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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

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Das Genie von Zehrer Klaus Cäsar

Unendlich traurige Geschichte

Boris ist davon überzeugt, dass er weiß, wie man Kinder zu Genies erzieht. Seine Erziehungsmethoden erprobt er an seinem Sohn William. Und es funktioniert tatsächlich!
Billy wird ein mathematisches Genie. Mit Leichtigkeit überspringt er Schulklasse nach Schulklasse und beginnt zu studieren.
Aber Billy wächst in einem emotional kalten Umfeld auf.

Er fühlt sich wie das Lieblingsspielzeug seiner Eltern - solange er funktioniert und macht, was sie möchten. Und zerbricht daran.

Zehrer zeichnet das Bild eines zutiefst traumatisierten Jungen, der sich schon sehr früh gegen sein Umfeld auflehnt. Doch leider findet Billy niemanden, der ihm aus der Tragödie hilft.

Spannend und gut lesbar geschrieben, ist das Buch eines meiner Highlights des Jahres!

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Das Genie

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

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Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Tinti Hannah

Unerschrockene Gangsterfamilie

Die Geschichte teilt sich in zwei Erzählstränge. Der eine Teil erzählt über das Leben von Loo. Wie sie aufwächst, welche Schwierigkeiten sie als Kind hatte, warum und wie sie zu dem Erwachsenen wird, der sie am Ende des Buches ist.
Samuel Hawley, dem Vater von Loo gehört der zweite Teil der Geschichte.

Er hangelt sich von einer Gangstergeschichte zur nächsten und scheint dabei unverwundbar zu sein.

Hannah Tinti schafft es sehr gut, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Man möchte wissen, wie die Geschichte weiter geht und fiebert den Enthüllungen über den Tod von Loos Mutter entgegen.

Flüssig geschrieben, mitunter etwas schräg, sehr gut zu lesen.
Ich hoffe, es gibt einen zweiten Teil davon!

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Die zwölf Leben des Samuel Hawley

Rezensionen von Caroline :

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Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Tinti Hannah

Als 12jähriger wird Evan ausgewählt. In ihm werden einzigartige Qualitäten vermutet, die ihn dazu bestimmen, einen ungewöhnlichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Er wird ausgebildet, um ein Auftragskiller zu werden.
Als Orphan Project wird es in bestimmten Kreisen bekannt und Evan mausert sich über die Jahre hinweg zum perfekten Mörder.

Sein Lehrer Jack formt und unterrichtet ihn. Er folgt den Anweisungen und ist einer der erfolgreichsten im Orphan Project, bis er eines Tages abtaucht und nur mehr seine eigenen Regeln befolgt und seine wichtigsten sind:

Ziehe keine voreiligen Schlüsse

Es ist nie persönlich

Lasse niemals einen Unschuldigen sterben

Wie hat es mir gefallen?

Dieses Buch wird den Fans von Jack Reacher und Jason Bourne empfohlen. Ich finde beide Helden toll, zwar nur im Film, aber das war mir Empfehlung genug, um das Buch zu lesen.

Evan Smoak ist ein ausgezeichnet ausgebildeter Auftragsmörder, der nun im Untergrund lebt und arbeitet. Kontrolle über sein Leben zu behalten, ist ihm äußerst wichtig. Jeden seiner Schritte überlegt er sich sorgfälltig. Er weiß, dass ein Fehler tödlich für ihn sein kann. Die Aufgabe, der er sich gewidmet hat, kommt für ihn an erster Stelle. Für sie ist er bereit, große Risiken einzugehen. Er folgt seinem eigenen Ehrenkodex.

Dieser Mann ist auf jeden Notfall vorbereitet. Er ist kaltblütig, wenn notwendig. Das wurde ihm über die Jahre eingetrichtert. Eigentlich sollte dieser Charakter nicht wirklich sympathisch sein, doch das Gegenteil ist der Fall. Die Regeln bestimmen sein Tun und Handeln. Auch als Nowhere Man hält er sich strikt daran.

Deshalb ist die Geschichte von Beginn weg, sehr spannend. Vor allem die Rückblicke in Evans Kindheit und Jugend tragen dazu bei, den Mann zu mögen und zu respektieren. Als er einen bestimmten Punkt erreicht, verändert sich vieles und als Leserin folge ich seinem neuen Weg, obwohl er ein effektiver Killer ist. Der Autor schafft es mühelos, mich auf seine Seite zu ziehen. Ich litt mit Evan, hoffte mit ihm, wollte hinter die Geheimnisse kommen und war enttäuscht, wenn sich die Hinweise wieder ins Nichts aufgelöst haben. Er handelt konsequent und hat dabei ständig sein Ziel im Auge.

In seinem sicheren Hafen kommt er zu Ruhe, fasst Entschlüsse und kümmert sich um Vera und um seine bepflanzte Wand. Dieser Ort und auch alle anderen Schauplätze sind so gut beschrieben, dass ich mich dort mühelos zu Recht finden konnte.

Das nächste Buch „Projekt Orphan“ liegt bereits bei mir und ich habe gerade gesehen, dass es ein weiteres Buch rund um Evan Smoak geben wird „Die Rache der Orphans“.

www.mariessalondulivre.at

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Die zwölf Leben des Samuel Hawley

Rezensionen von cosmea:

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Mudbound - Die Tränen von Mississippi von Hillary Jordan

Gefangen im Schlamm

“Mudbound“ ist Hillary Jordans hoch gelobter Debütroman aus dem Jahr 2008. Er spielt in den 40er Jahren in Mississippi. Laura Chappell ist Anfang 30 und arbeitet als Lehrerin in Memphis, als sie den zehn Jahre älteren Henry McAllen kennenlernt. Das Paar heiratet und bekommt zwei Töchter.

Eines Tages erfüllt sich Henry seinen Lebenstraum, ohne Laura nach ihrer Meinung zu fragen. Er kauft sich eine abgelegene Baumwollfarm im Mississippi Delta. Fortan lebt die Familie in einem heruntergekommenen Farmhaus ohne jeden Komfort. Zu allem Überfluss müssen sie auch noch mit Henrys unsympathischem Vater zusammenleben, der keine Gelegenheit auslässt, Laura zu schikanieren. Das Leben ist hart, der Ertrag gering. Extreme Witterungsverhältnisse wie Starkregen und Stürme verwandeln die Gegend in eine trostlose Schlammwüste und schneiden die Menschen von der Außenwelt ab. Noch schlechter als den McAllens geht es den Pächterfamilien auf der Farm, die einen beträchtlichen Teil des von ihnen Erwirtschafteten abgeben müssen. Ein Lichtblick für die unglückliche Laura ist die Rückkehr von Henrys jüngerem Bruder Jamie von seinem Einsatz als Bomberpilot. Auch Ronsel Jackson, der älteste Sohn einer farbigen Pächterfamilie, kehrt aus dem Krieg zurück. Er war ein vielfach dekorierter Panzersoldat. Die beiden jungen Männer sind schwer gezeichnet von dem, was sie getan und gesehen haben und haben Schwierigkeiten, ihr altes Leben wieder aufzunehmen. Es ist die Zeit der Jim Crow-Gesetze. Rassentrennung und allgewärtiger Hass, soziale Ungerechtigkeit und wirtschaftliche Benachteiligung bestimmen den Alltag der Farbigen. Der Ku-Klux-Klan begeht ungestraft seine Verbrechen, Lynchmorde sind an der Tagesordnung. In einem solchen Klima führt die Freundschaft der beiden Ex-Soldaten unausweichlich in die Katastrophe.
Erzählt wird die düstere Geschichte aus der kapitelweise wechselnden Perspektive der wichtigsten Figuren. Sie beginnt mit der Ermordung und Beerdigung des rassistischen Schwiegervaters und lässt den Leser den Weg zu diesem Endpunkt nachvollziehen. Man hat nicht den Eindruck, einen historischen Roman zu lesen – in dem Sinne, dass die geschilderten Probleme der Vergangenheit angehören. „Das Vergangene ist nie tot, es ist nicht einmal vergangen“, wie es in dem berühmten Faulkner-Zitat heißt. Dies zeigt nicht nur die beträchtliche Zahl von Romanen über Sklaverei und Rassismus, die in den letzten Jahren in den USA erschienen sind, sondern nicht zuletzt auch die überproportional hohe Zahl von farbigen Insassen in amerikanischen Gefängnissen und von Opfern exzessiver Polizeigewalt. Die achtjährige Präsidentschaft Barack Obamas hat den Rassismus nicht beendet, und es ist leider nicht zu erwarten, dass dies unter Donald Trump der Fall sein wird. “Mudbound“ ist ein sehr aktueller und überaus lesenswerter Roman, den ich im Original gelesen habe.

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Mudbound - Die Tränen von Mississippi

Rezensionen von KimVi:

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TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen? von Miranda Megan

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Nach zehn Jahren kehrt Nic wieder in ihren Heimatort zurück, den sie damals abrupt verließ, um ein neues Leben anzufangen. Ihr Vater ist mittlerweile dement und in einem Pflegeheim untergebracht. Deshalb soll Nic das Elternhaus ausräumen und für einen Verkauf vorbereiten, denn Nic und ihr Bruder Daniel brauchen das Geld, um die Kosten für das Heim zu zahlen.

Außerdem interessiert Nic brennend, was es mit dem Brief auf sich hat, den ihr Vater ihr geschrieben hat. Dort schreibt er geheimnisvoll, dass er das Mädchen gesehen hat. Damit kann er nur Corinne meinen, die ehemals beste Freundin von Nic, die vor zehn Jahren spurlos verschwand. Kaum angekommen, überschlagen sich die Ereignisse, denn Annaleise verschwindet genauso spurlos, wie Corinne damals. Was ist geschehen und gibt es eine Verbindung zu Corinne?

Die Geschichte wird in der Ich-Form, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Nic, erzählt. Zunächst erfährt man ein wenig von ihr, ihrem jetzigen Leben und dem Grund, der sie in ihr Elternhaus zurückkehren lässt. Dann gibt es allerdings einen Zeitsprung zu Tag 15. Ab diesem Zeitpunkt werden die Ereignisse rückwärts erzählt. Diese Form der Erzählung ist das Besondere an diesem Thriller, auch wenn sie zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist, da man beim Lesen die Ereignisse für sich selbst erstmal sortieren muss.

Der Einstieg verläuft eher gemächlich. Man hat sogar zunächst das Gefühl, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt und dass keine echte Spannung aufkommt. Doch nach und nach erfährt man mehr von Corinnes damaligem Verschwinden und wer früher welche Rolle gespielt hat. Dabei hat man stets die Frage, wie Annaleises Verschwinden damit zusammenhängen könnte, im Hinterkopf. Dadurch verfolgt man die Handlung, auch wenn sie zunächst noch nicht richtig spannend wirkt, doch durchgehend interessiert. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse allerdings und je näher man der Auflösung kommt, desto spannender wird es. Man ist hin- und hergerissen und weiß nicht, was man glauben soll.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Personen und Orte mühelos beim Lesen vorstellen. Obwohl man durch die Ich-Perspektive ja quasi in der Haut der Hauptprotagonistin Nic steckt, ist es schwierig sie einzuschätzen. Sie wirkt nicht unsympathisch, da man die Gefühle, die sie bei ihrer Heimkehr überrollen, sehr gut nachvollziehen kann, aber trotzdem bleibt man beim Lesen eher etwas distanziert.

Ich habe mich beim Lesen dieses ungewöhnlichen Thrillers recht gut unterhalten. Nicht weniger, aber leider auch nicht mehr. Denn für mich fehlte über weite Teile die Spannung, da für meinen Geschmack zunächst alles etwas ausufernd erzählt wurde. Die Handlung hat für mich recht spät Fahrt aufgenommen, konnte mich dann aber doch noch in ihren Bann ziehen und sogar überraschen. Deshalb fällt meine Bewertung auch nicht ganz so euphorisch aus. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala erhält dieser Thriller drei von fünf möglichen Sternchen.

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TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Rezensionen von heinoko:

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NEXX: Die Spur von Dützer Volker

Unbedingt lesen!!


Wenn Sie gute Nerven haben, beginnen Sie das Lesen mit dem Nachwort des Autors. Denn dann können Sie sich im Verlauf der Geschichte nicht mehr damit selbst beruhigen, dass dieser Thriller reine Fiktion ist.
Die Journalistin Valerie de Crécy steht unter Erfolgszwang. Um die sinkenden Einschaltquoten zu erhöhen, entschließt sie sich, den medienscheuen und praktisch unfehlbar erfolgreichen Wahrsager Nexx zu einem Interview zu bewegen.

Bei einer Pressekonferenz rettet sie ihm bei einem Anschlag in letzter Minute das Leben. Ab da wird Valerie zum Objekt seiner Begierde, mehr noch, zu seinem erklärten Besitz, obwohl Valerie seine Annäherungen vehement zurückweist. In ihrem Umfeld sterben Menschen auf bizarre Weise. Valerie ist sich sicher, dass Nexx dahinter steckt, aber sie kann nichts beweisen. Schließlich findet sie in dem Ermittler Lenny Koriadis Unterstützung auf der akribischen Suche nach dem Geheimnis von Nexx. Dieser prophezeit jedoch öffentlich ihren baldigen Tod…
Zunächst: Wenn ich ein Buch von Volker Dützer in die Hand nehme, weiß ich, dass mich gut geschriebene, spannende Handlung erwartet. Insofern öffnete ich auch dieses Buch mit einem inneren wohligen Zurücklehnen und Genießen-Wollen. Was aber dann tatsächlich passierte, ist schwer beschreibbar. Das Buch packte mich, saugte mich ein. Ich geriet in eine Art Schleudergang wie in der Waschmaschine, bis ich atemlos und schwindelig wieder ausgespuckt wurde. Ich geriet auf eine emotionale Achterbahn mit Bangen und Zittern um Menschen, die mir nahe gingen. Hinreißende sprachliche Feinheiten wie z. B. „Die See trug ein zerknittertes Kleid aus zornigen grau-grünen Wellen“ ließen mich für Momente innehalten, dann wiederum erlag ich wehrlos der grenzenlosen Spannung, die über das gesamte Buch hinweg kein einziges Mal nachließ, im Gegenteil, die sich ins fast Unerträgliche steigerte.
Fazit: Perfekt geschriebener, unermesslich spannender Thriller, dessen Realitätsnähe das Grauen direkt in unsere private Welt schickt.

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NEXX: Die Spur

Rezensionen von begine:

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Lied der Weite von Kent Haruf

Wieder ein warmherziger Roman

Lied der Weite ist der zweite Roman, den ich von Kent Hanuf gelesen habe. Der erste Unsere Seelen bei Nacht war ein Highlight und dieser war genau so gut.
Kent Hanufs Schreibstil ist verhalten und gefühlvoll. Wie er seine Personen aufbaut ist brillant. Der Leser kann sich in ihre Lage hinein versetzen.

Seine Romane spielen in Colorado in der USA, der Ort Holt ist fiktiv.
Die siebzehnjährige Victoria wird schwanger und von der Mutter hinausgeworfen. Da war ich ja etwas entsetzt, aber nicht ganz unrealistisch.
Ihre Lehrerin Maggie ist ihr eine Hilfe. Die Brüder McPheron sind mir sehr sympathisch. Dann gibt es noch den Lehrer Guthrie mit seinen Söhnen Bobby und Ike, sie sind 9 und 10 Jahre alt.Sie zu begleiten macht großen Spaß. Die Charaktere aller Personen sind unterschiedlich, aber sehr gut geschildert.Wir erleben wie sie sich gegenseitig tolerieren und helfen.
Ein Roman, der zum Nachdenken anregt.
Ich hoffe das noch einige der Romane des Autors übersetzt werden. Ein lesenswerter Roman, den ich nur empfehlen kann. Eine wunderbare Lektüre.

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Lied der Weite

Rezensionen von yellowdog:

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Lied der Weite von Kent Haruf

Ruhiger Roman mit wichtigen Themen

Der Roman Lied der Weite (Originaltitel: Plainsong) spielt ebenso wie Kent Harufs Erfolgsroman "Unsere Seelen bei Nach" in der fiktiven US-amerikanischen Kleinstadt Holt, angesiedelt in Colorado. An "Unsere Seelen bei Nacht" kommt dieser Roman vielleicht nicht ganz ran, hat aber vergleichbare Qualitäten und Themen, wie die Bewältigung des Alltags, das Gesellschaftsleben in einer Kleinstadt und vor allen die Einsamkeit.

Als die junge Victoria ungewollt Schwanger und von der Mutter rausgeschmissen wurde, ist sie isoliert. Ihr Freund Dwaynne ist verschwunden. Die engagierte Maggie Holt vermittelt ihr eine Wohnmöglichkeit bei zwei älteren Männern, die McPheron-Brüder, die sich bald rührend um die junge Frau kümmern. Auch andere Bewohner der Stadt werden portraitiert. Auffällig ist, dass das Kleinstadtleben realistisch gezeigt wird, auch vergleichbar mit der deutschen Provinz. Die Menschen hier sind zurückhaltend und bleiben unter sich. Insbesondere mit Tom Guthrie und seinen Söhnen Ike und Bobby konnte ich überraschend wenig anfangen. Für den Leser ist es nicht einfach, den introvertierten Figuren nahe zu kommen.
Leitsterne sind daher die McPherons und ihr anständiges, gütiges Verhalten.
Es bleibt zu hoffen, dass Diogenes weitere Bücher des leider schon verstorbenen Schriftsteller Kent Haruf veröffentlichen wird.

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Lied der Weite

Rezensionen von yellowdog:

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Woman in Cabin 10 von Ware Ruth

Wer bereiste Kabine 10?

Woman in cabin 10 ist ein klassischer Thriller. Eine Reisejournalistin mit Beziehungsproblemen und Trinkproblemen ist bei der Jungfernfahrt des Luxusdampfers Aurora dabei. Lauren Blacklock (kurz Lo) soll von der Fahrt und den prominenten Edel-Passagieren berichten. Mit dabei der Schiffseigner und seine Frau, Finanziers und natürlich noch mehr Journalisten.

Lo beobachtet, wie eine Frau nachts über Bord geworfen wird. es ist die Passagierin der Kabin 10. Doch niemand will ihr das gesehene glauben, weil niemand vermisst wird und Kabin 10 nicht belegt ist. Lo ist frustriert, weil niemand ihr glaubt, zum Beispiel auch, weil sie am Vorabend schwer angetrunken war. Sie gilt als schlechte Zeugin. Doch Lo lässt nicht nach, zu drängen und nach Spuren zu suchen, selbst als ihr eine Warnung zu kommt. Als Leser fragt man sich teilweise aber auch, wie weit kann man den Eindrücken dieser Figur eigentlich trauen. Unglaubwürdige Erzähler gibt es in Thrillern in letzter Zeit oft.

Der Roman ist gut lesbar, auch einigermaßen spannend. Leider kam ich mit dieser labilen, leicht nervigen Hauptfigur nicht besonders gut klar. Auch ist der Plot nicht besonders neu. Es ist ein Mix aus Joy Fielding mit ihren getriebenen Protagonistinen und dem Handlungsverlauf des Schotten Alistair MacLean.
Schlecht gemacht ist da natürlich nicht, aber ich würde das Buch nicht überbewerten. Niemand wird es bereuen das Buch gelesen zu haben, aber einen neuen Meilenstein im Genre hat Ruth Ware auch nicht gesetzt.

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Woman in Cabin 10

Rezensionen von rewa:

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Woman in Cabin 10 von Ware Ruth

Nur 1 Sekunde

Paul ist als Journalist immer auf der Suche nach einer spannenden Geschichte. Als sein Neffe Tobias bei ihm auftaucht und im erzählt, dass es eine Schaltsekunde geschafft hat seine finanziellen Probleme zu lösen, ahnt er noch nicht, dass diese Geschichte ungeahnte Gefahren mit sich bringt.
In der Short Story ,, Ein Zeitproblem´´ von Lyl Body erfährt man als Leser, wie es möglich ist, dass nur 1 Sekunde ein Leben verändern kann.

Die hoch entwickelte Informationstechnologie hat wie so viele High Tech Produkte, doch auch ihre Schwachstelle und die hat der Autor auf interessante Art und Weise beschrieben. Seinen Protagonisten lässt er euphorisch von seinem Erfolg berichten ohne zu ahnen, welch gefährliche Lawine er damit los tritt. 1 Sekunde klingt zwar wenig, aber für IT- Systeme, Fluglinien….kann diese große Probleme bereiten. Ein interessantes Thema, das der Autor in seiner Geschichte verarbeitet hat und zum Nachdenken anregt.

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Woman in Cabin 10