise etwas zäh war, aber sonst voll den hohen Erwartungen entsprochen hat.

Ein rätselhafter Fall, viele Geheimnisse und eine überraschende Auflösung. Wobei mir die Geheimnisse teilweise schon zu viel waren. Keiner spricht über die Vergangenheit und das führt zu Verwicklungen und Rachegefühlen. Und auf einmal wird das Geheimnis dann doch angegangen? Etwas unrealistisch, aber gut, es ist ein Roman. Und der Fall ist ja nun auch sehr verzwickt und wartet mit überraschenden Wendungen auf, wie man sie von Fölck kennt.

Die Schreibweise ist kurzweilig und die Beschreibung des Wetters sorgt für zusätzliche Spannung.
Die Charaktere fand ich recht gut gelungen, aber sie bleiben eher oberflächlich. Für einen Krimi aber durchaus ausreichend.

Fazit: ein unterhaltsamer Krimi, der Spaß macht zu lesen, allerdings mit ein paar Längen aufwartet.

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Fünf Fremde

Rezensionen von verhei:

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Solothurn ruft nach Vergeltung von Christof Gasser

ein internationaler Regionalkrimi der auch die Ermittler persönlich fordert

Es sind Filmtage in Solothurn und der auszuzeichnende Regisseur taucht nicht auf. Von Pia, Tochter des Chefermittlers Dominik Dornach wird er getötet in seinem Zimmer aufgefunden. Doch was ist das Motiv? Hat es mit seinem Film über Femizide und Frauenhass zu tun. Hat es mit seiner eigenen Herkunft zu tun.

Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da die Spuren gering sind. Hat alles mit einem spektakulären Fall in der Vergangenheit zu tun.

Eines vorneweg - auch wenn dies bereits der siebente Band einer Reihe um den Ort Solothurn und den Ermittler Dominik Dornach ist, viel mir der Einstieg leicht. Man lernt die Charaktere und ihre Geschichte peu à peu kennen und erkennt, dass viele der Personen eine lange und turbulente Geschichte verbindet.

Auch wenn dies ein Regionalkrimi ist, mit einer tiefen Verflechtung im Ort, hat er überraschend viele internationale Züge. So gesellen sich zu regionaltypischen Ausdrücken und eine schon fast pittoreske Beschreibung der Gegend, Ausflüge ins Ausland, aktionreiche Szenen und Hintergrundinformationen in verschiedenste internationale Ermittlungseinheiten, die man so vielleicht nicht erwartet.

Auch die Themen, die aufgegriffen werden, sind sehr aktuell – Femizide sind in vielen Ländern ein großes Problem. Weiters Mobbing, Belästigung und häusliche Gewalt. Alles von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Als Leser ist man versucht, gleich einen bestimmten Personenkreis zu verdächtigen, doch man darf sich als Leser auf die ein oder anderen überraschende Wendung einstellen. Doch in diesem Netz aus Ehrenmord, Hass, Schuld, Lüge und Misstrauen ist nichts so einfach wie es zunächst scheint.

All dies lässt das Buch dann doch auch temporeich und düster erscheinen, präsentiert allerdings mit einem flüssigen und leichten Schreibstil. Man befindet sich als Leser im Strudel der Ermittlungen und Wendungen und bekommt schließlich aber eine schlüssige Aufklärung präsentiert.

Ich werde in nächster Zeit sicher auch noch die Vorgängerbände lesen.

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Solothurn ruft nach Vergeltung