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Rezensionen von yesterday:

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Amüsante Ermittlungsarbeit aus den Vierzigern

Dieser Krimi ist kein „neues“ Werk, sondern eine Wiederauflage des Kriminalromans von Mavis Doriel Hay von 1936. Dies muss man vorab wissen, um sich vollständig auf den wunderbaren Schreib- und Erzählstil der Autorin einlassen zu können und auch gewissen Ausdrücke und Sichtweisen der Protagonisten besser zu verstehen.

Die Hauptfiguren in diesem „Krimi-Klassiker“ sind großteils Mitglieder einer Familie, der Melburys, die einen imposanten Wohnsitz im Ort Flaxmere in der Nähe von Bristol ihr Eigen nennt. Umrahmt werden die Geschwister, ihre Angeheirateten und Kinder sowie der Herr des Hauses, Sir Osmond, von einigen Dienstboten, einem Chauffeur und Osmonds Privatsekretärin.

Eines der traditionellen Weihnachtstreffen geht schief und es gibt einen Mord. Colonel Halstock übernimmt die Ermittlungen, die sich aus heutiger Sicht angenehm ruhig, durchdacht und auch etwas amüsant gestalten, fehlten doch damals viele der Möglichkeiten, die bei heutigen Polizeiarbeiten selbstverständlich sind. Aber die gute alte Taktik mit Einzelgesprächen und Zusammensetzen aller Hinweise und Widersprüche liest sich unterhaltsam und gibt dem Leser Zeit, selbst mitzuraten.

Nicht fehlen dürfen auch klassische Elemente wie ein (geändertes?) Testament, daraus resultierend Neid und Missgunst sowie einige Falschaussagen in den Verhören. Zwar wird die Handlung durchaus chronologisch erzählt, aber es kommen einige Schlüsselfiguren ausführlich selbst zu Wort, diverse Abschnitte zeigen also auch verschiedene Sichtweisen auf, was Abwechslung bringt.

Letztendlich kann man als Leser durchaus schon früh auf einen Teil der Lösung kommen und mit den vielen Namen kommt man leicht durcheinander. Der so erfrischende Schreibstil und die recht eigenen Charaktere machen das aber wieder wett.

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Rezensionen von yellowdog:

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Im Feuer der Freiheit von Bele Freudenberg

Hamburger Franzosenzeit

Bele Freudenberg schafft es in ihrem ersten historischen Roman "Im Feuer der Freiheit" eine Liebesgeschichte und einen historischen Inhalt gleichwertig zu vermitteln. Das ist geschickt gemacht. Der Roman ist gut lesbar und besitzt mit der jungen Fanny Breedenbek eine lebhafte Hauptfigur, die in Hamburg 1813 die Zeit der napoleonischen Kriege miterlebt.

Eine Zeit der Unsicherheit, die schließlich die Besetzung durch die Franzosen zeigt.Aus heutiger Zeit sehr interessant. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Rolle der Frau in dieser Zeit. Fanny klagt nicht zu Unrecht, dass sie als junge Frau nicht aktiv werden kann. Zum einen stehen ihr Informationen oder Möglichkeiten kaum zur Verfügung, andererseits wird ihr Einsatz auch nicht gewünscht. Man kann ihren Zorn gut verstehen. Als junge Dame aus gutem Haus ist sie nach Tod ihres Onkels Mündel von Georg von Alvesloh, in dessen Vergangenheit es in Geheimnis gibt. Die Liebesgeschichte zwischen Fanny und Alvesloh gestaltet sich mit den üblichen Versatzstücken, aber doch recht unkitschig, glaubwüridg und mit viel Wortwitz.
Es gibt auch noch ein paar Nebenfiguren, die mit viel sympathie geschildert werden, zum Beispiel der Straßenjunge Jakob, Fannys leichtsinnige Freundin Caro, Miss Tibby und Johann.
Bele Freudenberg ist eine gute Neuentdeckung im Genre des historischen Roman.

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Im Feuer der Freiheit

Rezensionen von begine:

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Euer dunkelstes Geheimnis von Jennings Amanda

Enthüllung

Euer dunkelstes Geheimnis ist ein erschütternder Roman, geschrieben von Amanda Jennings. Der Roman spielt in Cornwell, dort hat die Autorin als Kind gewohnt. Die Protagonistin Bella Campbell erfährt nach dem Tod ihrer Mutter und dem Selbstmord ihres aters, das das nicht ihre Eltern sind. Was sie dann erfährt ist ein wirkliches Drama.

Die Geschichte wird meist von ihr als Icherzählerin erzählt, einige Kapitel auch von Henry Campbell. Die Autorin hat sich viel einfallen lassen, um dem Roman spannend werden zu lassen. Bellas Gedankengänge sind oft ziemlich kurios, sie ist allerdings nicht gerade weltoffen erzogen worden, sondern ängstlich und behütet. Die Erfahrungen, die sie von ihrer richtigen Familie erlebt, sind beeindruckend und Emotionsgeladen. Da gibt es viel aufzuarbeiten. Der Leser wird hin und hergerissen.
Ein gut lesbarer interessanter Thriller mit mystischen Einflechtungen.Rundum empfehlenswert.

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Euer dunkelstes Geheimnis

Rezensionen von biest.22@web.de:

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Untiefen von Sheena Kamal

Spannend und bewegend

Zum Inhalt:

Als Privatdetektivin Nora Watts um fünf Uhr morgens einen Anruf erhält, ahnt sie nichts Gutes. Tatsächlich erwartet sie ein neuer Fall, der alte Wunden wieder aufreißt: Ihre Tochter Bonnie, die sie vor 15 Jahren zur Adoption freigegeben hat, wird vermisst. Nora ist die letzte Hoffnung der verzweifelten Adoptiveltern, denn die Polizei hat die Suche nach der chronischen Ausreißerin längst aufgegeben.

Obwohl Nora ihrer Vergangenheit am liebsten den Rücken kehren würde, lässt ihr der Fall keine Ruhe – und nur wenn sie sich ihren Dämonen stellt, kann sie das Mädchen retten.

Zur Autorin:

Die Kanadierin Sheena Kamal studierte Politikwissenschaften an der University of Toronto. Sie ist in der Film- und Fernsehbranche tätig, zuletzt war sie bei der Entwicklung einer Crime-Drama-Serie für Recherchen zuständig. Ihre Erfahrungen inspirierten sie dazu, ihren ersten Thriller zu schreiben.

Meine Meinung:

Mit Nora Watts ist Sheena Kamal ein absolut toller und bewundernswerter Charakter gelungen.
Nora hatte es in ihrem Leben nie leicht, als Blues-Sängerin hoffte sie auf den großen Durchbruch, aber leider machte ihr das Leben da einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Durch einige Kontakte landet sie in einem Detektivbüro in Vancouver, arbeitet als lebender Lügendetektor und verbringt ihre Freizeit mit ihrer Hündin Whisper. Ihre „Wohnung“ im Keller der Detektei. Als ihre leibliche Tochter verschwindet wendet sich das Blatt und ihr ruhiges zurückgezogenes Leben gerät aus den Bahnen. Immer wieder gerät sie in gefährliche Situationen und verfällt erneut dem Alkohol. Auch wenn Nora denkt sie wäre alleine auf dieser Welt, ist sie es nicht. Denn es gibt Bekannte die sich um sie sorgen und diese greifen häufig in letzter Sekunde ins Geschehen ein und retten ihr somit das Leben.

Die Charaktere finde ich durch die Bank weg toll. Sheena Kamal geht sehr auf die unterschiedlichen Personen ein und beschreibt ihr Umfeld, Privatleben, Gefühle, Ängste und Sorgen. Es tun sich menschliche Abgründe auf. Einige heikle Themen, wie es sie aber leider zuhauf in der Realität gibt werden hier behandelt. So zum Beispiel Noras Alkoholsucht, ihre posttraumatische Belastungsstörung, Homosexualität, Adoption, Trennung der Eltern, schwierige Teenager in der Pubertät. Das alles und noch einiges mehr hat die Autorin meiner Meinung nach perfekt in eine tolle und spannende Geschichte integriert.
Auch die Suche nach den „bösen Buben“ gestaltet sich hier als gar nicht so einfach. Ich wurde mehrmals aufs Glatteis geführt.
Die bildhaften Beschreibungen ermöglichen einem ein sofortiges Eintauchen ins Buch. Ich hatte alles direkt vor Augen und keine Probleme mir die Umgebung bildlich vorzustellen.
Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Er lässt sich flüssig lesen.
Das Cover gefällt mir ebenfalls. Schlicht gehalten mit wenig Farbe, absolut passend für diesen Thriller.

Fazit:

Eine ganz klare Leseempfehlung für alle die es gerne spannend mögen und sich ganz nebenbei mit ernsten Themen beschäftigen.

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Untiefen

Rezensionen von biest.22@web.de:

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Untiefen von Sheena Kamal

Guter Krimi mit mehr Potenzial

Inhalt:

Gut Wuthenow, ein altehrwürdiges Anwesen im Havelland; hier soll sich Verena Hofer die nächsten drei Monate um den Neffen der Hausherrin kümmern. Überrascht stellt sie fest, dass ihr Schützling der geniale wie arrogante Dr. Carl von Wuthenow ist. Der Kriminalist wurde erst kürzlich angeschossen und leidet seitdem unter Störungen des Kurzzeitgedächtnisses.

Carl lehnt den Plan seiner Tante strikt ab. Verena, die das Geld dringend braucht, geht einen Deal mit ihm ein: Er lässt sie ihren Job machen, sie hilft ihm bei der Ermittlungsarbeit. Und schon der erste Fall hat es in sich: Eine übel zugerichtete Leiche wird auf einem Berliner Bauplatz gefunden und die Spuren weisen in die rechte Szene …

Zur Autorin:

Roxann Hill wurde in Brünn/Tschechien geboren. Während des Prager Frühlings flüchtete sie als kleines Mädchen mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie aufwuchs und auch heute noch lebt. Mittlerweile widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und kümmert sich außerdem um zwei Kinder, zwei große Hunde und einen Mann.

Meine Meinung:

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Das Ermittlerduo war einmal was anderes, ein Profiler, der sich jeden Morgen wieder neu in sein Leben einlesen muss und sein „Kindermädchen“ eigentlich Literaturdozentin, somit in dieser Sparte völlig fehl am Platz. Beide waren mir von Anfang an echt sympathisch. Im Laufe des Falls haben sie sich sehr gut ergänzt. Das sich zwischen den beiden etwas anbahnt, bei dieser engen Ermittlungsarbeit ist einem auch schnell klar, aber für meinen Geschmack hätte es in einem Krimi durchaus etwas weniger Geschnulze sein dürfen. Auch hätte auf dem Titelbild über Gut Wuthenow, wenn man auf die Charaktere blickt die dort leben, die Sonne scheinen müssen. Alles tip top in Ordnung und alle haben sich lieb. Das steht im krassen Gegensatz zu den Ermittlungsarbeiten. Diese fand ich durchaus realistisch und nachvollziehbar beschrieben, bis auf Verena, die als Außenstehende scheinbar alles machen durfte von Verhören bis hin zur Sichtung von Beweismaterials.
Die rechte Szene und auch das Zuhältermilieu fand ich recht klischeehaft dargestellt.
Leider war für mich die Geschichte ziemlich durchsichtig, mein Verdacht viel nach ca. einem viertel des Buches auf eine Person und bei ihr blieb ich hängen bis zum Schluss. Beim Lesen hoffte ich die ganze Zeit das sich dieser nicht bestätigt. Hat er aber leider doch.
Die Charaktere im Buch waren trotzdem interessant, auch wenn einige etwas mehr Farbe hätten bekommen können. Einige blieben doch sehr blass. Die tollen Beschreibungen rund ums Havelland, sei es in Berlin oder auf Gut Wuthenow, fand ich super. Ich hatte keinerlei Probleme mir das alles bildlich vorzustellen.
Der Schreibstil war auch toll, ließ sich flott und angenehm lesen. Da Verena aus der Ich-Perspektive erzählt, fällt es einem auch super leicht sich in sie hineinzuversetzen.
Mir persönlich gefällt das Cover, ich mag es schlicht und nicht so bunt. Für einen Krimi absolut passend.

Fazit:

Ein guter Krimi, tolles Ermittlerduo, bildhafte Beschreibungen. Allerdings kann ich hier nur eine eingeschränkte Leseempfehlung aussprechen. Für spitzfindige Detektive wirds hier wahrscheinlich eher langweilig.

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Untiefen

Rezensionen von yellowdog:

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Ein Tanz im Schnee von Maggie McGinnis

Schneeflockentanz

Ein Tanz im Schnee ist ein kurzer Roman, da er die üblichen Versatzstücke des typischen Liebesroman weglässt und sich stattdessen auf ein realistisches und relevantes beziehungsproblem konzentriert. Piper und Noah liebten sich, aber sie sind auch gegensätzlich veranlagt. Piper legt Wert auf Sicherheit und ist Heimatverbunden, Noah ist abenteuerlich und scheut keine Risiken.

Deswegen trennt sie sich. nach 7 Jahren treffen sie sich wieder, sie sind gereift und es funkt noch immer zwischen ihnen. Doch die damaligen Probleme sind immer noch präsent. Ob sie es schaffen, ihre Beziehung auf eine neue Ebene zu heben und kompromisse zu finden, ist de Frage, das hält den Roman spannend. Die Dialoge hat Maggie McGinnis auf einem guten Niveau gehalten. Auch der Wortwitz in den Dialogen ist gelungen. Das und manche der leicht skurillen Nebenfiguren sowie die Beschreibungen des US-amerikanischen Kleinstadtlebens erinnern mich latent an die beliebte Serie Gilmore Girls. Wer diesen warmherzigen Humor mag, wird von diesem leichten, aber nicht oberflächlichen Buch nicht enttäuscht sein.

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Ein Tanz im Schnee

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Böses Kind von Martin Krist

Super Auftakt einer Thrillerreihe

Jede Lüge hat ihren Preis. Diese wird dich töten.

Zum Inhalt:

Mitten in Berlin geschieht ein grausamer Mord. Ein Opfer auf bestialischste Art und Weise zugerichtet, erschlagen, gekreuzigt. Ein Fall für Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team.

Seit ihr Mann Suse verlassen hat, ist diese mit ihren drei Kindern und einer Halbtagsstelle in einem Supermarkt heillos überfordert.

Schon wieder ist ihre pubertierende Tochter Jacqueline verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der gestressten Mutter jedoch kein einziges Wort.

Wer ist das verzweifelte Opfer, eingepfercht in einem dunklen Kellerverlies?
Ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


Meine Meinung:

Martin Krist ist hier ein absolut genialer Auftakt einer Thrillerreihe mit viel Potential gelungen.
Die Charaktere haben mir besonders gut gefallen. Jeder hat seine eigenen Macken und ein Privatleben, in das der Leser Einblicke bekommt. So ist Frei ein fürsorglicher Familienvater mit einem Ordnungstick, Louisa Albers, seine Kollegin im Morddezernat eine junge, frischgebackene und immer übermüdete Mutter. Ihr neuer Kollege Charlie, der Frischling im Morddezernat, noch voller Euphorie und Tatendrang.
Auch mit Suse konnte ich mich absolut identifizieren. Da ich selbst drei Kids habe und diese auch ungefähr im gleichen Alter sind, weiß ich was es bedeutet eine halbwegs geregelte Tagesablauf aufrecht zu erhalten. Das da nicht immer alles Glatt läuft ist logisch. Wenn dann auch noch Hund und Tochter verschwinden ist Chaos vorprogrammiert.

Das Cover finde ich toll, es mutet unheimlich an. Der Blick des Mannes ist geheimnisvoll und beängstigend. Passt absolut zur Handlung des Thrillers.
Die drei Erzählstränge sind super aufeinander abgestimmt und erhöhen die Spannung enorm. Hier wird der Leser immer wieder in die Irre geführt und es ist einem unmöglich den wahren Täter zu identifizieren, bis dann am Schluss die Bombe platzt. Und ganz ehrlich, damit hätte ich nicht gerechnet. So bleibt dieses Buch wirklich bis zum bitteren Ende spannend. Auch die Ermittlungsarbeit ist hier schlüssig und realistisch beschrieben. Der Schreibstil lässt sich flüssig und flott lesen.

Fazit:

Eine klare Leseempfehlung für alle Thrillerfans und die, die es noch werden wollen.

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Böses Kind

Rezensionen von biest.22@web.de:

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Der Wortschatz von Vorpahl Elias

Traumhaft schön

„Ein Buch für Erwachsene als sie noch Kinder waren“

Inhalt:

In diesem Buch begegnest Du einem Wort, das seinen Sinn verloren hat. Auf seiner fantastischen Reise durch die Welt der Sprache versucht es, ganz auf sich allein gestellt, diesen wiederzufinden.

»Wir dürfen die Menschen nicht nur verteufeln.

Wir brauchen sie, sie lesen und schreiben uns. Sie lassen uns existieren.«

Diesen Satz des Vaters kann das Wort nicht glauben. Als es jedoch dazu gezwungen ist, sich auf eine ungewisse Suche durch das Reich der Worte zu begeben, erkennt es erst, wie sehr gerade dieser Satz für das kleine Wort selbst von Bedeutung ist.
Die Suche nach unserem eigenen Sinn – davon erzählt dieser bewegende, fantastische und liebevoll gestaltete Roman.

Autor:

Elias Vorpahl, geboren 1985, studierte nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Südafrika Mathematik in Münster und Christchurch, Neuseeland. Er ist Mitglied der Autorengruppe Prosathek. ›Der Wortschatz‹ ist sein Debütroman.

Meine Meinung:

Dem Autor Elias Vorpahl ist mit „Der Wortschatz“ ein wirklich ganz besonderes und außergewöhnliches Debüt gelungen.
Hier begleitet der Leser ein kleines Wort auf der Suche nach sich selbst. Er kann erleben wie es ausgesprochen wird, Dichterin und Denker kennenlernt, im Sprachfluss fast untergeht, an den großen Wortspielen teilnimmt, und sich am Ende bald selbst nicht mehr versteht.
Die liebevoll gestalteten Illustrationen ziehen sich durchs ganze Buch. Sie ermöglichen dem Leser ein noch tieferes eintauchen in die Geschichte. Die Charaktere sind, anders als in „normalen“ Büchern, allesamt Wörter. Von ihnen gibt es kleine und große, gute und schlechte, nette und gemeine und es gibt die Wortpaare, denn kein Wort sollte je alleine stehen. Elias Vorpahl hat es geschafft jedem Wort seinen eigenen Charakter zu verpassen. So wird es nie langweilig und man begegnet zusammen mit dem kleinen Wort immer wieder neuen und interessanten Wörtern.
Auch die bildhaften Beschreibungen drum herum fand ich sehr gelungen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Schwierigkeiten mir das alles bildlich vorzustellen und ganz in die Geschichte einzutauchen. Es ist als ob man eine völlig andere Welt betritt sobald man mit dem Lesen beginnt.
Trotz der vielen Wortspiele, oder vielleicht gerade deshalb, hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Er lässt sich super lesen. Cover und Titel finde ich auch absolut gelungen und sehr ansprechend.
Am besten macht ihr euch nun selbst ein Bild von diesem kleinen liebevoll gestalteten Büchlein.

Fazit:

„Ein Buch für Erwachsene als sie noch Kinder waren“ das trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf.
Dieses kleine Büchlein war mein Lesehighlight für dieses Jahr und ich kann es nur jedem wärmstens ans Herz legen sich dieses Buch schnellstens zu besorgen. Eine ganz klare Leseempfehlung für Jedermann.

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Der Wortschatz

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs von Scheunemann Frauke

Luis, 11 Jahre aus Aldrans,

Egal wo, überrall wäre Henry Smart lieber in den Sommerferien gewesen als in Bayreuth, einem öden Kaff in Deutschland. Sein Vater hat über die Ferien dort einen Job als Maskenbildner. Bald bemerkt Henry, dass in Bayreuth etwas nicht stimmt - und ob, dort ist das Hauptquartier von Wotan, dem Germanischen Götterchef und seinen Agenten, deren Ziel es ist , dass Alberich, der böse Zwergenkönig das mächtige Rheingold nicht in die Finger kriegt.

Für Henry beginnt ein spannendes Abenteuer…

Mir hat das Buch gut gefallen. Es erinnert mich etwas an Percy Jackson, nur mit germanischen anstelle von griechischen Göttern. Für meinen Geschmack war es etwas zu kurz, ich hätte gerne länger daran gelesen! Ich freue mich schon auf den zweiten Teil!

Elijah, 10 Jahre aus Igls:

Henry und sein Vater sind nach Bayreuth gefahren, wo sie bei Fr. Urd, zwei anderen Frauen und Hilda, dem Mädchen wohnten. Nach einiger Zeit erfuhr Henry, dass die Pizzeria „Papa´s Pizza“ eigentlich das Geheimbüro von Wotan, dem Götterchef, und all den anderen Unsterblichen ist. Henry, Hilda, Fr. Urd und Siegfried versuchen das Nibelungengold vor dem Zwergenkönig zu finden und zu verstecken, damit es der Zwergenkönig Alberich nicht bekommt. Alberich will aus dem Nibelungengoldlöffel einen Ring schmieden, der ihm zur Weltherrschaft verhilft.

Sie reisten in die Zeit von Robin Hood und King John. Dort mussten sie den Krönungslöffel suchen, den Robin Hood hatte. Als sie ihn verfolgten ...

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da der Autor in der Ich-Form geschrieben hat und man dadurch denkt, dass man Henry selber ist und die Geschichte selber erlebt.

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Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs von Scheunemann Frauke

Paul, 9 Jahre aus Schwaz,

Eduard Käsebier hat es nicht leicht, da seine Familie (außer er) aus Dieben besteht. Seine Oma machte derzeit Urlaub in New York. Auf einmal rief Oma an und sagte: “Sie sollen so schnell wie möglich nach New York kommen." In Amerika angekommen ging es erst richtig los.

Seine Familie und die Cheesebeers (Verwandte) planten schon den nächsten Coup.

Währenddessen heckten auch Leonie Cheesebeer und Eduard Käsebier einen Plan aus.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil die Geschichte spannend und lustig zugleich war. Besonders spannend wurde es dann, als sie in das angebliche Museum einbrachen. Aber gleich darauf wurde es wieder witzig. Also ein echt tolles Buch!

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Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs